RIP Papa Manu

manu dibango

Manu Dibango ist an Covid-19 gestorben. Ich empfehle den Nachruf der Süddeutschen: „Bach, Händel und ein Halleluja“.

Das waren noch Zeiten, als man CDs kaufte….

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Rupununi, revisited again

rupununi

Rupununi-Savanne, Guyana (fotografiert im Februar 1982). Leider funktioniert meine Pflanzenbestimmungs-App nicht auf einem Monitor…

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Epidemiologisch wirksam

Lesenswert auf Telepolis: „Coronavirus: Epidemiologisch wirksame Maßnahmen in China“.

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Jitsi

jitsi

Den Rat des wohlwollenden Publikums aufnehmend habe ich mal Jitsi ausprobiert – also doch eine browserbasierte Lösung. Wenn ich mit dem Laptop eine Konferenz eröffne und mit dem anderen Rechner beitrete, kann ich mit mir selbst konferieren (falls das nötig sein würde).

Ich bin aber kläglich gescheitert, einen eigenen Server einzurichten. Hat nicht funktioniert, zahllose Fehlermeldungen der rätselhaften Art. Vielleicht muss das auch nicht sein.

Was ist eigentlich der Haken an der Version per Browser? Das würde doch ausreichen?

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Die Rettung naht!

Klopapier

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Vollkommener Ablass

Wieder ein neues Wort gelernt: Großpönitentiar. Jetzt ist ein vollkommener Ablass möglich.

War das nicht früher die Generalabsolution, die auch Konquistadoren erhielten, bevor sie die Ureinwohner Amerikas abschlachteten?

Mein Vorschlag: Man sollte das gleich automatisieren: „This Disembodied Robotic Mouth Is Reciting Algorithmically Generated Prayers“. Großartig, nur auf Dauer vermutlich sehr nervend.

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Man on Bike

man on bike

Ralph Steiner, Man on Bike, 1922

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Einmaliges konsistentes Erlebnis

zoom

Ich arbeite mich gerade durch diese Liste (vgl. ubuntuusers) – ich könnte meine Seminare auch online anbieten (wieso komme ich erst jetzt auf die Idee?):
Liste von integrierten Webkonferenzlösungen mit erweitertem Funktionsumfang sowie Apache OpenMeetings.

Das Problem ist:
– Die Lösung muss plattformübergreifend sein, also, für Linux, Windows, Mac und Android funktionieren,
– die Lösung muss kostenfrei sein (der Marktführer Zoom erlaubt bei der kostenfreien Version nur 40 Minuten Konferenz), die Teilnehmer sollen nicht erst etwas kaufen müssen,
– browserbasierte Lösungen sind auch kompliziert, sobald man anfängt, an den Voreinstellungen etwas zu ändern (was ja u.a. das Thema meiner Seminare ist).

Bei Zoom, was mir empfohlen wurde, scheitere ich schon daran, mir eine Demoversion schicken zu lassen – irgendein Javascript-Error (obwohl ich das zugelassen hatte). Das ist doch deren Problem, nicht meins…

Kann jemand etwas empfehlen? (Ca. ein Dutzend Teilnehmer, ca. acht Stunden Dauer.)

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Individual differences in personality predict the use and perceived effectiveness of essential oils

Plos One: „We found that receptivity to pseudo-profound fabricated statements and religiosity were the most consistent predictors of greater use of, perceived effectiveness of, and a willingness to spend more money on EOs.“ (via Fefe)

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智能头盔吧!?

corona statistik

Natürlich sind die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser genau so informiert wie ich über die gegenwärtige Pandemie, wenn nicht sogar besser, weil alle vor den Geräten hängen. Wie vorhergesagt, steigt die Rate der Infektionen auch hierzulande exponentiell, weil geeignete Maßnahmen viel zu spät und und zu halbherzig getroffen wurden.

Auch wenn so genannte Experten noch im Januar abwiegelten: COVID-19 ist nicht mit Influenza vergleichbar. In Italien lässt man Leute in meinem Alter mittlerweile elend verrecken.

Mal sehen, ob unserer herrschende Klasse und die hiesigen Medien ihre antikommunistischen sinophoben Vorurteile ablegen kann und die Hilfe Chinas annimmt.

Die Volksrepublik China hat alles richtig gemacht, auch wenn es einem bei der High-Tech-Überwachung, die eingesetzt wird, gruselt. (Übrigens: Li Wenliang wurde posthum rehabilitiert. Hoffentlich lernen die was daraus.)

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Kritische Infrastruktur

brandschutzanlage

Schon merkwürdig, dass ich bei keiner Meldung in den Medien seit Beginn der Pandemie etwas über die Leute gelesen habe, die in der Sicherheitsbranche arbeiten, zum Teil unter extrem prekären Bedingungen. Prekär heisst: Wenig Lohn, lange Arbeitszeiten, Wechselschicht usw. Natürlich ist das auch eigenes Verschulden: Extrem geringer Organisationsgrad, Lohndumping, viel nicht tarifgebundene Subunternehmen, oft wechselnde Arbeitsplätze, Wechselschichten, oft zwölf Stunden Arbeitszeit.

Wären die Sicherheitsmitarbeiter so selbstbewusst und organisiert wie Bergleute, läge der Mindestlohn vermutlich bei 40 und nicht bei gut zehn Euro. (Meine Firma zahlt mehr, aber die ist ja auch nicht die billigste – Qualität ist eben nicht umsonst zu haben.) Die Sicherheitsbranche ist die Hochburg des Lohndumpings, noch vor dem Baugewerbe. Das wird noch dadurch gefördert, dass städtische Unternehmen – wie etwa die Krankenhauskonzerne in Berlin – oft selbst dann Billigfirmen vorziehen, wenn die lokale Verwaltung und das Personal hoch zufrieden sind. (Ich weiß, wovon ich rede.) Nur der Profit zählt.

Zudem arbeiten in der Brache oft Kolleginnen und Kollegen, die keinen deutschen Pass haben und/oder der deutschen Sprache kaum mächtig sind. Das wäre an sich nicht so wichtig, je nach Aufgabe, aber Einwanderer, vor allem aus arabischen Ländern, sind nur wenig klassenbewusst und lassen alles oft mit sich machen. Ich musste mehrfach erklären, was eine Gewerkschaft ist, sogar das Wort buchstabieren. Geholfen hat es nicht. Mein Mitleid über schlechte Arbeitsbedingungen in der Branche hält sich daher in engen Grenzen.

Die Arbeiter der Sicherheitsbranche müssen immer arbeiten (wie medinizisches Personal); wenn jemand ausfällt, muss die Schicht trotzdem besetzt werden. Was ist, wenn sich in einem Monat die Hälfte aller Leute krank melden, weil sie infiziert sind? Wer wartet die Brandmeldeanlagen in vielen Objekten, die zum Teil gar nicht so einfach zu „handeln“ sind (RTFM!)? Selbst ich kam bei einigen Manuals, die ich studieren musste, ins Grübeln.

Ich hatte sogar einmal einen lautstarken Streit mit einem Feuerwehrhäuptling, der mich anfauchte, als sie drei Minuten nach einem Brandalarm mit großem Gerät samt Leiterwagen und in Begleitung der Polizei vor dem Objekt standen, warum ich denn den akustischen Alarm ausgeschaltet habe? Er grummelte was von mehreren Tausend Euro, die ein Feuerwehreinsatz koste. Zum Glück hatte ich Recht, und er entschuldigte sich später. Ich war aber schon relativ nervös geworden – wer legt sich schon gern mit einem Expertem der Feuerwehr an? (Ursache des Alarms und des „Brandes“ war übrigens ein vor sich hin kokelnder Toaster.)

Die Sicherheitsbranche ist – wie der Name suggeriert – dafür da, die so genannte kritische Infrastruktur zu bewachen und ist daher, wie ein aufmerksamer Leser hier schon anmerkte, „systemrelevant“.

Aber wie schützt man sich, wenn man bei einer Billigfirma des Sicherheitsgewerbes arbeitet, die noch nicht einmal Dienstkleidung stellt, bei einer Einlasskontrolle davor, sich anzustecken? Zum Glück sind die meisten Events zur Zeit abgesagt… Das musste mal gesagt werden.

Die gute Nachricht: Eine Ausgangssperre wäre für mich kein großes Problem.

brandschutzanlage

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Nicht rauslassen!

katze

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Unlustig in Zeiten von Corona

corona

Ich bin heute schon um 4.15 Uhr aufgestanden, weil ich arbeiten musste, und bin jetzt zu unlustig zum bloggen. Morgen mehr.

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Well said, Pieter!

Nighthawks
Nein, das ist nicht von Sophie Matisse.

Welt online: „101 Jahre mussten vergehen, bis es nun dazu kommen könnte, dass ein Auftrag der Weimarer Reichsverfassung von 1919 und dann des Grundgesetzes von 1949 endlich umgesetzt wird.“ Was? „Mehr als eine halbe Milliarde Euro pro Jahr zahlen 14 Bundesländer den Kirchen aufgrund von Regelungen aus dem 19. Jahrhundert. Diesen Zustand wollen Linke, FDP und Grüne beenden.“

Ich wollte auch einmal eine gute Nachricht verkünden. Jetzt die anderen.

The Guardian: „When will a coronavirus vaccine be ready?“ – „A vaccine could still save many lives, especially if the virus becomes endemic or perennially circulating – like flu – and there are further, possibly seasonal, outbreaks. But until then, our best hope is to contain the disease as far as possible. To repeat the sage advice: wash your hands.“

Auch hier agierten die Chinesen vorbildlich – und das könnte ungeahnte Konaequenzen nach sich ziehen.

In Italien haben wir die Apokalypse des kapitalistischen Gesundheitssystems. Samantha Criscione schrieb dazu auf Fratzenbuch: „Bergamo ist in einem der am meisten industrialisierten Gebiete Italiens. Die Regierung hätte von Anfang an ALLE nicht zur Versorgung notwendigen Fabriken und Firmen schließen müssen. Sie taten es nicht. Sie haben es bis heute nicht getan. Deshalb sind so viele Menschen erkrankt; deshalb ist das Krankenhaus so voll. In Bergamo werden zur Zeit kranke Menschen zu Hause gelassen, solange ihre Hämoglobinsättigung nicht unter 85% gefallen ist. Dies bedeutet: 90% sterben. Dann kommt die Armee und holt die Särge ab.“

Falls ihr keine Masken habt und keine Scheu vor fremdsprachlichen Manuals, könnt ihr die auch selbst herstellen. Hier in der Hauptstadt wird in drei oder vier Wochen der Ausnahnezustand herrschen – eingedenk des exponentiellen Wachstums.

Und kommt der Kommunismus jetzt durch Corona? „Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat angesichts der Coronakrise eine mögliche staatliche Beteiligung an großen Unternehmen vorgeschlagen.“

Wenn wir eine Regierung einer Koalition aus ernst zu nehmenden linken Parteien hätte, würde ich das auch vorgeschlagen – und später natürlich nichts zurücknehmen.

Ceterum censeo: Jens Spahn, treten Sie zurück!

Der Triumph des Todes
Pieter Bruegel der Ältere: Der Triumph des Todes

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Cerro Calvario, revisited

copacabana

Copacabana in Bolivien am Titicacasee. Wikipedia: „Eine faszinierende Aussicht auf die Stadt und auf den See hat man vom nahegelegenen Cerro Calvario, dem 3.966 m hohen Hausberg von Copacabana. Dieser Weg ist auch unter Pilgern beliebt, da er auf 14 Stationen den Leidensweg Jesu bis zur Kreuzigung zeigt.“

Ich war zufällig am Karfreitag 1979 während der Wallfahrt da.

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Unter Nichtmaskenträgern

klopapier

Beim Apotheker: Niemand trägt eine Maske. Im Supermarkt: Niemand (außer mir). Der Pflegedienst, der drei Mal am Tag meinen 92-jährigen Vater pflegt: Keine Masken.

„Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Sie liegt im Mittel (Median) bei 5–6 Tagen (Spannweite 1 bis 14 Tage)“ – laut RKI.

burks

Die Dunkelziffer der Erkrankten ist hoch, niemand weiß also, ob er schon infiziert ist. Man kann auch ohne Symptome alle anderen anstecken.

Warum trägt niemand eine Maske? Weil es keine gibt? Was sagen denn die Märkte dazu? (Bei REWE gab es wieder kein Klopapier.)

Die erste Fälle gab es übrigens schon im letzten November. Stahl und Kunststoff sollte man meiden.

burks

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Not Contagious

secondlife Gorsecondlife Gorsecondlife Gor

Das englische Verb contagious musste ich erst googeln. Mein Avatar ist jedenfalls am Abend dort, wo es nicht contagious ist.

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Hier nicht parken, Bürger!

Palacio Quemada

La Paz, Bolivien, Plaza Murillo, vor dem Palacio Quemada bzw. der Kathedrale [ungefähr hier fotografiert, 1984].

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Blutstropfen

Morgenpost

Deutsche Kulturbilder der Berliner Morgenpost – diese „Postkarte“ ist eine „Quittung der Berliner Morgenpost über 55 Pfennig für die 16. Woche vom 19.04. bis 25.04.1931“.

„Teil eines Blutstropfens unter dem Mikroskop“ – es ist irgendwie niedlich, dass die das damals gezeichnet haben, wahrscheinlich wäre Foto im Druck zu teuer gewesen. Ab wann kann man Dinge unter einem Mikroskop fotografieren?

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Civilized Species im Stresstest [Update]

Das österreichische Heer empfielt gegen die COVID-19-Pandemie, den Humor nicht zu vergessen. Wenn man humorlos sein sollte, ist man vermutlich aufgeschmissen.

Hoffentlich werden auch alle Friseurläden geschlossen. Die sind nicht wichtig. #vikings

Die hier noch nie zitierte Wetterauer Zeitung berichtet, dass dort gar nicht mehr getestet werde. „In den allermeisten Fällen wird das Virus als harmloser grippaler Infekt ablaufen.“ Das halte ich für Fake News. Christian Y. Schmidt, der auch in China lebt, dazu:
„Angeblich 100.000 Tests in einer Woche. Offenbar muss man jetzt die Lokalzeitungen lesen, um die Wahrheit zu erfahren. Sie lügen uns die Hucke voll. Alle Staaten, die intensiv getestet und isoliert haben (China, Südkorea, Israel) sind mehr oder weniger erfolgreich bei der Bekämpfung der Seuche. Nur in Deutschland glaubt man, Tests seien überflüssig, bzw. ist die Katastrophe so weit fortgeschritten, dass man es nicht mehr schafft zu testen. Dieses Land ist ein #failedstate. Und die Leute, die für die Zustände verantwortlich sind, müssen dafür auch zur Verantwortung gezogen werden – spätestens dann, wenn das hier vorbei ist.“

Das wird aber nicht passieren. Noch nicht einmal die „Linke“ fordert, das Gesundheitssystem zu verstaatlichen und nicht mehr profitorientiert sein zu lassen. (Belehrt mich eines Besseren?!)

Der Guardian erklärt, warum Dschungel gut gegen Viren ist.

Jetzt habe ich noch Mathematik anzubieten (Englisch mit Untertiteln):

Exponential growth and epidemics

Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button geladen. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Die dämlichen Deutschen haben das noch nicht begriffen.

[Update: „Pandemic Preparedness Planning for COVID-19“.

Dieses Posting hat keinen Abspann.

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