Unter Fastenbrechenden

nius

Kleine Medienkompetenzübung. Vgl. T-Online: „Kein Luxusbuffet auf Staatskosten – „Nius“ erfindet Fastenbrechen-Skandal bei Agentur für Arbeit“.

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Wokes Gesindel

Harald Martenstein schreibt hinter der Paywall der bürgerlichen Presse über „Beihilfe zu Verbrechen, aus Gutmenschentum“:

„Tatort war ein staatlich betriebener Jugendklub in Berlin-Neukölln. Laut Recherchen von Bild und Tagesspiegel wusste das Neuköllner Jugendamt seit dem vergangenen Sommer, dass dort mehrere Mädchen sexuell missbraucht werden. (…)

Im Januar ertappte eine Mitarbeiterin des Klubs diese Gruppe dabei, als sie gemeinsam über eine 16-Jährige herfiel, die sie in einem Hinterzimmer auf ein Sofa gezwungen hatte. Das Opfer ist eine türkische Kurdin. Dieses Mädchen wurde, so erzählte es daraufhin, bereits im November im Garten des Klubs vergewaltigt, die Tat wurde gefilmt. (…)

Von der Vergewaltigung und ihren Begleiterscheinungen erfuhren nach jetzigem Kenntnisstand: erstens die Mitarbeiter und die Leitung des Jugendklubs. Zweitens Mitarbeiter des Neuköllner Jugendamts. Drittens die Leiterin des Neuköllner Jugendamts. (…) Sie alle beschlossen, nicht etwa die Polizei zu informieren. Im Klartext bedeutete dies, alle Mädchen im Klub weiter dieser Tätergruppe auszuliefern. (…)

„Diese unfassbare Brutalität geschah, weil die Behörde, so die Recherchen, die arabischen Tatverdächtigen vor „Stigmatisierung“ und „pauschalen Aussagen“ wie etwa „typisch Muslime“ schützen wollte. Durch Ermittlungen wegen eines Verbrechens würden solche Jugendliche „marginalisiert.

Die woke Welt ist eine Art Ständegesellschaft, in der die Privilegierten sich mit Titeln wie „marginalisiert“ und „stigmatisiert“ schmücken dürfen. In diesem Fall nenne ich das: Beihilfe zu Verbrechen, aus Gutmenschentum. Wie viele davon sind schon geschehen? Würde diese Behörde auch einen Mörder decken?“

Wir brauchten einen Andrew Norfolk in Deutschland. Auch in Großbritannien wurde muslimischer Terror gegen Frauen und Mädchen zuerst vertuscht.

„Jay enthüllte, dass 1.400 Mädchen missbraucht, in andere Städte verschleppt oder mit Benzin übergossen worden waren. „Sie wurden wie Untermenschen behandelt, nur zum Vergnügen dieser Männer“, fügte er hinzu.

Herr Norfolk hatte 2010 erstmals ein Muster von Banden pakistanischer Herkunft identifiziert, die weiße Mädchen in Nordengland und den Midlands sexuell missbrauchten. Doch als er versuchte, von Polizei und Behörden Stellungnahmen zu erhalten, stieß er auf eine „Verschwörung des Schweigens“.“

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Schweren und leichten Herzens

deutsch

Ich habe heute meinen Flug nach Israel im Oktober schweren Herzens gecancelt. Ich würde auch unter Beschuss dahin reisen, aber ich hatte geplant, den Norden zu erkunden, was jetzt nicht so entspannend ist. Wer weiß, wie es im Oktober aussieht, aber sicher ist sicher. Also 2027.

Ich werde improvisieren. Ägypten? Albanien? Kosovo? Thailand? Spanien? Tipps nehme ich gern entgegen.

Ich muss aber sparen, weil ich mehrere größere Posten bezahlen muss. Vielleicht kaufe ich auch schon in diesem Jahr einen neuen Niu – mein jetziger hat schon mehr als 17.000 Kilometer auf dem Tacho.

Leichten Herzens bedanke ich mich bei dem edlen Spender H.H.: „Toller Blog, klasse Infos – weiter so! Lese hier schon lange mit und wollt mal was ablatzen. Grössten Respekt für deinen Fleiß und Energie! Mein Tip: Ardbeg Corryvreckan.“ Schon bei der Großbourgeoisie bestellt!

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von dem Kuba, das wir kennen. Es wird so ausgehen wie in allen ehemaligen „sozialistischen“ Staaten.

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Unter Hynkelnden

deutsch

Für so etwas liebe ich manchmal Instagram. Aber Charlie Chaplin konnte es besser, besser sogar als das Original.

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Stunden später…

backup

Das ist ja wie in alten Zeiten! Der Rechner lief übrigens schon die ganze Nacht. Ich hätte vielleicht einen anderen UBS-Anschluss für die externe Festplatte nehmen sollen… Fragen wir also Hal.

Die entscheidende Zeile in deiner Ausgabe ist diese:
|__ Port 4: Dev 6, If 0, Class=Mass Storage, Driver=usb-storage, 480M
Das bedeutet: Deine externe Festplatte läuft nur mit 480 Mbit/s. Das ist USB 2.0 Geschwindigkeit. Obwohl dein Rechner USB-3 / USB-3.1 / USB-3.2 Controller hat (5000M und 10000M Busse), ist die Platte nicht dort verbunden oder wird nicht als USB-3 erkannt.

backup

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Ein sich wandelndes Schlachtfeld

Ich habe mir eine sehr interessante Analyse von Herb Keinon aus der Jerusalem Post „A changing battlefield: Five takeaways from Israel’s war with Iran, two weeks in“ übersetzen lassen und den Artikel ein wenig umformuliert und gestrafft.

Tel Aviv
Tel Aviv, Oktober 2025

Ein sich wandelndes Schlachtfeld: Fünf Erkenntnisse aus Israels Krieg gegen den Iran, zwei Wochen nach Kriegsbeginn

Zwei Wochen nach Kriegsbeginn mit dem Iran entwickelt sich das militärische Bild rasant, auch wenn sich bereits übergreifende Muster abzeichnen.

Alles begann vor zwei Wochen mit einem spektakulären Angriff auf ein Treffen der iranischen Führungsspitze in Teheran.

Unter den bei diesem Angriff Getöteten befand sich Irans oberster Führer Ali Khamenei – ein Mann, der wiederholt zur Zerstörung Israels aufgerufen hat und unermüdlich daran arbeitete, die Fähigkeiten zu entwickeln, dies auch umzusetzen, selbst wenn es bedeutete, die Zukunft seines Landes auf’s Spiel zu setzen. Er war wohl die größte Bedrohung für das jüdische Volk seit Hitler.

Dieser Angriff, der den Auftakt der Operation „Roaring Lion“ bildete, löste in ganz Israel Luftalarm aus, da man mit einem iranischen Vergeltungsschlag rechnete. Millionen Menschen eilten in Schutzräume.

Zwei Wochen nach Beginn des Krieges mit dem Iran, während Israelis weiterhin täglich Schutz vor iranischen Raketen suchen müssen, entwickelt sich die militärische Lage rasch weiter, auch wenn sich einige übergreifende Muster bereits abzeichnen. Hier sind fünf:

Tel Aviv
Tel Aviv, Oktober 2025

1. Strategischer Wandel: von der Eindämmung zur Zerschlagung von Bedrohungen

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis ist, wie dramatisch sich Israels strategische Denkweise seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober verändert hat.

Vor diesem Tag war Israels vorherrschende Doktrin die Eindämmung. Die Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon wurden weitgehend als Bedrohungen betrachtet, die sich durch Abschreckung, gelegentliche militärische Schläge und vorsichtige Schritte kontrollieren ließen. Gegen den Iran selbst führte Israel das, was es den „Krieg zwischen den Kriegen““ nannte – eine Schattenkampagne aus Luftschlägen, Sabotageakten und gezielten Tötungen, die den militärischen Aufbau Teherans verlangsamen sollte, ohne eine offene Konfrontation auszulösen. Ruhe – selbst eine fragile Ruhe – hatte weiterhin oberste Priorität.

Der 7. Oktober zerstörte dieses Weltbild.

Das Massaker machte die Gefahren deutlich, die entstehen, wenn feindliche Kräfte unmittelbar an Israels Grenzen Fähigkeiten aufbauen können, während man darauf vertraut, dass Abschreckung ausreicht. Die Lehre, die große Teile des politischen und sicherheitspolitischen Establishments Israels daraus zogen, war eindeutig: Bedrohungen, denen man Zeit gibt, sich zu entwickeln, bleiben nicht theoretisch.

Diese Erkenntnis prägt nun den aktuellen Krieg.

Israels Entscheidung, tief im Inneren Irans zuzuschlagen – im vollen Bewusstsein, dass dies Vergeltung auslösen würde – spiegelt die Bereitschaft wider, kurzfristige Kosten in Kauf zu nehmen, um künftig weitaus größere Gefahren zu verhindern. Das stellt einen deutlichen Bruch mit dem früheren Instinkt dar, eine Konfrontation hinauszuzögern, um eine Eskalation zu vermeiden.

Im Grunde ist Israel von der Verwaltung von Bedrohungen dazu übergegangen, sie zu zerschlagen.Die heutige Einschätzung lautet, dass Abwarten größere Risiken birgt als Handeln – selbst wenn Handeln bedeutet, die eigene Bevölkerung wochenlang in einen Kriegszustand zu versetzen.

Tel Aviv
Tel Aviv, Oktober 2025

2. Hamas und Huthis nicht beteiligt

Eine der am wenigsten diskutierten, aber folgenreichsten Realitäten des aktuellen Krieges ist etwas, das nicht passiert.

Zwei Wochen nach Beginn des Konflikts mit dem Iran ist die Hisbollah vom Libanon aus massiv in die Kämpfe eingetreten und hat mit Raketen- und Drohnenangriffen eine große Nordfront eröffnet.

Doch zwei weitere Säulen von Irans regionalem Netzwerk – Hamas im Gazastreifen und die Huthis im Jemen – haben bislang keine militärische Rolle gespielt.

Die Gründe dafür sind jedoch völlig unterschiedlich: Hamas, weil sie es nicht kann; die Huthis, weil sie es nicht wollen.

Beginnen wir mit Gaza.

Wenn die Hamas noch über die militärischen Fähigkeiten verfügen würde, die sie vor dem 7. Oktober besaß – tausende Raketen, unterirdische Raketenproduktionsanlagen und eine funktionierende Kommandostruktur, die anhaltenden Beschuss koordinieren kann – stünde Israel heute vor einem deutlich komplexeren Schlachtfeld.

Statt gleichzeitig dem Iran und der Hisbollah gegenüberzustehen, würde Israel an drei Fronten kämpfen.

Die Luftabwehr wäre stärker überlastet, die israelischen Streitkräfte müssten größere Operationen im Gazastreifen durchführen, und der Süden Israels – nicht nur der Norden – würde erneut unter ständigem Raketenbeschuss leben.

Ein solches Szenario würde die militärische, wirtschaftliche und psychologische Belastung für das Land drastisch erhöhen.

Doch die Fähigkeit der Hamas, diese Rolle zu spielen, wurde weitgehend entfernt. Die Organisation existiert zwar weiterhin, und Gaza bleibt instabil. Aber die Hamas kann keine Raketen mehr nach Israel abfeuern und kann daher das Schlachtfeld nicht mehr so prägen wie früher.

Die Huthis sind jedoch eine andere Geschichte.

Anders als die Hamas verfügen sie weiterhin über eine gewisse Fähigkeit, Israel und amerikanische Interessen anzugreifen. Dennoch haben sie sich entschieden, dies bisher nicht zu tun.

Ihre Zurückhaltung scheint eine Mischung aus Abschreckung und Kalkül zu sein. Jahre israelischer, amerikanischer und britischer Angriffe haben ihre Raketen- und Drohnenkapazitäten sowie Teile ihres Kommando- und Kontrollnetzwerks geschwächt. Angriffe jetzt zu starten, könnte eine verheerende Vergeltung nach sich ziehen – möglicherweise gegen ihre Führung und ihre Hochburg in Sanaa.

Gleichzeitig führen die Huthis weiterhin ihren eigenen Krieg im Jemen und scheinen zögerlich zu sein, wertvolle militärische Ressourcen in einer regionalen Konfrontation einzusetzen, die nicht unmittelbar über ihr eigenes Überleben entscheidet.

Analysten gehen zudem davon aus, dass der Iran selbst das Tempo der Eskalation durch seine Verbündeten sorgfältig steuert – einige zum Handeln ermutigt, während andere in Reserve gehalten werden.

Das Ergebnis ist, dass zwei wichtige Komponenten von Irans regionalem Netzwerk weitgehend außerhalb der Kämpfe geblieben sind.

Für Israel ist diese Abwesenheit strategisch bedeutsam. Hätten sich alle drei Fronten – Gaza, Libanon und Jemen – gleichzeitig zusammen mit direkten iranischen Angriffen entzündet, sähe der Krieg heute sehr anders aus.

Jerusalem
Jerusalem, Blick ins Kidron-Tal, Oktober 2025

3. Trump sendet weiterhin gemischte Signale

Ein weiteres auffälliges Merkmal des Krieges bisher ist die widersprüchliche Kommunikation des Weißen Hauses.

An manchen Tagen deutet US-Präsident Donald Trump an, dass sich der Konflikt seinem Ende nähere. Er hat davon gesprochen, dass der Krieg weitgehend abgeschlossen sei, und angedeutet, dass ein Ende schnell kommen könnte.

Zu anderen Zeitpunkten schlägt seine Rhetorik in die entgegengesetzte Richtung aus. Er spricht davon, den Feldzug fortzusetzen, bis der Iran entscheidend besiegt ist, und von einer bedingungslosen Kapitulation.

Auf den ersten Blick scheinen diese beiden Botschaften unvereinbar zu sein. Die eine deutet auf ein baldiges Ende hin, die andere auf eine Kampagne, die noch einige Zeit andauern könnte.

Doch der Widerspruch ist möglicherweise weniger verwirrend, als es zunächst scheint.

Trump agiert gleichzeitig auf mehreren Ebenen. Die eine ist das Schlachtfeld; die andere ist die Weltwirtschaft.

Die Aussicht auf einen langen Krieg hat die Märkte nervös gemacht, insbesondere wegen der Auswirkungen auf die weltweiten Ölversorgung und die Schifffahrtsrouten. Schon die bloße Wahrnehmung, dass der Konflikt dramatisch eskalieren könnte, hat unmittelbare Folgen für die Energiepreise.

Signale, dass der Krieg bald enden könnte, helfen, diese Sorgen zu beruhigen. Gleichzeitig läuft die militärische Kampagne weiter.

Aus dieser Perspektive dient Trumps Kommunikation zwei Zielen: den Märkten und Verbündeten zu versichern, dass die Eskalation nicht unbegrenzt weitergehen wird, während gleichzeitig durch fortgesetzte militärische Operationen Druck auf den Iran aufrechterhalten wird.

Mit anderen Worten: Die Rhetorik über ein schnelles Ende richtet sich weniger an Teheran als an Händler, Investoren und Regierungen, die sich über wirtschaftliche Folgen sorgen. Währenddessen fallen die Bomben weiter.

Jerusalem
Jerusalem, Altstadt, Arabisches Viertel, Oktober 2025

4. Israelische Einigkeit vs. amerikanische Polarisierung im Krieg

Eine weitere wichtige Erkenntnis bisher ist der Unterschied darin, wie sich der Krieg politisch in Israel und in den USA auswirkt.

Israel ging erneut tief gespalten in diesen Konflikt – wegen der Folgen des 7. Oktober, der Ausnahmen für den Wehrdienst für Haredim und der Gerichte. Mit anderen Worten: die alten Streitpunkte.

Doch der Krieg hat diese Spaltungen weitgehend überlagert.

Laut einer aktuellen Umfrage des Israel Democracy Institute unterstützen etwa 82 % der Israelis den militärischen Einsatz, darunter sogar 93 % der jüdischen Israelis. In Israel ist ein solcher Grad an Konsens außergewöhnlich.

Die Erklärung liegt darin, wie Israelis die Lage einschätzen. Israelis haben in den vergangenen drei Jahrzehnten Khameneis Drohungen gehört, seinen militärischen Aufbau beobachtet und die Angriffe der von ihm bewaffneten und finanzierten Terrororganisationen selbst erlebt.

Für Israelis ist die iranische Bedrohung real, unmittelbar und existenziell. Ihre Beseitigung übersteigt daher politische Spaltungen.

Auf der anderen Seite des Atlantiks sieht das Bild ganz anders aus.

In den USA ist die öffentliche Meinung über den Krieg deutlich stärker gespalten. Umfragen zeigen eine Zustimmung von etwa 40 %, die stark entlang parteipolitischer Linien verläuft. Amerikaner, die Trump unterstützen, befürworten den Feldzug überwiegend; diejenigen, die ihn ablehnen, tun dies in der Regel auch beim Krieg.

Der Krieg hat diese beiden Lager nicht vereint, sondern die Polarisierung sogar noch verstärkt.

Während Israelis den Krieg weitgehend als Frage des nationalen Überlebens betrachten, sehen viele Amerikaner darin lediglich einen weiteren entfernten Konflikt im Nahen Osten mit unklaren Zielen – und einen, der sich möglicherweise an der Zapfsäule bemerkbar macht.

Diese Wahrnehmungslücke wurde zusätzlich dadurch verstärkt, dass es der Regierung nicht gelungen ist, die Konfrontation mit dem Iran überzeugend als unmittelbar mit amerikanischen Sicherheitsinteressen verbunden darzustellen.

Das Ergebnis ist eine politische Dynamik, in der Israelis den Krieg weitgehend unterstützen, während Amerikaner darüber tief gespalten bleiben – eine Divergenz, die zunehmend bedeutend werden könnte, wenn sie die Durchhaltefähigkeit Washingtons im Krieg beeinflusst.

Klagemauer
Jerusalem, Westmauer aka „Klagemauer“, Oktober 2025

5. Iran erhöht globalen Druck, den Krieg zu beenden

Die Art und Weise, wie der Iran das Schlachtfeld erweitert hat, indem er Raketen auf seine Nachbarn am Golf – und darüber hinaus – abfeuert, verrät viel über seine strategischen Überlegungen.

Auf den ersten Blick mögen Teherans Raketenangriffe auf Israel wie die zentrale Front des Konflikts erscheinen. Diese Angriffe stören selbstverständlich den Alltag und die Wirtschaft des Landes erheblich – und der Iran weiß das. Teheran zeigt damit, dass es Israel direkt erreichen kann, dass es Störungen verursachen und die israelische Gesellschaft unter Druck setzen kann.

Doch der Iran weiß auch, dass diese Raketen Israel nicht besiegen oder zu einem Waffenstillstand zwingen werden. In diesem Sinne ist der Beschuss Israels in gewisser Weise symbolisch – ernst, aber symbolisch.

Die Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate – die mehr Raketen und Drohnen abgefangen haben als Israel – sowie auf Bahrain, Saudi-Arabien und andere Ziele am Golf sind strategisch weit bedeutsamer.

Diese Angriffe – neben amerikanischen diplomatischen und militärischen Einrichtungen – richteten sich gegen Flughäfen, Öl-Infrastruktur, Hotels und andere zivile wirtschaftliche Einrichtungen.

Die Auswahl der Ziele folgt einer klaren Logik.

Der Golf ist der sensibelste Energiekorridor der Welt. Störungen dort wirken sich sofort auf Ölmärkte, Schifffahrtsrouten, Versicherungskosten und globale Lieferketten aus.

Teherans Kalkül ist, dass wirtschaftliche Instabilität im Golf nicht nur diese Länder alarmiert, sondern auch Regierungen in Europa und Asien, deren Volkswirtschaften von Energie aus dieser Region abhängig sind.

Wenn Märkte erschüttert werden und Ölpreise steigen, könnte international der Druck auf Trump wachsen, den Krieg zu beenden.

Und diese Strategie ist nicht unrealistisch.

Man denke an die Worte des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz am Dienstag. Obwohl er versteht, worum es in dem Krieg geht, und seine Ziele unterstützt, sagte er angesichts steigender Ölpreise: „Die Vereinigten Staaten und Israel führen seit über einer Woche Krieg gegen den Iran. Wir teilen viele ihrer Ziele. Doch mit jedem Tag des Krieges entstehen neue Fragen. Besonders besorgt sind wir darüber, dass es offenbar keinen gemeinsamen Plan gibt, diesen Krieg schnell und überzeugend zu beenden.“

Der Iran versucht also, wirtschaftliches Chaos auszulösen, in der Hoffnung, dass externe Mächte Druck auf Washington ausüben, den Krieg zu beenden.

Teheran setzt darauf, dass eine wirtschaftliche Ausweitung des Konflikts in diplomatischen Einfluss umschlägt. Doch dieselben Angriffe könnten auch das Gefühl gemeinsamer Verwundbarkeit unter den Golfstaaten verstärken, die Irans Ambitionen ohnehin misstrauisch gegenüberstehen.

Diese Dynamik könnte neue Bündnisse in der Region hervorbringen. Dennoch wäre es verfrüht anzunehmen, dass dies automatisch zu großen diplomatischen Durchbrüchen wie einer Normalisierung zwischen Israel und Saudi-Arabien führen wird.

Selbst wenn der Iran geschwächt aus dem Krieg hervorgeht, werden Riad und andere Hauptstädte am Golf vorsichtig bleiben, was das regionale Machtgleichgewicht betrifft. Die Saudis fürchten seit langem eine iranische Hegemonie in der Region – und wie die iranischen Angriffe auf Teile ihrer Ölinfrastruktur in dieser Woche zeigen, nicht ohne Grund. Aber sie werden ebenso wenig wollen, dass Israel zu einer überwältigend dominierenden Regionalmacht wird.

Doch eine Schlussfolgerung wird für die Saudis – und für jeden anderen in der Region – schwer zu umgehen sein: Wenn es um weitreichende Aufklärung, operative Reichweite und dauerhafte militärische Einsatzfähigkeit geht, gibt es derzeit im Nahen Osten keinen anderen Akteur, der Israels Fähigkeit erreicht, militärisch auch über große Entfernungen hinweg wirksam zu handeln.

Das mag keine Sympathie schaffen, aber in dieser rauen Nachbarschaft zählt Respekt oft mehr- und Respekt kann die Grundlage für neue Bündnisse sein.

Jerusalem
Jerusalem, Altstadt, Arabisches Viertel am Damaskus-Tor, Oktober 2025

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En’Kara Fair, revisited and reloaded

En'Kara
Die virtuelle Messe hat sechs Sims, die oberste ist auf dem Screenshot nicht zu sehen; auf jede Sim passen rund 100 Avatare (mehr geht nicht, sonst kann der Host-Rechner das nicht mehr rendern. Jede Sim kostet rund 180 Dollar Miete im Monat). Jeder grüne Punkt ist ein Avatar. Noch ist es nicht voll, weil es gerade erst losgeht.

“The fair of En’Kara occurs in the spring. It is the first fair in the annual cycle of the Sardar Fairs, gigantic fairs which take place on the plains lying below the western slopes of the Sardar Mountains. These fairs, and others like them, play an important role in the Gorean culture and economy. They are an important clearing house for ideas and goods, among them female slaves.” (John Norman: „Players of Gor„)

Avatar

Wir hatten hier schon mehrfach die En’Kara-Fair. Ja, ich höre im Hintergrund raunen: Secondlife, Gor, virtuell, Avatare, blabla, igitt. So what? Diese Messe ist die größte Veranstaltung in Secondlife und ist einmal im Jahr – ca. zwei Wochen lang. Sie wird aber nirgendwo erwähnt, weil sie im „Adult“-Segment stattfindet. Ich habe die Ehre, der einzige Deutsche zu sein, der darüber etwas publiziert.

Avatar

Die Zelte und Stände dehnen sich bis zum virtuellen Horizont aus. Man brauche eine Karte (die es gibt), um sich zurechtzufinden, was wo ist. Jeden Tag finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die meistens überfüllt sind.

Avatar

Am nächsten Mittwoch hält mein Avatar einen Vortrag über goreanische Münzen. Wer virtuellen Applaus spenden will, ist willkommen. Wer nur herumnölt, könnte Ärger bekommen, weil alle Männer bis an die Zähne bewaffnet sind – und sogar einige Frauen, die sogenannten „Panther“ oder „Taluna“ (vgl. unten). Normalerweise verstecken die sich in Wälder und machen mit Pfeil und Bogen und Schleudern Jagd auf Männer, die sich dort hineinwagen. Während der Messe gilt Friedenspflicht, ein Begriff, den sonst nur deutsche Gewerkschaften kennen.

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Ach, ich vergaß… Das interessiert bekanntlich niemanden außer mit. I apologize.

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China: Der 15. Fünfjahresplan

Ich habe Michael Roberts informativen Artikel „China: the 15th National Plan“ übersetzen lassen (vgl. auch Left Horizons), gestrafft, modifiziert sowie Links und Grafiken hinzugefügt. Natürlich wird darüber in den Medien kapitalistischer Staaten kaum berichtet. Und wenn, dann im Panik-Modus: „Wir haben oft nicht geglaubt, dass Chinas Ambitionen realistisch sind“. Man muss die Berichterstattung über China zur Vorsicht dann auch mit pessimistischem Geraune flankieren, bei dem der Schritt zur dreisten Lüge aka Propaganda nur noch winzig ist: „Warum viele junge Chinesen nicht mehr an den „chinesischen Traum“ glauben“. Allein schon der Gedanke, man könne die Wirtschaft planen, würde die Bevölkerung verunsichern.

Der Artikel zum Thema beim isw – Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung e.V. kommt mir übrigens bei der Wortwahl bekannt vor, wie auch der in der Wirtschaftswoche. Die Deutsche Welle hat nur übersetzt („adaptiert“) – die Quelle wird weder genannt noch verlinkt.
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China: Der 15. Fünfjahresplan

Die Chinesen nennen den Plan offiziell „15. Fünfjahresplan“.

Die chinesische Regierung hat gerade ihre jährlichen „Zwei Sitzungen“ oder Lianghui abgeschlossen. Der Begriff „Zwei Sitzungen“ bezieht sich auf die Chinesische Politische Konsultativkonferenz des Volkes (CPPCC), ein politisches Beratungsgremium, und den Nationalen Volkskongress (NPC), Chinas oberstes gesetzgebendes Organ.

Formal sind dies keine Treffen der Kommunistischen Partei, sondern Versammlungen des chinesischen Staates. Die Konsultativkonferenz hat größtenteils symbolischen Charakter; führende Unternehmer und lokale Funktionsträger treten dort zu vorher arrangierten Diskussionen auf. Der eigentliche Schwerpunkt liegt auf dem Nationalen Volkskongress, der offiziell über die Wirtschaftspolitik entscheidet. In der Praxis billigt er jedoch lediglich das, was die führende Elite der Kommunistischen Partei bereits im Voraus beschlossen hat. Da etwa zwei Drittel seiner Mitglieder der Kommunistischen Partei angehören, hat der NPC noch nie einen von der Partei eingebrachten Gesetzesentwurf abgelehnt.

Die diesjährigen „Zwei Sitzungen“ unterschieden sich insofern von früheren, als neben der Verabschiedung der Wirtschaftspolitik für dieses Jahr auch dem 15. Nationalen Plan zugestimmt wurde, der die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft bis zum Ende dieses Jahrzehnts festlegt.

Erstens wurde beschlossen, für das Jahr 2026 ein Ziel von etwa 4,5–5,0 % realem BIP-Wachstum festzulegen. Es war das erste Mal seit 1991, dass der Zielwert unter 5 % lag. Ministerpräsident Li erklärte bei der Vorstellung der wirtschaftlichen Zielvorgaben, dass das niedrigere Ziel auf Unsicherheiten im Welthandel und in der geopolitischen Lage zurückzuführen sei. Dennoch blieb das Wachstumsziel moderat, und die Führung zeigte sich zuversichtlich, dass es erreicht werden könne.

Für diese Einschätzung gibt es gute Gründe. Im Jahr 2025 betrug das reale BIP-Wachstum Chinas 5 % – ein Wert, der unter den großen Volkswirtschaften der Welt nur von Indien übertroffen wurde (das seine BIP-Daten übertreibt) und mehr als doppelt so hoch war wie die Wachstumsrate der USA sowie dreimal so hoch wie die der übrigen führenden G7-kapitalistischen Volkswirtschaften.

GDP
Source: International Monetary Fund (IMF)

Seit 2020 hat sich die Regierung das Ziel gesetzt, dass China bis 2035 zu einer „Volkswirtschaft mittleren Einkommensniveaus“ wird (von der Weltbank definiert als 20.000 US-Dollar pro Person zu Preisen von 2020). Das bedeutete faktisch eine Verdopplung des Pro-Kopf-BIP innerhalb von 15 Jahren.

China ist klar auf Kurs, dieses Ziel zu erreichen, da das Pro-Kopf-Einkommen nur mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von etwa 4,17 % wachsen müsste. Nimmt man an, dass das reale Pro-Kopf-BIP künftig im Durchschnitt um etwa 4,5 % pro Jahr wächst, würde China die Definition der Weltbank bereits 2034 übertreffen.

Selbst dann läge Chinas Pro-Kopf-BIP jedoch nur bei etwa 27 % des US-Niveaus (unter der Annahme, dass das Pro-Kopf-BIP der USA künftig im Durchschnitt um 1,5 % pro Jahr wächst). Im Gegensatz dazu würde Indiens Pro-Kopf-BIP bis 2035 nur etwa 5 % des US-Niveaus erreichen.

Beim BIP-Wachstum spielt die Größe einer Volkswirtschaft eine entscheidende Rolle. Im Jahr 2025 stieg Chinas BIP um 5 %, was einem Zuwachs von 970 Milliarden US-Dollar entspricht. Um dies in diesem Jahr zu erreichen, müsste China lediglich ein BIP-Wachstum von 4,75 % erzielen.

Im Gegensatz dazu wuchs Indien offiziell im Jahr 2025 um 7,6 %, was jedoch nur etwa 326 Milliarden US-Dollar entspricht. Das bedeutet, dass Indiens BIP-Zuwachs dreimal kleiner war als der Chinas. Um im absoluten Betrag (in Milliarden Dollar) so stark zu wachsen wie China, müsste Indien in einem einzigen Jahr etwa 25 % Wachstum erreichen. Die schiere Größe zählt.

Chinas BIP-Zahlen und Wachstumsraten werden von vielen westlichen Mainstream-Ökonomen sowie von einigen Vertretern der heterodoxen Linken immer wieder in Zweifel gezogen. Dabei bringen sie im Wesentlichen zwei Argumente vor.

Erstens behaupten sie, die statistischen Daten Chinas seien gefälscht oder unzuverlässig. Zweitens argumentieren sie, dass sich Chinas Wirtschaft wegen übermäßiger Verschuldung, eines Zusammenbruchs des Immobilienmarktes und einer sinkenden Produktivitätsdynamik künftig stark verlangsamen und in Richtung Stagnation entwickeln werde – ähnlich wie es Japan seit den 1980er-Jahren erlebt hat.

Die angesehenen Penn World Tables haben jedoch kürzlich bestätigt, dass sie Chinas Wachstumsdaten im Großen und Ganzen für korrekt halten und nicht länger versuchen, sie nach unten zu „korrigieren“.

Was Verschuldung und Immobilienmarkt betrifft: Ja, die Unternehmensverschuldung ist hoch, und der Immobilienmarkt befindet sich weiterhin im Abschwung. Doch nahezu die gesamte Verschuldung wird aus inländischen Ersparnissen finanziert, anders als in vielen anderen Fällen rascher Kreditexpansion weltweit.

GDP
Source: Federal Reserve Bank of Dallas

Diese Schulden sind also durchaus tragbar. Was den durch die COVID-Pandemie ausgelösten Einbruch des Immobilienmarktes betrifft, so verringert sich dessen Belastung für die Wirtschaft allmählich.

GDP
Source: Goldman Sachs – Der schrumpfende Immobilienmarkt Chinas dürfte das Wachstum künftig weniger stark bremsen.

Produktivitätswachstum ist in einer Wirtschaft mit sinkender Erwerbsbevölkerung von entscheidender Bedeutung. Es ist zwar von ehemals hohen Werten zurückgegangen, Chinas Wachstum liegt aber immer noch deutlich über dem Niveau der fortgeschrittenen kapitalistischen Volkswirtschaften.

arbeitsproduktivität
Source: Burks

Westliche Ökonomen fordern immer wieder, dass China
– aufhört, verarbeitete Exportgüter als Haupttreiber des Wachstums zu nutzen,
– aufhört, diese Exporte „unfair“ zu subventionieren, wodurch sie Konkurrenten verdrängen, und
– stattdessen den inländischen privaten Konsum erhöht und Sparen sowie Investitionen reduziert.

Ein jüngstes Beispiel für solche politischen Forderungen kommt vom Internationalen Währungsfonds (IWF): „China kann sich in den kommenden Jahren nicht darauf verlassen, dass immer höhere Exporte ein dauerhaftes Wachstum antreiben. Daher ist der Übergang zu einem konsumgetriebenen Wachstum die übergeordnete wirtschaftspolitische Priorität.“

Der Konsum der privaten Haushalte in China stagniert nicht, sondern wächst mit 4,4 %, also mehr oder weniger im Einklang mit dem BIP-Wachstum. Exporte sind nicht der Haupttreiber des Wachstums. Der Nettohandel machte etwa 20 % des Wachstums im Jahr 2025 aus; der Rest wurde durch inländischen Konsum und Investitionen getragen.

Das schnelle Produktivitätswachstum hat Inflation vermieden und ist nicht auf eine angebliche „Schwäche der inländischen Nachfrage“ zurückzuführen. Warum sollte China also von seiner investitionsgetriebenen Wirtschaftsstruktur abweichen, durch die der durchschnittliche Reallohn in den Städten seit 1978 um 2.406 % gestiegen ist, was die Kaufkraft um das 25-Fache erhöht hat? Können die konsumgetriebenen Volkswirtschaften der USA und des Vereinigten Königreichs einen vergleichbaren Anstieg der Kaufkraft ihrer Haushalte vorweisen?

Was die angeblich „unfairen“ Subventionen für Chinas Industrie betrifft, kam ein jüngster Bericht zu folgendem Schluss: „Während China tatsächlich ein aktiver Nutzer industrieller Subventionen ist, hat sich die direkte fiskalische Unterstützung seit 2008 stabilisiert. Der strategische Schwerpunkt hat sich klar von der Anwerbung ausländischer Investitionen hin zur Förderung inländischer Innovation und technologischer Fähigkeiten verlagert. Subventionen für die Industrieproduktion sind entgegen der verbreiteten Wahrnehmung relativ moderat und dezentral organisiert.“

Ein Beispiel sind Kraftfahrzeuge. Sowohl BYD als auch Tesla von Elon Musk produzieren Elektrofahrzeuge in China. Dennoch hat BYD deutlich niedrigere Kosten. Die vertikale Integration ist bei BYD sehr hoch, und Forschung und Entwicklung sind deutlich günstiger. Staatliche Subventionen spielen nur eine geringe Rolle bei der Kostensenkung.

 

Woher BYDs Kostenvorteil von 4.700 US-Dollar kommt

Kostenvergleich pro Fahrzeug: BYD Seal vs. Tesla Model 3 (beide in China produziert)

Pos. Kostenfaktor USD
1 BYD Seal Listenpreis 24.190
2 Vertikale Integration +2.369
3 Gemeinkosten (inkl. F&E) +1.766
4 Subventionen +292
5 Bevorzugte Finanzierung +12
6 Lieferantenzahlungen +214
7 Upgrade-Lizenzen +50
8 Produktdifferenzierung +3.516
9 Tesla Model 3 Listenpreis 32.409
Kostenvorteil BYD gegenüber Tesla: ca. 4.700 USD pro Fahrzeug

 

Der 15. Nationale Plan knüpft in seinen Zielen eng an den gerade abgeschlossenen 14. an. Er ist ein konkreter Plan, mehr als nur eine Richtlinie oder ein Wunschtraum. Viele der Ziele gelten als verbindlich und müssen daher umgesetzt werden.

Im jüngsten Plan, der rund 20 Indikatoren umfasst, liegt der Schwerpunkt nun weniger auf der wirtschaftlichen Entwicklung als vielmehr auf der Verbesserung des Lebensstandards.

Ökologische Entwicklung ist weiterhin wichtig. Chinas Kohlendioxidemissionen (CO₂) sanken im vierten Quartal 2025 um 1 %, was voraussichtlich einen Rückgang von 0,3 % für das Gesamtjahr sichern wird. Damit setzt sich der seit März 2024 anhaltende Trend stagnierender oder sinkender CO₂-Emissionen in China fort.

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Source: Carbon Brief

Die CO₂-Zahlen deuten darauf hin, dass Chinas Kohlenstoffintensität – also seine Emissionen aus fossilen Brennstoffen pro Einheit des BIP – 2025 um 4,7 % und im Zeitraum 2020–2025 um 12 % gesunken ist. Damit bleibt China jedoch unter dem Ziel einer Reduktion um 18 %, das im letzten Fünfjahresplan festgelegt wurde.

China müsste seine Kohlenstoffintensität in den nächsten fünf Jahren um etwa 23 % senken. Der 15. Fünfjahresplan zielt jedoch nur darauf ab, sie bis zum Ende dieses Jahrzehnts um 17 % zu reduzieren. Damit zeichnet sich ab, dass China sein sehr ambitioniertes Ziel für 2030, die Kohlenstoffintensität bis dahin um 65 % zu senken, verfehlen wird.

Chinas Solarindustrie ist in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einem Vorzeigeexample für den wirtschaftlichen Aufstieg des Landes geworden. Die Produktion chinesischer Solartechnologie wuchs zwischen 2004 und 2013 jährlich um 76 %. Gleichzeitig sind die Kosten für Solarenergie um mehr als 90 % gefallen, wodurch sie mit fossilen Energieträgern konkurrenzfähig geworden ist.

Subventionen für Produktion, Installation und Forschung und Entwicklung im Solarbereich waren ein wesentlicher Grund für das explosive Wachstum der chinesischen Industrie. Im vergangenen Jahr wuchs erstmals die Energiespeicherkapazität – hauptsächlich Batterien – schneller als die Spitzennachfrage nach Strom in China im Jahr 2025 und auch schneller als das durchschnittliche Wachstum des vergangenen Jahrzehnts

solarenergie
Source: Solar World Record Database

Chinas Wirtschaft wird heute von Technologieinvestitionen angetrieben, nicht mehr von minderwertigen Fertigwaren oder unproduktiven Immobilieninvestitionen. Es sind die sogenannten „new quality productive forces“, wie chinesische Wirtschaftsstrategen sie bezeichnen. In China sind mehr Elektrofahrzeuge unterwegs als in den USA, und der Ausbau der 5G-Mobilfunknetze in Peking verlief deutlich schneller. Chinas einheimisches Passagierflugzeug C919 steht kurz vor der Serienproduktion und scheint bereit für den Markteintritt, der derzeit von Boeing und Airbus dominiert wird. Das Satellitennavigationssystem BeiDou ist in Abdeckung und Präzision mit GPS vergleichbar.

Auch bei der Dichte von Industrierobotern übertrifft China die USA: 2023 werden dort 470 Roboter pro 10.000 Beschäftigte installiert sein, in den USA hingegen nur 295. China wird die USA auch bei Patenten bald einholen: Der weltweite Anteil Chinas steigt von 4 % im Jahr 2000 auf 26 % im Jahr 2023, während der US-Anteil um mehr als 8 Prozentpunkte sinkt. Chinas Halbleiterproduktion beträgt mittlerweile ein Viertel der globalen Produktion, verglichen mit 16 % in den USA und 7 % in Europa.

halb leiter
Diese Grafik visualisiert die globale Halbleiterindustrie nach Marktkapitalisierung (Stand: 24. November 2025) und zeigt die Daten aufgeschlüsselt nach Ländern. Die Daten für diese Visualisierung stammen von CompaniesMarketCap.com. Die Kategorie „Übrige Welt“ umfasst 16 Unternehmen aus 11 Ländern. Source: visualkapitalist.com

China hat noch einen langen Weg vor sich. Bis zum Ende des neuen Nationalen Plans werden sich die Lebensstandards durchschnittlicher chinesischer Haushalte zwar deutlich verbessert haben, doch Chinas Pro-Kopf-Einkommen und Produktivität werden weiterhin deutlich unter denen der G7-Staaten liegen. Zudem wird es schwierig sein, qualifizierte junge Menschen in Beschäftigung zu bringen, da die Automatisierung in einer zunehmend technisierten Industriegesellschaft immer mehr Arbeitskräfte ersetzt. Schon jetzt ist die Jugendarbeitslosigkeit hoch.

china youth unemployed rate

China weist im internationalen Vergleich eine hohe Einkommensungleichheit auf, die jedoch niedriger ist als in vielen anderen Schwellenländern wie Brasilien, Mexiko oder Südafrika. Der Gini-Koeffizient erreichte seinen Höchststand kurz vor der Großen Rezession und ist seitdem rückläufig. Hauptgrund für die hohe Ungleichheit ist die Einkommensdifferenz zwischen Stadt- und Landbevölkerung sowie zwischen den Löhnen in Küsten- und Binnenstädten und den Bildungsabschlüssen.

china youth unemployed rate
Der Gini-Koeffizient oder auch Gini-Index ist ein statistisches Maß für die Ungleichverteilungen in einer Gruppe.

Wenn es um die Ungleichheit des persönlichen Vermögens geht, ist China nicht so ungleich wie viele seiner wirtschaftlichen Vergleichsländer. Der Gini-Koeffizient für Vermögensungleichheit ist deutlich höher in Brasilien, Russland und Indien sowie auch in den USA und Deutschland.

Nach den neuesten Schätzungen besitzt das reichste 1 % der Vermögensinhaber in China etwa 31 % des gesamten Privatvermögens, verglichen mit 58 % in Russland, 50 % in Brasilien, 41 % in Indien und 35 % in den USA. Das ist ein guter Maßstab für die ökonomische Macht der obersten Elite und der Oligarchen in diesen Ländern.

Oft wird auf die Zahl der Millionäre und Milliardäre in China verwiesen. Angesichts der Größe der Bevölkerung bleiben Millionäre dort jedoch relativ selten: etwa einer auf 200 Erwachsene, also rund 0,5 %.

In Italien und Spanien machen Millionäre etwa 3 % der Erwachsenen aus; in Frankreich, Österreich oder Deutschland etwa 4 %; in den sozialdemokratischen Ländern Skandinaviens etwa 6 %; über 8 % in den USA und Australien und am höchsten in der Schweiz (15 %).

China hat zwar ein schnelles Wachstum in dieser obersten Vermögensschicht erlebt. Doch obwohl China mehr als viermal so viele Einwohner wie die USA hat, ist die Zahl der vermögenden Amerikaner (High-Net-Worth Individuals) 4,8-mal größer als die entsprechende Zahl in China. Außerdem konzentriert sich die Vermögensungleichheit in China vor allem auf Immobilienbesitz, nicht auf Finanzvermögen (zumindest bisher) – anders als in den wichtigsten kapitalistischen Volkswirtschaften der G7. Das liegt auch daran, dass der Finanzsektor nicht vollständig für den kapitalistischen Privatsektor geöffnet wurde.

Meiner Ansicht nach liegt der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg Chinas in seinem großen staatlichen Sektor, der Investitionen vorantreiben und damit die Ziele nationaler Wirtschaftsplanung umsetzen kann. Das zeigt den Wert öffentlichen Eigentums und staatlich gelenkter Investitionen innerhalb eines nationalen Plans.

Infolgedessen hat China in den letzten 50 Jahren jede Rezession oder schwere Wirtschaftskrise vermieden, sogar während COVID, obwohl es zahlreiche Fehler und Richtungswechsel in der Wirtschaftspolitik der autoritären kommunistischen Führung gegeben hat.

China ist kein sozialistisches Land, aber auch kein kapitalistisches. Dieses Paradox erläutere ich an anderer Stelle.

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Anmerkungen zum künstlich intelligenten variablen Kapital oder: „Wir sind nicht vorbereitet“

KI
Artificial intelligence replacing human workers, a large glowing AI brain made of circuits towering over an empty factory floor, robotic arms and algorithms taking over machines while human workers walk away carrying boxes, contrast between humans in shadow and bright cold machines, symbolic illustration of job displacement by AI, dystopian industrial atmosphere, dramatic lighting, highly detailed, conceptual economic illustration, editorial style –ar 16:9 –v 6.0 –s 750 –

Ich darf auf ein paywallgeschütztes Interview hinweisen mit dem Ökonomen Anton Koriniec, Universität von Virginia („Named to TIME100 AI list of the most influential people in artificial intelligence“). Auch Golem hat das Interview abgeschrieben zusammengefasst.

Zentrale Aussagen Korineks: „Die KI wird in ein paar Jahren so gut wie alle intellektuellen Tätigkeiten verrichten können.“ – „Wird der Wert der Arbeit insgesamt weiter steigen oder fällt er, wenn KI und später auch Roboter alle Arbeit berichten können? Bisher war die Antwort immer, dass die Automatisierung nur einen kleinen Teil der Jobs zerstört. In den nächsten paar Jahren besteht aber das Risiko, dass alle Jobs wegfallen, die man vor einem Laptop verrichten kann.“

Golem: „In wenigen Jahren könnte KI so gut wie alle Tätigkeiten erledigen, die vor einem Bildschirm stattfinden. Juristen, Journalisten, Analysten – alle diese Berufe gelten in seiner Einschätzung als gefährdet. Schon heute erledigt KI viele anwaltliche Routineaufgaben halbwegs brauchbar. Und die Systeme verbessern sich laut Korinek alle drei Monate erheblich.“

Dazu habe ich Kritisches anzumerken. Ein bürgerlicher Ökonom hat immer eine enge erkenntnistheoretische Grenze. Sobald die Gesetze des Kapitalismus stringent dazuführen würde, dass dieser sich selbst abschafft (meine These) oder abgeschafft werden müsste (buchgläubige „Marxisten“), ist Schluss mit lustig. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Korinek sagt definitiv etwas über den „Wert der Arbeit.“ Das ist aber sehr ungenau: „Arbeit“ ist kein Synonym für „Jobs“. Es ist richtig, dass die Automatisierung Jobs vernichtet – aber das ist eine Folge des tendenziellen Falls der Profitrate und der immanenten Gesetze des Kapitalismus: Das Kapital muss zwangsläufig alle Komponenten, die den Profit ausmachen, verkleinern – die Ware Arbeitskraft („variables Kapital“ – der Teil des Kapitals, den der Kapitalist vorstreckt, um Arbeitskraft zu kaufen) und die Kosten der Produktionsmittel („konstantes Kapital“ – ganz exakt: „… handelt es sich um den Teil des aus Produktionsmitteln bestehenden Kapitals, dessen Gebrauchswert im Laufe einer Produktionsperiode durch Verschleiß oder Verbrauch untergeht und dessen Wert im Wert des Produkts wiedererscheint.“)

variables und konstantes kapital
ChatGPT, 1. Versuch: „mache eine Skizze, die die Begriffe „variables Kapital“ und „konstantes Kapital“ im 1. Band von „Das Kapital“ von Karl Marx veranschaulicht.“ 2. Versuch: „Lasse die Skizze wissenschaftlicher aussehen, es soll auch klar werden, dass der Profit steigt, wenn das variable Kapital billiger wird“.

Golem: „Wenn KI und Roboter irgendwann alle Arbeit übernehmen können – nicht nur einen kleinen Teil -, dann fällt der Wert menschlicher Arbeit insgesamt. Nicht nur der eines bestimmten Berufsbildes. Das ist der Kern seiner Überlegung, und er verschweigt nicht, wohin das führen könnte: zu Massenelend, wenn die Verteilungsfrage nicht gelöst werde.“

Da muss ich zugunsten des Kapitalismus widersprechen. (Seit wann dürfen bürgerliche Ökonomen die Apokalypse vorhersagen?) Nein, dazu wird es nicht kommen. Dazu ist das System zu flexibel. Der Welt der Waren ändert sich nur tendenziell, nicht absolut.

Elend ist ein relativer Begriff: Das entsteht nur, wenn die herrschenden Klassen machen dürfen, was sie wollen. Man könnte auf die – zugegeben: kühne! – Idee kommen, den real existierenden unermesslichen Reichtum anders zu verteilen. Das würde – auch wenn die sogenannte „Linke“ das hierzulande anders sieht – am System rein gar nichts ändern, aber es würde temporär verhindern, dass „die Massen“ total verarmten und somit auch als Konsumenten wegfielen.

Korinek sieht das ähnlich und recht zynisch: „Wenn die KI dafür sorgt, dass die Wirtschaft so schnell wächst, sollte es möglich sein, einen kleinen Teil der Früchte dafür zu verwenden, dass die Verlierer des technologischen Fortschritts entschädigt werden.“ Klar, entschädigt“, vermutlich durch Brot und Spiele? Die Machtverhältnisse dürfen auf keinen Fall angetastet werden.

Ich habe ChatGPT, Duck.ai und Grok gefragt: „Wenn künstliche Intelligenz viele Bereiche menschlicher Arbeit übernimmt, sinkt dann nach der Theorie von Karl Marx der Gebrauchswert der erzeugten Waren?“ Die Antwort von Grok war am besten:

„Nein, nach Karl Marx’ Theorie sinkt der Gebrauchswert der erzeugten Waren nicht, wenn Künstliche Intelligenz (oder Maschinerie allgemein) menschliche Arbeit übernimmt. Im Gegenteil: Der Gebrauchswert bleibt unverändert oder kann sogar qualitativ steigen. Der Effekt von KI betrifft ausschließlich den Tauschwert (bzw. den Wert) der Waren. [also auch den Tauschwert der Ware Arbeitskraft, B.S.]

Hier die entscheidenden Stellen aus Marx’ Das Kapital (Band 1, Kapitel 1 und 7) kurz und präzise erklärt:

1. Was ist Gebrauchswert?
– Der Gebrauchswert ist die Nützlichkeit einer Ware – ihre Fähigkeit, ein menschliches Bedürfnis zu befriedigen (z. B. ein Mantel wärmt, Brot stillt Hunger, ein Auto transportiert).
Er ist qualitativ und hängt von den stofflichen Eigenschaften der Ware ab, nicht von der Menge der dafür aufgewendeten Arbeit.

Marx schreibt wörtlich: „Der Gebrauchswert wird nur durch den Gebrauch oder die Konsumtion realisiert.“
Und: „Nichts kann Wert haben, ohne Gebrauchsgegenstand zu sein. Ist das Ding nutzlos, so ist auch die in ihm enthaltene Arbeit nutzlos, zählt nicht als Arbeit und bildet daher keinen Wert.“

→ Die Arbeit (auch KI-gestützte) erzeugt also keinen Gebrauchswert – sie macht nur etwas Nützliches. Ob ein Hemd von Hand genäht oder von einer KI-gesteuerten Fabrik in 10 Sekunden produziert wird, ändert nichts an seiner Nützlichkeit.

2. Was ändert sich durch KI/Maschinerie?
– KI ist für Marx nichts anderes als hochentwickeltes konstantes Kapital (wie eine Dampfmaschine oder ein Webstuhl).
– Nur lebendige menschliche Arbeit schafft neuen Wert und Mehrwert.
– Maschinen (und KI) übertragen lediglich ihren eigenen Wert (Abschreibung) auf das Produkt – sie schaffen keinen neuen Wert.
– Ergebnis: Die gesellschaftlich notwendige Arbeitszeit pro Ware sinkt dramatisch → der Wert (und damit der Tauschwert) jeder einzelnen Ware sinkt.

Marx formuliert das so (Kapital, Band 1, Kap. 15): „Die Maschinerie vermehrt die Produktivität der Arbeit, d.h. sie befähigt, in derselben Arbeitszeit eine größere Masse von Gebrauchswerten zu produzieren. […] Der Wert der einzelnen Ware sinkt daher.“

3. Was passiert konkret bei Masseneinsatz von KI?
– Gebrauchswert pro Ware: gleichbleibend oder besser (bessere Qualität, mehr Varianten möglich).
Gesamte Gebrauchswerte in der Gesellschaft: steigen massiv (mehr Waren für alle).
– Wert/Tauschwert pro Ware: sinkt (die Waren werden „billiger“ im Sinne der in ihnen verkörperten Arbeitszeit).
– Lohnarbeiter werden tendenziell überflüssig → Mehrwertproduktion gerät in die Krise („Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate„). [Wie ich oben schon schrieb – die KI ist hier logischer als alle bürgerlichen Ökonomen, B.S.]

Kurzes Fazit in Marx’schen Begriffen
– KI ersetzt lebendige Arbeit → Wert der Waren sinkt.
– Der Gebrauchswert bleibt aber unberührt, weil er keine Arbeitszeit-Größe ist, sondern eine Gebrauchs-Eigenschaft.
– Deshalb lautet die Antwort klar: Nein, der Gebrauchswert sinkt nicht. Marx würde sogar sagen: Genau dadurch wird die materielle Basis für eine Gesellschaft geschaffen, in der die Menschen nicht mehr unter dem Zwang der Wertproduktion stehen müssen – aber das ist dann schon ein anderes Kapitel (Kritik der politischen Ökonomie).“

Welche Berufe bleiben übrig? „Sportler, Schauspieler“, „Religiöses Personal“. Ach? Auch das sehe ich anders. Bei Sportlern könnte es stimmen, weil dort die Person, die vermarktet werden will, im Vordergrund steht, nicht die Leistung. Schauspieler? Nein, die Menschen werden sich auch mit künstlich erzeugten Charakteren identifizieren – vgl. Avatar – Aufbruch nach Pandora.“ Und brauchen wir Religion in der Zukunft? Gott bewahre!

KI
Der erste Band meines Ausgabe des „Kapitals“ von Marx mit meinen Notizen aus den 70-er Jahren, als ich mehrere Semester Tutor in Haugs legendären „Kapitalkursen“ war und auch privat Arbeitsgruppen angeleitet habe, zum Teil noch mit Schreibmaschine. Für die Nachgeborenen: „Eine Schreibmaschine ist ein von Hand oder elektromechanisch angetriebenes Gerät, das dazu dient, Text allgemein mit Drucktypen zu schreiben und hauptsächlich auf Papier darzustellen.“ Und nein, ich kann die drei Bände des „Kapitals“ nicht auswendig, genau so wenig wie die Bibel.

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Was bedeutet das für Dich?

KI

Ich habe mir den Prompt von ChatGPT schreiben lasse3n: dystopian AI surveillance center reconstructing real identities from anonymous internet conversations, holographic screens with forum threads and usernames, data fragments forming human faces from code and text, glowing connection lines across a global network map, dark cyber intelligence lab, red warning lights, cinematic tech noir atmosphere, ultra detailed, dramatic lighting, volumetric fog, realistic, 8k –ar 16:9 –style raw –v 6

Ich darf das Statement eines Telepolis-Artikels von Matthias Lindner zitieren: „Eine neue Studie zeigt: Künstliche Intelligenz kann pseudonyme Nutzer auf Social Media mit hoher Trefferquote identifizieren. Was bedeutet das für Dich?“

Die Modelle analysierten dabei unstrukturierte Texte – also ganz normale Kommentare und Beiträge – und extrahierten daraus Hinweise wie Interessen, berufliche Details, Schreibstil oder geografische Angaben. Anschließend glichen sie diese Signale mit öffentlichen Profilen auf Plattformen wie LinkedIn ab.

Ein Beispiel der Forscher verdeutlicht das Prinzip: Ein Nutzer schreibt über Schulprobleme und Spaziergänge mit seinem Hund Biscuit durch einen bestimmten Park. Die KI sucht nach genau diesen Details auf anderen Plattformen und ordnet das anonyme Konto mit hoher Sicherheit einer realen Person zu.

In den Experimenten lag die Trefferquote bei bis zu 68 Prozent, die Genauigkeit korrekter Zuordnungen bei bis zu 90 Prozent.

Ich erwäge, auch die hiesigen Nutzer auszuspionieren, damit ich endlich genau weiß, mit wem ich es zu tun habe. Also hört auf, anderswo im Internet über eure Haustiere zu posten – der Mossad, die CIA und sammeln und interpretieren das!

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Wahlen in Deutsch-Südwest

wahlen

Das ist einfach zu erklären. Die gute Nachricht: Die AfD landet weit unter den 50 Prozent. (Man muss das so formulieren – im Einklang mit den Anstalten -, damit es negativ klingt, obwohl die AfD ihr Ergebnis verdoppelt hat.) Gut ist ebenfalls, dass die so genannte Linke und die FDP es nicht geschafft haben.

Natürlich wird es eine starke Wählerwanderung von der sozialislamischendemokratischen Partei zu den Grünen gegeben haben, weil denen Özdemir lieber ist als der CDU-Kandidat, dessen Namen mir gerade nicht einfällt.

„Grüne verlieren im Vergleich zu 2021 kaum.“ Ach?! Die Grünen haben verloren? Das muss die Journaille, die bekanntlich mehrheitlich „rot“ oder grün wählt, dann positiv umschreiben: Die Grünen verlieren weniger als erwartet oder so. Hört sich gleich viel besser an.

Und nun das Wetter- Und ich muss gleich noch auf eine Messe, obwohl ich morgen wieder Frühschicht habe.

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Fehlercode

fehlercodeDiese Meldung bekam ich heute rund zwei Dutzend Male, weil ich meine Eingabemethoden per Browser/PC, per Authenticator-App und sonstwie variiert hatte. Die Datev („Arbeitnehmer“ online, har har) akzepiert ab Anfang März kein Einloggen per SMS-Tan mehr.

Eine halbe Stunde meiner kostbaren Lebenszeit ging dabei drauf. Was die Datev an Usability anbietet, kann man nur als extrem böswillige Nutzerfeindlichkeit bezeichnen. 15 Schritte sind angeblich nötig.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand von der einschlägigen Klientel – zum Beispiel aus der Sicherheitsbranche – überhaupt hinkriegt, vor allem die eingewanderten Bürger und deren Nachfahren, die auch nach mehreren Jahrzehnten in Deutschland immer noch keinen korrekten Satz herausbringen.

Irgendwann kapierte ich zumindest das Problem. Ich hatte noch mein altes Handy ohne Sim-Karte, das ich zuhause natürlich benutzen könnte, weil es sich über mein WLAN einwählt. Eigentlich nur, wenn ich mein normales Handy über Nacht vergessen habe aufzuladen und beim Frühstück kurz surfen möchte. Da war auch noch die Authenticator-App drauf.

Die musste ich erst löschen, und dann noch meinen schon eingerichteten Datev-Account, warum auch immer. Was wäre, wenn ich mein altes Hand nicht mehr gehabt oder es verloren hätte oder es schlicht nicht mehr funktionsfähig wäre? Und darf ich mich nur mit einem Handy authentifizieren? Geht der Trend nicht bekanntlich zum Vierthandy – vor allem bei den Bürgern, die mit minderlegalen Tätigkeiten beschäftigt sind?

Wenn ich schon lese: „Schauen Sie in den Brief, den wir ihnen (vor wie vielen Jahren?) geschickt hatten mit den Zugangsdaten für das Datev-Konto“… Dann krieg ich schon einen Hals.

So wird das nichts mit der Digitalisierung.

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Avatare sehen dich an, revisited

avatar

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Spulenfiepen

laptop

Vielleicht war mein kleiner alter Laptop gar nicht kaputt, vor allem auch deswegen, weil eine SSD-Festplatte gar keine Geräusche macht. Da war ich gedanklich vermutlich noch im letzen Jahrtausend. Ich habe also das Gerät mühsam und vorsichtig aufgeschraubt und mal in die elektronischen Eingeweide geschaut und mich gleichzeitig von der KI über Captive Screws belehren lassen. Innen sah alles reinlich aus.

ChatGPT sagte mir: „Wenn der Lüfter im Dell Latitude 5400 sauber ist und sich leicht und ohne Kratzen drehen lässt, ist es gut möglich, dass das schleifende Geräusch nicht vom Lüfter kommt. Bei diesem Modell gibt es noch ein paar andere typische Geräusche:

Spulenfiepen / Elektronikgeräusche

Das kommt relativ häufig vor, besonders bei Business-Laptops mit Intel Core i5-8365U.

Merkmale:
– klingt wie leises Rasseln, Zirpen oder elektrisches Summen
– verändert sich, wenn der Prozessor arbeitet
– tritt z. B. auf beim Scrollen, Laden von Webseiten oder CPU-Last

Ursache sind kleine Spulen im Spannungswandler auf dem Mainboard. Das ist nicht gefährlich, nur manchmal hörbar.“

Gut zu wissen.

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Flaschen und Klauen

bottles

Drei Tage Freizeit. Das bedeutet, alle Computerprobleme lösen zu können, denen man so zwischendurch begegnet ist. Ich habe jetzt Bottles auf allen Rechnern installiert. Das gefällt mir wesentlich besser als Wine und ist auch benutzerfreundlich. Eigentlich brauchte ich das Programm nur auf meinem schmalbrüstigen Ubuntu-Laptop, das ich im Urlaub und auf der Arbeit benutze und auf dem Firestorm für Linux ständig abschmiert. Ich habe die Software für Secondlife dort mit Alchemy ersetzt (nicht zu verwechseln mit Alchemy Linux), das einigermaßen stabil läuft, auch bei lahmer Verbindung.

Ein ungelöste Frage ist immer noch das E-Mail-Programm. Ich schrieb schon im Januar: Ich benutze bekanntlich Thunderbird für Linux, mit der Option des Umstiegs auf Mutt, Claws Mail für Windows (weil das zuverlässig kein HTML anzeigt und auch Attachments sehr sicher handelt; Verschlüsseln geht aber nur auf dem Umweg über Kleopatra) und für Android FairEmail.

Ich wüsste nicht, was es zu Verbessern gäbe, und schon gar nicht mit KI. [Weibliche Stimme in verführerischem Tonfall: „Sie haben zu verschlüsseln vergessen!“] Aber das habe ich auch schon gesagt, als ich noch Crosspoint benutzte.

Jetzt habe ich gar kein Windows mehr und könnte auch Claws Mail überall installieren. Die Kriterien, nach denen normalerweise die Vor- und Nachteile aufgelistet werden überzeugen mich aber nicht: „modern“, „Plugins“, „Erweiterbaurkeit“ – brauche ich alles nicht. Für mich zählt nur: Wie geht das Programm mit HTML um (will ich nicht sehen oder angezeigt bekommen!) und wie viel Stunden wie lange brauche ich, um eine E-Mail zu verschlüsseln?

Mein Laptop meckert mich gerade von der Seite an, mein PGP-Schlüssel sei abgelaufen? Muss ich mal nachsehen. Man hat ja sonst nichts zu tun….

Kriterium Thunderbird Claws Mail
Zielgruppe Komfortorientierte Nutzer, die eine vollständige Mail-Suite mit vielen Funktionen möchten. Minimalisten und Power-User, die einen schnellen und schlanken Mailclient bevorzugen.
Funktionsumfang Sehr umfangreich: E-Mail, Kalender, Kontakte, RSS, Add-ons. Basisfunktionen für E-Mail, erweiterbar über Plugins.
Benutzeroberfläche Modern und relativ benutzerfreundlich. Klassisch und technisch, wirkt teilweise veraltet.
Ressourcenverbrauch Relativ hoch im Vergleich zu minimalistischen Clients. Sehr gering, ideal für ältere Rechner oder schlanke Systeme.
Geschwindigkeit Solide, aber nicht besonders schnell beim Start. Sehr schnell beim Starten und Arbeiten.
Erweiterbarkeit Viele Erweiterungen und große Entwickler-Community. Plugins vorhanden, aber deutlich weniger als bei Thunderbird.
HTML-Mail Voll unterstützt. Teilweise eingeschränkt, oft über Plugins.
Eignung für Ubuntu Standard-Mailclient vieler Linux-Distributionen. Beliebt bei Linux-Power-Usern und Minimal-Systemen.

ChatGPT: „Hier ist ein praxisnaher Vergleich von Mozilla Thunderbird und Claws Mail unter Ubuntu/Linux. Beide sind freie Open-Source-Mailprogramme, verfolgen aber sehr unterschiedliche Konzepte: Thunderbird ist eine umfangreiche Mail-Suite, Claws Mail ein extrem leichtgewichtiger, schneller Client.“

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Unter Putschisten

der putsch kellerhoff

Ich lese gerade zwischendurch von Sven Felix Kellerhoff: „Der Putsch: Hitlers erster Griff nach der Macht“ – „Es ist die bis dahin größte Bedrohung für die Weimarer Republik: Mit roher Gewalt wagt Hitler von München aus den Umsturz – und scheitert. Die Demokratie hält stand. Sven Felix Kellerhoff richtet den Fokus auf bislang übersehene Zeugnisse und schildert die tatsächlichen Hintergründe des 8. und 9. November 1923.“

Zitat: „Einem dänischen Journalisten gelang es, in diesen Novembertagen 1922 ein Gespräch mit Hitler zu führen; zunächst am Rande einer Veranstaltung im Bürgerbräukeller, danach am folgenden Vormittag im Parteibüro der NSDAP. »Schon überall wird Hitler der bayrische Mussolini genannt«, begann der Reporter der Regionalzeitung Århus Stiftstidende seinen Artikel, dann schilderte er sein Gespräch mit dem NSDAP-Chef: »Das erste Wort Hitlers an uns ist sehr taktlos: ›Sind Sie Jude?‹ Wir bemerken ihm gegenüber, dass wir nicht gekommen sind, um ein Glaubensbekenntnis abzulegen, sondern um ein Interview zu bekommen. ›Skandinavische Juden sind mir ebenso unsympathisch wie deutsche Juden‹, murrt Hitler.« Dann begann das eigentliche Gespräch: »Wir versuchen, die Frage zu stellen, was die Nationalsozialisten wirklich wollen? ›Wir wollen den Bolschewismus niederschlagen!‹, erklärt Hitler mit einer unangenehm knurrenden Stimme, die wahrscheinlich Entschlossenheit und Energie ausdrücken soll. Er fährt fort: ›Das ist kurz und gut unser Programm.‹ Wir sagen: ›Sind mit diesem lobenswerten Zweck nicht auch bestimmte Absichten für die Wiederherstellung der Monarchie verbunden?‹ ›Die Staatsform ist uns ganz und gar gleichgültig‹, antwortet Hitler: ›Monarchie oder Republik, darauf kommt es nicht an. Wir werden das Gesindel beseitigen, das Deutschland in den Ruin getrieben und das Deutschland zum Sklaven der ganzen Welt gemacht hat.‹ ›Und wie wollen Sie das machen?‹ Hitler antwortet mit einem Zitat: »Und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag’ ich Dir den Schädel ein.« Um Missverständnisse zu vermeiden, fügt er hinzu: »Und willst Du nicht ein Deutscher sein, dann schlag’ ich Dir den Schädel ein.« Wir sagen: »Glauben Sie denn, dass das Ansehen Deutschlands im Ausland durch solche Gewalttaten verbessert wird?« »Vorläufig sind unsere Bemühungen nicht auf das Ausland gerichtet.««“

Ich kenne den Kellerhof schon sehr lange; wir waren gemeinsam Mitglied in allerlei Vereinen von und für Journalisten. Im Kugelhagel würde ihn nicht an meiner Seite haben wollen, er wäre eh schon vorher geflohen. Das zu charakterlichen Fragen. Alle Bücher Kellerhofs sind angenehm zu lesen und fundiert. Er ist aber ein typisch bürgerlicher Historiker mit den dazu passenden ideologischen Scheuklappen.

„Der Putsch“ ist interessant, wenn man die Situation in der Weimarer Republik mit der heute vergleicht, insbesondere wenn es um die AfD geht. Kann jemand wie Hitler, dem Zeitgenossen vermutlich zu Recht bescheinigten, er sei keine intellektuelle Leuchte und sogar dümmer als Mussolini, plötzlich an die Macht kommen?

Das Buch bestätigt, was schon das Standardwerk zum Thema – Karsten Heinz Schönbachs „Die deutschen Konzerne und der Nationalsozialismus 1926–1943“ – mit ausführlich zitierten Quellen belegt: Hitler wäre nie an die Macht gekommen, wenn relevante Fraktionen der deutschen Großbourgeoisie ihn und seine Partei nicht finanziell massiv unterstützt hätten.

Man muss also das Wirtschaftsprogramm der AfD lesen und ob es den Interessen des deutschen Kapitals dient oder nicht. (Fast alles, was aber die Anstalten und andere staatsnahen Medien verbreiten, ist suggestive Propaganda und überzeugt nicht.) Alle anderen Themen wie Einwanderung, Sprachesoterik oder völkisches Gefasel usw. sind irrelevant.

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Unter Nachdenkenden

krisenregion

Oh yeah. Nimm dies, Kollege Fleischhauer:

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Air-to-air combat

F-35I-Kampfjet
Ein F-35I-Kampfjet der israelischen Luftwaffe startet von einem Luftwaffenstützpunkt in Israel zu Angriffen im Iran. (Foto: IDF, 03.03.2026)

„Das jetzt von einer F-35 abgeschossene Modell YAK 130 gehört zu einer Flotte, die der Iran erst 2023 von Russland erworben hat. Das Modell, das ursprünglich als Jet-Trainingsflugzeug konzipiert wurde, ist in technischer Hinsicht gegen eine israelische F-35 praktisch chancenlos“, berichtet die paywallgeschützte bürgerliche Presse.

Das wissen doch alle Beteiligten? Warum lassen die Perser dann so ein Flugzeug in die Luft? War der israelische Pilot eine Frau und somit sowieso besser? (Har har) Oder wollte es Allah so? Oder war es eine Frage der Ehre, sich abschießen zu lassen?

„The last time IAF jets shot down a manned enemy aircraft was on November 24, 1985, over Lebanon. In that incident, an IAF F-15 downed two Syrian MiG-23 fighters.“

Zwei gegen 28 funktioniert übrigens auch.

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Gesichert Bullshitrelevantes

verfassungsschutz
Verfassungsschützer überprüfen Gedrucktes auf gesichert Extremistisches (Symbolbild). A satirical political illustration depicting the „Totalitarianism Doctrine“ a, ironic tone, detailed, high-resolution, political cartoon style, dramatic lighting. –ar 3:2 –s 750

„Deutscher Buchhandlungspreis: Kulturstaatsminister streicht linke Buchläden von der Liste“ des Deutschen Buchhandlungspreises, zum Beispiel den von der Jury schon nominierten Laden Zur schwankenden Weltkugel im Prenzlauer Berg.

Der Preis wird von der Bundesregierung finanziert, ist also Staatsknete, Das muss man leider erst recherchieren, da die berichtenden Medien uns nicht geruhen mitzuteilen, wieso Weimer das kann und darf.

Der Tip Berlin schreibt (natürlich ohne Links – wo kämen wir denn dahin, wenn wir die Leser informierten!): „Als Begründung nennt das Ministerium „verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse“. Laut Berichten der „Süddeutschen Zeitung“ lieferte die Grundlage dafür das wenig bekannte sogenannte „Haber-Verfahren“. Es geht auf einen Erlass aus dem Jahr 2017 zurück, der Bundesministerien empfiehlt, vor der Vergabe staatlicher Fördermittel den Verfassungsschutz einzuschalten, um zu verhindern, dass öffentliche Gelder an extremistische Akteure gelangen. Die Prüfung erfolgt dabei im Hintergrund: Der Verfassungsschutz teilt lediglich mit, ob Erkenntnisse vorliegen oder nicht – ohne Details offenzulegen. Die Betroffenen erfahren also weder, welche Vorwürfe existieren, noch nach welchen Maßstäben entschieden wurde.“

Die bürgerliche Presse textbausteint etwas von einem „Extremismusverdacht“.

Wie ich schon öfter anmerkte, gibt es eine Art freiwillige Gleichschaltung der deutschen Medien, die zum Teil auf Opportunismus beruht, zu einem Teil auf dem Klassenstandpunkt der so genannten „Medienschaffenden“, zum Teil auf ideologischer Überzeugung: Was politisch opportun ist, lässt man in Deutschland von einem Inlandsgeheimdienst definieren. Das darf nicht angezweifelt werden. (Oder kennt jemand Beispiele, dass ein Journalist das wagt und dann publiziert wird?)

Ich kenne kein anderes Land auf der Welt, in dem sich die Presse so weit in den weltanschaulichen Schlamm sinken lässt. Das liegt natürlich auch an der unausgesprochenen Staatsdoktrin des Totalitarismus, die dann den sinnfreien Begriff „Extremismus“ gebiert. Damit kann man alles und nichts diskreditieren. Oder elegant umgehen, wenn man gar nichts entscheiden möchte – wie am Beispiel „Islam“, der hierzulande nur dann böse ist, wenn man ein Ismus anhängt.

Wenn man erst am Tropf der Staatsknete hängt wie unsere kleinbürgerlichen marginalisierten (Zeitvertrags-Akademiker), Künstler und verwandte Milieus, darf man nicht jammern, wenn die Kohle plötzlich ausbleibt. Unseren Internet-Blockwarten, die sich als pseudo-„fortschrittliche „NGO“ gerieren und denunzieren, wenn sie „Hass und Hetze“ meinen aufgespürt zu haben, wird so etwas natürlich nicht passieren, auch nicht unter einen CDU-Regierung.

„Diogenes der Weise aber kroch ins Fass Und sprach: Ja, ja, das kommt von das!“ (Wilhelm Busch)

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Ins Spiel bringen

Breaking: „Pistorius bringt Völkerrecht ins Spiel.“ Weitere Meldungen: „Putin bringt Menschenrechte ins Spiel.“- „Taliban bringen Feminismus ins Spiel.“

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