Papiernes Impfen

impfpass/

Ich war heute mit meinem uralten Impfpass in der tropenmedizinischen Amulanz der Charite und habe mich gegen allerlei Exotisches impfen lassen.

Mit der Digitalisierung ist es nicht weit her. Ich kann mich zwar über Doctolib anmelden und Dokumente hochladen, was ich auch tat, aber die können das da nicht herunterladen. Zudem muss man alles noch mal per Hand machen: Den Fragebogen gibt es zwar auf der Website, aber man kann online das pdf nicht ausfüllen, sondern müsste es ausdrucken, ausfüllen und dann wieder einscannen… halt, nein, man kann es nirgendwohin verschicken, sondern müsste es in Papierform mitnehmen.

Wird sich das irgendwann ändern? Ich fürchte nicht. Immerhin habe ich dort keine Faxgeräte gesehen. Aber vermutlich habe ich nur nicht genau genug hinschaut.

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Alte Knochen

Handgelenk

Nein, die Aufnahme zeigt keine Dinosaurier-Knochen, sondern mein Handgelenk aus radiologischer Sicht.

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Pseudorote Fische

red
Offenbar gab es für die mit Sanktionen der EU belegten Medienplattform „red“ schon einen Nachfolger. Die KI meint (mit Quellenangaben): Der Betreiber von https://thered.stream sei nicht transparent angegeben – und genau das sei ein Warnsignal. „Die Seite gehört offenbar zu einem Netzwerk rund um das Medienprojekt „Red“ / „Redstream“. Laut Recherchen und Berichten wird dieses Projekt u. a. über eine Firma namens AFA Medya mit Verbindung zu Hüseyin Doğru geführt.“ Es gibt Hinweise, dass Inhalte über Domains wie thered.stream oder ähnliche Kanäle verbreitet werden. Für die konkrete Domain thered.stream ist kein verlässliches, überprüfbares Impressum öffentlich bekannt.“

Wir bleiben beim Thema. „Behörden sperren Konten von Journalisten-Ehefrau“.

Ich musste mich erst sachkundig machen – das Thema scheint vor allem „linke“ Medien und die, die sich für „links“ halten, zu interessieren. Sammeln wir die Fakten.

Jacobin: „Einst als milderes Druckmittel gegen Diktaturen und Terror verkauft, dienen Sanktionen zunehmend der Unterdrückung von politischem Dissens. Der Fall des Journalisten Hüseyin Doğru verdeutlicht, wie stark dieses Instrument in der EU Grundrechte einschränkt.“

Neues Deutschland: „Der Journalist Hüseyin Doğru ist nie wegen einer Straftat angeklagt worden. Trotzdem musste er im vergangenen Jahr seinen Ausweis abgeben, seine Konten wurden gesperrt, und er darf nicht mal Geschenke annehmen. Beziehungsweise: Wer ihm etwas schenkt oder ihn zum Essen einlädt, macht sich strafbar. Bislang suggerierten die EU und die deutsche Politik, solch kafkaeske Behandlung könne nur in autoritären Staaten wie Russland geschehen.“

– Das Auswärtige Amt: Die Bundesregierung beobachtet schon seit mehreren Monaten die Aktivitäten der Medienplattform „red.“, die von einer in der Türkei registrierten Firma betrieben wird. „red.“ stellt sich als revolutionäre Plattform unabhängiger Journalisten dar. Es bestehen aber enge Verflechtungen mit dem russischen Staatsmedium „RT“.

Wir können heute verbindlich sagen, dass „red.“ von Russland gezielt zur Informationsmanipulation eingesetzt wird. Dies konnten wir im Rahmen eines nationalen Attribuierungsverfahrens feststellen. Grundlage dafür ist eine umfassende Analyse der deutschen Sicherheitsbehörden.

Das Ziel solcher Kampagnen ist klar: Russland nutzt Plattformen wie „red.“, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland und Europa zu schwächen, indem Debatten manipuliert und durch Falschinformationen künstlich angeheizt werden, indem Misstrauen in Fakten, in Medien und in demokratische Strukturen geschürt wird und indem staatliche Strukturen diskreditiert oder als nicht handlungsfähig dargestellt werden.

red

Wikipedia: Im Impressum steht AFA Medya, ein Medienunternehmen in der Türkei. Laut dem türkischen Handelsregister wurde es am 22. November 2022 in Istanbul gegründet, Geschäftsführer soll Hüseyin Doğru sein. Laut der taz wurde damit eine Briefkastenfirma genutzt, um europäische Sanktionen zu umgehen.

– Die taz (Mai 2025): „Das linke Berliner Medienportal „Red“ löst sich nach eigenen Angaben auf. Im vergangenen Oktober hatte die taz zu Verbindungen zum russischen Staatspropaganda-Sender RT recherchiert. Zuvor hatte auch Der Tagesspiegel über das Portal berichtet.“

– Macit Karaahmetoglu, MdB, auf Abgeordnetenwatch: Im Oktober 2024 wurde das EU-Sanktionsregime angesichts der destabilisierenden Aktivitäten Russlands geschaffen (konkret: Beschluss des Rates (GASP) 2 024/2643 und Durchführungsverordnung des Rates (EU) 2024/2642 über restriktive Maßnahmen angesichts der destabilisierenden Tätigkeiten Russlands). Das Sanktionsregime richtet sich gegen diejenigen, die an Handlungen und politischen Maßnahmen der Regierung der Russischen Föderation beteiligt sind, die die Grundwerte der EU und ihrer Mitgliedsstaaten, ihre Sicherheit, ihre Stabilität, ihre Unabhängigkeit und ihre Integrität untergraben. Die Sanktionsregelung zielt ferner auf diejenigen ab, die für hybride Aktivitäten gegen Drittländer und internationale Organisationen verantwortlich sind.

Jeder darf sich übrigens Journalist nennen; das ist in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung wie etwa „Fotograf“.

Unstrittig: „Red“ oder „Red Media“ betrieben antisemitische Hetze und sympathisierten mit Terror-Organisationen.

„Im selben Monat gratulierte Red dem langjährigen Chef der palästinensischen Terrorgruppe PFLP George Habasch, der 2008 gestorben ist, zum Geburtstag.“

Peter Nowak formuliert das im ND aber anders: „Doğru hatte 2023 die Medienplattform »Red Media« aufgebaut und dort unter anderem über Aktivitäten der außerparlamentarischen Linken wie Besetzungsaktionen propalästinensischer Aktivisten berichtet.“

„Propalästinensischer Aktivisten“- mehr muss man nicht wissen. „Von Berlin aus veröffentlicht Red gemeinsame Beiträge mit der Zeitung Junge Welt, dem Linken-Politiker Ferat Koçak oder antiisraelischen Aktivistengruppen wie Palästina Spricht oder Jüdische Stimme.“

Die üblichen Verdächtigen also.

Mir kommen auch bei den rührseligen Berichten, dass Hüseyin Doğru jetzt kein Geld mehr habe, nicht die Tränen. No mercy!

red

Jetzt eine schlechte Nachricht: Es ist kompliziert. Was sind „Grundwerte der EU und ihrer Mitgliedsstaaten, ihre Sicherheit, ihre Stabilität, ihre Unabhängigkeit und ihre Integrität“?

Heißt das nicht in anderen Worten – wie aus dem Wörterbuch des Unmenschen: Defätistische Zersetzer, Verunglimpfung sozialistischer kapitalistischer Organe?

Die EU zensiert „prorussische“ Meinungen und bestimmt selbst – ohne richterlichen Beschluss oder wissenschaftliche Expertise-, was das ist?

Ja, das kann jeden treffen. Just saying.

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Paradox stabilisierend oder: Gerüchteweise undeutsche Umtriebe

das Gerücht
„Erzeuge ein Bild, das im Stile A. P. Webers ein Gerücht symbolisch darstellt.“ Ich finde das Ergebnis nicht schlecht…

„Wo sehen Sie burks.de in zehn Jahren?“ – „Im bewaffneten verbalen Widerstand.“ Oder: Ich bin auch nicht hier, um euch glücklich zu machen.

Ich will nicht mit dem unsäglichen Rosenkrieg zweier mir bis dahin völlig unbekannter Personen anfangen. Es sieht immer mehr so aus, dass rein gar nichts passiert ist, also auch keine „virtuelle Vergewaltigung“. Darüber rational zu argumentieren ist auch unmöglich, da alle ihre Meinung schon festgelegt haben und Fakten und Zweifel nicht mehr hören wollen.

Es erstaunt mich auch nicht, dass eine menschliche Existenz so schnell zerstört werden kann, aber wenn es sich herausstellte, dass der Betreffende vielleicht komplett unschuldig ist. Es dient „höheren“ Interessen, den Gutmenschen, die sich vergewissern wollen, dass sie besser als andere sind – der lehrbuchmäßige Klassismus, der sich auch in speziellen schichtspezifischen Sprachcodes wie dem Gendern zeigt. Der moralische Furor geht im Zweifel über Leichen.

Ich habe nur deshalb keine Angst vor der Denunziations- und Zensurindustrie, weil ich keine werberelevante Zielgruppe völlig irrelevant bin und im allgemeinen Geheul und Gespreize um mediale Aufmerksamkeit keine Rolle spiele. Man muss sich aktuell fragen, ob es günstig sei, sich noch mal nach einer unwoken Lebensabschnittsgefährtin umzusehen. Was ist, wenn man mangels tieferer Kenntnis der weiblichen Psyche dann an eine gerät, die irgendwann total durchdreht?

das Gerücht

Ich habe eine längere Diskussion mit der AI zusammenfassen lassen. Ich ging davon aus, dass protestantisch geprägte Kulturen einen immanenten Hang zur Massenhysterie zeigen, wie zum Beispiel der Kampf gegen „unamerikanische Umtriebe“ in der McCarthy-Ära oder die Salem-Hexenprozesse. Die künstliche Intelligenz wollte mir nicht beipflichten, sondern bewarf mich mit Thesen aus der wissenschaftlichen Literatur.

Die Vorstellung, Massenverhalten als eine Art „kollektiven Exorzismus“ zu begreifen, ist keineswegs abwegig – im Gegenteil: Sie lässt sich gut an etablierte sozialwissenschaftliche Theorien anschließen. Besonders aufschlussreich sind hier die Ansätze von René Girard und Émile Durkheim, die aus unterschiedlichen Perspektiven erklären, warum Gesellschaften in Krisenzeiten dazu neigen, Bedrohungen zu personalisieren und symbolisch zu „vertreiben“.

Girard beschreibt mit seinem Sündenbockmechanismus ein wiederkehrendes Muster: In Phasen sozialer Spannung und Unsicherheit bündeln sich diffuse Ängste auf eine klar identifizierbare Gruppe oder Person. Diese wird zum Träger der Schuld erklärt und öffentlich ausgeschlossen oder bekämpft. Die Wirkung ist paradox stabilisierend: Indem die Gesellschaft das „Böse“ externalisiert, stellt sie vorübergehend Ordnung und Einheit wieder her. Die McCarthy-Ära in den USA der 1950er Jahre lässt sich in diesem Licht lesen – als politisch aufgeladene Suche nach inneren Feinden, die eine schwer greifbare Bedrohung konkret und bekämpfbar machte.

Durkheim hingegen rückt weniger die Gewalt als die soziale Funktion solcher Prozesse in den Vordergrund. Für ihn sind Momente kollektiver Erregung zentral: Situationen, in denen Gemeinschaften ihre Werte bekräftigen, indem sie klare Grenzen zwischen „richtig“ und „falsch“ ziehen. Öffentliche Anhörungen, moralische Anklagen und demonstrative Loyalitätsbekundungen – all das kann als eine Art modernes Ritual verstanden werden, durch das sich eine Gesellschaft ihrer selbst versichert.

Zusammengenommen ergibt sich ein aufschlussreiches Bild: Was wie irrationales Massenverhalten erscheint, folgt oft einer inneren Logik. Gesellschaften reagieren auf Krisen, indem sie Bedrohungen symbolisch ordnen, Schuld zuschreiben und Einheit inszenieren. Der Vergleich mit einem Exorzismus ist daher weniger metaphorische Übertreibung als eine präzise Beschreibung der Struktur solcher Prozesse.

Eine spezifische Verbindung zu „protestantisch geprägten Kulturen“ lässt sich daraus jedoch kaum ableiten. Zwar mögen bestimmte religiöse Traditionen moralische Polarisierungen begünstigen, doch die grundlegenden Mechanismen – Sündenbockbildung und kollektive Selbstvergewisserung – sind universell. Sie treten in unterschiedlichen historischen und kulturellen Kontexten auf, unabhängig von konfessionellen Prägungen. Die McCarthy-Ära ist somit kein Sonderfall einer bestimmten Kultur, sondern ein besonders eindrückliches Beispiel für ein allgemeines soziales Muster.

das Gerücht

Wenn man sich die chinesische Kulturrevolution ansieht, die strukturell der McCarthy-Ära gleicht, kommt man ins Grübeln, weil das dort sicher nichts mit Luther oder Calvin zu tun hatte. Der – bei uns staatlich legitimierte und mit Steuergeldern alimentierte – Kampf gegen nicht erwünschtes Denken und Meinen ist also eher universell und sogar unabhängig von bestimmten Gesellschaftsformationen.

das Gerücht

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Schmalbrüstig in der Wüste, revisited und anderes

dune

Dune 2000 is a real-time strategy video game based on the Dune universe, released in 1998. It features full motion cutscenes, online multiplayer, and a powerful storyline. Now, with GruntMods Edition, you can experience this classic with modern enhancements and exclusive content.

Das einzige Computerspiel, das mich anturnt. Das muss am Alter liegen. Nein, meine Armee ist nicht zu sehen, weil die im Norden die Harkonnen und die Ordos plattmacht, während meine taktisch gut platzierten Raketenwerfer in, um und um mein Hautquartier herum herannahende Feinde zu virtuellem Staub zerbröseln.

Ich hatte die 32.bit-Version schon erwähnt. Aber ich bin ganz stolz darauf, dass ich das Spiel auf dem älteren und schmalbrüstigerem Linux-Laptop per Bottles überraschenderweise zum Laufen bekommen haben.

Ansonsten spiele ich keine Computerspiele, für die ich bezahlen muss. 0AD habe ich immer noch in Reserve, aber ich habe in Secondlife soviel zu tun, dass ich in meiner äußerst knappen Freizeit nicht dazu komme. Gerade ist die 380-ste Ausgabe meiner Inworld-Gamer-Zeitung erschienen, mittlerweile der 18. Jahrgang. (Auf dem Blog sind nur ausgewählte Artikel, nicht die gesamte Ausgabe.) Ich wollte mir immer den Scherz erlauben, falls der DJV Berlin nachfragen sollte, was ich journalistisch machte, die anzugeben. „Wie können wir das nachprüfen?“ – „Macht euch einen Avatar, besteht den Adult-Check und beamt euch um Beispiel auf meine Gor-Sim.“ Bewaffnung für Männer ist empfohlen; für Frauen sind vergiftete Dolche erlaubt.

Als ich die Nachrichten der Qualitäts- und soziale Medien zur einzigen Mahlzeit des Tages durchstöberte (14 Uhr, ich bin im 12-stündigen Nachtrhythmus), fiel mir nichts auf, was berichtenswert schien. Es muss auch nicht immer etwas passieren, außer dem gewöhnlichen Horror. Die meisten Kommentare bekam ich übrigens, als ich neulich irgendeinen lustigen Quatsch auf Instagram kommentierte und mein Alter erwähnte.

Übrigens: Fefe ist jetzt schon fast ein Jahr weg vom Fenster. Das heißt nichts: Sharon Stone hat sieben Jahre gebraucht, um nach einem Schlaganfall wieder fit zu werden, aber das hat sie wohl 18 Millionen Dollar gekostet. Vermutlich hatte sie keinen Krankenversicherung.

Einige Leser werden den Freund aus Friesland kenne, den es vor zwei Jahren erwischt hat, obwohl er 15 Jahre jünger als ich ist. Seitdem halbseitig gelähmt; das Maximum der Bewegung sind ein paar Schritte mit einen Dreifuß-Gehstock. Nach Berlin wird er nie wieder zurückkommen können. Plötzlich, ohne Vorwarnung, von einem Tag auf den anderen. Da wird einem ganz schummrig…

Deep Fake News mal anders: „In einem neuen Schreiben, was WELT vorliegt, äußert sich Ulmens Anwalt nun ausführlicher. „Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet“, heißt es dort. „Entsprechende Darstellungen sind falsch.“ Tatsächlich hat das der „Spiegel“ in seiner Recherche auch nicht behauptet. Allerdings wurde darauf hingewiesen, dass es KI-generierte pornografische Darstellungen von Fernandes geben würde. In der Folgeberichterstattung hatten einige Medien berichtet, dass diese möglicherweise auch von Ulmen angefertigt oder verbreitet wurden.“

Das ehemalige Nachrichtenmagazin wird irgendwann behaupten, man hätte gar nichts behauptet.

Miscellaneous:

Rubio sagt, es ginge im Iran auch ohne Bodentruppen. Aber: „The Pentagon is reportedly considering deploying up to 10,000 additional ground troops to the Middle East, according to Department of Defense officials cited by the The Wall Street Journal.“

– Israel wird vermutlich den südlichen Teil des Libanon bis zum Litani annektieren. Gut so, denn die „Regierung“ des Libanon hat weder die Macht noch die Kraft, die Hisbollah von dort zu vertreiben. Das und die Vorgeschichte hatte ich hier schon erwähnt:

„Der Einmarsch der Carmeli-Brigade [im Oktober 1948 im Rahmen der „Operation Hiram”] in den Libanon war das erste Mal, dass die Israelis eine anerkannte internationale Grenze [die von den Kolonialmächten 1923 willkürlich gezogen worden war] überschritten und in einen souveränen arabischen Staat eindrangen.“

– Was macht eigentlich die Baerbock? Da kann man sich nur noch an den Kopf fassen. Aber hierzulande ist ja sogar die CDU mit im islamophilen Boot. Man kann nur auf die ferne Zukunft hoffen, die es in der Vergangenheit schon einmal gab.

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Gott sei Dank

Bibel

Irgendjemand schrieb in irgendwelchen sozialen Medien: „Welche Bücher (maximal 10) haben euch in eurem Leben maßgeblich beeinflusst?“

Interessante Frage. Es geht also nicht darum, ob ein Buch gut ist, sondern wie und warum es einen maßgeblich beeinflusst hat. Das ist zugleich eine Reise zurück in der eigenen Biografie.

Bei mir ist das erste Buch klar: Die Bibel, nicht ganz freiwillig fast auswendig gelernt und mindestens ein Dutzend Jahre meines Lebens täglich ausführlich studiert. Ich habe ein paar Ausgaben, darunter ein Faksimile der Originalausgabe Luthers von 1525 – weil die Verehrer höherer Wesen sich selbstredend nicht einig sind, was genau dazugehört. Bei den Evangelen sind die vier Makkabäer-Bücher apokryph, das heißt nicht „würdig“ genug, um bei Ritualen zitiert zu werden; in der jüdischen Tora, von der alle abgeschrieben haben, fehlen sie ganz. Flavius Josephus kannte sie aber.

Auch hier: Die Wirkungsgeschichte kann nicht überschätzt werden (ist es so richtig?). „Wie das Schlusswort von Theodor Herzls Programmschrift Der Judenstaat verdeutlicht, war die zionistische Bewegung seit ihren Anfängen mit der Erinnerung an den Unabhängigkeitskampf der Makkabäerbrüder verbunden.“

Reich

Ich war noch Schüler, 15 oder 16 Jahre alt, und wollte mehr über die Welt wissen, mehr als in der Bibel zu finden war. Meine Eltern wussten nichts, alle redeten unentwegt nur über Religion. Also blieb mir nur die Flucht in das Lesen. Aber was? In Unna gab es nur eine Buchhandlung, und ich hatte nur mein kärgliches Taschengeld.

Zufällig fiel mir dort Wilhelm Reichs Massenpsychologie des Faschismus (1933) in die Finger, ein Werk, das heute niemand mehr suchen oder ausstellen würde. Reich ist am Ende seines Lebens in seine ganz eigene Welt abgedriftet, aber das wusste ich noch nicht. Das Buch war der erste Sargnagel, wenn nicht gar der Auslöser dafür, dass ich dem Glauben an Götter und heilige Bücher entkommen konnte. Ich erkannte so viele „faschistische“ Strukturen, die Reich beschreibt, in meiner eigenen Sekte wieder – es gab nach der Lektüre irgendwie kein Zurück mehr. Aber ich konnte natürlich mit niemandem darüber diskutieren.

Danach verschlang ich alles, was so ähnlich zu sein schien, Freud, Jung, Psychologie eben. Ich wollte sogar Psychologie studieren, aber der Numerus Clausus ließ es damals nicht zu. Mein Glück, denn sonst wäre ich statt nach Münster und Berlin nach Heidelberg gegangen. Wer weiß, was aus mir geworden wäre….

Irgendwann – noch vor dem Abitur – schenkte mir meine Mutter, ohne es selbst gelesen zu haben, von Leon Uris Exodus. Auch das Pflichtlektüre für alle, die über Israel meinen das Maul öffnen zu müssen. Seitdem hat sich meine Meinung über Israel und die Juden nicht geändert-

Reich

Im ersten Semester in Münster Anfang der 70-er Jahre wurde eine Arbeitsgruppe über Ludwig Feuerbach und Marx angeboten, organisiert von einer der maoistischen Sekten. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass man erst um 20 Uhr begann, wenn die regulären Veranstaltungen vorbei waren, und dass wir manchmal noch kurz vor Mitternacht herumdebattierten, eine Motivation, die sich heutige Studenten vermutlich gar nicht vorstellen können.

Ludwig Feuerbach (1841): Das Wesen des Christentums machte der Verehrung höherer Wesen vollends den Garaus. Wer nicht gleich mit Marxens Thesen über Feuerbach anfangen will, kann Feuerbach heute immer noch lesen: Was er sagt, obzwar ein wenig schwurbelig formuliert, gilt für alle Religionen gleichermaßen und gehört zum auf burks.de vom Publikum eingeforderten Bildungskanon.

das Kapital

Apropos: maßgeblich. Vergleichbar ist – für die 70-er Jahre nur Altvaters Marxens: Das Kapital (1867ff.), alle drei Bände.

Danach kam eine Weile nichts mit maßgeblich, Bücher, die meine Meinung in eine andere Richtung lenkten. Rian Malan: Mein Verräterherz sollte ich erwähnen. Das ist nicht nur ein unglaublich spannend und manchmal haarsträubend, sondern haut einem manchmal um. Die Geschichte über den „Hammermörder“ prägt bis heute meine Ansichten, wenn es um Kriminalität von Einwanderern überall auf der Welt geht. Es könnte es immer noch ein Mal im Jahr lesen, und es wäre nicht langweilig.

Meine Lieblingsbücher habe ich schon 2010 erwähnt: Neben Malan Elias Canetti: Masse und Macht, Robert Ranke-Graves: Die weiße Göttin, Amos Oz: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis, Umberto Eco: Der Name der Rose. Oskar Maria Graf: Das Leben meiner Mutter, Hertha von Dechend: Die Mühle des Hamlet. Richard Powers: Der Klang der Zeit, Cruz Smith: Eine Nacht in Havanna, Jack London: Wolfsblut, Jurek Becker: Amanda Herzlos, Stefan Heym: Nachruf, Salman Rushdie: Die Satanischen Verse.

Lieblingszitat:
„Und ich dank‘ es dem lieben Gott tausendmal, daß er mich zum Atheisten hat werden lassen. (Lichtenberg)“

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Pentagon prepares for massive „final blow“ of Iran war

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Die Insel Larak liegt südlich von Bandar Abbas. Man kann dort auch Urlaub machen.

„In interviews with Axios, officials and sources familiar with the internal discussions describe four major „final blow“ options Trump could choose from:
-Invading or blockading Kharg Island, Iran’s main oil export hub.
-Invading Larak, an island that helps Iran solidify its control of the Strait of Hormuz. The strategic outpost hosts Iranian bunkers, attack craft that can blow up cargo ships and radars that monitor movements in the strait.
-Seizing the strategic island of Abu Musa and two smaller islands, which lie near the western entrance to the strait and are controlled by Iran but also claimed by the UAE.
– Blocking or seizing ships that are exporting Iranian oil on the eastern side of the Hormuz Strait.“

Das sieht nach einem klaren und auch erfolgversprechendem Plan aus.

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Es kam anders

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Ein anderes Bild fiel mir nicht ein. Eine She-Urt auf der virtuellen En’Kara-Messe.

Was haben wir heute querbeet?

– „Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung eines Mädchens in einem Neuköllner Jugendklub geraten Stadträtin Sarah Nagel (Linke) und Mitarbeiterinnen des Jugendklubs immer stärker in Erklärungsnot. Erstmals liegt nun ein Dokument vor, das den Vorwurf der Vertuschung und der Rücksichtnahme auf die Verdächtigen wegen ihres Migrationshintergrunds bekräftigt. Demnach wollten Mitarbeiterinnen des Jugendamtes die Polizei nicht einschalten, damit die arabischstämmigen Jugendlichen nicht marginalisiert und stigmatisiert werden.“ (Tagesspiegel)

Die Genossin Nagel ist gelernte Ostasienwissenschaftlerin. Das Schicksal entschied anders. Da wurde sie Politikerin.

– Ein kleiner Rückschlag für die Zensur- und Diffamierungsindustrie: „Die US-Zensur-Firma NewsGuard, in deren Beirat der Ex-CIA-Chef Michael Hayden (Foto) sitzt, warnte vor Achgut.com unter anderem als „eine der einflussreichsten Desinformations-Webseiten“. Das wurde ihr jetzt vom Oberlandesgericht in Frankfurt untersagt. Mit dem Urteil könnte das gesamte Bewertungsmodell von NewsGuard zusammenbrechen.“ (vgl. „Irreführendes“ vom 20.11.2024)

Könnte. Wird es aber nicht. Die machen einfach weiter. Geld genug ist da.

– „Die AfD-Fraktion ist mit fast doppelt so vielen Abgeordneten im Bundestag vertreten wie in der Legislaturperiode zuvor. (…) Ein Jahr nach der Konstituierung des neuen Bundestags sehen sich Union und SPD in ihrem schärferen Vorgehen gegen die AfD bestätigt.“ (Welt online

Finde den Fehler!

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Hauptpostamt oder: Wir fliegen nach Havanna

Lima
Correos Central (Hauptpostamt) de Lima. Todos dere hos reservados por Roberto Accinelli Tanaka – Juan Bielovueich 1328 Lima 14, Perú

Wir ignorieren die Weltläufte, und ich schwächele immer noch ein wenig und fühle mich bescheiden.

Die letzte Postkarte von meine dritten Lateinamerika-Reise (1984). Es gibt noch mehr Bilder eines Fotografen mit dem Namen, aber der scheint keine Website zu haben.

Lima

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Unter Heuchlern

heuchelei

Wie das Publikum schon anmerkte, wurde jüngst* demonstriert. Bei dem Thema suchen sich die Fotografen ausnahmsweise Männer heraus.

Wait a minute: „Fake-Profile, Deepfakes, intime Bilder ohne Zustimmung – Tausende Menschen demonstrieren in Berlin gegen sexualisierte digitale Gewalt. Ausgelöst wurde der Protest durch Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er weist die Anschuldigungen zurück.“

Also gibt es erst einen Verdacht. Dieser mir bisher unbekannte Ulmen könnte auch unschuldig sein. Aber das ist gar nicht der relevante Punkt. Ich finde es sehr befremdlich, dass mitnichten gegen die Vergewaltigung eines kurdischen Mädchens durch Araber demonstriert wird, obwohl das erst vor kurzem in den Medien thematisiert wurde, sondern gegen „virtuelle Gewalt“. Man hätte das immerhin erwähnen können, aber weglassen ist auch eine Lüge.

Ich konnte mir die Demonstration von vorn bis hinten ansehen, weil ich gesten direkt neben dem Brandenburger Tor 12 Stunden gearbeitet hatte, mit Blick auf den Pariser Platz und trotz heftigen Männerschnupfens, erbärmlicher Röchelei und einer zerbrochenen Zahnprothese (letzteres passiert bekanntlich immer nur an Freitagen). Und wenn ich das hysterische Gekreische und Geheule von draußen hörte, wurde meine Stimmung nicht besser.

Es war zum Fremdschämen: Die verzweifelten Versuche derjenigen, der gerade redete, die „Massen“ zum Skandieren irgendwelcher Parolen zu animieren, die Musik war unter aller Sau unfassbar schlecht, der Applaus für das, was schon Fantastilliarden Mal gesagt wurde und was man immer exakt vorhersagen könnte. Gebt mir eine Minute, und ich lasse ChatGPT eine Rede schreiben, die besser ist als die von Neubauer – und keiner würde merken, wenn alles nur Karaoke wäre.

Die Klima-Mischpoke – ein ganz kleines, enges und engstirniges großstädtisches Milieu mit eigenem Sprach- und Kleidungscode – kommt mir vor wie eine höhere Tochter, die sich auf einem sinkenden Schiff über den mangelnden Anstrich beschwert.

Zitat des Tages: „Ich würde mich gerne nur ums Klima kümmern. Aber es geht nicht. Nicht in dieser Gesellschaft und dieser Zeit und bei diesen Männern.“

Dem Kapitalismus gefällt das.

* Wolf Schneider, vom dem ich Deutsch gelernt habe, sagte sinngemäß: „Wer jüngst benutzt, will damit ausdrücken, dass er für’s Feuilleton qualifiziert sei. Es könnte auch sein, dass er weiland geschrieben hat….

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Unpässlich

Ich bin gerade ein bisschen krank und unpässlich und möchte einen Tag pausieren.

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Cuckolding

Cuckolding
Cuckolding (Symbolbild)

Ich habe ein neues englisches Wort gelernt. Die Sexualtherapeutin Beatrice Wagner hat es mir beigebracht: „Es gibt einen sexuellen Fetisch, der Cuckolding heißt: Manche Männer macht es an, wenn ihre Frau anderen Männern angeboten wird und sie sogar den Akt mitansehen. Das ist im großen Spektrum des BDSM angesiedelt. Es wird dabei eine Mischung aus Aggression, Sadismus, aber auch Masochismus ausgelebt, denn es ist ja „meine“ Frau oder Freundin, die da anderen Männern angeboten wird. Das Ganze kann auch im Einverständnis mit der Frau passieren.“

Wait a minute, Frau Wagner. Was ist mit: „Manche Frauen macht es an, wenn ihr Mann anderen Frauen angeboten wird und sie sogar den Akt mitansehen? Oder gilt dieser Fetisch nur in Österreich?

Frage für einen Freund: Muss es nicht Cockolding heißen?

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Grüne fordern extra Feiertage für Juden?

Fake News! Die Schlagzeile „Die Grünen fordern extra Feiertage für Juden“ ist frei erfunden!

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Ohne und mit Migrationshintergründin

nzz
„Optimieren[sic!] Sie Ihre Browsereinstellungen“ hatte ich lange nicht mehr auf dem Schirm. Die meinen vermutlich den Netscape Navigator?

Die bürgerliche Hauptstadtpresse berichtet: „Die Berliner Praxis, Bewerber mit Migrationshintergrund für Stellen im Landesdienst zu bevorzugen, ist nach Ansicht der Senatsjustizverwaltung verfassungswidrig – und hätte so nie Gesetz werden dürfen. Bei der Staatsanwaltschaft führte das in Bewerbungsverfahren zur Benachteiligung von Menschen ohne Migrationshintergrund.“

Wenn ich den Begriff „Migrationshintergrund“ lese, wird mir schon ganz schlecht. Das typisch deutsche Wortungetüm sagt nichts und alles aus. Was ist gemeint? Einwanderer der ersten, zweiten oder dritten Generation? Oder alle, die einen ausländisch klingenden Namen tragen wie Lafontaine oder Sarrazin?

Mein Großvater sprach Deutsch, hatte aber einen russischen Pass. Habe ich deshalb einen „Migrationshintergrund“? Und da vor allem die Grüninnen so daherfaseln: Muss es nicht Migrationshintergründin heißen?

„Nach der Definition des Statistischen Bundesamtes hat derjenige einen Migrationshintergrund, dessen Mutter oder Vater oder der selbst nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.“ Was für ein Unsinn! Die Enkel sprechen kein richtiges Deutsch, weil sie zu faul oder dumm sind, das zu lernen, obwohl sie hier geboren wurden, aber haben dann keinen „Migrationshintergrund“ mehr?

Etwas genauer beschreibt es die Qualitätsboulevardpresse: „Richter und Staatsanwälte werden in Berlin im Zweifel nicht nach ihrer Qualifikation eingestellt, sondern nach ihrer Herkunft. Zu den Bewerbungsgesprächen werden 40 Prozent Migranten eingeladen, auch wenn sie keine besonders gute Note in ihrem Jurastudium vorweisen können.“

Wir haben also wieder die beliebte Opferolympiade. Eine afrotürkischen Lesbe würde also auch eingestellt, wenn sie gar keinen Schulabschluss hätte? Den Grüninnen ist das zuzutrauen.

Natürlich widerspricht die Praxis dem Grundgesetz: “ Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte.“ „Migrationshintergrund“ ist weder eine „Eignung“ noch eine „Befähigung“ noch eine „fachliche Leistung“. Das Problem ist nur, wer dagegen klagen könnte – und garantiert gewönne. Es muss jemand nachweisen, dass er oder sie nicht berücksichtigt wurde, weil der „Migrationshintergrund“ fehlt. Das ist schwierig, weil die Grüninnen das natürlich leugnen würden.

„Als der grüne Justizsenator Dirk Behrendt die Änderung des Partizipationsgesetzes auf den Weg brachte, wurde er von seinen Beamten gewarnt: Die „vorgesehene Quote für Personen mit Migrationshintergrund im Auswahlverfahren“ widerspreche dem Grundgesetz (Bestenauslese, Art. 33 Abs. 2). Über diese Bedenken setzte sich Behrendt hinweg.“

Legal, illegal, scheißegal also. Jetzt noch Gendern, dann Freigabe.

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Unter Zuhörern

en'kara

Lausche gerade einem Vortrag auf der En’Kara Fair. Mal sehen, ob ich heute noch Zeit finde, etwas Vernünftiges zu bloggen – morgen habe ich Frühschicht….

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Gesäßgeigen

arschgeigen

Wisst ihr Bescheid.

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Für Leib und Geist [Update]

whisky josephus
Ardbeg 10 Years Old Islay Single Malt Scotch Whisky sowie Flavius Josephus: Jüdische Altertümer („Antiquitates Judaicae“): Vollständige Ausgabe (Judaika) (Links gehen zur Großbourgeoisie)

Frisch eingetroffen: Ein Labsal (Wortschatzübung!) für Geist und Körper. Vielleicht trieb mich auch nur der Ehrgeiz, ein Posting mit „Whisky“ und „Flavius Josephus“ zu verfassen. Was gäbe ich darum, wenn meine Bücher, zumindest der Roman, noch nach 2000 Jahren gelesen würden… Die Wirkungsgeschichte der Werke des Flavius Josephus kann gar nicht unterüberschätzt werden.

PS Drei 12-Stunden Nachtschichten und heute auch noch – nach fünf Stunden Schlaf – 90 Minuten Zahnarzt und noch das Gefühl der Spritze im Mund – bin ein bisschen gerädert….

Update: Link usw. repariert

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Deutschland, rot-weiß

reichstag

Es gibt wohl kein öffentliches Gebäude in Berlin mehr, das nicht durch die omnipräsenten hässlichen rot-weißen Plastik-Absperrgitter verunziert worden ist. Touristen, die das fotografieren, werden zuhause erklären müssen, warum das in anderen Ländern nicht so ist. Ich wüsste darauf keine Antwort, außer vielleicht, dass auf vielen Memes in sozialen Medien die Deutschen immer mit Schutzhelm gezeigt werden. #Nachtschicht

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Unter Fastenbrechenden

nius

Kleine Medienkompetenzübung. Vgl. T-Online: „Kein Luxusbuffet auf Staatskosten – „Nius“ erfindet Fastenbrechen-Skandal bei Agentur für Arbeit“.

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Wokes Gesindel

Harald Martenstein schreibt hinter der Paywall der bürgerlichen Presse über „Beihilfe zu Verbrechen, aus Gutmenschentum“:

„Tatort war ein staatlich betriebener Jugendklub in Berlin-Neukölln. Laut Recherchen von Bild und Tagesspiegel wusste das Neuköllner Jugendamt seit dem vergangenen Sommer, dass dort mehrere Mädchen sexuell missbraucht werden. (…)

Im Januar ertappte eine Mitarbeiterin des Klubs diese Gruppe dabei, als sie gemeinsam über eine 16-Jährige herfiel, die sie in einem Hinterzimmer auf ein Sofa gezwungen hatte. Das Opfer ist eine türkische Kurdin. Dieses Mädchen wurde, so erzählte es daraufhin, bereits im November im Garten des Klubs vergewaltigt, die Tat wurde gefilmt. (…)

Von der Vergewaltigung und ihren Begleiterscheinungen erfuhren nach jetzigem Kenntnisstand: erstens die Mitarbeiter und die Leitung des Jugendklubs. Zweitens Mitarbeiter des Neuköllner Jugendamts. Drittens die Leiterin des Neuköllner Jugendamts. (…) Sie alle beschlossen, nicht etwa die Polizei zu informieren. Im Klartext bedeutete dies, alle Mädchen im Klub weiter dieser Tätergruppe auszuliefern. (…)

„Diese unfassbare Brutalität geschah, weil die Behörde, so die Recherchen, die arabischen Tatverdächtigen vor „Stigmatisierung“ und „pauschalen Aussagen“ wie etwa „typisch Muslime“ schützen wollte. Durch Ermittlungen wegen eines Verbrechens würden solche Jugendliche „marginalisiert.

Die woke Welt ist eine Art Ständegesellschaft, in der die Privilegierten sich mit Titeln wie „marginalisiert“ und „stigmatisiert“ schmücken dürfen. In diesem Fall nenne ich das: Beihilfe zu Verbrechen, aus Gutmenschentum. Wie viele davon sind schon geschehen? Würde diese Behörde auch einen Mörder decken?“

Wir brauchten einen Andrew Norfolk in Deutschland. Auch in Großbritannien wurde muslimischer Terror gegen Frauen und Mädchen zuerst vertuscht.

„Jay enthüllte, dass 1.400 Mädchen missbraucht, in andere Städte verschleppt oder mit Benzin übergossen worden waren. „Sie wurden wie Untermenschen behandelt, nur zum Vergnügen dieser Männer“, fügte er hinzu.

Herr Norfolk hatte 2010 erstmals ein Muster von Banden pakistanischer Herkunft identifiziert, die weiße Mädchen in Nordengland und den Midlands sexuell missbrauchten. Doch als er versuchte, von Polizei und Behörden Stellungnahmen zu erhalten, stieß er auf eine „Verschwörung des Schweigens“.“

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