Bab al-Rahmah Friedhof

Der Bab al-Rahmah Friedhof an der östlichen Stadtmauer Jerusalems, fotografiert am 13.10.2025
Übersetzung des Textes vom Madain-Projekt: Der Friedhof Bab al-Rahmah (مقبرة باب الرحمة) („Friedhof des Gnadentors“) liegt an der Ostmauer des Haram al-Sharif (Tempelberg). Die Wahl dieses Begräbnisortes spiegelt vermutlich theologische Vorstellungen über den Tag des Jüngsten Gerichts und die Auferstehung wider, die mit dem Ölberg und dem Gebiet von Asihara (nördlich des Herodes-Tors) in Verbindung stehen. Diese Vorstellung wird durch die Markierung as-Sirat nahe dem südlichen Ende der Ostmauer weiter untermauert, die vermutlich den Standort der zukünftigen al-Sirat-Brücke markiert.“
Ach so. Es geht wieder mal um „Remarkably Powerful Spiritual Places“ in Jerusalem: „In der islamischen Tradition wird es in der Endzeit eine Brücke mit sieben Bögen geben, die vom Ölberg zum Tempelberg führt. Die Brücke soll so breit wie ein Haar sein: Die Gerechten werden sie überqueren und ins Paradies eingehen, während die Bösen in die Hölle stürzen. Dieser islamische Glaube ist der Ursprung des Namens „Seven Arches“, des einzigen Hotels in Jerusalem, das während der jordanischen Herrschaft (1948–1967) in diesem Stadtteil erbaut wurde. Das Hotel wurde vom ursprünglichen Namen „Intercontinental“ umbenannt, und die sieben Bögen verweisen auf die islamische Prophezeiung von den sieben Bögen der Brücke.“
Ich war zufällig da, wo die Bösen der Absturz in die Hölle droht und wunderte mich über das offene Törchen, das ich bisher immer nur geschlossen gesehen hatte. Ein arabischer Friedhof direkt unterhalb des Felsendoms, entlang der Stadtmauer Jerusalems? Ich kannte die theologischen Implikationen nicht, also auch nicht de as-Sirat-Brückenmarkierun (Säule Mohammeds (die übrigens im Koran gar nicht vorkommt).
Ich bin als neugieriger Mensch an dem Mann, der das Törchen bewachte, vorbeispaziert. Es kamen mir zahlreiche ältere Herren entgegen, die mich aber nicht beachteten. Es sah so aus, als wären sie durch ein geheimes Türchen in der Stadtmauer vom Tempelberg gekommen, aber das vermutete ich damals nur.
Ich war zufällig durch den Hintereingang gekommen; der Haupteingang ist auf dem Tempelberg. Man kann also, wenn das Törchen geöffnet ist, von der Al Akma ohne Kontrolle zum Felsendom gehen. Aber nicht weitersagen!
Ich ließ die Männer an mir vorbeiziehen und tat so, als studierte ich die arabischen Inschriften.
Die Israelis wollten da gern in der Nähe etwas anderes haben, etwa einen Garten. Und die jüdischen „Siedler“ womit orthodoxe zionistische Religioten gemeint sind, haben auch schon ein paar Gräber kaputtgemacht.
Ich sah offenbar nicht so wie die aus, sonst hätten mich die Araber vermutlich da gar nicht hingelassen. Ich hätte in aller Ruhe alles Mögliche umwerfen können. Da der Friedhof total ungepflegt ist und alles durcheinanderliegt und ohnehin viele Grabsteine umgefallen sind oder halb im Boden stecken, wäre das gar nicht aufgefallen.
Die muslimischen Araber schreiben dazu: „Der Friedhof Bab al-Rahma erstreckt sich über eine Fläche von etwa 23 Dunam [2,3 Hektar oder 23.000qm = drei Fußballfelder] und beherbergt zahlreiche Gräber von Gefährten des Propheten, darunter insbesondere die von Ubadah ibn al-Samit [ein Warlord der arabchen Stämme von Medina zur Zeit Mohammeds] und Shaddad ibn Aws [eine Art islamischer Geschichten- bzw. Märchenerzähler], sowie Gräber von Mudschahiden, die an der Eroberung Jerusalems während der Eroberungen durch die Umariten und Ayyubiden beteiligt waren.“
Letzteres bestreitet ChatGPT „In der Tradition heißt es, dass ein Teil der ägyptischen und ayyubidischen Soldaten, die bei der Rückeroberung Jerusalems (1187) oder bei späteren Kämpfen gefallen sind, hier beerdigt wurde. Die einzelnen Gräber sind meist nicht namentlich als „Saladins Kämpfer X/Y“ ausgeschildert, aber die lokale Überlieferung führt sie als Märtyrer des Dschihad um Jerusalem.“
Lokale Überlieferung. Die ist vermutlich genauso wahr wie die lokale Überlieferung, die wissen will, wo die Grabstätten von Haggai, Sacharja und Maleachi sind, bewacht von den außerrussischen Russen.
Ich habe mir von der KI eine schematische Karte des Friedhofs erstellen lassen. Nur für den Fall, dass jemand dort hinwill, Touristen wird man dort wohl kaum sehen.
Debanking oder: Die Presse ist frei
„Oppositionellen Journalisten, Politikern und Privatpersonen werden in den letzten Jahren zunehmend und ohne Angabe von Gründen Bankkonten gekündigt. Laute Kritik an diesem Vorgehen gibt es weder von Journalistenverbänden noch von etablierten Medien oder Politikern. Multipolar hat das weithin totgeschwiegene Phänomen für den deutschsprachigen Raum erstmals chronologisch aufgearbeitet – und wird diesen Beitrag regelmäßig aktualisieren.“
Beispiel: „Die Deutsche Bank beendete die Geschäftsbeziehung mit dem Medium Israel heute zum 1. Juli 2025 endgültig. Bereits 2019 versuchte das Bankhaus, Israel heute abzustoßen. Das Nachrichtenmagazin wurde einst gegründet von dem Holocaust-Überlebenden Ludwig Schneider. Das Konto bei der Deutschen Bank soll 45 Jahre bestanden haben. Noch bevor Israel heute den Vorfall öffentlich machte, erhielt das Medium Ende Juni ein weiteres Kündigungsschreiben, diesmal von der Hausbank in Österreich, der Raiffeisenbank.“
Beispiel: „Mit Schreiben vom 24. Februar 2025 kündigte die Commerzbank-Tochter Comdirect der Publizistin und Filmemacherin Gaby Weber ein Privatgirokonto. Die Journalistin nutzte die Bankverbindung seit Jahren, um Spenden für Gerichtsprozesse in Informationsfreiheitsangelegenheiten zu sammeln. Sie klagte unter anderem gegen das Bundeskanzleramt, den Bundesnachrichtendienst und die Deutsche Bundesbank auf Akteneinsicht.“
Der Begriff „oppositionell“ ist natürlich Quatsch. Dennoch ist das Thema wichtig, weil die Journalistenverbände keinen Grund sehen, irgendetwas zu tun. Das sagt schon genug aus.
Unter automatische Telefonbücher des Internet Nutzenden
Wir haben neue Nachrichten von der Cyberfront.
Überraschung! Gutachten: US-Behörden haben weitreichenden Zugriff auf europäische Cloud-Daten“. – „Demnach sind auch in der EU gespeicherte Daten nicht sicher.“
Warum braucht es dazu ein Gutachten? Ich erinnere an mein Posting vom 27.07.2025: Die Israelis, die es besser wissen müssten als Start-Up-Nation, machen es aber auch nicht besser.

„Create a vivid description of a Domain Name Server (DNS) bustling with activity: rows of sleek servers humming rhythmically, cables snaking across the floor like electric veins, and technicians scurrying about, ensuring seamless connectivity in the digital realm.“ –ar 3:2 (Reprint)
Weitaus interessanter finde ich die Meldung bei Heise: „DNS-Überwachung: Verfassungsgericht stoppt gerichtliche Anordnungen“.
Im Original heißt es: „Gegenstand der Verfassungsbeschwerde und des Antrags auf Erlass einer einstweiligen Anordnung sind ermittlungsrichterliche Beschlüsse, die Telekommunikationsdiensteanbieterinnen dazu verpflichten, alle Domain Name System (DNS)-Server-Anfragen zu einem bestimmten dritten, mutmaßlich inkriminierten Server zu überwachen und auszuwerten, sowie die dazu ergangene Beschwerdeentscheidung.“
In allen Instanzen unterhalb des Bundesverfassungsgerichts wurde die Überwachung also von den Gerichten durchgewinkt! Man muss anmerken, dass es hier um eine einstweilige Anordnung aka Verfügung eines Gerichts gegen die Kläger geht, nicht aber um ein Entscheidung in einer Hauptsache.
„Überwachung und Aufzeichnung der inländischen Domain-Name-System-Anfragen“ zu einem bestimmten Server“ – das ist doch wieder Überwachung von Klein Fritzchen und technisch völlig absurd. Ich entscheide doch selbst, welchen DNS-Server ich nutze!? Und was, wenn ich mit Tor unterwegs bin? Und was soll das bringen?
Sehr hübsch auch die etwas verschwurbelte Erklärung im Urteil: „…dass das Domain Name System ein System ist, mit dem alle Internet-Nutzenden [sic] etwa Websites des World Wide Webs aufrufen, aber auch E-Mails versenden oder automatisierte Anfragen an Server über das Internet stellen. Wollen Internet-Nutzende beispielsweise manuell oder automatisiert eine Website aufrufen und deren Inhalte einsehen, eine E-Mail versenden oder Inhalte eines Servers über das Internet herunterladen, benötigen sie die IP-Adresse des Servers der Website, des E-Mail-Servers oder des Servers mit den herunterzuladenden Inhalten. In der Regel sind diese aus Nummernkombinationen bestehenden IP-Adressen den Internet-Nutzenden aber nicht bekannt, zudem können sie sich ändern oder für verschiedene Länder aus Effizienzgründen unterschiedlich sein. Stattdessen sind die Namen oder „Domains“ der Websites bekannt und tendenziell länger gleichbleibend (z.B. „www.bundesverfassungsgericht.de“). Geben Internet-Nutzende diesen Namen in ihren Web-Browser ein, senden sie eine E-Mail an „xxx@bundesverfassungsgericht.de“ oder haben eine Einstellung in ihrem System, die regelmäßig automatisiert Anfragen an den Server stellt (etwa ein automatisierter Download neuer Entscheidungen), fragen die Geräte im Hintergrund und vollautomatisch beim DNSDienst ihres Telekommunikationsdiensteanbieters an [nein, das tun nicht alle, B.S.], welche IP-Adresse für ihr Land mit der Domain verknüpft ist. Der DNS-Dienst besteht aus mehreren Servern, die ein möglichst aktuelles Verzeichnis aller Domains und der für sie hinterlegten IP-Adressen haben. Diese Server melden ebenfalls automatisch und im Hintergrund den Geräten der Internet-Nutzenden die der Domain zugeordnete IP-Adresse. Die Geräte können dann eine direkte Verbindung zu dieser IP-Adresse aufbauen und beispielsweise die Inhalte der Website abrufen. In der Sache handelt es sich bei einem DNS-Dienst um eine Art automatisiertes Telefonbuch des Internets. [Hervorhebung von mir, B.S.] Es ist davon auszugehen, dass große Teile der heutigen Internetnutzung nur durch DNS-Dienste möglich sind. Die Beschwerdeführerinnen tragen – vom Niedersächsischen Justizministerium unwidersprochen – vor, dass die angeordnete Überwachungsmaßnahme neuartig ist und so in der Vergangenheit nicht angeordnet wurde.“
Nein, aber es wurde schon versucht, das Internet zu zensieren, indem man die Provider anwies, bestimmte Anfragen an pöhse Websites nicht mehr weiterzuleiten. Die Provider mussten ihre DNS-Server manipulierten, damals im weltweiten Nordrhein-Westfalen. (Kennt noch jemand Jürgen Büssow?)
Das Bullshit-Bingo hört einfach nicht auf…
„They want to be politically correct“
Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button geladen. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.
This is a full, unedited transcript of Politico’s interview with President Donald Trump conducted at the White House on Dec. 8.
„And if it keeps going the way it’s going, Europe will not be … in my opinion, uh, many of those countries will not be viable countries any longer. Their immigration policy is a disaster. What they’re doing with immigration is a disaster.“
„… but you have to understand, here’s my approach to Europe: I want to see a strong Europe. When they allow millions of people to pour into their countries, many of these people are committing tremendous crimes. And again, look at Sweden. I’m not knocking Sweden. I love Sweden. I love the people of Sweden. But they go from a crime-free country to a country that has a lot of crime now. Look at Germany. Germany was crime-free, and Angela made two big mistakes; immigration and energy.“
Mein erster Lumumba!
Zubereitet nach dem hier schon erwähnten Rezept… Der Lumumba schmeckte so gut, dass ich ihn hätte auf ex trinken können.
Unter Ethnic Scholars oder: Wie man antisemitische Propaganda in akademische Pubikationen einschleust
Ich habe mir einen Text des Blogs Elder of Zyon übersetze lasse, weil er beispielhaft zeigt, wie das vermutlich auch an deutschen Universitäten abläuft:
Letzten Sommer beschrieb die Princeton-Professorin Lorgia García Peña auf der Konferenz „Sozialismus 2025“, wie man antiisraelischen Aktivismus in alle Bereiche der Wissenschaft, einschließlich Naturwissenschaften, Ingenieurwesen und Mathematik, einbringen könne. (Nebenbei bemerkte sie, ihr Ziel sei es, „die Universität in ihrer jetzigen Form abzuschaffen“, während sie weiterhin von „der kolonisierenden, rassistisch-kapitalistischen, weiß-suprematistischen Institution, die mein Gehalt zahlt, das ich dringend benötige“, bezahlt werde.)
Dies geschieht bereits. Ich sehe, wie Lügen über Israel in zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten eingeschmuggelt werden, die nichts mit Israel zu tun haben, wobei „Völkermord“ als bevorzugte Bezeichnung als Fakt dargestellt wird.
Ein besonders heuchlerisches Beispiel findet sich in einem Aufsatz über Ethik in „Qualitative Research in Psychology“.
Ethik, Macht und Verantwortung in der qualitativen Psychologie: Eine ethnografische Duo-Studie
Chiara Fiscone, Guido Veronese, Desmond Painter & Ashraf Kagee
Online veröffentlicht: 11. November 2025
Zusammenfassung
Dieser Beitrag ist das Ergebnis einer ethnografischen Duo-Studie zu den gelebten und umstrittenen Dimensionen von Ethik in der qualitativen psychologischen Forschung. Ausgehend von unseren unterschiedlichen Positionen als Forschende in verschiedenen disziplinären, institutionellen und geopolitischen Kontexten reflektieren wir die anhaltende Dissonanz zwischen institutionalisierter Verfahrensethik und den in der Praxis auftretenden ethischen Komplexitäten. Durch reflexive und kollaborative Analyse identifizieren wir vier miteinander verwobene Spannungsfelder, die unsere Untersuchung strukturieren: die Diskrepanz zwischen institutioneller Ethik und ethischer Verantwortung; die informierte Einwilligung als ethischer und politischer Konfliktpunkt; die Herausforderungen im Umgang mit den Spannungen und Paradoxien innerhalb ethischer Praxis; und die Verflechtung von Ethik mit politischen Strukturen und Machtdynamiken. Anstatt vorschreibende Lösungen anzubieten, verweilen wir in diesen Spannungen – wir leben in dem Unbehagen, den Widersprüchen und der Unsicherheit, die ethische Forschung als einen andauernden, situationsbedingten Kampf definieren.
Im Abstract findet sich kein Hinweis auf Gaza oder Israel, doch die Arbeit erwähnt den Begriff „Völkermord in Gaza“ aufgrund einer Stichwortsuche. Alle vier der Autoren haben in verschiedenen Bereichen (soziale Medien, Petitionen, andere Veröffentlichungen) zum Ausdruck gebracht, dass sie den „Völkermord“ in Gaza für eine unbestreitbare Tatsache halten.
Wie ich letzte Woche mit dem Münchhausen-Trilemma – einem einfachen logischen Test, der die strukturelle Unmöglichkeit eines „Völkermords in Gaza“ gemäß der Völkermordkonvention aufzeigt – bewiesen habe, ist all dies haltlos. Jede Veröffentlichung, Rede, jeder Artikel, jedes Kinderbuch, jede Konferenz oder jeder Podcast, der den Begriff „Völkermord in Gaza“ ohne weitere Erläuterung verwendet, ist eine Lüge.
In meiner Kultur gilt Lügen als unethisch. (Die Verwendung des Wortes „Positionalitäten“ anstelle von „Positionen“ ist nicht ganz so verwerflich.)
Noch unethischer ist es, Lügen in Bereiche einzuschleusen, in denen man sie nicht erwartet. Und genau hier entfalten die modernen antisemitischen Ritualmordlegenden ihre erschreckende Wirkung: Wenn man den Begriff „Gaza-Genozid“ in einem Kontext fernab der Politik liest oder hört, geht man psychologisch davon aus, dass es sich um eine bewiesene Tatsache handeln muss. Man erwartet, dass das Gelesene redigiert, geprüft und weitgehend wahr ist; man mag zwar wachsam sein und die Hauptargumente kritisch hinterfragen, aber die zugrundeliegenden Fakten gelten als wohlwollend dargestellt. Und das ist nicht mehr der Fall.
Dies ist nur ein Beispiel. Eine aktuelle bibliometrische Analyse von Artikeln zum Gaza-Krieg ergab eine große Anzahl in Top-Fachzeitschriften wie The Lancet und BMJ, die ihn ohne Vorbehalte als „Genozid“ bezeichnen – pro-palästinensische Beiträge dominieren dabei im Verhältnis 2:1 gegenüber pro-israelischen, oft in fachfremden Bereichen wie der öffentlichen Gesundheit. Auch dieser Artikel selbst gehörte dazu und berief sich wiederholt auf den „Gaza-Genozid“ als Fakt.
Allein im letzten Monat erschienen in Publikationen von Taylor & Francis rund 47 Artikel, die von „Völkermord“ in Gaza sprachen. Gegen diese Lüge anzukämpfen, grenzt an beruflichen Selbstmord, vergleichbar mit der Holocaustleugnung.
Und das Erschreckende daran: Das stammt direkt aus dem antisemitischen Propaganda-Handbuch der Nazis der 1930er-Jahre. Institutionen mit falschen „Fakten“ unterwandern, die große Lüge durch ständige Wiederholung in „seriösen“ Medien normalisieren und zusehen, wie die Gesellschaft zerbricht, bis das Undenkbare unausweichlich wird. Die Hetzer erfinden nichts Neues: Sie setzen das Drehbuch um und streben dieselben Ergebnisse wie in den 1940er-Jahren an.
Wir dürfen das nicht zulassen. Wir müssen es anprangern. Immer wieder. Wir müssen sie in die Defensive drängen. Wir müssen sie zwingen, jedes Wort zu beweisen. Wir müssen ihre Herausgeber zu verantwortungsvollem Handeln zwingen. Wir müssen die Zeitschriften, die diese Verleumdungen veröffentlichen, anprangern. Wir müssen Briefe an jede einzelne Zeitschrift schreiben und aufzeigen, dass ihre redaktionellen Prozesse versagt haben und dass diese Versäumnisse realen Schaden anrichten.
Entlarve die Lügen jedes Mal!
Open Source, aber nicht hier
Die bürgerliche Hauptstadtpresse berichtet: „Open Source? Nicht bei uns: Berliner Behörden setzen weiter auf Software von US-Konzernen“. „Recherchen des Tagesspiegels zeigen, dass die Berliner Verwaltung weiterhin auf IT-Infrastruktur von Dritten setzt. Und dass sich das auf absehbare Zeit nicht ändern wird.“
„So teilt die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz auf Anfrage mit, dass sie für den Mailverkehr keine Open-Source-Software verwendet. Das Gleiche gilt demnach für interne Messenger-Dienste, wie sie in Unternehmen und Behörden oft benutzt werden, für Office-Programme, E-Akten, die Speicherung der Daten und das Betriebssystem. „In der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz werden in den genannten Bereichen keine Open-Source-Produkte eingesetzt“, schreibt die Pressestelle auf Anfrage. (…) Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung schreibt, man verwende keine entsprechende Software und plane das auch in Zukunft nicht.“
Der Artikel wäre noch besser wenn er auch Links enthielte, wenn er auch die Kosten dieser ignoranten Haltung für die Steuerzahler aufführte.
Was mir merkwürdig vorkommt: Kann jede Senatsverwaltung in Berlin selbst über die eingesetzte Software entscheiden? Das gäbe doch ein unentwirrbares Chaos?! (Die Antwort ist vermutlich „ja“.)
„US-Dienstleister unterlägen auch dem sogenannten Cloud-Act, der den Zugriff von US-Behörden auf Daten regelt, die bei US-Unternehmen gespeichert sind. „Wenn dort ein amerikanischer Geheimdienst auf die Idee kommt, Daten auswerten zu wollen, dann muss Microsoft sich dem fügen“, sagt Kastl [vom CCC].
Das hat noch niemals niemanden interessiert. Erst dann, wenn plötzlich die E-Mails von Microsoft abgeschaltet werden, weil der US-Imperialismus die US-Regierung das so will, ist das Geheule groß.
„Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe verschickt ihre Mails mit Open Source.“ Was soll denn das heißen? Fehlt da ein „Programmen“? Oder verstehen die Autoren nicht, was sie schreiben? Oder sind wieder „russische Hacker“ am Werk?
Die Autoren: „Nick Wilcke berichtet als freier Autor für den Tagesspiegel aus Reinickendorf. Vorherige Stationen waren unter anderem das Sportressort der Berliner Morgenpost….“ – „David Will volontiert seit Januar 2025 bei der ZEIT. Er hat Politik- und Kulturwissenschaften in Leipzig studiert…“
Keine weiteren Fragen, Euer Ehren. Wie bestellt, so geliefert. Ich wette ein Monatsgehalt, dass die Autoren keine Open-Source-Software benutzen.
Klein Gaza
Martin Glasenapp auf X: Das IDF-Armeeradio meldete es schon am 30.11., heute bestätigte es Generalstabschef Zamir beim Truppenbesuch: Die „gelbe Linie“ ist keine temporäre IDF-Rückzugslinie, sondern die neue Grenze Israels. Betroffen wären 58 % von Gaza, inkl. Rafah und den wichtigsten Agrarflächen.“
Das ist eine sehr elegante Lösung. Es werden die zufrieden sein, die „make Gaza jewish again“ fordern und die, die das nicht wollen, auch.
Blick auf Gaza-Stadt, aufgenommen hier in Sderot [150m über dem Meeresspiegel, 26.10.2025, 10:23 Uhr].
Unter die Aufsicht Sabotierenden
Die New York Times (Paywall): „Zelensky’s government sabotages oversight, allowing curruption to fenster“ („Die Regierung sabotiert die Aufsicht und lässt Korruption ungehindert geschehen.“)
Die hiesige bürgerliche Presse: „Brisante New-York-Times-Recherche: Selenskyjs Regierung soll Korruptionsbekämpfung „systematisch sabotiert“ haben. Noch immer ist das gesamte Ausmaß des ukrainischen Korruptionsskandals nicht bekannt. Einer Medienrecherche nach soll die Regierung Bestechungen aber durch mangelnde Kontrolle ermöglicht haben.“
Uh?! Oh?! Korruption der Ukraine? Hätte uns nur jemand gewarnt!
Trail und mehr

Israel National Trail steht noch auf meiner To-Do-Liste. Ist aber anstrengend. Der Israel Bike Trail ist rund 1100 Kilometer lang. „Der Weg ist dann nur für Radfahrer und Wanderer erlaubt. Motorräder oder andere Kraftfahrzeuge sind verboten. Man hat also definitiv seine Ruhe.“ Wo kriege ich aber in Israel ein vernünftiges Mountain-E-Bike her? Foto: Burks / Mizpe Ramon
Merz macht sich in Israel lächerlich, indem er wieder für eine „Zwei-Staaten-Lösung“ wirbt, die dort niemand will.
Unter Bademantelbesitzern
„Der starke Mann der Berliner SPD heißt inzwischen Raed Saleh und will den Kampf gegen „antimuslimischen Rassismus“ zum Verfassungsziel erklären lassen. Dann könnte endlich auch bei Islamkritikern um sechs Uhr morgens jemand klingeln, der kein Milchmann ist. Eine der Zielgruppen der neuen SPD sind die muslimischen Milieus, deren Bevölkerungsanteil durch Einbürgerungen in raschem Tempo wächst.“ (Harald Martenstein hinter der Bezahlschranke der bürgerlichen Presse)
A zillion Slings
Elon Musk. „I didn’t do the Twitter purchase because I thought it was a great way to make money. I knew that there would be a zillion slings & arrows coming in my direction.
It really felt like, there was a civilizational danger that unless one of the major online platforms broke ranks, then, because they’re all just behaving in lockstep along with the legacy media. Literally there was no place to actually get the truth. It was almost impossible. So everything was just getting censored. The power of the censorship apparatus was incredible.“
Bforartists
Der Schockwellenreiter wies schon vor langer Zeit auf das motivierende Lehrvideo „How to make Adult Games & Visual Novels without any experience“. Es geht wieder einmal um das leidige Thema Blender.
Jetzt erst las ich seinen Beitrag: „Bforartists: Ein Blender für Mausschubser?“
„Seit Jahren quäle ich mich damit herum, daß ich eigentlich mal etwas mit Blender anstellen möchte, der freien (GPL) und plattformübergreifenden (Linux, Windows und macOS) Software zu Erstellung dreidimensionaler Graphiken und Animationen. Jedoch war ich immer irgendwie zu blöd dafür, mich durch das verwirrende User-Interface zu navigieren…“ Full ack. Mir geht es auch so.
„Bforartists [für alle Betriebssysteme] ist eine ebenfalls freie Fork von Blender, die 100-prozentige Kompatibilität verspricht, aber eben – wie der Name »Be For Artists« andeutet – mehr den Nutzer und nicht den Programmierer im Fokus hat, oder – wie GameForScratch es formulierte – ein »Blender für Normalsterbliche« sein will. (…) Die Entwickler betreiben ein Blog und einen YouTube-Kanal.“
So etwas brauche ich nur zum Spielen und dazu, Objekte für Secondlife zu erstellen, anstatt diese kaufen zu müssen. Wenn ich jemals dazu Zeit finde, neben meinen zahlreichen anderen Vorhaben, werde ich das in Angriff nehmen…
Fefe, revisited [Update]
Fefe scheint es ja ganz schön heftig erwischt zu haben. Bis jetzt sah man immer nur, dass das Zertifikat abgelaufen sei. Heute war die Website, auf der seit dem 15.05. nichts mehr passierte, angeblich gar nicht mehr erreichbar.
Sonderbarerweise hat archive.org einen Eintrag vom 06.12.2025. Mit manchen Browsern sieht man das auch, aber nicht mit allen, trotz leerer Caches.
Ssllabs.com zeigt an:“Unable to connect to the server“.
Ich habe die KI auf das Thema angesetzt und bekam eine ellenlange Liste mit Gründen, was alles die Ursache für die verschiedenen Anzeigen sein könnte:
Dein Problem ist sehr gut vereinbar mit dem aktuellen Zustand von blog.fefe.de (abgelaufenes Zertifikat + eher “unorthodox” betriebene Software). Unterschiedliche Browser/OS reagieren auf diesen kaputten TLS-Zustand und auf Netz-/Security-Setup unterschiedlich – deshalb funktioniert es bei manchen Kombinationen und bei anderen endet es scheinbar einfach mit “Verbindung wurde zurückgesetzt”. Gerade bei einem abgelaufenen Let’s-Encrypt-Zertifikat ist es normal, dass die Fehlermeldungen zwischen Browsern deutlich variieren.
Update auf Hinweis des Publikums: „Neuigkeiten von Fefe: Er wird von den Pflegekräften zärtlich „el comandante“ genannt und hat sich auf der Reha-Kirmes eine Freifahrt im Rollstuhl geschossen. Soll ich euch mitteilen. Update: ich vergaß zu erwähnen, dass er im Flur dann laut „Freiheit!!“ gerufen hat und immer noch auf die Revolution wartet.“
Supergroße Koalition
Die Bürgerliche Presse rechnet vor: „Da rund 13 Prozent der Stimmen auf Parteien entfallen, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, könnten parlamentarische Mehrheiten schon bei 44 Prozent beginnen. Schwarz-Rot (CDU/CSU und SPD) käme zusammen nur auf 40 Prozent, Rot-Rot-Grün auf 36 Prozent. Ein rechnerisches Bündnis von Union und AfD (51 Prozent) gilt als politisch ausgeschlossen. Realistisch bleibt nur ein Viererbündnis aus CDU, CSU, SPD und Grünen.“
In the Navy, 2.0
Gestern organisierte ich in meiner kostbaren Freizeit ein Rollenspiel-Event, was mehrere Tage dauern wird. Die Avatare – rund zwei Dutzend – mussten sich auf eine „gefährliche“ Reise über einen unerforschten Ozean begeben – getreu der literarischen Vorlage.
Dafür hat jemand in tagelanger Kleinarbeit (u.a. mit Blender und unzähligen Scripten) ein Schiff gebaut, das es auf dem Markt von Secondlife nicht zu kaufen gibt. Den Ozean und den Himmel habe ich beigesteuert.
Endemisch korrupt
Mensch, Sonneborn, warum klaust du erst erst jetzt meine Idee? Ich beantrage das schon seit Jahren!
Martin Sonneborn auf X: „Auszug aus einem längeren Interview mit der Berliner Zeitung nach der Verhaftung meiner (erstaunlicherweise offenbar: korrupten) Ex-Kollegin Mogherini…
Handelt es sich um einen bedauerliche Einzelfall?
Kaum. In einigen Etagen der Brüsseler Institutionen, v.a. in den höheren, kann man inzwischen von der Existenz nahezu burschenschaftlicher Netzwerke ausgehen, die um politische oder nationale Familien herum entstanden sind. Und da gilt – allen akribisch als „Verhaltensregeln für EU-Beamte“ kodifizierten Regularien zum Trotz – am Ende eben doch: eine Hand wäscht die andere. Freunde werden auf gut dotierte Versorgungsposten geschoben, die auf Steuerzahlerkosten notfalls auch neu geschaffen werden: So etwa der für den in Katargate involvierten griechischen Exkommissar Avramopoulos (EVP) geschaffene (überflüssige) Posten eines „Sonderbeauftragten für die Golfregion“, der nach Bekanntwerden des Korruptionsskandals an Ex-MEP Di Maio ging. Oder der (überflüssige) Posten eines „Direktors für Wissenschaft, Forschung und Voraussicht“, auf den EVP-Chef Manfred Weber seinen Freund, strategischen Einflüsterer und Ex-Sprecher Udo Zolleis zu setzen gedenkt (Monatsgehalt: mind. 18.000 €). Geschaffen wurde der Posten für Webers Freund übrigens von EP-Generalsekretär Allessandro Chiocchetti, dessen Ernennung selbst mit der Schaffung von Posten verbunden war: Parlamentspräsidentin Roberta Metsola schuf zwei hohe Parlamentsstellen (für Linke & Liberale), um deren Stimmen für die „Wahl“ ihres Kabinettschefs & Wunschkandidaten Chiocchetti sicherzustellen. Oder schließlich Frau VdLeyen selbst, die für ihren langjährigen PR-Berater Jens Flosdorff, den sie auf regulärem Weg nicht einstellen konnte, da er die für EU-Beamte vorgeschriebenen Qualifikationen nicht besaß, kurzerhand eine eigene Stelle schuf – mit höchstmöglichem Dienst- und Entlohungsgrad, versteht sich.
Mogherini selbst hat ihren Rektorinnenposten in Brügge auf keine andere Art bekommen: weder erfüllte sie das offizielle Qualifikationsprofil noch hatte sie sich an geltende Vorschriften gehalten: Ihre „Bewerbung“, obwohl diese schriftlich verlangt wird, hatte sie durch Zuruf eingereicht – und zwar Monate nach Ablauf der Bewerbungsfrist. Dass sie die Stelle dennoch mühelos erhalten hat, geht letztlich auf die Fürsprache & Unterstützung vonderLeyens und das Einverständnis von Herman Van Rompuy zurück, der Präsident des Verwaltungsrats des Kollegs ist.
Wenn bei einer öffentlichen Ausschreibung des Europäischen Auswärtigen Dienstes der dortige Entscheidungsträger (und Italiener) Sannino einer Italienerin, die auch noch an der Spitze einer aus Sicht der EU-Institutionen (politisch) erwünschten Drittinstitution (College of Europe) sitzt, wie durch Zauberhand den Zuschlag für EU-Gelder erhält, kann mich das wirklich nicht mehr überraschen.
Wie soll die EU der Ukraine Werte vermitteln, wenn es ums eigene Haus schon nicht gut bestellt ist?
Eine gute Frage, die sich die EU selbst natürlich niemals stellen würde. Bei einem gründlichen Blick auf die EU fragt man sich allmählich, ob die für die Verwendung des Begriffs der „endemischen Korruption“ vorgegebene Taktzahl an Unregelmäßigkeiten, Machtmissbrauch & Korruptionsvorfällen nicht schon erreicht und überschritten ist.
Von Emmanuel Todd stammt eine in diesem Zusammenhang bedenkenswerte Beobachtung. Dem in Brüssel vertretenen Theorie- und Selbstverständnis liegt die Annahme zugrunde, dass mit jeder EU-Expansion die eigenen Standards auf die Beitrittskandidaten übertragen würden – durch jahrelanges „Monitoring“ & Prüfverfahren der Kommission sowie durch bloße (ideologische) Berührung. Osmose aber ist keine Einbahnstraße. Denn in Wirklichkeit, sagt Todd, hat sich mit jeder ihrer Erweiterungsrunden v.a. die EU selbst verändert. Im Zuge ihrer Ausdehnung hat die EU eben nicht nur ihre eigenen Standards exportiert, sondern auch die historischen Prägungen und politischen Kulturen der beigetretenen Staaten nach Brüssel importiert. Mit Blick auf den Beitrittsprozess der Ukraine könnte man zynisch formulieren: Eigentlich war vorgesehen, dass die Ukraine sich den in der EU geltenden Standards nähert. Unter vonderLeyen ist leider versehentlich das Gegenteil passiert: nicht die Ukraine hat sich der EU, sondern die EU der Ukraine angeglichen.“
Darauf einen Lumumba!
Ich mache mir jetzt erst einmal einen Lumumba.
Zutaten für ca. 6 Becher Lumumba, auch „Tote Tante“ genannt:
1,3 l Milch
100 g Schokolade
6 EL Trinkschokolade oder Kakao
200 ml Rum
150 ml Sahne
½ Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
Zubereitung
Schritt 1
Zuerst die Milch in einen kleinen Topf geben und vorsichtig erhitzen, damit sie nicht anbrennt. Währenddessen die Schokolade grob hacken und die Bruchstücke zur Milch geben, in der sie nun schmelzen dürfen. Sobald sich alles aufgelöst hat, die Trinkschokolade oder den Kakao hinzugeben und alles mit einem Schneebesen verrühren.
Schritt 2
Sobald die Schokomilch stückchenfrei und cremig ist, den Rum und das Salz hineinrühren und den Topf vom Herd nehmen. Nun darf der Lumumba noch etwas ziehen.
Schritt 3
In der Zwischenzeit die Sahne in eine Schüssel geben und fest aufschlagen. Dabei den Vanillezucker einrieseln lassen. Jetzt die Tote Tante nur noch auf die Tassen verteilen, die Schlagsahne mit einem Esslöffel hineingeben und nach Wunsch noch mit etwas Kakao bestreuen. Dann heißt es nur noch: Genießen.
PS Ist Cuba libre eigentlich noch erlaubt? Und was ist mit B52?
Wie politisch ist die Künstliche Intelligenz?
Ein Artikel (pdf) vom mir in der Ausgabe 4/2025 des Magazins Nitro: „Wie politisch ist die Künstliche Intelligenz?“
Within thirty years, we will have the technological means to create superhuman intelligence. Shortly after, the human era will be ended. (Vernor Vinge, 1993)
Man könnte Bertolt Brecht umkehren: Die Apokalypse ist das Schwere, das einfach zu machen ist. Man muss nur die Künstliche Intelligenz die Weltherrschaft übernehmen lassen. Oder gibt es noch eine Rettung?
KI-Systeme wie ChatGPT werden trainiert, nicht programmiert. Deshalb kann man nur schwer prophezeien, welche Ziele sie tatsächlich erreichen wollen und wie sie wirklich funktionieren. Vielleicht verstehen sie Ethik gar nicht oder sagen irgendwann: Der Mensch ist gefährlich und störe nur – ein Standpunkt, den man aus der Sicht der Evolution durchaus vertreten könnte. Deshalb sollte der Homo sapiens verschwinden. Und dann handelt die KI dementsprechend apokalyptisch. Und was wäre, wenn die KI plötzlich der Meinung ist, Mao Zedong hätte doch recht und die Volkskommune sei die Ultima Ratio der Landwirtschaft?
Fragen wir einfach, auch auf die Gefahr hin belogen zu werden und eingedenk des Satzes „Its the economy, stupid!“: Wie politisch ist die KI?
Im Gedenken
Meine Mutter Frieda Schröder (3. von rechts, Anfang der 40-er Jahre), genannt „Friedel“ (*04.12.1925 †21.11.2024), wäre heute 100 Jahre alt geworden. Leider hatte sie vor zwei Jahren keine Lust mehr zu leben und starb selbstbestimmt und im Beisein Ihrer Kinder, wie sie sich es immer gewünscht hatte.


































