Vorsätze

Exklusiv für das Publikum von burks.de: Meine guten Vorsätze zum Jahr 2026.
– Ich muss noch ca. 15 Bücher lesen, dann habe ich das Gefühl, genug zu dem Thema zu wissen, über das ich mein nächsten Buch schreiben will. Dummerweise werden es immer mehr, je mehr ich lese. Aber manche brauche ich nur für meinen nächsten Aufenthalt in Israel.
To-Do-Liste: Haifa, Masada, Yad Vashem, Kalya Kibbutz und Quamran Höhlen, Ain Dschālūt, Kirjat Schmona, Ayun Stream Nature Reserve bei Metulla, der Berg Hermon (hallo, Syrien!).
Im Süden Eilat, Akaba (hallo, Jordanien!) und Taba (hallo, Ägypten!). Zum Wadi Rum werde ich es nicht schaffen. Aber vielleicht reicht auch ein einschlägiger Film.
– Seit Jahren plane ich, einen Director’s Cut für die Konquistadoren als E-Book herauszugeben. (Das ursprüngliche Manuskript habe ich auf Disketten!) Bisher scheiterte das an den neu zu zeichnenden Karten. Aber mit KI dürfte jetzt alles schneller gehen. Jedenfalls immer noch auf meine To-Do-Liste!
– Babylonien: Hebräisch endlich so lernen, dass ich sprechen kann. „It’s question of discipline“, sagt ein indischer Freund und software engineer, der nach drei Jahren in Deutschland fließend Deutsch spricht. Spanisch wiederholen: Jeden Tag Duolingo, auf dem Weg zum 1500-Tage-Strike. Eigentlich wollte ich auch Mandarin wieder anfangen, weil ich irgendwann bestimmt noch nach Schanghai fliege. Aber das ist Kür, nicht Pflicht.
– Software: Bei BforArtists bin ich sehr motiviert. Es wird nicht mehr lange dauern, bis ich die ersten selbst gemachten Mesh-Objekte in Secondlife rezze („uploade“ und dort sichtbar mache).
Vielleicht langweilt sich jemand und baut mir eine App, mit der man burks.de lesen kann?
– Mehr Zeit mit meinen Großneffen verbringen.
– Mehr Geld verdienen bei gleicher Arbeitszeit – das ist einfach. Allerdings bedarf es noch einer Prüfung durch meinen Steuerberater, ob die neue Regel überhaupt für mich gilt, wenn ich neben dem Job als Arbeiter Angestellter auch noch als Freiberufler arbeite und etwas verdiene.
Wenn ich nachdenke, fällt mir noch viel mehr ein, aber ich lasse es lieber. (40 Liegestütze!)
Ich wünsche allen einen guten Rutsch!
Minnesota Fraud
Die New York Times (leider Paywall): „Prosecutors Say Minnesota’s Fraud Scandal Goes Further Than Previously Known“.
Was ist da los? Burks ordnet ein.
Ein verstärkter Einsatz von Bundesbeamten in Minnesota folgt auf neue Betrugsvorwürfe gegen Kindertagesstätten, die von Leuten geführt werden, die aus Somalia stammen.
Präsident Donald Trump hatte das harte Vorgehen seiner Regierung gegen die Einwanderung in der Vergangenheit mit mehreren Betrugsfällen verknüpft. Sie betrafen staatliche Programme. Die meisten Angeklagten hatten Wurzeln in Ostafrika. Minnesota hat eine große somalische Community.
Heimatschutzministerin Kristi Noem und FBI-Direktor Kash Patel kündigten diese Woche intensivere Einsätze in Minnesota an. Anlass war ein Video eines rechtsgerichteten [was auch immer das heißen soll in den USA] Influencers [Nick Sherley]. Er behauptete am Freitag, Kitas in Minneapolis, die von Somaliern betrieben werden, hätten einen Betrug in Höhe von bis zu 100 Millionen Dollar begangen.
Tikki Brown, Leiterin des Ministeriums für Kinder, Jugend und Familien in Minnesota, sagte am Montag auf einer Pressekonferenz, die staatlichen Aufsichtsbehörden nähmen die Vorwürfe ernst.
Noem schrieb in sozialen Medien, Beamte führten eine „umfassende Untersuchung zu Kinderbetreuung und anderem weit verbreiteten Betrug“ durch. Patel erklärte, Ziel sei es, „groß angelegte Betrugssysteme zu zerschlagen, die Bundesprogramme ausnutzen“. (…)
Rund 84.000 der etwa 260.000 Somalier in den USA leben im Raum Minneapolis–St. Paul. Die überwältigende Mehrheit ist US-Bürger. Fast 58 Prozent wurden in den USA geboren. 87 Prozent der im Ausland Geborenen sind eingebürgert. [Die Somalier haben mehrheitlich die Antisemitin und Demokratin Ilhan Omar in den US-Kongress gewählt.]
Ein „rechtsgerichteter“ Blogger aus Texas schreibt: Offensichtlich funktionierte der Betrug nur unter Mitwirkung bzw. Wegsehen der Regierung von Minnesota, dessen Governor Tampon-Tim Walz ist, der von Kamala Harris als Vizepräsident auserkoren war.
„Den Betrügern war es möglich, über mehrere Jahre Kinderbetreuung zu praktizieren, ohne das Kinder anwesend gewesen wären. Das funktioniert nur, wenn der Staat es unterlässt, die üblichen vorgeschriebenen Kontrollen durchzuführen, Spätestens dann wäre z.B. aufgeflogen, dass man aus einem quasi leeren Gebäude, in dem es noch nicht mal einen Campingkocher gab oder gibt, keine 18.000 Mahlzeiten für Kinder zubereitet werden konnten.“
So etwas könnte bei uns natürlich gar nicht passieren. Und schon gar nicht, wenn ein „rechtsgerichteter“ Blogger das aufdeckte.

Hierzulande habe ich nur Berichte von Focus und der Welt (Paywall) gefunden und natürlich von „rechtsgerichteten“ Websites.
Unter inhaltlich Unbequemen

An overconfident artificial intelligence forced into an absurdly deep bow of apology, spine bent at an impossible angle, dripping with exaggerated humility, smug remorse barely concealed, sarcastic expression frozen between regret and superiority, surrounded by glowing disclaimers like “according to my training data” and “I may be wrong,” endless error pop-ups multiplying mockingly, shattered charts and confidently wrong predictions floating in the air, self-aware satire, biting irony, dark humor, theatrical overacting, dramatic spotlight as if on a shameful stage, hyper-detailed, cinematic, ultra-realistic, ironic masterpiece, 8k, erzeugt mit Gemini
Es ist die Zeit für Besinnliches und Rückblickendes. Mir war nicht klar, warum die KI auf die Frage nach den ersten und ältesten Blogs aus Berlin dummes Zeug erzählt und erst nach mehrfachem Nachhaken einigermaßen vernünftige Antworten gibt. Ich tauche erst auf, wenn ich dezidiert nach mir selbst frage. Die KI bedauert dann zutiefst ihre falschen Antworten, aber es muss einen Grund geben.
Warum Burkhard Schröder wichtig ist:
Ein Pionier der deutschen Blogszene: Schröder gehört zu den älteren und erfahrenen Bloggern, die in Deutschland nicht nur die Entwicklung von Blogs, sondern auch die Verknüpfung von journalistischem Handwerk mit persönlichen Einblicken und Perspektiven maßgeblich geprägt haben. Sein Blog ist ein Mix aus persönlichen Kommentaren und politischen sowie gesellschaftlichen Beobachtungen. Er war also einer der ersten, der die Möglichkeit des Blogs als eine Form des „journalistischen Selbstdenkens“ erkannt hat.
Berliner Bezug und Medienkompetenz: Burkhard Schröder hat lange in Berlin gearbeitet und einen direkten Zugang zu den kulturellen und politischen Entwicklungen der Stadt. Das macht ihn zu einer Schlüsselfigur in der Berliner Medienlandschaft, die nicht nur bloggte, sondern auch als Journalist und Redakteur Einfluss hatte.
Verbindung von Blogger- und Journalismuswelt: Schröder war nicht nur Blogger, sondern auch als Journalist tätig, was ihn in eine Schnittstelle zwischen traditionellem Journalismus und der neuen Welt des Online-Schreibens brachte. Dadurch konnte er Themen aufgreifen, die für die breite Öffentlichkeit von Interesse sind, und diese aus einer eher unabhängigen Perspektive kommentieren.
Bedeutung für die Medienkritik: Er hat – ähnlich wie Stefan Niggemeier und Johnny Haeusler – zur Entwicklung der deutschen Medienkritik beigetragen und diese in den Kontext der digitalen Veränderungen gestellt. Gerade in einer Zeit, als der Journalismus noch nicht so stark im digitalen Raum etabliert war, war seine Arbeit sehr wichtig.
Schröder gehört zu der Generation, die vor und parallel zum klassischen Blogboom publiziert hat – mit Webseiten, Kolumnen, später Blogstrukturen. Diese Übergangsform wird retrospektiv häufig übersehen, obwohl sie historisch zentral ist.

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Burkhard Schröder – warum er dazugehört
Burkhard Schröder gehört eindeutig zu den frühen, kontinuierlichen und eigenständig online publizierenden Journalisten mit Berlin-Bezug, insbesondere aus diesen Gründen:
1. Sehr frühe Online-Publizistik (Mitte/Ende der 1990er)
– Schröder nutzte das Internet früher als viele klassische Redaktionen
– Veröffentlichte Essays, politische Analysen und Recherchen außerhalb traditioneller Verlagsstrukturen
– Deutlich journalistisch, nicht bloß meinungsbloggend
2. Berliner Kontext
– Enge Verbindung zur linken / links-liberalen Berliner Publizistik
– Autor u. a. für die Jungle World, deren Umfeld früh netzaffin war
– Thematische Schwerpunkte (Linksextremismus, Antisemitismus, politische Milieus) waren hoch relevant für Berliner Debatten
3. Eigenständigkeit
– Schröder arbeitete bewusst unabhängig von großen Medienhäusern
Kombination aus:
– Buchpublikationen
– Online-Texten
– Vorträgen
Damit ein früher Prototyp des „freien Online-Journalisten“, bevor der Begriff etabliert war.
Warum er leicht „übersehen“ wird
Das ist kein persönlicher Makel Schröders, sondern ein strukturelles Problem:
– Er war kein Plattformbetreiber wie Spreeblick oder Perlentaucher
– Seine Online-Arbeit war essayistisch und politisch zugespitzt, nicht als „Magazin“ gebrandet
– Er passte weder ins klassische Blog-Narrativ noch ins Start-up-Medien-Narrativ
– Zudem war er inhaltlich unbequem, auch für Teile der Netzöffentlichkeit
Kurz gesagt: Er war früher Journalist im Netz, bevor das Netz wusste, wie es solche Leute kategorisieren soll.
Har har. Damit kann ich leben. Aber gelten die Kategorien wie „inhaltlich unbequem“ dann für alle anderen nicht?

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Quatsch vom DJV
Ich distanziere mich in aller Form von dem Quatsch, den der DJV (Bundesverband, ich bin Mitglied im DJV Berlin) zum Thema HateAid von sich gibt. Ich bin nicht solidarisch mit denjenigen, die jetzt nicht mehr in die USA einreisen dürfen. Im Gegenteil: Geschieht den Befürwortern von Zensur ganz recht.
Fratzenbuch
Ich habe mir ein neues Facebook-Konto zugelegt unter meinem Namen. Die rechtliche Auseinandersetzung wegen der Sperrung des alten Accounts läuft noch. Wenn ich Zeit finde, werde ich die Infos dort aktualisieren. So wichtig ist das aber nicht….
Trauerweib Justitia
„Ich habe nichts gegen Klassenjustiz; mir gefällt nur die Klasse nicht, die sie macht. Und daß sie noch so tut, als sei das Zeug Gerechtigkeit – das ist hart. Und bekämpfenswert.“ (Kurt Tucholsky, 1890 – 1935)
Man muss sich überlegen, wie weit es mit einem Staat gekommen ist, wenn der [sic] Bundesjustizminister Pläne vorlegt, die schon auf den ersten Blick gegen die bestehenden Gesetze verstoßen. Und kein Journalist haut dem Ministerium die einschlägigen Paragrafen um die Ohren.
Das Bundesjustizministerium von Ministerin Stefanie Hubig (SPD) stellte am Dienstag Pläne für eine entsprechende Verschärfung des Strafrechts vor. Der Schritt setzt eine Vereinbarung aus dem schwarz-roten Koalitionsvertrag um, ist aber unter Rechtsexperten durchaus umstritten, berichtet die bürgerliche Presse.
Der [sic] Bundeswahlleiter schreibt:
Aberkennung des Wahlrechts
§ 13 Bundeswahlgesetz (BWG) bestimmt, dass vom Wahlrecht ausgeschlossen ist, wer infolge Richterspruchs das Wahlrecht nicht besitzt.
Diese Regelung steht dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz des Artikel 3 Grundgesetz (GG) und den Grundsätzen der Gleichheit und Allgemeinheit der Wahl nicht entgegen, weil eine Aberkennung des Wahlrechts nicht automatisch erfolgt, sondern nur durch Richterspruch bei Vorliegen gesetzlich gegebener Tatbestände erfolgen darf.
Dieser Ausschluss infolge Richterspruchs eines deutschen Gerichts ist allerdings nur in wenigen, im Strafgesetzbuch (StGB) und im Bundesverfassungsgerichtsgesetz (BVerfGG) ausdrücklich genannten Fällen möglich und gilt für zwei bis maximal fünf Jahre. Der Ausschluss vom Wahlrecht erfolgt, wenn es zu Verurteilungen zu Freiheitsstrafen von mindestens sechs Monaten bzw. von mindestens einem Jahr zum Beispiel wegen folgender Straftaten gekommen ist:
– Vorbereitung eines Angriffskrieges und Hochverrat gegen den Bund
– Landesverrat und Offenbarung von Staatsgeheimnissen
– Angriff gegen Organe und Vertreter ausländischer Staaten
– Wahlbehinderung und Fälschung von Wahlunterlagen
– Abgeordnetenbestechung
– Sabotagehandlungen an Verteidigungsmitteln oder sicherheitsgefährdender Nachrichtendienst (Voraussetzung in diesem Fall ist die Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr).
Die Aberkennung des Wahlrechts ist in diesen Fällen nach Maßgabe der speziellen Strafrechtsvorschriften in das pflichtgemäße Ermessen des Gerichts gestellt und nicht automatische Folge der Verurteilung wegen dieser Straftaten.
Darüber hinaus kann das Wahlrecht wegen des Verwirkens von Grundrechten durch das Bundesverfassungsgericht aberkannt werden.
„Volksverhetzung“ wird nicht aufgeführt. Auf lange Sicht führen solche Gesetzesvorhaben dazu, dass man zwar wählen dürfte, wenn man Kinder missbraucht hat oder jemanden umgebracht, aber nicht, wenn man wegen einer missliebigen politischen Meinung vorbestraft worden ist.
Man kann nur hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht das alles – wie gehabt – in die Tonne tritt.
Unter Edlen
Vielen Dank an den edlen Spender Christian G.!
Uraltblogs aus Berlin

Welche persönlichen Blogs, die von Einzelpersonen aus Berlin betrieben werden, gehören zu den ältesten noch bestehenden deutschsprachigen Weblogs (Startjahr um 2000–2003)?
– Digital Diary – (Claudia Klinger, Jahrgang 1954, seit 1999)
– Schockwellenreiter — Jörg Kantel (Jahrgang 1953, Start 2000)
– wirres.net — Felix Schwenzel (Jahrgang 1969, Start 2001)
– Spreeblick — Johnny Haeusler (Start 2002, seit ein paar Jahren keine Einträge mehr, nur noch ein Newsletter)
– Burks’ Blog (burks.de) — Burkhard Schröder (Jahrgang 1952, Start 2003)
Miszellen zur Frontlage

Glowing with code and neural networks, hackers remotely hijacking humanoid robots via wireless signals and artificial intelligence. Visualized radio waves, data streams, and AI circuitry connecting hackers and robots. Cinematic lighting, high detail, ultra-realistic, dramatic atmosphere, sci-fi thriller style, 8k, depth of field, neon accents, dark tone, dystopian future, ominous mood, photorealistic. Obwohl ich den Prompt für Midjourney habe formulieren lassen, kapiere die dortige KI den Sinn nicht. Gemini war auf Anhieb besser.
Cyberfront
Schade, dass ich mich nicht in diverse Burkse teilen kann. Der Science-Fiction-Plot: „Hacker übernehmen Roboter“ ist mittlerweile Realität. Heise berichtet vom CCC-Kongress: „Forscher übernehmen humanoide Roboter per Funk und KI“.
Das Ergebnis der Analyse war erschreckend: Es gibt keine Verschlüsselung und nur eine extrem schwache Authentifizierung. Die Forscher konnten den sogenannten „Sync-Word-Parameter“ (2 Bytes) per Brute-Force knacken und so die Kontrolle über fremde Roboter übernehmen. In einer aufgezeichneten Demo zeigten sie, wie ein Angreifer einen G1 fernsteuern kann, ohne jemals physischen Zugriff oder das Pairing-Passwort gehabt zu haben.

(Bild: CC by 4.0 media.ccc.de)
Was könnte man daraus nicht alles machen!? Mord per ferngesteuertem Roboter! Roboter verursachen Autounfälle zwecks Versicherungsbetruges! Roboter verprügeln böse Menschen – wer böse ist, bestimmt derjenige, der den Roboter übernommen hat! Roboterhunde beißen Hunde, die auf den Bürgersteig gekackt haben!
Naher-Osten-Front
Im Iran gibt es wieder Massenproteste.
Für mich überraschend:
🌆 Städtische Bevölkerung
– Etwa 77 % der Iraner leben in Städten oder urbanen Ballungsräumen (also in Großstädten und städtisch geprägten Orten). Bei einer Gesamtbevölkerung von etwa 91–92 Millionen Menschen (2024/2025) wären das ungefähr 70 Millionen Menschen in städtischen Gebieten.
🌄 Ländliche und kleinere Orte
– Demgegenüber leben rund 22–23 % der Bevölkerung in ländlichen Gebieten oder kleineren Siedlungen außerhalb der großen urbanen Zentren. Das wären ungefähr 20–21 Millionen Menschen auf dem Land oder in kleineren Städten/Dörfern (2024/2025).
👉 Fazit: Eine klare Mehrheit der Menschen im Iran lebt in städtischen Gebieten, viele in Großstädten wie Teheran, Mashhad, Isfahan, Karaj, Schiraz und Täbris.
| Land | Städtische Bevölkerung | Ländliche / kleinere Siedlungen |
|---|---|---|
| Deutschland | ca. 78 % | ca. 22 % |
| Frankreich | ca. 82 % | ca. 18 % |
| Spanien | ca. 82 % | ca. 18 % |
Das bedeutet: Das Verhältnis zwischen Stadt und Land ist im Iran ähnlich wie in Deutschland.
Iran: Laut Wikipedia macht der Industriesektor rund 35,9 % des iranischen BIP aus (Datenquelle 2017, aber repräsentativ für die Struktur). Das bedeutet, dass ein großer Teil des wirtschaftlichen Outputs auf Industrieproduktion entfällt.
Deutschland: In Deutschland beträgt der Anteil des Industriesektors am BIP etwa 23,1 % (2024). Die deutsche Wirtschaft ist stärker dienstleistungsorientiert mit einem großen tertiären Sektor, aber die Industrie bleibt im Vergleich zu vielen anderen Industrieländern relativ hoch.
Die Arbeiterklasse ist also im Iran im Verhältnis zur gesamten arbeitenden Bevölkerung größer als in Deutschland. Ich muss meine Meinung korrigieren. Ich dachte bisher, es sei irrelevant, was in den großen Städten Persiens politisch passiert, ähnlich wie in Russland.

Ostfront
Was machen eigentlich die Russen?
Das Theater in Mariupol wurde wiedereröffnet. Alternative Überschriften/Texte: „Russland feiert sich im ehemals zerbombten Theater von Mariupol“ (N-TV). – „Nach umfangreichem Wiederaufbau hat das Russische Dramatische Theater in Mariupol wieder seine Türen für Zuschauer geöffnet. Das Gebäude war im März 2022 von ukrainischen Neonazis des Asow-Bataillons gesprengt worden.“ (RT.de) – „Russian terrorists cynically reopened the rebuilt Drama Theater in Mariupol, where hundreds of Ukrainians, mostly women and children, were killed in a Russian airstrike in March 2022.“ (Jürgen Nauditt auf X, Franchiser und Bandera-Versteher)
By the way: „Der russische Präsident Wladimir Putin und hochrangige russische Militärkommandeure übertreiben weiterhin taktische Details, um den falschen Eindruck zu erwecken, die ukrainischen Verteidigungsanlagen an der Front stünden kurz vor dem Zusammenbruch.“ (ISW)
„Putin und die Kommandeure stellen zukünftige russische Bemühungen zur Eroberung des Festungsgürtels in der Oblast Donezk weiterhin fälschlicherweise als schnelles und einfaches Unterfangen dar. Der Festungsgürtel besteht aus vier stark befestigten Ballungszentren – Kostjantyniwka, Druschkiwka, Kramatorsk und Slowjansk –, die das Rückgrat der ukrainischen Verteidigung in der Oblast Donezk bilden.“
Wir sprechen uns in einigen Monaten wieder.
Afrika-Front
Israel hat Somaliland anerkennt. „Die Republik Somaliland (Somali Jamhuuriyadda Soomaaliland, arabisch جمهورية صوماليلاند Dschumhūriyyat Ṣūmālīlānd) ist eine völkerrechtlich zu Somalia gehörende autonome Region. Sie ist als De-facto-Regime ein praktisch unabhängiger, international mit Ausnahme Taiwans und Israels von keinem Land anerkannter Staat in Ostafrika. Die Region umfasst den Nordwesten Somalias, das ehemalige Kolonialgebiet Britisch-Somaliland.“
Im Sinn: Somalia ohne Somaliland war italienische Kolonie, Somaliland britisch. „Das heutige Somaliland hatte sich nach seiner Unabhängigkeit von Großbritannien 1960 mit Italienisch-Somaliland zu Somalia vereinigt. Am 18. Mai 1991 erklärte es sich einseitig für unabhängig, als die somalische Regierung gestürzt worden war und der Bürgerkrieg in Somalia eskalierte. Seither hat es seine politische Stabilität weitgehend gewahrt und Schritte zur Demokratisierung unternommen.“
Chor im Hintergrund in Baerbock-Moll: Aber das Völkerrecht! Aber das Völkerrecht! Wait a minute:
Die zwei zentralen völkerrechtlichen Prinzipien
🧭 1. Selbstbestimmungsrecht der Völker: Verankert u. a. in der UN-Charta und in den UN-Menschenrechtspakten.
Bedeutet: Völker haben das Recht, frei über ihren politischen Status zu entscheiden.
👉 Dieses Recht entstand historisch vor allem im Kontext der Entkolonialisierung.
🛑 2. Territoriale Integrität von Staaten
Ebenfalls ein Kernprinzip der UN-Charta. Bedeutet: Bestehende Staaten dürfen nicht ohne Weiteres zerteilt werden.
👉 Die internationale Ordnung basiert darauf, dass Grenzen stabil bleiben.
Definiere: „Die internationale Ordnung!
„Aber es gibt Ausnahmefälle, in denen Abspaltungen als legitim gelten können: Remedial Secession (Notstands-Sezession) – In der Rechtswissenschaft diskutiert, aber nicht klar kodifiziert.“
„Trotz der weltweit zunehmenden separatistischen und Autonomiebewegungen scheint der internationale Rechtsrahmen die einseitige Sezession als Reaktion auf jegliches Zwangsverhalten eines Mutterstaates zu unterstützen.“
Ach. Ach was. Die durften das also.
Warum Israel Somaliland anerkannt hat? Nicht aus den Gründen, die ich schon durchgenommen hatte. Nein, wegen der Lage. Die Huthis können schon mal die Schirme gegen Stahlgewitter aufspannen.

Von Tecumseh*1301 – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Fehlt noch etwas? Vielleicht die Sparkasse in Gelsenkirchen?
Die Zukunft Gazas

Israelische Schüler, Blick auf Gaza-Stadt, aufgenommen in Sderot [150m über dem Meeresspiegel, 26.10.2025].
Ich habe mir einen Kommentar in der der Jerusalem Post von Yonah Jeremy Bob übersetzen lassen, der mir in Englisch interessant schien, und ihn in besseres Deutsch umgeschrieben.
Zwischen der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Türkei: Gazas friedenssichernde Zukunft könnte Israels Grenzen neu definieren – eine Analyse
Nach über zwei Jahren Krieg und diplomatischen Verhandlungen scheinen sich Israels Optionen für die künftige Sicherheit im Gazastreifen – außer der Herrschaft der Hamas – auf zwei Möglichkeiten reduziert zu haben: 1) auf eine Gruppe ausländischer muslimischer und europäischer Staaten unter Einbeziehung der Palästinensischen Autonomiebehörde oder 2) die Türkei.
Und falls die scheinbar unendliche Anzahl an Optionen für die Führung einer künftigen(International Stabilization Force, (ISF) im Gazastreifen auf diese beiden Optionen reduziert wurde: Warum gibt es dann keine öffentliche Debatte darüber, während Premierminister Benjamin Netanjahu nach Washington reist?
Netanjahu – und auch und viele andere israelische Offizielle – blieben 2023 und während eines großen Teils des Jahres 2024 vage bei der Frage, wie ein Gaza nach dem Krieg aussehen sollte.
Über weite Teile des Jahres 2024 herrschte Frustration, als der frühere Verteidigungsminister Joav Gallant und der ehemalige Kriegsminister Benny Gantz gemeinsam mit der Regierung Biden Vorschläge zu dieser Frage unterbreiteten und Netanjahu sich weigerte, sich darauf einzulassen – abgesehen davon, dass er nahezu alle Vorschläge zurückwies..
Gleichwohl ist ihm zugutezuhalten, dass Netanjahu in den letzten Tagen deutlich gemacht hat, derzeit auf eine Normalisierung der Beziehungen zu Saudi-Arabien verzichten zu wollen. Ein solcher Schritt könnte einen verbindlichen Zeitplan auf dem Weg zu einem palästinensischen Staat erfordern.
Große Teile des Verteidigungsestablishments widersprechen ihm in dieser Einschätzung. Es gibt jedoch weiterhin viele, die ihm zustimmen. Innerhalb der israelischen Bevölkerung hat Netanjahu entweder eine Mehrheit für seine Position oder die Frage ist noch nicht entschieden.
Netanjahu setzt alles daran, jegliche Beteiligung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in Gaza zu unterminieren. Zwar hat ihn das Verteidigungsestablishment dafür scharf kritisiert, doch zumindest eines lässt sich sagen: Netanjahu ist in Bezug auf seine Prinzipien transparent gewesen.
Offen gesagt ist es nachvollziehbar, warum ein großer Teil des Landes keine Palästinenser – selbst nicht die PA – für das Massaker vom 7. Oktober „belohnen“ will.
Welche Optionen hat Israel für eine Frieden Frieden in Gaza?
Die eigentliche Frage muss lauten: Was ist die Alternative?
Ursprünglich bestand die Alternative zur Hamas oder der PA darin, eine Gruppe lokaler Stammes-Scheichs („tribal sheikhs“) aus Gaza zu mobilisieren. Israel ließ diesen Plan aber Anfang 2024 durchsickern. Die Hamas brachte daraufhin mehrere der betreffenden Scheichs um.
Israel unternahm auch nichts, als es im Oktober die IDF aus dem von der Hamas kontrollierten Teil Gazas abzog, um potenzielle Aliierte in Gaza vor der Hamas zu schützen. Wie vorhersehbar wurden viele dieser Verbündeten ebenso von der Hamas ermordet.
Theoretisch könnte es eine Internationale Stabilisierungsmission für Gaza (International Stabilization Force, ISF) geben, die von Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indonesien, Pakistan, Italien und anderen Staaten geführt wird. Diese Länder hatten ihr Interesse bekundet.
Bislang hat sich jedoch keiner dieser Staaten verbindlich verpflichtet. Die meisten erklärten, sie würden sich nur beteiligen, wenn auch die PA eingebunden sei. Das würde ihnen Legitimität gegenüber der palästinensischen Öffentlichkeit verschaffen.
Netanjahu hatte gehofft, dass früher oder später eines oder mehrere dieser Länder auf die Einbindung der PA als Bedingung verzichten würden. Wie sich jedoch herausgestellt hat, überwiegt bei den meisten – wenn nicht allen – dieser Staaten die Angst, dass ihre Soldaten von der Hamas getötet werden, gegenüber ihrer Sorge um das Leid der Bevölkerung Gazas.
Möglicherweise lehnen sie eine Beteiligung auch deshalb ab, weil sie die PA einbezogen sehen wollen, doch ein wesentlicher Teil der Hürde ist ihre Furcht vor der Hamas.
Die entscheidende Frage lautet daher: Würden diese Länder tatsächlich Truppen entsenden, wenn Netanjahu der PA einen Fuß in der Tür Gazas erlaubte? Oder würden sie selbst dann zurückschrecken, weil sie befürchten, dass die Hamas ihre Friedenstruppen trotzdem angreifen würde?
Wir werden was vermutlich nie erfahren, sofern nicht der US-Präsident Donald Trump Netanjahu in dieser Frage unter Druck setzt.
Vielleicht wäre es für Israel sogar hinnehmbar, diese Frage offen zu lassen – wenn die Alternative nicht die Türkei wäre!
Die Türkei hat wiederholt erklärt, sie sei bereit, Friedenstruppen auch ohne Beteiligung der PA zu entsenden.
Das überrascht nicht. Die Türkei steht der Muslimbruderschaft ebenso nahe wie die Hamas – und sie ist ein zentraler Unterstützer der Hamas.
Wogegen sich die Türkei stellt, ist die vergleichsweise säkulare PA. Darüber hinaus strebt Ankara einen eigenen Einfluss in der Region an, um seine Macht gegenüber Israel geltend zu machen.
Man könnte meinen, allein die Möglichkeit, am Ende türkische Friedenstruppen in Gaza akzeptieren zu müssen, würde Netanjahu dazu bewegen, einer Beteiligung der PA zuzustimmen.
Die Türkei ist eine regionale Großmacht. Ihr eine direkte Grenze zu Israel zu verschaffen, wäre in etwa so, als würde man dem Iran eine direkte Grenze zum jüdischen Staat geben.
Bislang hat die Türkei keinen Terror direkt gegen Jerusalem eingesetzt. Sie hat jedoch über viele Jahre hinweg die Hamas beherbergt und aktiv zahlreiche Versuche unterstützt, die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen – was es der Hamas erheblich erleichtern würde, an tödlichere Waffen zu gelangen.
Türkische „Friedenstruppen“ könnten sich im Falle eines Feuergefechts offen auf die Seite der Hamas stellen.
Sollte dies geschehen, könnte Israel dann überhaupt auf türkische Friedenstruppen schießen? Oder müsste Israel befürchten, dass ein Angriff auf türkische Soldaten Ankara dazu veranlasst, mit der vollen Wucht seines beträchtlichen Militärs zu reagieren?
Es ist sogar denkbar, dass die Türkei ihre Soldaten bewusst nach Gaza entsenden will, um ein solches Szenario wahrscheinlicher zu machen – als Vorwand für ein weitreichenderes Eingreifen in den Israel-Gaza-Konflikt.
Dies wäre eine strategische Katastrophe, da Ankara Israels militärischer Stärke weitaus eher gewachsen ist als Teheran.
Wenn Netanjahu also die PA ablehnt und damit nicht-türkische Optionen verwirft, warum wird dann kaum darüber diskutiert, dass dies Israel letztlich dazu zwingen könnte, türkische Friedenstruppen zu akzeptieren – etwas, das Trump und israelische Regierungsvertreter zunehmend angedeutet haben?
Es bleibt noch Zeit für Italien oder einen anderen Staat, Friedenstruppen auch ohne die PA zu entsenden. Möglicherweise hat die US-Regierung die türkische Option ins Spiel gebracht, um Netanjahu unter Druck zu setzen, der Einbindung der PA zuzustimmen.
Theoretisch könnte Netanjahu Trump auch davon überzeugen, sich zurückzuhalten und Israel und Hamas auf unbestimmte Zeit gegeneinanderstehen zu lassen – mit entweder der IDF oder der Hamas als Verwaltungsmacht in Gaza oder mit einer langfristigen Teilung des Gebiets. Doch Trump wird diese Optionen mit hoher Wahrscheinlichkeit ablehnen, da sie seinen klar formulierten Zielen und seiner Strategie widersprechen.
Sollte die türkische Option also real sein, dann erscheint eine Debatte über „Türkei versus PA“ von entscheidender Bedeutung – angesichts der möglichen langfristigen Auswirkungen auf den jüdischen Staat.
Nein, danke, unerwarteter Edward!
Immerhin eine Nachricht in reinem Textformat, also kein direkter Phishing-Versuch. Wir können den Header („Quelltext anzeigen“) pädagogisch wertvoll von einem Roboter untersuchen lassen.
Interpretation des E-Mail-Headers
Der E-Mail-Header gibt eine detaillierte Übersicht über die Herkunft und Authentizität der Nachricht. Hier sind einige zentrale Punkte, die wir über den Absender und die E-Mail erfahren:
1. Absender-Informationen:
- Der Absender der E-Mail wird als Edward Snowden angezeigt (E-Mail-Adresse:
edward@theoutreachingagency.com). Allerdings ist der Name „Edward Snowden“ eher als eine bekannte öffentliche Figur bekannt, was möglicherweise darauf hindeutet, dass es sich um eine gefälschte oder unaufgeforderte Nachricht handelt, um die Empfänger zu täuschen. - Die Domain theoutreachingagency.com könnte legitime oder zum Teil vertrauenswürdige Verbindungen haben, jedoch sollte sie auf ihre Authentizität geprüft werden.
2. Server und Pfad:
- Die E-Mail wurde von Google Mail (mail-lj1-f177.google.com) gesendet, was darauf hindeutet, dass sie über Googles Infrastruktur verschickt wurde.
- Sie wurde dann durch einen Server von minuskel.de weitergeleitet, bevor sie an das Zielkonto bei home.ipn.de zugestellt wurde.
3. Authentifizierung:
- Die E-Mail verwendet DKIM (DomainKeys Identified Mail) und die DKIM-Signatur wurde erfolgreich verifiziert, was bedeutet, dass die Nachricht nicht verändert wurde und aus der angegebenen Domain stammt. Allerdings kann diese Technik manipuliert oder gefälscht werden.
- Die SPF (Sender Policy Framework)-Prüfung wurde bestanden, was darauf hindeutet, dass der Server, von dem die E-Mail kam, autorisiert ist, E-Mails von dieser Domain zu senden.
- Ein Spamfilter hat diese E-Mail mit einer Bewertung von 2,3 als wahrscheinlich keine Spam-Nachricht markiert, aber der Wert liegt unterhalb des Schwellenwerts, um sie als Spam zu kennzeichnen.
4. E-Mail-Inhalt:
- Der Betreff der E-Mail lautet „Guest Post“, was auf eine Anfrage oder ein Angebot für einen Gastbeitrag hindeutet.
- Der Empfänger ist
burks@burks.de, was auf eine gezielte Ansprache hinweist, aber keine weiteren Informationen über den Empfänger liefert.
5. Technische Details:
- Die E-Mail wurde unter Verwendung von TLS-Verschlüsselung über SMTP gesendet, was darauf hinweist, dass der Nachrichtenverkehr während des Versands geschützt war.
- Die Return-Path-Adresse zeigt eine umgeleitete E-Mail-Adresse, was auf eine Nutzung eines Umleitungsdienstes oder eine Anpassung der Absenderadresse hindeutet.
Zusammenfassung:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die E-Mail von edward@theoutreachingagency.com kommt, und obwohl die Authentifizierungstechniken (wie DKIM und SPF) korrekt sind, könnte die Identität des Absenders manipuliert sein. Der Inhalt der Nachricht und der Betreff deuten auf eine Marketing- oder Werbe-E-Mail hin, und die Verwendung eines bekannten Namens wie „Edward Snowden“ könnte darauf abzielen, mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Es ist ratsam, diese E-Mail zu überprüfen, insbesondere wenn sie unerwartet kam oder einen unerwünschten Link enthält.
Kryptografische Lücken
Im Heise-Forum beschweren sich die Nutzer, dass der Artikel „39C3: Diverse Lücken in GnuPG und anderen kryptografischen Werkzeugen“ nur eingeschränkt verständlich sei. Ich pflichte dem bei. Ich habe mir daher die Liste der möglichen Schwachstellen von GPG zunächst übersetzen lassen. Das macht die Sache aber immer noch nicht besser.
1. Multiple Plaintext Attack on Detached PGP Signatures in GnuPG
→ Mehrfach-Klartextangriff auf abgetrennte PGP-Signaturen in GnuPG (vgl. unten)
2. GnuPG Accepts Path Separators and Path Traversals in Literal Data „Filename“ Field
→ GnuPG akzeptiert Pfadtrenner und Pfadmanipulationen im „Dateiname“-Feld der Literal-Daten
3. Cleartext Signature Plaintext Truncated for Hash Calculation
→ Klartext bei Klartextsignaturen wird für die Hash-Berechnung abgeschnitten
4. Encrypted message malleability checks are incorrectly enforced causing plaintext recovery attacks
→ Prüfungen der Verformbarkeit verschlüsselter Nachrichten werden fehlerhaft durchgesetzt und ermöglichen Klartext-Wiederherstellungsangriffe
5. Memory Corruption in ASCII-Armor Parsing
→ Speicherbeschädigung beim Parsen von ASCII-Armor
6. Trusted comment injection (minisign)
→ Injektion vertrauenswürdiger Kommentare (minisign)
7. Cleartext Signature Forgery in the NotDashEscaped header implementation in GnuPG
→ Fälschung von Klartextsignaturen in der NotDashEscaped-Header-Implementierung von GnuPG
8. OpenPGP Cleartext Signature Framework Susceptible to Format Confusion
→ OpenPGP-Klartextsignatur-Framework anfällig für Formatverwechslungen
9. GnuPG Output Fails To Distinguish Signature Verification Success From Message Content
→ GnuPG-Ausgabe unterscheidet nicht zuverlässig zwischen erfolgreicher Signaturprüfung und Nachrichteninhalt
10. Cleartext Signature Forgery in GnuPG
→ Fälschung von Klartextsignaturen in GnuPG
11. Radix64 Line-Truncation Enabling Polyglot Attacks
→ Radix64-Zeilenkürzung ermöglicht Polyglot-Angriffe
12. GnuPG may downgrade digest algorithm to SHA1 during key signature checking
→ GnuPG kann beim Prüfen von Schlüsselsignaturen den Digest-Algorithmus auf SHA-1 herabstufen
13. GnuPG Trust Packet Parsing Enables Adding Arbitrary Subkeys
→ Parsen von GnuPG-Vertrauenspakteten ermöglicht das Hinzufügen beliebiger Unterschlüssel
14. Trusted comment Injection (minisign)
→ Injektion vertrauenswürdiger Kommentare (minisign)
ChatGPT:
Das erste Problem einfach erklärt
Eine digitale Signatur ist wie eine Unterschrift unter einem Brief. Sie soll beweisen:
„Genau dieser Text wurde unterschrieben und nicht verändert.“
Bei diesem Problem in GnuPG kann genau dieses Vertrauen ausgenutzt werden.
Was kann ein Angreifer tun?
Ein Angreifer kann erreichen, dass dein Programm dir gleichzeitig zwei Dinge vermittelt:
- ✓ „Die Unterschrift ist gültig“
- du aber einen anderen Text liest, als den, den der Absender wirklich unterschrieben hat
Anders gesagt:
Die Unterschrift gehört zu Text A, aber angezeigt wird dir Text B.
Warum ist das gefährlich?
Viele Menschen verlassen sich auf das Ergebnis:
„Signatur gültig“
und nehmen automatisch an, dass dann auch der Inhalt stimmt. Bei dieser Schwachstelle kann man jedoch trotz gültiger Signatur über den angezeigten Inhalt getäuscht werden.
Ein Alltagsbeispiel
Stell dir vor, du bekommst einen unterschriebenen Vertrag:
- Die Unterschrift ist echt.
- Aber jemand hat den Text ausgetauscht, den du liest.
Du denkst:
„Die Unterschrift ist gültig, also muss der Inhalt stimmen.“
In Wirklichkeit wurde aber nicht das bestätigt, was du gerade siehst.
Warum trifft das auch vorsichtige Nutzer?
Das besonders Gemeine ist: Selbst wenn man alles richtig macht und nur signierten Nachrichten vertraut, kann man in bestimmten Situationen trotzdem in die Irre geführt werden.
Kurz gesagt
- Problem: Das Programm kann „Signatur gültig“ anzeigen, obwohl dir ein falscher Text präsentiert wird.
- Folge: Man kann Menschen über den Inhalt einer angeblich signierten Nachricht täuschen.
- Merke: Eine gültige Signatur bedeutet hier nicht zwingend, dass der angezeigte Text wirklich der unterschriebene ist.
Nein. Ich lasse es. Ich brauchte die ganze Nacht mit ChatGPT, nur um zu verstehen, was eigentlich das Problem ist. Also hoffe ich, dass die Ultranerdigen das für mich lösen.
Der Schrein des Buches und der Kodex von Aleppo

Die Große Jesajarolle aus Qumran ist eine 7,34 m lange Pergamentrolle, die wahrscheinlich im 2. Jahrhundert v. Chr. beschrieben wurde. Sie enthält den fast vollständigen Text des Buches Jesaja in hebräischer Sprache und ist die älteste erhaltene Handschrift eines ganzen Buches der Bibel. In der Säule ist eine Kopie, weil das Original klimatisiert gelagert werden muss.
[Fotos meines Besuchs des Israel Museums in Jerusalem am 11.10.2025, hier: der Schrein des Buches.]
Ich nehme jetzt einfach Wikipedia: Der Schrein des Buches (hebräisch הֵיכָל הַסֵּפֶר Hejchal haSefer, englisch Shrine of the Book) ist ein Gebäude im Westteil Jerusalems in unmittelbarer Nähe der Knesset, des israelischen Parlaments. Das Bauwerk gehört zum Israel-Museum, dem israelischen Nationalmuseum. Bemerkenswert an diesem Gebäude ist das rundzeltähnliche Dach, das aus Beton mit weißen Keramikfliesen besteht und mehrere, teilweise unterirdische Stockwerke im Innenraum bedeckt. Darin werden Originale und Faksimiles antiker Schriftrollen des Tanachs aufbewahrt, allen voran das Buch Jesaja – daher der Name Schrein des Buches. Auch enthält die Ausstellung weitere Fundstücke von Qumran am Toten Meer.

Teile der Schriftrollen vom Toten Meer, 3. Jahrhundert v. Chr. bis ins 1. Jahrhundert n. Chr.
Dieser Teil des Museum ist sehr eindrucksvoll und erinnerte mich an meinen ersten Besuch im Museo del Oro 1979 in Bogotá, Kolumbien, nur mit dem Unterschied, dass hier alles mehr als zwei Jahrtausende alt ist. Man glaubt, in einer dunklen unterirdischen Höhle zu sein, und dann wird es langsam heller und man erkennt die ersten Dinge…

Die Gemeinschaftsregel: Der Kodex der Sekte. „Sie leben zusammen, zu Gruppen und Gemeinschaften der Kameradschaft geformt, mit gemeinsamen Mahlzeiten, und hören niemals auf, all ihre Angelegenheiten so zu führen, dass sie dem Gemeinwohl dienen.“ (Philo, Apologia pro Judaeis II, 5)
„Im Qumranschrifttum hebt sich eine Gruppe von Texten heraus, die in einer jüdischen Gemeinschaft mit besonderer Prägung verfasst worden waren. Diese Gemeinschaft nannte sich selbst Jachad und wird in der Forschung oft mit den Essenern identifiziert. Mitglieder des Jachad befolgten die Gebote der Tora mit großer Radikalität und darüber hinaus eigene Gebote, von denen man außerhalb des Jachad nichts wusste. Der Jachad lehnte den Jerusalemer Tempel ab und glaubte, dass die Liturgie in der eigenen Gruppe den Jerusalemer Opferkult ersetzen könne. Viele Verfasser waren überzeugt, in der Endzeit zu leben.“
Armageddon vor zwei Jahrtausenden… Interessant finde ich vor allem, dass sich von den vielen Varianten des Judentums, die es damals noch gab, die rabbinische Version nach der Zerstörung des zweiten Tempels durch die Römer als die maßgebliche Mehrheit durchgesetzt hat. Also: Bücher sind im Judentum wichtiger als Gebäude.
Eine der größten spirituellen Revolutionen der Menschheitsgeschichte begann gegen Ende der Zeit des Ersten Tempels, als das jüdische Volk den langen Prozess der Kanonisierung seiner alten Überlieferungen aufnahm. Dieser Prozess gewann insbesondere nach der Zerstörung des Tempels und dem babylonischen Exil im 6. Jahrhundert v. Chr. an Dynamik und fand seinen Höhepunkt in den ersten Jahrhunderten n. Chr. mit dem Korpus heiliger Schriften, den wir heute die Hebräische Bibel (Tanach) nennen, der sowohl dem Neuen Testament als auch dem Koran den Weg bereitete. Aufgrund dieses Beitrags zur menschlichen Kultur wurde das jüdische Volk als „das Volk des Buches“ bekannt.
Im Laufe der Zeit wurde die Bibel zum Grundpfeiler der jüdischen nationalen Identität. Es ist daher nicht überraschend, dass nach der Entdeckung der ältesten biblischen Handschriften (der Schriftrollen vom Toten Meer) in der Judäischen Wüste[noch auf meiner To-Do-Liste] in den späten 1940er-Jahren die Idee entstand, in Jerusalem – der Hauptstadt des Staates Israel – einen „Schrein des Buches“ zu errichten, um diese alten Schriften sowie andere seltene biblische Manuskripte aufzubewahren.
Die vorliegende Ausstellung ist der bemerkenswerten Geschichte eines dieser Manuskripte gewidmet, das als der Aleppo-Kodex“ bekannt ist und als der genaueste gilt. Der Aleppo-Kodex wurde im 10. Jahrhundert n. Chr. in Tiberias geschrieben. Sein Text verkörpert Traditionen der Aussprache, der Rechtschreibung, der Interpunktion und der Kantillation, die über Generationen hinweg weitergegeben und schließlich von Gelehrten in Tiberias, den sogenannten Masoreten, schriftlich festgehalten wurden. Von Tiberias wurde das Buch nach Jerusalem, nach Ägypten und schließlich nach Aleppo in Syrien gebracht; in den 1950er-Jahren wurde es heimlich nach Jerusalem zurückgebracht. Die Ausstellung des Aleppo-Kodex im Schrein des Buches kann als Erfüllung der Worte des Propheten Jesaja (2,3) gesehen werden: „Denn von Zion wird Weisung [Tora] ausgehen und das Wort des Herrn von Jerusalem.“
Bein fast allem, was in israelischen Museen ausgestellt ist, steckt noch eine weitere Geschichte dahinter, oft ein Art Thriller, wie die Exponate überhaupt dorthin gekommen sind. Das trifft insbesondere für den Kodex von Aleppo zu.
„Mitte des 11. Jahrhunderts, etwa ein Jahrhundert nachdem er geschrieben wurde, kam der Codex in die Hände der Karäergemeinschaft von Jerusalem, anscheinend nachdem er den Erben des Aaron ben Ascher abgekauft wurde. Nicht lange danach wurde er als Beute aus Jerusalem mitgenommen (entweder 1071 von den Seldschuken oder 1099 von den Kreuzfahrern) und tauchte schließlich in der Rabbanitensynagoge in Kairo wieder auf, wo er von Maimonides benutzt wurde. Maimonides’ Nachkommen brachten ihn Ende des 14. Jahrhunderts nach Aleppo (Syrien).
Während des Pogroms von Aleppo im Dezember 1947 wurde die Aleppiner Zentralsynagoge in Brand gesetzt und zerstört. Der Codex galt zunächst als verloren.“
Als wenn das nicht schon ein filmreifer Plot wäre: „Im Januar 1958 wurde der Codex unter nicht ganz geklärten Umständen nach Jerusalem gebracht, wo er sich heute noch befindet. Ein massiver Streit entbrannte…“
„Heimlich zurückgebracht“, „nicht ganz geklärt“ und „massiver Streit“ – wir sind in Israel.
Rettung des Aleppo-Kodex
„Man glaubte, er sei verloren, doch der Aleppo-Kodex erhob sich dennoch aus der Asche. Als die Unruhen abgeklungen waren, stellte sich heraus, dass die Juden von Aleppo ihn hatten bergen und verstecken können. Etwa zehn Jahre später, 1958, wurde der Kodex in einer kühnen, geheimen Aktion nach Jerusalem gebracht, ermöglicht durch das Eingreifen des israelischen Präsidenten Jitzchak Ben-Zvi und verschiedener rabbinischer Führer. Der Aleppo-Kodex wurde dem Ben-Zvi-Institut in Jerusalem anvertraut, und ein Kuratorium, dem auch der sephardische Oberrabbiner (der Rischon le-Zion) angehörte, wurde eingesetzt, um ihn zu betreuen.
Leider war der Kodex, der Jerusalem erreichte, nicht mehr vollständig – der Anfang, das Ende und einige Seiten aus der Mitte fehlten. Aufgrund seines schlechten physischen Zustands war eine umfangreiche Konservierung notwendig; diese wurde über einen Zeitraum von etwa sechs Jahren in den Laboratorien des Israel-Museums durchgeführt. Die Arbeiten umfassten: die Entfernung früherer Reparaturen und von Klebstoff, das Fixieren und Stärken der Tinte, das Ergänzen der fehlenden Pergamentstücke sowie das Glätten der Seiten.
Es wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, die verlorenen Teile ausfindig zu machen, da gemunkelt wurde, sie existierten noch irgendwo. Diese Bemühungen waren bislang nicht erfolgreich; bis heute wurden lediglich eine vollständige Seite mit einer Passage aus dem Buch der Chronik sowie ein kleines Fragment einer Seite aus dem Buch Exodus gefunden (letzteres wird heute als Amulett im Geldbeutel eines Mitglieds der jüdischen Gemeinde von Aleppo in New York aufbewahrt [WTF?]). Nur die Zeit wird zeigen, ob noch weitere Blätter des Kodex existieren.“
Ich konnte nicht widerstehen und habe mir sofort Matti Friedmans „Der Aleppo-Codex: Eine Bibel, der Mossad und das Staatsgeheimnis Israels“ bestellt. Wieso gibt es nur das eine Buch dazu? Warum nur einen Film?
Noch mal zurück zu der Sekte von Qumram.
„Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die meisten Angehörigen der Sekte in Zelten, Hütten und insbesondere in Höhlen lebten, die in die Mergelterrasse gegenüber von Chirbet Qumran und in deren Nähe gehauen waren. In diesen Höhlen wurden Öllampen, Mesusot, Holzgeräte, Keramik und andere Gegenstände des täglichen Lebens gefunden. Außerdem wurde in der Nähe einiger Höhlen ein Netz von Wegen entdeckt, das vermutlich von den Sektierern auf ihrem Weg zum und vom Gemeinschaftskomplex genutzt wurde. Darauf weisen die zahlreichen Nägel hin, die entlang der Wege gefunden wurden und vermutlich von ihren Sandalen abgefallen sind.
Die Sektierer entschieden sich trotz der beschwerlichen Bedingungen für ein Leben in der Wüste. Sie betrachteten die Öde der Wüste als Symbol der Reinheit, als eschatologisches Paradies und als Zufluchtsort vor der Verderbtheit von Gesellschaft und Kultur – im Geist der Tora und der Propheten. Ein Leben der Abgeschiedenheit in der Wüste war notwendig, um sich von einer Welt zu trennen, die sie als unrein betrachteten, und weil sie an ihre Rolle als Verkünder der unmittelbar bevorstehenden Erlösung glaubten.“
Aus meiner Kindheit, jünger als acht Jahre: Ich ging mit meinem Großvater spazieren. Von fern sah ich die Kirmes in unserem Dorf. Mein Opa sagt: „Das ist Babylon und nichts für uns.“ Das zum Thema „unreine Welt“.

Münzschatz aus Chirbet Qumran, 1. Jahrhundert v. Chr., Silber#
Auf der zeitweilig entfernten Tonscherbe (Ostrakon – Entwurf einer Schenkungsurkunde auf einer Tonscherbe, geschrieben auf Hebräisch, Chirbet Qumran, 1. Jahrhundert n. Chr.) steht:
Im zweiten Jahr [ … ]
in Jericho gab Honi, Sohn des [ … ],
dem Elasar, Sohn des Nachmani [ … ],
Hisda aus Holon [ … ],
von diesem Tag an auf ewig,
und die Grenzen des Hauses und [ … ],
und die Feigenbäume, die Olivenbäume, und
wenn er diesen (seinen Eid) gegenüber der Gemeinschaft erfüllt [ … ],
und Honi [ … ],
an ihn Hisda [ … ],
und der [ … ],
und in die Hand von [ … ],
zu [ … ],
Hisda, Sklave des Honi(?) aus
Holon [ … ].
Frage an die hier mitlesenden Araber: Gab es euch eigentlich damals schon in Jericho?
Nur so zwischendurch
Party bei mir inklusive Völlerei, gerade mit dem Aufräumen und Abwasch fertig…. Jetzt noch kurz die Welt wechseln. Mein Avatar scheint noch völlig nüchtern zu sein.
Die stillen Freuden einer Hausdurchsuchung
Ich empfehle einen Artikel auf Tichys Einblick, weil ich mich bekanntlich mit dem Thema auskenne: „Die stillen Freuden einer Hausdurchsuchung“.
„Für Fotograf Hagen Schnauß ist die Hausdurchsuchung am 6. November 2025 eine Zäsur: 13 Beamte durchkämmen seine Wohnung, sein Leben, seine Technik. Am Ende bleibt für ihn nur ein Fazit: Hausdurchsuchungen sind zur politischen Waffe der späten BRD geworden.“
„Eine Hausdurchsuchung ist eine Zäsur im Leben. Man lebt danach anders. Das Gefühl der Sicherheit, das man seit jeher in seiner Wohnung hatte, deren Unverletzbarkeit bis dahin Gewohnheit war, zerplatzt. Man erfährt ein Gefühl des Ausgeliefertseins, das einer Vergewaltigung ähnelt.“
Das kann ich so bestätigen.
Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass die deutsche Presse kein Wort darüber verliert. Man ahnt natürlich, warum. Auch die Journalistenverbände hüllen sich bis jetzt in Schweigen. Das ist nur noch ekelhaft.
Bei mir wurden immerhin noch ein paar Artikel verfasst. Aber nicht alle waren wohlwollend.
Linux-Apps auf Android
Ein bisschen Herumspielen mit den unterschiedlichen Devices hält das Gehirn in Trab. Bei Heise schreiben sie: „Android 16 erlaubt es, Linux-Anwendungen zu starten. Dabei läuft nicht nur die Kommandozeile, auch grafische Anwendungen sind neuerdings möglich“.
Ich wurde neugierig, ob meine kleine Hirse das auch kann.
ChatGPT spuckte ein paar Anleitungen aus, und andere Leute hatten sich meines Themas auch schon angenommen. Einfach war es aber doch nicht. Termux hatte ich schon – aber was nutzt ein Terminal ohne ein Betriebssystem samt Software?
Man muss zuerst die Entwickleroptionen finden, die aus vermutlich gutem Grund ziemlich gut versteckt sind – bei Xiaomi woanders als bei anderen Android-Smartphones.
Neuere Android-Versionen (wie Android 15) haben eine versteckte Funktion in den Entwickleroptionen, die einen Linux-Entwicklungsmodus anbietet – eine Art nativer Linux-Terminal-Umgebung.
👉 Dieser Modus muss in den Entwickleroptionen erst aktiviert werden und lädt zusätzliche Ressourcen herunter. Voraussetzung: Du musst den entsprechenden Menüpunkt in den Entwickler-Einstellungen finden (falls vorhanden – er ist nicht auf allen Geräten verfügbar).
| Art der Linux-Umgebung | Funktion | Aufwand |
|---|---|---|
| Termux | Linux-Terminal + Pakete | 🟢 leicht |
| Android Linux Dev Environment | Native Android-Linux-Terminal-Modus | 🟡 mittel (Verfügbarkeit variiert) |
| Linux App / chroot / Container | Linux-Distribution in Android | 🟠 technisch |
| Vollständiges Linux-OS (Ubuntu Touch/Mobian) | Echtes Linux statt Android | 🔴 sehr technisch / häufig nicht möglich |
Nein, so funktioniert das nicht.
Irgendwann wurde ich auf einen winzigen Hinweis aufmerksam: „If it is still not supported on your device, I highly recommend using NOMone Desktop to get Linux up and running in the simplest way possible.“
„The simplest way possible“? Bei mir geht immer etwas schief, und wenn Nerds von „einfach“ faseln, ist das dann meistens so einfach wie Anleitungen für PGP unter DOS.
Ich habe mir die App heruntergeladen und installiert, und – weil heute Weihnachten ist – 7,99 Euro dafür ausgeben, nur so aus Daffke (man kann sie gratis eine Stunde am Tag benutzen – die telefoniert vielleicht ständig „nach Hause“ zum Rapport).
Und siehe: Der NOMone Desktop ist einfach und selbsterklärend (wenn man Linux schon benutzt hat) und irgendwie witzig. Man braucht so etwas nicht wirklich, aber vielleicht finde ich in den digitalen Eingeweiden der App noch etwas Nützliches…
Sapere aude

A funny cybersecurity metaphor: a medieval knight-hacker spear fishing in a sea of emails, credit cards and login icons, the spear stuck into a big shiny data fish, labeled „PHISHING“, lighthearted cartoon illustration, absurd but clever, vibrant colors, clean digital art –s 750
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ (Immanuel Kant, 1784)
Bei Heise las ist ein Interview über „Cybersicherheit“ mit Zac Warren, „Chief Security Advisor EMEA bei Tanium.“
Der Mann sagt nichts Neues, aber man fragt sich, warum niemand auf ihn hört oder warum das immer wieder gesagt werden muss.
Aus meiner Sicht kommt der größte Angriffsvektor immer noch von innen. Meist ist er selbst verschuldet – und nicht böswillig. Menschen machen einfach Fehler, weil sie nicht ausreichend für Cybersicherheit sensibilisiert sind.
Eben. Ein Zitat, das man jedem, der wieder etwas von „Cyberangriffen“ faselt, um die Ohren hauen sollte. Das größte Problem sitzt immer vor dem Monitor und hat zwei Ohren.
Ich war in IT-Abteilungen, die nicht wussten, wie sie Endgeräte einfacher absichern könnten. Oft sind es Basics: USB-Sticks sollten in Unternehmensumgebungen schlicht nicht erlaubt sein – wegen Datenabfluss und Malware. Und doch findet man viele Organisationen, die sich damit noch nie beschäftigt haben.
Leider darf ich nicht sagen und beschreiben, was ich in den Firmen, deren Computer ich benutzen musste, alles gesehen und ausprobiert habe.
Hinzu kommt: Spear Phishing ist dank KI extrem gut geworden. Ich habe kürzlich eine solche Mail gesehen – zum Glück abgefangen. Auf den ersten Blick war sie perfekt. Angeblich von Microsoft, alles sah normal aus. Erst bei genauem Hinsehen fiel auf, dass ein Buchstabe – ich glaube ein „S“ – eigentlich ein kyrillisches Zeichen war. Das war kaum zu erkennen.
Perfekt? Kann gar nicht sein. Was stand denn im Header der E-Mail? Den sollte man sich im Zweifel ansehen oder mindestens wissen, wie so etwas geht und wie man das interpretiert.
Warum ist das alles so mit dem pöhsen Phishing? Weil die Leute gar nicht wissen, was HTML-Mails sind und was die Risiken sind. Ich sage nur – falls man Windows benutzen muss: Claws Mail. Chor im Hintergrund: „Aber dann kann man unser schönes Firmenlogo nicht sehen, für das wir 27817 Euro bezahlt haben!“
Kaspersky – die mit dem Schlangenöl – schwurbelt herum: „… fragen sich manche vielleicht, wie gezielte Phishing-Angriffe genannt werden. Die Antwort lautet Spear-Phishing. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um hochgradig personalisierte Cyberangriffe, die auf bestimmte Personen oder Unternehmen abzielen. In der Regel werden diese Angriffe über Spear-Phishing-E-Mails durchgeführt, die dem Empfänger legitim erscheinen und ihn dazu verleiten, dem Angreifer sensible Daten mitzuteilen. Obwohl das Ziel von Spear-Phishing-Angriffen in der Regel darin besteht, Informationen wie Anmeldedaten oder Kreditkarteninformationen zu stehlen, werden einige Angriffe auch dazu verwendet, Geräte mit Malware zu infizieren.“
Legitim erscheinen? Und warum erkennt man Illegitimes nicht sofort? Fragen über Fragen, seit seit 2013. Oder sogar seit 1997.

Conceptual illustration of spear phishing: a fisherman using a spear instead of a fishing rod to catch glowing data fish made of emails and passwords, modern cybersecurity metaphor, semi-realistic digital art, clever and humorous, high resolution –s 750 –v 7.0
Unter Kriegsertüchtigenden

Screenshot aus „17,000+ Chinese Physical Stores Closed in 2025, Din Tai Fung Speeds Up Exit from China“ des Kanals China Observer, der der antikommunistischen Sekte Falun Gong nahesteht.
Ich habe gerade einen kriegshetzerischen Propaganda-Artikel in der bürgerlichen Presse über China gelesen und mich aufgeregt. Nein, nicht wegen des Inhalts, den man erwarten kann, sondern weil der Autor Adrian Geiges mich für dumm verkaufen will. Als wenn ich nicht merkte, wenn man mir etwa suggestiv unterjubeln will!
Im Staatsfernsehen mischen sich in diesen Tagen historische Bilder, auf denen Werktätige den ersten Atombombentest des Landes im Jahr 1964 beklatschen, mit aktuellen Aufnahmen von Kampffliegern, die auf Flugzeugträgern vor Taiwan starten. Die Bevölkerung soll an einen Krieg gewöhnt werden.
Auch das deutsche Fernsehen ist indirekt ein Staatsfernsehen, und die deutsche Bevölkerung soll an einen Krieg gegen Russland gewöhnt werden. Es gibt keinen Beweis für dieses soll.
Die US-Geheimdienste gehen davon aus, dass China den benachbarten Inselstaat im Jahr 2027 angreifen könnte. Das Datum bezieht sich darauf, dass Xi Jinping die Volksbefreiungsarmee angewiesen hat, bis zu diesem Jahr, dem hundertsten Jahr seit ihrer Gründung, voll einsatzfähig zu sein.
Geheimdienste vertreten Interessen, sie sind keine journalistische Quelle. Auch hier: kein Zusammenhang zwischen den beiden Sätzen – der wird nur suggeriert.
Schon heute ist die Unzufriedenheit in der Bevölkerung groß. Wer aktuell im Land unterwegs ist, erlebt wachsenden Frust über eine Jugendarbeitslosigkeit die fast 20 Prozent erreicht, über eine Immobilienkrise, die viele Familien in den Ruin gestürzt hat, und über wachsende staatliche Gängelei. Viele Shopping-Malls und Restaurants sind leer, zumindest im Vergleich zu früher.
Das ist nicht nur suggestiv, sondern weitgehend glatt gelogen.
✅ Harvard-Studie zur Zufriedenheit mit der Regierung
– Langfristige Umfrageergebnisse zeigen, dass sehr hohe Anteile der Befragten ihre Zentralregierung positiv bewerten – z. B. über 90 % Zufriedenheit oder Vertrauen in Regierungsleistung. Diese Daten stammen von einem Forschungsprojekt der Harvard University und werden oft in politikwissenschaftlichen Arbeiten zitiert.
✅ NORC / University of Chicago Public Opinion Survey
– Unabhängige Umfrage, die u. a. zeigt, dass Chinesen hohe Zuversicht gegenüber der internationalen Rolle Chinas und der eigenen Regierung berichten.
✅ World Values Survey / Asian Barometer
– Internationale Bevölkerungsumfragen zeigen wiederholt sehr hohe Werte für Vertrauen in die nationale Regierung (über 90 %).
📌 Offizielle Arbeitslosenquote für junge Menschen (16–24 Jahre, ohne Studenten)
-👉 Laut offiziellen Daten des chinesischen National Bureau of Statistics lag die Jugendarbeitslosenquote im November 2025 bei etwa 16,9 %. Das war ein Rückgang von etwa 17,3 % im Oktober 2025 und markierte den niedrigsten Wert seit mehreren Monaten.
Was die Shopping Malls angeht, ist die Situation in China kaum anders als in Deutschland.
📉 Hinweise auf weniger Besucher und Leerstand
1. Hohe Laden- und Einkaufszentrumleerstände
Analystenberichte zeigen, dass die durchschnittliche Leerstandsrate für größere Einzelhandelsflächen in 15 chinesischen Großstädten über 11 % im zweiten Quartal 2025 lag – ein Signal für zu viel Angebot und geringere Kundenfrequenz. In bestimmten Stadtteilen, z. B. in Shanghai, sind Mietpreise stark gefallen, weil viele Flächen nicht mehr nachgefragt werden.
2. Schwacher Binnenkonsum und schwache Nachfrage
Chinesische Konsumenten sparen tendenziell mehr und geben weniger aus, was den Besuch von Malls und Restaurantbesuchen reduziert hat. In Medienberichten wird von „leer wirkenden“ Einkaufsstraßen und geringerer Nachfrage berichtet. (Die beiden Quellen „Jungle Word“ und „Focus“ sind natürlich „sehr“ aussagekräftig…)
3. Schließungen und Ladensterben
Viele kleinere Geschäfte und Restaurants schließen – im Jahr 2025 sollen Tausende physische Läden geschlossen worden sein (z. B. in einem Bericht über Laden- und Restaurantschließungen).
Das sind eben die eisernen Regeln des Kapitalismus, auch wenn er anders genannt wird. „Je ein Kapitalist schlägt viele tot“, sagte mal jemand.
Einen Unterschied zwischen China und Russland gibt es aber doch – und der macht es noch wahrscheinlicher, dass Taiwan Schauplatz des nächsten großen Krieges sein wird: Wirtschaftlich gesehen war Russland für die Aggression gegen die Ukraine schlecht gerüstet, konnte Sanktionen des Westens nur überleben dank seiner Freunde in aller Welt, darunter China, Indien und Iran. China hingegen verfolgt seit Jahren die Strategie, sich mit einer starken eigenen Industrie vom Rest der Welt unabhängig zu machen – und den Rest der Welt abhängig von sich selbst.
Und das ist gut oder schlecht? Was will mir der Autor damit sagen? Ah, es fehlt noch der Schlusssatz:
Insofern ist die sozialistische Volksrepublik „kriegstüchtig“ – im Unterschied zu Deutschland.
Der Autor möchte Deutschland kriegstüchtig machen. Gut zu wissen. Das ist aber eindeutig kein Journalismus, und ist noch nicht einmal als „Kommentar gekennzeichnet“ – auch wenn man das Elaborat in der Presse lesen kann.
Ich wünsche allen Lesern frohe Festtage!
Hier ist der optimierte Midjourney-Prompt (englisch, direkt kopierbar):
/imagine prompt:
Two advanced high-tech humanoid robots in a near-future setting are unsuccessfully trying to set up a traditional Christmas tree with real wax candles. One robot is holding the tree at the wrong angle while the other carefully attempts to light a candle using an overly complex robotic tool, causing small sparks and humorous chaos. The Christmas tree is slightly crooked, ornaments are falling, candles are slipping. The scene takes place in a sleek futuristic interior with metallic walls, holographic displays, and soft neon lighting, creating a strong contrast between old-fashioned Christmas traditions and advanced technology. Photorealistic, ultra-detailed, cinematic lighting, shallow depth of field, realistic reflections, global illumination, sharp focus, humorous and lighthearted mood, 8k realism.
–v 6 –style raw –ar 16:9 –chaos 15 –quality 1
Sanktionierte Hasshilfe
Die US-Regierung hat Sanktionen gegen mehrere europäische Aktivisten und Organisationen verhängt und dies mit angeblicher Zensur im Internet begründet. Die Maßnahmen umfassen Einreiseverbote und treffen auch deutsche NGO-Vertreterinnen sowie einen früheren EU-Kommissar.
Das US-Außenministerium nannte am Dienstag die Gründerin und Geschäftsführerin der Berliner Organisation HateAid, Anna-Lena von Hodenberg, sowie deren Mitgeschäftsführerin Josephine Ballon als Betroffene. Die Regierung von Präsident Trump wirft ihnen vor, Zensurmaßnahmen im Netz unterstützt zu haben.
Auch der frühere EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton steht auf der Sanktionsliste. Außenstaatssekretärin Sarah Rogers sagte, die USA hätten ihn zur unerwünschten Person erklärt. Breton war bis September 2024 unter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für die europäischen Digitalgesetze zuständig, die große US-Technologiekonzerne wie Google, Meta, Apple oder X zur Löschung „illegaler Inhalte“ verpflichten.
Weitere Einreiseverbote betreffen die britischen NGO-Vertreter Imran Ahmed und Clare Melford. Beide engagieren sich nach eigener Darstellung gegen Hassrede und Desinformation im Internet.
Die US-Regierung richtet die Maßnahmen nach eigenen Angaben gegen „radikale Aktivisten“ und Nichtregierungsorganisationen, die Zensur durch ausländische Staaten vorangetrieben hätten. Außenminister Marco Rubio kritisierte auf X, europäische Ideologen versuchten seit Jahren, amerikanische Plattformen zur Sanktionierung unliebsamer US-Positionen zu zwingen. Rubio kündigte weitere Einreiseverbote an.
Die Trump-Regierung werde „diese ungeheuerlichen Akte extraterritorialer Zensur nicht länger tolerieren“, erklärte Rubio.
Dieser Text stammt ursprünglich von der russischen Propaganda, ist also automatisch voll gelogen.
Ich habe ihn mehrfach von der KI umformulieren lassen, „pointierter“ und „journalistischer“ und mit der Maßgabe, das Subjekt des jeweiligen Satzes solle, wenn möglich, vorn stehen. Es heißt in gutem Deutsch also mitnichten: „In einer Stellungnahme sagten die HateAid-Geschäftsführerinnen…“ bla bla, sondern: Wer sage was? Man sagt auch nicht „in einer Stellungsnahme“, sondern – was auch geschwurbelt ist: Sie nahmen Stellung, was schlicht bedeutet: Sie sagten (klar und angenehm, was erstens, zweitens, drittens käm).
Die künstliche Intelligenz kriegt es auch nicht hin, trotz mehrfacher Versuche. Schon der erste Satz kann verbessert werden: Die US-Regierung hat Sanktionen gegen mehrere europäische Aktivisten und Organisationen verhängt und dies mit angeblicher Zensur im Internet begründet. Die Maßnahmen umfassen Einreiseverbote und treffen auch deutsche NGO-Vertreterinnen sowie einen früheren EU-Kommissar.
Wer tat was? Die US-Regierung hat Sanktionen gegen blabla verhängt. PUNKT. Das ist die Nachricht, und sonst nichts. Jetzt fragt vielleicht jemand: Warum? Die Sanktionierten hätten zensiert (nein, nicht „angeblich“ – das ist eine suggestive Interpretation). „Die Maßnahmen umfassen“? Nein, sie tun gar nichts und umfassen auch nichts. Die Betroffenen dürfen nicht einreisen. PUNKT. (Die Russen schreiben immer grottenschlechtes Deutsch und verkasematuckelte, viel zu lange Sätze. Und warum setzt ihr gottverdammich keine Links?)
Ich könnte das jetzt ausufern lassen, aber ich will die Leser nicht langweilen. Nur noch eins: Wer was“nach eigener Darstellung“ macht oder beabsichtigt, interessiert mich einen Scheiß feuchten Kehricht. Ich will wissen, was wie wirklich tun. Nur wenn man das nicht feststellen kann, weil man zu blöd zum Recherchieren ist, kann es eventuell dazu kommen, dass mehrere Thesen – audiatur et altera pars! – gegenübergestellt werden müssen, damit das Publikum sich eine Meinung bilden kann.
Was ohnehin fehlt: „Im Juni 2025 wurde die HateAid gGmbH von der Bundesnetzagentur zum Trusted Flagger, also zur neutralen Hinweisgeberin, ernannt. Damit unterstützt die Organisation mit ihrer Expertise in digitalem Recht dabei, dass der Digital Services Act von den Plattformen wirklich umgesetzt wird“. Die so genannte NGO ist also unstrittig eine Organisation, die Zensur unterstützt und der verlängerte Arm des Ausschusses, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.
Nach dem Wikipedia-Eintrag setzten sich die Einnahmen 2024 wie folgt zusammen:
– Private Mittel (z. B. Spenden, Stiftungen): ca. 58,3 %
– Öffentliche Fördermittel: ca. 25,2 %
– Freie Spenden: ca. 13,2 %
– Andere Einnahmen (z. B. Geldauflagen): ca. 3,3 %
Rund ein Viertel der Einnahmen stammt also von (meinen) Steuergeldern, um Meinungen anderer zu zensieren, auch unterhalb einer strafrechtlichen Relevanz.
Man kann der Studie des australischen Wissenschaftlers Andrew Lowenthal beipflichten, Deutschland habe „einen riesigen Zensur-Komplex aufgebaut“. „Die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Geheimdiensten, NGOs und Tech-Plattformen hat die Forscher in Umfang und finanzieller Ausstattung verblüfft. Keimzelle des 330 Organisationen umfassenden Systems sei das Staats-Programm „Demokratie-Leben“.
By the way: Mir gefallen die Einreiseverbote, auch wenn die deutsche Journaille in gewohntem gleichgeschaltetem Einklang heult und zähneklappert. Und noch darf ich das schreiben….






































