Schuhdealer

flohmarkt

Flohmarkt am Potsdamer Platz, irgendwann 80-er Jahre (oder gar 70-er)

17 Maps That Will Change How You See the World

Time: „17 Maps That Will Change How You See the World“. U.a.: „The map that pinpoints the hairiest populations“ und „The Penis Size Worldwide (country)“.

Unter kriecherischen Charakteren

Süddeutsche: „Jetzt beginnt die Autorisierung, ein Verfahren, das es fast nur in Deutschland gibt“.

Ach?

The Guardian: „In Germany, approval for access is commonplace – but it means journalists play by politicians’ rules.“

Peter Littger/Meedia.de: „Immer wieder gelingen der Financial Times und anderen ausländischen Redaktionen Scoops aus Deutschland, die für ihre deutschen Kollegen schon im Ansatz unmöglich sind. Warum? Weil sie weiterhin an der unsäglichen Autorisierung von Interviews festhalten. Damit nehmen sie sich selbst die Chancen für einen fairen Wettbewerb und schieben herausragenden journalistischen Bezahlinhalten von vorneherein einen Riegel vor.“

Bascha Mika (ehemalige Chefredakteurin der taz): „Dabei haben Journalisten mitnichten die Pflicht, Interviews autorisieren zu lassen, weder rechtlich noch standesrechtlich.“

Wer Interviews autorisieren lässt, ist feige, opportunistisch, faul, unglaubwürdig, hat einen kriecherischen Charakter und handelt unprofessionell.

Scenes From Underground

The Atlantic: „Caves and tunnels have always been part of human life. We’ve grown more adept at shaping these underground shelters and passages over the millennia, and today we dig for hundreds of reasons. We excavate to find both literal and cultural treasures, digging mines and unearthing archaeological discoveries. We use caverns for stable storage, for entertainment, and for an effective shelter from natural and man-made disasters.“

Unglaubliche Fotos… Sehenswert!

Kunst am Bau

kunst am Bau

Berlin-Kreuzberg, Yorkstrasse. Wäre heute alles zu teuer…

Das Rauschen des Netzpöbels

Don Alphonso: „Ein Tag: Von der Empörung der ARD-Redakteurin zur Morddrohung der Antifa“.
Um in den Kontext des Rechtsradikalismus gestellt und im Internet öffentlich vorgeführt zu werden, reicht es also, etwas zu veröffentlichen, was ein einziges Mal einer rechtsradikalen Person gefallen hat.

Ich nehme übrigens Morddrohungen „aus dem Netz“ grundsätzlich nie ernst, genausowenig wie andere. Das sind doch nur Irre und Aufmerksamkeitshuren.

Which Soviet Revolutionary Are You?

1905
Source: See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons

Playbuzz.com: „Which Soviet Revolutionary Are You?“
Of course, we’ve all heard about the famous revolutionary figures, people that gave their lives (or the lives of others) for the higher purpose and a brighter tomorrow. Maybe you’ve even wondered what would you do in a turbulent revolutionary situation, say on the eve of October revolution and the fall of provisional government. Perhaps you have wondered how would you fare in a bloody civil war or how would you manage the inner party struggles? Well wonder no more! Take this short quiz and solve the burn!

Unislamische Kunst

wittenbergplatz

Der Brunnen am Wittenbergplatz, Berlin-Schöneberg

Der erste Diener des Staates und der Fehler im Kartoffelkrieg

der alte Fritz

Es würde mich interessieren, was der Alte Fritz – „erster Diener des Staates“ – wohl zu unserer heutigen Regierung sagen würde. „Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt.“ Gäbe es Zeitreisen, wäre der Preußenkönig wohl der einzige deutsche Herrscher, den ich gern mal kennengelernt hätte.

Von den deutschen Literaten hatte er jedenfalls eine ähnliche Meinung wie ich:
Ich gebe mir alle Mühe, um unsere Homere, unsere Virgile, unsere Anacreons, unsere Horaze, unsere Demosthene, unsere Cicerone, unsere Thucydides, unsere Livius, auszuforschen; aber ich finde sie nirgend, alle meine Mühe ist umsonst.

Politisch hat Friedrich II. einen großen Fehler begangen, wie man bei Wikipedia nachlesen kann: „Im Bayerischen Erbfolgekrieg (1778/1779), auch als ‚Kartoffelkrieg‘ bekannt, vereitelte Friedrich II. die Bestrebungen des habsburgischen Kaisers Joseph II., Belgien gegen große Teile Bayerns zu tauschen. Ohne das Eingreifen Preußens wäre Bayern damals mit einiger Wahrscheinlichkeit ein Teil Österreichs geworden.“

Schade eigentlich.

Danzig

danzig

Verschwurbeltes Gutes

„…mir scheint, als habe die ökologische Linke (falls eine solche politische Sammelkategorie zulässig ist) auf eine vertrackte Weise nach- und mitvollzogen, was die neoliberale Weltvorstellung vorgegeben hat.“

Sehr guter, ja überraschend guter Artikel in der taz, allerdings in einer verschwurbelten Sprache, die das Volk weder liest noch versteht:
…wieso Aspekte der Individualisierung politisch immer bedeutsamer wurden und Aspekte des Gesellschaftlichen immer weiter in den Hintergrund traten: daher die Emphase auf die Anerkennung noch der nebensächlichsten Differenz, daher die Verlagerung der Skandalisierung sozialer Ungleichheit auf die individuelle Ungleichheit.

Blafasel… Das kommt man davon, wenn man die „ungs“ häuft.

Gewalt gegen Politiker

Unter Flaschensammlern

Don Alphonso in der FAZ: „Es gibt keinen Kausalzusammenhang von Elite und Beratern, den Flaschensammlern der Globalisierung.“

Wenn ich auf einer Journalisten-Website das Wort „Berater“ oder gar „Medienberater“ lese (aka PR & Beratung), wird mir immer ganz schlecht. Das kann man nur noch toppen mit „Kommunikationsberatung“ oder „Strategische Kommunikationsberatung“ (ganz im Gegensatz zur „unstrategischen Kommunikationsberatung“).

Coole Idee

imtech

Handelsblatt: „Offenbar hat es einen Durchbruch bei den Ermittlungen zur Korruption am Berliner Flughafen BER gegeben: Mehrere der Beschuldigten, darunter der Ex-Deutschlandchef des Baukonzerns Imtech, sind geständig.“

Islamisten im Staatsauftrag

Heute.de: „Der Verfassungsschutz soll eine Straftat vertuscht und Terror-Unterstützer mit Geld ausgestattet haben. So berichtet ein ehemaliger Islamist und V-Mann deutscher Sicherheitsbehörden“.

Ach?!

Deutsche

oberprechtal

Oberprechtal, Schwarzwald. – Wir glitten und rutschten den steilen Waldhang hinunter und traten aus dem Schatten der Fichten auf eine helle Lichtung hinaus, wo eine Sägemühle und ein weißverputzes Gasthaus in der Sonne schmorten. Ein deutscher Schäferhund bellte uns an, ein Mann steckte seinen Kopf durch die Gasthaustür und sah herüber. Wir waren nicht sicher, ob es das Haus war, zu dem man uns geschickt hatte, und so gingen wir die Lichtung noch ein Stück weiter hinunter, um zu sehen, ob es noch ein anderes gebe, aber da war nur das Tal und die staubige Straße, der Fluß und die steilen, waldigen Berge. Wir waren seit dem frühen Morgen unterwegs und hatten Hunger.

In der Gaststube fanden Bill Bird und ich den Wirt und seine Frau am Tisch sitzen und Suppe essen.

„Könnten wir bitte zwei Doppelzimmer haben?“ fragte Bill. Die Wirtin wollte etwas sagen, aber der Wirt blitze sie an, während ihm die Zwiebelsuppe aus dme Schnurrbart rann. „Ihr könnt hier überhaupt keine Zimmer bekommen, heute nicht und morgen nicht und nie, ihr Ausländer….“

(Ernest Hemingway: „Deutsche Gastwirte„, erschienen in „The Toronto Daily“, 5. September 1922)

Lahnda und andere

South China Morning Post: „A world of languages – and how many speak them. We represent each language within black borders and then provide the numbers of native speakers (in millions) by country.“

Schon mal etwas von Lahnda gehört (kein deutscher Wikipedia-Eintrag)? Lahnda sprechen mehr Menschen als Deutsch.

Towards a new municipal agenda in Spain?

Roar: „A new film explains why Spain’s right-wing press reflections on the elections are wrong: they fail to understand where the new leaders really come from.“

Sehr interessanter Artikel über die Ursprünge der gegenwärtigen Linken in Spanien und über einen Film zum Thema (mit englischen Untertiteln).

Ugly Belgian Houses

Ugly Belgian Houses – „Because most Belgian houses suck. Even mine. Seriously. My English sucks too. But i kinda like that. Fuckers“.

Muahahaha.

Alle 6 Sekunden…

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