Alte Stadt der Kreuzritter

Rathaus Thorn

Das Rathaus von Thorn (Torún) 1982

Evangelikale in Brasilien

Die Deutsche Welle beleuchtet einen interessanten Aspekt des Wahlausgangs in Brasilien: „Machtzuwachs für Brasiliens Evangelikale„. Wahlsieger ist der „evangelikale Jair Messias Bolsonaro, der streng katholische erzogen wurde, sich aber 2016 von einem evangelikalen Pastor im Jordan taufen ließ“.

Kämpfe um Rom

Teja

Als kleiner Junge habe ich oft begeistert die Schulbücher meines Vaters aus der Nazi-Zeit durchgeblättert, weniger wegen der Inhalte, die ich eh nicht verstand, mehr wegen der interessanten Bilder, die ich nirgendwo sonst sah. Das obige „Gemälde“ faszinierte mich ganz besonders – der letzte Gotenkönig Teja in der Schlacht am Mons Lactarius. Der Text dazu:

Die Schlacht begann am frühen Morgen, Weithin sichtbar stand Teja, den Schild vor sich haltend, den Speer vorgestreckt, als erster mit nur wenigen vor dem Heere. Da glaubten die Römer, wenn er falle, sei das Ringen entschieden, und alle, die sich auszeichnen wollten, traten in großer Zahl zusammen und stießen und warfen mit ihren Lanzen nach ihm. Er aber fing mit seinem Schild alle Lanzen auf und erlegt in blitzschnellem Sprunge viele Feinde. Sooft aber sein Schild voll war von aufgefangenen Lanzen, reichte er ihn einem seiner Waffenträger und ergriff einen anderen. Auf diese Weise hatte er den dritten Teil des Tages ununterbrochen gekämpft. Eben staken in dem Schild wieder zwölf Lanzen, und er konnte ihn nicht mehr nach seinem Willen bewegen oder die andrängenden abwehren. Darum rief er eilig einen seinen Waffenträger herbei, wich aber nicht um des Fingers Breite, ließ auch die Feinde nicht weiter vordringen, sondern wie am Boden festgewurzelt bliebt er mit seinem Schilde stehen; mit der rechten Hand schlug er die Feinde nieder, mit der linken stieß er sie zurück, und dabei rief er nach seinem Waffenträger. Da kam dieser mit dem Schilde, und sofort ergriff ihn Teja an Stelle des seinigen, der mit Lanzen beschwert war. Als dabei aber seine Brust nur einen Augenblick ungedeckt blieb, wurde Teja von einem Speer getroffen und war auf der Stelle tot.

Wer denkt dabei nicht an bestimmte Szenen aus Homers Trojanischem Krieg in der genialen Vossischen Übersetzung!

Denn nicht rückwärts konnt‘ er hinwegfliehn, oder auch seitwärts;
Sondern gleich der Säul‘, und dem hochgewipfelten Baume,
Stand er ganz unbewegt; da stieß ihm Idomeneus kraftvoll
Seinen Speer in die Brust, und zerschmetterte rings ihm den Panzer,
Welcher von Erz geflochten ihn sonst vor dem Tode geschirmet;
Doch rauh tönt‘ er nunmehr; um die mächtige Lanze zerberstend.
Dumpf hinkracht‘ er im Fall‘, und es steckte die Lanz‘ in dem Herzen,
Daß von dem pochenden Schlage zugleich der Schaft an dem Speere
Zitterte; doch bald ruhte die Kraft des mordenden Erzes.

Das ist Epik! Nun gut, für die Nachgeborenen ohne humanistische Bildung geht auch 300. Oder der namenlose Wikinger auf der Stamford Bridge (1066).

Ich haben mich mal online ein wenig umgesehen, vor allem über den Gotensturm. Die Quellenlage zu den Goten ist dürftig. Interessant ist allemal eine gewisse Kontinuität des Römischen Imperiums, das letztlich von Warlords bzw. Usurpatopren dominiert wurde und dann ökonomisch schleichend in diverse frühfeudale „Staaten“ überging, wie etwa das Franken- oder das Westgotenreich. Der Gote Theodulf von Orléans wurde sogar Berater Karl des Großen, unter dem kurzzeitig wieder antike Texte exzerpiert und rezipiert wurden. (Dazu mehr bald – ich lese noch die mehr als 1000 Seiten von Johannes Frieds Die Anfänge der Deutschen: Der Weg in die Geschichte.)

By the way: Schon einmal von Septimanien, Tāriq ibn Ziyād oder gar von der Schlacht am Talas gehört? Unfassbar, was man alles nicht weiß, aber dennoch wissen müsste. Vielleicht sollte ich nach Bukarest und Uppsala reisen, um mein Wissen auch sinnlich upzugraden.

Hier zum Vergleich der Original-Bericht über Teja von Prokropius von Caesarea einem der größten, aber jedenfalls dem letzten Geschichtsschreiber der Antike, zu der Zeit, als es in Beirut noch Rechtssschulen gab, in denen Latein gesprochen wurde, bevor der Islam alles vernichtete:

Prokop Gotenkriege

Neues von den Unterausschüssen

hessenwahl
Credits: Tagesschau

Keine Ahnung, was die Damen und Herren Wahlbeobachter in der sozialen Medien und auch anderswo daherfaseln und warum. CDU und SPD verloren zusammen genau so viel Stimmen wie alle anderen dazugewonnen haben. Überraschung?

Ferner: Ich halte den Ausgang der Wahl in Hessen für einen taktischen Sieg Merkels. Regierungen sind bekanntlich Ausschüsse der herrschenden Klasse, hier also eine Art regionaler „Unterausschuss“. Es geht immer nur darum, die Option der Macht unter bestmöglichen Bedingungen zu erhalten.

Jetzt hat die CDU nicht nur eine Option, sondern zwei: Sie kann mit den Grünen weitermachen. Die werden aber bei den Verhandlungen kuschen, weil es auch denkbar wäre, dass die CDU die SPD anspricht (die eh immer duckt) und notfalls noch die FDP dazuholt, obwohl das rechnerisch nicht unbedingt nötig wäre.

Die CDU ist also in einer komfortablen Situation, obwohl die AfD am rechten Rand mehr als neun Prozent dazugewonnen hat.

So genannte „Palästinenser“ unter sich

Ein gewisser Salah Abdel Shafi schrieb auf Twitter: „Der Wahnsinn endet mit Ende der #israelischen Besatzung und illegaler Besiedelung #Palästinas.“

Darauf tweetete die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli: „Dich gibts auch noch [Smiley] Wie geht es Dir? Wo bist du jetzt Botschafter oder bist Du in Ramallah? Melde Dich, wenn du mal in Berlin bist.“

Muss man da noch etwas zu sagen? Ein Nutzer antwortete in meinem Sinn: „Habe Cheblis pro-israelische/jüdische Tweets eh niemals für aufrichtig gehalten. Bloße Lippenbekenntnisse einer Frau, die diesmal nicht nur wieder ihre völlige politische Inkompetenz und Instinktlosigkeit zur Schau gestellt hat, sondern auch ihre wahre Gesinnung.“

Clinton is the problem, not Trump

Slavoj Žižek redet im „Guardian“ wieder Klartext, aber die, die er meint, werden nicht hinhören: „Clinton is the problem, not Trump“.

„Žižek, a frequent critic of both capitalism and the shortcomings of the modern left, said liberals focus too much on social issues, such as LGBT rights and racism, and on new right-leaning factions. The cost? The majority of working-class voters may not hear what’s in it for them.“ (Big Think)

Chaos

Fauda

Jetzt kann ich mich kaum noch steigern, da ich Orange is the New Black in den höchsten Tönen gelobt habe. Fauda (arabisch für: Chaos) ist besser, aber auch anders – ein politischer Thriller der Extraklasse, so spannend, dass man den Atem anhält, und hochaktuell: Thema ist der arabische bzw. palästinensische Terror und wie eine israelische Spezialeinheit dagegen vorgeht. (Mitnichten, deutsches Wikipedia, geht es um den „israelisch-palästinensische Konflikt“, genausowenig wie es sich bei dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion um einen „deutsch-sowjetischen Konflikt“ oder bei der Reichsprogromnacht um einen „deutsch-jüdischen Konflikt“ handelt. Ihr seid einfach ein dummes Antisemitenpack.)

Hatufim ist vergleichbar und ähnlich gut, nur geht es dort eher um ein politisches Kammerspiel und Psychodrama, während Faudo wesentlich mehr Action zeigt. Ich bin schon sehr gespannt auf die dritte Staffel.

Erstaunlich ist auch der Facettenreichtum der Charaktere, die Bösen sind nicht nur holzschnittartig böse, sondern werden in ihren sehr persönlichen Konflikten dargestellt, ohne dass die Serie, wie oft in deutschen Filmen, das Persönliche die Botschaft entpolitisert. Lior Raz, der auch die Hauptrolle spielt, hat einen packenden und süchtig machenden Plot hingelegt – chapeau!

Irrelevante Randbemerkung: Warum sind in isrealischen Produktionen fast alle Schauspielerinnen gerade überirdisch hübsch, etwa wie Laetitia Eido oder Rona-Lee Shim’on? Ist das realistisch? Meirav Shirom (vgl. Screenshot) ist meine Favoritin.

Sehr schön auch Tablet: „If a Jew sympathetic to Israel and a pro-Palestinian critic writing for the Guardian both dislike the Netflix hit Fauda, now in its second season, it can’t be all bad.“

This way out

Teufelsberg

Teufelsberg 2006

2020

Fefe: „So sehr es mich schmerzt, muss ich hier mal öffentlich ansagen: Trump wird nicht nur die Midterms überleben, er wird wiedergewählt werden.“

Full ack. I told you so (2020).

Audiatur et altera pars

Wer öfter mit einstweiligen Verfügungen zu tun hat, sollte sich die aktuelle Pressemeldung des Bundesverfassungsgerichts ansehen:

Aus dem grundrechtsgleichen Recht auf prozessuale Waffengleichheit folgt, dass ein Gericht im Presse- und Äußerungsrecht grundsätzlich vor einer stattgebenden Entscheidung über den Antrag einer Partei der Gegenseite Recht auf Gehör gewähren muss. Auch wenn Pressesachen häufig eilig sind, folgt hieraus kein schutzwürdiges Interesse daran, dass die Geltendmachung eines Unterlassungsanspruchs oder eines Gegendarstellungsrechts dem Antragsgegner verborgen bleibt.

Das betraf eine Entscheidung des Landgerichts Köln, in der der Beschwerdeführerin die Unterlassung von Äußerungen aufgegeben wurde, ohne dass sie zuvor vorprozessual abgemahnt oder im gerichtlichen Verfahren angehört worden war.

Miszellen

Habe mich heute mit Nathan Hannover, seinem Hauptwerk sowie mit dem Chmelnyzkyj-Aufstand befasst. Ausserdem mit Gottschalk von Orbais – weil ich das Interview mit Johannes Fried in der las und ich immer noch sein Buch Die Anfänge der Deutschen: Der Weg in die Geschichte studiere. Man lernt doch nie aus.

Turkish Delight

marisa papen

Die britische Sun ist natürlich viel prüder, als sie sich gibt: Nackte Nippel und noch mehr geht gar nicht. „Playboy model Marisa Papen sparks outrage by FLASHING while wearing a burka at Turkey’s famous Hagia Sophia mosque“.

Und? Sieht man was? Nein, Pixel über Pixel. Die Nutzer müssten geschützt werden: Der Anblick von Nippeln gefährdet Ihre seelische Gesundheit! Oder was wollen die mir sagen? Wie lächerlich ist das denn? Lustig ist auch die Kategorie controversal.

Man kann es als Werbung für das belgische Model sehen: Wenn mir zum Beispiel der Mirror zensierte Fotos zeigt, suche ich natürlich nach den Originalen.

Die Dame sieht nicht nur – nach gegenwärtigen Mainstream-Schönheitsstandards – ästhetisch perfekt aus, sondern ist auch mutig. Chapeau!

Frustkauf

hollandrad

Aus Frust habe ich mir noch ein fünftes Fahrrad zugelegt (zwei sind dauerverliehen), bei dem mir das Aufsteigen trotz geprellter Hüfte gelingt. Vielleicht könnte ich damit sogar ein Klavier transportieren. Keine Gangschaltung.

Im Schutz des Lynchmobs

FAZ: „Die Anklage gegen den Filmproduzenten droht sich nach Pannen und Widersprüchen aufzulösen. Dabei weist der Fall nicht nur Parallelen zur Causa Strauss-Kahn auf. Auch ein Staatsanwalt verhält sich verdächtig. (…) Ein Jahr nach den Missbrauchsvorwürfen, die Hollywoods einflussreichsten Strippenzieher aus der Bahn warfen und die amerikanische Filmindustrie erschütterten, scheint sich die Anklage gegen den New Yorker aufzulösen. (…)

Trotz Anschuldigungen von fast 90 Frauen dürfte sich bei Weinstein Optimismus breitmachen. Obwohl auch in London, Los Angeles und Beverly Hills gegen ihn ermittelt wurde, blieben weitere Anklagen bislang aus. Auch in New York kann die Staatsanwaltschaft nach anfangs drei mutmaßlichen Opfern nur noch eines präsentieren, bei dem es keine Widersprüche oder Ermittlungspannen gab. Verteidiger Brafman rüstet sich zum Gegenangriff. Er kündigte an, gegen Ermittler DiGaudio und den ‚New Yorker‘ vorzugehen. Die Zeitschrift soll Evans’ Bericht über die angeblich einvernehmliche sexuelle Begegnung bewusst zurückgehalten haben.“

Fefe dazu: „Die Schauspielerin, auf der der Anklagepunkt beruhte, hatte einer Zeitung geschildert, Weinstein habe sie zu Oralsex gezwungen, und sie hätte nicht gewollt. Und jetzt, wo eine Aussage unter Eid droht, mit heftigen Strafen bei Falschaussage, da stellt sich die Situation plötzlich ganz anders dar:

Darin beschrieb Evans den Oralsex mit Weinstein in dessen Büro im New Yorker Viertel Tribeca als einvernehmlich. Die Darstellerin soll sich von der sexuellen Begegnung vor 14 Jahren eine Filmrolle in einem Horrorfilm oder einer Romantikkomödie erhofft haben.

Im Schutz des Lynchmobs alte weiße Männer mit Scheiße bewerfen, da machen alle gerne mit. Aber wenn Konsequenzen für Lügen drohen, dann dünnt sich die Liste der Ankläger plötzlich aus.“

Der Wald ruft

MittenwaldeMittenwaldeMittenwalde

Gleichwie die Stämme in dem Wald
Woll’n wir zusammenhalten,
Ein‘ feste Burg, Trutz der Gewalt,
Verbleiben treu die alten.
(1)

Da stand ich im Walde so vor mich hin, dó dâhte ich mir vil ange, wie man zer welte solte leben. Aber letztlich fragt man sich auch: Was soll der Scheiß eigentlich? Einfach mal wieder Waldboden riechen und das Rascheln der Blätter hören und kein Geräusch, was in Kujawien immer noch möglich ist. Man sollte jedoch als Deutscher bei Wäldern aller Art weltanschaulich vorsichtig sein:

Mit der Niederlage im Ersten Weltkrieg und dem Ende des Kaiserreiches geriet der „deutsche Wald“ für das radikalnationalistische Spektrum noch verstärkt zum Inbegriff organisch verstandener Identität. Außerordentlich aktiv war dabei der 1923 gegründete Deutscher Walde. V. – Bund zur Wehr und Weihe des Waldes, dem es aber weniger um die Bäume selbst als um die Bedürfnisse der Menschen ging: „Kommt, Deutsche, in den Wald hinein und lasst uns alle, alle einig sein!“ Klar definiert wurden auch die vermuteten Feinde von Wald und Volk zugleich, vor allem das französische „Schlächtergesindel“ und der jüdische „Wüstensprößling“. (2)

Hört, hört! Auf den unteren beiden Bilder bin ich hier, dort, wo der Hof meiner Urgroßeltern war. Das oberste Bild (nach Westen fotografiert) habe ich vom einzigen Bauernhof aus aufgenommen, der heute noch in Dąbrowa Mała (dt. Mittenwalde) existiert (auf der alten Karte unter der 73a).

Wir Deutschen sind von alters her ein Waldvolk gewesen und in unserem innersten Wesen bis heute geblieben. (3)

Ich kann mich an eines meiner liebsten Jugendbücher erinnern; Jan und Sam im Walde von Ernest Thomson Seton und dass ich damals das Wort „hinterwäldlerisch“, das vorkam, nicht verstanden habe.

Der Wald hat also was mit der Romantik zu tun, vermutlich eine reaktionäre, dennoch irgendwie antikapitalistische Romantik. Gut zu wissen.

(1) Joseph von Eichendorff: Der Tyroler Nachtwache. 1810. Berlin 1837.
(2) Johannes Zechner: Natur der Nation. Der ‚deutsche Wald‘ als Denkmuster und Weltanschauung, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 67.49-50 (2017), 4-10.
(3) O. A., Uns ruft der Wald, in: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Hrsg.), Uns ruft der Wald. Ein Buch deutscher Dichter und Waldfreunde, Rheinhausen 1949, S. 7.

„Sozialpartnerschaft“ und „Volksgemeinschaft“

Generalstreik

Schöner Artikel bei Telepolis: „100 Jahre Sozialpartnerschaft und „Volksgemeinschaft“

Mit dem Abkommen wurde nach Meinung der Befürworter die „Sozialpartnerschaft“ in die Wege geleitet. Man könnte aber polemisch auch von „100 Jahre Volksgemeinschaft“ reden. Denn in diesem Abkommen wurde dem Klassenkampf eine Absage erteilt und die Gewerkschaften stellten die Arbeiter zum Ausgleich für einige sozialpolitische Zugeständnisse unter das Kommando des Kapitals.

Wie politisch verkommen die deutschen Gewerkschaften sind, zeigt einmal mehr, dass sich niemand über das in demokratischen Ländern Europas wohl einmalige gesetzliche De-Facto-Verbot des Generalstreiks aufregt. Die Gewerkschaften spiegeln aber, wie bekannt, nur das allgemeine Klassenbewusstsein wider.

Orange Is the New Black

Orange Is the New Black

Kurze feuilletonistische Durchsage zwischendurch: Orange Is the New Black ist die beste Filmserie, die ich jemals gesehen habe. Ich kann gar nicht aufhören zu gucken. Was für grandiose Schauspielerinen! Allerdings: Wer den Film synchronisiert ansieht, ist ein Trottel (bzw. eine Trottelin). Der Original-Slang ist genauso gut wie der Plot (m besten mit deutschen Untertiteln). Man lernt viel über Widerstand.

Jeder Quatsch wird akzeptiert

Lesebefehl wie üblich für Harald Martenstein: „Misstraut den Studien! – Jeder Quatsch wird akzeptiert, wenn er der richtigen Sache dient, hat unser Autor festgestellt. Ein Experiment humorbegabter Wissenschaftler untermauert das.“ – „Die neue, identitäre Philosophie, die es in einer linken und einer rechten Variante gibt, sieht Menschen nicht mehr als Individuen, sondern nur noch als Teile eines Kollektivs. Aberglaube steht, unter neuem Namen, wieder hoch im Kurs. Vernunft und Wissenschaft wirken störend, weil sie partout unvoreingenommen sein wollen. Jeder Quatsch wird akzeptiert, wenn er der richtigen Sache dient, und Verfechter der Ideen der Aufklärung gelten plötzlich als Reaktionäre.“

Cum Ex

Der Kapitalismus macht alle reich und glücklich: Äh,… nicht alle, aber einige wenige: Angriff auf Europas Steuerzahler.
Es geht um mindestens 55 Milliarden Euro: Der organisierte Griff in die Steuerkasse durch „steuergetriebene Aktiengeschäfte“ ist viel größer als angenommen. Das belegen Recherchen europäischer Medien, an denen auch die ARD beteiligt ist.

Selfie und Minsk

Bydgoszcz Głównaeisenbahn

Back home. Weiß jemand, ob polnische Loks in Minsk hergestellt werden? Oder warum steht das da dran?

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