Hal, baue einen Tuareg, revisited, reloaded
Wie sagt man das? Ich war kurz vor dem Hochladen? Hört sich das nicht an wie bei der Prüfung zum Jagdschein oder gar wie etwas Sexuelles? Ja, ich war kurz vor dem Hochladen meiner ersten Mesh-Figur, da tauchten unerwartete Probleme auf, die ich beim nächsten Durchgang lösen muss.
Immerhin habe ich das Prinzip jetzt einigermaßen verstanden. Man benötigt Fotos des Objekts, das man bauen will, von vorn, von hinten, von den Seiten, möglichst detailreich, ab 1 MB aufwärts. Die lädt man hoch, hier nach Tripo AI. (Den Modus, mehrere Bilder hochzuladen, musste ich lange suchen – es sind maximal acht erlaubt, und ich bin schon zahlender Abonnent.)
Die AI erzeugt ein 3D-Modell, das man drehen, wenden und sonstwie verschieben kann. Das lädt man herunter (auch das hat unzählige Features). Bei mir empfahl ChatGPT den Download als fbx-Datei. Im Dateiordner sieht man dann eine Datei mit der Endung dae, in meinem Fall rund 400 MB. Die können sowohl Bforartists als auch Blender importieren.
Bforartists kann einige Dinge nicht so gut wie Blender; dafür ist das Userface von Blender höllisch kompliziert und unübersichtlich und umfasst gefühlt drei Fantastilliarden Features.
ChatGPT: Blender 3.0 ist für Second-Life-Meshes grundsätzlich geeignet. Viele SL-Creator haben jahrelang Blender 2.93 bis 3.6 verwendet. Aber ich glaube inzwischen, dass wir das eigentliche Problem identifiziert haben: Nicht Blender 3.0 ist das Problem, sondern das Tripo-Mesh.
Ich habe deine DAE analysiert: 306 MB, 1.980.228 Dreiecke
Das ist für Second Life weit außerhalb dessen, was der Uploader sinnvoll verarbeiten kann. Zudem meldet die Second-Life-Dokumentation, dass die Fehlermeldung „Error with dae – traditionally indicates a corrupt file“ auch dann erscheint, wenn die exportierte COLLADA-Datei für den Second-Life-COLLADA-Parser inkompatibel ist – sie muss nicht tatsächlich beschädigt sein.
Ich schlage vor, dass wir jetzt den schnellsten Weg wählen: Anstatt noch lange an diesem 2-Millionen-Polygon-Modell zu arbeiten, erzeugen wir in Tripo ein spieltaugliches Low-Poly-Modell.
Du hattest doch links in Tripo die Menüpunkte:
► Retopo
► SmartMesh
Meine Frage: Sind diese Menüpunkte bei deinem Modell anklickbar?
Wenn ja, machen wir Folgendes:
► Retopo ausführen.
►Ziel: 30.000–50.000 Polygone (oder die nächstliegende Voreinstellung).
►Danach erneut als FBX exportieren.
►FBX in Blender öffnen.
►Als DAE exportieren.
►Erneut in Second Life testen.
Das ist der Workflow, den Tripo genau für Spiele und Echtzeit-Engines vorgesehen hat.
Ich habe jetzt eine Pause vorgesehen. Drei 12-Stunden-Schichten liegen vor mir, und Montag bin ich bei einer Party, und Dienstag noch eine Schicht. Zwischendurch muss ich noch meinen Küchentisch zum dritten Mal streichen.
Wisst ihr Bescheid.
Hal, baue einen Tuareg, revisited
Ich bin schon mächtig stolz, dass ich mit Tripo AI so weit gekommen bin. Die 3D-Datei des „Tuaregs“ habe ich dann importiert, und nach einigem Hin und Her hat Bforartists sie auch erkannt (Screenshot).
Aber es sei eine Sackgasse, sagt ChatGPT. „Tripo hat aus deinem Character-Sheet sieben einzelne 3D-Rekonstruktionen erzeugt, statt sie zu einer einzigen Figur zusammenzusetzen. Deshalb hast du sieben verschiedene Meshes.“
Ich muss noch einmal back to zero und alles anders machen. Man braucht Geduld….
Hal, baue einen Tuareg
Mir hat jemand eine Sculpted prim-Figur für Secondlife gemacht und vorher von einer vorhandenen ein Foto gemacht als Vorlage. Das soll mit AI funktionieren.
Nach einer Stunde hatte er eine detailreiche Figur zum Rezzen. wie macht man so etwas und mit welcher Software oder AI-Version?
Ja, das funktioniert inzwischen erstaunlich gut – allerdings nicht mit einer einzelnen KI, sondern mit einer Kombination aus Bild-KI, 3D-KI und einem Programm zur Nachbearbeitung. Wenn jemand nach etwa einer Stunde eine gut aussehende, detailreiche Figur in Second Life rezzen konnte, war der Workflow wahrscheinlich ungefähr so:
Methode 1: Bild → 3D-Mesh (der schnellste Weg):
Du hast bereits ein Bild wie dieses.
Die Figur wird aus dem Hintergrund freigestellt (dein Bild eignet sich schon fast perfekt).
Das Bild wird in eine 3D-KI geladen.
Die KI erzeugt daraus automatisch ein 3D-Mesh.
Das Mesh wird in Blender nachbearbeitet.
Export als Collada (.dae) für Second Life.
Hochladen in SL.
Geeignete Programme:
►Tripo AI (zurzeit einer der besten)
►Hunyuan 3D
►Meshy AI
►Rodin Gen-1
►Trellis 3D
Von diesen liefert Tripo AI momentan oft die saubersten Figuren.

Die Figur (Mitte), die ich mir habe bauen lassen, auf meiner Sim in Secondlife. So etwas will ich auch können…
Methode 2: Mehrere Ansichten erzeugen
Noch bessere Ergebnisse entstehen, wenn man nicht nur ein Bild verwendet. Zum Beispiel mit ChatGPT oder Flux:
►Vorderansicht
►Rückansicht
►linke Seite
►rechte Seite
Diese vier Bilder gibt man anschließend in Tripo oder Hunyuan 3D. Dadurch kennt die KI auch Rücken, Gürtel, Säbel usw. wesentlich besser.
Methode 3: Character Creator 4
Viele Second-Life-Bauer arbeiten inzwischen so:
►Foto
►Character Creator 4
►Headshot Plugin
►Blender
►Second Life
Damit bekommt man sehr saubere Gesichter.
Methode 4: Meshy AI
Meshy besitzt eine Funktion Image → 3D

Sie erzeugt:
►Mesh
►UV-Map
►PBR-Texturen
Alles automatisch. Warum dauert das trotzdem ungefähr eine Stunde? Die eigentliche KI braucht oft nur 2–10 Minuten. Die restliche Zeit geht für Folgendes drauf:
►Hände korrigieren
►Füße korrigieren
►Gürtel verbessern
►Säbel richten
►Polygonzahl reduzieren
►Gewichte (Rigging) anpassen
►Upload nach Second Life
►Für Second Life besonders wichtig
Die Figur sollte
►möglichst unter etwa 20.000–40.000 Dreiecken liegen (je nach Verwendungszweck),
►eine saubere UV-Map besitzen,
►riggbar sein (Bento-Skelett),
►Materialzonen (Materials/Faces) sinnvoll aufteilen.
Die reine KI erzeugt zwar das Mesh, aber das Rigging auf das Bento-Skelett erfolgt meist noch mit Blender oder Avastar.
„Das Bild wird in eine 3D-KI geladen.“ welche? kannst du [ChatGPT] das auch?
Ja, bis zu einem gewissen Punkt kann ich dir dabei helfen – aber ich kann nicht selbst ein echtes 3D-Mesh erzeugen. Ich kann Bilder vorbereiten, Ansichten erzeugen, Texturen erstellen und den Workflow optimieren. Die eigentliche Umwandlung in ein 3D-Modell übernimmt eine spezialisierte 3D-KI.
Die derzeit besten Systeme sind:
Tripo AI (mein Favorit)
►Sehr gute Menschen und Kleidung.
►Nimmt ein oder mehrere Bilder.
►Exportiert OBJ, FBX, GLB.
►Die Ergebnisse sind oft schon erstaunlich gut.
Es gibt eine kostenlose Testversion.
Meshy AI
►Ebenfalls sehr gut.
►Kann automatisch Texturen erzeugen.
►Besonders beliebt bei Spieleentwicklern.
Hunyuan3D
►Kostenlos als Open-Source-Modell verfügbar.
►Benötigt allerdings einen leistungsfähigen PC mit NVIDIA-Grafikkarte.
Rodin Gen-1
►Liefert häufig die saubersten menschlichen Figuren. Eher professionell ausgerichtet.
Was ich für dich machen kann
Mit deinem Bild könnte ich zum Beispiel:
►eine perfekte Vorderansicht erzeugen,
►eine realistische Rückenansicht erstellen,
►linkes und rechtes Profil erzeugen,
►störende Details entfernen,
►Farben und Beleuchtung vereinheitlichen,
►die Figur für Tripo oder Meshy optimieren.
Das verbessert die Qualität des späteren 3D-Modells erheblich.
Was danach passiert
Anschließend lädst du die vier Bilder beispielsweise in Tripo AI hoch.
Nach 2–5 Minuten erhältst du:
►ein 3D-Mesh,
►UV-Koordinaten,
►Texturen,
►oft sogar normale Maps.
Danach wird das Modell in Blender geöffnet.
Ich kann dir sogar helfen, ein Second-Life-fertiges Modell zu erstellen
Wenn dein Ziel wirklich Second Life ist, würde ich den gesamten Workflow auf SL ausrichten:
►Ich erstelle aus deinem Bild vier perfekte Ansichten.
►Du lädst sie in Tripo AI hoch.
►Ich erkläre dir anschließend Schritt für Schritt:
►wie du das Mesh in Blender bereinigst,
►wie du die Polygonzahl reduzierst,
►wie du das Modell auf das Bento-Skelett riggst,
►wie du es als .dae exportierst,
►und mit welchen Upload-Einstellungen du in Second Life ein gutes Ergebnis erzielst.
Ich habe den Eindruck, dass genau dieser Workflow inzwischen von vielen Second-Life-Designern genutzt wird, weil er wesentlich schneller ist als das vollständige Modellieren von Hand.
Für deine gezeigte Figur halte ich die Chancen für ein brauchbares Ergebnis für gut: Kleidung, Turban und Säbel sind klar voneinander abgegrenzt und die Pose ist relativ offen. Für die höchste Qualität würde ich allerdings zusätzlich eine künstlich erzeugte Rückenansicht und beide Seitenansichten erstellen, bevor das Bild in die 3D-KI geht. Das führt in der Regel zu deutlich besseren Modellen als nur ein einzelnes Frontfoto.
Jetzt komme ich nicht weiter, aber das braucht ein paar Stunden. Bforartists weigert sich, die Datei zu finden, und Blender lädt sie nicht korrekt. Heute habe ich keine Zeit mehr….
Wüstenkrieger oder: Avatare sehen dich an, revisited
Der Mensch hinter dem linken Avatar ist ein australischer Student, der zur Zeit in Taipeh wohnt und der meinen adoptierten „Sohn“ spielt (sonst wäre er dunkler): Der in der Mitte ist dessen „Sohn“ (also mein „Enkel“), der in Pakistan lebt. Die „Ehefrau“ meines „Sohnes“ ist aus Großbritannien, meine „Enkeltochter“ (nicht im Bild) aus Toronto. Alles ganz schön kosmopolitisch hier.
Kasbah
Ich musste in großer Eile eine virtuelle Kasbah bauen und noch ein paar Tunnel konstruieren, welche diese mit dem großen Labyrinth verbinden, das es dort schon gibt. Dort werden demnächst Events und auch Hauen und Stechen unter Avataren stattinden.
Oben das KI-aufgehübschte Bild, unten der Original-Screenshot. Und ja, ich habe gleichzeitig drei 12-stündige Tagschichten, morgen die letzte davon. Der Wecker klingelt in gut fünf Stunden…
Unterirdisch
Irgendwo auf meiner Sim in Secondlife in einem riesigen unter“irdischen“ Labyrinth….
Unter wilden Frauenbanden
Ich wollte eigentlich einen sehr langen wissenschaftlichen Artikel posten, bin aber nicht fertig geworden. Also morgen. Versprochen, aber vermutlich sagen wieder alle TL;DR.
Daher heute Irrelevantes: Mein virtuelles Schiffchen mit Handelsgütern ist in den virtuellen nördlichen Wäldern Gors unterwegs, beäugt von einem virtuellen Wildschwein.
Der Norden ist jedoch eine ziemlich üble Gegend, wohin sich in der Regel nur Sklavenjäger, Gesetzlose und Pelzhändler verirren. Denn die Wälder werden bewohnt und beherrscht von den Banden der Panthermädchen, freien Frauen, die von der Jagd leben und verächtlich auf Sklaven herabsehen – quasi Amazonen also.
Da bin ich natürlich genau richtig – und habe auch welche getroffen.
Unter Künstlich intelligent Scriptenden
Martin Gerhard Loschwitz meint auf Heise: „Spätestens jetzt müssen wir uns ehrlich machen“, was auch immer das grammatikalisch heißen mag. Sollen wir ehrlich sein? Waren wir das nicht? Und wie „macht“ man sich ehrlich – durch kaltes Duschen etwa?
Im Ernst: Der Kollege hat natürlich vollumfänglich recht. An KI kommt keiner mehr vorbei, und das ist auch gut so. (By the way: Ich habe mich gerade mit jemandem unterhalten, etwas jünger als ich und noch berufstätig, der kein Internet hat. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.)
„Kratzt man sich bei der Verwendung eines Computers mit Microsoft Windows am Kopf, offeriert Copilot gleich eine Liste der Dermatologen in der Gegend, zumindest gefühlt. Und wer derzeit Doomscrolling auf Instagram & Co. betreibt, wird mit Anzeigen für KI nur so bombardiert: Marketing und Vertrieb? Erledigt jetzt die KI. Partnersuche? KI. Buchhaltung? Sie ahnen es…“
Denn Fakt ist: Gut trainierte LLMs [Large Language Models] lösen viele alltägliche Aufgaben besser und schneller, als ein Mensch es in derselben Situation jemals vermochte.
Das gilt natürlich insbesondere für Scripte. Ich habe mich seit 19 Jahren davor gedrückt, mich mit der Scriptsprache in Secondlife zu beschäftigen. Was man braucht, kann man kaufen oder kriegt es umsonst.
Das gilt natürlich nicht für extrem Kompliziertes wie etwa einen so genannten Experience Teleporter (kostet immerhin rund einen Euro, ist aber nicht modifizierbar).
Erstelle ein vollständiges, produktionsreifes LSL-Script für Second Life.
[Ich habe mir auch den Befehl anhand der wichtigen Stichworte zuerst formulieren lassen.] Das Script soll als Inhalt eines Objekts dienen, das als Experience-Teleporter verwendet wird. Das Objekt besteht aus einem auf Phantom gesetzten Prim, der als Trigger fungiert. Sobald ein Avatar durch den Prim hindurchgeht, soll automatisch ein Menü erscheinen.
Anforderungen:
► 1. Das Script muss mit einer vom Benutzer selbst erstellten Second-Life-Experience funktionieren und die Experience-Funktionen von LSL verwenden.
► 2. Das Script soll automatisch alle Landmarken aus dem Inventar desselben Prims auslesen.
► 3. Die Landmarken sollen alphabetisch sortiert werden.
► 4. Das Menü soll alle Landmarken als auswählbare Teleportziele anzeigen.
► 5. Es müssen beliebig viele Landmarken unterstützt werden. Da llDialog maximal 12 Buttons erlaubt, soll das Script automatisch mehrseitige Menüs mit „Next“, „Previous“ und „Cancel“ erzeugen.
► 6. Nach Auswahl einer Landmarke soll der Avatar per Experience-Teleport zu dieser Landmarke teleportiert werden.
► 7. Das Script soll eine aussagekräftige Fehlerdiagnose enthalten:
* Ausgabe des numerischen Experience-Fehlercodes.
* Ausgabe einer menschenlesbaren Beschreibung des Fehlers.
* Anzeige sowohl für den Benutzer als auch für den Objektbesitzer.
► 8. Das Menü soll optional nach einer einstellbaren Zeit automatisch geschlossen werden.
► 9. Das Script soll konfigurierbare Zugriffsbeschränkungen besitzen:
► Jeder darf es benutzen.
► Nur Gruppenmitglieder dürfen es benutzen.
► Nur der Besitzer darf es benutzen.
► 10. Das Script soll Landmarken automatisch neu einlesen, wenn Landmarken hinzugefügt oder entfernt werden.
► 11. Das Script soll sauber kommentiert, effizient und Marketplace-tauglich sein.
► 12. Das Script darf keine externen Notecards benötigen. Alle Einstellungen sollen über Konstanten im Script konfigurierbar sein.
► 13. Verwende ausschließlich Standard-LSL und aktuelle Experience-Funktionen.
Liefere den vollständigen Quellcode sowie eine kurze Installationsanleitung.
Kann jemand mir so etwas bauen? Nein? Moment, hat nur eine Minute für ChatGPT (mit mehreren Korrekturen) benötigt. Und es funktioniert (winziger Auszug unten).
{
if (reason == 1) return "Denied by user.";
if (reason == 2) return "Experience disabled.";
if (reason == 3) return "Experience is blocked.";
if (reason == 4) return "Experience is not allowed on this land.";
if (reason == 5) return "Script is not associated with an Experience.";
if (reason == 6) return "Experience permissions not granted.";
if (reason == 7) return "Experience not found or invalid.";
if (reason == 8) return "Experience quota or permission problem.";
return "Unknown reason: " + (string)reason;
}
Ich bin bekanntlich ein Freund von Open Source und werde die (wenigen) Scripter jetzt nach und nach arbeitslos machen: Ich verteile die von ChatGPT erzeugten Scripte, die man als Sim-Besitzer häufig braucht, modify, transfer und copyable, unter anderem an die rund 2000 Leser meiner Zeitung in Secondlife.
Unter virtuell Upgradenden
Ich hatte wieder viel zu viel zu tun und konnte die Weltläufte nur kursorisch verfolgen, fand aber nichts Interessantes zum Bloggen.
Zum 23. Geburtstag von Secondlife habe ich mir noch ein Upgrade meiner Sim (vgl. oben) gegönnt und habe von 20.000 Prims auf 30.000 aufgestockt (kostet nur rund 20 $ monatlich mehr). Wenn ich wieder ein Environment für ein temporäres Event bauen muss, kann ich das jetzt entspannter angehen.
Avatare schauen Dich an, um Immobilien zu vermieten, revisited
Eine Angestellte (oder Chefin) der virtuellen Immobilienfirma RGF Estates in Secondlife (bei denen ich Mieter einer Sim bin).
Second Life Main Grid Statistics
Mein Avatar ist auf dem Weg in den hohen Norden…
Second Life Main Grid Statistics – As Of 31st May 2026
Here are the latest statistics for the Second Life Main Grid as of 31st May 2026.
► Total Regions: 27, 182
► Private Estates: 17, 780
► Linden Owned: 9, 402
► Grid Land Area: 1, 781.40 km²
May 2026 was the strongest month of the year so far. The grid gained +324 regions since January 2026. The overall grid net growth rate now stands at +1.21%.
Since 11th January 2026…
► Total Regions: +324
► Private Estates: +259
► Linden Owned: + 65
17.780 multipliziert mit durchschnittlich 200 Dollar sind 3.556.000 Dollar – für die Stromrechnung reicht es.
Tharlarion Caravan Loading Station
Da die Weltläufte nichts hergeben, muss ich mir etwas ausdenken – etwas mit Tieren.. Außerdem sollte ich die 382-ste Aufgabe meiner Zeitung in Secondlife spätetens morgen fertig haben. Einer der dortigen Leser steuerte dieses Bild bei (credits: Gᴡᴏʀɴ Hᴀɢᴇʟꜱᴇɴ (gwordn.tripsa), Rune Priest of Torvaldsland).
Amsterdam ist verschwunden
Nur ein paar Prim-Reste von anderen, die heute entfernt werden, sind übrig. Für gamedesignende Kollegen: Der Aufbau dauerte zwei Wochen, der Abriss zwei Stunden…
[xxx] „Thank you so much for setting that up. I loved the version of amsterdam you created. It was amazing to see it realised so well – and al the more impressive given it was just temporary…“
Heute ist mein letzter Urlaubstag. Gestern vier Stunden Marmelade eingekocht und den Frühjahrsputz fortgesetzt. Morgen früh Zahnarzt, dann vier 12-stündige Nachtschichten. Ich freue mich.
Sword and Planet
Wir bleiben weiterhin heute bei völlig Irrelevantem, damit das Publikum die Gelegenheit bekommt, nach dem Motto herumzunörgeln: „Was bringt’s fürs emotionale Wohlbefinden gefühlt zu wissen…“
Das Rollenspiel-Event auf meiner Sim in Secondlife geht am Sonntag zu Ende, und ich lasse den virtuellen Presslufthammer warmlaufen, ganz Amsterdam in virtuellen Schutt zu zerlegen.
Ich habe bei dem Ereignis nicht mitgespielt, sondern nur das Environment gebaut und alles von weitem beobachtet.
Gestern wurden die Avatare (die Opfer) offenbar von anderen Avataren aus den Katakomben Amsterdams entführt und in ein Raumschiff gebracht, das zwar auch auf meiner Sim herumschwebt, aber nicht von mir ist. Sonst sähe es nicht so aus, als hätte Perry Rhodan es in den 70-ern im LSD-Delirium gebaut. Die ersten Romane John Normans, die nachgespielt werden bzw. wesentliche Elemente des Sword and Planet-Genres aufgreifen und weiterentwickeln, stammen schon aus den 60-ern – sind also stilistisch nicht weit entfernt.
Jetzt erfahren die Avatare, dass sie zukünftig mehr oder weniger bekleidete Sklaven auf Gor sind, was für sie ganz und gar erschröcklich und unerwartet ist…
Avatare unter sich
„He goes into the Cafe de Jordaan, which he knows from before, and orders a cappuccino, which is quickly served. He goes back outside, squints in the morning sun, and sips his drink…“
Alle haben Spaß, auch noch nach ein paar Tagen, was den Gamedesigner freut.
Au clair de la lune
Es ist nichts passiert, in keiner der mir bekannten Welten.
Polygonär, Nachtrag
Hier wurde gefragt: „Ich find’s schade um die ganze Mühe, schätze aber ihr macht sowas nicht aus Spaß, sondern weil der Unterhalt zu viel kostet?“
Nein, es ist ganz anders. Der „Unterhalt“, womit die Servermiete gemeint ist (die albern übersetzt „Grundstückspflege“ genannt wird) spielt keine Rolle, weil es ohnehin meine Sim ist, die ich bezahle. Solange ich mir das leisten kann, bleibt das auch so.
Das Problem ist: Ein Server kann nur eine bestimmte Anzahl von Polygonen und Avataren hosten bzw. rendern. Kommt er an seine Grenze, ruckelt es und die Avatare bewegen sich nur noch in Zeitlupe oder der Viewer stürzt ab.

Ich habe auf meiner Sim schon mehrere Rollenspiel-Environments: Die Grundfläche, auf der sich fast alles abspielt, und zwei selbst gebaute Skyboxen. Das sind schwebende Plattformen, die von unten nicht gesehen werden können, hier auf rund 1500 „Metern“ und auf 3500 „Metern“. (Höher als 4000 „Meter“ kann man nicht bauen bzw. rezzen.)
Die sind durch unsichtbare so genannte experience teleporter miteinander verbunden. Das ist eine knifflige Angelegenheit, weil man als Sim-Besitzer bzw. -mieter in den Voreinstellungen herumfummeln muss, um das zu ermöglichen, was – wenn man dabei Fehler macht – auch in einer Katastrophe enden kann (zum Beispiel könnte plötzlich alles unwiderruflich weg sein).
Um ein realistisches Rollenspiel zu schaffen, gehen die Avatare durch diese unsichtbaren Teleporter und werden dann automatisch auf eine der Skyboxen gebeamt. Das geht so schnell, dass man kaum merkt, wenn der Avatar nicht mehr auf der Grundfläche herumrennt, sondern auf 1500 „Metern“ Höhe. Damit kann man riesige Flächen simulieren. Wenn man bei mir von der Oase unten bis zur höchsten Skybox „durch die Wüste marschiert“, braucht man schon eine halbe Stunde, bis man das Ziel erreicht. (Man kann natürlich cheaten, aber dazu muss man einen Gamer-PC und eine gute Grafikkarte haben, um so weit sehen bzw. zoomen zu können- und man muss wissen, wonach man sucht.)
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe schon 15.000 Prims (Polygone) dauerhaft verballert für das, was immer an Environment da ist. Es blieben für „Amsterdam“ nur rund 4000 übrig. Mehr geht technisch nicht. Und die Illusion einer ganzen Stadt mit 3000 Prims zu erschaffen, ist großes Gamedesign-Kino eine anspruchsvolle Aufgabe, für die man sehr erfahren im virtuellen Bauen sein muss. Ich mache das seit 15 Jahren learning by doing, seitdem ich 2011 einen Architekturwettbewerb für ein virtuelles öffentliches Badehaus gewonnen haben.
Da diese Art von Rollenspiel-Event nur zwei Mal im Jahr stattfindet, dafür aber vergleichsweise viele Spieler anlockt, ist das eine Ausnahme. In Herbst kommt ein anderes – aber mit einem anderen Thema. Um dafür wieder Platz aka Prims zu haben, muss ich die temporäre Skybox „Amsterdam“ abreißen, wie schon vorher Cuba und Pharia und den virtuellen Ozean.
Ja, ich mache das nur aus Spaß. [2026/05/07 05:56] xxx: ansonsten gibts höchstes Lob.. mein holländischer Agent Lucas lässt ausrichten: Perfekt gemacht.
Polygonär
Mehr als zwei Dutzend Avatare haben begonnen, im virtuellen Amsterdam herumzulaufen, zu reden und sonst was zu tun (Unanständiges erlaubt, weil „adult“-Sim).
Wir waren, was den traffic angeht, also die durchschnittliche Zahl der Avatare auf einer Sim pro Tag, unter den Top 10 aller 150 Gor-Sims. (Insgesamt gibt es in Secondlife rund 27.000 Sims.) Das wird die nächsten Tage auch so bleiben. Danach wird alles – wie schon „Cuba“ – wieder abgerissen und löst sich in virtuelle Luft auf.
Die KI enthebt einen auch der lästigen Pflicht, das Urheberrecht zu beachten. Man klaut irgendein Foto aus dem Internet, lädt es etwa zu ChatGPT hoch und befiehlt: Verbessere das Foto! Und schon ist das Ergebnis „gemeinfrei“. Bei Wasserzeichen des Originals meckert die KI herum, aber dafür gibt es Gimp – man braucht nur länger.
Auf dem unteren Screenshot erkennt man links im Hintergrund den illusionären „Hafen“. Es kommt nicht darauf an, wie es aussieht, wenn man etwa von „oben“ herunterschaut, sondern wie ein Avatar im Mouselook es sieht.
Ich finde das insofern spannend, als es im Gamedesign darum geht, das menschliche Auge zu täuschen, wie in einem Thriller, der spannend sein kann, obwohl man eigentlich weiß, dass bei den Aufnahmen überall Kameras und Leute ringsherum waren, also die Protagonisten nie wirklich in Gefahr.
Unten: Das Müllauto ist dreidimensional, Avatare können damit herumfahren. Das Fahrrad nicht – das gehört zur Textur der „Häuser“. Auch der Hintergrund ist nur ein Polygon („Prim„) und beginnt hinter der – begehbaren – Brücke.
Gemini
Man kann natürlich an so einem Environment in Secondlife basteln, bis man grün im Gesicht wird, wie bei einer Modelleisenbahn. Ich muss aber jetzt aufhören, weil ab heute da Avatare herumlaufen. Und wenn die plötzlich sähen, dass ihre Umgebung sich wie von Zauberhand veränderte, dächten die – je nach Alter der Person, die den Avatar benutzt, sie seien in einem Film von Fassbinder (im hier geforderten Bildungskanon enthalten!) oder in der Matrix.
Gestern Nacht fiel alles Mögliche aus, und ich musste zum Beispiel bei ChatGPT improvisieren, was pädagogisch wertvoll ist und mir ohnehin Spaß macht. (Ich kam nicht an meine E-Mails, daher auch nicht an den Bestätigungscode zum Einloggen.)
Ich bin daher auf Gemini ausgewichen und war von der Qualität des Resultats recht beeindruckt.
„Parents and children witting around a table eating dinner, view of a guest from the side“. „mache ein Bild in dieser Größe und Perspektive von mehrere Leuten, die in einem Büro arbeiten und vor Monitoren sitzen“. „Mache ein Schild von einer niederländischen Anwaltskanzlei“. „Mache ein Foto von dieser Größe und Perspektive von einer Küche in einem Büro, Leute trinken im Stehen Kaffee“. „Mache ein Bild rechteckig hochkant von vorn einem Laden mit niederländischem Namen in Amsterdam in der Altstadt“ (das ist der Laden auf dem Screenshot ganz oben). „Nur den Laden, nicht das Haus, und hochkant“ usw..
Ich werde in Zukunft ChatGPT, Midjourney und Gemini vergleichen. Ich habe auch noch die schlauen Chinesen in der Hinterhand. Vielleicht lohnt es sich gar nicht, die 23 Dollar monatlich für ChatGPT auszugeben – obwohl ich mich daran gewöhnt habe und das täglich unzählige Male nutze.
PS Die virtuelle Rembrandt-Ausstellung ist auch von mir, die Rahmen der Gemälde von ChatGPT.
Exegi monumentum quod duas hebdomadas durabit
Hier noch etwas für den typischen Nerd aus Secondlife – alle anderen bitte nicht weiterlesen.
„Hinter“ dem Avatar oben steckt ein echter Niederländer, der in Secondlife eine Sim besitzt, auf der er eine Art Rotlichtviertel Amsterdams gebaut hat. Ich hatte ihn gebeten, sein Urteil abzugeben, und es fiel sehr positiv aus („wow“), was einen Künstler [sic] natürlich freut.
Mein virtuelles „Amsterdam“ ist jetzt fertig. Zahllose Fahrräder und sogar ein Müllauto mit niederländischer Beschriftung (ich habe das Original-Schild selbst verändert) kamen heute noch dazu.
Ich hatte aber noch eine nervenaufreibende Session mit allerlei Versionen der künstlichen Intelligenz zu überstehen. Ich plante, selbst eine so genannte off-sim landscape („sim surround“) herzustellen, was extrem kompliziert zu machen ist und deshalb von den wenigen Anbietern gekauft werden muss. Ein sim surround besteht üblicherweise aus zwei verlinkten Polygonen („Prims“), bei dem der Root-Prim in der Sim liegt und der andere Prim über die Grenze hinausragt, um die Region optisch zu vergrößern. Off-sim landscapesbestehen aus Mesh oder Sculpt-Prims und erzeugen die Illusion einer größeren Landschaft.
Baut man so etwas nicht ein, sieht man außerhalb des „Environments“ nur das Secondlife-Wasser, bis in’s Unendliche verlängert. Das ist zum Beispiel bei Wüsten-Sims total albern. Wenn schon illusionär, dann auch richtig.
Das war wieder mal eine anspruchsvolle Aufgabe. Blender benutze ich nicht, sonder die Blender-Fork Bforartists. Über die ersten Schritte bei Texturen bin ich aber noch nicht hinausgekommen. Also entschied ich mich für die Sculpt-Map-Variante.
Das ist kompliziert. Man kann zwar in einer Sekunde einen sculpted prim erstellen, aber was dann? Wohin gehört welcher Teil der Texturen?
Ich wollte nur die Illusion des Hafens von Amsterdam – oder eines Hafens – im „Hintergrund“ schaffen, weil man, wenn man einen „richtigen“ virtuellen Hafen konstruieren wollte, tausende Prims brauchte und vermutlich mehrere Wochen Arbeit. Ich hatte aber nur rund 2500 Prims für mein komplettes „Amsterdam“, und die hatte ich schon fast komplett verballert.
Die gute Nachricht: Ich habe es hingekriegt. Das Polygon sah aus wie ein leicht gebogener Monitor, und die hochgeladende Grafik aka Textur war innen, also an der richtigen Stelle. Die schlechte Nachricht: Es sah nicht gut aus, und da die Textur auf einen Prim beschränkt ist, ich aber die Breite von zwei maximal gestreckten Prims brauchte, gab ich das Vorhaben auf. Ich habe mir von ChatGPT die Illusion eines Industriehafens von Weitem machen lassen, und die Grafik je zur Hälfte auf zwei Polygone verteilt.
So sieht das dann aus – aus den Augen eines Avatars. Die Sim (also die verfügbare Spielfäche) hört da auf, wo das Wasser ein wenig dunkler wird.
Warum mit so etwas die Zeit verschwenden? Wie schon angemerkt: Ich habe Urlaub, und zum Beispiel einen vituellen Sex-Shop zu bauen, macht Laune und bringt mich zum Lachen, wenn ich das Ergebnis ansehe.
Übermorgen beginnt das Event, und dort werden sich die Avatare tummeln und die Kneipen besuchen und herumchatten. Ich werde einen Foto Screenshot-Wettbewerb ausloben und die Ergebnisse auf einem anderen Blog veröffentlichen, um die Leserschaft hier nicht ganz zu vergrätzen.
Falls mich eine Dame in einer realen Kneipe fragte, was ich in meiner Freizeit machte: Ich baue virtuelle Rotlichtviertel. Auf die Reaktion wäre ich gespannt.
Nein, der Geldautomat ist nur eine Illusion. Und es gibt auch kein Gras zu kaufen.









































































