Imperialismus, revisited

Thomas Pany auf Telepolis: „Libyen: Trump unterstützt Feldmarschall Haftar“. Ein klassisches Lehrstück zum Thema Imperialismus und wie er funktioniert.

Den Titel Feldmarschall finde ich aber blödsinnig. Warlord ist richtig und erklärt die Realität hinreichend.

Waqaypata nisqaqa

cuzco plaza de armas

Cuzco, Peru, Plaza de Armas (1984). Eine Sicht von heute zeigt, dass sich alles geändert hat.

Leider gibt es weder einen englischen (nur über Cusco) und natürlich auch keinen deutschen Wikipedia-Eintrag zum Thema – die Geschichte des Platzes zur Inka-Zeit ist sehr interessant. Die Stadt Cuzco ist magisch. Als ich Anfang 1980 zum ersten Mal da war, gab es fast keine Touristen und nur eine winzige Kneipe, wo sich die trafen.

Always Look on the Bright Side of Life

monthy pythonmonthy python

Ostsee-Zeitung: „Ungeachtet von Kritik aus Kirchenkreisen darf die Filmsatire Das Leben des Brian am Karfreitag in Stuttgart gezeigt werden. Allerdings hat das Verwaltungsgericht der Landeshauptstadt die Entscheidung am Dienstag mit Auflagen verbunden: Der Veranstalter – die Giordano-Bruno-Stiftung (GBS) – muss dafür sorgen, dass bei der Vorführung im Stuttgarter Weissenburg-Zentrum die Türen und Fenster geschlossen bleiben.“

Stuttgarter Zeitung: „Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche hatten deswegen Protest gegen die Vorführung eingelegt. (…) Allerdings müsse die Vorführung in einem geschlossenen Raum mit überschaubarer Teilnehmerzahl stattfinden, der zudem beträchtliche Abstände zu den nächst gelegenen Kirchen aufweise, so die Richter in ihrer Entscheidung.“

Behauptete jemand, wie lebten in einem säkularen Staat, nennte ich den einen Lügner.

Mucho trafico

Lima

Lima, Peru, 1984. Ich kann nicht mehr rekonstruieren, wo das war, vielleicht die Avenida Tacna. Man kam zu Fuß zur Plaza de Armas.

Quasimodo being burned

notre dame
Notre Dame, Paris, von mir 1971 fotografiert

What’s on Weibo: „While many people across the world are mourning the devastating fire that left parts of the 800-year-old Notre Dame Cathedral in Paris completely destroyed, Chinese social media users have collectively responded by remembering a painful part of China’s history: the burning of the Old Summer Palace in 1860 by Western forces.“

Interessante Diskussion dort, und Recht haben sie auch.

Antisemitische Volksfront

volksfront

Michael Brück ist ein Nazi aus NRW und sitzt für die Partei „Die Rechte“ im Stadtrat von Dortmund.

Ruhrbarone: „Im vergangenen Jahr waren beide Parteien an Demonstrationen gegen Israel (Die Rechte) oder Folgen der Israelsolidarität (MLPD) beteiligt. Die MLPD ist zudem Unterstützerin der antisemitischen BDS-Kampagne.“

Zum Linksradikalismus bekehrte Blondine

gala

Gefunden in den so genannten „sozialen“ Netzen. Vermutlich ist das ein Fake, aber der würde zur Yellow Press passen. Ich kenne die Dame nicht und habe das Gefühl, dass ich auch nichts verpasst habe.

Regeln für den Schutz von Whistleblowern

Bei den Europawahlen werde ich Martin Sonneborn wählen.

Doggerbank (im Besserwissermodus)

doggerbank
Credts: Wikipedia, User:Juschki

Ein Artikel der Süddeutschen „Der erste Brexit“ machte mich auf das Thema Doggerbank aufmerksam. Ich war unwissend und habe mich gern weitergebildet.

Nur die Insel Helgoland ragt heute noch als sichtbarer Rest aus dem Wasser. „Helgoland bot damals als gut sichtbarer, rot leuchtender Sandsteinfelsen inmitten einer weiten Graslandschaft einen sicherlich imposanten Anblick, ähnlich dem Ayers Rock [der heißt heute Uluru – vielleicht ist das hierzulande noch nicht bekannt] im heutigen Australien“, sagt die Archäologin Ursula Warnke, die im Rahmen des Forschungsnetzwerks „Splashcos“ Doggerland untersuchte.

Ceterum censeo: Wären deutsche Medien und Journalisten Internet-affin, würden sie Links setzen, allein schon aus Höflichkeit gegenüber den Lesern. Hier muss man entschuldigend feststellen, dass zum Forschungsnetzwerk Splashcos nicht viel zu finden ist. Im Jahresbericht 2014 des Deutschen Schiffahrtsmuseums [sic! IMHO schreibt man das heute mit drei „f“] fand ich, dass „Splashcos“ für Submerged Prehistoric Landscapes and Archaeology of Continental Shelf steht. Dazu finde ich auch keine aussagekräftigen Links.

Römische Zeitkapseln am Meeresgrund

Österreichische Akademie der Wissenschaften: „Unweit der spanischen Küste lag über 2000 Jahre unentdeckt ein römisches Handelsschiff. Nun wird die Fracht schrittweise geborgen. ÖAW-Archäologe Horacio Gonzalez Cesteros freut sich über hunderte original-versiegelter Gefäße, die ihm einiges über die Essgewohnheiten im Römischen Reich verraten.“

Berlin, retro

berlin

Ganz großartig: Berlin damals (z. B. 80-er Jahre) und heute, im Vergleich fotografiert. (ReFilm.io)

Republic of Trinidad and Tobago

grand mal bay

Die Landesflagge, fotografiert am Fort King George, Scarborough, Republic of Trinidad and Tobago (1982).

Bestattungen und anderes

grand mal bay

Gesehen und fotografiert auf Grenada (Kleine Antillen) während der leider fast vergessenen Revolution 1982. Dort wohnte ich in Grand Mal in einem eigenen Haus direkt am Meer.

Was sind und zu welchem Ende sehen wir Dias?

dias

Gibt es eigentlich noch so genannte Dia-Abende?

Für die Nachgeborenen: Das Dia ist ein fotografischer Film, „der nach seiner Entwicklung Grauwerte oder Farben in einer natürlichen Ansicht zeigt. Nach der Entwicklung und dem Zerschneiden des Films entstehen einzelne Diapositive, die oft zur Projektion genutzt werden. (…) Die bevorzugte Präsentationsform von Dias ist die Projektion.“

Religioten, reloaded

Jörg Kantel aka Der Schockwellenreiter schreibt ganz richtig: „Warum man Kopftuchträgerinnen, die von Allah faseln, nicht trauen darf. Sie sind Religioten – allesamt. Das sollte sich speziell die Neuköllner Linke auch mal hinter die Ohren schreiben. Und nein, Ablehnung von Religion ist KEIN Rassismus, sondern berechtigte Notwehr.“

Dazu Heise: „Die demokratische Kongressabgeordnete Ilhan Omar kann offenbar nicht anders, als ab und zu dummes Zeug über Juden zu erzählen. Das sollte die neue Linke, die sich bei den Demokraten etabliert, mehr als bisher interessieren.“

Keine zwei Staaten

Was schrieb ich gestern? „Einen Staat ‚Palästina‘ wird es nie geben, solange die große Mehrheit der Araber in Gaza und dem Westjordanland terroristische Organisationen wie die Hamas unterstützen.“ Heute die Schlagzeile in Spiegel online: „Die Zweistaatenlösung ist tot“.

Und das ist auch gut so.

Stattdessen wollen viele Palästinenser mittlerweile einen einzigen Staat. „Zwei Staaten sind keine Option mehr“, sagt Barghouti. „Die Wahl ist jetzt zwischen einem israelischen Apartheidstaat und einem Staat mit gleichen Rechten für Israelis und Palästinenser.“ Allerdings würde Letzteres wohl das Ende von Israel als jüdischem demokratischen Staat bedeuten und sein Existenzrecht infrage stellen.

„Wohl“. Gut kombiniert. Har har. By the way: Der Barghouti-Clan ist eine „saubere“ Sippschaft, darunter verurteilte Mörder und Terroristen.

Im Februar hatte die israelische Regierung angefangen, rund fünf Prozent der palästinensischen Steuereinnahmen einzubehalten. So wollte sie die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) dazu bringen, den Familien von Attentätern gegen Israelis keine Renten mehr auszuzahlen.

Sehr vernünftig. Da wird dann die Bundesregierung vermutlich einspringen, damit die Familien der Terroristen nicht Not leiden müssen.

Das korrupte Pack, das sich „Palästinensische Autonomiebehörde“ nennt und das noch nicht einmal legal im Amt ist, kann man sich in einem demokratischen Staat ohnehin nicht vorstellen. Zuerst müssen die Araber, die im Westjordanland und im Gaza-Streifen, sich dieser Führung selbst entledigen.

Markttag in St. George’s

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Der Markt von St. George’s, der Hauptstadt Grenadas, (Kleine Antillen) während der Revolution 1982.

Kein Artenschutz

schildkröten

Verkauf gefangener Schildkröten in La Ceiba, Honduras (1982). Vermutlich war das damals schon illegal. Schildkröten sind eine bedrohte Tierart.

Beresheet Crashed

beresheet

Schade. Aber es wird bestimmt noch einen weiteren Versuch geben. Sie waren ganz nah dran.

Revolutionäre Organisation der Arbeiter

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Federacion Revolucionaria de Trabajadores von Chihuahua, Mexiko (1979). Der Mann mit dem Rucksack ist mein Reisebegleiter.

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