Pigeon Point
Tobago 1982.
„This idyllic scene is typical of many of Tobago’s famed beauty spots. Pigeon Point is an easy jumping off place for Buccoo Reef and the Nylon Pool.“
Dort waren wir nicht, weil alle Touristen dort sind, sondern auf der gegenüberliegenden Seite der Insel in Charlotteville. Warum ich geschrieben habe, die Kamera sei kaputt, weiß ich nicht. Sie hat bis zur Rückkehr nach Deutschland funktioniert.
Alles Saure und Knackige

Die Landesflagge, fotografiert am Fort King George, Scarborough, Republic of Trinidad and Tobago (1982).
Scarborough/Tobago, 2.3.82
Liebe Eltern,
Also zunächst das Wichtigste: Wir fliegen am Samstag, den 3. April, abends um 10 in Barbados los und kommen Sonntag, 4.4., gegen Mittag (wegen der ca. 5 Stunden Zeitverschiebung) in Luxemburg an und werden, falls uns H. und A. abholen, am Sonntag abends in Unna sein. Falls sie uns nicht abholen, müssen wir trampen, weil wir kein Geld mehr haben werden, und das kann bis Montag dauern.
Da Trinidad gerade entsetzlich teuer ist (wesentlich teurer als bei uns), sind wir nur ein paar Tage geblieben und dann mit einem Schiff nach Tobago – aber hier ist es genauso teuer. Wir werden aber trotzdem 2 Wochen hierbleiben, weil vorher kein Flugzeug nach Grenada fliegt. Unser Etat beträgt nicht mehr als 30 DM pro Kopf und Tag, da ein Bett in einem Hotel der billigsten Sorte schon 20 DM kostet, müssen wir für 20 DM uns beiden 3 Mahlzeiten kochen – gelobt und gepriesen sei zum wiederholten Mal unser Öfchen! Es geht – nur einige Sachen vermissen wir doch sehr und würden sie gerne wiedersehen, z.B. dunkles Brot (oder sogar Möpkenbrot), Fleischsalat, Gurken, Schokolade, Gemüse – hier gibt es zwar wesentlich mehr Früchte, aber an Gemüse eigentlich nur Kohl.

Scarborough (Republic of Trinidad and Tobago).Auf der Bude steht: „David Noel – remember our champ“.
Klopse, Sauerbraten, Nudelsalat, jede Art von Obstkuchen oder Buttercremtorte, überhaupt alles Saure und Knackige. Wir zehren noch von unserem kolumbianischen Kaffee und dem brasilianischen Tee, mit dem wir uns reichlich eingedeckt haben. Wir haben immer noch Reis aus Manaus, obwohl die Tüte schon mehrmals in diversen Hotels von Mäusen und anderen Tieren angeknabbert wurde. Heute morgen fanden wir z.B. in einer 1kg-Tüte voll Curry (ein Souvenir aus Guyana) ein Loch – ob Mäuse wirklich Curry fressen, weiß ich nicht.
Wir wünschen uns zum Empfang Königsberger Klopse + Rote Beete! (für mich zum Nachtisch Vanillepudding). Senf! 1 sauren Apfel für Susanne bereithalten! Mettwurst. Keine Brötchen!

Fort King George bzw. die Reste davon, Scarborough, Republic of Trinidad and Tobago (1982).
Jetzt ist gerade das Licht im ganzen Ort ausgefallen – das scheint eine Spezialität von Trinidad und Tobago zu sein, in Port of Spain ist es auch schon passiert – wir haben die Kerzen immer griffbereit und schreiben im Schummerlicht weiter,
(…) Wenn nichts Umwerfendes mehr passiert oder in der Post in St. Georges/Grenada steht, aus finanziellen Gründen keine Post mehr! Wenn Grenada etwas billiger wird, vielleicht an irgendwen ein Kärtchen. Ab 14.3. sind wir in St. Georges, 2 Wochen später in Barbados.

Man-O-War-Bay, Tobago (Republic of Trinidad and Tobago, Kleine Antillen)
Es gibt traumhaft schöne, einsame, palmenumringte Sandstrände mit viel Sonne und blauem Bilderbuchmeer! Und das 5 Wochen lang!
Grüße von Susanne
Burkhard
Einfach traumhaft
Georgetown, 22.2. [Guyana 1982]
Liebe Eltern!
Vielleicht rufen wir von Trinidad aus per R-Gespräch an, das ist der einzige Ort, wo es möglich ist. Wenn ihr also Englisch am Telefon hört, legt nicht auf, sondern antwortet „yes“,
Wir haben eure Post erhalten, in Manaus war allerdings nichts, nur eine Karte von Susannes Mutter aus Israel.

Das Takatu-Guesthouse in Lethem, Guyana, fotografiert im Februar 1982. Heute steht da offenbar ein Neubau. (Vgl. Rebellion in der Rupununi, 21.10.2012 sowie Termiten in der Rupununi, 10.07.2011)
Wir sind heute hier [Georgetown, Guyana] angekommen, nachdem wir zuletzt vor ca. 3 Wochen aus einem kleinen Ort an der Grenze zwischen Kolumbien und Brasilien geschrieben hatte. Vielleicht ist der Brief ja angekommen. Wir haben uns entschieden, nicht mehr nach Surinam zu fahren, sondern ein paar Tage zuerst nach Tobago, dann nach Trinidad, dann 2 Wochen Grenada und zum Schluß Barbados. Wir werden versuchen, in Trinidad unseren genauen Rückflugtermin zu buchen, sodaß wir unseren letzten Brief aus St. Georges/Grenada losschicken werden mit genauer Ankunftszeit. Ich nehme an, daß H. und A. uns in Luxemburg abholen werden und war dann nach Unna kommen werden. Aber was soll’s, wir haben ja noch fast 6 Wochen karibische Sonne vor uns und vermutlich noch mehrere Sonnenbrände.

Die Transamazonica von Manaus nach Boa Vista in Brasilien (das Foto hatte ich schon 1980 gemacht)
Wir sind ein bißchen erschöpft, obwohl wir eine Woche in totaler Stille und Abgeschiedenheit auf einer Ranch im Westen Guyanas verbracht haben. Die Vorgeschichte dazu war wieder etwas anstrengend: 26 Stunden mit dem Bus durch den Amazonas-Urwald von Manaus in Richtung Norden nach Boa Vista im Dreiländereck Guyana/Venezuela/Brasilien. Das ist die einzige Straße in Richtung Norden, ist erst 1977 fertiggestellt und bis vor kurzem fuhren die Busse nur im Konvoi, weil die um ihr Land betrogenen Indianer Überfälle veranstalteten.
Wir verloren mitten in der Nacht die beiden linken Hinterräder, weil die Schrauben sich auf der Schotterpiste gelöst hatten. Heute morgen ging noch die Benzinpumpe kaputt, aber die beiden Fahrer schafften es dann doch noch völlig verdreckt und verschwitzt (sowieso), uns in Boa Vista abzuliefern. Boa Vista ist ein völlig isoliertes Provinznest [das ist heute anders], mit Straßen, Gebäuden und Busbahnhof für die Zukunft gebaut, aber alles verrottet, weil die Zukunft noch keinen Einzug gehalten hat.

Kathedrale Cristo Redentor, Boa Vista, Roraima, Brasilien, fotografiert Februar 1982. Boa Vista liegt nicht weit von der Grenze zu Guyana entfernt, in das ich anschließend reiste (1980 und 1982). Nicht weit von Boa Vista entfernt ist Normandia: „Normandia takes its name from the region of Normandy in France, the birthplace of settler Henri Charrière, better known as „Papillon“. Charrière was sentenced to serve time in a maximum security prison on Devil’s Island in French Guiana. He and several inmates managed to escape from French Guiana to Brazil and settled in the area of present-day Normandia.“ Vgl. „Gute Aussicht für Papillon“ 01.07.2028
Nach vorsichtigem Herumfragen verwies man uns zum Apotheker (!) zum Geldwechseln, weil die Banken keine Guyana-Dollars verkauften, obwohl die Grenze nicht weit weg und kein anderer Ort dazwischen ist. Der Apotheker sagte erst, er hätte keine Guyana-Dollars, aber nachdem wir ihm deutlich gemacht hatten, daß wir nicht brasilianische Cruzeiros, sondern amerikanische Dollars hatten, hellte sich seine Miene auf und er sagte, das sei natürlich etwas anderes. Wenn wir in Georgetown [Guyana] getauscht hätten, hätten wir für 1 US-$ 2.60 Guyana-Dollar bekommen, der ehrenwerte Herr Apotheker gab uns für 200 US $ ganze 1000 Guyana-Dollar, sodaß sich für uns alle Preise in Guyana halbieren, sonst könnten wir uns hier auch überhaupt nichts leisten, alles ist schrecklich teuer. –

Der Rio Branco nordwestlich von Boa Vista, Roraima, Brasilien (ungefähr hier). Das Foto habe ich 1980 gemacht. Die Berge im Hintergrund sind die Kanuku Mountains in Guyana (vgl. Rio Branco, 13.09.2016).
Zur Ranch: Im Westen Guyanas liegt ein sehr interessantes Gebiet, die einzige Savanne Amerikas, sonst gibt es nur noch Savannengebiete in Südafrika. Es gibt nur einen einzige Ort Lethem hatte 2012 1702 Einwohner] mit weniger als 1000 Einwohnern in diesem Gebeite, das halb so groß wie die Bundesrepublik ist. Von diesem Ort (Lethem) kann man über das Gebirge an die Küste fliegen, was wir auch gemacht haben. Sonst gibt es ein paar Indianer-Dörfer und ein paar riesige Ranches, die Rinder züchten.

Die Rupununi-Savanne im Westen Guyanas in der Nähe der Manari-Ranch, fotografiert Ende Februar 1980. Ich war auch schon einmal 1980 da. Aber beim ersten Mal war meine Kamera kaputt, weil sie in Brasilien in den Rio Branco gefallen war. Ich habe daher von meinem ersten Aufenthalt in Guyana keine Fotos (vgl. „Weites Land“, 22.07.2022).
Eine halbe Stunde mit dem Jeep von der Grenze war eine solche Ranch, das „Manari Ranch Hotel„, das exklusive Zimmer hatte (nur 8 und wir waren die einzigen Gäste), sogar Duschen (Wasserleitungen gibt es natürlich nicht, aber die Flüsse sind sauber), und [man] servierte sagenhafte 4 Mahlzeiten am Tag, inklusive „Tee“ um 5 auf gute englische Art (Guyana war bis vor wenigen Jahren englische Kolonie, man spricht auch Englisch).
Wir konnten reiten, im Fluß schwimmen, ein Boot stand zu unserer Verfügung, ein alter englischer Billartisch, der Blick von unserem Fenster gibt über eine sandige Ebene mit kargem Buschwerk und bis zu 4m hohen Termitenhügeln, am Horizont eine blau-graue Bergkette – einfach traumhaft.

Rupununi-Savanne in der Nähe der Manari-Ranch, Guyana, fotografiert Ende Februar 1980. Im Hintergrund die Kanuku-Mountains.
Das Ganze für 60 DM für 2, uns bei unserem Umtauschkurs wasen das 15 DM alles inklusive für eine Person – Voraussetzung war allerdings, daß wir das Geld über die Grenze schmuggeln mußten, weil die Einfuhr von Guyana-Dollar verboten ist. Wir hatten uns zum Glück schon in Berlin eine Sondergenehmigung der Regierung in Georgetown besorgt, uns in der Savanne aufhalten zu können (wegen eines Aufstands der Rancher und der Indianer in den frühen 70-er Jahren lassen sie normalerweise keinen dahin) und alles lief bestens – unser Geldgürtel ist ein Geld wert.

Paddeln auf dem Manari River (vgl. „Vorschau Paddeln“, 18.04.2018).
Die einzige unangenehme Begleiterscheinung war, daß Suanne 1 Woche lang Durchfall hatte, woher, wissen wir nicht. Und ich eine Kombination von Muskelkater und Sonnenbrand vom Rudern auf dem kleinen Fluß.
Beim Flug nach Georgetown mußten wir überrascht feststellen, wie schwer unser Gepäck mittlerweile schon ist – zusammen fast 50kg! [D.h. mein Rucksack war rund 30kg schwer, weil meine Begleiterin nicht so viel tragen konnte.] Wir werden auf Barbados alles überflüssige Zeug verkaufen oder verschenken.
Hier in Georgetown ist es schwül und drückend warm wie vor einem Sturm, und wir haben kaum die Energie, uns fortzubewegen. Heute waren wir den ganzen Tag im Zoo und im botanischen Garten, anschließend cninesisch essen – die vielen Chinesen hier sprechen fast alle nur ein paar Worte Englisch – immer nur einer in der Familie, dafür ist das Essen aber richtig chinesisch. Als wir nach längeren Verhandlungen endlich statt Messer und Gabel Stäbchen bekamen, mußte erst einmal – wie überall – das gesamte Küchenpersonal kichernd um die Ecke schauen.

Guyana Zoological Park, Georgetown, 1982 – wahrscheinlich der einzige Zoo einer Hauptstadt eines Landes, der keine Website hat. Die Vögel sind Eigentliche Aras.(vgl. „Eigentliche Vögel“, 26.07.2022>)
Wir hoffen, hier vor Sonntag noch wegfliegen zu können Richtung Trinidad – die nächste Post (und die letzte, wenn nichts wichtiges mehr passiert) in ca 2. Wochen von Grenada.
Bitte Grüße an alle, ich schreibe keinen Karten mehr […] sonst haben alle mindestens eine bekommen – wir werden ja sehen! Grüße auch von Susanne
Burkhard
Ich weiß nicht. wo J.s Brief angelangt ist – ich habe den Eindruck, daß ich meine gesamte Post in Manaus nicht bekommen habe, weil der Schaltermensch meinen Namen überhaupt weder lesen, schreiben noch aussprechen konnte.
Trinidad, Nordküste revisited
Sieh mal an. Beim Aussortieren diverser digitaler Archiv-Ordner habe ich noch ein bisher unveröffentliches Foto gefunden. Wie ich am 21.05.2020 schrieb:
Das Foto habe ich 1982 gemacht auf einem Schiff von Port of Spain (Republic of Trinidad and Tobago) nach Scarborough/Tobago, nördlich von Filette. Dieses Foto muss ich kurz vor dem anderen geschossen haben, weil das Haus links an der Steilküste (Wer kann so etwas bezahlen? Und wie kommt man dahin?) auf dem anderen klein über dem Felsen noch zu sehen ist.
Das erste Foto aus der Serie erschien am 30.01.2018 („Caribbean Sunset“).
Und jetzt habe ich noch gleich ein zweites gefunden, was hier noch nicht erschien.
Also im Reisetagebuch nachgeschaut; die Bilder stammen vom 01.03.1981.
„Die Fähre fährt unter dänischer Flagge und wohl auch teilweise dänischer Besatzung, ein Riesenschiff mit Postern aus Dänemark und ADAC-Werbung, aber es schaukelt doch ganz schön.
Die meisten Leute pennen, und ein paar Möchtegern-Rasta gucken die ganz Zeit auf [US-]amerikanische Bikini-Frauen. Die Nordküste gebirgig; ein paar Häuser an die Felsen geklebt. Abends Ankunft in Scarborough. Wir finden sofort Jacobs Guesthouse“.
Das gibt es ja noch! Ist direkt am Hafen.
Nach der Rückkehr aus Charlotteville im Norden Tobagos kamen wir dann in Scarborough im abenteuerlichen „Z“ Mohammed’s Guesthouse unter.
Stollmeyer’s Castle
Killarney (Stollmeyer’s Castle), ein Gebäude der Magnificent Seven in Port of Spain, Trinidad and Tobago, fotografiert in der Nähe des Rock Garden (nach Westen) im Queen’s Park Savannah am 28.02.1982, also vor 15145 Tagen. Vor 41 Jahren – aber ich kann mich noch immer daran erinnern, dass ich das Foto durch die Gläser meiner Sonnenbrille gemacht habe. Ich hatte nur eine einfache Taschenkamera, und da die Sonne so grell war, habe ich es so mit der „Belichtung“ versucht.
Das war jetzt das letzte Foto aus Trinidad und Tobago, falls ich nicht noch eines in einem alten Backup finde.
Caste of Dishwashers
Scarborough, Republic of Trinidad and Tobago, fotografiert 1982 in der Küche des „Z“ Mohammed’s Guesthouse in der Nähe des Busbahnhofs, ein abgerissener, aber preiswerter Schuppen. Strictly no pork allowed. Meine damalige Freundin wäscht das Geschirr ab; wir haben uns meistens selbst bekocht.
John Ross und anderes
Ein Friedhof in Port of Spain, Trinidad – ich weiß nicht mehr, welcher es war. Aus meinem Reisetagebuch, 28.02.1982:
Port of Spain – langweilige Betonbauten, aber interessante Leute. Wahnsinniger Verkehr und 6-spurige Autobahn nach Port of Spain… (…)
Friedhof total vergammelt, nur einige Gräber von Deutschstämmigen nicht. Parks für Penner (?) ebenso vergammelt. Viele Häuser mit Hund und hohen Mauern. Supermarkt fast unbezahlbar, Gemüsepreise annähernd doppelt so hoch wie bei uns. Wir essen unseren Reis, und morgen gibt es Haferflockensuppe, dazu 6 Grapefruit für 2.99 TD. Wir buchen für Barbados, 3.4. 22.00 Uhr!
Am Sonntag: Botanischer Garten mit Rübezahlbäumen. Aussicht auf den Hafen, Bande Jugendlicher mit Radio. Weiß behelmter Wachmann am Governor’s House. Baseball-Übungen einer Familie im Savannah Park. Schöne alte Villen rundum. Grab des Governors von 1836. Im Zoo „praise the lord“-singende Gemeinde. Wenig Tiere. Langweilig, heiß, alles dicht…
Little Tobago und mehr
Little Tobago an der Nordostspitze der Insel, fotografiert am 10.03.1982. Wir waren mit dem Bus unterwegs auf dem Rückweg von Charlotteville nach Scarborough. It is an important breeding site for seabirds such as red-billed tropicbird, Audubon’s shearwater, brown booby, brown noddy, sooty and bridled terns. A few pairs of white-tailed tropicbirds are also nesting here.
In Scarborough gibt es ein kleines Denkmal für den britischen König Georg V. 1911. Ich habe den Platz aber leider nicht wiedergefunden, Wir waren im Jacob’s Guesthouse abgestiegen.
Drahtseilakt oder: Tillandsien [Update]
Gesehen in Charlotteville an der Man-O-War-Bay auf Tobago, Republic of Trinidad and Tobago, Kleine Antillen.
Die Fragen, die ich mir damals stellte und die auch der Grund waren, warum ich das Foto in der zweiten Märzwoche 1982 gemacht habe: Wie sind die Pflanzen da hinaufgekommen? Und wie schaffen sie es, dort weiterzuwachsen?
[Update] Die hier mitlesenden Botanici identifizierten die Pflanzen als Tillandsien.
Caroni Lagoon National Park, revisited
Die Fotos habe ich am 28.02.1982 gemacht beim Flug von Georgetown/Guyana nach Port of Spain (Republic of Trinidad and Tobago). Ich schrieb hier am 06.06.2020: „Damals wusste ich es nicht: Die grüne Fläche unten ist der Caroni Lagoon National Park, der größte Mangrovensumpf auf Trinidad“. (anderes Foto aus ähnlicher Perspektive)
Aus meinem Reisetagebuch: 14 $ [Guyana Dollar] kostet das Taxi zum Timehri [eigentlich: Cheddi Jagan International Airport], und wir geben das letzte Geld für scheußliche Brezeln aus. (…) Natürlich hat das Flugzeug Verspätung, aber schließlich geht es doch los.
Bizarre Wolken, und ich kann mich kaum [mit dem Fotografieren] zurückhalten. Wir fliegen über Venezuela, und weil wir dieses Mal links sitzen, sehen wir die Orinoco-Mündung. Über Trinidad wird das Wetter schlecht, aber Port of Spain und die davor liegen Sümpfe sind gut zu sehen…
Ladies of Port of Spain
Port of Spain, Trinidad und Tobago, fotografiert in der letzten Märzwoche 1982. Ich weiß nicht mehr genau, wo das war, aber auf jeden Fall vermutlich in der Nähe des Queen’s Park Savannah und der so genannten Magnificent Seven im Stadteil St. Clair entlang der Maraval Road.
Man beachte die Tasche auf dem Kopf…
Piratenbucht, revisited
Das bin ich 1982 in Charlotteville an der Man-O-War-Bay auf Tobago (Republic of Trinidad and Tobago, Kleine Antillen). Versprochen: Mehr nichtssagende Fotos hierzu wird es nicht mehr haben.
Wenn man übrigens per images.google.com z. B. nach „Charlotteville“ und „Tobago“ sucht, hat man den Eindruck, dass sich seitdem gar nicht viel geändert hat. Und das ist auch gut so.
Ich habe auch in meinem Reisetagebuch nachgeschaut (Anfang März 1982): Wir haben nichts gemacht außer zu chillen und zu baden. Zu Charlotteville habe ich noch ein paar interessante Details, aber die passen besser zu den Aufnahmen, die ich noch nicht online gestellt habe.
[Weitere Fotos vom diesem paradiesischen Strand, mit und ohne Frau, 04.02.2020, 28.05.2020 und am 31.07.2012.]
Palmen, Strand und Öl
Ein Strand in der Nähe von Scarborough, Republic of Trinidad and Tobago, fotografiert Anfang März 1982. So idyllisch es aussieht: Meinem Reisetagebuch entnehme ich, dass wir nicht baden konnten, weil das Wasser voller schmieriger Ölflecken war.
Anflug auf Port of Spain, revisited
Das Foto habe ich 1982 gemacht beim Flug von Georgetown/Guyana nach Port of Spain (Republic of Trinidad and Tobago). Damals wusste ich es nicht: Die grüne Fläche unten ist der Caroni Lagoon National Park, der größte Mangrovensumpf auf Trinidad (anderes Foto aus ähnlicher Perspektive).
Girl with Broom
Ein indischstämmiges Mädchen bei der Hausarbeit im „Z“ Mohammed’s Guesthouse, Scarborough, Republic of Trinidad and Tobago, fotografiert 1982 (vgl. 14.01.2020: „Der muslimische Onkel in Scarborough“.
Aus meinem Reisetagebuch, 11.03.1982:
Wir verlassen Charlotteville, nicht ohne ein kleines Gebet unserer Wirtin Miss Nicholson für uns ertragen zu müssen. Vor lauter Begeisterung singt sie anschließend noch ein Lied.
In Scarborough bleiben wird im Z Mohammed’s Guesthouse– (…) Bei den Muselmanens ist strictly no pork allowed. (…) Ich verstehe nicht, warum es sich die Leute nicht ein bisschen schöner machen. (…) Wir geben unser Geld für Eis aus.
Buccoo ist ein Fehlschlag, 1. düstere Stimmung, 2. keine Sonne, 3. der Strand langweilig und viele Steine, 4. wir wandern fast die ganze Strecke wieder zurück, die Straßen schmal und viele Kurven, teilweise schön, aber hässliche Neubauten überall. Der Busfahrer rast wie verrückt, ohne Rücksicht auf Verluste (in diesem Fall der Seitenspiegel).
Wir kaufen unsere erste breadfruit, zu behandeln wie Kartoffeln…
Nixe vor Dschungel
Das Foto habe ich 1982 in Charlotteville an der Man-O-War-Bay auf Tobago (Republic of Trinidad and Tobago, Kleine Antillen) gemacht – der idyllischste Ort, in dem ich jemals war. Mir gefiel der Kontrast zwischem dem Meer und dem Dschungel, der direkt hinter dem Strand begann. (Im Vordergrund meine damalige Freundin.)
Trinidad, North Coast
Das Foto habe ich 1982 gemacht auf einem Schiff von Port of Spain (Republic of Trinidad and Tobago) nach Scarborough/Tobago, nördlich von Filette.
Smile!
Fort King George bzw. die Reste davon, Scarborough, Republic of Trinidad and Tobago (1982). Wie angekündigt ein Foto meiner damaligen Freundin und Reisebegleiterin – aber nicht das letzte Foto aus Trinidad.
Fort King George, revisited
Fort King George bzw. die Reste davon, Scarborough, Republic of Trinidad and Tobago (1982). Die Ruinen des Forts hatte ich hier schon am 24.02.2018 und am 14.04.2019. Eines kommt noch – auf dem ist dann meine damalige Lebensabschnittsgefährtin größer und deutlicher zu sehen.
Heute und morgen habe ich nicht wirklich Zeit, etwas Gedankenvolles zu bloggen, deshalb gibt es nur Bildchen.
Pirate’s Bay
Das Foto habe ich 1982 in Charlotteville an der Man-O-War-Bay auf Tobago (Republic of Trinidad and Tobago, Kleine Antillen) gemacht – der idyllischste Ort, in dem ich jemals war. Hotels gab es dort nicht, und alle Strände waren leer.












































