Firefox Quantum, update revisited

firefox

Nachdem mir auch unter Linux Firefox 57.0 angedreht wurde, musste ich mich nach neuen Add-ons umsehen. Hier sind Vorschläge. Oder wissen die des sicheren Surfens kundigen Leserinnen und die Technik-affinen Leser mehr und weisen mich darauf hin? Was fehlt?

Ich habe noch Probleme, ein Tool zu finden, dass mir eine Website im Pdf-Format anzeigt (zum Ausdrucken). Die angebotenen Add-ons telefonieren alle nach Hause oder machen noch Schlimmeres.

Ganz angetan bin ich von Country Flags & IP WHOIS, sogar mit eingebautem TinyURL und direktem Link zur WaybackMachine.

Ich konnte mir natürlich nicht verkneifen, meine eigene „Reputation“ anzeigen zu lassen….

Aus Spaß an der Freud‘ habe ich noch I don’t care about cookies 2.7.3 hinzugenommen.

Firefox Quantum, update

add-ons

Ein Freund wies mich auf uMatrix hin. Wenn man gezwungen ist, auf Firefox Quantum upzugraden, ist das Add-on ein guter Ersatz für Nocript. [Video] Ich empfehle aber, noch nicht zu wechseln oder auf Firefox ESR (Extended Support Release) umzusteigen.

Unter Linux ist Firefox noch bei Version 56.0. Alle Add-ons funktionieren.

Briefkasten by tomster and erdgeist

Hat jemand hier den elektronischen Briefkasten ausprobiert? Bin mir nicht sicher, ob mir die Installation auf Anhieb gelänge. Brauche notfalls Hilfe…

Wundersame Geschichten von den Schildbürgern zu München

schildbürger

Die Stadtverwaltung von München wechselt von Linux zu Windows – ein Schildbürgerstreich, wie ihn die Schildbürger selbst nicht besser hätten ausdenken können. Eine Behörde ist eben nicht rational, sondern eine eigene Welt.

Ich aber frage euch mit Matthew D. Rose: „Wo kommt die Kohle her? Wo geht die Kohle hin?“ Damit ist alles gefragt.

Unable to Extract

Ehrenmal Kommunalfriedhof Weetfeld

Einen Rat, bitte! Kann es sein, das Youtube bestimmte Videos davor schützt, per Terminal heruntergeladen zu werden? Bei anderen geht es problemlos. Kann also nicht an der Version liegen.

Proletarischer Journalismus oder: Ehre, wem Ehre gebührt

Ehrenmal Kommunalfriedhof WeetfeldEhrenmal Kommunalfriedhof WeetfeldEhrenmal Kommunalfriedhof WeetfeldEhrenmal Kommunalfriedhof Weetfeld

Mal so ganz unter uns, liebe an Geschichte interessierten Leserinnen und historisch gebildeten Leser: Was wäre, wenn die Website Ruhr 1920 offline ginge? Ich habe nichts gefunden, was korrekt über den Austand des Proletariats im Ruhrgebiet 1920 berichtete – und was davon an Denkmälern übriggeblieben ist. Ja, ein Rapper-Video von den Grenzgängern kann man jungen Leuten empfehlen (Einfach grandios! Ich wüsste gern, woher das Filmmaterial ist. Ideen oder Tipps?) Wenn ich es nicht schon wüsste, hätte ich wieder etwas über die Arbeiterverräterpartei SPD gelernt.

Natürlich haben wir dann noch Rote Ruhrarme 1920 von Heiner Herde. Dort wird angekündigt, dass einer der Augenzeugen „aus der Distanz des bürgerlichen Journalisten“ zu Wort käme. Har har. Wer würde das noch heute sich zu sagen trauen? (Ja, ihr dürft mich gern einen proletarischen Journalisten nennen!)

[By the way: habe gerade gelernt, wie man Youtube-Videos per Terminal downloaden kann.]

Ich habe den Kommunalfriedhof Hamm-Wiescherhöfen bzw. Weetfeld, Weetfelder Straße besucht und das dortige Ehrenmal. Hier wurden gefallene Kämpfer der Roten Ruhr-Armee begraben. Der Stein ist erhalten, weil ein Bauer ihn nach der Machtübernahme der Nazis versteckte. Die Namen der Ermordeten sollen hier noch einmal genannt werden: Franz Casper, Otto Abt, Otto Probst, Theo Vehring, Albert Fusselberg, Anton Ehlert, Franz Sobeck, Wenzel Bontkowski, Johann Balake und ein unbekannter Toter.

„1920, wen juckt das schon? Die Revolution!“

Nicht weit davon ist ein weiteres „Ehrenmal“, sozusagen inhaltlich das Gegenteil (Foto unten). Für mich sind die dort „Geehrten“ keine „Helden“. Es könnte sein, dass eben diese Soldaten auch die waren, die die Arbeiter niedergemetzelt haben. Der Stein lädt auch nicht ein, zu „gedenken“. Ich habe mir die Namen gar nicht erst angesehen.

Bitte durchsuchen Sie mein Gerät!

bundestrojaner

Ich habe eine kleine und unmaßgebliche Frage, die bekanntlich niemanden interessiert: Wie will man Computer „heimlich“ durchsuchen?

„…ist es nötig, die Geräte der Betroffenen mit Schadsoftware in Form sogenannter Staatstrojaner zu infizieren.“

Wie? Wie? Wie?

Wannadings und Reissen

linux

Screenshot: ca. 2006, ein Uralt-Rechner mit irgendeiner exotischen Linux-Version (habe ich vergessen)

Ich blogge erst morgen wieder, heute dritter Tag 12-Stunden-Schicht.

Krankenschwester in der Notaufnahme, mit kühl-professionellem Blick auf einen Patienten, der sich vor Schmerzen krümmt: „Anus oder Hämorrhoiden“. #diagnosendiemannichtgernhört

Die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser lasen vermutlich schon Fefe über Wannacrypt. Zum Kringeln.

Peter Glaser schreibt über das Reißen.

Laserprinter [Update]

Ich brauche einen Printserver, weil sich meine verschiedenen Rechner mit Drucker und Fritzbox ziemlich verheddern. Irgendwelche Emfpehlungen?

Drucker: Oki 332 (kein eigenes WLAN), Fritzbox 7490, Betriebssysteme: Ubuntu 16.04 (2x), Windows 7 (2x) und Windows 10 sowie Android (2x). Das Problem ist, dass das Windows-10-Laptop die anderen Rechner blockiert, wenn es am USB-Port der Fritzbox hängt, sogar Ubuntu druckt auf dem Umweg über Windows 10. Ich will das jetzt endgültig lösen.

[Update] Ein Freund machte mich darauf aufmerksam, dass der Drucker schon alles hat. Ich muss also nur das fucking manual lesen.

Schwänze und der Tag des Buches

lesezimmer

Heute ist der Welttag des Buches. Ich aber sage Euch: Ich habe Tails installiert und spiele damit herum. Ich bin fürderhin umgeben von Büchern. Ich hoffe, das ist gültig. (Ist vier Mal „ich“ am Satzanfang nicht egozentrisch oder gar Narzissmus?)

You might be under attack [solved]

tor browser

Ich brauche mal einen guten Rat. Ich versuchte, auf meinem Netbook unter Linux den Tor-Browser zu installieren (über Synaptic). Das funktioniert aber nicht (vgl. Screenshot).

Natürlich bin ich nicht allein – das passierte schon vielen: bugs.debian.org, vgl. auch hier und hier und hier. Ich habe dennoch keine Ahnung, was ich tun soll.

Spielend kompliziert

Na gut. Jetzt habe ich den ganzen Vormittag eines freien Sonntags damit verbracht, meinen Drucker, der am USB-Port meiner Fritzbox hängt, unter Ubuntu zum Laufen Drucken zu bringen. Den Nächsten, der behauptet, das sei spielend einfach, verprügele ich eigenhändig. Just saying.

He made computer great again

linux

Veracrypt

veracrypt

Ich habe jetzt alle meine Rechner auf Veracrypt (Version 1.19) umgestellt.

Für Windows ist die Installation selbsterklärend und identisch mit der von Truecrpyt. Bei Linux muss man auf die Kommandozeile:

$ sudo add-apt-repository ppa:unit193/encryption
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install veracrypt

Der Verein German Privacy Fund bietet zwar immer noch Truecrypt an, aber empfiehlt jetzt auch Veracrypt. (By the way: der GPF hat einen neuen PGP-Schlüssel.)

Seahorse, verdammt! Oder: GtkDialog mapped without a transient parent

Harndrang

Kann mir jemand erklären, warum ich unter Seahorse keinen PGP-Schlüssel erzeugen kann? Was bedeutet die verdammte Fehlermeldung?

Ladies and Gentlemen, please welcome Xenial Xerus!

Xenial Xerus

Mathematismus-Marxismus-Leninismus?

SVG MathML

WTF?

MEGA online

MEGA

Die MEGA ist jetzt online. Irgendwie. Leider kann ich weder mit Chromium noch mit Firefox unter Linux irgendetwas sehen. Die taz erwähnt das Problem auch nicht.

Kernel Panic

Kernel panic

Der Kernel ließ sich durch sudo apt-get autoremove wieder beruhigen.

Truecrypt mit Linux, reloaded

truecrpyt

Mir geht es so wie den meisten Leute: Erst wenn ich etwas wirklich brauche, beschäftige ich mich damit, zumal wenn ich das Thema schon genügend zu kennen glaube.

Morgen fahre ich in den Ruhrpott – inne Heimat, wie man dort zu sagen pflegt. Da ich eine Woche Pause von Secondlife machen will, brauche ich nur mein Netbook mitnehmen, auf dem Ubuntu läuft. (In Unna ist erst recht Neuland-Entwicklungsland, was die Geschwindigkeit angeht.)

Aber habe ich dort auch wirklich alle Schlüssel, um verschlüsselte E-Mails lesen zu können? Ich erwarte wichtige Post für eine aufwändige Recherche.

Also schnell einen Container auf einem USB-Stick erzeugen. Ähhhh… aber auf dem Netbook hatte ich kein Truecrypt. Ich muss doch dort den Container wieder öffnen können! (Keys import etc.) Wie ging das noch mal gleich?

Das entsprechende Wiki erklärt, wie man einen Leopard-Panzer, den man als Bausatz gekauft hat, selbst zusammenbaut. Ich hasse es. Wieder in Ruhrpöttisch: Die kommen imma von Hölzken auf Stöcksken. Besser gleich das hier lesen und anwenden.

Voilá! (Ja, ihr könnt da gern draufgucken, es gibt nichts zu sehen, was ihr nicht sehen dürftet!)

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