Hide and Seek

secret messagesecret message

Manchmal muss man sich über die Berichterstattung bei Heise doch wundern. Wenn jemand sachlich und richtig technische Themen im Internet dargestellt haben möchte, wer sollte sonst vernünftig aufklären?

Aktuell: “Missing Link: Wie Staaten die Verschlüsselung im Internet per Gesetz aushebeln”. Der Artikel ist zwar lang, aber, mit Verlaub, richtig schlecht.

Erstens: Was ist überhaupt gemeint? Transportverschlüsselung oder Ende-Ende-Verschlüsselung der Nutzer? Oder gar beides?

Zweitens: Hat das irgendjemand angekündigt, die üblichen Verdächtigen hätten es gern (gähn) oder geschieht es real?

Drittens: Geht es um eine gesetzliche Grundlage, Verschlüsselung zu verbieten oder möchte man es nur umsetzen oder beides?

Viertens: Geht es um die Provider oder um die so genannten Endverbraucher oder beide?

Fünftens: Oder geht es um alles, Politiker haben aber keinen blassen Schimmer und raunen deshalb geheimnisvoll herum? “… nicht zuletzt der Einbau von Verschlüsselung in Basisprotokolle des Internets drohe den Zugriff auf kriminelle Inhalte zu erschweren” – großes Bullshit-Bingo!

Australiens Assistance and Access Act ist gerade hoch im Kurs bei denen, die auch für Europa ein Anti-Verschlüsselungsgesetz fordern. (…) Bei den Technical Assistance Requests (TARs), versorgen die Provider die australische Polizei sowie die verschiedene Geheimdienste mit entschlüsselten Daten von Zielpersonen.

Entschlüsselte Daten von Zielpersonen? Meinen sie die Zugangsdaten für E-Mail-Konten? (Was hülfe das?) Zugangsdaten für Websites und Social Media? Oder möchten jemand – am besten per Ferndiagnose – meine Veracrypt-Passwörter entschlüsseln? Have fun!

Australiens Regierung tritt dem Vorwurf, Hintertüren einzubauen, mit einer eigenen FAQ entgegen, in der sie über “Mythen” spricht, die über das Gesetz verbreitet wurden.
Hintertüren? Ich will ja nicht schon wieder über die so genannte Online-Durchsuchung zetern (wenn die funktionierte, brauchte man ja keine Hintertüren). Nur für Windows oder auch für Linux Mint? Oder weiß man nichts Genaues wie immer nicht?

Oder sind andere Staaten nur neidisch über unsere schöne deutsche Sina-Box?

Guckst du hier: “Kanther fordert in seiner Rede, den Risiken, die sich aus der Technik ergeben auch mit den Mitteln der Technik zu begegnen und führt dabei unter anderem auch elektronische Wegfahrsperren als Mittel zur Verhinderung von Kraftfahrzeugdiebstählen an. Dieser Vergleich mutet seltsam unpassend an, handelt es sich dabei doch genau wie der Einsatz von kryptographischen Mitteln um ein klassisches Mittel zu Verbrechensprävention, nicht um ein staatliches Instrument zur Strafverfolgung. Eine Umsetzung von Kanthers Vorschlägen würde den Anwender von Datennetzen seiner legitimen Verteidigungsmöglichkeiten gegen Computerkriminelle berauben.
Kanther führt weiter aus, wie er sich die Kontrolle des Staates vorstellt: “Dies kann dadurch geschehen, daß die verwendeten Schlüssel sicher hinterlegt werden. Durch eine Kombination von organisatorischen, personellen, technischen und juristischen Maßnahmen kann jedem Verdacht einer Mißbrauchsmöglichkeit begegnet werden.”

Das war am 28 April 1997! Es gibt noch andere hübsche Beispiele. Vor 20 Jahren fragte Florian Rötzer auf Telepolis: “Nichts mehr mit Pretty Good Privacy?” Oder der Guardian (2001): “Pakistan to ban encryption software”.

Ich schrieb hier vor 12 Jahren: Der Artikel von Heise erinnerte mich an meinen Text auf spiggel.de vom 10.02.2007: “Geheimes Schreiben gegen Schäuble“, in dem ich Steganografie unter Linux vorstellte. Mit ein paar Befehlen kann man Texte so in Bildern verstecken, dass sie kaum gefunden werden.

Hier ein Beispiel, die Fotos oben sind das Ergebnis: Das linke Bild ist das Original, im rechten Foto ist ein längeres Zitat aus dem Koran verborgen. Ich habe vorher nachgesehen, in welchen Passagen es um den Jihad geht.

burks@master:~/burksfiles/temp5$ touch osama.txt
burks@master:~/burksfiles/temp5$ echo "Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Wenn sie aber bereuen und das Gebet verrichten und die Zakah entrichten, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist Allvergebend, Barmherzig;"> osama.txt
burks@master:~/burksfiles/temp5$ zip secretmessage.zip osama.txtupdating: osama.txt (deflated 36%)
burks@master:~/burksfiles/temp5$ cat 181008_2.jpg secretmessage.zip > 181008_3.jpg

Oder wünscht das Publikum, weil es besorgt ist, dass ich hier einen Online-Lehrgang über Steganografie anbiete? Gehe ich richtig in der Annahme, dass niemand mehr Windows 3.11 benutzt?

Vermischte Alu-Hüte

volksbad
Müller’sches Volksbad München, fotografiert am 20.10.2003, Symboldbild für alles

Was ich unbedingt noch mitteilen wollen, aber nicht dazu kam:

Jacobin spricht mir aus der Seele, was die Aluhut-Träger angeht.

“Dennoch müssen wir uns hüten, Menschen dafür zu verurteilen, »das Falsche« zu glauben und sie für ihre Verstöße gegen den ordnungsgemäßen öffentlichen Vernunftgebrauch an den Pranger zu stellen. Wir sollten stattdessen fragen, wie der Nährboden für das weitverbreitete Unbehagen an der Aufklärung entstehen konnte: Welche Funktion nehmen die Glaubenssysteme der Gegenaufklärung in unserer Gesellschaft ein?”

“Eine zentrale Schwäche des politischen liberalen Rationalismus ist, dass er in Klassenfragen blind ist. Oft mündet er in kaum verhohlenen Klassenhass einer liberalen, gebildeten Mittelschicht auf »die Bildungsfernen«. Ungeachtet der realen Klassenzusammensetzung der verschwörungstheoretischen, vor allem aber der esoterischen Bewegung – die eine heterogene Klassenstruktur aufweist und sich zu großen Teilen auch aus der Mittelschicht speist – stellt der dumme, ungeduschte Aluhut in der öffentlichen Vorstellung eine Figur der unteren Klasse dar.”

Telepolis beschäftigt sich mit dem kurzgeschorenen Rasen an sich, der ab sofort “peinlich” sein sollte: “Wer sich nicht freiwillig der Gartenzwergarmee anschließt, wird von den Nachbarn eingereiht.”

Twitter verbreitet die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. #prawda (Volksweisheit)

Oder auch: Trump legt sich mit [bitte selbst ausfüllen] an. Guter Mann. So funktioniert Werbung, und so setzt man Agenden.

Apropos Wahrheit: Ich empfinde irgendwie Schadenfreude. Die FAZ: “Die Recherchegruppe „Correctiv“ hat einen Bericht von „Tichys Einblick“ im Auftrag von Facebook mit einem „Teils falsch“-Stempel versehen. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe nun untersagt.”

– Die USA führen einen unerklärten heimlichen Krieg gegen Venezuela. Aber das wussten wir schon.

– Zum Schluss. Ich hoffe, dass die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser, die Linux nutzen, einige Befehle, die möglich, aber desaströs wirken, nicht ausführen? Wie wäre es mit mv / /dev/null?

Memorial: Upgrade

debian

2006 habe ich meine damaligen Rechner auf Debian umgestellt.

IT-Modus: Expert

spackos

Jaja, ich weiß, was das heißt. Latein gut zu können war damals dem Studium der Geschichte in Münster vorausgesetzt. Ich finde es noch heute nützlich. Aber eine Spam-Mail in Latein hat was. Ich kann mir allerdings nicht erklären, was bei denen schief gelaufen ist und wieso man mir noch eine Mail schicken muss.

Arin [NsLookup] sagt: Irgendwas bei Schlund. Na ja, Billig, billig, da weiß man, was man kriegt.

spackos

Österreich hatte übrigens einen Datenreichtum. “Über eine Online-Datenbank der österreichischen Verwaltung waren jahrelang sensible personenbezogene Informationen wie Privatadressen, Geburtsdaten und Angaben zum Steuerverfahren von rund einer Million Bürger ohne jegliche Hürden offen zugänglich.”

Ich muss zugeben, dass mir die Top Level Domain works bisher nicht bekannt war. Wozu braucht man das? Ist das eine von denen, die 2013 eingeführt wurden?

spackos

Die Mitarbeiter der Fraktion der “Linken” im Bundestag sind die Speerspitze der Neuland-Bewohner:
“Der Angriff auf die deutschen Parlamentarier begann mit einer Mail, die von den Vereinten Nationen zu stammen schien und Informationen zum Ukrainekonflikt versprach. Als eine Mitarbeiterin der Linkenfraktion auf den Link klickte, installierte sich ein Schadprogramm.”

Ach ja? Man liest E-Mails im HTML-Format? Man tut genau das, wovon ich in meinen Seminaren seit 1997 (!) abrate? Ein Programm installiert sich selbst, ohne dass der Nutzer es erlaubt? Hui! Einmal mit Profis arbeiten… Seufz.

mutt

Ich frage mich, was so schwer ist, E-Mails im Textformat anzusehen bzw. anzeigen zu lassen – sogar für Kleinweich-Nutzer? Faulheit? Dummheit? Oder wie gewohnt beides? Man kann ja niemanden zu Mutt zwingen, und das ist auch gut so, aber vielleicht sollte zu den Basics gehören, dass man weiß: Bill Gates war schuld, dass es so etwas überhaupt gibt.

Die ultimative Sicherheitslösung ist natürlich, sich dem Digitalen an sich zu verweigern und mit Papier und Stift zu arbeiten wie einige Gesundheitsämter (!) in Berlin. Und man darf natürlich nie auf Liebesbriefe antworten. Man muss nicht so streng sein wie Fefe vor zwanzig Jahren, als man noch DFUE sagte. (Das nur für die Nachgeborenen.) Aber ein bisschen kann man die Gehirnzellen schon anstrengen.

spackos

Man kann auf Spam-E-Mails auch antworten.

corvid19

Kein Tor

tor

Ich werde hier noch wahnsinnig. Ich habe zwei Rechner, die, was die Software (Ubuntu 18.04.4 LTS (Bionic Beaver)) angeht, fast identisch sind. Auf dem einen (dem Laptop) habe ich den Tor-Browser ohne Probleme installiert, auf dem anderen scheitere ich mit einer Fehlermeldung, die zu beheben ich schon gefühlt zweihunderttrillionen Foren-Beitrage angesehen habe, ohne einen zu finden, der mir hülfe.

Vielleicht wissen die technikaffinen Leserinnen und die softwarekundigen Leser etwas?

Crosspoint available?

crosspoint
CrossPoint-Nachfolger OpenXP in einer KDE-Konsole unter Linux, credits: Flups/Wikipedia

Ich schrob auf Fratzenbuch: “Ihr E-Mail Programm unterstützt leider keine HTML” – erster und nicht weitergelesener Satz vieler rasch gelöschter E-Mails. #security #neuland #pappnasen #unbelehrbar #crosspointwarsuper

Für mich war Crosspoint immer noch das beste E-Mail-Programm ever. Ich habe mich mal umgeschaut. Offensichtlich gibt es für Linux 64Bit keine verfügbare Version?

Arbeitet jemand mit FreeXP? Das könnte ich aus nostalgischen Gründen in der VirtualBox laufen lassen. Ich ärgere mich, dass ich damals von damals keine Screenshots mehr habe. Oder ich müsste überraschenderweise noch irgendwo eine Diskette finden mit dem Material für Neonazis und Computernetze.

corvid19

Zoom!

zoom

Ich habe mich jetzt doch entschlossen, für Konferenzen zunächst (!) Zoom zu verwenden, da es diese Software auch für Linux gibt und die Gratis-Version die Features bietet, die man zum Üben braucht.

Warum aber, zur Hölle, sieht das von mir ausgewählte temporäre Hintergrundbild (Thema auf vielfachen Wunsch des Publikums) aus, als hätte ich gerade eine gemeinsame psychotrophe Session mit Timothy Leary abgehalten? Es flimmert auch, wenn ich eine der vorgegebenen Grafiken nehme. Ich nehme nicht an, dass es am Bildschirm meines Laptops liegt, der ist ziemlich gut und sogar für Gamer geeignet.

Hat jemand eine Idee?

corvid19

Jitsi

jitsi

Den Rat des wohlwollenden Publikums aufnehmend habe ich mal Jitsi ausprobiert – also doch eine browserbasierte Lösung. Wenn ich mit dem Laptop eine Konferenz eröffne und mit dem anderen Rechner beitrete, kann ich mit mir selbst konferieren (falls das nötig sein würde).

Ich bin aber kläglich gescheitert, einen eigenen Server einzurichten. Hat nicht funktioniert, zahllose Fehlermeldungen der rätselhaften Art. Vielleicht muss das auch nicht sein.

Was ist eigentlich der Haken an der Version per Browser? Das würde doch ausreichen?

Einmaliges konsistentes Erlebnis

zoom

Ich arbeite mich gerade durch diese Liste (vgl. ubuntuusers) – ich könnte meine Seminare auch online anbieten (wieso komme ich erst jetzt auf die Idee?):
Liste von integrierten Webkonferenzlösungen mit erweitertem Funktionsumfang sowie Apache OpenMeetings.

Das Problem ist:
– Die Lösung muss plattformübergreifend sein, also, für Linux, Windows, Mac und Android funktionieren,
– die Lösung muss kostenfrei sein (der Marktführer Zoom erlaubt bei der kostenfreien Version nur 40 Minuten Konferenz), die Teilnehmer sollen nicht erst etwas kaufen müssen,
– browserbasierte Lösungen sind auch kompliziert, sobald man anfängt, an den Voreinstellungen etwas zu ändern (was ja u.a. das Thema meiner Seminare ist).

Bei Zoom, was mir empfohlen wurde, scheitere ich schon daran, mir eine Demoversion schicken zu lassen – irgendein Javascript-Error (obwohl ich das zugelassen hatte). Das ist doch deren Problem, nicht meins…

Kann jemand etwas empfehlen? (Ca. ein Dutzend Teilnehmer, ca. acht Stunden Dauer.)

Putt Putt Putty

little Italy

Ich habe zwei Fragen an die des Linuxens kundige Leserschaft:
– Ich gehe via Putty und SSH von einem Rechner (Ubuntu und XFCE) auf den anderen. So weit, so gut.

Vielleicht habe ich aber um die Ecke gedacht. Bisher ist mein Problem ungelöst, wie ich am bequemsten zwei Rechner synchroniesieren bzw. Daten hin- und herschieben kann. Ich arbeite manchmal mit luckyBackup, weil das von früher gewohnte Déjà Dup nie funktioniert.

Irgendwie vermasselt mir aber die Rechte-Verwaltung alles. Frage also: Kann ich denn nicht via SSH Dateien von einem Rechner auf den anderen kopieren – also per Kommandozeile? (Alle Rechner sind per Fritzbox verbunden, hängen also im “Intranet”.) Wenn ich mit Nautilus kopieren will, habe ich nicht die Rechte dazu, obwohl ich die jeweiligen Ordner IMHO freigegeben habe.

– Frage: Was ist das für eine komische Fehlermeldung, wenn ich Nautilus mit root-Rechten aufrufe? Offenbar ist das gar nicht vorgesehen oder sogar ein Bug?
sudo nautilus
[sudo] Passwort für burks:
Nautilus-Share-Message: 15:20:00.279: Called “net usershare info” but it failed: »net usershare« gab den Fehler 255 zurück: info_fn: file /var/lib/samba/usershares/xxx is not a well formed usershare file.
info_fn: Error was Path is not a directory.

Ich finde nichts, was mir das verständlich (!) erklärt.

Lenin, Linux und ich

The Lenin statue in Antarctica
The Lenin statue in Antarctica, Pole of Inaccessibility (Antarctic research station)

Was geschah, während ich die letzen Nachtschichten in der Rettungsstelle hatte (jetzt nur noch vier Tagschichten, dann ist vorläufig Schluss dort)? Ich könnte über Wolljacken für Pinguine reden – oder über die Sixtinische Kapelle. Dauert aber zu lange.

Um zu verstehen, wie sich die USA von Mitteleuropa unterscheidet, muss man zwei Meldungen interpretieren. Einerseits sind die Angestellten um Gesundheitswesen gerade im Klassenkampf aka streiken für höhere Löhne, weil sie sich eine angemessene Gesundheitsfürsorge nicht leisten können. Andererseits lehnen einige Gewerkschaften medicare for all ab. Alles klar? Puls und Atmung noch normal?

pro 7
Ab 9.07 sage ich etwas.

Der Klassenkampf in den Kliniken Berlins geht weiter. Der Konzern Vivantes gehört der Stadt Berlin, verantwortliche Gesundheitssenatorin ist Dilek Kalayci (SPD). Man könnte natürlich auch fragen, warum Sicherheitsfirmen in Krankenhäusern, mit denen die Belegschaft und die lokale Leitung sehr zufrieden waren und die Bestnoten bekamen, rausgeworfen und durch Billigfirmen ersetzt werden, deren Mitarbeiter sehr oft Arabisch sprechen und die durch Qualifikation nicht besonders aufgefallen sind? (Dazu müsste es Journalisten geben, die die Hintergründe recherchierten, was nicht der Fall ist. Demnächst mehr in diesem Theater.)

linux
Source: Somewhere on the Internet

Die Polizei empfiehlt naughty Linux

kali linux

ZDNet (via Fefe): “UK police deny responsibility for poster urging parents to report kids for using Kali Linux. Updated: Using Discord, too, is apparently a warning sign that your child is turning into a naughty hacker.”

Das ist ja lustig. Ich mag die britische Ironie im Teaser des Artikels.

Discord hat auch gleich einen Leitfaden für Eltern. “Block inappropriate content” ist nett, aber das überlässt die Entscheidung, was appropriate ist, wieder einer Firma. Dann kann ich auch gleich via Facebook chatten.

Apropos, Kali Linux: Ich kann das Video-Tutorial der Website weder mit Chromium noch mit Opera noch mit Firefox (alle für Linux) ansehen. Da müssten sie noch dran arbeiten oder verraten, was sie gern als Voreinstellung hätten.

XFCE, hurra!

xtce

Vor fast fünf Jahren hatte ich mir ein Acer Aspire Netbook (ohne Windows) gekauft. Ich brauche das selten, und es nervte total, dass Ubuntu das Gerät oft einfrieren ließ.

Nach der Lektüre von gefühlt 874623 Foren-Einträgen hatte ich die Nase voll und probierte es vor einigen Monaten mit Linux Mint. Aber auch das löste das Problem nicht.

Erst jetzt habe ich es hingekriegt – XFCE scheint das richtige – “ressourcenschonende” – Betriebssystem für das mittlerweile schon ältere Rechnerchen zu sein. Kein Einfrieren, keine unerklärlichen Abstürze, und so schön aufgeräut wie Mint es es auch.

Oppa erzählt aussem Kriech. Ich hatte das schon 2006 ausprobiert. By the way: Kennt jemand Damn Small Linux?

Deutsches Internet

download

Der Download dürfte zu Neujahr abgeschlossen sein…

Force of Nature on the Hammond

Lange nicht mehr so gute Musik gehört: Rick Wakeman and Jon Lord on Sunflower Jam 2011! Eine gute Gelegenheit, youtube-dl für Linux zu testen.

Walking in mouselook

Kasra – einer der drei Sims in Secondlife, die ich in den letzten zwei Monaten für Rollenspieler gebaut habe (vgl. Kasra – Fayeen).

Software: SimpleScreenRecorder für Linux, nicht bearbeitet (das ginge mit Shotcut). Secondlife client: Firestorm
Preferences/Graphics/Quality: Ultra. Avatar in Mouselook mode, nur nicht beim Türen öffnen). Die Videoqualität ist aber bei weitem nicht so gut wie im Original, kommt natürlich auf den Rechner und die Grafikkarte an.

Alles Remote

admin

Meine Aufgabe, selbst gestellt, ist folgende: Ich muss mit einem Linux-Laptop per Remote-Desktop auf ein Windows-Laptop zugreifen bzw. – wenn das geht – auch Programme ausführen. Das muss von überall aus funktionieren, also ist eine VPN-Verbindung über meine Fritzbox angesagt.

Ich habe auch vor, nur ein virtuelles Windows zu installieren, vielleicht per QEMU (Ist Vmware besser?). Ich habe das sowieso bei meinem PC mitgekauft, da niemand meinen großen Scanner unter Linux zum Laufen bekommen wird.

Was ist die eleganteste Lösung? Per virtuellem Windows auf das reale Windows-Laptop zuzugreifen, oder per Linux auf Windows – und wie? Was muss ich beachten?

Die Gesamtsituation et al, wo auch Milch und Honig fliessen

tuxedo
Getränke: Oban Single Malt, Shake: Banane, Birne, Honig und Milch, Kaffee: Guatemala Grande, Musik: Kwaku Ananse.

Ja, ich weiß, ich habe das nach klugen Gedanken lechzende Publikum sträflich vernachlässigt. Die Ursache vgl. mein letzte Posting – ein neuer Rechner, von dem aus ich jetzt zum ersten Mal blogge. Aber natürlich ging erst einmal alles schief – ich hätte vielleicht Beta-Tester werden sollen.

Der Rechner von Tuxedo kam schnell, aber leider hat man mir kein Ubuntu 18.04 verschlüsselt geliefert, wie bestellt, sondern eine unverschlüsselte Version. Tuxedo hat sich sogleich entschuldigt und angeboten, dass ich den Rechner auf deren Kosten zurückschicken könnte. Ich habe das abgelehnt, da der mitgelieferte WebFAI-Stick eine Neuinstallation ermöglicht. Ich vergaß Murphys Gesetz.

tuxedo

Das Problem: Wenn alles getan ist (dauerte bei mir ca. 20 Minuten, schnelle Leitung, LAN benötigt), kriegt man Ubuntu nicht auf: please unlock disk sdb[n]_crypt. Ich hatte aber nie ein Passwort definieren können. Natürlich passierte das nicht nur mir – aber es gibt nicht wirklich eine Lösung.

You’ve got it set for full-disk-encryption, in which case there is nothing anyone can do to help you to recover the password for it.
Not really sure what you’re trying in regards to reinstalling that brings up the same screen. As a proper reinstall should wipe that out and then allow you to install and boot into a system properly.
Na super.

Dummerweise erkannte mein BIOS auch den WebFAI-Stick nicht mehr. Ich konnte diesen Missstand nur beseitigen, indem ich das BIOS auf “Werkseinstellungen” zurücksetzte.

Dann also Ubuntu unverschlüsselt – ich arbeite ohnehin mit Veracrypt, eine Komplettverschlüsselung ist ein bisschen ooverkill. Nur stürzte die Kiste danach ab und ließ sich nicht mehr hochfahren.

tuxedo

Auch diese Fehlermeldung gab es schon. By the way: Was hätte ich gemacht, wenn ich nur den neuen Computer gehabt hätte und nicht einen zweiten, mit dem ich die Fehler suchte? Alles per Smartphone? Es war Freitag – eine Hotline gibt es am Wochenende nicht. Vorschlag eines Nutzers:

kernel: [ 0.982630] Couldn’t get size: 0x800000000000000e
kernel: [ 0.982929] MODSIGN: Couldn’t get UEFI db list
kernel: [ 0.986380] Couldn’t get size: 0x800000000000000e

The errors seem to be related to an attempt to import UEFI keys for Secure Boot. I do not have Secure Boot enabled in my BIOS but do only boot in UEFI.(…) I was able to stop the errors simply by changing a setting in the BIOS from [Customized] to [Standard] for Secure Boot Mode. The Customized setting allows you to modify the secure boot keys manually. The Standard just sets the default keys.
Note: This fixed my error even though I previously had Secure Boot [Disabled] in BIOS settings.
Security -> Secure Boot -> Secure Boot Mode -> [Standard]

Ich war schon in der Laune des HB-Männchens, zumal ich beim ersten Mal frohgemut eine Stunde lang Programme installiert hatte, die natürlich futsch waren.

tuxedo

Zähneknirschend habe ich Ubuntu zum dritten Mal installiert – und es gab wieder eine Fehlermeldung, die man aber offenbar ignorieren kann, aber auf die auch niemand eine Antwort hat (wäre nett, wenn jemand in den mitgelieferten Manuals darauf hinweisen würde, weil unbedarfte Nutzer vermutlich in Panik gerieten).

Die erste Datensicherung ging auch schief (dafür kann Tuxedo nichts): Datensicherung fehlgeschlagen
Sicherungsordner »/tmp/duplicity-hqblIp-tempdir/mktemp-pSdRoE-401« ist nicht vorhanden.

Mal sehen, woran das liegt… Und wo ist jetzt mein virtuelles Windows, das ich bestellt hatte? Ich werde am Montag mal telefonieren….

Hardware, reloaded

kabelsalat
Symbolbild

Da mein Hauptrechner so langsam ins Greisenalter kommt, keine SSD-Festplatte hat und auch schon ein wenig herumzickt, habe ich mir einen neuen gegönnt, der bald eintreffen wird – natürlich von Tuxedo. Von denen habe ich schon mein Laptop – und es gibt nichts zu bemängeln.

Ich habe ein bisschen hoch gerüstet: Als Prozessor einen AMD Ryzen 7 2700 (8x 3.2-4.1GHz Octa-Core, 16 Threads, 65W TDP) und als Grafikkarte die NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti.

Ich freue mich schon darauf, wenn das Gerät geliefert wird.

Radegast mit Wine?

Radegast is currently only officially supported on the Windows .NET 4.6.2 platform due to instability under Mono. Reintroduction of native Linux and MacOS support is planned. It is recommended that Radegast for Windows be installed via Wine on non-Windows platforms for the time being.”

Krieg ich das überhaupt zum Laufen unter Ubuntu 18.04?

Fehlermeldung: […]:~/radegast/bin$ wine radegast.exe
0009:err:mscoree:load_mono Could not load Mono into this process

Ich habe diese Fehlermeldungen zwar oft gefunden, aber die sind zum Teil Jahre alt.

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