Merchandise

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San José, Costa Rica, Weihnachten 1981. Mich plagte Montezumas Rache. Daher fragte ich den alten Chinesen im Laden, was dagegen wohl zu tun sei. Er empfahl mir: Drei Tropfen China-Öl auf ein Glas Wasser. Das half – innerhalb von ein paar Stunden war ich frei von Beschwerden. Vielleicht habe ich auch nur fest genug daran geglaubt.

Im Griebnitzkanal und drumherum

GriebnitzkanalstölpchenseeGriebnitzseeGlienicker LakedampfmaschinenhausSkyline PotsdamGlienicker Brücke

Hehe, Google Maps kennt den Griebnitzkanal nicht, sondern verweist irrig auf den Prinz-Friedrich-Leopold-Kanal. Wieso muss man Gewässer immer nach irrelevanten Vertretern der herrschenden Klasse benennen? Wäre doch schön, wenn die Reichen und Schönen in Wannsee in ihren Villen auf den Georg-Elser-Kanal blicken oder im Artur-Harris-Kanal planschen müssten?

Es begab sich aber zu der Zeit, dass die Temperaturen die 40 Grad erreichen wollten, dass alle Welt zum nächstgelegenden Wasser strebte (ausser der arbeitenden Klasse). Und diese Temperatur war nicht die allererste und geschah zu der Zeit, da Merkel Kanzlerin von Deutschland war. Und jedermann schwamm, paddelte oder motorbootete, dass das Wasser nur so spritzte, ein jeglicher in seine Stadt.

Da machte sich auch auf Burks aus Neukölln, aus der Stadt Berlin, in das reiche Land im Westen, das da heißt Spandau, auf dass er seine körperlichen Grenzen kennenlerne. Und als er daselbst auf dem Großen Wannsee war, kam die Zeit, da er in den Griebnitzkanal einbiegen musste. Und er hob das Paddel und sprach: Wohlan, lasset uns die Wassergrundstücke der Reichen und Privilegierten von nahem beobachten!

Alsbald paddelte er durch den Pohlesee, sah das Wehrhorn, sinnierte bei diesem Anlass, dass die Umerziehung im dortigen Reeducation Center wohl nicht viel gebracht oder nicht lange genug gedauert habe, paddelte alsbald in den Stölpchensee, der juristisch dem Teltowkanal untergeordnet ist (die spinnen, die…), gelangte dann unbeschadet in das Beitrittsgebiet, wo zunächst am Griebnitzsee das einseitige Fehlen von Villen und die am Ufer verlaufene Karl-Marx-Straße angenehm auffielen, wonach sich mehrere kleine Brücken hervortaten, die sich aber weigerten, den nötigen Schatten zu spenden, so dass dem Paddelnden die Hitze arg zu schaffen machte, woran auch das Dampfmaschinenhaus für Sanssouci naturgemäß nichts ändern konnte, bis endlich die Glienicker Lake in Sicht kam, genau auf der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg, und mit ihr ein sanftes Lüftchen, das bis zum Erreichen der Glienicker Brücke und einem kleinen Picknick darunter Linderung brachte.

Ich bin neun Stunden gepaddelt, zurück vorbei an der Pfaueninsel und Schwanenwerder bis nach Tiefwerder zum Bootshaus. Viel mehr würde ich nicht schaffen; ich war völlig platt.

Pädagogisches Appeasement

porn

In einer Befragung von Koch (1992) werden beispielsweise die zu einer ganzheitlichen Sexualerziehung notwendigen Themen Geschlechtsrollen, Zärtlichkeit und Liebe, Körpergefühle, vorehelicher Geschlechtsverkehr, Vermarktung der Sexualität von 80% der Lehrer akzeptiert. 40% der Eltern lehnen jedoch diese Themen für den Schulunterricht ab. Wenn also diese Themen in einer Elternversammlung zur Sprache kommen, besteht die Gefahr, dass Eltern sie für ihre Kinder ablehnen.

Noch problematischer wird es bezüglich der so genannten „heißen Eisen“ schulischer Sexualerziehung: Orgasmus, Selbstbefriedigung, Homosexualität, Schwangerschaftsabbruch, Pornografie, Prostitution. Für die unterrichtliche Behandlung dieser sechs Themen bis zum 10. Schuljahr sprechen sich in der angeführten Studie nur noch 30% der Lehrerinnen aus, und 85% der Eltern lehnen diese Schwerpunkte für ein unterrichtliches Gespräch ab. Bei der Behandlung solcher Themenfelder ist also ein behutsames Vorgehen und Zurückhaltung angeraten. (S. 337)

Der Lehrer hat auf weltanschauliche oder religiöse Überzeugungen der Eltern Rücksicht zu nehmen, z. B. wenn eine Reihe türkischer oder arabischer Schüler in der Klasse sind, sollten die in der Studie von Koch angeführten [sexualpädagogischen] Themenschwerpunkte mit größerer Zurückhaltung angegangen werden. (S. 338)

(Lothar Staeck: Zeitgemäßer Biologieunterricht: Eine Didaktik für die Neue Schulbiologie, 2016)

FYI: Exegi Momumentum, reloaded

Werkstatt

Ja, ich weiß, dass man in Hongkong in derartigen Räumen leben muss, wenn man zur so genannten Unterschicht gehört. Ich gönne mir den Luxus, eine klitzekleine Werkstatt zu haben, in der jeder Quadratzentimeter ausgenutzt wird. Mein Schraubstock hatte keine Heimat, daher musste ich ihm eine adäquate Bleibe sägen, hämmern und schrauben. Nur, falls jemand fragt, was ich an meinem freien Sonntag nach dem Frühstück angestellt habe – außer Blumen umzutopfen und zu gießen, einen Fleck auf dem Flurteppich versuchen zu entfernen, abzuwaschen, Fenster zu putzen, Wäsche zu waschen etc. – was man als Mann so macht.

Imchen et al

Grunewaldturm

Ich verfolge die Weltläufte durchaus und beabsichtige auch, diese zu kommentieren. Aber ich hatte in dem Beruf, der mich finanziell absichert, drei 12-Stunden-Nachtschichten und noch eine von zehn Stunden, zwei Tage frei und ab morgen noch drei 12-Stunden-Schichten.

In der Freizeit habe ich etwas Schönes getan, heute zum Beispiel war ich sechs Stunden auf dem Wasser, was mich total ausgelaugt hat. (Die Insel Imchen hatte ich schon erwähnt, heute habe ich sie umrundet. Nein, ich bin nicht auf der Insel gewesen.)

With Passion

passionsblumehyazintheRose

Die Passionsblume auf meinem winzigen Balkon blüht endlich. Auch die Hyazinthen Hortensien und Rosen scheinen sich wohlzufühlen.

Was ihr wollt

burks
Alter Mann vor altem Kran

By the way: Ich müsste mal wieder etwas Politisches posten, sonst springen die anspruchsvollen Leserinnen und kritischen Leser ab. Welche Themen? Tendenzieller Fall der Profitrate etwa? Je ein Kapitalist schlägt viele tot? Die Hijabisierung der „Linken“ und des öffentlichen Raums? Gödel? Riemann? Polygone? Donald Byrne gegen Bobby Fischer? Das Fermatsche Theorem? Der Fetischcharakter der Ware, revisited? Oder interessiert Euch mehr der Quedlinburger Domschatz und wie der Feudalismus zu definieren sei?

Read on my dear, read on oder: Der Weltgeist schwebte über den Wassern

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Ich las gerade im „Spiegel“ ein Zitat, das ich den literarisch und wissenschaftlich interessierten Leserinnen und den gebildeten Lesern nicht vorenthalten will, da es exakt dem entspricht, was ich von den meisten Leuten denke: „Ein elfseitiges PDF-Dokument – ernsthaft?! Das liest sich doch kein junger Mensch durch“. Sagt ein Moritz Bayerl, 18, Gymnasiast aus Köln, Wähler der „Grünen“ und jemand, der auch „Landesschüler*nnenvertretung“ stammelt, obwohl ich anzweifele, das die Interviewer, die ihn haben zu Wort kommen lassen, das Sternchen gehört haben.

Schon Klar. Die gesamte Weltliteratur – außer Thomas Gsella – ist bekanntlich kürzer als elf Seiten. Muss man nicht kennen, wenn man Grün wählt. Dem würde ich gern – womöglich zum Abitur – 50 Seiten aufdonnern, etwa Lohn, Preis und Profit und ihn anschließen examinieren, da, wenn wir schon in Stenografie schreiben und denken wollen, dieses Marxsche Traktat die Lektüre der drei Bände des „Kapitals“ ersetzen könnte, wenn man es denn verstünde.

Auch interessant: Marie Sophie Hingst war Bloggerin des Jahres 2017. Und niemand hat etwas gemerkt. Vielleicht sollte ich mir – der medialen Aufmerksamkeit wegen – auch eine etwas interessantere Lebensgeschichte ausdenken. Ich habe – hört genau zu! – eine Slumklinik (das „Slum“ ist wichtig!) in Cochabamba gegründet und dort eine Sexualberatung für junge indianische Frauen angeboten. Würde aber nicht funktionieren; ich bin keine junge Frau, der man automatisch alles glaubt, wenn sie nur treudoof guckt.

Auch interessant: Andrea Nahles ruft zum geordneten Untergang Übergang der SPD auf.

Auch interessant dazu ist die Kolumne Thomas Frickes: „Dramatisch auseinandergedriftet sind die verfügbaren Einkommen der Leute im Land vor allem: zwischen 1999 und 2005 – also exakt in jenen sechs Jahren, in denen die SPD erstmals seit Ewigkeiten den Kanzler stellte, zwischen dem Wahlsieg von Rot-Grün Ende 1998 und der Abwahl von Gerhard Schröder im Herbst 2005. (…) Zum Auseinanderdriften dürfte ebenso beigetragen haben, dass durch die Tarifflucht von Betrieben seit Mitte der Neunzigerjahre immer mehr Beschäftigte nicht mehr nach Tarif bezahlt wurden; oder dass es keine Steuer mehr auf Vermögen gab, was kurz vor Rot-Grün kam.

Was soll man dazu noch sagen? Ich weiß was: Die Umverteilung von unten nach oben ist die zentrale Aufgabe des Staates – eines Ausschusses der herrschenden Klasse – im Kapitalismus, und es ist egal, welche Partei regiert – schwarz, rot oder grün.

Ach so: der Titel. Die Anspielung des zweiten Teils kannte wer?

Restaurantempfehlung

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Im Pastaladen in Berlin-Weißensee gibt es extrem leckeres italienisches Essen – täglich „frische, handgemachte, original italienische Pasta, wie sie nur noch und immer seltener werdend in traditionellen Trattorias in Italien angeboten wird.“

Am Wochenende hat der kleine Laden geschlossen. Offiziell gibt es keinen Wein, weil für den Ausschank von Alkoholika ein behindertengerechtes Klo vorhanden sein müsste.

Ich aß Canederli Altoatesini – Semmelknödel aus Südtirol mit Fontina-Käse in Parmesan-Zitronen-Creme auf gebratenem Weißkohl mit Schnittlauch.

Welche Gesellschaft soll das abbilden?

schutzweste

Die Firma sorgt sich um die Sicherheit der Mitarbeiter. Also tragen wir jetzt hieb- und stichfeste Westen in der Notaufnahme. Ein Kollege wurde neulich so schwer verletzt, dass er für Monate ausfallen wird. Vor kurzem ging jemand mit einer abgebrochenen Flasche vor dem Krankenhaus auf Leute los.

Wäre ich Boris Palmer, würde ich fragen: Welche Gesellschaft soll das abbilden?

Eine Gesellschaft, die von vielen Einwanderern und deren Nachfahren geprägt ist, deren Werte und Verhalten nicht mit denen des gefühlten Mainstreams übereinstimmen. Zum Beispiel Leute, die in Deutschland geboren wurden, aber Fans des Diktators Erdogans sind. Leute, die hier Zuflucht gefunden haben, aber keinerlei Regeln akzeptieren (weil sie Regeln nie kennengelernt haben). Männer der „südländischen“ Art, die ausflippen, wenn Krankenschwestern (!) oder Ärztinnen (!) sie etwa anweisen zu tun. Mit denen habe ich täglich zu tun. Man muss es sportlich sehen, aber niemand wird mich daran hindern, die Dinge zu benennen.

Besonders lustig ist es natürlich, jetzt die Kommentare der Krawallzeitung Bild über Tübingens Oberbürgermeister und seine Kritik an der Multikulti-Werbekampagne der Deutschen Bahn zu lesen: „Boris Palmer ist eine notorische Krawallnudel und ziemlich eitel verliebt in seine eigenen Provokationen.“ Har har. (Ich finde den Namen des Kommentators nicht.) „Denn das Bild, das die Bahn von Deutschland und den Deutschen entwirft, ist nicht das, was die große Mehrheit der Deutschen täglich sieht. In der Nachbarschaft. Am Arbeitsplatz. In der Eisenbahn.“ Ist aber richtig und wahr.

Der Tagesspiegel zitiert Palmer zum aktuellen Thema: Menschen wie ich, also alte, weiße Männer, tauchen auf dieser Bildauswahl nicht auf“, sagte er. „Das finde ich erst mal erklärungsbedürftig.“ Offen und bunt heiße nicht, dass Personen, die aussähen wie er, auf einmal keinen Platz mehr zugewiesen bekämen.

Palmer weiß genau, auf welche Knöpfe er drücken muss, damit diejenigen, die er meint, Schnappatmung bekommen. Meinungstyrannen ist der richtige Begriff für Leute (oder schmallippige verletzte Frauen), die gar nicht mehr kontrovers diskutieren können oder wollen und die nur tolerant gegenüber der eigenen Meinung sind. (Beifall von der falschen Seite – etwa von den Salonfaschisten der AfD – sollte man ohnehin ignorieren.)

Ich habe eine Sache, zu der ich stehe und die ich weiterhin für richtig halte, falsch kommuniziert, weil ich mir nicht mehr als eine Minute Zeit genommen habe, um die Wirkungen meiner Formulierungen zu durchdenken.

Das ist natürlich gelogen. Palmer weiß genau, was er tun muss, um in sozialen Milieus, die nicht „grün“ sind, Stimmen bei der nächsten Wahl zu fangen. Der Mann ist ein Naturtalent. Im Gegensatz zu ihm würde ich aber nicht so weicheirig etwas verwässern oder zurücknehmen, was ich gesagt habe.

Havel, revisited

burkshavel

Ich habe heute die Paddelsaison eröffnet. Auf der Havel schlugen mir trotz wolkenlosen Himmels Wellen und Wind in gefühlter Orkanstärke entgegen. War neu und lustig.

Autolos

fahrrad

Wenn man – wie ich – ein Fahrrad für jeden Anlass hat, braucht man kein Auto.

Miscellanous oder: Wenig bekleidete Menschen, Chili und die Sintflut

mehr oder weniger bekleideter Mensch mit menstruationshintergrund
Symbolbild für „mehr oder weniger bekleidete Menschen (weiblich)“

Ein User schrieb:
Hmmmmm, Burks, was in diesem Blog immer geht ist:
1. Mehr oder weniger bekleidete Menschen (weiblich!)
2. Irgendwas mit Essen
3. Alles mit historischer Geschichte

Zu 3) muss ich anmerken, dass „historische Geschichte“ ein weißer Schimmel aka Oxymoron ist, es sei denn, es gäbe eine ahistorische Geschichte – wobei wir schon fast bei einer grundlegenden und tiefschürfenden Analyse der bürgerlichen Geschichtswissenschaft wären, die bekanntlich, wenn es darum geht, die Vergangenheit in Phasen oder Epochen einzuteilen, die sich – eingedenk des Widerspruches zwischen Produktionsverhältnissen und Produktivenkräften – in dialektischen Widersprüchen aka Klassenkampf auszutoben pflegen, jämmerlich versagt, da sie, sobald sie die stukturelle Analyse des Kapitalismus theoretisch erreicht hat (merke: schon Aristoteles hat die Ware an sich erklärt, was die heutige Volkswirtschartslehre feige igorieren muss), dessen Wurzeln im Feudalismus liegen, den er selbst vernichtet hat, aber dennoch auf ihm aufbaut, eine weitere Entwicklung zu etwas Höherem und Komplexeren, das wir gar nicht näher bezeichnen müssen, da das K-Wort zur zeit inpportun ist, leugnen muss, auch wenn es so klar vor den Augen erscheint wie eine Fata Morgana.

chili con carne

Ich bin den Ratschlägen des hiesigen sachkundigen Publikums gefolgt und habe den Zucker und den Wein bei Chili con Carne weggelassen und habe stattdessen Tabasco und Zartbitterschokolade zugefügt.

noah's flood

Zu 3): Ich muss es erst noch lesen, aber das Thema ist spannend. „David Brown (The Washington Post): A fascinating lesson in geology, oceanography, archaeology, and inductive reasoning.“

Over the millennia, the legend of a great deluge has endured in the biblical story of Noah and in such Middle Eastern myths as the epic of Gilgamesh. Now two distinguished geophysicists have discovered a catastrophic event that changed history, a gigantic flood 7,600 years ago in what is today the Black Sea.
Using sound waves and coring devices to probe the sea floor, William Ryan and Walter Pitman revealed clear evidence that this inland body of water had once been a vast freshwater lake lying hundreds of feet below the level of the world’s rising oceans. Sophisticated dating techniques confirmed that 7,600 years ago the mounting seas had burst through the narrow Bosporus valley, and the salt water of the Mediterranean had poured into the lake with unimaginable force, racing over beaches and up rivers, destroying or chasing all life before it. The rim of the lake, which had served as an oasis, a Garden of Eden for farms and villages in a vast region of semi-desert, became a sea of death. The people fled, dispersing their languages, genes, and memories.

Ich habe übrigens keine deutsche Ausgabe bzw. Übersetzung gefunden. irgendwie ist das bezeichnend.

Chili con Carne

chili con carne

Meine (verstorbene) Ex-Ehefrau war eine sehr gute Köchin. Ich habe mich jetzt daran erinnert, dass sie hier vor mehr als 12 Jahren einige Rezepte gebloggt hat. Ich habe Chili con Carne gestern nachgekocht – und es ist mir gut gelungen!

Zuerst wird zunächst eine in Würfel verarbeitete Zwiebel mit vier Esslöffeln Olivenöl in einer großen Pfanne angeröstet. Es folgen 400 Gramm Hackfleisch – rein Rind, gemischt je 50% Rind und Schwein oder auch Lammhackfleisch.

Während beides schön anbrät, werden zwei mittelgroße Paprikaschoten – vorzugsweise rot – ebenfalls in Würfel geschnitten und folgen dann dem Fleisch in die Pfanne.

Gewürzt wird nun mit Salz, Pfeffer, zwei Esslöffeln Zucker, Chilipulver, Cumin bzw. Kreuzkümmel, Paprikapulver. Mit 0,2 Litern Rotwein wird abgelöscht.

Sobald die Paprikawürfel weich und knapp bissfest geköchelt sind, eine Dose Kidneybohnen und eine Dose geschälte Tomaten hinzufügen – und schon ist das Chili nach kurzem Aufkochen und einem letzten Abschmecken servierbereit.

Natürlich kann man auch getrocknete Bohnen verwenden – und hier diverse Sorten. Es bieten sich auch schwarze Bohnen oder Adzuki-Bohnen an. Aber aufgepasst: Die getrockneten Bohnen müssen zunächst eine Nacht in Wasser eingeweicht sein, will man sie weich bekommen und nicht fünf Stunden kochen. Wer will, kann mit einer Dose Mais erweitern. Dann werden auf jeden Fall vier Personen richtig satt. [Bei meinem normalen Hunger: zwei. B.S.]

Zum Chili wird Brot gereicht: Baguette, Ciabatta oder auch selbst gebackenes Pizzabrot.

Als Getränk bietet sich ein kräftiger spanischer Rotwein an.

Einkaufsliste: 400 Gramm Hackfleisch, 2 Paprikaschoten, je eine Dose Kidneybohnen, geschälte Chili-Tomaten und ggf. Mais sowie Brot und Wein. Ansonsten werden eine Zwiebel, Salz, Pfeffer, Zucker, Chilipulver oder seine südafrikanische Variante Piri Piri, Cumin bzw. Kreuzkümmel und Paprikapulver und eine große Pfanne benötigt.

Burks‘ Kasselerbraten im Römertopf

Kasselerbraten im Römertopf

Burks‘ Kasselerbraten im Römertopf, ein modifiziertes Rezept von chefkoch.de: „Bauer Harms´ Kasselerbraten im Römertopf mit Honig, Senf, Tomatensauce“.

Ich empfehle nur eine halbe Tasse Tomatenketchup. Ich habe noch Kartoffeln dazu genommen und ein paar Möhren.

Köstlich!

Παντα ρει

balkon

Sonne schon im März? Das muss die Klimaerwärmung sein. Oder heisst es Erderwärmung? Oder Klimawandel? Ich sage nur: Παντα ρει!

Getränk: Lagavulin. Glas: Norlan Whisky Glass. Blume: Weiße Rosen. Location: Mein Balkon.

Bittere Orangen

bitterorangenmarmeladebitterorangenmarmelade

Burks proudly presents: Meine erste selbstgemachte Marmelade aus Bitterorangen. Schmeckt hervorragend und ist sogar geliert, obwohl ich keinen Gelierzucker genommen hatte. (Da stehen auch noch ein paar Gläser Apfelmarmelade mit Ingwer herum, die werde ich später testen.)

By the way: Finde Stadtfrüchte!

BPJM, revisited

schach
Symbolbild

Kann mir jemand den Sinn und Zweck dieser Behörde erklären, die ihre Mitteilungen aka „redaktionelle Inhalte“ geheimhalten möchte? Was wäre in Deutschland schlechter, wenn es sie nicht gäbe?

Tempolimit

tempolimit

Ich bin für ein Tempolimit. Wenn man aber liest, was für ein hanebüchener Unsinn zum Thema geschrieben wird, kriegt man (sic) Lust, ein Gaspedal gaaaaaaz durchzudrücken.

„Kraft­fahr­zeug­enthu­siast*innen“ – „Denker*innen“ – „Autobahnraser*innen“. Ich frage mich, ob diejenige, die so schreibt, eigentlich merkt, welchen Fremdschämeffekt sie auslöst? Ausserdem kann die Volontärin Lin Hierse kein gutes Deutsch: Mit diesem holperigen Soziologen-Jargon wollen sich marginalisierte Intellektuelle nach unten abgrenzen. Klassismus also in sprachesoterischem Gewande. (Jaja, wer im Glashaus sitzt…)

„Ernst zu nehmende Innovation und zukunftsfähiger Veränderungswille“ – Geschwurbel, das sich um die Klassenfrage drückt. Ich erkenne hier nur reaktionären kleinbürgerlichen Reformismus, grün und genderinfiziert. (Klar, dass das Publikum von mir jetzt einen Ismus erwartete…)

Chillen

chillen

Glücklich Chillen heißt: Nicht arbeiten zu müssen, ein leckeres Getränk in der Hand zu halten (Single Malt z.B.), auf dem Sofa zu liegen, Stille zu genießen und über das nachzudenken, was nachdenkenswert ist (42 z.B.).

Apropos Getränke: Ich habe mir die sachkundigen Ratschläge des hiesigen Publikums zu Herzen genommen.

whisky

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