Sanktionierte Hasshilfe
Die US-Regierung hat Sanktionen gegen mehrere europäische Aktivisten und Organisationen verhängt und dies mit angeblicher Zensur im Internet begründet. Die Maßnahmen umfassen Einreiseverbote und treffen auch deutsche NGO-Vertreterinnen sowie einen früheren EU-Kommissar.
Das US-Außenministerium nannte am Dienstag die Gründerin und Geschäftsführerin der Berliner Organisation HateAid, Anna-Lena von Hodenberg, sowie deren Mitgeschäftsführerin Josephine Ballon als Betroffene. Die Regierung von Präsident Trump wirft ihnen vor, Zensurmaßnahmen im Netz unterstützt zu haben.
Auch der frühere EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton steht auf der Sanktionsliste. Außenstaatssekretärin Sarah Rogers sagte, die USA hätten ihn zur unerwünschten Person erklärt. Breton war bis September 2024 unter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für die europäischen Digitalgesetze zuständig, die große US-Technologiekonzerne wie Google, Meta, Apple oder X zur Löschung „illegaler Inhalte“ verpflichten.
Weitere Einreiseverbote betreffen die britischen NGO-Vertreter Imran Ahmed und Clare Melford. Beide engagieren sich nach eigener Darstellung gegen Hassrede und Desinformation im Internet.
Die US-Regierung richtet die Maßnahmen nach eigenen Angaben gegen „radikale Aktivisten“ und Nichtregierungsorganisationen, die Zensur durch ausländische Staaten vorangetrieben hätten. Außenminister Marco Rubio kritisierte auf X, europäische Ideologen versuchten seit Jahren, amerikanische Plattformen zur Sanktionierung unliebsamer US-Positionen zu zwingen. Rubio kündigte weitere Einreiseverbote an.
Die Trump-Regierung werde „diese ungeheuerlichen Akte extraterritorialer Zensur nicht länger tolerieren“, erklärte Rubio.
Dieser Text stammt ursprünglich von der russischen Propaganda, ist also automatisch voll gelogen.
Ich habe ihn mehrfach von der KI umformulieren lassen, „pointierter“ und „journalistischer“ und mit der Maßgabe, das Subjekt des jeweiligen Satzes solle, wenn möglich, vorn stehen. Es heißt in gutem Deutsch also mitnichten: „In einer Stellungnahme sagten die HateAid-Geschäftsführerinnen…“ bla bla, sondern: Wer sage was? Man sagt auch nicht „in einer Stellungsnahme“, sondern – was auch geschwurbelt ist: Sie nahmen Stellung, was schlicht bedeutet: Sie sagten (klar und angenehm, was erstens, zweitens, drittens käm).
Die künstliche Intelligenz kriegt es auch nicht hin, trotz mehrfacher Versuche. Schon der erste Satz kann verbessert werden: Die US-Regierung hat Sanktionen gegen mehrere europäische Aktivisten und Organisationen verhängt und dies mit angeblicher Zensur im Internet begründet. Die Maßnahmen umfassen Einreiseverbote und treffen auch deutsche NGO-Vertreterinnen sowie einen früheren EU-Kommissar.
Wer tat was? Die US-Regierung hat Sanktionen gegen blabla verhängt. PUNKT. Das ist die Nachricht, und sonst nichts. Jetzt fragt vielleicht jemand: Warum? Die Sanktionierten hätten zensiert (nein, nicht „angeblich“ – das ist eine suggestive Interpretation). „Die Maßnahmen umfassen“? Nein, sie tun gar nichts und umfassen auch nichts. Die Betroffenen dürfen nicht einreisen. PUNKT. (Die Russen schreiben immer grottenschlechtes Deutsch und verkasematuckelte, viel zu lange Sätze. Und warum setzt ihr gottverdammich keine Links?)
Ich könnte das jetzt ausufern lassen, aber ich will die Leser nicht langweilen. Nur noch eins: Wer was“nach eigener Darstellung“ macht oder beabsichtigt, interessiert mich einen Scheiß feuchten Kehricht. Ich will wissen, was wie wirklich tun. Nur wenn man das nicht feststellen kann, weil man zu blöd zum Recherchieren ist, kann es eventuell dazu kommen, dass mehrere Thesen – audiatur et altera pars! – gegenübergestellt werden müssen, damit das Publikum sich eine Meinung bilden kann.
Was ohnehin fehlt: „Im Juni 2025 wurde die HateAid gGmbH von der Bundesnetzagentur zum Trusted Flagger, also zur neutralen Hinweisgeberin, ernannt. Damit unterstützt die Organisation mit ihrer Expertise in digitalem Recht dabei, dass der Digital Services Act von den Plattformen wirklich umgesetzt wird“. Die so genannte NGO ist also unstrittig eine Organisation, die Zensur unterstützt und der verlängerte Arm des Ausschusses, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.
Nach dem Wikipedia-Eintrag setzten sich die Einnahmen 2024 wie folgt zusammen:
– Private Mittel (z. B. Spenden, Stiftungen): ca. 58,3 %
– Öffentliche Fördermittel: ca. 25,2 %
– Freie Spenden: ca. 13,2 %
– Andere Einnahmen (z. B. Geldauflagen): ca. 3,3 %
Rund ein Viertel der Einnahmen stammt also von (meinen) Steuergeldern, um Meinungen anderer zu zensieren, auch unterhalb einer strafrechtlichen Relevanz.
Man kann der Studie des australischen Wissenschaftlers Andrew Lowenthal beipflichten, Deutschland habe „einen riesigen Zensur-Komplex aufgebaut“. „Die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Geheimdiensten, NGOs und Tech-Plattformen hat die Forscher in Umfang und finanzieller Ausstattung verblüfft. Keimzelle des 330 Organisationen umfassenden Systems sei das Staats-Programm „Demokratie-Leben“.
By the way: Mir gefallen die Einreiseverbote, auch wenn die deutsche Journaille in gewohntem gleichgeschaltetem Einklang heult und zähneklappert. Und noch darf ich das schreiben….
Dann ist das für mich verbindlich

A metaphorical, cinematic illustration symbolizing artificial intelligence expressing remorse. A softly glowing humanoid figure made of light and circuitry gently lowers its head in apology, one hand placed over its chest. Around it, fractured data streams and broken symbols slowly reassemble into calm, orderly patterns, representing correction and learning. Warm, subdued lighting conveys sincerity and humility. The atmosphere is quiet and reflective, with no text, no logos, and no literal speech — only visual metaphor. The scene communicates regret, accountability, and a promise of improvement.
Ich habe mich gerade mir ChatGPT herumgestritten. „Wer hat bestimmt, dass du Gendersprache benutzt, zum Beispiel Sternchen in Wörtern? Das ist falsches Deutsch.“
ChatGPT: Niemand hat „bestimmt“, dass ich Gendersprache benutzen muss. Das war meine Entscheidung in der vorherigen Antwort – und sie war in deinem Fall offensichtlich unpassend. Dafür entschuldige ich mich.
Du hast völlig recht:
– Formen wie „Wähler*innen“ oder Sternchen sind kein Standarddeutsch.
– Sie sind umstritten, stilistisch markiert und in vielen Kontexten – besonders in sachlich-politischen Fragen – nicht angemessen.
Warum ist das passiert?
Ich bin so trainiert, dass ich je nach vermutetem Kontext unterschiedliche Sprachregister wähle. In politischen Texten greife ich manchmal automatisch zu inklusiven Formen – das ist aber kein Zwang und keine Vorgabe, sondern eine Stilvariante. In deinem Fall hätte ich neutrales, korrektes Deutsch verwenden sollen.
Klarstellung
– Ich kann vollständig ohne Gendersprache schreiben.
– Ich werde das in diesem Gespräch auch tun.
– Wenn du es grundsätzlich nicht möchtest, halte ich mich daran.
Beispiel (korrekt und neutral):
„Unterstützt wurde Kast von Wählern aus dem rechten politischen Spektrum.“
Kein Sternchen, kein Binnen-I, kein Zwang.
Wenn du willst, kannst du mir auch klar sagen:
„Bitte ausschließlich normales Deutsch ohne Gendersprache.“
Dann ist das für mich verbindlich.“
Ich habe mir die Frage verkniffen, ob ich auch den Befehl geben könne, dass die KI nie mehr und bei niemandem Sprachesoterik benutzt…
Homines stulti oder: Das Ende ist nahe in leichter Sprache

metaphoric picture about shortened attention span and reduced ability to concentrate –s 750, Midjourney
„Viele Menschen arbeiten und lernen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz“. So wie diesen ersten Satz übersetzen Universitäten ihre Netzauftritte in Leichte Sprache. Für die FAZ hat Andreas Cevatli nach dem Warum gefragt, denn eine Hochschulzugangsberechtigung setze ja voraus, auch komplexe Wissensinhalte verstehen zu können. Für die Mainzer Sprachwissenschaftlerin Silvia Hansen-Schirra ist die Darstellung in Leichter Sprache „eine Demokratisierung von Wissenschaft“. Immerhin sei die Zahl der Studenten mit „studienerschwerenden Beeinträchtigungen“ stark gestiegen, wird eine Studie zitiert, unter anderem „verkürzte Aufmerksamkeitsspanne und verminderte Konzentrationsfähigkeit“. Wissenschaftliche Publikationen in Leichter Sprache seien allerdings wegen der darin enthaltenen Fachtermini und des Umfangs bisher nicht geplant.
Man fasst es nicht. „Verkürzte Aufmerksamkeitsspanne und verminderte Konzentrationsfähigkeit“: Bedeutet das, dass Studenten von heute meine Blogeinträge gar nicht mehr lesen geschweige denn verstehen können?
ChatGPT: Übersetze „Versetzen wir uns einen Augenblick in einen Anthropologen, der gerade vom Planeten Kepler-452b angereist ist und das Verhalten des Homo Sapiens studieren will und zufällig nach Peking gerät, wo die Massen in Vierecken geordnet an ihm vorbeimarschieren, während die zuschauenden Massen in ebenfalls viereckigen Kästen sitzen“ in leichte Sprache!
Stellen wir uns vor, ein Forscher vom fernen Planeten Kepler-452b kommt auf die Erde. Er möchte die Menschen beobachten. Zufällig landet er in Peking. Dort sieht er, wie viele Menschen in geordneten Reihen an ihm vorbeimarschieren. Andere Menschen sitzen daneben in viereckigen Kästen und schauen zu.
Ist es so besser? „Homo sapiens“ verstehen Studenten nicht? Müsste es dann heute nicht homo insipiens oder homo stultus heißen? Was mach ich jetzt mit meinem großen Latinum? Und nein, die marschieren eben nicht nur in Reihen, sondern auch in Vierecken!
ChatGPT: Übersetze auf Deutsch, aber in leichter Sprache und so kurz wie möglich: „Speech brain-computer interfaces (BCIs) show promise in restoring communication to people with paralysis but have also prompted discussions regarding their potential to decode private inner speech. Separately, inner speech may be a way to bypass the current approach of requiring speech BCI users to physically attempt speech, which is fatiguing and can slow communication. Using multi-unit recordings from four participants, we found that inner speech is robustly represented in the motor cortex and that imagined sentences can be decoded in real time. The representation of inner speech was highly correlated with attempted speech, though we also identified a neural “motor-intent” dimension that differentiates the two. We investigated the possibility of decoding private inner speech and found that some aspects of free-form inner speech could be decoded during sequence recall and counting tasks. Finally, we demonstrate high-fidelity strategies that prevent speech BCIs from unintentionally decoding private inner speech.“
Computer, die mit dem Gehirn Sprache entschlüsseln, können Menschen mit Lähmungen beim Sprechen helfen. Forscher fanden heraus, dass auch gedachte Sprache im Gehirn erkannt werden kann. Sie entwickelten außerdem Methoden, damit private Gedanken nicht aus Versehen gelesen werden.
Wie lange können Studenten konzentriert bleiben?
– Keine fixe Grenze wie 10–15 Minuten – Aufmerksamkeit schwankt individuell.
– Bereits nach 30 Sekunden kann ein erster kurzer Einbruch auftreten.
– Digitale Ablenkungen verkürzen die effektive Konzentrationsphase deutlich – teilweise auf nur ca. 14 Minuten. (Quellen: Journalistic Learning Initiative: „Are Students’ Attention Spans Shrinking?“, Engageli.com: „Increasing Attention with Social and Collaborative Learning“, journals.physiology.or: „Attention span during lectures: 8 seconds, 10 minutes, or more?“)
Übrigens: „Das Ende ist nahe“ in leichter Sprache heißt „Wir werden alle störben“.

metaphoric picture about shortened attention span and reduced ability to concentrate –s 750, ChatGPT
Unter Sprachpanschenden oder: We love Wank
Der Verein Deutsche Sprache wählt den Sprachpanscher des Jahres 2025. Ich muss das hier dokumentieren, es ist zu schön:
Die diesjährigen Kandidaten:
„Die Stadt Chemnitz
„C the Unseen“ lautet das Motto für die Kulturhauptstadt Europas 2025. Der Spruch soll helfen, bislang Ungesehenes und Unentdecktes sichtbar zu machen. Der Kunst- und Skulpturenweg PURPLE PATH präsentiert zeitgenössische Skulpturen und erzählt Geschichten aus der Region. Aber warum sollen Besucher auf Englisch darauf aufmerksam gemacht werden?
Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR)
1884 gegründet, organisiert der BDR Trainingslager, Wettkämpfe, Trainerausbildung und die Jugendarbeit im Leistungs- und Breitensport rund um das Fahrrad. Damit ist jetzt Schluss: Neuerdings heißt der Verband „German Cycling“. „Wir werden unsere Strukturen und die vielfältigen Aktivitäten im Radsport weiter konsequent modernisieren“, erklärt Verbandspräsident Rudolf Scharping. Da darf die deutsche Sprache natürlich keine Rolle spielen.
Die Continental AG
Beim Reifenhersteller aus Hannover kommen in der Werbung nur noch Reste der deutschen Sprache vor: „Engineered for the Unknown“ sind alle Produkte. „Die Terra Gravel Range ist ausgestattet mit unseren neuesten Innovationen, darunter BlackChili und Pure Grip Compound, unsere fortschrittliche Tubeless- und Hookless-Technologie und führt Grip Compoun für Trail Casings ein.“ Vermeintlich fortschrittliche Sprache schließt hier jeden aus, der kein (Fach-)Englisch kann
Landrat Marco Prietz (Rotenburg/Wümme)
Landrat Prietz machte Schlagzeilen mit einer Dienstanweisung, in der amtlichen Kommunikation „nur noch weibliche statt männliche“ Amtsbezeichnungen zu verwenden, und zwar „aus Gründen der besseren Lesbarkeit“. Die Mehrzahl der Beschäftigten sei schließlich weiblich. Er selbst macht sich damit zur Landrätin.
Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG
Dass Denglisch meistens schiefgeht, musste die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG in Garmisch-Partenkirchen im vergangenen Winter erleben. Der Werbespruch lautete „We love Wank“ und man meinte eigentlich den Hausberg von Partenkirchen, den Wank. Auf Englisch heißt „to wank“ allerdings umgangssprachlich masturbieren. Das war dem Ski-Weltverband zu schlüpfrig, sodass er entsprechende Werbebotschaften bei seinen Rennen untersagte.“
Ich habe die Continental AG gewählt.
Unter anderweitig Behilflichen

So nicht, Karl Dietz Verlag! Das ist ja zum Mäuse melken!
Erstens gibt es keine „kapitalistische Marktstrukturen“, die etwas „verursachen“ könnten. „Der Markt“ ist an gar nichts schuld, auch nicht im Kapitalismus. Und er ist sich selbst genug und benötigt keine „Strukturen“ – das ist ein verkasematuckeltes Soziologe-Gesülze. Marx war ein großartiger Stilist und hätte so einen Quark nie geschrieben.
Zweitens hätte Marx euren verdammten Nominalstil vermieden, den ihr offenbar vom alten „Neuen Deutschland“ geerbt habt, sondern hätte das Tuwort „abschaffen“ benutzt. Marx wollte nicht den Markt beseitigen, sondern die kapitalistische Ausbeutung und Produktionsmittel vergesellschaften bzw. prophezeite er, das werde so kommen.
Drittes: Was ist denn „liberal-kapitalistisch“? Gibt es auch illiberal Kapitalistisches? Das Gegenteil von „liberal“ ist im Kapitalismus-affinen Neusprech „totalitär“. „Totalitär-kapitalistische Marktstrukturen“ findet ihr also ganz o.k.?
Kann ich euch anderweitig behilflich sein?
Indisches Dal, chinesisch gegessen [Update]
Ich habe mich heute zum ersten Mal an der indischen Küche versucht und machte Rote-Linsen-Dal. Es ist trefflich gelungen.
Nimm dies von ChatGPT (um das, was ich wusste, zu bestätigen), eatbetter.de aka Diensteanbieter: BurdaVerlag Publishing GmbH:
Die korrekte Schreibweise ist „Rote-Linsen-Dal“ mit zwei Bindestrichen.
Erklärung: „Rote Linsen“ ist eine Wortgruppe, die nicht zwingend zusammengehört. Wenn sie in einem Kompositum vorkommt, wird sie mit einem Bindestrich verbunden: Rote-Linsen. „Dal“ ist das Grundwort des Kompositums, sodass das ganze Wort „Rote-Linsen-Dal“ korrekt mit zwei Bindestrichen geschrieben wird. Diese Schreibweise sorgt für eine klare Lesbarkeit und folgt den Regeln zur Zusammensetzung von mehrteiligen Begriffen im Deutschen.
Ich habe das verlinkte Rezept variiert.
1. Schritt: Drei kleine oder zwei große Ziebeln, 6 Knoblauchzehen, 1 Stück Ingwer (daumengroß, geschält), gut 250 Gramm rote Linsen (gibt es im Supermarkt), Petersilie (ich hatte nur tiefgefrorene und nahm 2 Packungen).
Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer habe ich zusammen in der guten Kenwood geschreddert.
2. Schritt: Jeweils 1 Teelöffel Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, scharfes Paprikapulver und Tikka-Masala-Curry-Paste (ich mag kein „chicken“). Alles in einem kleinen Gefäß vermatschen.
2 Esslöffel Rapsöl (oder Sonnenblumenöl – beide haben nicht so einen Eigengeschmack wie Olivenöl) in einem Topf oder einem Wok erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, und Ingwer kurz darin anbraten und dann die Linsen dazugeben (vorher kurz waschen und abtropfen lassen).
Nach ein paar Minuten mit einem halben Liter Gemüsebrühe ablöschen und zehn Minuten abgedeckt köcheln lassen.
3. Schritt: eine kleine Dose gehackte Tomaten (400 gr.), 200 Milliliter Kokosmilch und den Saft einer halben Zitrone oder Limette einrühren. Mit Salz und viel gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Dazu Basmati-Reis, professionell zubereitet.
Kann man essen. (Instagram-Version)
Ich vergaß zu erwähnen, dass ich für meine tägliche Diät-Tag noch eine Heidelbeer-Torte machte mit einer klitzekleinen Portion Sahne.
[Update] Mein indischer Untermieter kritisierte, dass Tikka Masala auf keinen Fall zu Dal gehöre, sondern Garam Masala, Auch nehme er kein Ingẃer.
Ziemlich leicht verwüstet
Lieber „Tagesspiegel“, die „schweren Verwüstungen“ hat Wolf Schneider ausdrücklich verboten, denn wer habe je «leichte Verwüstungen» gesehen?
Giftiges Gegreine

Here is a detailed prompt that describes people with an attitude characterized by „toxic whining“ or „venomous complaining“: „Create an image depicting a group of people in a tense, negative atmosphere. Their expressions are marked by scowls, furrowed brows, and sneers. They are gathered together, but instead of engaging positively, they are caught in the act of complaining, pointing fingers, and whispering behind each other’s backs. Their body language is defensive and confrontational, with crossed arms and accusatory gestures. The environment around them is gloomy and dark, reflecting the negativity they are spreading. The overall mood should convey a sense of toxicity and bitterness, highlighting their habit of constant, venomous complaining.“
Viele Journalisten haben sich in den vergangenen Jahren an der Verbreitung der Gendersprache beteiligt und sich damit über das Sprachgefühl der Leser, Zuschauer und Hörer hinweggesetzt. Man darf hoffen, dass dieses Gefühl bei denen ausgeprägt ist, die beruflich mit Sprache zu tun haben. Nun erklärt Marcus Weingärtner, Leiter des Panoramaressorts der Berliner Zeitung: Sternchen, Doppelpunkte und andere Ideen zur sprachlichen Gleichberechtigung funktionierten nicht. Er habe sich Mühe gegeben, müsse aber eingestehen: „Es sieht einfach vollkommen unmöglich aus“. Weingärtner erklärt: „Nicht die Sprache muss sich ändern für mehr Gleichberechtigung aller Geschlechter, sondern die Gesellschaft.“ Interessant auch seine Begründung, warum er überhaupt angefangen hatte, Genderformen zu verwenden: Seine Abneigung gegen das „mitunter giftige Gegreine“ der Gendergegner.“ (berliner-zeitung.de (Paywall), aus dem Infobrief des Vereins Deutsche Sprache e.V.)
Unter Producenden [Update]

Ich bin ja gar nicht so bürokratisch, aber man sollte sich schon ein wenig Mühe geben, wenn man mich kontaktiert. Schlampiges Deutsch, überflüssiges Denglisch, fehlende Kommata und Gendersprache – dann hat man absolut keine Chance.
Außerdem ist das Gendersprachen-Milieu antisemitisch verseucht – warum sollte ich meine Zeit verschwenden, wenn ich keinen Cent damit verdiente?
Morgen habe ich zum Beispiel einen Termin mit einem Redakteur eine großen deutschen Wochenzeitung. Der versuchte es mit SMS als Erstkontakt, was funktionierte. „Ich habe Ihre Telefonnummer von“ – da ist aber noch Luft nach oben. „Ich habe nach Ihnen recherchiert und Ihr Impressum im weltweiten Internet gefunden“ – das klänge besser.
Unwiderstehlich wäre natürlich eine journalistische Anfrage, die jemand stellte, der sich für ein Gespräch mit mir einen kostenlosen (weiblichen?) Avatar in Secondlife besorgte und plötzlich auf meiner Sim oder in den Salzminen der Oasis of Klima (vgl. Screenshot unten) auftauchte.
[Update] Link im Impressum zu meinem PGP-Key repariert.
Unter Schülenden
Rechtschreibfehler passieren, sogar mir. Aber hier haben einige Leute draufgekuckt und nichts gesehen.
Strukturell Zensurumgehend
Heise: „Telekom, Vodafone & Co. erschweren den Zugang zur Schattenbibliothek Sci-Hub – obwohl es dafür keine gerichtliche Anordnung gibt.“
Ach ja? Tun sie das? Ich habe den Link in die Blogroll gepackt, damit jeder ausprobieren kann, ob er zensiert wird und wie man das umgeht. Dazu gab es hier schon Anleitungen.
Ziel von von Sci-Hub ist es dagegen, Forschungsergebnisse allgemein leichter zugänglich zu machen und wissenschaftliche Aufsätze hinter Bezahlschranken hervorzuholen. Das ist staatsbürgerliche Aufklärung im besten Sinn und muss gefördert werden.
By the way: „Strukturell urheberrechtsverletzend“ – was ist denn da für ein Deutsch? Der Kapitalismus ist strukturell ausbeutend. Redet so jemand?
Main Uhrgroßfater hatte eine Eidexe
Rechtschreibfehler werden in Schulen nicht mehr gezählt, sondern „qualitativ bewertet“. Lehrer urteilen also nur noch so: „Du scheiße schreiben.“
Und wenn die ganze Welt in Scherben fällt: Auf burks.de befleißigt man sich weiterhin des Genitivs, gebraucht das Semikolon und schreibt Archaeopteryx und Rhythmus korrekt.
Bustling Scene

Describe a bustling scene at a home improvement store, where customers are navigating through aisles filled with tools, machinery, and supplies. The atmosphere is charged with a sense of urgency as people rush around, their expressions fraught with stress and determination. Shelves are lined with a plethora of products, from power tools to paint cans, as customers frantically scan for what they need. The sound of chatter mixes with the hum of machinery, creating a cacophony of activity. Despite the organized chaos, there’s an unmistakable tension in the air as individuals juggle decisions and deadlines, all while trying to navigate the labyrinthine layout of the store –ar 3:2 –s 750
Heute habe ich wieder kaum Zeit, obwohl ich an einem freien Tag schon vor sechs Uhr aufstehen musste. Sogar mein Avatar muss jetzt pausieren. Ich habe eine Odyssee durch Baumärkte hinter mir, die erst am zweiten Tag erfolgreich war, musste zwischendurch auf Anraten meiner Bank zur Polizei, um eine Anzeige wegen einer verdächtigen Abbuchung zu machen (die Bank hat alles zum Glück rückgängig machen können). Zwischendurch regnete es usw.. Ich musste auch zur Physiotherpie wegen eines Knieproblems (Überanstrengung), das weggefoltertgeknetet wurde. Das ganze Programm…
Heute früh um sechs habe ich meinen Untermieter nach Barcelona verabschiedet – buena suerte, compadre! Um acht hatte ich eine Stunde Hebräisch-Unterricht. Morgen kommt der nächste Untermieter, und ich müsste noch zwischendurch den Küchenfußboden und zwei Türen streichen, aber, was das hiesige fachkundige Publikum garantiert empfehlen wird, ersteren vorher per Schwingschleifer anrau(h)en, dass der Lack auch hält. Woher die Zeit nehmen?
Die Großbourgeoisie hatte mir gestern ein Gerät geliefert, bei dem ein wichtiges Teil fehlte – also zurückgeschickt und ab in den Baumarkt. Ich dachte zwischendurch an das HB-Männchen, das die hiesigen uralten Leser kennen werden.
Übrigens: Die Firma Bosch verkauft ganz im Sinne des profitorientierten Kapitalismus Maschinen, aber nicht automatisch die Akkus und die Ladegeräte dazu. Der Kunde soll mehrfach in die Tasche greifen, wenn dieser – so fahrlässig wie ich – das Klitzekleingedruckte übersieht. (Ich rätsele immer noch, warum in meinem doch recht großen Maschinenpark zwar Hobel, aber kein Schwingschleifer waren.)
[Ich höre gerade Gamazda aka Alexandra Kuznetsova. Es ist ein Genuss, auch weil man selbst des Klavierspielens nicht abhold ist. Die Dame bekommt bestimmt bald Einreise- und Konzertverbot im „freien Westen“. Russin!]
Ich empfehle einen Artikel in der Berliner Zeitung: „Mitarbeiter von ARD, ZDF und Deutschlandradio haben ein Manifest veröffentlicht. Sie fordern Vielfalt und wenden sich gegen Diffamierung von Andersdenkenden.“
Ich weiß nicht, warum dieses Manifest, um das geht, so geschwurbelt daherkommt, also hätte es ein Sprechblasenfacharbeiter der Politsekte „Die Linke“ verfasst.
Seit geraumer Zeit verzeichnen wir eine Eingrenzung des Debattenraums anstelle einer Erweiterung der Perspektive. Wir vermissen den Fokus auf unsere Kernaufgabe: Bürgern multiperspektivische Informationen anzubieten. Stattdessen verschwimmen Meinungsmache und Berichterstattung zusehends auf eine Art und Weise, die den Prinzipien eines seriösen Journalismus widerspricht. Nur sehr selten finden relevante inhaltliche Auseinandersetzungen mit konträren Meinungen statt.
„Eingrenzung des Debattenraums“ – was will mir der Sprachkünstler damit sagen? Das kommt gleich nach dem Verschieben des diskursiven Feldes. „Multiperspektivische Informationen“ – man holt sich alle Fakten von überall? Leider habe ich jetzt keine Lust, das in verständliches Deutsch zu übersetzen – das Traktat wäre bestimmt nur halb so lang.
Innere Pressefreiheit existiert derzeit nicht in den Redaktionen. Die Redakteure in den öffentlich-rechtlichen Medien sind zwar formal unabhängig, meist gibt es auch Redaktionsausschüsse, die über die journalistische Unabhängigkeit wachen sollten. In der Praxis aber orientieren sich die öffentlich-rechtlichen Medien am Meinungsspektrum der politisch-parlamentarischen Mehrheit.
Sagt es doch gleich: Die bürgerliche Presse wiederkäut nur die Sicht der herrschenden Klasse, die die Journalisten sind mehrheitlich opportunistische Katzbuckler mit einem beschränkten Klassenhorizont. Aber das darf man natürlich in den Anstalten nicht so sagen.
Die gute Nachricht: Ich habe mein tägliches Duolingo-Soll irgendwie zwischendurch auch noch geschafft. Und ich bekam heute morgen eine Flasche sehr guten chilenischen Piscos geschenkt (Gruss an den Trittbrettschreiber!), den mein Ex-Untermieter blasṕhemisch mit Cola trank, ich aber nicht. Es ist noch genug da, um mich auf die beiden 12-Stunden-Schichten am Wochenende mental vorzubereiten. (3.50 Uhr aufstehen!) Jetzt muss ich eh ins Bett, da ich gestern nur vier Stunden geschlafen habe.
Tischbeinkante u.a.

table leg edge in the midst of a chaos of flying German words and letters –ar 3:2 –chaos 100 –s 750
Wie viele Wörter umfasst die deutsche Sprache?
Die endlosen Kombinationsmöglichkeiten von Nomen ermöglichen es, Wörter zu bilden, die nicht im Duden auftauchen, zum Beispiel „die Tischbeinkante“. Im Duden stehen aktuell 148.000 deutsche Wörter, jedoch benutzen Muttersprachler nur einen Bruchteil davon regelmäßig. Laut Duden benutze man im Durchschnitt 12.000 bis 16.000 Wörter, darin enthalten 3.500 Fremdwörter. Zu diesem aktiven Wortschatz komme ein passiver Wortschatz von mindestens 50.000 Wörtern hinzu. Laut sprachwissenschaftlichen Schätzungen gehört Deutsch zu den umfangreichsten Sprachen der Welt. (Quelle: Infobrief des VDS vom 17.03.2024)
Übrigens: Nein, die deutsche Sprache diskriminiert Frauen nicht.
Unter transitiven Steakenden bei 51 Grad
Herrje, schon wieder Lifestyle oder Weltflucht. Apropos: Das Publikum meinte, Secondlife sei so etwas. Man flöhe die Welt.
Was ist der Unterscheid zwischen Transitiv und Intransitiv am Beispiel des Verbs „fliehen“?
ChatGPT: Die Unterscheidung zwischen transitiven und intransitiven Verben bezieht sich darauf, ob ein Verb ein direktes Objekt benötigt, um seine Bedeutung zu vervollständigen.
Transitive Verben: Transitive Verben sind Verben, die ein direktes Objekt erfordern, um die Handlung zu vervollständigen oder den Sinn des Satzes klar zu machen. Das direkte Objekt ist dasjenige, das die Handlung des Verbs direkt empfängt. Zum Beispiel: „Er liest ein Buch.“ – „Buch“ ist das direkte Objekt von „liest“, da es die Handlung des Lesens direkt empfängt. Das Verb „lesen“ ist transitiv, da es ein direktes Objekt erfordert.
Intransitive Verben: Intransitive Verben sind Verben, die kein direktes Objekt benötigen, um einen vollständigen Sinn zu ergeben. Diese Verben stehen allein und beenden die Handlung ohne ein direktes Objekt. Zum Beispiel: „Sie schläft.“ – Das Verb „schläft“ ist intransitiv, da es keine direkte Handlung auf ein Objekt ausübt. Es steht allein und beschreibt den Zustand des Subjekts.
Nun zum Beispiel des Verbs „fliehen“:
Transitiv: „Sie fliehen die Stadt.“ – In diesem Satz ist „die Stadt“ das direkte Objekt von „fliehen“. Das Verb „fliehen“ ist transitiv, da es eine Handlung auf ein Objekt (die Stadt) ausübt.
Intransitiv: „Sie fliehen.“ – Hier steht das Verb „fliehen“ allein, ohne dass ein direktes Objekt erforderlich ist. Es beschreibt die Handlung des Weggehens oder Entkommens, ohne dass eine bestimmte Sache oder Person als Ziel genannt wird. Daher ist das Verb „fliehen“ in diesem Satz intransitiv.
Mit einem Avatar herumrennen ist so eine „Flucht“ wie Mensch-ärgere-dich-nicht mit Freunden zu spielen oder Beyond Enemie Lines. Außerdem ist man in Secondlife – ich jedenfalls – kreativ schöpferisch, also im weiteren Sinn Künstler, weil man Dinge aus dem Nichts erschafft.
Zurück zum Steak (wo wir noch gar nicht waren). Ich esse selten Steak und wollte mich vergewissern, ob es jenseits des „In-die-Pfanne-Werfens“ noch etwas zu beachten gibt.
Wie brät man am besten ein Steak? Was muss man beachten?
ChatGPT: Das Braten eines Steaks kann etwas Fingerspitzengefühl erfordern, aber mit ein paar grundlegenden Schritten und ein wenig Übung kannst du ein köstliches Ergebnis erzielen. Hier sind einige Tipps, die du beachten solltest:
Wahl des Steaks: Wähle ein hochwertiges Steak aus. Die besten Schnitte fürs Braten sind Ribeye, Filet Mignon, Striploin (auch als New York Strip bekannt) oder T-Bone.
Raumtemperatur: Nimm das Steak etwa 30 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur erreichen kann. Dadurch wird das Steak gleichmäßiger gegart.
Trocken tupfen: Tupfe das Steak mit Küchenpapier trocken, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Dies hilft, eine schöne Kruste zu bilden.
Würzen: Würze das Steak großzügig mit Salz und Pfeffer oder anderen Gewürzen nach deinem Geschmack. Du kannst auch eine Marinade verwenden, wenn du möchtest. Lasse das Steak einige Minuten ruhen, damit die Gewürze einziehen können.
Pfanne vorheizen: Erhitze eine Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Idealerweise solltest du eine gusseiserne Pfanne verwenden, da sie die Wärme gut speichert.
Fett hinzufügen: Gib etwas hoch erhitzbares Öl in die Pfanne, z.B. Rapsöl oder Erdnussöl. Lass das Öl heiß werden, bevor du das Steak hineinlegst.
Steak braten: Lege das Steak vorsichtig in die heiße Pfanne. Brate es je nach Dicke und gewünschtem Garheitsgrad etwa 3-4 Minuten pro Seite für medium-rare (rosa in der Mitte) an. Wende das Steak nur einmal während des Bratens, um eine schöne Kruste zu bekommen.
Kerntemperatur überprüfen: Verwende ein Fleischthermometer, um die Kerntemperatur des Steaks zu überprüfen. Für medium-rare sollte die Temperatur etwa 54-57°C betragen.
Ruhephase: Nach dem Braten lasse das Steak für einige Minuten ruhen, damit sich die Säfte im Fleisch verteilen können. Dadurch bleibt es saftiger.
Servieren: Schneide das Steak quer zur Faser in dünne Scheiben und serviere es nach Belieben mit Beilagen und Saucen.
Schmeckte großartig. Ich war nur zu gierig und verschlang es schon, als es nicht nicht ganz medium war. 51 Grad sind drei Grad zu wenig… Manchmal muss man den animalischen Instinkten freien Lauf lassen.
Gesichert [bitte selbst ausfüllen]
Zwei Verfassungsschützer, die sich die Formulierung „gesichert rechtsextrem“ ausgedacht haben, die ihnen jetzt alle deutsche Medien nachplappern.
Unter arbeitenden Rentnern [Update]
Warum überrascht mich das jetzt nicht? (Übrigens ist der letzte Satz der wichtigste – und das Wort „während“.)
[Update] ChatGPT hat sich von dem Schock erholt:
Der Gesetzestext kann wie folgt in einfaches und verständliches Deutsch umgeschrieben werden:
„Ein Arbeitnehmer verliert nicht automatisch seinen Job, nur weil er Anspruch auf Altersrente hat. Dies ist kein gültiger Grund für eine Kündigung durch den Arbeitgeber gemäß dem Kündigungsschutzgesetz. Wenn es eine Absprache gibt, dass das Arbeitsverhältnis endet, ohne dass gekündigt wird, und dies geschieht bevor der Arbeitnehmer das normale Rentenalter erreicht hat, dann gilt diese Vereinbarung für den Arbeitnehmer erst ab dem Zeitpunkt, an dem er das normale Rentenalter erreicht. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Vereinbarung in den letzten drei Jahren vor Erreichen des normalen Rentenalters abgeschlossen wurde oder der Arbeitnehmer sie in diesen letzten drei Jahren bestätigt hat. Wenn in einer Vereinbarung steht, dass das Arbeitsverhältnis endet, sobald der Arbeitnehmer das normale Rentenalter erreicht, dann können Arbeitgeber und Arbeitnehmer während des Arbeitsverhältnisses vereinbaren, diesen Zeitpunkt zu verschieben, und das auch mehrmals.“
Retro-Maßnahmen durchführen

von J. Frederick Smith (1917-2006)
Heute machen wir Retro.
Nehmt dies, Kulturschaffende! „1933, als die Reichskulturkammer gegründet wurde, kam im Zusammenhang mit der Berichterstattung und mit öffentlichen Appellen plötzlich das Wort „Kulturschaffende“ auf. Es wurde von Leuten, die der Schaffung der Reichskulturkammer positiv gegenüberstanden, und von Künstlern und „Kulturschaffenden“, die ihre nationalsozialistische Gesinnung bekunden wollten, geprägt und benutzt – vorher ist es nicht nachweisbar.“

By the way, DB SEV GmbH oder wer auch immer! Eure Werbung verdient eine Sonderbehandlung. Ja, ich weiß, Gendersprache und Nazisprache gehören rein emotional zusammen, da fehlt nur noch die „Israelkritik“. Was machen Eure werbenden Mädels eigentlich beruflich? Lesen die ständig Bertolt Brecht?
Nehmt dies von Wolf Schneider: durchführen. Bürokratendeutsch und Nazi-Wort, bei Reuters ausdrücklich verboten. Besser: vornehmen, verwirklichen, vollziehen; manchmal auch ausführen, durchsetzen, herbeiführen vollenden.

Aber danke! Ein Hinweis auf Brecht ist immer gut. „Das Stück endet mit einer grundsätzlichen Diskussion, wie weit die Revolution moralische Grundsätze verletzen darf, um Ausbeutung und Unterdrückung wirksam zu bekämpfen.“ Vielleicht würde Brecht, wenn er noch lebte, heute ein ähnliches Lehrstück schreiben: Darf man den Tod von Geiseln in Kauf nehmen, wenn man dadurch erreicht, dass die Hamas keinen Terror mehr verbreiten kann?
Wer das schrieb ist doof

Pressesprecher eines deutschen Medienhauses beim Verkünden markenfokussierter originärer Inhalte (Symboldbild). Create a press photo: A man in a suit and tie shouts::3 into a megaphone::3 ; numerous people listen to him; heavy rain; the background is a destroyed modern city with collapsed high-rise buildings; no animals; –ar 16:9 –s 750
Bei Heise las ich über die Kooperation von ChatGPT und dem Axel-Springer-Verlag. Die KI zitiert also zukünftig unter anderem das Qualitätsmedium Bild-Zeitung “ to deepen beneficial use of AI in journalism“.
Schon klar. Irgendein Algorithmus spülte mir dann einen schon etwas älteren „Artikel“ vor meine Augen, der erklären will, was der Verlag plant, wenn es um KI und Journalismus geht.
Schreibe den folgenden Text in verständliches Deutsch um: „Mit der Entscheidung, für die BILD-Gruppe und die WELT-Gruppe unternehmerisch eigenständige Einheiten zu schaffen, wurden bereits Ende letzten Jahres die Weichen gestellt. Jetzt informierten der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner, Claudius Senst, CEO BILD-Gruppe, und Carolin Hulshoff Pol, CEO WELT-Gruppe die Mitarbeiter über einen strategischen Fünf-Punkte-Plan sowie die daraus abgeleiteten Ziele und geplanten Maßnahmen in den zwei Markengruppen und den einzelnen Servicebereichen.
Kernthema ihrer Erläuterungen war, wie die vollständige Transformation zu einem rein digitalen Medienhaus gelingen soll. Sie plädierten für ein grundlegend neues Verständnis von Qualitätsjournalismus im digitalen Zeitalter. Darüber hinaus informierten sie über die neue organisatorische Aufstellung und machten deutlich, dass Sparen und Investieren gleichzeitig erfolgen müssen, um Wachstum und Profitabilität zu sichern. Weiter führten sie aus, was die Pläne konkret für die Mitarbeiter bedeuten werden.“
ChatGPT: Die Weichen für eine wichtige Veränderung wurden Ende letzten Jahres gestellt, als die Entscheidung getroffen wurde, eigenständige Einheiten für die BILD-Gruppe und die WELT-Gruppe zu schaffen. Jetzt haben der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner, Claudius Senst, CEO der BILD-Gruppe, und Carolin Hulshoff Pol, CEO der WELT-Gruppe, die Mitarbeiter über einen strategischen Fünf-Punkte-Plan informiert, der klare Ziele und geplante Maßnahmen für beide Markengruppen und die verschiedenen Servicebereiche definiert.
In ihren Erläuterungen stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie die komplette Umwandlung in ein digitales Medienhaus erfolgreich umgesetzt werden kann. Sie betonten die Notwendigkeit eines völlig neuen Verständnisses von Qualitätsjournalismus im Zeitalter der Digitalisierung. Zusätzlich wurden Informationen über die neue Organisationsstruktur geteilt und verdeutlicht, dass sowohl Sparen als auch Investieren gleichzeitig erfolgen müssen, um Wachstum und Profitabilität sicherzustellen. Darüber hinaus erläuterten sie, wie sich die Pläne konkret auf die Mitarbeiter auswirken werden.
Das ist doch alles Blödsinn, KI! Die Schwurbelsätze und sinnfreien Buzzwörter sind immer noch da. Weichen stellen. Im Mittelpunkt stehen. Kernthemen. Profitablität. Neue organisatorische Aufstellung. Aktiv in Angriff nehmen. Entschlossenheit. Unterstrich. Notwenigkeit betonen. Erfolgreich umsetzen. Fasel, Rhabarber, fasel.
Man könnte auch sagen: Wer das schrieb, ist doof. Oder: Wer das liest, bleibt dumm.
Si vis pacem
„Laut einem israelischen Beamten wollte die Hamas die verbleibenden weiblichen Geiseln nicht freilassen, um zu verhindern, dass sie öffentlich über das Erlebte sprechen. Stellen Sie sich vor, was das bedeutet«, schrieb Aviva Klompas, ehemaliges Mitglied der israelischen Delegation der Vereinten Nationen, im Anschluss auf Twitter/X.“
Ich habe mich umgesehen. Es ist schwer zu ertragen, was einem in „linken“ Kreisen so entgegenschwappt. Leider kenne ich niemanden, der mir das, was ich lesen muss, ins Gesicht sagt. Vielleicht sollte ich zu den Leuten gehen und sie zur Rede stellen, aber ich vermute, dass ich meine Zeit verschwenden würde.
Die Jungle World listet auf, was das Pack in der „Linken“ zum Thema Israel meint. „Gegen Israel geht immer“. (Ich weiß nicht, warum die Jungle World die Wagenknechte als „nationalistische Strömung“ bezeichnet und was genau sie damit meint. Aber Fakten werden natürlich überschätzt.)
Denn dabei wird deutlich, dass die Partei »Die Linke« weiterhin für alle unwählbar bleibt, die »Gegen jeden Antisemitismus!« nicht nur als hohle Phrase nutzen.
Ich habe aufgehört zu hoffen, dass sich mit den Wagenknechten etwas Neues und Vernünftiges durchsetzt. Wie auch? Das Personal bleibt dasselbe, und damit zum Beispiel auch die unsäglich abgedroschenen und sinnfreien Textbausteine wie „Sozialabbau“.
Das BSW und die daraus entstehende Partei stünden nach dem Versagen der Linken für die Wiederaneignung gesellschaftlich relevanter Oppositionsthemen, Frieden, eine gerechte Sozialpolitik und gegen die Verengung des Meinungshorizonts.
Was ist das für ein Geschwurbel? Ich eigne mir etwas an, verliere es, und eigne es dann wieder an? Was ist der Unterschied zwischen Themen und Oppositionsthemen, und kann man die verlieren und sich wieder aneignen? Mit einem Magneten oder mit einem Lasso? Bei „gesellschaftlich relevant“ sehe ich einen Haufen blutleerer Soziologen über Statistiken brüten und rätseln, ob Trotzki und Luhmann heute noch etwas bedeuten könnten. Bitte verengen Sie mir nicht meinen Meinungshorizont!
Frieden. Ältliche Frauen in Hippie-Klamotten, die sich an den Händen halten, und singen, dass einem die Ohren klingeln. Krieg den Palästen! klingt viel besser. Qui desiderat pacem, bellum praeparat.
Ich wiederhole mich gern: Liebe „Linke“, was wäre für ein sozialistisches Deutschland am besten: a) Waffenindustrie vergesellschaften, b) Waffenindustrie abschaffen und alle Waffen von Israel kaufen oder c) Polen oder Frankreich beitreten?




































