Die schreckliche deutsche Sprache

schachtelsatz

Liebe Studenten, bitte übersetzt diesen wunderschönen Satz ins Deutsche:
Auf die Verfassungsbeschwerde des DITIB Landesverbandes Hessen e. V. hat die 2. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts mit einem heute veröffentlichten Beschluss Entscheidungen der Verwaltungsgerichte in einem gegen die Aussetzung des bekenntnisgebundenen islamischen Religionsunterrichts an Schulen des Landes Hessen gerichteten Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes wegen Verletzung des Anspruchs auf Gewährung effektiven Rechtsschutzes nach Art. 19 Abs. 4 GG aufgehoben und die Sache zur erneuten Entscheidung zurückverwiesen.

Das Bundesverfassungsgericht hat offenbar Mark Twain gelesen:
“Wer nie Deutsch gelernt hat, macht sich keinen Begriff, wie verwirrend diese Sprache ist. (…) Es gibt zehn Redeteile oder Wortklassen, und alle zehn machen Ärger. Ein durchschnittlicher Satz in einer deutschen Zeitung ist eine unübertrefflich eindrucksvolle Kuriosität; er nimmt ein Viertel einer Spalte ein; er enthält sämtliche zehn Redeteile – nicht in ordentlicher Folge, sondern durcheinander; er ist hauptsächlich aus zusammengesetzten Wörtern aufgebaut, die der Schreiber an Ort und Stelle hergestellt hat, so dass sie in keinem Wörterbuch zu finden sind – sechs oder sieben Wörter zu einem zusammengepackt, und zwar ohne Gelenk und Naht, will sagen: ohne Bindestriche; er handelt von vierzehn bis fünfzehn verschiedenen Themen, die alle in ihre eigene Parenthese eingesperrt sind, und jeweils drei oder vier dieser Parenthesen werden hier und dort durch eine zusätzliche Parenthese abermals eingeschlossen, so dass Pferche innerhalb von Pferchen entstehen; schließlich und endlich werden alle diese Parenthesen und Überparenthesen in einer Hauptparenthese zusammengefasst, die in der ersten Zeile des majestätischen Satzes anfängt und in der Mitte seiner letzten aufhört – und danach kommt das VERB, und man erfährt zum erstenmal, wovon die ganze Zeit die Rede war; und nach dem Verb hängt der Schreiber noch “haben sind gewesen gehabt worden sein” oder etwas dergleichen an – rein zur Verzierung, soweit ich das ergründen konnte –, und das Monument ist fertig.”

" vor die Glocke

newsletter die linke

Schön, dass bei der Partei “Die Linke” alles transparent ist, auch die Newsletter. Der Nachteil der Transparenz: Leute wie ich meckern dann herum, und ich finde immer etwas zum Herummeckern.

Die Cyberlinken erstellen ihren Frontalunterricht Cybernewsletter per Typo3 (“X-Mailer: TYPO3”) Das ist immerhin um Klassen besser als mit Outlook. Man könnte ihnen jetzt etwas über den Zeichensatz in HTML sagen oder über Querköpfe Leute wie mich, die sich ihre E-Mails nicht in HTML anzeigen lassen – nach dem Motto: Erste Wörter rasch gelöschter E-Mails: “Sollte diese E-Mail nicht richtig angezeigt werden, klicken Sie…”. Aber das lassen wir mal. Lieber auf den Inhalten herumtrampeln.

Die wohlwollenden Oberstudienräte für Deutsch im Publikum und die geneigten sprachkundigen Leserinnen wissen vermutlich schon, was kommt: Ung, ung, ung. Sie können es einfach nicht lassen. Bei “Vergesellschaftung”, so gut, schön und geeignet diese auch sei, können wir nachsichtig sein, aber dennoch sollte man immer Rössin und Reiterin nennen und ganz leninistisch fragen: Wer wen? Die deutsche Sprache kennt, und das mag die “Linke” überraschen, Verben, auch bekannt als Tuwörter. Die sollte man um der Dynamik und Eleganz des Ausgesagten willen so benutzen wie in der Glocke:

Hört ihr’s wimmern hoch vom Thurm!
Das ist Sturm!
Roth wie Blut
Ist der Himmel.
Das ist nicht des Tages Glut!
Welch Getümmel
Straßen auf!
Dampf wallt auf!
Flackernd steigt die Feuersäule,
Durch der Straße lange Zeile
Wächst es fort mit Windeseile,
Kochend wie aus Ofens Rachen
Glühn die Lüfte, Balken krachen,
Pfosten stürzen, Fenster klirren,
Kinder jammern, Mütter irren,
Thiere wimmern
Unter Trümmern,
Alles rennet, rettet, flüchtet,
Taghell ist die Nacht gelichtet…

Kommt da ein Wort vor, das mit -ung -oder -keit endet? Mitnichten. Warum nicht? Weil Schiller keins eingefallen ist? Auch nicht: Der wollte, dass sein Gedicht die Leser aus dem Sessel reißt, dass ihnen der Schweiß ausbricht und die Münder offenstehen, und vor allem, dass es sich so anhört wie das, was dort beschrieben wird.

“Die Corona-Pandemie ist global und ihre Eindämmung muss auch global erfolgen. Dafür müssen die Impfstoffe aber auch global schneller zur Verfügung stehen.”

Das ist garantiert nicht von Schiller, weil ich gähnen musste. Ginge es besser? Natürlich, aber muss man sich anstrengen und denken. Zwei mal Lautsprecherduktus mit “muss” hintereinander. Nein, das hört sich an wie: Die Revolution muss kommen, und alle müssen mitmachen. Überzeugte mich nicht. Satzlänge: Mehr als neun Wörter sollten die Stirne runzeln lassen und das Herz vor schlechtem Gewissen wummern. Wie dumm und begriffsstutzig oder auch arrogant muss man sein, um trotzig alle Regeln zu missachten, wie Texte verständlich sind oder auch nicht? Kann die mal jemand ohrfeigen, dass sie wachwerden (das ist jetzt eine unzulässige verbale “Mikroaggression”)? Oder heißen Kaffee über die Holzköpfe schütten?

Die COVID-19-Pandemie ist global. Global müssen wir sie auch eindämmen.

“Muss erfolgen” steht auf der schwarzen Liste derjenigen abgedroschenen und sinnfreien Textbausteine, die niemand verwenden darf, bei Strafe des Indenseegeworfenwerdensmitgewichten. Das gilt auch für “zur Verfügung stehen”.

Wir müssen weltweit über ausreichend Impfstoffe verfügen. Ja, tatsächlich! Zu “Verfügung” gibt es ein Tuwort!

“Wir wollen uns eben nicht damit zufriedengeben”: “Eben” ist überflüssiges Füllwort, wie ein Furz an falschen Stelle. Zudem muss ich jetzt rätseln: “Wir wollen nicht zufrieden sein mit”? Ist das gemeint? Ach so: Das Wichtige, was die Leser aufrütteln soll, wird im hinteren Teil des Satzes versteckt: “dass ein großer Teil der Menschen im globalen Süden erst irgendwann ab 2022 mit einer Impfung rechnen kann.” Spätestens beim Süden sind alle weggezappt. Der Satz ist schon wieder zu lang: Zerschlagen wir ihn!

Viele Menschen im globalen Süden [weiß der Henker, was das ist] in der Dritten Welt können erst 2022 geimpft werden. Das akzeptieren wir nicht!

“Dafür halten wie [sic!] auch eine Vergesellschaftung der Produktion, [Kommafehler] der zu einem großen Teil mit öffentlichen Mitteln entwickelten Impfstoffe für notwendig.”

Alles falsch. “Für notwendig halten” In den See mit euch, mit ganz vielen schweren blauen Bänden an den Füßen! Ein Satz mit zwanzig Wörtern, und das angedeutete Tuwort gaaaaanz hinten gut verborgen, dass auch niemand auf Anhieb kapiert, was wer will. (Man kann auch Newsletter Korrektur lesen und alles richtig schreiben! Oder fehlt euch die Manpower Womenpower dazu?)

Die Produktion von Impfstoffen wurde zu einem großen Teil mit Steuergeldern finanziert. Sie sollte vergesellschaftet werden.

Wie soll das denn umgesetzt werden? Meint die “Linke” Staatskapitalismus? Die Firma BioNTech in eine Genossenschaft umwandeln? Oder alles beschlagnahmen? Oder fordern, aber bis zum Kommunismus warten?

Leute, das ist alles heiße Luft. Niemand nimmt euch ernst, wenn ihr so herumfaselt. Es muss schon konkret und sinnlich sein. Und bevor es konkret werden kann, müsst ihr so formulieren, dass es jeder versteht. Schaut dem Volk aufs Maul!

“Mit einem anschauen” verstehe ich nicht, trotz langen Überlegens. Kann jemand helfen?

Perpetuierten Nörgeln

nörgeln

Das spülte in mein Postfach, angeschaut per Smartphone.

Dazu fällt mir etwas ein, aber gleichzeitig komme ich mir vor wie Don Quichote: Die werden weder meine Kritik zur Kenntnis nehmen noch etwas ändern. Das kenne ich vom Deutschen Journalisten-Verband. Man wechselt bei Kritik gleich in den Modus “beleidigte Leberwust”, rümpft hochnäsig den Gesichtserker und meint, alles zu ignorieren, löse das Problem.

Warum und zu welchem Ende versende ich (nicht) E-Mails im HTML-Format? Das BSI warnt davor. Warum beherzigen Journalisten das nicht oder diejenigen, die den Newsletter von “Aufstehen” versenden? Ich sage es euch: Weil sie dumm und ignorant sind. Basta. Oder weil sie denken, diejenigen, die sich um Sicherheit kümmern, sind eine gesellschaftlich irrelevante Gruppe und sitzen irgendwo mit Popcorn im Keller, dort, wo die “Linke” nie hinleuchtet.

Neulich hatte ich einen Tagtraum: Was machten diese Leute, wenn plötzlich der Faschismus oder so etwas Ähnliches käme? Nichts, vermutlich. Nur dumm gucken und jammern. Oder sie fragen mich (zu spät), was man tun könne. (Ich habe heute die zweite und letzte Mahnung an die Linke Medienakademie verschickt, weil die mein Honorar nicht zahlen. Bei sowas zögere ich nicht, denen einen Gerichtsvollzieher auf den Hals zu schicken. Dann lernen sie es auf die harte Tour und ganz ohne Gendersternchen.)

Wie sieht denn so etwas aus? Mein Nachname wird zerhauen? Ist das etwa höflich und benutzerorientiert? Das liegt nicht an mir! Just saying!

Aber nun zu uns, Inhalte! Nehmen wir den ersten Satz. Der ist nicht so verständlich, wie er sein könnte. Was sagt er aus? Die Gegner des “Neoliberalismus” (was auch immer das sei – ein extremistischer Kapitalismus vielleicht?) bekämpfen sich. “Vor allem” ist ein überflüssiges Füllsel, es sei denn, man erklärte, was sie sonst noch so tun. Und das Kapital darf weitertoben. Ein schönes starkes Verb, nur ist es nicht anschaulich. Tobte das Kapital schon bei Schleicher oder erst bei Hitler? Tobt es immer, oder hat es seine Tobsuchtsphasen, die man eventuell medikamentös behandeln könnte?

Die Gegner des Kapitalimus bekämpfen sich, während das Kapital sich ins Fäustschen lacht.

Ok? Ist das “bemerkenswert”, oder ist das ein wiederum überflüssiger Anfang nach dem Motto “bevor wir zum Anfang kommen, lassen Sie mich sagen, dass dieser bemerkenswert ist”? (Sorry, Leute, ihr habt weder von Propaganda noch von deutscher Sprache irgendeine Ahnung.)

Weiter: Man fängt einen Satz nicht mit “dass” an. Da werden die Leser sofort unaufmerksam. “Der Nebensatz kann nicht alleine stehen; er ist einem anderen Teilsatz untergeordnet, von dem er durch ein Komma getrennt ist”. Das ahnt das Publikum, gähnt, und sucht dann, wo und ob der Hauptsatz eventuell käme.

Es ist schlimm, dass Schwächsten der Gesellschaft systematisch gegeneinander ausgespielt werden. Jaja, nicht unsystematisch, sondern systematisch – aber was heißt das jetzt? Das tobsüchtige Kapital hat einen Plan?

Ab jetzt wiederholt sich alles: “Doch die Linke schafft es auch eigenständig” – herrje! “Doch” und “eigenständig streichen! In der Kürze liegt die Würze! Weniger ist mehr! Aber hattet ihr nicht eben schon gesagt, dass die Gegner des Kapitalismus sich bekämpften? Warum das zwei Mal? Damit es besser ins Langzeitgedächnis eingemeißelt wird?

“Individualismus ist ein hohes Gut [hier fehlt ein Komma] und der Schutz und die Teilhabe von Minderheiten” blabla. “Die Teilhabe” ist typisches Katja-Kipping-Sprech. Ja keine Verben! Und um eines höheren Wesens willen nicht Rössin und Reiterinnen nennen! Ich erinnere mich an eine Notiz von Wladimir Iljitsch Lenin: “Anarchismus ist umgestülpter bürgerlicher Individualismus. Der Individualismus als Grundlage der gesamten Weltanschauung des Anarchismus.” Ich weiß, dass ihr das nicht böse meint. Aber verbreitet solchen Quatsch einfach besser nicht. D’accord?

“Die eigene Ausgegrenztheit” – das Geschwurbel wird immer schlimmer. Es reicht. Ich möchte mich am Sonntag nicht ärgern. Und in meiner Küche steht noch eine selbst gemachte Sauer-Scharf-Suppe.

Harte Linie und die ersten Maßnahmen

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Die grüne Partei ist, was ihre Führung angeht, also Habeck, Frau Baerbock, vor allen Dingen auch Frau Göring-Eckardt, das ist eine neokonservative Partei, das muss man wissen. (Gerhard Sch.)

Ja, meine Rede, aber die “Linke” hat das noch nicht gemerkt. Sie sollte ideologisch auf Distanz gehen.

Was Sahra Wagenknecht sagt, ist auch nicht neu: “Statt um soziale Ungleichheit, Armutslöhne und niedrige Renten drehen sich linke Debatten heute oft um Sprachsensibilitäten, Gendersternchen und Lifestyle-Fragen. (…) Von Arbeitern und Arbeitslosen werden linke Parteien kaum noch gewählt.”

[Passiv ist schwerer zu verstehen als aktives Tun. Als Linkspopulist und Sprachspartaner empfehle ich: Arbeiter (sic) und Arbeitslose wählen heute kaum noch linke Parteien.]

Es sei auch nicht rechts, anzusprechen, dass es kaum möglich sei, eine Schulklasse zu unterrichten, in der über die Hälfte der Kinder kein Deutsch spricht, “oder dass wir auch in Deutschland ein Problem mit dem radikalen Islamismus haben”. Wenn Linke das alles ausblenden, müsse man sich nicht wundern, dass viele Bürger zur AfD überlaufen.”

Was tun? Ich fürchte, “Die Linke” ist nur noch durch einen parteiinternen Putsch vom Weg in den Abgrund aufzuhalten. Wäre ich 20 Jahre jünger und Mitglied, böte ich mich als Strippenzieher an – eine Frau müsste aber die Revolte führen.

Erste Maßnahme: Das Wort “Klima” wird gestrichen. Klima, Öko, Bio gehören nicht zur corporate identity einer linken Partei Das ist kleinbürgerlicher Lifestyle und Feuilleton. Man kann sich um die verirrten Seelen, die nur das wichtig finden, kümmern, aber dieses Thema gehört nicht vorn in die Agenda. (Das Wort “nachhaltig” wird auch verboten.)

“Eine sozial gerechte Energiewende und ökologische Produktion ist dringend notwendig.” “Sozial gerecht” im Kapitalismus? Das ist reformistischer, ja reaktionärer Unfug und mitnichten “links”. Da erwarte ich doch gleich “gerechte Löhne” und “gerechten Handel”. Es kommt aber noch schlimmer: Die “Linke” kämpft “für faire Produktionsverhältnisse”. Habt ihr noch alle Tassen im Schrank? Euch sollte man ein in Schweinsleder gebundenes “Kommunistisches Manifest” um die Ohren hauen, am besten die Prachtausgabe mit Metallbeschlägen. Klassenkampf! Und am besten so unfair wie möglich gegen das Kapital!

Das Gesagte gilt auch für “Flüchtlinge”. Schon der Begriff zeigt die suggestive und die hierzulande paternalistisch gemeinte Absicht. Das Wort “Einwanderer” hört sich für die urbanen Mittelschichten offenbar viel zu einfach an, wäre aber ehrlicher, weil man sich nicht erdreisten sollte, aus der bloßen Tatsache, dass jemand irgendwie nach Deutschland kommt, auf die Motive schließen zu können. Viele flüchten unstrittig vor dem Elend und den Kriegen, darunter sind aber auch Glücksritter, religiöse Fanatiker, Kriminelle und andere Gestalten, mit denen man nicht ernsthaft etwas zu tun haben möchte. Wenn man sich die Sprechblasen und mantraförmigen Textbausteine der “Linken” ansieht, könnte man meinen, Einwanderer seien ihnen wichtiger als das Elend in deutschen Pflegeheimen.

“Wir fordern ein Bleiberecht für alle Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus, spätestens, wenn sie fünf Jahren in Deutschland leben.” Damit kann man beim Pfarrer punkten, und gut gemeint ist es wohl, aber so sollte man das nicht verkaufen. In Deutschland gibt es 187.000 Menschen, die ausreisen sollen, das aber nicht tun (können). Für die möchte die “Linke” ein Bleiberecht? Oder was? Nicht? Dann sagt es genauer. Oder haltet einfach das Maul bei diesem Thema. Als Linker kann man dazu ohnehin nichts Vernünftiges sagen oder nur moralinsauer herumschwallen. Das würde niemand übelnehmen.

Ich habe kein Problem damit, beim Thema “innere Sicherheit” eine harte Linie zu fordern von der linken Partei, die ich wählen würde. Mehr Mittel und höhere Löhne für die Polizei: bin ich dabei. Es gibt ähnliche viele “linke” Polizisten wie in der Gesamtbevölkerung. Wenn die Bewerber aber der Abschaum sind, weil kaum noch jemand einen Beruf wählt, der stressig ist und mies bezahlt wird, kann auch eine Ausbildung nichts daran ändern, dass sich bei der Polizei Leute tummeln, die dort nichts zu suchen haben.

[Tagtraum: Wenn es eine Revolution gegeben hätte (wie in Griechenland, als ein Linksbündnis plötzlich und unerwartet die Macht errang), würde ich zuerst die Polizei und das Militär auf meine Seite ziehen und denen notfalls das Blaue vom Himmel versprechen. Besuch bei der GSG 9 mit Fototermin und Pralinen. Wäre auch eine hübsche Botschaft an die Feinde. Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen, sagte mal jemand. Dann würde ich eine Nachtsitzung mit dem Bundesverfassungsgericht ansetzen und versichern, dass das Grundgesetz unverändert gälte, aber bekanntlich den Kapitalismus nicht vorschreibe. Am frühen Morgen würde ich alle Banken besetzen lassen. Mehr braucht man nicht, um zu gewinnen. Tagtraum Ende.]

Angedachtung

manual
Deutsch des Grauens (Symbolbid)

“Die angedachten Beschränkungen sehen eine Limitierung privater Zusammenkünfte vor.”
Lieber “Tagesspiegel“: Soll das Deutsch sein? Versucht es mal ganz ohne -ung. (Hinweis: die Verben “beschränken” und “begrenzen” sind möglich!) Ihr seid ja nicht Katja Kipping (deutsche Rekordhalterin in der Disziplin “Nominalstil”)!

“Andenken” gibt es übrigens nur bei Leuten, die es bis zum Denken nicht schaffen, was auch bei Journalisten vorkommt. “Angedacht” klingt wie “ein bisschen schwanger sein”.

Ich schrob schrieb 2013: …mit “andenken” (oft gelesen in der taz; gemeint ist vermutlich: die Leute, die so gerade angefangen haben zu denken, sich aber dann entschließen, es zu unterlassen, weil sie eingesehen haben, dass ihnen die Fähigkeit zu denken fehlt) und “hinterfragen” (Wolf Schneider: “aus dem Anus der Deutschen Sprache gekrochen”). Wer andenkt und vermeldet und abmahnt, muss auch “durchführen”.

Vermelde gehorsamst: Nach einer Phase des Andenkens Abmahnung durchgeführt!

Im Sprachdschungel oder: 45 gewinnt gegen 43

blub
Im Sprachdschungel (Symboldbild)

Ich schrob auf Fratzenbuch:
Diese marginalisierten pseudointellellektuellen Sesselfurzer an deutschen Universitäten, die sich “links” fühlen, weil sie Sternchen in unschuldige Wörter pressen, aber den tendenziellen Fall der Profitrate nicht von der asiatischen Produktionsweise unterscheiden können und den Warenfetisch für eine sexuelle Vorliebe halten, sind mir ein Gräuel.

Das ist ein schöner Kleistscher, aber verkasematuckelter Satz. Neun Wörter sind noch verständlich – according to science – , darüber hinaus wird es kompliziert. Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen versteht keine gesprochenen Sätze mit mehr als 14 Wörtern. Ein Hilfsverb statt eines starken Verbes? Vade retro! Und dann am Schluss gut versteckt? Geht gar nicht. Da muss ich jetzt handwerklich noch etwas nachbessern.

Pseudointellektuelle Sesselfurzer sind mir ein Gräuel. [Sechs Wörter] Wer tut was? haben wir schon. Das marginalisiert ist hässlich und machte – kombiniert mit pseudointellektuell – den Beginn des Satzes zu lang. Was zusammengehört, darf nicht durch mehr als drei Sekunden Lesedauer getrennt werden. Für diese ekelhaften Wortungetüme spricht, dass a) das hiesige Publikum meine Schreibe gewohnt ist und b) vielleicht der ironische Unterton interessant wirkt, etwa wie eine Katachrese, also ein Stilmittel, mit dem Dröges aufgehübscht wird.

Vorschlag: Die Sesselfurzer werden näher erklärt, aber im Nachsatz. Diese marginalisierten Existenzen an deutschen Universitäten pappen Sternchen in unschuldige Wörter [elf Wörter, es könnte ein Komma oder Semikolon folgen] und fühlen sich dabei wahnsinnig “links”. [Der zweite Teil hat sechs Wörter, das und trennt zwei Einheiten und verbindet sie gleichzeitig. Das kann man verstehen.] Sie können aber den tendenziellen Fall der Profitrate nicht von der asiatischen Produktionsweise unterscheiden. Den Warenfetisch halten sie für eine sexuelle Praxis.

Version eins – ein Satz mit 43 Wörtern:
Diese marginalisierten pseudointellellektuellen Sesselfurzer an deutschen Universitäten, die sich “links” fühlen, weil sie Sternchen in unschuldige Wörter pressen, aber den tendenziellen Fall der Profitrate nicht von der asiatischen Produktionsweise unterscheiden können und den Warenfetisch für eine sexuelle Vorliebe halten, sind mir ein Gräuel.

Version zwei – vier Sätze mit insgesamt 45 Wörtern:
Pseudointellektuelle Sesselfurzer sind mir ein Gräuel. Diese marginalisierten Existenzen an deutschen Universitäten pappen Sternchen in unschuldige Wörter und fühlen sich dabei wahnsinnig “links”. Sie können aber den tendenziellen Fall der Profitrate nicht von der asiatischen Produktionsweise unterscheiden. Den Warenfetisch halten sie für eine sexuelle Praxis.

Kubikmeterweie Assoziationsketten

lesestoff

– Ich wollte das wohlwollende Stammpublikum nur warnen, dass wieder bald zahlreiche Rezensionen zu erwarten sind. Ich lese sehr schnell und kubikmeterweise.

– Ich muss verschämt zugeben, dass bei demonstrierenden Veganern, asozialen Hedonisten und anderen Verirrten in meinem Gehirn die Begriffe “Arbeit”, “Steinbruch” und “mit Stacheldraht umzäuntes Areal” unwillkürlich eine Assoziationskette bilden. Ich sollte mein stalinistisches Unterbewusstsein jetzt mit etwas anderem überschreiben.

– Oberstufe Gymnasium, Gesellschaftslehre, Thema der nächsten Klassenarbeit: “91770 Deutsche waren 2019 Mitglied in einem Schachverein. Vergleiche diese Zahl mit der Zahl derjenigen, die auf bekloppte Demonstrationen gehen, und sage etwas über die gesellschaftliche Relevanz beider Gruppen!”

– “In einer Demokratie sollte der Staat Grundrechte niemals präventiv einschränken, wenn es sich vermeiden lässt. Meinungen, und seien sie noch so abstrus, müssen wir aushalten. (…) In einer Demokratie sollte der Staat Grundrechte niemals präventiv einschränken, wenn es sich vermeiden lässt. Meinungen, und seien sie noch so abstrus, müssen wir aushalten.” (Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, hinter der Paywall der “Welt”)

– Vorhersage: Wenn Katja Kipping als Parteivorsitzende der “Linken” aufhört, wird die Zahl der Wörter, die auf -ung enden, in der Öffentlichkeit signifikant abnehmen.

– Übrigens: Wieviel Humor ist zumutbar?

Lichtenbergismen

Natürlich kann ich dem Meister auch nicht annähernd das Wasser reichen, aber versuchen, ihn zu imitieren.

“In einer Beziehung sein” oder “eine Beziehung haben” ist stilistisch vergleichbar mit “den Geschlechtsverkehr durchführen”. #deutschdesgrauens

Nehmt dies, Bilderstürmer! “Wenn die Gegenwart über die Vergangenheit zu Gericht zu sitzen versucht, wird sie die Zukunft verlieren.” (Winston S. Churchill)

Ich bin nicht tolerant. Schwarz und Rot gefallen mir auch viel besser als “bunt”.

“Genitiv ins Wasser, weil es Dativ ist.”

“Mit Corona-Leugnern sollte man genauso umgehen wie mit Verehrern höherer Wesen, Esoterikern, Astrologen und Globuli-Fressern.” (Meine Antwort: Einzelfallentscheidung.)

“Es wäre besser gewesen, Arminius hätte die Schlacht im Teutoburger Wald verloren. Dann hätten wir jetzt schon 2000 Jahre Fußbodenheizungen und Wasserleitungen und überhaupt mehr Zivilisation.”

Kalbitz und die Folgen für die journalistische Vereinsmeierei in Berlin

Berliner Zeitung: “Wie das Kalbitz-Interview des RBB den DJV Berlin JVBB entzweite. Erst elf Tage nach Ausstrahlung des umstrittenen RBB-Sommerinterviews mit Andreas Kalbitz äußert sich der Journalistenverband zu dem Vorgang. Dessen Vorsitzender steht nicht hinter dem Schreiben. (…)

Auf Anfrage sagt Walter, er halte es für falsch, von Einschätzungen des Verfassungsschutzes abhängig zu machen, wen man interviewen dürfe. (…)

Dass im Streit um das Kalbitz-Interview alte Rivalitäten zwischen den einst konkurrierenden Verbänden aufgebrochen sein könnten, mag Walther nicht erkennen”.

Zu Erkennen mögen? Ist das Deutsch oder ein mir bisher unbekannter Jargon? Ich mag gar nicht darüber nachdenken.

Bayerische Aussichten

kreuzberg
Berlin-Mitte, gesehen von Kreuzberg aus. Wolkenformen: bayerisch. Ein Zeichen?

“Scholz sieht gute Chancen auf einen SPD-Kanzler.” Weitere Meldungen: “Satan lässt Klimaanlage in der Hölle einbauen.” – “Polen verschenkt Schlesien an Österreich.” – “Mohrenstraße wird in Kim-Il-Sung-Straße umbenannt.”

Was haben wir denn heute noch?

– Vorschlag: Vielleicht sollten Frauen und Männer einfach verschiedene Sprachen sprechen anstatt diesen Sternchenquatsch in Wörtern zu benutzen?

Zu diesem allseits beliebten Thema hat die Welt (Paywall):
Politiker, Vereine, Institutionen, staatliche und private Organisationen maßen sich das Recht an, ihren Mitgliedern und, in diesem Fall muss man sogar das altertümliche Wort verwenden, „Untertanen‟ einen bestimmten Sprachgebrauch zu diktieren.

Denn um ein Diktat handelt es sich. Wer ausschert, ist ein Paria. Es wird ein sektenartiger Verhaltenskodex aufgestellt, der jeden Andersdenkenden zum Anderen stempelt. Das hat es in 1000 Jahren deutscher Sprachentwicklung nicht gegeben.

– Martin Beglinger in der NZZ: “Der Fundamentalismus breitet sich aus: Die real existierende Misere des Islam. Der Soziologe Ruud Koopmans seziert so schonungslos wie präzise die Lage der muslimischen Welt. Dabei hält er sich an die Empirie – und verzichtet auf ideologische Diskussionen.”

Ich behaupte nicht, dass es sich um eine marxistische Religionskritik handele, die den Überbau korrekt aus der Basis ableitet. Ich finde Denkanstöße anregend. und der Artikel ist besser als das, was man gewöhnlich in deutschen Medien geboten bekommt.

Auch interessant: “Als sich Barak und Arafat gegenseitig an Höflichkeit überboten. Vor 20 Jahren trafen sich der damalige israelische Premier Barak und Palästinenserführer Arafat zu Friedensgesprächen in den USA. Was genau verhandelt wurde, ist bis heute nicht klar. Ein Ergebnis brachte der geheime Austausch in Camp David jedoch nicht.”

Urich Sahm kommentiert: “Warum die Linke in Israel implodiert ist und warum es keinen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1949 geben wird: das endgültige Scheitern des Oslo-Friedensprozesses und der Zweistaatenlösung vor 20 Jahren (wovon der deutsche Bundestag bis heute nichts mitbekommen hat). Jeder Rückzug, jede Schwäche der Israelis wird von ihren Feinden nicht als Entgegenkommen, sondern als Signal zum Losschlagen gewertet.”

– Wenn Söder Bundeskanzler ist, wird es wieder ein deutsches Raumfahrtprogramm geben. Der erste Astronaut wird dann vermutlich Friedrich Merz sein.

-Zum Schuss schon wieder die verflixte deutsche Sprache:
Ich saß eben unter der Rotzeder, in die sich die Zwergelstern wegen des Baumentasters verkrochen hatten, im Park.
Mir gegenüber ein Gebäude mit klassischem Altbaucharme, vor dem der Kreischorverband, zu Ehren der FIugentenzucht, unter Beinhaltung der Brotherstellung, sang und Bratheringe verkaufte.
Als dann aber ein Urinsekt seine Versenkantenne ausfuhr und die Musik aufdrehte, bin ich weg. (Norbert Löffler)

Doppelt gemoppelter Irrealis?

“Ich glaube nicht, dass es einen Sinn ergibt, mit einem Verschwörungstheoretiker ein Gespräch zu führen.” (Markus Söder)

Nie im Leben hätte ich mir vorstellen können, dass ich jemals einem CSU-Politiker beipflichten würde.

Frage an die hier mitlesenden Oberstudienräte: Muss es nicht statt des RelativNebensatzes besser heißen “jemals einem CSU-Politiker beizupflichten”? “Beizupflichten” ist aber nicht der Irrealis, der hier gemeint ist?! Oder wäre der Irrealis im Nebensatz doppelt gemoppelt?

Und jetzt alle: Wir beobachten!

Eilmeldung: Der Verfassungsschutz wird jetzt als Beobachtungsfall eingestuft.

Ohne Wumms, aber mit Wasser und Enten und noch mehr

skyline spandau
Skyline von Zitadelle und Altstadt Spandau, südlich der Insel Eiswerder – wie vor zwei Jahren.

Wie bringe ich die Weltläufte und meinen gestrigen Tag in Einklang? Da fällt mir ein, dass ich auf meinem Blog machen kann, was ich will, wenn es technisch umsetzbar ist. Also poste ich dreist Fotos und Texte, die gar nicht zusammenpassen.

Die SPD senkt die Mehrwertsteuer auf ihren Umfragewert.

Auch die “Linke” ist mit ihrer Regierungsversessenheit weiter auf dem Weg nach unten.

By the way, Junge-Welt-Autoren Ekkehard Lieberam und Volker Külow, welch unsägliche Arroganz treibt euch, derartig grässliche Satzungetüme den Lesern zumuten zu wollen? Danke für das grandiose Beispiel, wie man erste Sätze nicht formulieren sollte:
Wir leben offenbar in einer Zeitenwende hin zu einem krachend einstürzenden Kapitalismus. Im Zeichen von Corona, der verordneten Stillegung großer Teile der Wirtschaft, eines laut GfK-Konsumklima-Index historisch beispiel­losen Einbruchs des Konsumklimas von geschätzt minus 23,1 Punkten im Mai 2020 sowie einer angesichts des weltweit angehäuften Börsenwertes von 82,5 Billionen Dollar (2017) entstehenden gigantischen Spekulationsblase gewinnt die sich schon seit 2019 ankündigende 26. zyklische Überproduktionskrise in der Wirtschaftsgeschichte des Kapitalismus bzw. die zweite Weltwirtschaftskrise im 21. Jahrhundert an Tempo und Größe.

Guckt ihr hier: Höchstens 15 oder 20 Wörter! So lautet eine Faustregel, die in Redaktionen und Stilfibeln gilt. Sätze mit mehr als 30 Wörtern versteht kaum jemand (es sei denn, sie stammten von Heinrich v. Kleist oder von mir).

Die Speicherkapazität unseres Kurzzeitgedächtnisses, die Fähigkeit also, zwei Wörter als zusammengehörig zu erkennen, wie es die zwei Teile eines Verbums sind – sie endet bei 6 bis 7 Wörtern. Besser: Das Kurzzeitgedächnis kann maximal sechs oder sieben Wörter als zusammengehörig erkennen. Zwei Teile eines Verbums sollten nicht mit zu vielen Wörter getrennt werden.

Also nicht: Ich, auf der Havel vor mich hinpaddelnd, eingedenk der Krise des Kapitalismus, die schon Trillionen Mal für alles verantwortlich gemacht wurde, aber die dessen ungeachtet und aller düsteren Prophezeiungen zum Trotz weiter krachend vor sich hinkriselt, kam am Tegeler See an, sah, und paddelte wieder zurück.

maienwerder
Zwischen den Inseln Maienwerder (rechts) und Valentinswerder

Ich bin gegen das lächerliche “Antidiskriminierungsgesetz” in Berlin. Aber keine Sorge: Der erste Polizist, der dagegen klagt, wird vom BGH Recht bekommen. Beweislastumkehr? Sowas geht nur in den Köpfen der Grünen, aber nicht in einem Rechtsstaat (trotz der Klassenjustiz).

spandauer schleuse
Spandauer Schleuse

FiveThirtyeight: “How (un)popular is Donald Trump?” Die Messe ist noch nicht gesungen. Es kommt nicht auf die allgemeinen Werte an, sondern nur auf die Swing States. Auf die wird Trump sich konzentrieren. Ich werde meine Prophezeiung, dass Trump gewinnen wird, Ende Oktober noch einmal überprüfen müssen. Bis dahin fließt noch viel Wasser den Mississippi hinunter.

“The essential American Soul is hard, isolate, stoic, and a killer. It has not yet melted.” (D. H. Lawrence, 1885-1930 – die deutsche Wikipedia-Version schwurbelt und faselt dermaßen (“kreativ-imaginative Transformation”), dass ich die Lektüre niemandem zumuten möchte.)

TL;DR, schon klar

humboldthainhumboldthainhumboldthainhumboldthain

Heute musste ich zur Polizei, nicht etwas, weil sich heute vor 40 Jahren die Bewegung 2. Juni aufgelöst hatte, sondern um des neuen Fahrrads wegen und um es zu chippen kennzeichnen zu lassen. Nach dieser Aktion bin ich noch flugs den Humboldthain hinaufgeradelt – ja, geradelt mit rund 20 km/h trotz der anspruchsvollen Steigung bis hin zum ehemaligen Hochbunker bzw. Flakturm auf der Spitze. So ein kleiner elektrischer Motor unter dem Allerwertesten ist schon praktisch!

fahrradkennzeichnung

Ach ja, Trump. Es ist ermüdend. Alle haben schon etwas geschrieben, nur ich nicht. Ich halte diejenigen, die Trump permanent kritisieren, für total naiv. Sie täuschen sich (Vorsicht! Orthodoxe marxistische Termini!) über den Charakter (Vorsicht! Zwei Genitive hintereinander!) der Klassenherrschaft des Kapitals im Kapitalismus.

Zum Erinnern: Der US-amerikanische Präsident sitzt einem Gremium vor, das auch als “Regierung” bekannt ist und das schon Marx schlicht und treffend beschrieben hat: “Die moderne Staatsgewalt ist nur ein Ausschuß, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.”

Und was erwartet man von so einem Vorsitzenden dieses erlauchten Gremiums? Dass er “gut” aussieht, vegan isst, Gendersternchen benutzt, sich gesund ernährt, die Musik hört, die bei der wohlhabenden Mittelschicht beliebt ist?

Nein. Ich erwarte genau das, was Trump liefert.

schloss berlin

Das “neue” berliner Stadtschloss würde Trump gefallen, so kitschig ist es (ich wollte den Begriff “eklektizistisch” vermeiden). Wenn es nach mir ginge, hätte man den grässlichen Dom abreißen und den Palast der Republik renovieren und umgestalten können. Es passt wie Arsch auf Eimer, dass jetzt noch ein Kreuz das Ensemble krönt.

By the way (ich wiederhole mich gern): Trump verhält sich mit der lächerlichen Forderung, die “Antifa” in den USA zu verbieten, konsequent. Ich hätte an seiner Stelle genau das auch gesagt. Warum? Ganz einfach: Lest mal Bellingcat: “The Boogaloo movement is not what you think”. Man sollte schon genau hinsehen, wer die Riots in den USA unterstützt – leider macht das niemand. “I’m looking for fellow Minneapolis residents to join me in forming a private, Constitutionally-authorized militia to protect people from the MPD, which has killed too many people within the last two years.”

Die Faschisten demonstrieren also auch und sehen ebenfalls in der Polizei den Gegner. Die New York Times spricht davon, dass die Proteste von der Ultrarechten unterwandert und infiltriert seien. Auch Synagogen wurden schon antisemitisch beschmiert.

Natürlich kennt Trump seine Pappenheimer. Er darf und muss die Massen und vor allem seine Wähler belügen. Er muss die rechten Demonstranten aus der medialen Schusslinie nehmen und gleichzeitig verurteilen, was sie tun. Die einfachste Methode: Man gibt denen die Schuld, die am unbeliebtesten sind, auch wenn es die gar nicht so gibt. “Linksradikal” ist in den USA noch mehr ein Schimpfwort als hier (obwohl hierzulande Politiker auch allzugern alles radikal Linke verbieten würden). Damit sind seine eigenen Leute aus dem Schneider.

monumentenplatz

Wem das noch nicht reicht, der konsumiert IFLScience: “The Psychology Of Riots – And Why It’s Never Just Mindless Violence”. Natürlich ist jeder “Riot” auch ein Klassenkampf, selbst wenn die Ziele und Motive im Dunkeln liegen. According to Science: “The Psychology of Rioting: The Language of the Unheard”. Sagte auch Martin Luther King.

humboldthain

And now for something completely different. Sinnfreie Worthülsen, die ich nicht mehr lesen will: “sozio-ökologisch”. #neusprech #sprechblasenfacharbeiterinnen #gefasel #linke #deutschdesgrauens

Ich radelte so vor mich hin, wählte einen mir bisher unbekannten Radweg ab der Monumentenbrücke nach Süden bis zum Südkreuz, um die Gedenktafeln für Rosa Luxemburg in Friedenau zu fotografieren.

cranachstrasse 58wielandstrasse 23

Die Tafel in der Cranachstrase ist von Blumen überwuchert und kaum zu sehen. “Die Bezirksverordnetenversammlung ließ in den siebziger Jahren die Tafel aufstellen. Da sich der damalige Hausbesitzer gegen eine Anbringung an der Fassade gewehrt hatte, wurde ein Gestell in einer Blumenanlage – für die man sogar einen Parkplatz opferte – aufgerichtet.”

Immerhin, einen Parkplatz für das Gedenken an Rosa Luxemburg. Der Hausbesitzer hatte vermutlich einen gesunden Klasseninstinkt. So ein Verhalten ist primitive Magie: Man erträgt das nicht, was offenbar Macht hat oder haben könnte.

kurbelradiokurbelradio

And now for something completely different. Lustkauf im Internet: Kurbelradio, das wahlweise per Akku, Solarenergie, mit Batterien oder mit Handkurbel betrieben werden kann. Licht und Leselampe sind auch dabei. RTFM! Wenn der Strom ausfällt: Ich bin jetzt empfangstechnisch autark!

burks

Das letzte Foto (nach exakt 40 Kilometern per Rad) ist eine frohe Botschaft an meinen Kollegen und Freund Albrecht, der mir dieses T-Shirt geschenkt hat und damit auf ein vereinsinternes Hauen und Stechen anspielte: Eine Gruppe von Intriganten aus dem DJV Berlin hatte vor Jahren versucht, mich in E-Mails an alle möglichen Leute zu verleumden und dabei geflissentlich die Berufsbezeichnung “Journalist” weggelassen, sondern das gefühlt mindere “Internet-Aktivist” gewählt (die wussten damals vermutlich nicht, was ein “Blogger” ist). Die Herren sind zum Teil noch in Amt und “Würden” – ich vergesse so was aber nicht, ihr Loser. #djv #vereinsmeierei

Einpreisende Börsen und bürgerliche Freiheiten

handelsblatt

Das Handelsblatt, Teil der medialen Orchestrierung des Willens der herrschenden Klasse (gefühlt), räsonniert über Hongkong, Trump und die Ökonomie: Hongkong ist bekanntlich Teil der Volksrepublik China. Punkt.

By the way: Ich finde es immer recht lächerlich, wenn die Medien zwei Themen, die nichts miteinander zu tun haben, in eine Überschrift pappen, als wäre im Internet kein Platz, um das gesondert zu behandeln. Hier verschleiert es das Wichtige (it’s the economy) mit dem Unwichtigen (Gesundheit und son Kram).

Zur WHO lese ich:
Ein Problem sehen Kritiker in der Finanzierung. 2014 berichtete Frontal21, dass vom Jahresbudget der WHO von etwa 4 Mrd. US-Dollar allein etwa 3 Mrd. US-Dollar freiwillige Beiträge sind, darunter auch größere Spenden von Unternehmen, insbesondere aus der Pharmabranche. Laut dem Bericht kritisiert Transparency International die viel zu geringen Pflichtbeiträge der Staaten an die WHO. Dadurch sei ab 2001 die WHO in die Arme der Industrie getrieben worden. Ähnliche Kritik kommt laut dem Bericht von Medico international, welche meint, dass die WHO unterfinanziert sei, um auf eine Krise wie Ebola angemessen reagieren zu können. Die WHO sei mehr und mehr auf Gelder aus der Wirtschaft angewiesen, wodurch die Neutralität der WHO gefährdet sei. Medico international fordert, die privaten Interessen in der WHO zurückzudrängen, die WHO anständig zu finanzieren und zu demokratisieren…

Japan und Australien unterstützen Trumps Kritik an der WHO. Davon lese ich aktuell nichts mehr in den Medien. Die Argumente des US-amerikanischen Präsidenten kann man nicht so einfach reflexartig, wie es üblich ist, abtun.

Jetzt aber das Interessante: Warum behandelten die USA Hongkong “besonders”? Hongkong gilt in Neusprech als “liberale Marktwirtschaft”, in der Realität bedeutet das: schrankenloser Kapitalismus ohne soziales Brimborium wie hierzulande.
Unterschlagen wird bei derartigen Berichterstattungen, dass der Anteil an Millionären und Milliardären in Hongkong so hoch wie nirgendwo sonst, das Einkommen aber eklatant ungleich verteilt ist. Nirgendwo in China ist die Armutsquote so hoch wie in Hongkong. Rund 20 Prozent der Hongkonger Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Im gesamten China lag die Armutsquote 2016 nur bei 3,14 Prozent.

Jeder vernünftige Mensch sähe unter dem Strich nur Vorteile für die Bevölkerung Hongkongs, wenn die VR China auch dort das Heft komplett in die Hand nähme – Staatskapitalismus ist besser als das, was sie gerade dort haben. (Mit dieser Meinung katapultiere ich mich automatisch aus dem medialen deutschen Mainstream, der auch bei China immer im Schießscharten-Modus “argumentiert”.)

“…die USA und zahlreiche andere westliche Staaten befürchten, dass damit die in Hongkong geltenden bürgerlichen Freiheiten eingeschränkt werden solle.” Schon klar, Handelsblatt. Den Armen nützen die “bürgerlichen Freiheiten nur theoretisch etwas, aber das Kapital gibt sich (noch) demokratisch, weil es den Börsen und dem Profit dient. Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

Noch schöneres Neusprech: “…Die Finanzmärkte hatten die Verschärfung des Hongkong-Konflikts offenbar bereits eingepreist.” Sogar die Sprache schleimt sich ein.

Trump handelt also konsequent im Sinne des Kapitals. Wenn er einen Krieg der Zölle gegen China führt, dann muss das auch Hongkong betreffen, das aber von Firmen der VR China bisher benutzt wurde, um die Wirkung der “Strafzölle” zu umgehen. “Die Märkte” sehen das gelassen. Alles Peanuts und viel Lärm um nichts.

Unter Textbausteinfacharbeitern

Entlassungen heißen jetzt “Arbeitsplatzabbau”. Der normale deutsche Journalist und Textbausteinfacharbeiter formuliert immer aus der Sicht der herrschenden Klasse. #neusprech

Querbeet

hilarious
23 hilarious test answers that are too brilliant to be wrong.

Ich wette, die meisten Leser assoziieren bei dem Titel, falls sie nur flüchtig hinsahen, etwas mit dem neusprachigen queer. Man hätte auch das deutsche “quer” nehmen können, weil es sich ohnehin in das schreckliche und abgedroschene Wort “Querdenker” hineingemogelt hat mit dem Hintersinn, das bezeichne etwas, was sich dem gefühlten Mainstream verweigert. Das ist auch im Englischen der ursprüngliche Sinn des queer, das später neu bewertet wurde, ähnlich wie Kanake (in Kreuzberg gab es früher eine Kneipe “Zum Kanaken”, die von türkischen Einwanderern gegründet worden war).

Ich gebrauche das Wort queer genausowenig wie Gendersprache, weil es auf dem US-amerikanischen Konzept der diversity fußt, das ich für letztlich reaktionären unpolitischen Scheiß halte, obwohl die Theorie hinter queer natürlich richtig ist: Sexuelle Identität wird gemacht und kulturell geformt und ist keineswegs eine anthropologische Konstante. “Entspanntes Miteinander von Menschen mit unterschiedlichem politischen, ethnischen, soziodemografischen und weltanschaulichem Hintergrund” (Wikipedia) sagt ja schon alles – die Klassenfrage wird wegeskamotiert – typisch kleinbürgerlich eben.

gendersternchen
Jede Wette, dass der Tagesspiegel die Leser nicht gefragt hat, ob sie Gendersternchen wollen. Sie werden einfach aufoktroyiert. Dahinter steht die Attitude: Wir wissen, was für die Leser gut ist, besser als die selbst.

Dann haben wir noch verbale und körperliche Gewalt im Fussball. Der Tagesspiegel verschweigt hier das Wesentliche, und ich unterschiebe ihm Feigheit eine unjournalistische, weil moraltheologische Absicht. Man muss gar nicht ein Boulevard-Blatt zitieren: “Zwei Drittel aller verhandelten Spielabbrüche werden von nicht-deutschen Spielern (überwiegend türkischen und kurdischen) verursacht.”

Wir haben mittlerweile wissenschaftliche Untersuchungen, die genau das bestätigen. Sogar die Taz kann nicht umhin, das Problem zu benennen: “Was ungern laut gesagt wird, findet durch Untersuchungen und Studien eine traurige Bestätigung. Wenn es im Kreis der rund 6,5 Millionen Aktiven, die unter der Obhut des Deutschen Fußball-Bundes kicken, handfesten Streit gibt, zählen Spieler mit Migrationshintergrund überproportional oft zu den Tätern.”

Argumente von Thaya Vester, von der eine dieser Studien stammt: “Spieler mit Migrationshintergrund sind überproportional oft die Täter. Sie stellen zwar nur etwa ein Drittel aller Kicker, sind aber an jedem zweiten besonders schweren Fall beteiligt. (…) Die Gewalt ist ein typisches Spätherbst-Phänomen. (…) Bei der Auswertung von Sportgerichtsurteilen fällt zumindest auf, dass Spieler mit Migrationshintergrund überproportional häufig als Täter auftauchen. Das Gleiche gilt aber auch für die Opferseite.”

Was sagt uns das jetzt? Mir sagt es vor allem, dass Journalisten und Politiker sich feige dem Thema verweigern. Es muss doch Gründe geben. Man sollte Anthropologen fragen.

Kriminelle Clans spielen offenbar keinen Fußball. Man muss sich einige Sätze des Interviews mit dem Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knispel auf der Zunge zergehen lassen – man fasst es einfach nicht:

Und auch gesellschaftspolitisch war der Kampf erkennbar nicht von allen gewollt. Aus unserer Sicht war das ein teilweise falsch verstandenes Integrationsbemühen. Aber das sind Personenkreise, die sich nicht integrieren lassen und auch nicht lassen wollen. Es gibt bestimmte Communities in Berlin, wo Sie nicht einmal über Deutschkenntnisse verfügen müssen. Sie bewegen sich tatsächlich nur innerhalb ihrer Kreise. Und die leben abgeschottet und entziehen sich dem Zugriff deutscher Alltäglichkeiten. Es gibt schulferne und schulfremde Personen, die unserem Bildungssystem kritisch gegenüberstehen. Und das hat man viele Jahre unter dem vermeintlichen Blickwinkel der Toleranz geduldet.

Aber wir können uns nicht der Illusion hingeben, dass wir nur aus dem Pool der Besten schöpfen können. Denn bei der Besoldung zählen wir in Berlin zu den deutschen Schlusslichtern. In der freien Wirtschaft kann man deutlich mehr, manchmal sogar ein Vielfaches verdienen. Und auch Brandenburg zahlt besser. Das Arbeitsklima ist bei uns im Personal untereinander zwar uneingeschränkt gut. Anders aber, wenn man auf die Ausstattung schaut: Derzeit gibt es beispielsweise nicht einmal genügend Aktendeckel. Kugelschreiber bekommen Sie von der Materialverwaltung auch nicht mehr, nur noch Minen.

Noch Fragen? Wer verantwortet das? Namen?

bogota
Nein, keine arabischen Clan-Mitglieder und auch keine Einwanderer, die auf Gewalt sinnen, sondern junge Männer in Bogota, Kolumbien, fotografiert 1982

And now for something completley different: Der Guardian schreibt über linksradikale und marxistische deutsche Kängurus [sic!]: “The German left is still nervous about using populist rhetoric,” said Jürgen Lang, a political scientist and journalist who specialises in the history of Die Linke. “There’s a fear that once you go down the road of talking about ‘the people’, you are in an arena where the far right will beat you at that game.”

Das Problem ist damit sehr gut beschrieben. Wie oben. Auf mich trifft das aber nicht zu. Ich traue mir zu, jeden far right unter den Tisch zu argumentieren. Und die völkischen Linken auch. By the way: Kurdistan hat nur in Karl-May-Büchern etwas zu suchen.

Schendi
Mein Avatar in Schendi

And now for something completley different: Die Todesrate des Corona-Vorus ist in Italien höher, weil die Italiener durchschnittlich älter sind. Gut zu wissen.

Der Nominativ ist dem Akkusativ sein Tod

gendersternchen

Wen oder was soll es nicht geben? Keinen Pakt mit Faschisten! Das wäre korrektes Deutsch. Alles andere ist reaktionäre Sprachesoterik (ich sagte es vermutlich schon) und lächerlich. #nichtmitmir!

Besteht die “Linke” eigentlich nur noch aus Studenten und Verwaltungsangestellten, die genauso grün oder sozialdemokratisch wählen könnten? Dann gute Nacht!

Einfach ist nicht dumm oder: We must be smart!

trump

Der Economist analysiert die Sprache Trumps:
It is easy to make fun of the way Donald Trump uses the English language. His tweets tend to follow the same structure: two brief statements, then a single emotive word or phrase and an exclamation mark. (On June 12th, after the Orlando shootings: “We must be smart!”) He invents playground nicknames for his opponents (Little Marco, Lyin’ Ted, Crooked Hillary). His vocabulary is earthy: “big-league”, to describe how he would do things, or “schlonged”, for someone beaten badly. During the primary campaign, his swearing was so criticised that he promised to stop (and actually did).

How did this man become the presidential nominee of the party of Abraham Lincoln? He must be doing something right: after all, language is virtually all a politician has to wield influence with (handshakes and hugs aside).

Natürlich macht er es richtig. First, he keeps it simple.. Also genau das Gegenteil der Sprache linker Parteifunktionäre, die Unwörter wie “nachhaltig”, “Migrationshintergrund” und ähnliches Gefasel benutzen.

“Never use a long word when a short one will do,” Orwell wrote in Politics and the English Language.

Warum ignorieren das diejenigen, die sich als Lobby der kleinen Leute verstehen sollten? Aus Arroganz, ist meine These. Unsubstantiierter Arroganz, wie es im Juristen-Jargon heisst. Simplicity is not stupidity; making language easy to apprehend is intrinsic to making it appealing.

Another Trump tactic is repetition. This, too, may be incorrectly seen as childish. (…). But in more sophisticated guise, repetition is a venerable rhetorical tool.

Irgendwo in Wolf Schneiders Deutsch für Profis: Wege zu gutem Stil las ich, ein Sektenprediger habe Rednern geraten, man müsse nur drei Dinge tun: 1) Sage den Leuten, was du ihnen sagen wirst. 2. Sage es ihnen. 3. Sage ihnen, was du ihnen soeben gesagt hast.

Yet the most effective way Mr Trump beguiles his audience is perhaps the simplest: he does not give speeches. Instead, he talks. (…) This unscripted quality is powerful. Even a valid argument is weakened if it sounds canned.

Merke: Alles, was deutsche Medien an Trumps Reden auszusetzen haben. ist in Wahrheit der Schlüssel zu seinem Erfolg. Even an invalid one sounds stronger if it appears spontaneous, especially to voters disgusted with the professional politicians.

Kapiert das endlich! Seid clever! Aber das seid ihr nicht. Ihr linken gendersprechenden Politiker*_/innen seid verkappte Kleinbürger, die stolz darauf sind, moralisch höher zu stehen als die kleinen Leute, weil ihr “richtig” schreibt und redet. Nur will euch keiner zuhören. Wenn die “Linke” bei fünf Prozent angelangt ist, sprechen wir uns wieder.

Computational Thinking

NSA

Schöne Meldung auf Spiegel online: “Drei von zehn Schülern können nur ‘Links anklicken und ihr Handy streicheln'”. Quelle: “Computer- und informationsbezogene Kompetenzenvon Schülerinnen und Schülern im zweiten internationalen Vergleich und Kompetenzen im Bereich Computational Thinking”.

(Die Quelle ist nicht kompetent, gutes Deutsch zu schreiben. Just saying.)

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