On this day in 1941: anti-Nazi February strike in Holland

Roar Magazine: „The famous February strike of 1941 was the only major protest in solidarity with Jews in Europe during the Nazi era, and has since been a symbol of resistance.“

Während die Deutschen noch an den Führer glaubten…

Auf einem anderen Planeten

religiöse männergruppe

Henryk M. Broder hat recht (‚Welt‘-Video auf Facebook): „Deutsch-Türken leben offenbar auf einem anderen Planeten“.

Diese Männergruppe auf dem Screenshot brüllt, „Gott“ sei „groß“. Man sieht, was die irrige Idee, es gäbe höhere Wesen, in Gehirnen und bei Frisuren anrichtet.

This willingness to experiment

Ihr müsst jetzt stark sein. Die New York Times schreibt über „How the Communist Party Guided China to Success“.

Bosnien und Kosovo – Europas vergessene Protektorate

Bosnien und Kosovo

Da setze ich mich gut gelaunt an den Frühstückstisch und schaue mir so ganz nebenbei Artes Mediathek auf dem Tablet an. Danach fühlte ich mich, als müsste ich die Fäuse ballen und auf irgendjemanden losgehen.

Absoluter Sehbefehl für „Bosnien und Kosovo – Europas vergessene Protektorate“ (53 Minuten).

Selten eine Sendung gesehen, die so gut informiert und auch die Hintergründe erklärt. Rein zufällig lernt man auch, die Imperialismus Kapitalismus funktioniert. Ich habe mir vorgestellt, was geschähe, wenn ein Lehrer diese Reportage in den Schule durch und die Schüler fragte, welche Konsequenzen sie zu ziehen vorschlügen. Vermutlich würde er dann entlassen.

Syria is a world war without a solution

The Spectator: „Syria is a world war without a solution“

How the civil war in Syria escalated to a world war.
„In 2013, the war entered a new phase as Qatar led the 22 Arab League states in support of the Syrian rebels. The small gulf nation sent financial support totalling $1bn (£800m), according to the Financial Times. By 2014, the proliferation of jihadist groups and the Syrian power vacuum led to the rise of Islamic State which expanded from its base around Raqqa to invade and conquer parts of northern Iraq. The escalation made the war in Iraq and Syria essentially one large conflict. Isis recruited volunteers from all over the world. Of its 50,000 jihadist recruits, many came from countries within the EU, as well as Chechnya, Tunisia and China. Kurdish fighters in Kobani described Chechen snipers as the most effective marksmen they faced. Eventually more than 60 countries signed on with a US-led coalition to help defeat Isis.“

Werden wir so in deutschen Medien nicht lesen.

Das so genannte Kopftuchverbot

Die Partei „Die Linke“ scheint den säkularen Staat nicht mehr verteidigen zu wollen. Dann ist meine Wählerstimme wieder zu haben.

Lehrer dürfen im Unterricht auch kein Marx-T-Shirt tragen. Und das Kopftuch ist ein weltanschauliches Symbol. Als traditionelles Kleidungsstück war es in den siebziger Jahren aus den Städten in islamisch geprägten Ländern praktisch verschwunden. Heute trägt dort fast jede Frau Kopftuch. Diese Entwicklung geht auf das Konto der Islamisten. Sie haben die kopftuchlosen Frauen attackiert und eine Verbindung des Kopftuches zur Religion behauptet, die damals kaum empfunden wurde. Sie haben das Kopftuch zu ihrem Erkennungsmerkmal erkoren und durch seine ­Verbreitung in den achtziger Jahren ihre kulturelle Hegemonie erkämpft.

Trump in den Fängen des Weltjudentums

Ulrich W. Sahm über die Presseagentur dpa: „Weiter geht es bei dpa im Stil des Machwerks des zaristischen Geheimdienstes, den Protokollen der Weisen von Zion: ‚Trump, von einflussreichen jüdischen Parteispendern mit auf den Thron gehoben, hat eine Totalumkehr in der Nahost-Politik versprochen.‘ Dieser Satz und die nachfolgende Aufzählung einflussreicher jüdischer Millionäre verstärkt den Eindruck einer Weltverschwörung des Finanzjudentums, das mit ihrem Reichtum die amerikanische Politik lenkt. (…)

Nachdem die ursprüngliche Version des „missverständlichen“ Korrespondentenberichts bei Focus, den Stuttgarter Nachrichten, HNA, der Märkischen Oderzeitung und vielen anderen am frühen Morgen veröffentlicht worden war, verteilte die dpa tatsächlich am späten Nachmittag eine überarbeitete Neufassung. Netanjahu ist nun nicht mehr ‚politischer Unruheherd im Nahen Osten‘.“

Manchmal lernt man aus den „Korrekturen“ von Texten mehr als vom Original. „Aber wir haben bereits mit den Autoren gesprochen und den Text, der so nie hätte gesendet werden dürfen, mit ihnen sehr, sehr kritisch ausgewertet.“ Schon klar.

Unterwegs an der Front [Update]

Zeit online über die Sonnenallee: „Gibt es No-go-Areas in deutschen Städten? Für manche Menschen schon. Unterwegs mit einem Rabbiner in Berlin.“

Zur Begrüßung deutet Teichtal eine kleine Verbeugung an – er darf Frauen nicht die Hand geben.

Interessant. Hatten wir schon mal, aber irgendwie anders.

[Update] Eine lesenswerte Erwiderung auf Zeit online: „An der Front nichts Neues“.
Im deutschen Diskurs wird der Jude häufig als schwacher, bedrohter Mensch wahrgenommen, der vom potenten, gefährlichen Moslem bedroht und vom starken, zivilisierten Deutschen beschützt werden muss. So kann der Deutsche beweisen, dass er gewiss nicht antisemitisch ist, dass er die Lektion gelernt hat. Über jüdisches Leben, über religiöse und kulturelle Merkmale des Judentums wird weniger berichtet – vielleicht weil eine Mehrheit so etwas auch nicht lesen möchte. Berichte, in denen ein Jude eine proaktive Rolle einnimmt, eine emanzipierte Haltung zeigt, eine selbstbewusste Meinung vertritt, passen nicht ins Bild.

Die Welt als Wille und Vorstellung

Eine Umfrage zeigt (via Fefe), was die Europäer über die Einwanderung von Muslimen denken.

Das, was in den Medien zu lesen ist und das, was die Mehrheit denkt, ist offenbar nicht kompatibel. Ich traue Umfragen nicht über den Weg, aber ich höre etwas Ähnliches jeden Tag live.

Boykottiert Ungarn!

In Ungarn ist eine offen rechtsradikale und antisemitische Regierung an der Macht, die sogar die Erinnerung an Juden auslöschen will. Boykottiert dieses Land!

More popular than you think

Politico: „Donald Trump might be more popular than you think. Once again, there’s evidence suggesting traditional polls aren’t accurately measuring support for the president and his policies.“

Vielleicht ist es ja der Plan

Ich habe in den letzen Tagen oft mit Leuten über Trump geredet. Nein, niemand von denen hatte mit Medien zu tun. Einfache Leute, wenn man so will: Feuerwehrleute, Krankenschwestern, Polizisten, Putzfrauen- und Männer, Angestellte und Facharbeiter. Alle sprachen positiv über Trump in dem Sinn: „Er ist bescheuert, aber ich finde es klasse, dass er tut, was er angekündigt hat.“

Ich vermute ganz stark, dass sich die mediale Blase, in der die meisten Journalisten leben, nicht aufgelöst und dass ihre kleinbürgerliche Scheinwelt, die auch für ihre Clinton-Manie verantwortlich ist, mit der Realität nichts zu tun hat. Das wird noch spannend werden.

Vielleicht war es der Plan zu versuchen, die Wahlversprechen Trumps einzulösen in dem Wissen, dass es juristisch fragwürdig ist, nur um den eigenen Wählern das zu zeigen, was die schon „wussten“: Das „Establishment“ ist gegen uns.

Ich erkläre mir den Schaum vor dem Mund der Trump-Gegner (die Reihen fest geschlossen und jetzt alle zusammen: Boah, ist der eklig und doof) so, dass die Mittelschicht (aka Kleinbourgeoisie) live hört und fühlt, wie ihre Lebenslüge den Bach runter geht: Gutes Benehmen, sich an die Regeln zu halten sowie „Erziehung und Bildung“ (das „richtige“ Sprechen) sichern eben nicht den sozialen Status im Kapitalismus, geschweige denn den sozialen Aufstieg. Das wusste die herrschende Klasse, zu der Trump gehört, immer schon, und das Proletariat auch.

Lernt, lernt, lernt! Oder: Die Herrschaft in veränderter Form aufrechthalten

bürgerliche Presse

Ich habe eine verwandte Seele gefunden. Das passiert ja nicht so oft. Daher absoluter Lesebefehl für Slavoj Žižek in der NZZ: „Mehr Selbstkritik, bitte! – Seit Trumps Wahl versinkt die Linke in selbstgerechter Entrüstung. Dabei hat sie jetzt die Chance, sich selber zu erneuern.“

Obwohl die Befürworter der PC von Konservativen als Marxisten beschimpft werden, ist die PC nicht Sache der echten Linken. Sie stellt den Versuch dar, soziale Gegensätze einzuebnen, indem wir die Art und Weise regulieren, wie wir reden. (…)

„Wenn ich mich nicht für die Unterprivilegierten einsetze, tut es ein anderer“ (Orson Welles: „Citizen Kane“)

Dieser Satz formuliert prägnant, was falsch daran ist, dass sich der Milliardär Donald Trump zum Wortführer der Enteigneten aufwirft: Seine Strategie lautet: verhindern, dass die Enteigneten sich selber für ihre Rechte wehren. Trump ist also weit davon entfernt, einfach widersprüchlich zu sein. Was als Widerspruch erscheint, ist der Kern seines Projekts.

Meine Rede, und vermutlich auch die Eribons. Die Unterdrückten formieren sich als Kollektiv, indem sie dem Establishment (gemeint ist die herrschende Klasse) den Mittelfinger zeigen. Das ist keine „Protestwahl“, die von den bürgerlichen Medien gern als temporär und irrelevant abgetan wird, sondern ein Ausdruck dessen, dass es so nicht weitergehen kann und wird.

Ich schrieb vor zwei Jahren über ein angebliches Zitat Lenins:

Der sagte sinngemäß über eine revolutionäre Situation und über „revolutionär klingende Phrasen, um die Massen irrezuführen“: Die Unmöglichkeit für die herrschenden Klassen, ihre Herrschaft in unveränderter Form aufrechtzuerhalten; diese oder jene Krise der ‚Spitzen‘, Krise der Politik der herrschenden Klasse, die einen Riß erzeugt, durch den die Unzufriedenheit und Empörung der unterdrückten Klassen hervorbricht.

Ich habe mir angewöhnt, die Quellen nachzuprüfen. Lenin hat das so nie gesagt, auch wenn das Wikipedia behauptet. Zufällig liegt der Band 22 seiner Werke hier vor mir, den ich schon in den 70-er Jahren gelesen hatte.

Friedrich Engels schrieb übrigens am 18. Januar 1893 über Pfaffen und andere Pseudo-Revolutionäre, die immer dann auftauchen, wenn die da unten sich zu Recht empören und wenn es darum geht, die Spitze des Protests abzubrechen und in eine dem Kapital angenehme Form umzubiegen:
… eine Bande von Strebern, die Verstand genug haben, die Unvermeidlichkeit der sozialen Umwälzung einzusehn, die aber dem rohen Proletariat unmöglich diese Riesenarbeit allein anvertrauen können und deshalb die Gewogenheit haben, sich an die Spitze zu stellen; Angst vor der Revolution ist ihr Grundprinzip. (Briefwechsel mit Sorge)

Slavoj Žižek: „Wir sollten keine Angst haben, uns auf Marx zu besinnen.“ Quod erat demonstrandum.

By the way: Seit wann wird der Begriff „bürgerliche Presse“ eigentlich nicht mehr benutzt? Seit 2003? Oder seit 1982? Oder seit 1919?

Schaufensterreden

Halina Wawzyniak („Die Linke“) kandidiert nicht mehr für den Bundestag:
Eine lebendige Demokratie verlangte jedoch einen Bruch mit festgezurrten und als unabänderlich angesehenen Verfahrensweisen, die zu Ritualen verkommen und in denen Überraschungen, politische Wendungen völlig ausgeschlossen sind, das Spiel von Rede und Gegenrede im Plenum zur Farce verkommt. Hier die Opposition, da die Koalition, deren Mitglieder sich – unabhängig von den Inhalten – zur gegenseitigen Treue verpflichten. Fraktionszwang, Vorführpolitik, Schaufensterreden, hohle Polemik, kaum ein Weg, eine Initiative, die vernünftig ist, über Fraktionsgrenzen hinweg auf den Weg zu bringen. Stattdessen reflexhaftes Abstimmungsverhalten. Und wenn man den Plenarsaal verlässt manchmal von dem einen oder der anderen Abgeordneten das Bekenntnis, dass die Vorschläge, die man eingebracht hat, schon vernünftig sind, aber…

Chapeau!

Polen, revisited

barbarka-wald

Meine Empfehlung: die polnische Website Truth about Camps (auch in Deutsch). Dazu u.a.: „List of Auschwitz commanders and guards posted online“ sowie Polens Antwort auf die Bezeichnung „polnische Todeslager“.
Die Veröffentlichung der Namensliste geht einher mit den Bemühungen der nationalkonservativen Regierung, Polens Ruf besser zu schützen. Dazu will sie historisch falsche Behauptungen wie die vom „polnischen Konzentrationslager“ sogar mit bis zu drei Jahren Haft bestrafen. Das Parlament arbeitet an einem entsprechenden Gesetzesentwurf.

Ich bin bei der Lektüre auf mehrere interessante Indizien gestoßen, die eigene Familiengeschichte betreffend. Leider gibt es keine Zeitzeugen mehr, die mir etwas konkret über das Verhältnis der Polen und Deutschen rund um den ehemaligen Hof meines Urgroßvaters in Mittenwalde im heutigen Polen sagen können. Der Hof wurde 1943 von den Polen abgebrannt, meine Urgroßmutter starb an ihren Verletzungen. Mein Urgroßvater war aber kein Nazi, zumal einer seiner Söhne von den Nazis ermordet worden waren. Ich weiß nur, dass er auf „die Polen“ sehr schlecht zu sprechen war.

Was waren also die Gründe für den Brandanschlag? Vermutlich werde ich es nie erfahren, aber man findet in einigen Büchern Hinweise darauf (vgl. Ausriss oben), wie groß der gegenseitige Hass war.

Es gibt in Mitteleuropa wohl kaum ein schwierigeres historisches Thema als das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen. Und meine Familie war seit dem späten 18. Jahrhundert immer mitten drin.

No one seems bothered with 16 Muslim countries where Israelis are banned [Update]

The Muslim Issue: „No one seems bothered with 16 Muslim countries where Israelis are banned“.

Sorry, aber solange das sich nicht geändert hat, sollten jetzt mal einige Leute schlicht das Maul halten. Was ist das für eine erbärmliche Heuchlerei zu akzeptieren, dass Israelis nicht in arabische Länder reisen dürfen, aber jetzt wegen Trumps Entscheidung herumzujammern?

Wie war das noch mit den Karikaturen? Ich kann auch nicht in den Iran reisen, geschweige denn nach Pakistan, Saudi Arabien oder Bangla Desh.

[Update] Hier eine interessante Statistik vom Migration Policy Institute: „U.S. Annual Refugee Resettlement Ceilings and Number of Refugees Admitted, 1980-Present“.

Die National Review (konservativ im US-amerikanischen Sinne) versucht zu erklären, was Trump angeordnet hat (mit Link zum Original):
So, what did Trump do? Did he implement his promised Muslim ban? No, far from it. He backed down dramatically from his campaign promises and instead signed an executive order dominated mainly by moderate refugee restrictions and temporary provisions aimed directly at limiting immigration from jihadist conflict zones.

Obama hatte bereits 2011 ein sechsmonatiges Einreiseverbot für Iraker ausgesprochen, Präsident Carter tat das 1979 für Iraner. So what?

Und jetzt alle zusammen:

Welcher deutsche Kaiser sagte: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Trump-Gegner“? #volksgemeinschaft #wohlfühlen #undjetztallezusammen

Auch wenn es niemand glaubt: Ich habe mir noch gar keine Meinung zu Trump gebildet. Ich weiß nur: Wenn alle deutschen Medien gleichgeschaltet wirken, ist irgendwas falsch und Vorsicht angebracht.

Trump ist sicher ein Reaktionär. aber ich weiß noch nicht, welche Fraktionen der herrschenden Klassen ihn unterstützen. Besser für die Linke als Clinton ist er allemal, so oder so. Bis jetzt sehe ich nur das wildgewordene gefühlsliberale Kleinbürgertum auf der Straße. Das Volk interessiert das nicht.

Demnächst mehr dazu. Ich muss erst denken, danach schreibe ich was.

Viva ACLU!

Schade, dass wir nicht sowas wie die ACLU in Deutschland haben. Die haben gerade eine Art einstweilige Verfügung gegen Trump erwirkt.
A federal judge tonight granted the American Civil Liberties Union’s request for a nationwide temporary injunction that will block the deportation of all people stranded in U.S. airports under President Trump’s new Muslim ban. The ACLU and other legal organizations filed a lawsuit on behalf of individuals who were subject to the ban. The lead plaintiffs have been detained by the U.S. government and threatened with deportation even though they have valid visas to enter the United States.

Jetzt meinen bestimmt irgendwelche Leute, wir hätten doch so etwas. Ach ja? Kennt ihr Skokie? Das würde eine deutsche Organisation nie tun. Free speech!

Hört, Hört!

„Immer wenn ich in Deutschland ‚die Linke‘ höre, muss ich lachen.“ (Lesserbrief in der aktuellen Konkret)

YMMD.

Antisemitischer Linksextremismus in Deutschland

Überraschend informativer Text auf Kriminalpolizei.de:
So war man beispielsweise gegen den „imperialistischen Staat“, gegen das „Schweine-System“, auch gegen den „Zionismus“, also gegen den jüdischen Nationalstaat in Palästina. Insofern wurden Anti-Ziele formuliert, die es zu zerstören galt. Darüber wurden neben den grammatisch verstümmelten Satzelementen im Imperativ, deren sich linke Gruppierungen noch heute gerne bedienen, durchaus ganze Abhandlungen und Erklärungen in umständlicher Sprache verfasst. Über das Ersetzen all dieser als schädlich identifizierten Anti-Ziele mit konkreten Inhalten für die Zeit danach oder schlüssige Antworten auf gesellschaftlich relevante Fragestellung der Bildungs-, Sozial- und Wirtschaftspolitik, sucht man auch heute noch vergebens. (…) Denn wie kann der Antifaschist an der Seite eines Rechtsextremisten demonstrieren? Wie kann die linksradikale Feministin an der Seite muslimischer Machos, in deren Augen sie weit weniger wert ist als jeder Mann, Hetzparolen brüllen? Es sind diese Fragen, die, vor allem öffentlich aufgeworfen, einen Disput zur Folge hätte.

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