Wer wählt nationalsozialistisch?

Sehr interessant ist die Frankfurter Zeitung vom 01.11.1929: „Wer wählt nationalsozialistisch? (…) Es sind die Leute mit dem kurzen Gedächtnis… (…) Es sind die Leute, die innerlich so durcheinander gebracht sind, daß sie kritiklos auf jede Hetze reagieren und jeden Schwindel glauben, der ihnen von skrupellosen Spektakelmachern vorgesetzt wird.“

Kommt jemandem das bekannt vor? In Thüringen sind sie auch innerlich durcheinandergebracht – aber das habe ich nicht anders erwartet.

Chillen

alkohol
Beim Drogendealer meines Vertrauens

Ich habe jetzt vier Nachtschichten vor mir, davon drei mit 12 Stunden. Erwartet nicht allzuviel Kluges und Geblogtes von mir. Ich muss mich ausruhen. (Ja, ich weiß, die Überwachungskamera hatte noch keine Winterzeit – ist schon geändert.)

alkohol

Setting the revolutionary agenda

Vallejo Cariola
Cariola (derecha) junto a Camila Vallejo en una gira a Alemania. Source: Wikipedia

Wenn man den Klassenkampf vermarkten will, muss man Gesichter benutzen wie in Chile verfügbar (nicht aber hierzulande). Das merken auch die medialen Schreihälse und Helfershelfer der jeweiligen Bourgeoisie wie Bloomberg: „Two Communist Lawmakers Are Suddenly Setting the Agenda in Chile“.

Da geht es eben um Revolution und um Machtfragen, nicht um den Klimascheiß, Gendersprache oder andere Gretismen und Lifeystle-Themen.

AfD und CDU – eine Kampffront

Da wählt zusammen, was zusammengehört: AfD und CDU verhindern die Kandidatin der Linkspartei für das Berliner Verfassungsgericht, obwohl es zwischen den Linken und der CDU eine anderslautende Absprache gab. „…. während AfD-Fraktionschef Georg Pazderski von einer „Sternstunde des Abgeordnetenhauses“ sprach. Man habe mit CDU und FDP die Wahl einer ‚radikal linken Kandidatin‘ verhindert.“

Die Christdemokraten haben immer noch den „richtigen“ Klasseninstinkt. Wenn es gegen die Linken geht, arbeitet man natürlich auch mit Faschisten zusammen, wenn keiner hinguckt.

Religioten, heimatlose Antikapitalisten und Miszellen

zug fällt aus
Symbolbild für deutsche Zustände

– Zum Auftakt: Geld ist da, es wird nur unnütz verballert. Das Original-Schwarzbuch kostet etwas. Die aktuellen Fälle schaue ich mir erst gar nicht an, das halte ich nicht aus.

Man kann die Wahl in Thüringen in einem Satz zusammenfassen: „Ein heimatloser Antikapitalismus stiftet irre Allianzen“. Exakt: Wenn die Partei „die Linke“ keine antikapitalistische Partei mehr ist, viele Leute aber irgendwie „gegen das System“ sind, kommt genau das heraus.

– By the way Corbyn und Labour Party: Pears Globale Real Estate enteignen!

Qutnyti (Dhaka, Bangladesh): „Time for Global Communists to Unite under Xi and the Communist Party of China“. Darauf komme ich noch zurück. (Hätte nie gedacht, dass ich mal etwas aus Bangladesh verlinke.)

– Das Internet (nein, nicht das „Web“!) wird 50 Jahre alt. Meine Website ist erst rund 20 Jahre alt – ich weiß gar nicht mehr genau, wann ich angefangen habe – zuerst wohl auf Compuserve.

– Das Zitat des Tages ist von Richard Dawkins: Man müsse Relgion bekämpfen, wo immer es möglich ist. Das sag einer den Grünen oder den Religioten hierzulande – oder den Linken!

– Übrigens: benutzt jemand den Messenger von Facebook?

– Zum Thema „Die größten Kritiker der Elche:“ „A Swedish journalist who falsely accused WikiLeaks founder Julian Assange of ‘rape’ has been arrested after he was caught raping underage girls.“

– Ich will jetzt irgendwann zum Sambesi reisen. Back to the very roots.

– Vielleicht wäre Karl-Eduard von Schnitzler heute beim Antisemitenpack des BDS. Und kann sich noch jemand an den Antifaschistischen Schutzwall erinnern?

Kein kulturpessimistischer Diskurs

„Die Wähler über 60 verhindern einen Wahlsieg der AfD.“ Aha.

Ich vermute: Die CDU möchte an die Macht, egal wie, und wird mit der „Linken“ reden. Die Alternative: Ramelow regiert einfach ein Jahr weiter. Kann er.

Alles Silly

tauentzien

Ich sollte schon seit Längerem wieder etwas Kluges von mir geben, Feudalismus und so zum Beispiel, aber ich musste mich mit allem Möglichem herumschlagen – dass mir meine Zimmertür entgegenkam und fast auf den Kopf fiel (in den 70-er Jahren machte man komische Scharniere) und dergleichen – auch der virtuellen Art – mehr.

Heute ist der vorletzte Tag meines Urlaubs, und ich habe beschlossen, nichts Sinnvolles mehr zu tun.

Bei Nike habe ich übrigens jetzt Schuhgröße 48. Gut, dass ich immer vorher anprobiere. Meine Adidas-Schuhe haben nicht lange gehalten, deswegen probiere ich jetzt die Konkurrenz aus.

Guten Merlot habe ich auch besorgt – im Konsumtempel des Westens. Mazel Tov!

Wenn Ihr mal richtig viel Zeit sinnlos verplempern wollt, dass versucht mal einen Teleporter von Erwin Solo in Second Life zum Funktionieren zu bringen. Dazu muss man ein Fucking Manual lesen, das kryptisch daherkommt – die deutsche Version ist völlig unbrauchbar (mein Client ist eh Englisch). Irgendwann – nach Stunden – habe ich es dann hingekriegt. Coole Sache, aber interessiert nur eine kleine zweistellige Zahl von Leuten.

silly german

Widerwärtige und Tyrannen und anderes Pack

chica llorando
Symbolfoto für den Zustand der Welt, aufgenommen 1979 in Quito, Ecuador

Den Begriff Fake News habe ich immer recht albern gefunden, vor allem dann, wenn der von denen verbreitet wird, die selbst Lügen, Halbwahrheiten oder Unfug verbreiten. Gestern wieder der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Der Sender hatte falsch verbreitet, einer der Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Gro0beeren trete nicht mehr an.

Kachelmann wirft dem RBB-Inforadio vor, man würde dort frei erfinden. „Kachelmanns Kritik ist, dass es sich bei den Informationen auf der rbb-Webseite gar nicht um echte Messwerte handle, sie würden lediglich berechnet, was für Kachelmann das gleiche ist wie ‚erfunden‘.“

Die Neue Zürcher Zeitung berichtet über den Versuch des Salonfaschisten Bernd Luckes, in Hamburg seine Antrittsvorlesung zu halten. Er würde mit Gebrüll daran gehindert und musste mit der Polizei aus dem Saal geführt werden.

Voltaire sagte dazu: Le droit de dire et d’imprimer ce que nous pensons est le droit de tout homme libre, dont on ne saurait le priver sans exercer la tyrannie la plus odieuse.
Das Recht zu sagen und zu drucken, was wir denken, ist eines jeden freien Menschen Recht, welches man ihm nicht nehmen könnte, ohne die widerwärtigste Tyrannei auszuüben.

Die Meinungsfreiheit gilt als einer der wichtigsten Maßstäbe für den Zustand eines demokratischen Rechtsstaates. „Eines der häufigsten Zitate zur Meinungsfreiheit wird dabei irrtümlich Voltaire zugeschrieben, entstammt aber tatsächlich der Biographie von Evelyn Beatrice Hall über ihn, um damit seine Überzeugung zu beschreiben:
I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it.

Ich halte dieses kleinbürgerliche Krawall-Pack, dass noch nicht mal jemanden aushalten kann, der die esoterischen Banalitäten der in Deutschland gelehrten „Volkswirtschaft“ von sich gibt, für unerträglich und reaktionär bis auf die Knochen. Und die Verantwortlichen von der Verwaltung der Uni sind feige – das ist ekelhaft.

Genauso zum Kotzen (Heise): „Bundesregierung finanziert türkeitreue Islamisten in Nordsyrien“.

Und now fore something completely different. National History Museum: „Wildlife Photographer of the Year 2019“. Die Fotos lohnen sich anzusehen – auch für die, die noch nie einen Vulpes ferrilata gesehen haben. (IFLScience hat auch was dazu.)

Und now fore something completely different. Mit dem Antisemitismus-Beauftragten von Baden Württemberg hat man wohl den Bock zum Gärtner gemacht, obwohl er auch manchmal ein Korn findet..

chica llorando
Symbolfoto für den Zustand der Welt, aufgenommen 1979 in Quito, Ecuador

Apokalypse Now

Gute und zutreffende Analyse von Jutta Ditfurth: „Extinction Rebellion ist eine Weltuntergangssekte“.

„Die beiden maßgeblichen Gründer sind Roger Hallam (53) und Gail Bradbrook (47). Hallam war Biobauer, Bradbrook kommt u.a. aus der Tierrechtsszene. Die beiden und ihre mindestens zwei Dutzend Unterstützer*innen aus Konzernen und Stiftungen zogen XR wie ein großes PR-Projekt auf: ein runenhaftes Logo, drei Grundprinzipien und sonst wenig Inhalt. Sie sind ja nicht einmal gegen Atomenergie. (…) Sie haben eine sehr plumpe politische Strategie: Angst machen, Emotionen schüren, esoterische Schulungen und symbolische Blockaden.“

Und jetzt nie wieder ein Wort über diese Esoteriker.

Verschlüsselt kommunizieren mit Localhost [Update]

verschlüsselt

Ich stoße jetzt auch eine neue Sicherheitsdebatte an. Die Textbausteine, die Politiker seit mehr als 30 Jahren zum Thema absondern und die unkritisch und unkommentiert von den Medien vervielfältigt werden, sind für mich nur noch Meme, über die ich kichern kann.

[Update] jetzt weiß ich auch, warum ich immer die Weltherrschaft erringen möchte.

Wer wen? [Update]

Haaretz: „Assad Forces, Now Allied With Kurds, Push Into Northeastern Syria as Turkey Vows to Press On“.

Andererseits hat auch Israel die Kurden schon unterstützt. Israel und die Kurden haben vermutlich gemeinsam, dass sie sich die Freunde nicht aussuchen können und auf niemanden Verlass ist.

[Update] Al Jazeera hat auch was dazu.

Deutschland im Herbst

herbst

Caspar David Friedrich: Der Wanderer über dem Nebelmeer, um 1818

Ist ist zum Terroranschlag schon vieles von allen gesagt worden. Wenn man die so genannte rechtsextreme Szene seit 30 Jahren im Blick hatte (meine erste Reportage zum Thema schrieb ich 1989), fällt zuvörderst auf, dass sie die von Politikern, „Experten“ und den üblichen Verdächtigen abgesonderten Sprechblasen immer und immer wiederholen. Es gibt noch nicht einmal einen gesellschaftlichen Konsens darüber, was genau das Problem sei.

Vor 20 Jahren gab es einen Aufstand der Anständigen, mit großem medialen Getöse – was ist daraus geworden? Was hat der bewirkt? Ich schrieb:

„Einen »Aufstand der Anständigen« kann es somit gar nicht geben, denn ein Aufstand ist immer unanständig. In den Augen der Herrschenden jedenfalls. Und seit wann macht die Mehrheit einen Aufstand? Und gegen wen? Ein »Aufstand der Anständigen« ist so sinnig, als forderten die Scientologen die Kassenzulassung.

Dennoch, ein Erfolg hätte so aussehen können: Der Rassismus und der Antisemitismus hätten abgenommen, vielleicht nicht, was die Einstellungen angeht, aber wenigstens das Verhalten betreffend. Die Anständigen waren sich aber noch nicht einmal einig, dass es gegen den Rassismus ging. Und heute befinden wir uns in einer Situation, die zu der Frage anregt: Warum hat sich trotz der zahlreichen Gesichtzeiger und der »Programme gegen Rechts« nichts geändert? Man könnte das »trotz« durch »wegen« ersetzen, wenn man nur boshaft genug wäre.

Oder darauf hinweisen, dass es ohne die Programme und unzähligen, meist unpolitischen Aktionen auf Volkshochschulniveau noch viel schlimmer gekommen wäre und die Braune Armee Fraktion schon in Bataillonsstärke ihre Wehrsportmanöver durchführte. Der »Aufstand der Anständigen« war ein gruppendynamisches Kuschelereignis mit dem kathartischen Effekt einer Beichte: Wir bekennen, dass wir böse waren, und nehmen, ganz christlich, die Schuld der braunen Kameraden auf uns, die leider beim Aufstand nicht mitmachen, und versprechen, fürderhin so brav zu sein, wie wir schon immer waren.

Der Antisemitismus wird ohnehin gern vergessen. Natürlich ist es anständig, auf Friedhöfen nicht die Grabsteine umzuwerfen. Darauf, und auf den Appell, bitte keine Gewalt und keine Synagogen abzufackeln, einigt man sich schnell. Solange Juden auf Friedhöfen liegen und ihre Habseligkeiten in Museen verstaut sind oder man nur ihre restaurierte Architektur vor sich hat und ein bisschen Klezmer für Pfarrerinnen und Fans der völkischen Folklore, gibt es keinen Streit. Aber sobald andere unangenehme Details zur Sprache kommen, etwa israelische Fahnen vor Gemüseläden im schönen deutschen Berlin oder Werbebanner der israelischen Armee auf deutschsprachigen Websites, fällt die Moral in sich zusammen. Und der Aufstand verkrümelt sich genau so schnell.“

Das hiesige Publikum erwartet hoffentlich nicht von mir, dass ich mich mit dämlichen Sprüchen befasse, die sich irgendwie mit Radikalisierung im Internet beschäftigen. Das ist unter meinem Niveau, wie Gerhard Polt richtig sagt. Ich kann mich sogar einem Kommentar der Bild-Zeitung anschließen:

„Vor wenigen Tagen noch ließen die Behörden in Berlin einen Attentäter laufen, der mit einem Messer eine Synagoge überfallen wollte – kein Haftgrund.

Wenn Juden in Deutschland angegriffen werden, fallen die Strafen meist lächerlich gering aus. Wenn Juden in Deutschland nicht an Bord einer arabischen Airline gehen dürfen, tut die Politik NICHTS“.

Interessanter Aspekt, der aber außer von mir so nirgendwo gesagt werden wird: Wozu haben wir einen Inlandsgeheimdienst, wenn es nur „Einzeltäter“ à la Breivik gibt? Ceterum censeo: Verfassungsschutz esse delendam.

Weiteres Fazit: Es gibt offenbar keine Journalisten mehr, die das rechte Milieu professionell beobachten. Der Spiegel schreibt: „Im Internet ist auch ein Manifest aufgetaucht, in dem detailliert Anschlagspläne beschrieben werden. Experten des International Centre for the Study of Radicalization (ICSR) in London haben es in einem rechten Forum entdeckt.“

Im Internet. In einem rechten Forum. Das ist ja supergeheim, das finden deutsche Journalisten natürlich nie.

Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Mischpoke oder: Den rechten Rand bevölkern

Sehr schöner und die Journaille entlarvender Artikel auf ÜberMedien: „Von der ARD zur AfD: Journalisten, die den rechten Rand bevölkern“.

„Die AfD war gewissermaßen von Anfang an journalistisch geprägt: Das Gründungsteam der Wahlalternative 2013, aus der die Partei hervorging, bestand zur Hälfte aus Personen aus dem journalistischen Milieu…“

Ach. Und unseren „Volkswirtschaftlern“.

Sind deutsche Medien antisemitisch?

Wir möchten Sie zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema: „Israel in den Medien – Sind deutsche Medien antisemitisch?“ einladen.

Die Berichterstattung über Israel in den deutschen Medien wird oft auf den Konflikt mit den Palästinensern reduziert. Antisemitismus – das ist ein Tabuthema. Aber Anti-Israelismus – das ist „in“. Über Israel erfahren wir in den Medien nicht viel. Außer über den Konflikt mit den Palästinensern. Israel ist der Aggressor und die anderen verteidigen sich. Stimmt das? Steckt hinter dieser Berichterstattung ein System? Und wenn ja – welches?

Termin: Mittwoch, 16. Oktober 2019, 19 Uhr.
Ort: Geschäftsstelle DJV Berlin, Alte Jakobstraße 79/80, 10179 Berlin

Diskussionsteilnehmer:

Arye Sharuz Shalicar ist Sohn iranischer Juden und wuchs in Berlin-Wedding auf. Er studierte in Israel, wurde Sprecher der israelischen Armee und ist jetzt leitender Mitarbeiter der Regierung. Er schreibt regelmäßig für deutsche Medien, unter anderem für WELT, Jüdische Allgemeine und Nordwest Zeitung. Er ist Autor des Buches: , Berlin/Leipzig 2018

Maya Zehden ist Berliner Journalistin und Autorin. Sie arbeitet für den täglichen Newsletter HonestMedia und für ILI News. Auf der Gegendemo zum Al-Quds-Marsch am 1. Juni hielt sie eine Rede über“„Israel in der Berichterstattung“ und wurde dazu im ZDF interviewt. Sie ist Vorstandsmitglied der „Deutsch-Israelischen Gesellschaft“.

Eldad Beck wurde in Haifa geboren und studierte an der Sorbonne Arabistik und Islamwissenschaften. Er ist Deutschland- und Europakorrespondent israelischer Tageszeitungen und schrieb mehrere Bücher, darunter die erste hebräisch-sprachige Biografie über Angela Merkel: „Die Kanzlerin – Merkel, Israel und die Juden“. Er lebt in Berlin.

Diskussionsleiter: Burkhard Schröder

Wir bitten um Anmeldung an info@djv-berlin.de Die Plätze sind begrenzt; Sie erhalten eine Bestätigung per E-Mail. Die Veranstaltung ist nur für unsere Mitglieder.

KKK oder: Als das Fühlen nicht geholfen hat

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Wenn ich eines nicht ausstehen kann, dann ist es unpolitisches moraltheologisches Lifestyle-Gefasel. Was wollen mir junge Mädchen ohne große Lebenserfahrung eigentlich über das Weltgeschehen erzählen? Für mich klingt das nach Scientology-Ideologie, ein paar Seminare, und du bist besser als ein Samurai, der 40 Jahre täglich geübt hat. Oder: Als das Fühlen nicht geholfen hat oder: Mein Bauch sagt usw..

Dieser wild gewordene Haufen kirrer Klima-Kleinbürger (KKK), den Jutta Ditfurth zu Recht als Sekte bezeichnet, stellt nicht die Machtfrage, bewirkt nichts für das Klima (das können die Chinesen besser), hat keine blassen Schimmer von kapitalistischer Ökonomie und der ihr innewohnenden Gesetze, ist also nur ein reaktionärer Lifestyle-Scheiß – und ein verdammtes Heuchler-Pack.

Auf Fratzenbuch wäre das jetzt ein Hasskommentar und würde zensiert. Für so etwas habe ich ausschließlich mein Blog.

Vikings! Dezember!

Yes…..

Die Machtfrage oder: Wearable Face Projector für alle!

Wearable face projector

In Hongkong gibt man sich revolutionär. Natürlich sind die im Recht, aber es wird selbstverständlich böse ende. Die Regierung in Peking kann nur gewinnen, sie muss einfach abwarten.

Man kann von der Fantasie der Protestierenden nur lernen (vgl. oben). Während sich die Gefühlslinken hierzulande mit Lifesyle-Themen beschäftigen wie Gendersprache und Diversity (oder wie das heißt), müssen die entscheiden, ob sie die Machtfrage stellen und gegen wen und wie. Ein Wearable face projector ist ganz großartiges Hacken (via Fefe)!

Übrigens: Kinder in der VR China müssen eifriger lernen als in Deutschland. Ich will das gar nicht bewerten – ich habe auch keinen Schaum vor dem Mund. Vielleicht ist das ja die Zukunft, und wir stehen auf dem Abstellgleis?

Wenn man den Bildungsstand vieler „südländischer“ Einwanderer, auch der zweiten und dritten Generation, und des unteren Drittels der eingeborenen Deutschen ansieht, kann man sich nur gruseln.

Religioten oder: Scheibchenweise Wahrheit

Welt online: „Der Täter von Paris war wohl radikaler Islamist. Viel spricht dafür, dass die Regierung diese Tatsache bewusst verschleiern wollte. Erinnerungen an den Umgang mit der Kölner Silvesternacht werden wach.“

All thats interesting

dinosaurier

National Geographic schreibt etwas über einen gefundenen Saurier: „Known as a nodosaur, this 110 million-year-old, armored plant-eater is the best preserved fossil of its kind ever found.“ Faszinierend.

And Now For Something Completely Different. Die Süddeutsche (von der alle abschreiben) berichtet über ein bisher unbekanntes Video, in dem der Attentäter Anis Amri seine Tat angekündigt haben soll.

„Das Video ist bislang nicht in die Ermittlungsakte des Bundeskriminalamts (BKA) gelangt, das den Terroranschlag und seine Hintergründe aufklären soll. Dies geschah auf Wunsch eines ausländischen Geheimdienstes. Auch die Untersuchungsausschüsse verschiedener Parlamente, die seit geraumer Zeit an der Aufklärung des Falles arbeiten, haben dieses Video offenbar nicht gezeigt bekommen.“ Auch faszinierend.

And Now For Something Completely Different. Wer sich mit Plastikfolie vor Pefferspray schützt, muss Strafe zahlen.

And Now For Something Completely Different. The New York Times: „Ukraine? Impeachment? Trump Can Survive It All, Foreign Analysts Say“.

Schon klar. Auch wenn die deutschen Medien freiwillig gleichgeschaltet unisono das Impeachment-Verfahren bejubeln und sich gegen Trump die Finger wund schreiben: Alles nur Feuilleton, also irrelevant.

Zum Schluss: Esst mehr Fleisch, denn das ist gesund.

Mangel an Sach- und Fachkompetenz

Tagesspiegel: „Der zweite Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss stellt Polizei und Justiz im Land ein vernichtendes Zeugnis aus.“

Man kriegt einen Hals, wenn man das liest. „Eine ehemalige Mitarbeiterin des Amtes hatte vor dem Ausschuss erklärt, sie habe es während ihrer Tätigkeit bei dem Inlandsnachrichtendienst nicht für möglich gehalten, dass Rechtsextremisten andere Menschen töten würden. (…) Bei der Zusammenarbeit zwischen Polizei und dem Bundeskriminalamt (BKA) könnten sogar Daten verloren gegangen sein. (…) Wichtige Akten der Landespolizei zu von den Beamten geführten Spitzeln – sogenannten Vertrauenspersonen (VP) – seien für die Abgeordneten nicht einsehbar gewesen, kritisiert der Ausschuss.“

Schon klar. Honi soit qui mal y pense.

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