Die Brust trainieren

A symbolic body picture of a 73-year-old man, partially gray but mostly brown hair, and an extremely fit, athletic physique. The image should convey vitality, strength, and resilience. The atmosphere is inspiring and uplifting, with soft, dramatic lighting highlighting his defined muscles and energetic posture. The style is realistic yet slightly artistic, emphasizing the symbolism of health, longevity, and inner power –no beard –ar 3:2 –s 750 -. Ist das nicht ziemlich übertrieben, KI? So neandertalermäßig will ich gar nicht aussehen!
Ich brauche heute Eigenlob von der künstlichen Intelligenz, nur so aus Daffke, weil die Qualitätsmedien (nein, ich habe kein Abo – ich lese nur die Überschriften) mich lifestylemäßig anstachelten.
„Für Männer 70–79 Jahre gelten ungefähr folgende Richtwerte für klassische Liegestütze:
– 5–10 = durchschnittlich
– 10–15 = gut
– 15–20+ = sehr gut
– 25 oder mehr = überdurchschnittlich fit für diese Altersgruppe
Mit 25 Liegestützen liegst du klar oberhalb dessen, was die meisten Gleichaltrigen schaffen – das ist ein starkes Ergebnis und spricht für sehr gute Kraft, Stabilität und Ausdauer.
Ich habe die KI angelogen: An guten Tagen schaffe ich 30.
Rumänische ischiocrurale Arschmuskeln

Der Screenshot ist nicht aus dem unten erwähnten Buch…
Ich ließ mich durch Werbung fahrlässig manipulieren und kaufte Calisthenics für Dummies. Die Neugier besiegte die Vernunft. (Unendlich viel Gefasel und Geschwurbel – siehe Screenshot unten – die Übungen gehen erst ungefähr auf Seite 70 los.)
Ich mache ohnehin schon Übungen, nicht täglich, aber so oft ich Zeit finde. Alle nach dem weisen Rat meiner ehemaligen superschnuckeligen Physiotherapeutin, die mich durch ihren extrem erfreulichen Anblick permanent hoch motivierte.
Als da wären: Liegestütze. Leider habe ich ein paar Wochen nicht trainiert, weil ich sicher sein wollten, dass ein kleines und schmerzfreies Ganglion, das plötzlich nach exzessivem Paddeln an meinem Handgelenk erschien – an unauffälliger Stelle -, harmlos ist. Ein paar Wochen heißt leider: Von 34 auf rund 20 Liegestütze abgestürzt. Das wird alles wieder.
Kniebeugen. Schon klar. Mag ich nicht, aber wenn ich will, bin ich bei 50 aufwärts. Dito für Kreuzheben. Da ist kein Trainingsbedarf.
Beckenheben mache ich fast täglich, kombiniert mit Drehen der Hüfte in Richtung Wirbelsäule. Nennt sich auch Beckenbodentraining. „Tun Sie so, als möchten Sie den Urinstrahl abdrücken und ziehen Sie die entsprechenden Muskeln ein paar Mal zusammen. Zwicken Sie dann mehrmals die Gesäßbacken zusammen“ (har har). Das ist wirklich spürbar gut, vor allem, wenn man viel sitzt. Wenn man es nicht macht, merkt man schon nach wenigen Tagen den Unterschied.
Die oben lobend erwähnte junge Dame empfahl das – mit ihren schelmischen Grübchen und spöttischem Grinsen, weil sie natürlich mein wahres Alter kannte: „Ist gut gegen Altersinkontinenz.“ Die gute Nachricht: Beckenbodentraining ist gut für die Potenz.
Aufgestützte Oberkörper-Rotation – auch das praktiziere ich, obwohl es sehr anstrengt. Das ist übrigens die einzige Übung, bei der ich noch einen Unterschied zwischen der linken und rechten Hüfte (die mit dem Titan) spüre – die rechte hat rund zwei Zentimeter weniger Spielraum. Daran arbeite ich.
Jetzt kommt das Problem: Beinheben aus der Bauchlage. Das hatte ich noch nie gemacht. Ich kann das überhaupt nicht. So etwas ärgert mich maßlos – ich komme mir dann gleich wie 90 vor. Fragen wir die KI.
Beim Beinheben aus der Bauchlage (also das Anheben eines oder beider gestreckter Beine, während man auf dem Bauch liegt) spielen vor allem die Hüftstrecker eine Rolle, unterstützt durch stabilisierende Rumpfmuskulatur.
Hauptmuskeln:
– Gluteus maximus (großer Gesäßmuskel) → wichtigste Kraft für die Hüftstreckung.
– Ischiocrurale Muskulatur (Beinbeuger: Biceps femoris, Semitendinosus, Semimembranosus) → helfen bei der Hüftstreckung.
– Gluteus medius und minimus (hintere Fasern) → stabilisieren das Becken.
– Lendenwirbelsäulen-Muskulatur (v. a. M. erector spinae) → sorgt für Stabilität des Rückens beim Anheben.
Empfohlene Übungen:
– Beinheben aus der Bauchlage selbst → als Übung, evtl. mit Gewichtsmanschette am Knöchel.
– Glute Kickbacks (im Vierfüßlerstand, Bein nach hinten oben strecken).
– Hip Thrusts / Glute Bridge (Rückenlage, Hüfte nach oben drücken).
– Rumänisches Kreuzheben (kräftigt Gesäß und hintere Oberschenkel).
– Good Mornings (Rückenstrecker + Hüftstrecker).
– Step-ups oder Ausfallschritte (funktionelle Hüftstrecker-Übungen).
👉 Wichtig: Oft ist nicht fehlende Kraft, sondern eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hüftbeuger (M. iliopsoas, Rectus femoris) schuld, wenn das Beinheben schwerfällt. Daher helfen auch Dehnübungen für die Hüftbeuger.
Das wird bei mir der Fall sein. Kraft habe ich genug. Demnächst mehr in diesem Theater – ich berichte (nein, hier, nicht bei TikTok!)
Systemische Leibesübungen
Wo kann man noch spazieren gehen? Auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln?
Kurzanleger, Liebesinsel, Wasserbüffel und noch mehr
Das gefällt mir: Wir besprechen die Weltläufte Weltlage, und um das Publikum, das sich darob aufregt, wieder von den Palmen zu holen, poste ich chillige Bilder vom Paddeln. Wenn man da draußen auf den Flüssen und Seen unterwegs ist, das Wasser friedlich um das Boot herumblubbert, aber auch heimtückisch manchmal und plötzlich recht hohe Wellen schlägt, so dass der Ruderer mit den Hüften wackeln muss, um Gleichgewicht zu halten, kommt man in eine friedliche Stimmung, obzwar auch ein wenig wehmütig, weil das idyllische alte Westberlin Berlin (West) noch am Ufer zu sehen ist dergestalt, dass fette, behäbige mittelständische Villen dort den reichtumsfernen Ruderer mahnen, es wären auch andere Lebensentwürfe möglich gewesen, aber des schon am Horizont dräuenden hijabistischen und/oder bärtigen Islamismus noch nicht eingedenk.
Hier hat sich das „wir schaffen das“ noch nicht als naiver Irrtum entlarvt, sondern ist die gängige Attitude, ähnlich der des Heimwerkers, der, wie ich gestern, eine kaputte Dichtung an der Dusche diagnostiziert, die mittels geeigneter Werkzeuge notdürftig wieder geflickt wird, bevor im Baumarkt des Vertrauens für Ersatz gesorgt werden kann, falls die Schichtplanung der Lohnschinderei nicht dem entgegensteht, was sie zur Zeit tut.
Ich begab mich also an dem einzigen freien Tag der Woche auf’s Wasser. Im Herzen bin ich Nordberliner oder sogar Spandauer, weil es dort einfach schöner ist, vom Boot aus gesehen. Die Havel aufwärts bis nach Brandenburg, an der Fähre zwischen Tegelort und Hakenfelde vorbei, hatte ich, wenn ich mich recht erinnere, zuletzt 2019 gemacht. An der Zitadelle Spandau reifte der Entschluss in mir, der, trotz der Aussicht, mindesten fünf Stunden paddeln zu müssen, irgendwann fest stand.
Übrigens: Ich dachte, es gäbe Wohnungsnot in Berlin? An dem Haus (Foto oben), das ich schon vor zwei Jahren fotografiert hatte, ist jetzt ein Schild, dass eine Wohnung zu mieten sei, mit Handynummer, nicht etwa Festnetz wie bei einer seriösen Hausverwaltung. Warum müssen die weithin sichtbar Werbung machen, obwohl doch ein halbes Tausend Wohnungssuchende sofort Schlange stünde, kündigte man das irgendwo auf einer passenden Seite im Weltinternetz an? Kostet der Quadratmeter 500 Euronen oder was?
Das Stammpublikum wird sich an meinen Schwur, die Spandauer Seebrücke betreffend, erinnern: Als ich 2022 per Krankentransport darüber gefahren wurde, nahm ich mir vor, so bald als möglich mit neuer Hüfte wieder drunterher zu paddeln, was bekanntlich auch gelang.
Frage: Warum braucht man eigentlich einen Raddampfer? Reicht nicht ein Dampfer ohne Rad? Oder hat das mit Putin dem Klima zu tun? Ich konnte nicht genau hinsehen, da irgendein Dödel mit einem schnellen Boot so hohe Wellen machte, dass ich gegensteuern musste und nicht auf die Fahrbahn auf andere Schiffe achten konnte.
By the way: Im Sommer macht man Sommerinterviews, im Winter Winterinterviews. Hätten Sie’s gewusst? Und habe ich irgendwas verpasst, was ich nicht schon wusste? „“Wir bedauern, dass das Interview durch die akustische Protestaktion teilweise schwer zu verstehen war“, sagte die Sprecherin. Das werde intern ausgewertet. Bis zum Beginn der Sendung sei die Protestaktion nicht bekannt gewesen“, berichten die Qualitätshauptstadtmedien über die ARD-Anstalt. Wer’s glaubt, wird selig. Ekelhafte Heuchler, die mich für dumm verkaufen wollen.
An der Fähre ist ein Restaurant mit „neuer Bewirtschaftung“. Es war proppenvoll.
Die Lage hat was.
Man kann dort kuchenessend wahlweise den Schiffs- oder Autoverkehr betrachten, ist von sattem Grün umgeben, muss aber darauf verzichten, bei einer Massenschlägerei zwischen Westasiaten auf eine der Parteien wetten zu können.
Kann man Prügeleien nicht auch vergesellschaften? Oder ist auch hier eine breite Front der üblichen Verdächtigen automatisch dagegen?
Ich verstehe das nicht. Man muss doch nur die bestehenden Gesetze anwenden: „Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden“. Warum will die SPD das juristische Rad neu erfinden?
Ich würde so etwas heimlich machen und aus PR-Gründen nicht so nennen. Man nehme einem Kapitalisten die Produktionsmittel weg oder enteigne einen Wohnungskonzern und nenne es: „in Bürgereigentum überführen“. Und wenn dann jemand herumschreit, das sei der pöhse Sozialismus, den wir bekanntlich alle hassen, dann antwortet man: Enteignen? Wir? Wir wissen davon nichts. Ihr dürft mich auch gern Suslow nennen: Zurückhaltend, dogmatisch, loyal und konservativ … äh… linksradikal.
An der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg sieht es aus wie am Amazonas, nur dass die Bäume kleiner sind: Undurchdringliches grünes Dickicht, zumindest auf der ehemaligen DDR-Seite.
Irgendwann sah ich dann den Alten Grenzturm in Nieder Neuendorf. Ich beschloss – nach einem Blick auf die Armbanduhr – umzukehren, da ich am späten Nachmittag auch noch zu einem Kindergeburtstag musste. Neukölln – Pichelsdorf – Wilmersdorf – Neukölln – würde das der Akku des Nius schaffen? (Ja, es waren rund 60 Kilometer, und ich hatte noch gut 20% bei der Ankunft zuhause.)
„Dortmund“ steht auf dem Arsch Hinterteil des Schiffes. Alte Heimat. Aber was hatte die hier zu suchen? Leider war niemand zu sehen, den ich hätte fragen können.
Dieses Inselchen Kleiner Wall fasziniert mich immer wieder. Es hat die lustige Postadresse Am Bootshaus 24 und ist 80 Meter lang sowie 35 Meter breit. „Die Namensgebung der Inseln geht nach der Darstellung von Klaus-Dieter Wille auf diese Zeit der 1903 entfestigten Stadt zurück. So sei ‚Wall‘ hier kein geografischer, sondern ein militärischer Begriff. Auch der Zweitname Liebesinsel soll sich bereits in dieser Zeit gebildet haben, da die Soldaten die Insel als Liebesnest nutzten“.
Man bekommt nur wenig verlässliche Informationen über das Eiland [kleine Wortschatzübung!]. Und steht es wirklich zum Verkauf? Und warum will niemand eine Insel in Berlin? Nur schlappe 650.000 Euro samt Kneipe und Aussichtsturm!
Was mich positiv überraschte: Beim Anpaddeln auf die Spandauer Schleuse (Foto oben) fühlte ich mich weder erschöpft noch ausgelaugt noch schlapp. Die Kondition ist also so, wie sie sein soll. Ich kann also vermutlich, falls das Wetter mitspielt, bald eine extended version anbieten. Aber wohin? Gen Norden kommt man auf dem Wasser sogar bis Oranienburg. Das ist machbar, aber würde rund 9-10 Stunden dauern. Vermutlich fielen mir dann die Arme ab. Oder ich müsste ein attraktives nackichtes Mädel mitnehmen, das auch paddeln kann, und zwar im Rhythmus, bei dem jeder mitmuss.
Die Tierchen in Tiefwerder sind allerhand gewohnt und fliegen auch nicht weg, wenn man ihnen auf die Pelle rückt. Warum der Reiher sich aber auf ein Boot platzierte statt am Ufer im Schilf, weiß ich nicht. Vielleicht wollte er nur chillen und sich die Federn trocknen.
Auf Fratzenbuchs chrob ich: „Das Schild (Foto unten) beschreibt Politik in Deutschland. (Symbolbild)“.
Was sind denn das für lustig und wuschelig aussehende Rindviecher hinter einem Elektrozaun, damit sie nicht auf die Idee kommen, ein Bad zu nehmen oder die Paddler anzugreifen? Angeblich Wasserbüffel, die nicht ins Wasser dürfen. Ich muss da mal mit dem Radl hin, wie das von oben aussieht. Jedenfalls nicht wie Neukölln.
Aaliyah oder: Rechts der Bake, links der Bake
Nach vier 12-Stunden-Tagschichten (3:50 Uhr aufstehen) war mir heute ein wenig nach Leibesübungen, zumal ich plane, im Oktober, wenn ich wieder nach Israel fliege, schon so braun gebrannt zu sein, dass jeder orientalische Sonnenbrand mich flieht.
Überraschenderweise war es am Bootshaus kurz vor Mittag total leer. Der Besitzer meinte, es sei den Leute zu heiß. Das ist ja wieder mal typisch: Kaum ist der Sommer da, jammern sie wieder herum, dass es zu warm sei. Wie hätten sie’s denn gern?
Opa erzählt: 1980 in Manaus am Amazonas über 40 Grad im Schatten. 1998 in Elorza, Venezuela – eine Woche lang jeden Tag über 40 Grad. Das bisschen Hitze auf der Havel macht mir nichts aus, zumal dort immer eine leichte Brise weht.
Ich paddelte also wohlgemut in Tiefwerder los, der Weltläufte politischen, ökonomischen und kulturellen Situation der ganzen Welt eingedenk, und sinnierte vor mich hin, hoffend, der Kapitalismus würde irgendwann absaufen.
Übrigens, weil ich es noch nie erwähnte: Mein Paddel ist von Kober & Moll („Die Marke Kober besteht seit 1886 und ist damit weltweit die älteste Paddel-Fabrik.“). Ich hätte nicht gedacht, dass man mit dem Verkauf von Paddeln allein Geld verdienen kann.
Ja, es war fast niemand auf der Havel. Als ich sie überquert hatte, weil ich hoffte, am westlichen Ufer ein wenig Schatten zu finden, merkte ich dann doch, dass die Jugend unwiderruflich vorbei ist. Ich musste sogar eine kurze Pause einlegen. Außerdem fiel mir das Ruderblatt ab, und ich musste auf ein mit Vogelscheiße vollgeschissenes Dock Brett krabbeln, um das Teil wieder zu befestigen.
Eine Frage an die hier mitlesenden Kapitäne, Leicht-, Schwer- und Vollmatrosen: Das Schiff auf dem Foto unten (ich habe nach Norden geknipst) fährt östlich der roten Bake nach Süden. Was erlauben? Ich dachte immer, die müssten mehr mittig in der Fahrrinne bleiben, weil die Bake befielt, zwischen ihr und dem Ufer nicht durchzuflutschen?
Kurz vor dem Pichelssee kan mir noch ein ziemlich großer Pott entgegen, der aber offensichtlich leer war (oder vielleicht nur Federn geladem hatte). Der Name kam mir komisch vor. Ich befürchtete schon, dass Araber jetzt auch Schiffe kaufen und damit lärmend herumfahren.
Jetzt weiß ich, dass vermutlich die Sängerin Aaliayh gemeint ist. Binnenschifffahrende Profis oder Leute, die zu viel Geld für Unsinn ausgeben, können jederzeit sehen, wo das Schiff gerade ist. Es hieß früher GMS Saphir, gehört jemanden aus Niedersachsen und wurde 1973 in Mainz gebaut.
Immer, wenn der Couponschneider Don Alphonso in der bürgerlichen Presse über Berlin herzieht und die Stadt „Reichshauptslum“ nennt, denke ich, dass er einerseits völlig recht hat, aber andererseits gilt: Es kommt darauf an, wo man ist. An der Havel im alten Westen ist es idyllisch…
Die heilige Jungfrau, Wasser und noch einiges
Heute war ich viereinhalb Stunden auf dem Wasser. Ich musste unbedingt die Paddelsaison eröffnen, was sonst im Mai fällig ist. Aber dieses Jahr musste ich entweder arbeiten oder es war wegen der Klimaerwärmung (oder heißt es Erderwärmung?) schlicht zu kalt. Daher machte ich mir auf dem Wasser Gedanken über dieses und jenes und mische daher, obwohl es den Grbräuchen krass widerspricht, etwas zusammen, was weder zusammengehört noch jemals zusammenwachsen will.
Das geschätzte Publikum mag mir also folgen, wenn es um heilige Jungfrauen, Krieg und Frieden usw. geht, und die Fotos nur zum Ergötzen, Meditieren oder Chillen nehmen. Die Motive sollten einigermaßen bekannt sein.
Kann sich noch jemand an die von der Antisemitin Greta initiierten Schulstreiks erinnern? Ich gelange immer mehr, falls ich, was selten vorkommt, über das Thema nachdenke, zu der Überzeugung, dass die Grundlage für den damaligen Hype eine waschechte und lehrbuchmäßige Massenhysterie war, die von den Medien – auf kleinbürgerlicher Klassenbasis und freiwillig weltanschaulich gleichgeschaltet – hinreichend ventiliert wurde. Der Hype, der die Apokalypse auf protestantischer Basis herbeibetet, ist ja nicht anderes als die altrömischen „Spiele“ im Colosseum und dient zur Unterhaltung, vor allem der Herrschenden. Der Kapitalismus soll reformiert, aber um eines autistischen Wesens (Link geht zu Facebook) willen niemals abgeschafft werden. Ich sage nur: buntscheckig!
Es ist typisch, dass eine Jungfrau im Mittelpunkt steht – nur die sind heilig und haben Visionen, entweder von Heiligen und Erzengeln oder eben von der Apokalypse, weil es immer wärmer oder kälter wird.
ChatGPT hat mir mal eben ein paar Stichworte zu Le Bon hingeworfen (Auszug): „Gefühle, Meinungen und Handlungen verbreiten sich innerhalb einer Masse schnell wie eine Art psychologische „Infektion“. Wenn einzelne Individuen z. B. Angst oder Panik zeigen, breitet sich diese Stimmung aus – auch ohne rationale Grundlage.
In der Masse wird das kritische Denken unterdrückt. Menschen werden empfänglicher für Suggestion – also für äußere Reize und Einflüsse, besonders von autoritären Rednern oder charismatischen Führern. Diese können eine Masse leicht manipulieren, indem sie starke Bilder, Symbole oder einfache Botschaften einsetzen. Le Bon betont, dass Massen primär emotional reagieren, nicht rational.“
Ich aber sage euch: Die Massen(!)medien sind inbegriffen.,
And now for something completely different. Ich paddelte also bis zur hier schon mehrfach erwähnten Insel Valentinswerder und auch wieder zurück. Das sind knapp 20 Kilometer. Ich war – für mich selbst überraschend – am Schluss noch ziemlich frisch, obwohl ich seit September letzten Jahres nicht mehr dem Wassersport gefrönt hatte.
Warum eigentlich haben die Leute in den neuen und langweilig-hässlichen Häusern an den Spandauer Ufern so selten Blumen auf den Balkonen? Oder wohnen dort Ukrainer und Syrer oder andere Westasiaten, die der Blumenpflege nicht kundig sind?
Diese Neubauten mögen annehmbare Wohnungen haben, sind aber so schon wie Funktionskleidung, reduziert auf das, was man in ihnen soll und sonst nichts. Die Häuser stellen nichts da und wollen auch nichts zeigen. Da lobe ich mir doch einen verschnörkelten kitschigen Bau mit viel Stuck aus der Gründerzeit. Oder Fachwerk, in das irgendwelche Sprüche oder Symbole hineingeschnitzt wurde.
Mit den Visagen der Architekten könnte man vermutlich den tendenziellen Fall der Profitrate illustrieren.
And now for something completely different. Die einen haben eine Religionspolizei, der anderen eine Sprachpolizei. Vielleicht sollte man die israelische Luftwaffe mal darauf aufmerksam machen. SCNR
Ich verstehe eigentlich nicht, warum die Iraner so eine fanatisch-bekloppte herrschende Klasse haben. Die werden „bis zum Endsieg“ kämpfen wie die Nazis, die immer noch nicht aufhörten, obwohl Berlin schon in Schutt und Asche lag. Die Herren Mullahs und ihrer Schergen sind bekanntlich Großmäuler mit wenig dahinter – wie auch die „Führer“ der arabischen Welt. Aber sie sollten sich klar machen, dass es für Israel ums Überleben geht und man dementsprechend handeln wird. Aber vermutlich hat ihnen der Islam so die Gehirne vernebelt, dass sie es nicht kapieren werden.
By the way: Wie blöd muss man eigentlich sein, sich vom Mossad so an der Nase herumführen zu lassen? Das kann man auch nicht mehr mit Religiotismus erklären.
Das war’s für heute, liebe Zuschauer an den Geräten. Ich muss um vier in der Frühe raus, eine 12-stündige Tagschicht wartet.
Unter verbal deutlich Machenden
Das Blödeste, was ich seit langem gelesen habe, steht im Leitfaden „Sicher handeln bei Gewalterfahrungen von Beschäftigten an Schulen“. Der Quatsch, den man dort liest, ist nicht nur völlig weltfremd, sondern sogar gefährlich für Betroffene.
Ganz abgesehen vom grottenhaft schlechten und falschen Deutsch: „Schulen sind aber auch ein Spiegel der Gesellschaft und so erleben wir leider seit Jahren zunehmende Gewalterfahrungen von Lehrkräften und allen übrigen an Schulen Beschäftigten.“ Kommafehler (vor „und“ kommt eins). „Gewalterfahrung“ ist Nominalstil, den es zu vermeiden gilt und ein hässliches Wort: Das schwache Verb „erfahren“ eignet sich schlecht für das Thema. Vergleiche: „Ich wurde verprügelt, weil ich Erdogan einen Idioten nannte“ mit „ich habe Gewalt erfahren, weil ich dieses und jenes sagte“.
Bei direkten Angriffen empfiehlt der Leitfaden:
„Versuchen Sie sich zu beruhigen“,
„Entfernen Sie sich aus der Gefahrenzone“,
„Machen Sie verbal deutlich, dass Sie diesen Übergriff nicht dulden“.
Und was tun, wenn man sich nicht beruhigen kann oder will? Weglaufen ermutigt die Störer nur. Stand your grund! Mein Krav-Maga-Lehrer sagte: Die Täter checken ab, ob man ein potenzieller Gegner sein könnte. Es geht gar nicht darum, wer „gewinnen“ würde. Und wenn es so aussieht, dass man nicht zurückweicht, überlegen sie es sich. (Gilt nicht immer bei Störern, die die falsche Menge falscher Drogen intus haben oder Psychos.)
Besonders albern: „verbal deutlich machen“. Das ist Bläh- und Furzdeutsch. Besser: Sagen Sie klar und angenehm, was erstens, zweitens, drittens käm. Sprechen, sagen, rufen – es gibt ein halbes Dutzend Tuwörter, die weniger nach bulimiefernen gendersprechenden Grüninnen klingen als „verbal deutlich machen“. Ich hoffe, dass ich das jetzt nicht verbal undeutlich gemacht habe.
Was ist bei drei Störern, und man ist allein? Wie oben. Mache klar, dass du wahrscheinlich verlieren wirst, aber zwei von denen kriegen ziemlich was ab. Frage die Störer, wer anfangen möchte.
34

34 – heutiger Rekord. Ab 50 mache ich Beweisvideos…
Push und Up
Wie viele Liegestütze sollte man als Mann mit 72 Jahren machen können, um als fit zu gelten?
ChatGPT: Die Anzahl der Liegestütze, die ein 72-jähriger Mann schaffen sollte, um als fit zu gelten, hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich seiner allgemeinen Gesundheit, seines Trainingszustands und eventuell vorliegender körperlicher Einschränkungen. Es gibt jedoch Richtwerte, die in Fitness- und Gesundheitsstudien verwendet werden, um die körperliche Leistungsfähigkeit in Bezug auf das Alter zu beurteilen.
Hier eine grobe Orientierung basierend auf fitnessbezogenen Standards für Männer:
Unterdurchschnittlich: Weniger als 5-8 Liegestütze
Durchschnittlich: 8-12 Liegestütze
Überdurchschnittlich (fit): 13-20 Liegestütze
Sehr fit (athletisch): 20+ Liegestütze
Mit steigendem Alter nimmt die Muskelkraft natürlicherweise ab, weshalb auch der Standard an die Altersgruppe angepasst ist. Ein 72-jähriger Mann gilt oft als fit, wenn er mindestens 8–12 saubere Liegestütze in einer Reihe schaffen kann.
Das glaube ich jetzt nicht. Ich war mehrere Wochen ziemlich faul dergestalt, dass ich nach dem Aufstehen nur gefrühstückt habe statt den Körper auf die Lohnschinderei – meistens im Sitzen – vorzubereiten. Heute morgen jedoch war ich wohlgemut eingedenk der Tatsache, dass Selbstdisziplin reich und glücklich macht, und schaffte 25 Liegestütze, ohne mich aufzuwärmen, also fünf weniger als im Dezember. Es war sogar noch ein bisschen Luft nach oben.
Was meint das Publikum? Halluziniert ChatGPT oder nimmt irrig die adipösen Durchschnittswerte der USA als Maßstab?
Willkommen zurück, Moskow!
Beinahe hätte ich dem Fahrraddealer meines Vertrauens das Misstrauen ausgesprochen. Mein NCM Moskow war seit dem 25. März in der Werkstatt – der Akku funktionierte nicht mehr -, und heute habe ich das Radl zurückbekommen (rund 400 Euro ;-() Aber das würde eine lange Geschichte, warum das so lange dauerte.

Was mich aber entzückt ist, dass der Akku mehr Features hat als vorher. Und natürlich kommen jetzt kommunistische chinesische Schriftzeichen ins Spiel: XiaoXiangElectric heisst die App, die per Bluetooth mit dem Akku kommuniziert und die mir den Zustand jeder Zelle anzeigt und noch viele mehr.
Es macht natürlich Spaß, mit dem fetten Teil zu brettern. Ich bin eben von Weißensee nach Neukölln: Durchschnittsgeschwindigkeit 24 km/h, ohne dass der Pulsschlag sich beschleunigt. So etwas kriege ich mit dem Singlespeed auch hin, aber dazu muss ich mich richtig anstrengen und es muss ganz flach sein – und auch nur für eine kurze Strecke.

Flamingo-Test

Two very old brothers stand next to each other and balance on their right leg, similar to a flamingo, one can keep his balance well, the other man wobbles and almost falls over – mit einem Bild als Vorlage, das mir ChatGPT erzeugte.
Ich habe heute aus Daffke den so genannten Flamingo-Test gemacht, weil ich nach ein paar Tagen Pause mit den Exerzitien des Körpers nicht mehr als 20 Liegestütze schaffte. Ich hatte mir vorgenommen, dass ich in acht Jahren 50 hinkriege. Dazu müsste ich aber disziplinierter sein, oder eine junge Dame müsste mir zusehen. Un camino largo (das kam gerade bei Duolingo vor).
„Here are the rules:
– Keep your eyes open and your hands on your hips
– Stand on one leg without any other support
– Time starts when your foot leaves the ground and stops when you put your foot back down (or take your hands off your hips)“.
Das kann man auch üben, steht also auf meiner zukünftigen Fitness-To-Do-Liste.
„Laut diesen Werten sollten
– 18- bis 39-Jährige 43 Sekunden auf einem Bein stehen können,
– 40- bis 49-Jährige 40 Sekunden und
– 50- bis 59-Jährige noch ganze 37 Sekunden. Bei den
– 60- bis 69-Jährigen sind es dann nur noch 30 Sekunden, bei
– 70- bis 79-Jährigen noch etwa 18 bis 19 Sekunden und
– über 80 Jahren schließlich etwas über fünf Sekunden.“
„On average it’s 37 seconds if you’re 50 to 59, 30 seconds if you’re 60 to 69, between 18 and 19 seconds if you’re aged 70 to 79, and a little over five seconds if you’re over 80.“
Mit Schuhen schaffe ich auf jedem Bein über eine Minute oder mehr, ohne Schuhe mindestens eine halbe Minute. Bei geschlossenen Augen geht es auch mit Schuhen mehr als 20 Sekunden, aber barfuß bin ich, ohne etwas zu sehen, eine Niete.
Jetzt weiß ich immer noch nicht, wie lange ich leben werde. Wann man durch Training besser wird, wird das Ergebnis doch weniger aussagekräftig?
Auf lange Sicht

Will wer Wassersport wagen? Wieder warmes Wetter! Wohlgesonnene Winde wehen! Wohlan!
Ich hatte so viel Erschöpfendes zu tun, so dass ich das hier ungeduldig wartende Publikum sträflich vernachlässigen musste. Sogar mein Avatar ruhte.
Am Samstag nutzte ich die Klimapokalypse das Kaiserwetter aus dergestalt, dass ich nach Schwanenwerder und zurück nach Tiefwerder paddelte. Ich versuchte, nicht an die schlechteste deutsche Außenministerin seit Joachim von Ribbentrop zu denken, die sich mit Antisemiten und Israelhassern traf, um deren „politischen Argumente“ zu hören. Dabei war auch Emilia Roig („bestselling author“):
Doch Roigs Aktivismus geht über eine blosse Kritik am Vorgehen der israelischen Armee in Gaza weit hinaus. Auf Instagram setzte sie ein «Like» beim Beitrag einer antiisraelischen Gruppe, in der der terroristische Überfall der Hamas auf Israel als «Dekolonisierung» verherrlicht wird. Sie teilte ausserdem ein Video, in dem die krude Theorie verbreitet wird, Israel habe einem Waffenstillstand nur zugestimmt, um die Rabattaktionen am Black Friday nicht zu gefährden.
Da ist vermutlich auch Gendersprache nicht weit. Mehr will ich gar nicht wissen.
Ach ja, die Wahlen in Brandenburg. So viele Einwohner wie die kleine Großstadt Chongqing in China oder Belo Horizonte in Brasilien, also so irrelevant wie Thüringen. Immerhin haben die Wähler die Glottisschlag-, Tunten- und Transenverherrlichenden Parteien abgewählt die Sache insoweit interessant gestaltet, als alle außer der AfD auf lange Sicht nur verlieren können. Die Wagenknechte wären ziemlich bescheuert, wenn sie jetzt in eine Regierung einträten. Mitgehangen, mitgefangen.
„Also trotz der Niederlage, ein Sieg auf ganzer Linie, viel Optimismus hier bei den Grünen“. (ZDF-Reporter Carsten Behrendt aka deutsche Qualitätsmedienanstalten) Nicht aufregen. Ich nenne es „einen eindeutigen Kapitalismus-affinen kleinbürgerlichen Klassenstandpunkt haben.“
Apropos abschieben. Das Originalzitat des Bundeskanzlers, das die AfD gesanglich umgesetzt hat, lautet bekanntlich: „Wir müssen endlich in großem Stil abschieben.“ Jeder weiß, dass das heiße Luft und bloße Propaganda war, eine dumme dazu. Man muss die Gesetze ändern, wenn man das will, ohne die demokratischen Rechte gleich ganz abzuschaffen. Und sogar das Grundgesetz, weil bei manchen Westasiaten Damen und Herren Straftätern, die man im Sinn hat, die deutsche Staatsbürgerschaft vorliegt, die nicht aberkannt werden kann. Die Mehrheiten dafür sind nicht da.
Die russische Propaganda (also automatisch voll gelogen) merkt an: Das am späten Sonntagabend veröffentlichte vorläufige Ergebnis der Landtagswahl in Brandenburg enthält ein interessantes Detail. Das Verhältnis zwischen den an der Urne und den per Briefwahl abgegebenen Stimmen ist bei den einzelnen Parteien höchst unterschiedlich. Besonders auffällig sind die Ergebnisse bei der AfD. Diese erhielt laut den offiziellen Zahlen 34,8 Prozent der an der Urne abgegebenen Zweitstimmen, aber nur 17,5 unter den Briefwählern.
Das wurde natürlich schon auf Fratzenbuch kommentiert: Mit steigendem Wahlergebnis steigt aufgrund des niedrigen Briefwahleranteils der AfD auch die Differenz zwischen Urne und Brief.
Manchmal sollten Hobbymathematiker einfach mal die Klappe halten. Aber so ein Getöse wird halt mit Aufmerksamkeit belohnt. Und (full ack dazu): Es gibt kein mathematisches oder statistisches Gesetz, wonach die Briefwahlneigung bei verschiedenen Wählergruppen nicht völlig unterschiedlich sein könnte.
Was nicht heißt, dass es keinen Wahlbetrug gäbe. Aber flächendeckend halte ich das für ausgeschlossen. Dafür müssten ALLE Beteiligten mitwirken UND die Klappe halten.
So was funktioniert nie auf Dauer und theoretisch ohnehin nur, wenn die Leute massenhaft per Brief wählten.
Apropos russische Propaganda: Kiews Truppen könnten in nächster Zeit die Kontrolle über die Städte Selidowo, Torezk (früherer Name: Dserschinsk) und Ugledar im vorübergehend besetzten Teil der Donezker Volksrepublik verlieren, meint Konstantin Maschowez, ukrainischer Militärexperte, Teilnehmer der Kiewer „Anti-Terror-Operation“ im Donbass und Oberst a. D. Auf seiner Facebook-Seite bezeichnet er ein solches Szenario als „sehr wahrscheinlich“ und schreibt:
„Ich würde unserer Zivilgesellschaft empfehlen, sich moralisch und psychologisch darauf vorzubereiten, dass sich die Streitkräfte der Ukraine aus Selidowo, Torezk und Ugledar zurückziehen.“

Auf der Stößenseebrücke saßen zahllose Vögel, die immer den gleichen Abstand zueinander hielten, wie von Hitchcock persönlich dressiert.
Was sonst noch geschah: Die üblichen Verdächtigen wollen zum gefühlt fantastilliardensten Mal Verschlüsselung verbieten. Sollen sie. Dann biete ich wieder Steganografie-Tutorials an.
Unter Fitness-Göttern
Vielleicht war es die letzte Bootstour in diesem Jahr bei Kaiserwetter. Ich musste das ausnutzen. Außerdem wollte ich einem Freund, der halb so alt ist wie ich, zeigen, wo der Fitness-Gott wohnt. Nach fünf Stunden fing er ein bisschen an zu klagen, dass dieses und jenes schmerzte. Wenn man nicht geübt ist, ist das normal. Und wenn ich schneller als ein junger Mann per Kajak bin und auch schneller raus- und reinkomme in das Boot, hat sich der Tag für mich gelohnt.
Morgen muss ich mich mit Anwälten herumstreiten. Ich hoffe, dass ich genug Energie dazu getankt habe.
Chillen unter dem preussischen ADler
Ich musste nach dem mentalen Stress meinen Körper ertüchtigen und wählte naturgemäß Kayaking den Wassersport. Was soll man bei 35 Grad auch sonst machen! Ausnahmsweise bin ich froh, dass mir vier Nachtschichten bevorstehen, drei davon 12 Stunden. Das ist auszuhalten.
Entweder werde ich älter oder das Boot schwerer und die Schienen weniger glitschig – ich meine mich erinnern zu können, dass ich vor ein paar Jahren hopplahopp mit dem Trolley samt Kajak die Schleuse rauf und wieder runter bin. Das war noch vor der Hüftoperation. Heute fiel es mir schwer, und ich musste mich richtig ins Zeug legen. Geschwitzt habe ich eh schon.
Ich paddelte wieder zur Zitadelle dergestalt, dass ich mir eine Fahrrinne mit Gewalt erzwingen musste zwischen den Seerosen und dem wuchernden Algengestrüpp. Man kommt da schon durch, aber ich fürchtete, das Grünzeug würde sich in meinem Ruderblatt verheddern. Da komme ich nicht heran, ohne auszusteigen. Es ging aber alles gut, aber viel Schatten werfen die Mauern nicht.
Ich bin also fast bis zur Spandauer Seebrücke und kehrte dann zurück, weil ich nicht mehr in Übung bin und nicht weiß, wie lange ich bei der glühenden Hitze ausgehalten hätte.
Ich musste danach noch mein 98-jähriges Mütterlein besuchen und hatte keine Zeit mehr zum Kochen. Restaurantkritik Drei Flaschen. Hervorragende Gnocchi für zehn Euro! Ein hungriger Proletarier würde vielleicht nicht satt, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt-
Seaside [Update]
Während die Weltläufte so vor sich hin läuften und es hier und dort rummste und krachte, Bäume im Sommer erfroren, alte Männer resignieren und ukrainische Marionetten eine Ölspur hinterlassen, beschloss ich angesichts des Kaiserwetters und 31 Grad, den Körper durch Wassersport zu ertüchtigen und die Pigmentierung der Haut mehr afrikanisch werden zu lassen.
Das werden wohl die letzten Fotos gewesen sein, die ich mit meinem alten Smartphone geschossen habe. Das neue scharrt schon mit den Phantomfüßen, um in Betrieb genommen zu werden.
[Update:] Links zu den großen Bildern repariert.
Die Art, Kleidung zu falten

Spontaner Lustkauf bei der Großbourgoisie, extra noch vor dem Prime Day.
Stille Wasser
Die Weltläufte betrachtend, graust es mich. Vielleicht sollte ich Die Pest von Camus noch einmal lesen, weil ich den Roman vor mehr als einem halben Jahrhundert im Schulunterricht nicht verstanden habe. Ich glaube auch nicht, dass dieses Buch noch Schülern vorgesetzt wird (mir auch noch auf Französisch) vorkommt. Zu viele Religioten würden getriggert.
Ich brauche daher als meditatives Gegenstück den Anblick still vor sich hin blubbernden Wassers und die Geräuschkulisse vom Wellen, die vorwitzig an den Bootsrand klatschen, dazu ein kühler Wind trotz Kaiserwetters.
In einer aktuellen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen stimmten 45,8 Prozent der befragten muslimischen Schüler der Aussage zu, dass ein „islamischer Gottesstaat“ die beste Staatsform sei. Der Aussage „Die Regeln des Korans sind mir wichtiger als die Gesetze in Deutschland“ stimmten 67,8 Prozent der Befragten zu. Das Schweigen der Politik über den gescheiterten Multikulturalismus ist ohrenbetäubend.
Was sagen die Grünen? Was sagt die „Linke“? Nichts, wie gewohnt. Geht endlich sterben!
Übrigens und was jeder weiß, der sich nicht nur beim Staatsrundfunkundfernsehen informiert: Die Russen rücken unaufhaltsam vor. Irgendwann wird sich dann doch die Frage stellen: Soll von der Ukraine überhaupt etwas übrig bleiben oder verhandeln wir wieder? Die bürgerliche Presse schreibt sich die Finger wund, um möglichst fiese Adjektive für die Russen und Putin zu finden, buchstabengetreu den Prinzipien der Kriegspropaganda folgend. Es wird alles nichts helfen.
Und nun zu etwas ganz anderem. Man kann nur hoffen, dass Trump in den USA gewinnt. Im Gegensatz zu fast allen deutschen Medien und Politikern hat er erkannt, dass eine so genannte „Zweistaatenlösung“ in Palästina Unsinn wäre. However, the full transcript of Trump’s comments, made in an interview for TIME magazine on April 12, indicated that the former president did not actually negate a two-state solution nor a Palestinian state, but merely said that this has become much harder due to a hardening of stances on both sides.
Es ist ganz nützlich, dass sich alle Israelhasser, Antisemiten und Dumpfbacken jetzt zusammentun. Wenn es gegen die Juden geht, sind die Deutschen immer vorneweg. Auszug:
Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
Partnerschaftsverein Bonn-Ramallah e.V.
pax christi – Deutsche Sektion e.V.
Referat für Internationale Studierende im AStA der Uni Hamburg.
Mehr muss man nicht wissen.
„Auf ihrem privaten Instagram-Kanal teilt die SWR-Moderatorin Helen Fares ein Video, in dem sie zum Boykott israelischer Produkte aus dem Supermarkt aufruft, und zwar mithilfe einer Smartphone-App. Ist auf jeden Fall moderner als diese altmodischen „Kauft nicht bei Juden!“-Plakate damals.“ Die antisemtisch gesinnte Dame beschäftigt sich gleichzeitig mit Rassismus. Merke: Wokistan ist ein reaktionärer Scheiß.
Aber hallo. Ich wollte über das Paddeln und Kajaken schreiben. Es hat sich kaum etwas geändert. Nur auf der nördlichen Seite des Kleinen Jürgengrabens hat ein Bagger ein oder mehrere Häuser weggebaggert, also am Ende der Dorfstrasse. Ich habe die Ecke schon mal fotografiert, ein Teil der Bäume ist leider weg. Vielleicht waren sie nicht divers genug.
Der Turm vom Rathaus Spandau ist immer noch eingerüstet. Ist ja Berlin und kann daher noch Jahre dauern. Der Aufbau des neuen Arbeitsgerüstes musste wegen der Brutzeit des Turmfalken gestoppt werden und wird wahrscheinlich zu Anfang August 2023, nach der Freigabe der Ornithologin und des Naturschutzamtes, wiederaufgenommen.
Das kommt bekanntlich immer ganz überraschend. Mit Turmfalken konnte ja niemand rechnen. Vielleicht geht in China das Bauen schneller, weil die keine Turmfalken haben oder die einfach braten und essen? Vielleicht sollte man auch im Bundestag die Gesetze durch Ornithologen freigeben lassen?
Ich war nur gut frei Stunden unterweg. Aber es war wie immer entspannend, sogar inklusive einer leichten Tönung meiner Haut ins negroide Farbige.
Kabbelig
Ich habe heute meine Paddelsaison eröffnet. Trotz Kaiserwetters war die Havel stellenweise so kabbelig, dass ich nur mit viel Mühe dagegen ankam. Ich bin ein bisschen müde, zumal ich morgen am Tag der Arbeiterklasse lohnschindern muss. Ich ziehe mich daher in meine Gemächer zurück… Morgen mehr.
Sport hülfe
Mein Körper teilt mir mit, dass er sich des Männerschnupfens und der nervigen permanenten Husterei weitgehend entledigt habe. Und ich nehme das zum Anlass, mich des Genetivs zu befleißigen. Auf die albernen und eines Horoskops würdigen Ratschläge der App kann ich aber verzichten.
So weit die Füsse radeln
Post vom Langen Marsch (Facebook)! „Zwei alte weiße Männer, mit dem Fahrrad in China, auf den Spuren des Langen Marschs und Otto Brauns“.
Ich erblasse vor Neid. Wenn ich mal alt bin, mache ich das auch.








































































































