Shareme

shareme

Ich versuche jetzt schon seit Tagen verzweifelt, eine USB-Verbindung zwischen meinem Xiaomi und dem Ubuntu-PC herzustellen, aber es funktionierte nichts. Ich habe gefühlt eine Fantastilliarde Manuals dazu gelesen.

Beim „verbundene Geräte“ ist bei der kleinen Hirse nur „mit Tablets verbinden“ möglich. Das habe ich nicht. „Mi Share“ geht nur zwischen Geräten, die eben das haben. OTG ist nur möglich, wenn noch kein USB-Kabel angeschlossen ist, sonst ist das Feature ausgegraut (darauf muss man auch erst einmal kommen). Das Handy wird zwar von Nautilus angezeigt, aber ist angeblich leer.

Heute lief mir mehr zufällig eine Anleitung für ShareMe über den Weg.

– Tippen Sie auf die Menüleiste in der oberen linken Ecke > wählen Sie Mit Computer verbinden > tippen Sie auf Start > wählen Sie den Verbindungstyp > Eine FTP-Adresse wird angezeigt.
– Öffnen Sie den Datei-Explorer auf Ihrem Computer und geben Sie die FTP-Adresse ein, die auf Ihrem Xiaomi in der Symbolleiste angezeigt wird.

ShareMe zeigt dann eine FTP-Adresse an. Ich musste erst überlegen: Wie soll ich bei Nautilus so etwas eingeben? Bevor ich das Rätsel löste, griff ich kühn zu FileZilla und hämmerte dort die IP-Adresse ein.

Und siehe: Das funktionierte! Ich kann also drahtlos (über mein eigenes WLAN) Fotos vom Handy auf den Rechner beamen und zurück. Das hat schon was…

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Kommentare

10 Kommentare zu “Shareme”

  1. ... der Trittbrettschreiber am Juli 23rd, 2024 9:53 p.m.

    Das mit dem Teilen und Synchronisieren ist langsam ansteckender als Malaria. Ich bin ausklingend infektiös und bekomme es deshalb ganz symptomkonform nicht einmal hin, meinen Thunderbirdkalender mit meinem Handy zu verknüpfen.
    Gut, dass es noch Hausmittelchen in DIN A6 von Oma gibt: Letts London und einen Füller von Montblanc.

    …hx.

  2. Jens T. am Juli 24th, 2024 12:16 a.m.

    Dass das Handy als leer erscheint ist eine Sicherheitsfunktion, damit nicht jeder Depp, der das Handy zufällig in die Hand bekommt, da alles auslesen kann. Du musst das Handy anschließen, entsperren und wie hier gezeigt vorgehen: https://www.techbone.de/xiaomi/usb-verbindung. Das Handy als FTP-Server in deinem gesamten WLAN bekannt zu machen, halte ich für keine gute Idee. Traust du allen Geräten absolut, die sich in deinem WLAN befinden?

  3. Jens am Juli 24th, 2024 3:44 a.m.

    … hmm,
    das nennt sich bei Apple Airdrop, oder habe ich da was falsch verstanden?

    Gruß
    Jens

  4. bentux am Juli 24th, 2024 9:00 a.m.

    Sollte eigentlich easy sein. Außer Ubuntu kocht da mal wieder seine eigene Suppe.
    Das sollte weiter helfen:
    Transfer files between your computer & Android device
    https://support.google.com/android/answer/9064445?hl=en#zippy=%2Cchromebook
    Benutze den Eintrag unter „Chromebook“, die Teile sind Linux/Ubuntu ähnlich.
    Google wollte da eigentlich seinen eigenen Mist machen, mit Fuchsia. Ich weiß nicht wie weit Die damit sind.
    Mein Geraffel mit Linux, Wayland, Gnome 46 und Nautilus/Files macht dann eine saubere Verbindung und die Daten auf dem Android sind zu sehen.

    Du hast doch mal mit Android Studio gespielt? Da kommt der angehende Programmierer doch auch mit der Verbindung, zu einem Android Gerät und USB in Berührung. Sei es auch nur aus Neugier.

    Android Studio, mit dem ganzen anderen Geraffel wie adp, sdk, gradle, kotlin, java, groovy, material, jet pack, plus ein bisschen verstehen was da aktuell vor sich geht, ist normalerweise ein Vollzeit Job. Der Artikel ist aus 2002 aber immer noch aktuell. https://www.joelonsoftware.com/2002/01/06/fire-and-motion/
    Nur das es nun nicht Microsoft sondern Google ist.

    <8*) Ok, vergessen Wir das mit dem Studio…

  5. Juttipat am Juli 24th, 2024 9:48 a.m.

    der Übertragungsdienst der Wahl, bei Linux und Android heißt:

    Warpinator.

  6. admin am Juli 24th, 2024 12:57 p.m.

    IMHO funktioniert der Warpinator aber nur über WLAN, aber mein PC hat keins, nur LAN.

  7. admin am Juli 24th, 2024 12:59 p.m.

    @Jenms T: „Wische am linken oberen Bildschirmrand nach unten, um die Benachrichtigungsleiste zu öffnen“ funktioniert bei mir nicht.

  8. NonKon am Juli 24th, 2024 2:58 p.m.

    gconnect bzw. kconnect benutzen.

  9. NonKon am Juli 24th, 2024 3:04 p.m.

    Debian wäre auch eine hervoragende Lösung, vor allem auf Dauer! Dieses Ubuntu ist gerne mal recht schlampig was die Qualitätskontrolle der Software angeht u.a. weil es sich aus dem „unstable“ Zweig von Debian ernährt der genau deswegen auch „unstable“ heißt.
    Aber Hey, die Fanboys werden jetzt sagen: Bei MIR funktioniert das immer! Was aber schlicht unwahr ist.

  10. Juttipat am Juli 25th, 2024 5:20 p.m.

    Nochmal zum Warpinator:

    – funktioniert, solange alle (die beteiligten)
    Geräte im selben Netz sind

    – also z.B. deine Hirse im WLAN (192.178.1.xxx)
    – und dein PC hängt bei 192.178.1.xxx

    – über USB / LAN gehts tatsächlich nicht…

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