Kein Kratzer im Beton
Ich bekam jüngst ein Exemplar der bürgerlichen Qualitätspresse eine Zeitung geschenkt, für die ich früher viel geschrieben habe. Man sollte bekanntlich nicht die Medien konsumieren, die die eigene – schon vorhandene – Meinung bestätigen (wozu sollte man das tun?), sondern Feindsender nach etwas suchen, das mit soliden Argumenten dem eigenen betonfesten Weltbild ein paar Kratzer zufügt.
Was lese ich aber hier? Obwohl es juristisch völlig aussichtslos ist, faseln die Kollegen immer noch auf der ersten Seite herum, als wenn sie ein Lautsprecher der spdlinksgrünen Parteipresse wären. Vergesst es! Solange wir ein unabhängiges Bundesverfassungsgericht haben, wird es kein Verbot der AfD geben. Also verschwendet weder meine noch eure Zeit. Solche Artikel sind Regenzauber („Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten der von mir verlinkten Seiten“) oder Pfeifen im Wald im Lichterkettenmodus.
So geht es immerfort weiter. Hitze macht mich nicht aggressiv. Nicht und niemals. Eher schlapp. Dahinter steckt vermutlich suggestiv die These, das Klima bringe syrische Männer in Freibädern dazu, sexuellen Missbrauch zu begehen. Das hat bestimmt nichts mit dem Islam zu tun. Vorsichtshalber sei hier aggressiv gebrüllt: Nein, das ist mitnichten so!
Israel setzt also auf die Gewalt? Ach. Ach was. Das Gegenteil wäre: Israel setzt auf friedliche Verhandlungen mit dem Iran und der Hamas? Manchmal ist mir selbst danach, angesichts dieses dumpfbackigen Geschreibsels, statt freundlich und nett zu dialogisieren auf eine saftige Backpfeife oder einen Arschtritt mit Siedlerstiefeln zu setzen.
Was mich am meisten auf die Palme bringt: Da wagt es doch ein deutscher Journalist, hinter den zivilisatorischen Standard der russischen Revolution der Aufklärung zu fallen und religiotische Symbole in der Schule zu fordern. Nein, ich bin nicht tolerant bei so etwas und fordere auch alle anderen auf, unbedingt intolerant zu sein. Sonst enden wir dort, wo deutsche Universitäten heute schon sind. „Auch eine weitere Vorlesung („Wir haben das Semester gestartet mit einer besinnlichen Koranrezitation“) war offenbar nach Geschlechtern getrennt.“
Was hat dieser Quatsch überhaupt dort zu suchen? Für ein Burka- und Hidschab-Verbot an Schulen und Universitäten!
Dept. Q
Unbedingt empfehlenswert: Dept. Q. auf Netflix.
Der Plot ist nicht so ungewöhnlich für einen Thriller. Eine Geisel muss irgendwann befreit werden, und niemand weiß, ob sie noch lebt und wo. Auch Wokistan kommt zu Wort wie immer bei Netflix: Es dürfen nicht zwei „Weiße“ die Hauptrollen spielen (außer in skandinavischen Serien), einer von beiden muss weiblich oder wie hier Araber aka Einwanderer sein oder eine dunkle Haut haben. Ganz wie im wirklichen Leben bei der Kripo.
Der Thriller ist grandios wegen der Schauspielerei des Helden Carl Morck, gespielt von Matthew Goode.
Carl Morck, Detective mit Bestbewertungen, kehrt zurück zur Arbeit nach einer Schießerei, in der er schwer verletzt, sein Partner und Freund James Hardy querschnittsgelähmt und ein Streifenpolizist getötet wurden. Die Freude über seine Rückkehr ist verhalten, da er als arroganter Kollege wahrgenommen wird, der auf andere herabschaut. Um die Nachwirkungen des Traumas zu verarbeiten, muss er sich einer Therapie stellen.
Das ist eigentlich alles schon vorher absehbar. Natürlich muss der Held ein sehr guter Polizist sein, sonst wäre er nicht der Held in einem Polizeifilm. Außerdem kann sich nur jemand, der alle Fälle löst, leisten, den Vorgesetzen permanent den Mittelfinger zu zeigen. Der „Freund und Partner“ ist der übliche Männerfreundschaftsplot. Auch dass der Held psychische Probleme hat, gehört zu so einem Film. Das ist nur bei Frauen meistens nicht so, oder sie sind lesbisch. Frauen als Polizisten dürfen in Krimis normal sein, Männer nicht, seit die Zeit der allwissenden Vaterfiguren vorbei ist.
Wenn man ein Element kennt, kann man sich die anderen gleich dazudenken. Einer im Team muss sich im Prügeln auskennen (wie hier der Syrer, von dem man es nicht vermutet), der andere ist dann der Denker. Einer muss den Clown spielen wie hier Leah Byrne usw..
Originell bei Dept. Q sind die Dialoge (in Englisch!), gewürzt mit tiefschwarzem britischen Humor (obwohl alles in Schottland spielt), und wie der Hauptdarsteller seine Rolle spielt. Er hat die körperliche Präsenz eines Ragnar Lodbrok: Man spürt sofort, dass ihn nichts aufhalten kann, wenn er sich einmal etwas vorgenommen hart. Sehr witzig auch die abgefuckten Konversationen mit seiner Therapeutin, die als eine der Wenigen ihm gewachsen ist.
Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, was nicht so oft vorkommt.
Unter Drahtziehern

(Credits aller Bilder BurkS | Museum Burg Altena)
Bevor wir uns mit dem hier schon erwähnten Needham-Rätsel beschäftigen, welchselbiges unsere Kenntnisse weit vorantreiben wird (nein, es wurde noch nicht gelöst), müssen wir einen kleinen Ausflug in den Frühkapitalismus in Deutschland unternehmen, sozusagen als Addendum.
Das Museum der Burg Altena eignet sich hervorragend, um die Ausnahmen zu schildern, die die Regeln bestätigen. Museen beschäftigen sich vorwiegend mit den Hinterlassenschaften der herrschenden Klasse, hier denen des Feudalismus, weil die interessanter aussehen, weniger mit dem, was die Gesellschaft antreibt – der Ökonomie.
Warum also braucht man zum Beispiel in der Landwirtschaft einen Pflug? Und hat der Folgen für die Entwicklung zum Kapitalismus?
Der Einsatz eines Pfluges in der Landwirtschaft hat folgende wesentliche Vorteile:
– Bodenauflockerung: Der Pflug lockert den Boden auf, wodurch er besser durchlüftet wird.
– Unkrautbekämpfung: Beim Pflügen werden Unkräuter untergegraben und so bekämpft.
– Durchmischung der Bodenschichten: Nährstoffe und Pflanzenreste werden gleichmäßig verteilt.
– Verbesserung der Wasseraufnahme: Aufgelockerter Boden kann Wasser besser aufnehmen und speichern.
– Förderung des Pflanzenwachstums: Die verbesserten Bodenverhältnisse schaffen optimale Bedingungen für die Saat.
Die wesentlichen Nachteile des Pflügens in der Landwirtschaft sind:
– Erosion: Lockerer Boden ist anfälliger für Wind- und Wassererosion.
– Bodenstrukturverlust: Häufiges Pflügen kann die natürliche Bodenstruktur schädigen.
– Humusabbau: Pflügen beschleunigt den Abbau von Humus und Bodenlebewesen.
– Hoher Energieaufwand: Der Einsatz von Maschinen zum Pflügen erfordert viel Energie und Kraftstoff.
– Kosten: Anschaffung und Betrieb von Pflügen verursachen zusätzliche Kosten.
Der älteste bekannte Pflug in Deutschland ist der aus Friesland – dreieinhalb Jahrtausende alt. Auch die Römer hatten Pflüge. Das Gerät an sich ist also nichts Besonderes. Die Kombination macht es aber: Pferde als Zugtiere von Pflügen gab es zuerst in Nordwesteuropa.
ChatGPT: In Europa werden Pferde als Zugtiere für Pflüge seit etwa dem 8. bis 9. Jahrhundert systematisch eingesetzt. Vor dieser Zeit wurden hauptsächlich Rinder (Ochsen) zum Pflügen verwendet, da sie zwar langsamer, aber kräftig und ausdauernd sind. Die effektive Nutzung von Pferden als Zugtiere setzte sich erst durch, als technische Verbesserungen eingeführt wurden, insbesondere:
– Das Kummet (ein gepolstertes Zuggeschirr), das den Druck besser verteilte und das Atmen nicht behinderte.
Verbesserte Hufeisen, die die Tritte der Pferde auf harten oder steinigen Böden schonten.
Ab dem Frühmittelalter, besonders in Nordeuropa, begannen Bauern, Pferde verstärkt zum Pflügen einzusetzen, da sie schneller arbeiten konnten als Rinder. Diese Entwicklung trug wesentlich zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität im Hochmittelalter bei. [Wir hatten das schon ähnlich in „Energie, Masse und Kraft“ (04.04.2021)
Eisen? Hat jemand Eisen gesagt?
Bäuerliches Leben
Während im Mittelalter und in der frühen Neuzeit die Bauern die zahlenmäßig und wirtschaftlich stärkste Bevölkerungsgruppe bildeten, hatten sie für das Märkische Sauerland im Vergleich zur draht- und eisenverarbeitenden Handwerkerschaft eine eher geringe Bedeutung. Schuld daran waren die Hanglagen, die ein Abschwemmen der Humusschicht begünstigten. Die kaum nährstoffreichen Grauwackenböden erforderten eine intensive Düngung, die jedoch aufgrund der wenig betriebenen Viehwirtschaft nur mit Hilfe von Laub und Brandrodung zu bewerkstelligen war. Hauptsächlich angebaut werden konnte deshalb nur der genügsame Hafer, aber auch Roggen, hingegen fast kein Weizen, dessen Produkte ohnehin als Herrenspeise galten.
Wir erinnern uns, dass man in römischen Antike vorwiegend Weizenbrot aß, weil Roggen in Südeuropa nicht so gut gedeiht.
Bis weit in 18. Jahrhundert hinein kann für die hiesige Gegend keine exakte Trennungslinie zwischen den einzelne Schichten gezogen werden. Der Adel besaß neben seinem landwirtschaftlichen Grundbesitz Anteile an der Drahtindustrie, während der Drahtzieher zur Deckung seines Nahrungsmittelbedarfs nebenbei ein wenig Landwirtschaft betrieb, und der Bauer verdient sich ein Zubrot in der Drahtrolle, um so ein karges Einkommen zu erhöhen. (Credits: Museum Burg Altena)
Statt „Schichten“ sagt der marxistische Wissenschaftler „Klassen“, die exakt nach ihrem Verhältnis zu den Produktionsmitteln bestimmt werden. Aber so einfach ist es hier – also in der sauerländischen Mark – nicht. Der Feudaladel, dem Grund und Boden fast immer gehören, mimt schon den Bourgeois, also den Kapitalisten. Und Bauern sind gleichzeitig Proletarier.
Diese Grauzone ist der Ökologie geschuldet: Erstens gab das Land für Bauern nicht genug her. Zweitens: „Das Eisen wurde während des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit durch mit Wasserkraft betriebene Hammerwerke hergestellt. Diese konzentrierten sich vor allem im ländlichen Bereich des Kirchspiels Lüdenscheid“ (Wikipedia: Drahtzieher). Es muss auch Wasser bzw. Wasserkraft vorhanden sein.
Im „Mikrokosmus“ des märkischen Sauerlands treffen also verschiedene Faktoren zusammen, die begünstigen, dass sich der Kapitalismus dort – auf noch niedrigem Niveau – sehr schnell entwickelte, schneller als etwa in Bayern oder Holstein.
Feldarbeit und Flachsverarbeitung
Der Pflug ist ein sehr typisches bäuerliches Arbeitsgerät, das sich nur sehr reiche Bauern leisten konnten. Die Eisenteile und die notwendigen Zugtiere, wie Pferde und Ochsen, waren teuer. Kleinbauern mussten sich hingegen Pflug und Zuggespann ausleihen, wodurch sich ihre Abhängigkeit von den Reichen und Mächtigen noch vergrößerte. Um dies zu vermeiden, bildeten sich seit dem frühen Mittelalter Genossenschaften, deren gemeinsames Wirtschaften die bäuerliche Mentalität prägte. Der Ausbau von Flachs nahm in der autarken bäuerlichen Arbeits- und Wirtschaftsorganisation einen großen Stellenwert ein. Er war beispielsweise das Grundmaterial für die Bekleidung wie auch Teil des Arbeitslohns der Mägde. Die Verarbeitung von Flachs war reine Frauenarbeit. Die einzelnen Arbeitsschritte, angefangen von der Flachsernte über das Trocknen bis hin zur Verarbeitung bedeuteten ausgesprochen schwere Handarbeit. (Credits: Museum Burg Altena)
„Hauptort für die Herstellung der Ringelpanzer war bis zu deren Verschwinden aus der Kriegsrüstung die Stadt Iserlohn. Für feinere Drähte ist später das benachbarte Altena, in der heute das Deutsche Drahtmuseum beheimatet ist, die „Drahthauptstadt der Welt“. Von der Burg Altena aus wurde der Handel mit dem begehrten Osemund geschützt.“ (Credits. Museum Burg Altena)
Das Osemundeisen eignete sich besonders zum Drahtziehen. Erst auf der Basis dieses Materials konnte sich die Drahtfabrikation in den Städten Lüdenscheid, Altena und Iserlohn entwickeln. Interessant, dass die diese kleine Industrie im voll entwickelten Kapitalismus im 19. Jahrhundert wieder verschwindet, da sie nicht wirklich für Massenherstellung taugt.

Um zu verhindern, dass die Altenaer Drahtzieher infolge der durch Brand zerstörten Drahtrollen auswandern und ihre Lehre verbreiten, bestätigt Herzog Wilhelm der Freiherr* Altena das Privileg, dass kein Drahtzieher Altena verlassen und sein Handwerk an einem anderen Ort ausüben darf.
„Voll“ entwickelt heißt auch, dass niemand der Ware Arbeitskraft den Arbeitern vorschreibt, wo sie sich denjenigen anbieten, der ihre Ware – also ihre Arbeitskraft und nur die – nimmt (die im suggestiven Kapitalismus-affinen Neusprech merkwürdigerweise „Arbeitgeber“ genannt werden). Die Vorschriften, die etwa Handwerkern gemacht wurden (vgl. oben), nicht wegzuziehen, sind der Konkurrenz im Wege – so etwas wird heute dem Markt der Ware Arbeitskraft überlassen.

Belegschaft der Firma Carl Rahmede, um 1880. „Dieses Foto zeigt, wie viele Kinder damals in einer Drahtfabrik in Altena arbeiteten. Dabei gab es schon Beschwerden der Handelskammern. Sie fürchteten einen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit, wenn der Einsatz der Kinder als billige Arbeitskräfte eingeschränkt würde.“ (Credits: Museum Burg Altena)
Damals kannte auch das sentimentale Herumlamentieren nicht. Kinderarbeit war billiger, also wurde sie genommen. Das war bei den Bauern im Spät- und Hochmittelalter auch nicht anders. Das Verbot der Kinderarbeit ist ein Produkt des Spätkapitalismus. (StandardwerkPhilippe Ariès: Geschichte der Kindheit, 1960, dt. 1975)

„Belegschaft der Besteckschleiferei der Firma Carl Berg, 1897 (Reproduktion). Auf diesem Foto sind mehrere Kinder als Arbeiter zu erkennen.“ (Credits: Museum Burg Altena)
* Gemeint ist vermutlich Johann Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg), da der „prominentere“ Wilhelm (Jülich-Kleve-Berg) schon 1592 gestorben ist.
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Bisher zum Thema Feudalismus erschienen:
– Reaktionäre Schichttorte (31.01.2015) – über die scheinbare Natur und die Klasse
– Feudal oder nicht feudal? tl;dr, (05.05.2019) – über den Begriff Feudalismus (Fotos: Quedlinburg)
– Helidos, ubar hringa, do sie to dero hiltiu ritun (08.05.2019) – über die Funktion der verdinglichten Herrschaft in oralen Gesellschaften (Quedlinburger Domschatz I)
– Tria eburnea scrinia com reiquis sanctorum (09.05.2019) – über Gewalt und Konsum der herrschenden Feudalklasse als erkenntnistheoretische Schranke (Quedlinburger Domschatz II)
– Die wâren steine tiure lâgen drûf tunkel unde lieht (10.05.2019) – über die Entwicklung des Feudalismus in Deutschland und Polen (Quedlinburger Domschatz III)
– Authentische Heinrichsfeiern (13.05.2019) – über die nationalsozialistische Märchenstunde zum Feudalismus (in Quedlinburg)
– Der Zwang zum Hauen und Stechen oder: Seigneural Privileges (15.06.2019)
– Yasuke, Daimos und Samurai [I] (24.07.2019)
– Yasuke, Daimos und Samurai [II] (03.05.2020)
– Agrarisch und revolutionär (I) (21.02.2021)
– Trierer Apokalypse und der blassrose Satan (17.03.2021)
– Energie, Masse und Kraft (04.04.2021)
– Agrarisch und revolutionär II (15.05.2021)
– Gladius cum quo fuerunt decollati patroni nostri (Essener Domschatz I) (28.10.2021)
– Magische koloniebildende Nesseltiere mit kappadokischem Arm und Hand (Essener Domschatz II) (14.11.2021)
– Ida, Otto, Mathilde und Theophanu, kreuzweise (Essener Domschatz III) (27.11.2021)
– Hypapante, Pelikane und Siebenschläfer (Essener Domschatz IV) (17.12.2021)
– Pantokrator in der Mandorla, Frauen, die ihm huldigen und die Villikation (Essener Domschatz V) (23.12.21)
– Jenseits des Oxus (09.01.2022)
– Blut, Nägel und geküsste Tafeln, schmuckschließend (Essener Domschatz VI) (18.04.2022)
– Missing Link oder: Franziska und kleine Könige (28.05.2022)
– Die Riesen von Gobero (Die Kinder des Prometheus Teil I) (18.07.2022)
– Die Liebhaber von Sumpa, Ackergäule und Verhüttung (Die Kinder des Prometheus Teil II) (25.07.2022)
– Mongolen, Ming und Moguln (Die Kinder des Prometheus Teil III) (09.03.2025)
– Abstrahierte ökonomische Universale, revisited (08.05.2025)
– Unter Drahtziehern (29.06.2025)
Zum Thema Sklavenhaltergesellschaft:
Doppeldenk oder: Die politische Macht kommt aus den Legionen [Teil I]) (05.11.2020)
Doppeldenk oder: Die politische Macht kommt aus den Legionen [Teil II]) (27.12.2020)
Die Mütter aller Phrasen
Leider hinter der Paywall der bürgerlichen Presse: „Eine Woche analog fernsehen: Dafür muss man hart im Nehmen sein – zumal beim Programm von ARD und ZDF. Unsere Autoren wagen es. Und gelangen zu Erkenntnissen wie: Am Ende ist immer Israel schuld. Und man kann auch über Abgründe des Islam berichten, ohne diesen je zu erwähnen.“ (Reinhard Mohr und Henryk M. Broder)
Zitate: „Letzte Woche in der „Abendschau“ des RBB. Es geht um das Thema „Zwangsheirat“. Junge Mädchen verschwinden aus der Schule und kommen nie wieder. Seltsam nur: Weder in dem Filmbeitrag noch im Interview mit der Beraterin einer Hilfsorganisation taucht auch nur ein einziges Mal das Wort „Islam“ oder „muslimisch“ auf.“
„Noch am Dienstag sieht die ZDF-Korrespondentin in Istanbul das iranische Militär trotz der israelischen Enthauptungsschläge „gut aufgestellt“. Im „Tagesthemen“-Kommentar ruft die ehemalige Sprecherin von Bundespräsident Joachim Gauck, Ferdos Forudastan, zur „Entspannung“ auf und forderte eine Distanzierung des Westens von Israel. Bei Markus Lanz im ZDF stellt der Nahostexperte Daniel Gerlach Irans Streben, eine Atommacht zu werden, sogar infrage.“
„Man kann über vieles streiten, aber bei ARD und ZDF dominiert ein endemischer Moralismus, der von vornherein den kühlen, analytischen Blick verhindert, etwa auf den Einfluss des brutalen Mullah-Regimes in der gesamten Region und die totalitäre Achse Russland-China-Nordkorea-Iran, die den Westen bedroht. Appeasement ist in den Rundfunksendungen Trumpf, Angst essen Seele auf, der Status quo ist heilig. Und der beschwichtigende Ruf nach „Verhandlungen“ wird zur Mutter aller Phrasen,…“
„Ob bei ARD oder ZDF, am Ende landet stets Israel auf der Anklagebank. Die suggestive Macht der Bilder aus Gaza, der sinnliche Eindruck der kriegerischen Schrecken überhaupt, sind größer als jeder faktische und historische Kontext, zumal dann, wenn Mitteilungen des „Gesundheitsministeriums in Gaza“, also der terroristischen Hamas, unkommentiert gemeldet werden – ganz so wie etwa eine Information der AOK Rheinland zur Erhöhung der Zahnzusatzversicherung.“
„Die Wahrscheinlichkeit, dass über ein Unglück oder ein Massaker im öffentlich-rechtlichen Fernsehen berichtet wird, ist umso geringer, je weiter entfernt der Ort des Geschehens liegt. Gaza und die Golan-Höhen liegen praktisch vor unserer Haustür, über die Lage der Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch etwa erfahren wir hingegen wenig.“
„Die Frage nach den „Ursachen der Gewalt“ wird im ZDF rein rhetorisch gestellt, ohne sie zu beantworten. Es gebe da „unterschiedliche Interpretationen“. Denkbar sei, dass es sich um einen klassischen „Farmer-Viehhirten-Konflikt“ handelt, weil das Vieh der Hirten die „bestellten Felder“ der Bauern zerstört habe. Unzulässigerweise habe die Auseinandersetzung einen „religiösen Anstrich“ bekommen, weil die sesshaften Bauern sich überwiegend zum Christentum bekennen, während die Hirten der ethnischen Gruppe der Fulani angehören und Muslime sind. „Verschiedenen Experten“ zufolge sei „fälschlicherweise von Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen gesprochen“ worden. Gott bewahre! Wenn Muslime Christen umbringen – in Nigeria sind schon weit über 6000 christliche Todesopfer zu beklagen –, hat das natürlich nichts mit dem Islam zu tun.“
„Der wahre „Konflikttreiber“, also das Mordmotiv, sei nämlich – Obacht! – „der Klimawandel“! Wegen „knapper werdender Weideflächen“ müssten Hirten weiter in Richtung Süden ziehen, was zu „Konflikten“ führe – wegen des Klimawandels. Da bekommt der Begriff „letzte Generation“ für die Christen in Nigeria einen ganz praktischen Sinn. Und das Motto des ZDF? Bloß nicht über den Islam reden! Das nennt man öffentlich-rechtliche Islamophobie.“
Vermutlich bin ich weder eine relevante noch eine repräsentative Person oder mein Medienverhalten ist exotisch: Ich tue mir „öffentlich-rechtliches“ Fernsehen schon mehr als ein Jahrzehnt nicht mehr an. Diejenigen, die, wenn es dunkel wird, ihre Zeit vor der Glotze verbringen, kenne ich zwar, aber ich habe mit ihnen so viel zu tun wie mit Taro-Pflanzern in Papua-Neuguinea. Ich verstehe sie nicht. Dementsprechend enden auch die zaghaften Versuche, dann über politische Themen zu diskutieren. Das geht nicht.
Man weiß auch schon immer vorher, was kommt. Die Leute merken gar nicht mehr, dass sie im Schießschartenmodus denken und reden. Das gilt für die meisten Themen: Israel sowieso („Zwei Staaten=Lösung! Das arme Palästinenservolk!)“. Ukraine (Putin ist ein pöhser Verbrecher!). Klima (müssen wir retten). China (aber die Uiguren!). Tunten und Transen (irgendeine unverständliche Abkürzung). Nachhaltig und divers oder umgekehrt. Trump (ist pöhse/verrückt/narzistisch/sexistisch). Kopftücher. Gendersprache.
Nun könnte man einwenden, in meinem Fall wäre das auch so. Meine Versuche, mit dem Holzhammer zu argumentieren, sind aber aus der Verzweiflung entstanden, dass man den kümmerlichen Rest Ratio in manchen Gehirnen gar nicht mehr verbal hervorlocken kann.
Was mich aufregt, ist die Attitude, insbesondere aus meinem (früheren?) Milieu, dass es einen Konsens gebe. So neulich eine Nachbarin in Neukölln, jung, weiblich, „alternativ“: [irgendein Thema] „Aber die Nazis?!“ Gemeint war natürlich die AfD. Andere Probleme gibt es bekanntlich gar nicht.
Eigentlich wäre das ein Thema für einen dystopischen Science-Fiction-Roman. Oder ich lese einfach wieder Der Fremde von Camus. Oder Die Pest.
„Philosophie des Absurden in literarischer Form“ – das gefällt mir.
RSA-Verschlüsselung mit Quantencomputern

Interessante Aufgabe für die KI, das Thema zu bebildern. Ich habe eine Weile herumgepromptet, bis mir die Ergebnisse gefielen. Zum Schluss ließ ich noch das Original verändern.
Here’s a suitable English prompt for generating a symbolic image representing “China Breaks RSA Encryption Using Quantum Computer”:: An artistic, symbolic illustration showing China represented by a red dragon. In the background, a glowing quantum computer with floating qubits and digital circuits. The scene combines cyberpunk and futuristic elements, with a dark, high-tech atmosphere, symbolizing the breakthrough in encryption. The image conveys the idea of advanced quantum technology overpowering traditional cryptographic security.
Bei späteren Durchläufen habe ich den Drachen weggelassen.
Earth.com: „China Breaks RSA Encryption Using Quantum Computer | What It Means for Cybersecurity“.
Das ist spannend. Die conclusio eines ähnlichen Artikels von UniSense Advisory auf Deutsch: „Derzeit existieren keine Quantencomputer, die in der Lage sind, RSA-2048- oder ECC-Verschlüsselung zu knacken. Dennoch stellt dieser Durchbruch im Bereich des Quantencomputings in China einen Machbarkeitsnachweis dar, dass Quantenmaschinen zunehmend ausgereifter werden. Die Lücke zwischen Theorie und praktischer Anwendung wird kleiner.
Führungskräfte im Bereich Cybersicherheit bezeichnen diesen absehbaren Moment als Q-Day – den Zeitpunkt, an dem die heutige asymmetrische Verschlüsselung nicht mehr als sicher gilt. Der Zeitrahmen für den Q-Day hat sich von einer entfernten Zukunftsangst hin zu einem realen Risiko verschoben, auf das man sich bereits heute vorbereiten muss.“
Also genau das Gegenteil von dem, was die Schlagzeile behauptet.
Damit war ich aber noch nicht zufrieden. Barış Ege (Keysight Technologies) schrieb schon 2024: „Security Highlight: China’s Quantum Leap, and Why RSA Isn’t at Risk (Yet)“. Den Artikel habe ich mir von der KI natürlich übersetzen lassen, weil er ganz schön anspruchsvoll auf Englisch ist, und befahl dann: „Formuliere den Text weniger technisch, aber kürze ihn nicht.“
„Sehr gern! Hier ist der Text in weniger technischem, allgemeinverständlichem Stil – die Inhalte bleiben vollständig erhalten, nur die Fachbegriffe und komplizierten Erklärungen wurden vereinfacht:
In den letzten Tagen sorgten Schlagzeilen für Aufregung, wonach chinesische Wissenschaftler möglicherweise in der Lage sind, selbst hochsichere RSA-Verschlüsselungen mit Quantencomputern zu knacken. Das löste verständlicherweise Sorgen um die Sicherheit unserer Daten im Internet aus. Doch ein genauer Blick auf die Fakten zeigt: So weit ist es noch lange nicht. Hier erfahren Sie, was wirklich dahintersteckt.
Was genau ist passiert?
In einer chinesischen Fachzeitschrift wurde kürzlich eine Studie veröffentlicht. Darin berichten Forscher der Universität Shanghai, dass es ihnen gelungen ist, mithilfe einer speziellen Quantenmaschine von D-Wave eine 22-stellige Binärzahl (also eine recht kleine Zahl) in ihre Bestandteile zu zerlegen. Das sogenannte „Faktorisieren“ dieser Zahl ist die Grundlage dafür, bestimmte Verschlüsselungen zu knacken.
Dabei wurde gezeigt, dass man mit dieser Art von Quantenmaschine, dem sogenannten „Quantum Annealer“, Verschlüsselungsprobleme in Rechenaufgaben umwandeln kann, die sich leichter lösen lassen. Allerdings handelt es sich dabei nur um sehr kleine Zahlen.
Zum Vergleich: Die heute üblichen Sicherheitsschlüssel bei der RSA-Verschlüsselung haben mindestens 2048 Stellen. Die kleine 22-Bit-Zahl aus der Studie liegt also Welten davon entfernt. Das zeigt: Auch wenn dieser Erfolg ein kleiner Fortschritt ist, bedroht er die heutige Verschlüsselungstechnologie noch nicht.
RSA-Verschlüsselung funktioniert so sicher, weil es extrem schwer ist, sehr große Zahlen in ihre Primzahlen zu zerlegen. Klassische Computer stoßen dabei schnell an ihre Grenzen. In der Theorie könnten Quantencomputer diese Aufgabe einmal viel schneller lösen – allerdings eben nur in der Theorie.
Quantum Annealing und echte Quantencomputer – ein Unterschied
Die Forscher nutzten bei ihrem Experiment nicht einen vollwertigen Quantencomputer, sondern eine spezielle Maschine für Optimierungsaufgaben, eben den „Quantum Annealer“ von D-Wave. Diese Geräte können bestimmte Rechenaufgaben lösen, sind aber noch nicht leistungsfähig genug, um mit den großen Zahlen der heutigen Verschlüsselung umzugehen.
Außerdem arbeiteten die Forscher nicht rein mit Quanten-Technik, sondern nutzten eine Kombination aus klassischer und Quanten-Rechenleistung. Noch ist auch unklar, ob der Ansatz der Forscher jemals in großem Maßstab funktionieren wird – dafür bräuchte es viel leistungsfähigere Quantenmaschinen oder vollwertige Quantencomputer, die beispielsweise den berühmten Shor-Algorithmus ausführen können. Damit könnten theoretisch große RSA-Schlüssel geknackt werden – praktisch ist das aber noch Zukunftsmusik.
Auch wenn Quantum Annealing irgendwann schneller beim Knacken von RSA-Schlüsseln sein könnte als klassische Computer, bleibt fraglich, ob solche Maschinen überhaupt vor den echten, universellen Quantencomputern verfügbar sein werden.
Wie groß ist die Gefahr für die heutige Verschlüsselung wirklich?
So spannend das Thema Quantencomputer ist – die Bedrohung für unsere heutige Verschlüsselung wird oft übertrieben. Es gibt noch viele Hindernisse, die es zu überwinden gilt:
Sehr kleine Rechenleistung bisher: Die D-Wave-Maschine konnte bisher nur eine winzige 22-Bit-Zahl zerlegen. RSA-Schlüssel sind meist über 2000 Bit lang, einige sogar doppelt so lang. So weit sind die Quantencomputer noch lange nicht.
Klassische Computer sind überlegen: Selbst die leistungsfähigsten Quantenmaschinen haben noch keine Chance gegen klassische Computer, wenn es darum geht, große Zahlen zu zerlegen. Zum Vergleich: Mit klassischen Methoden wurde bereits eine 250-stellige Dezimalzahl erfolgreich faktorisert – das entspricht einer 829-Bit-Zahl. Quantenmaschinen liegen davon noch weit entfernt.
Nicht alle Verschlüsselungen sind betroffen: Quantencomputer bedrohen vor allem sogenannte asymmetrische Verschlüsselungsverfahren wie RSA oder ECC. Andere, weit verbreitete Methoden wie die symmetrische AES-Verschlüsselung sind derzeit nicht in Gefahr. Selbst wenn nötig, könnte man bei AES einfach längere Schlüssel einsetzen.
Technische Hürden bei Quantencomputern:
Quantencomputer haben noch große technische Probleme. Die kleinsten Bausteine, die sogenannten Qubits, sind extrem empfindlich gegenüber Störungen. Sie stabil und zuverlässig zum Laufen zu bringen, ist sehr aufwändig.
Fachleute schätzen, dass man für ein einziges zuverlässig funktionierendes Rechenbit („logisches Qubit“) zwischen 100 und 1000 physikalische Qubits benötigt. Um RSA-Schlüssel mit 2048 Bit sicher zu knacken, wären laut Berechnungen mindestens 4000 dieser logischen Qubits nötig – ein gigantischer Aufwand, den bisher niemand erreicht hat.
Microsoft-Forscher haben außerdem berechnet, dass zum Knacken eines Standard-256-Bit-Schlüssels, wie er bei vielen modernen Verschlüsselungen zum Einsatz kommt, rund 2500 logische Qubits erforderlich wären. Auch das ist momentan weit außerhalb des technisch Machbaren.
Trotzdem können kleinere Quantencomputer schon heute für bestimmte Aufgaben nützlich sein, etwa bei komplizierten Planungs- oder Optimierungsproblemen oder beim maschinellen Lernen. Aber diese Anwendungen haben nichts damit zu tun, RSA-Schlüssel oder andere sichere Verschlüsselungen zu knacken.
Deshalb mahnen Experten zur Vorsicht: Die Fähigkeiten von Quantencomputern werden oft übertrieben dargestellt. Wer wirklich in der Lage wäre, Verschlüsselungen wie RSA großflächig zu knacken, würde das vermutlich geheim halten – und nicht in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift veröffentlichen.
Die Zukunft: Verschlüsselung sicher vor Quantenangriffen machen
Auch wenn die konkrete Bedrohung noch in der Zukunft liegt, bereitet sich die IT-Branche bereits auf mögliche Quantenangriffe vor. Dafür werden neue, sogenannte „quantensichere“ Verschlüsselungsverfahren entwickelt. Diese nennt man Post-Quantum Cryptography (PQC).
Die US-Standardisierungsbehörde NIST hat bereits einige dieser neuen Algorithmen, etwa „Dilithium“ und „Kyber“, offiziell anerkannt. Sie werden bereits schrittweise in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Diese Verfahren sollen selbst dann sicher bleiben, wenn Quantencomputer in Zukunft deutlich leistungsfähiger werden.
Die Technik für diese neuen Verfahren steht grundsätzlich bereit. Die größte Herausforderung besteht allerdings darin, sie fehlerfrei zu integrieren. Fehler bei der Einführung neuer Verschlüsselung könnten größere Sicherheitslücken verursachen als die Quantencomputer selbst.
Deshalb ist es besonders wichtig, bei der Umsetzung auf geprüfte und zertifizierte Produkte zu setzen. Nur so kann sichergestellt werden, dass neue Verschlüsselung wirklich sicher ist und nicht durch schlampige Umsetzung selbst zur Schwachstelle wird.
Wenn du möchtest, kann ich den Text auch noch stärker vereinfacht zusammenfassen – zum Beispiel in einer Version für die breite Öffentlichkeit ohne technisches Vorwissen. Sag einfach Bescheid!“
Soll ich Bescheid sagen?
[Dieser Artikel auf Englisch]
RSA Encryption Using Quantum Computer
An intriguing challenge for AI: creating a visual representation of this topic. I experimented with various prompts for a while until I was satisfied with the results. In the end, I even modified the original version.
Here is a refined English prompt suitable for generating a symbolic image representing “China Breaks RSA Encryption Using Quantum Computer”: An artistic, metaphorical illustration depicting China as a red dragon. In the background, a glowing quantum computer with floating qubits and intricate digital circuits. The scene merges cyberpunk and futuristic aesthetics, set against a dark, high-tech backdrop, symbolising the breakthrough in encryption. The image evokes the notion of cutting-edge quantum technology overpowering conventional cryptographic security.
In later iterations, I decided to omit the dragon.
Earth.com: „China Breaks RSA Encryption Using Quantum Computer | What It Means for Cybersecurity“.
This is fascinating. The conclusio of a similar article by UniSense Advisory, translated from German, reads as follows:
“Currently, there are no quantum computers capable of breaking RSA-2048 or ECC encryption. Nevertheless, this recent development in quantum computing in China serves as a proof of concept, demonstrating that quantum machines are becoming increasingly sophisticated. The gap between theory and practical application is steadily narrowing.
Cybersecurity leaders refer to this foreseeable turning point as ‘Q-Day’ — the moment when today’s asymmetric cryptography can no longer be considered secure. The timeline for Q-Day has shifted from a distant theoretical concern to an imminent, real-world risk that requires proactive preparation today.”
In other words, precisely the opposite of what the sensational headline suggests.
But I still wasn’t satisfied. Back in 2024, Barış Ege (Keysight Technologies) had already written: “Security Highlight: China’s Quantum Leap, and Why RSA Isn’t at Risk (Yet).” Naturally, I had the AI translate the article for me, as the original English was rather complex. I then instructed: “Rephrase the text in less technical, more accessible language, but without shortening it.”
Certainly! Here’s the text rephrased in plain, easy-to-understand English — all content remains intact, only the technical jargon and complicated explanations have been simplified:
In recent days, headlines have sparked considerable excitement, suggesting that Chinese scientists might now be capable of breaking even highly secure RSA encryption with quantum computers. Unsurprisingly, this raised concerns about the safety of our online data. But when you take a closer look at the facts, it quickly becomes clear: we are not there yet. Here’s what’s really behind the headlines.
What exactly happened?
A Chinese scientific journal recently published a study in which researchers from Shanghai University report that they successfully used a special quantum machine from D-Wave to break down a 22-bit binary number — essentially, a very small number — into its factors. This process, known as factoring, is the fundamental mathematical challenge behind cracking certain types of encryption.
The study demonstrated that this type of quantum machine, known as a quantum annealer, can turn encryption problems into computational tasks that are easier to solve. However, this success only applies to very small numbers.
For context: the encryption keys used in modern RSA encryption typically have at least 2048 bits. So the tiny 22-bit number from the study is nowhere near the scale needed to threaten real-world encryption. In other words, while this success marks a small scientific step forward, it poses no immediate threat to the encryption technology we rely on today.
RSA encryption remains secure because breaking it requires factoring extremely large numbers into their prime factors — something that overwhelms conventional computers. In theory, quantum computers could one day solve this task much faster — but for now, that remains purely theoretical.
Quantum Annealing versus True Quantum Computers — A Distinction Worth Noting
In their experiment, the researchers did not use a fully functional, universal quantum computer, but rather a specialised machine designed to solve optimisation problems — the so-called “Quantum Annealer” developed by D-Wave. These devices are capable of handling certain types of calculations but currently lack the power required to deal with the large numbers used in modern encryption.
Moreover, the researchers did not rely solely on quantum technology; instead, they applied a hybrid approach combining both classical and quantum computing resources. It remains uncertain whether their method could ever be applied effectively on a large scale — achieving this would require significantly more powerful quantum devices or universal quantum computers capable of running the well-known Shor’s algorithm. In theory, such an algorithm could break large RSA keys — but in practice, that remains a distant possibility.
Even though quantum annealing may one day offer a faster route to cracking RSA keys than classical computers, it is doubtful that such machines will become widely available before fully functional universal quantum computers capable of running Shor’s algorithm.
How Real Is the Threat to Modern Encryption?
As fascinating as quantum computing may be, the actual threat it poses to today’s encryption is often exaggerated. Numerous challenges still need to be overcome:
Limited computational power so far: The D-Wave machine has so far only managed to factor a tiny 22-bit number. By contrast, RSA keys typically contain at least 2048 bits, with some even doubling that length. Quantum machines are nowhere near handling such large numbers.
Classical computers still outperform quantum machines: Even the most advanced quantum devices to date cannot compete with classical computers when it comes to factoring large numbers. For comparison: using conventional methods, researchers have already factored a 250-digit decimal number — equivalent to an 829-bit number. Quantum technology still lags far behind this benchmark.
Not all types of encryption are at risk: Quantum computers primarily threaten so-called asymmetric encryption methods, such as RSA and ECC. Other widely used techniques, such as symmetric AES encryption, are not currently at risk. Even if needed, AES can simply adopt longer keys to maintain security.
Technical Challenges in Quantum Computing
Quantum computers continue to face major technical obstacles. Their basic building blocks, known as qubits, are extremely sensitive to external interference. Keeping them stable and functioning reliably requires highly complex engineering.
Experts estimate that to achieve one reliably functioning “logical qubit,” between 100 and 1000 physical qubits are needed. To break a 2048-bit RSA key securely, it is believed that at least 4000 of these logical qubits would be required — an enormous technical challenge that has yet to be achieved.
Microsoft researchers have also estimated that breaking a standard 256-bit key, such as those commonly used in modern encryption systems, would require around 2500 logical qubits — a level of performance that remains far beyond what is technically feasible today.
Despite these limitations, smaller quantum computers are already proving useful for specific tasks, such as complex planning, optimisation problems, or machine learning. However, these applications have nothing to do with cracking RSA keys or other forms of secure encryption.
This is why experts urge caution: the capabilities of quantum computers are often overhyped. If anyone truly possessed the ability to break encryption methods such as RSA on a large scale, it is highly unlikely they would advertise it publicly — let alone publish it in an academic journal.
The Future: Making Encryption Resilient to Quantum Attacks
Even though the immediate threat may still lie in the future, the IT industry is already preparing for potential quantum attacks. For this purpose, new so-called “quantum-resistant” encryption methods are being developed. These are known as Post-Quantum Cryptography (PQC).
The US standardisation body NIST has already formally approved several of these new algorithms, including Dilithium and Kyber. These are now gradually being implemented across different areas of technology. They are designed to remain secure even if quantum computers become significantly more powerful in the future.
The technology for these new methods is fundamentally ready. However, the greatest challenge lies in implementing them correctly. Mistakes made during the introduction of new encryption methods could create far greater security risks than quantum computers themselves currently pose.
For this reason, it is particularly important to rely on verified and certified products when adopting new encryption. Only then can it be ensured that quantum-resistant encryption provides true security — rather than becoming a vulnerability due to careless implementation.
Unter Behüteten

Weil hier schon gefragt wurde… (Nein,ich habe keinen Therapeuten, falls hier gefragt würde.)
Unter nachträglich Depublizierenden
Hier Zitate aus dem Original von Maxim Biller:
„Kommt ein Deutscher zum Arzt und sagt: „Herr Doktor, immer, wenn ich über Israel rede, geht sofort mein Puls schneller, und nach dreißig Sekunden brülle ich jeden an, der nicht meiner Meinung ist. Ist das normal? Und wie gefährlich ist es für meine Gesundheit?“ „Was ist denn Ihre Meinung zu Israel?“, sagt der Arzt. „Hören Sie auf!“, schreit der Patient den Arzt an. „Wollen Sie mich umbringen?! Ich sollte mich doch nicht mehr so aufregen!
Ja, wenn es um Israel geht, um Benjamin Netanjahu und die strategisch richtige, aber unmenschliche Hungerblockade von Gaza oder die rein defensive Iran-Kampagne der IDF, kennen die meisten Deutschen keinen Spaß. Das Drama, das sie dann aufführen, begleitet von der bigotten Beschwörungsformel „Das Völkerrecht! Das Völkerrecht!“, mit der sie niemals Leute wie Sinwar oder Ali Chamenei belegen würden, hat nichts mit einer zivilisierten politischen Auseinandersetzung zu tun. Es ähnelt eher einer Teufelsaustreibung am eigenen Leib, ohne Priester und Handbuch, und die Frage ist nur, wer oder was hier der Teufel ist: das schlechte Gewissen des Täterenkels? Oder der ewige Opa und willige Wehrmachtsspieß, der für immer in solchen Leuten steckt? (…)
Ich selbst habe zum Glück privat mit dem Morbus Israel der Deutschen kaum zu tun, denn bei der Auswahl meiner Freunde achte ich immer darauf, dass kein faules Ei dabei ist, kein Juden- und Israelhasser, aber auch kein eifriger Philosemit, denn bei Eiferern weiß man nie, welcher Glaube ihnen gerade passt. Womit ich beim Kern der neugermanischen Orient-Neurose wäre – der enttäuschten Liebe der Deutschen zu ihren Opfern von früher, locker formuliert. Wie rief vor ein paar Wochen der selbsterklärte Anti-Antisemit und Martin-Walser-Sohn Jakob Augstein in einem Streit-Podcast stocksauer aus? „Ich werde mir von niemandem erklären lassen, was die deutsche Verantwortung für den Holocaust ist!“ Dass er dabei genauso enttäuscht klang wie sein biologischer Vater, der einst dem Schoah-Helden und größten deutsch-jüdischen Politiker der Nachkriegszeit Ignatz Bubis vorwarf, ihm seien seine Geschäfte wichtiger als Vergangenheitsbewältigung, wies Augstein jr. – Vorsicht, Ironie! – schon mal als engagierten Freund der Juden aus. (…)
Kommt ein Israeli zum Arzt und sagt: „Herr Doktor, ich war gerade vierzig Tage mit meiner Einheit in Gaza und hab keine Lust mehr, auf Araber zu schießen. Was soll ich tun?“ „Sie könnten damit natürlich sofort aufhören, wenn Sie wollten“, sagt der Arzt, „aber raten würde ich es Ihnen nicht. Auch nicht nach unserer Therapie.“
Die Kommentare sprechen für sich.
By the way: Vielleicht sollte ich ein Buch über Israel schreiben? Aber wer würde es drucken oder gar besprechen?
Unter kolumnistischen Badewannenkapitänen
„Kolumnisten haben Entlastungsfunktionen. So wird der Eindruck erweckt, in dieser Zeitung dürfe geschrieben werden, wie und was die Schreiber wollen (…) Sie werden relativ gut bezahlt, ihre Namen werden fett gedruckt. Kolumnen sind Luxusartikel, Kolumnisten sind Stars, in ihrer Badewanne sind sie Kapitän.“ (Ulrike Meinhof, reprint)
Buried under the rubble, scharf, detailreich und reloaded [update]

Credits: Google
Bis jetzt haben schon alle etwas zum Thema gesagt, aber ich noch nicht genug. „Atomanlage Fordo offenbar „schwer beschädigt“, aber nicht zerstört“, meint N-TV, aber nichts Genaues weiß man nicht. „Aktuell ist unklar, wie groß der Schaden wirklich ist.“ Sollte man nicht einfach die Kresse halten, wenn alles unklar ist?
Die deutschen Medien schreiben unter anderem von CNN ab: „Early US intel assessment suggests strikes on Iran did not destroy nuclear sites, sources say“. Die sources sind natürlich genau so glaubwürdig wie Donald Trump.
Ich habe da mal eine Frage: Entweder ist die Atomanlage in Fordo (aka Fordow), Iran, so tief unter der Erde, dass ihr konventionelle Waffen nichts anhaben können. Dann aber machte es gar keinen Sinn, vorher – in Erwartung eines Angriffs – das Uran wegzuschaffen. Jeder der üblichen Verdächtigen kann doch sehen, wohin die LKWs von dort fahren. Dann wäre Fordo der sicherste Ort, außer man fürchtete, dass Jechidat Schaldag dort vom Boden aus eindringen könnte.
Oder es ist gar nichts weggeschafft worden, weil es so kompliziert ist, eine Atombombe zu bauen, dass ein Standort allein nicht ausreichte.
Die KI sagt übrigens: „Heute liegt die Spitzenschärfe kommerzieller Satellitenbilder bei etwa 25 cm pro Pixel – das ist die höchste optische Auflösung am Markt. Das bedeutet: ein einzelnes Pixel repräsentiert ein Bodenstück von ca. 25 × 25 cm – in etwa so groß wie ein Laptop.“
„Was sieht man bei diesen Auflösungen?
– 25 cm: Details wie Straßenschilder, Verkehrszeichen, einzelne Bäume oder Autos sind klar erkennbar.
– 50 cm: Ganze Fahrzeuge, kleinere Gebäude, Bäume, Bootstypen.
– 15–16 cm: Deutlich: Personengruppen, Straßentexturen, feine Strukturen – allerdings meist nicht öffentlich genutzt.
– Hyperspektral & SAR: Erkennen von Materialzusammensetzungen, nasse vs. trockene Flächen, geheimdienstliche Beobachtung – z. B. Albedo (sichtbar & thermisch), Umbra (SAR)“ (Quelle: KI | Maxaar)
Ich habe mir auch noch NASA Worldview, Zoom Earth, Eumet View und Copernicus Browser angesehen sowie den National Environmental Satellite, Data, and Information Service. Selbst als Laie und für lau kann man schon viel erkennen.
Es gibt ja Vorläufer, wie zum Beispiel Operation Damocles (1962) oder die Operation Outside the Box (2007). Oder den onlinedurchsuchenden Mossad bei einfältigen DAUs aus Syrien. („The intelligence agents planted a Trojan horse on the official’s computer in late 2006 while he was staying at a hotel in the Kensington“ – har har!)
Und dann gibt es noch Drohnen: Der Unterschied zwischen Deutschland und Israel, was die Entwicklung und den Einsatz militärischer Drohnen angeht, ist ungefähr so groß wie die waffentechnische Differenz zwischen den Inkas und den spanischen Konquistadoren. Vielleicht haben bei der Errichtung der iranischen Anlagen auch israelische Firmen mitgewirkt (damit man später alles leichter wieder kaputtmachen kann).
Ich gehe davon aus, dass ziemlich viel Relevantes hinüber ist, zumal das iranische Personal auch erheblich reduziert wurde. Die Israelis machen keine halben Sachen und labern nicht herum. By the way: Die Begin Doktrin ist noch in Kraft.
[Update] Aus einem Interview mit dem US-amerikanischen Außenminister in der bürgerlichen Presse: „Es handelt sich um ein sehr einzigartiges Ziel. Im Grunde genommen hat man mit zwölf unglaublichen Bomben ein Loch in den Boden gebohrt und ist dann 300 Fuß (91 Meter; Anm. d. Red.) tief in einen Berg vorgedrungen. Ich glaube nicht, dass wir in nächster Zeit jemanden in dieses Loch in den Bergen schicken werden. Es genügt zu sagen, dass wir sehr zuversichtlich sind. Übrigens bin nicht nur ich dieser Meinung, sondern auch der Direktor der IAEA (Internationale Atomenergiebehörde; Anm.), der sich neulich genauso geäußert hat. Er sagte, das iranische Atomprogramm sah vor dem Angriff anders aus als nach dem Angriff und es gebe dramatische Unterschiede. Das ist seine Meinung, und er ist der Experte, nicht ich. (…)
Nun, ein Teil der Informationen ist öffentlich zugänglich, dank Maxar [sic] (Anbieter von Satellitenbildern; Anm.) und anderer Technologien. Die Atomanlage in Isfahan ist komplett zerstört. Man kann alles wieder aufbauen, aber nicht gleich heute. Überdies wurden auch alle unterstützenden Strukturen in der Umgebung zerstört. Natanz, ebenfalls eine unterirdische Anlage, war bereits zuvor stark zerstört worden. Die Israelis hatten dort erhebliche Schäden angerichtet (…).“
Buried under the rubble
Jerusalem Post: „Saudi news outlet Al Hadath reported on Tuesday, citing an anonymous Israeli security source, that Israel “knows exactly” where Iran is keeping its stockpiles of enriched uranium.
The official who spoke to Al Hadath further claimed that “most of the enriched uranium is buried under the rubble in Iran.“
Kein Denglisch mehr
Ich bin jetzt endlich dazu gekommen, eine englische Version der relevanten Seiten hier zu erstellen und auch das schreckliche Denglisch im Impressum zu deleten. (har har)
Den Code hat – wie schon vor fünf Jahren – ein Profi (Danke, Kai!) des besten aller Provider geliefert, ich habe nur den englischen Text hineingedröselt. Das war gar nicht so einfach; ich habe diverse Seiten gefühlt 50 Mal hochgeladen und überschrieben. „Artikel und Bücher“ und „Seminare“ fehlen noch.
Bei so etwas liebe ich ChatGPT:
„Wenn du möchtest, kann ich die englischen Begriffe wie „Abitur“ oder „Staatsexamen“ auch gezielter im akademischen Kontext übersetzen oder erklären (z. B. „A-level equivalent“ oder „state examination“), je nachdem, ob der Text eher für britisches, amerikanisches oder akademisch internationales Publikum gedacht ist. Sag einfach Bescheid!“
„Das deutsche Wort „Leibesübungen“ wirkt im heutigen Sprachgebrauch veraltet, leicht humorvoll oder ironisch und wird oft augenzwinkernd als altmodische Umschreibung für Sport benutzt.
Im Englischen gibt es kein direktes, perfekt deckungsgleiches Wort, aber einige Begriffe oder Formulierungen, die in ähnlichem ironischem oder altmodischem Stil verwendet werden können:
Mögliche vergleichbare englische Ausdrücke:
Deutsches „Leibesübungen“ Englische Entsprechung (humorvoll / altmodisch)
Leibesübungen physical exercise (im leicht gestelzten Stil)
Leibesübungen calisthenics (altmodisch, klingt schulisch)
Leibesübungen bodily exercise (sehr altmodisch, ironisch nutzbar)
Leibesübungen physical exertions (klingt bemüht gestelzt)
Leibesübungen (ironisch) exerting oneself physically (ironisch überhöht)
Leibesübungen (scherzhaft) to engage in vigorous physical activities (leicht ironisch).“
Im Vertrauen liegt die Kraft
Die russische Propaganda (also automatisch voll gelogen) berichtet: „Das Compact-Magazin hat im Hauptsacheverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gewonnen. Das verkündeten die Richter am Dienstagmorgen. Damit ist Nancy Faesers Verbot des Magazins rechtswidrig – das Magazin ist damit nicht länger verboten. Dies ist eine entscheidende Niederlage für die ehemalige Bundesinnenministerin. Gegen die Entscheidung des Gerichts kann keine Berufung eingelegt werden, da das Bundesverwaltungsgericht bereits die letzte Instanz ist.“
Die Gerichtskosten werden dem Steuerzahler auferlegt.
Die Begründung ist eine Klatsche für Faeser: „Die von Art. 5 Abs. 1 GG gewährleistete Freiheit von Meinung, Presse und Medien steht der Anwendbarkeit des Vereinsgesetzes auf Presse- und Medienunternehmen nicht entgegen. Der Bedeutung dieser grundrechtlichen Gewährleistungen ist vielmehr bei der Rechtsanwendung im Einzelfall Rechnung zu tragen. Mit einem auf Art. 9 Abs. 2 GG i.V.m. § 3 Abs. 1 VereinsG gestützten Vereinsverbot gegen ein Presse- und Medienunternehmen darf der Schutz des Art. 5 Abs. 1 GG nicht unterlaufen werden. Entgegen der klägerischen Rechtsauffassung ist weder das Verbot der Vorzensur (Art. 5 Abs. 1 Satz 3 GG) betroffen noch ist der dem Bundesverfassungsgericht vorbehaltene Ausspruch einer Grundrechtsverwirkung (Art. 18 GG) ein gegenüber dem Vereinsverbot vorrangiges Instrument des präventiven Verfassungsschutzes.“
„Das Grundgesetz garantiert jedoch im Vertrauen auf die Kraft der freien gesellschaftlichen Auseinandersetzung selbst den Feinden der Freiheit die Meinungs- und Pressefreiheit.“
Armageddon rückt näher oder auch nicht

– Der Iran hat den US-Stützpunkt Al-Udeid in Katar angegriffen. Auf die größte US-Militärbasis der Region seien Raketen abgefeuert worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim. Irans Staatsfernsehen nannte die Angriffe eine „heftige“ Antwort auf die „Aggression“ der USA. Laut US-Verteidigungsministerium gab es keine Verletzten auf dem Stützpunkt.
Eine Verschwörungstheorie auf Telegram dazu: „„Der Iran greift den US-Stützpunkt in Katar an (warum haben wir dort überhaupt noch einen Stützpunkt?), weil er weiß, dass er Katar dadurch nicht in den Konflikt hineinziehen wird. Würde er US-Streitkräfte in Saudi-Arabien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten angreifen, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass diese Länder sich einmischen würden, deutlich höher. Zweifellos hat der Iran diesen Vergeltungsschlag mit Katar koordiniert. Dazu sollte noch erwähnt werden, dass die iranischen Raketen eine quasi leergeräumte US Basis beschiessen, was darauf schliessen lässt, das wohl alle Seiten über alles informiert waren.“
– Eine andere aus einem russischen Forum: „Trump does not want further military involvement in the Middle East, a senior White House official told CNN after Iran’s strikes on a US military base in Qatar. The Trump administration expected Tehran to retaliate, he said.
„We knew they would respond. They had a similar reaction after Soleimani,“ the official said, recalling the 2020 killing of the IRGC chief by U.S. forces. He also noted that, according to preliminary data, the missiles fired by Iran on Monday did not reach their targets. As the CNN source noted, Trump is ready to escalate „if necessary.“ He is expected to discuss the situation with national security advisers today.“
– „Hundreds of Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) members were killed by Israeli strikes across Tehran on Monday, an Israeli official told The Jerusalem Post.“
Zweites Leben, revisited

Landschaft auf meiner Sim in Secondlife
Hier mal exakte Zahlen zum 22. Geburtstag von Secondlife von Daniel Voyager.
„…I think Second Life is definitely the best virtual world online.“ Full ack, dude.
Here are the latest statistics for Second Life daily user concurrency levels as of Sunday 21st June 2025 via the Second Life Grid Survey. During June 2025 the average Second Life daily user concurrency levels are still flat with no major maximum daily peaks over 46, 000 so far this month. The Second Life user concurrency has not surpassed 50, 000 so far in 2025 and it’s averaging at peak between 41, 000 – 45, 000 as of 21st June 2025.
The highest peak for June 2025 was on 2nd June with it reached 45, 719 at peak time.
The current Second Life daily concurrency is 25, 000 (min) – 45, 000 (max).
Current Second Life Daily User Concurrency – As of 21st June 2025
Maximum: 41, 000 – 45, 000 (average)
Median: 32, 000 – 36, 000 (average)
Minimum: 25, 000 – 27, 000 (average)
Feuerwehr
Gesehen im Bayrischen Viertel in Berlin.
Was noch?

Source: IDF
Nachdenklicher Kommentar zu den Kriegszielen Israels in der Jerusalem Post von Yonah Jeremy Bob:
„The ballistic missile threat remains, but existed since the 1990s, and Iran may now think much harder against firing on Israel than it did in April 2024 and October 2024. And it is unlikely that Israel, without the US, could destroy the whole ballistic missile program.
Given that truth, notice Israeli officials all along have said a goal was „substantially harming Iran’s ballistic missiles“ and not „absolute victory“ as they said with Hamas – what more is there to achieve?
Israel could kill Iran’s leader, Ayatollah Ali Khamenei, and some more leaders, but it is not clear that the Jewish state can bring about regime change in a country of 90 million people where the regime has many millions of supporters.
Maybe the US could, but Trump has made it clear he is not in the battle for that.“
Unter onlinedurchsuchenden Trojanern

Ein „Trojaner“ in einem überwachten Computer
Sie wollen wieder onlinedurchsuchen, berichtet die bürgerliche Presse (und wissen nicht, wie – mit Magie?)
„Ein Kernstück ist auch die sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung, um verschlüsselte Kommunikation abhören zu können. Denn bei Telefonaten etwa über Whatsapp hilft die klassische Telefonüberwachung nicht. Bei der „Quellen-TKÜ“ greift Überwachungssoftware die Daten ab, bevor sie verschlüsselt werden. „Dabei liegt der Fokus auf der Abwehr von Organisierter Kriminalität und Terrorismus. Und selbstverständlich gilt hier auch der Gerichtsvorbehalt“, sagte Spranger. Auch Kryptowährungen können dann präventiv beschlagnahmt werden.“
So, die Überwachungssoftware greift also ab. Aber wie kommt die auf das Smartphone oder (m)einen Rechner? Schauen wir mal:
FinSpy: Eine Trojaner-Software, die Fernzugriff auf einen bereits infizierten Rechner ermöglicht. Die Software läuft unter Windows, macOS sowie Linux.
Ach. Ach was. FinSpy was installed on several computer systems inside Internet Cafes in critical areas in order to monitor them for suspicious activity, especially Skype communication to foreign individuals. Using the Webcam, pictures of the Targets were taken while they were using the system.
Schon klar. „Internet-Cafe“, vermutlich im Iran?
When FinSpy is installed on a computer system it can be remotely controlled and accessed“ – und wie soll jemand so etwas auf meinen zur Zeit acht Rechnern (PC mit Linux, 4 Laptops mit Windows und Linux, 1 Netbook, 2 Android-Handys – habe ich was vergessen?) installieren? Ihr spinnt doch… So etwas geht nur im „Tatort“ und bei Game of Thrones.
FinFireWire: Software durch welche mithilfe von FireWire und DMA ein komplettes Abbild des Arbeitsspeichers heruntergeladen werden kann. Wie oben.
FinFly USB: Installation von zuvor gewählter Software nur durch Einstecken eines zuvor präparierten USB-Sticks.
Und wie kommen die in ein BIOS, das so etwas gar nicht gestattet? (Das ist natürlich auch geschützt.) Ohne dass ich das merke? Ich würde natürlich bei einer attraktiven Mossad-Agentin oder einer Pilotin schwach, falls so eine mich socialengineerte.
Jede einigermaßen seriöse Firma verbietet den Angestellten so etwas – außer bei der Taz. (Anmerkung: Ich habe schon bei einigen Unternehmen an deren Rechnern gesessen: Bei den meisten war alles erlaubt und das Passwort klebte auf dem Monitor. Aber für Blödheit anderer kann ich nichts.)
FinFly ISP: Eine auf Internet-Provider-Ebene installierte Software, die unter anderem gezielt momentan geladene Dateien mit Überwachungssoftware infizieren kann.
Natürlich, ist ja auch total legal. Das möchte ich sehen. Und was sagt mein Router dazu? By the way: Was sind eigentlich „gezielt momentan geladene Dateien“? Und was sind „ungezielte“ ungeladene Dateien von vorgestern?
Spranger faselt dummes Zeug, und die Qualitätsmedien plappern wie gewohnt alles unkritisch nach.
Atomic Research Specialists – Urgently Needed
Die KI (unten, nicht oben!) entwickelt zum Thema einen schwarzen Humor – vielleicht ist sogar die E-Mail-Adresse echt.
Job Opening: Nuclear Science and Atomic Research Specialists – Urgently Needed
Employer: Atomic Energy Organization of Iran (AEOI)
Location: Tehran, Iran (with potential assignments in secure research facilities across the country)
Start Date: Immediate openings available
Position Summary:
– The Islamic Republic of Iran is seeking highly qualified and committed scientists in the fields of nuclear physics, atomic research, and radiological engineering to support and advance the nation’s strategic energy and scientific goals. Successful candidates will join elite teams working at the forefront of nuclear science, contributing to research in peaceful energy development and national defense capabilities.
Key Responsibilities:
– Conduct advanced nuclear research in both theoretical and applied contexts
– Operate and maintain high-security laboratory equipment
– Analyze and report findings to senior scientific and government officials
– Collaborate with other scientific institutions under state supervision
Qualifications:
– PhD or advanced degree in nuclear engineering, atomic physics, or a related field
– Proven research experience, preferably in a governmental or high-security environment
– Iranian citizenship preferred; international applicants considered under strict vetting
– Ability to maintain discretion and work under classified conditions
What We Offer:
– Competitive government salary
– Access to world-class research facilities
– National honors and recognition for your scientific contributions
– Opportunities for leadership in a critical strategic sector
Important Notice:
– This position involves a degree of personal and professional risk, including working in high-security and high-profile environments. Candidates must demonstrate strong commitment, resilience, and loyalty to the mission of the Islamic Republic. Discretion and security awareness are paramount.
Application Deadline: Rolling basis – urgent applications encouraged.
Contact: nuclearjobs@aeoi.ir
Serve your nation. Advance science. Apply today.
Thaer bei Nacht
Das Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften bei Nacht (aka Lebenswissenschaftliche Fakultät). Nein, ich arbeite da nicht, sondern manchmal nebenan. Aber ich habe die Schlüssel und kann dort aufs Klo gehen.
Da ist eine schöne Atmosphäre – das würde kein neuzeitlicher Architekt so hinkriegen.











































