Miszellen zu Diesem und Jenem

Fotografiert am Krankenhaus Waldfriede, Berlin-Zehlendorf.
Morgen werde ich mich ambulant einer SchönheitsOperation unterziehen. Nichts Schlimmes, aber dennoch Vollnarkose nötig. Die Ärzte haben mich bei der Voruntersuchung heute ausgeschimpft, weil ich versicherte, ich wäre in der Lage, mit der U-Bahn nach Hause zu fahren – das sei nicht erlaubt.

Nun gut. Mein kleine Schwester wird mich also abholen müssen in Ermanglung einer motorisierten Lebensabschnittsgefährtin.
Ich habe dem geschätzten Publikum in den letzten Tagen nicht die ganze Wahrheit erzählt. Neben der 12-stündigen Lohnschinderei machte ich auch noch ein Sprachturnier bei Duolingo mit – wer die meiste Zeit beim Lernen verbringt, gewinnt. Es mag sein, dass andere Apps einem Sprachen besser beibringen.
Für Hebräisch bin ich ohnehin auf Sprechenlernen24 umgestiegen. Aber Dualingo macht Spaß und ist eher spielerisch konzipiert, und man steht nicht wirklich unter Druck, sondern bildet sich das nur ein. Für’s Wiederholen der Vokabeln und der Grammatik ist es aber geeignet – ich nutze das, um mein Spanisch und Französisch aufzupäppeln. Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer App für Mandarin: Man findet zahllose Angebote, mit der KI zu lernen, aber ich bin noch nicht überzeugt.
Außerdem baue ich gerade wieder an einem Environment für ein Rollenspiel-Event im Oktober, das zehn Tage dauert, vielleicht auch mehr. Ich muss den Dschungel in „Peru“ bauen.


Die roten Prims zeigen mir während der Bauarbeiten, wo der Rand der Sim ist. Was „außerhalb“ der Ränder zu sehen ist, ist das so genannte sim surround, also ein von Avataren nicht begehbares Gelände, das nur für die Illusion da ist, dass der
„Spielort“ unendlich groß ist. Unten eine Detailaufnahme – ein versteckter Geheimgang zu einem Tempel, der den Inka gehört haben soll.
Philip Manows Die politische Ökonomie des Populismus“ hab eich jetzt gelesen und werde es hier alsbald besprechen. Es ist es wert.
Ich habe jetzt auch von Hans-Ulrich Wiemer „Theoderich der Große: König der Goten, Herrscher der Römer. Eine Biographie“ angefangen zu studieren sowie von Raoul Schritt „Homers Heimat: Der Kampf um Troia und seine realen Hintergründe“. Beide Werke sind schon von Anfang an spannend und gut und versprechen eine interessante Lektüre.
Ich langweile mich wirklich nicht… Das musst mal gesagt werden.
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