Democrazia Cristiana finito

Die Bettler betteln, die Diebe stehlen, die Huren huren, die Wähler wählen. Ein Blogger bloggt. Oder so ähnlich. Zu den jüngsten Wahlen haben alle schon alles gesagt, auch Bertolt Brecht in der Dreigroschenoper:

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“

wahl

Das Ergebnis in Berlin war vorherzusehen. Da ein großer Teil der Wähler in Berlin Nachfahren von Einwanderern sind, konnte man irgendwann einen Bürgermeister erwarten, der Hakim al Bülbül heißt. Jetzt heißt die Bürgermeisterin eben Elif Eralp.

Interessant ist, dass die Wähler mehrheitlich „rechts“ gewählt haben, aber überall das gleiche Ergebnis herauskommt: Irgendeine Koalition aus CDUSPDGrüneLinke, also Parteien, die sich nur noch marginal und in Petitessen unterscheiden. Und das Motto danach: Wir machen weiter wie bisher, weil wir nicht anders können.

Die Linke wird natürlich kläglich scheitern, weil jetzt erst recht keine Wohnungen in Berlin gebaut werden.

Wann waren PDS oder Die Linke am Verkauf kommunaler Wohnungen beteiligt?

Belegte Beispiele sind Berlin 2004, Dresden 2006 und Schwerin 2015. Die Beteiligung reichte von der Zustimmung als Regierungspartei über Stimmen einzelner Fraktionsmitglieder bis zur politischen Unterstützung eines Verkaufs.

Berlin: GSW-Verkauf 2004
Am 17. Juni 2004 stimmte das Abgeordnetenhaus dem Verkauf der landeseigenen GSW mit rund 65.000 Wohnungen an ein von Cerberus geführtes Konsortium zu. Der Kaufpreis betrug 405 Millionen Euro; hinzu kam die Übernahme von rund 1,7 Milliarden Euro Schulden. Die PDS war Koalitionspartnerin der SPD und stimmte dem Verkauf zu. Auch CDU und FDP votierten dafür, die Grünen dagegen.
Quelle: Berliner Zeitung, 18. Juni 2004

Dresden: WOBA-Verkauf 2006
Am 9. März 2006 beschloss der Stadtrat den Verkauf der gesamten kommunalen WOBA mit etwa 48.000 Wohnungen an Fortress. Neun von 17 Mitgliedern der Linkspartei.PDS-Fraktion stimmten dafür. Insgesamt fiel die Entscheidung mit 40 Ja- gegen 29 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung. Die Fraktion war gespalten; ihre zustimmenden Mitglieder waren für die Mehrheit entscheidend.
Quellen: Zeitgenössischer Bericht mit Abstimmungszahlen und Wohnungsmarktbericht der Stadt Dresden

Schwerin: WGS-Wohnungsverkauf 2015
2015 verkaufte die kommunale WGS über 1.000 Wohnungen an Intown. Die örtliche Linksfraktion unterstützte den Verkauf. Laut einem späteren Bericht von Schwerin-Lokal lehnte sie einen SPD-Antrag ab, die Stadtvertretung darüber abstimmen zu lassen. Als Begründung führte sie die wirtschaftliche Rettung der WGS an. Belegt ist hier politische Unterstützung, keine entsprechende Ja-Abstimmung über den Verkauf im Stadtparlament.
Quelle: Schwerin-Lokal, 23. April 2019

In Berlin waren die Wohnungen formal landeseigen, da Berlin ein Stadtstaat ist. Die Fälle von 2004 und 2006 betreffen die PDS beziehungsweise Linkspartei.PDS, die Vorgängerpartei der 2007 entstandenen Partei Die Linke. Diese Beispiele sind keine vollständige Liste aller kommunalen Einzelverkäufe.

Der damalige PDS-Wirtschaftssenator Harald Wolf bewertete die Zustimmung zum Berliner GSW-Verkauf später als „folgenschweren Fehler“.
Quelle: Harald Wolf, Rot-Rot in Berlin

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Spannend ist die Frage, ob die Christdemokraten das Schicksal ihrer italienischen Schwesterpartei Democrazia Cristiana erleiden werden. (Bonus: Eine Democrazia-Cristiana-Regierung unter Fanfani beschloss 1962 mit den Stimmen der PSI eine Verstaatlichung der italienischen Elektrizitätswerke.)

Meine Antwort ist: ja. Man sieht, dass überall eine Art Zwei-Parteien-System heranreift: Alle gegen die AfD, und den Wählern ist es egal, ob sie als deren Gegner die SPD – wie in Mecklenburg-Vorpommern – oder etwas anderes wählen. In Deutschland geschieht alles später als in den anderen großen europäischen Ländern. Die „bürgerliche“ Rechte – also die klassische Nachkriegskoalition von Groß- und Kleinbürgertum – hat sich überall als monolithischer Block aufgelöst, auch in Frankreich, wo sie noch vor einem Vierteljahrhundert stark war.

Neu ist das nicht, zumal es schon in der Weimarer Republik unterschiedliche Fraktionen des Kapitals gab, die sich nicht einige darüber waren, wo die politische Landschaftspflege der finanziellen Form am sinnvollsten wäre.

Man wird also weiter wie gehabt verfahren, solange bis die AfD irgendwann die absolute Mehrheit kriegt.

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Der Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen schreibt ganz richtig: „Wer findet den Unterschied? Die Groß- und Urgroßeltern der biodeutschen Linken-Wähler skandierten »Kauft nicht bei Juden«, »Juden ab nach Palästina« und »Der Jude bringt das deutsche Volk um«. Ihre Nachfahren skandieren heute, nur wenig direkter, »Kauft keine israelischen Produkte« »Juden raus aus Israel« und »Schluss mit dem Genozid Israels in Palästina«.“

Ich warte auf einen Lokalpolitiker der so genannten Linken, der Remmo heißt.

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Alligator, ick seh dir trapsen



Man sollte das Tierchen mit dem Mauszeiger drehen, bewegen und zoomen können.

Ich lege gleich mal nach: Mein erster Alligator!

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Targi.glb



Man sollte die Figur mit dem Mauszeiger drehen, bewegen und zoomen können.

Welche Anwendungsmöglichkeiten für 3d modelle, die tripo3d.ai herstellen kann, gibt es noch außer Secondlife? Gib Beispiele!

Die Modelle, die du mit Tripo AI erzeugst, sind keineswegs auf Second Life beschränkt. Tripo unterstützt GLB, FBX, OBJ, USD, STL und 3MF und deckt damit Spiele, Animation, Web-3D, VR/AR und 3D-Druck ab.

Für die Art von Modellen, die du zuletzt erstellt hast – Tiere, Figuren, Felsen, Gebäude, Inka-/Dschungelobjekte – sehe ich insbesondere diese Anwendungen:

3D-Druck
Dein Tiermodell könnte beispielsweise als 10–20 cm große Figur tatsächlich gedruckt werden. Dafür würdest du aus Tripo STL oder 3MF exportieren und das Modell anschließend mit einem Slicer für einen FDM- oder Resin-Drucker vorbereiten. Tripo bietet inzwischen sogar Funktionen, große Modelle automatisch in druckbare Einzelteile aufzuteilen.
Beispiel: Aus deinem Inka-Krieger wird eine kleine Statue; aus einer Ruine ein Diorama.

Eigene Computerspiele
Tripo nennt ausdrücklich Unity, Unreal Engine, Godot, Cocos und Roblox als Ziele. Dafür sind vor allem FBX und GLB geeignet. Die Smart-Mesh-Funktion kann Modelle mit relativ niedrigen Polygonzahlen für Echtzeitdarstellung erzeugen.
– Du könntest beispielsweise eine kleine begehbare Kuelap-/Peru-Dschungelwelt bauen: Ruinen, Brücke, Tiere, Inka-Figuren und Vegetation als einzelne 3D-Assets.

VR-Welten
Im Prinzip ähnlich wie Second Life, aber als eigene Anwendung für etwa Meta Quest oder PC-VR. Tripo bezeichnet Smart Mesh ausdrücklich als für VR/AR/XR optimiert.
– Interessant wäre beispielsweise eine virtuelle Rekonstruktion einer archäologischen Stätte, durch die man tatsächlich hindurchlaufen kann.

Augmented Reality (AR)
Ein Modell kann in die reale Umgebung eingeblendet werden. GLB ist dafür besonders geeignet; für Apples AR-Systeme gibt es außerdem USDZ.
– Beispiel: Du richtest das Smartphone auf deinen Schreibtisch und darauf erscheint dein Tripo-Tier in 3D. Oder ein Besucher richtet sein Telefon auf eine Ausgrabungsstätte und sieht eine rekonstruierte Figur oder ein verschwundenes Gebäude.

Filme und Animationen
Tripo kann Figuren automatisch mit einem Skelett versehen (Rigging), sodass sie anschließend animiert werden können. FBX unterstützt dabei Skelett- und Animationsdaten.
– Beispiel: Dein Tier läuft durch den Dschungel; ein Inka-Krieger bewegt sich durch eine Ruinenanlage. Das könntest du anschließend in Blender/Bforartists rendern und als Film ausgeben.

Fotorealistische Bilder und Illustrationen
Dafür braucht das Modell überhaupt nicht besonders polygonarm zu sein. Du kannst ein hochauflösendes Tripo-Modell in Blender/Bforartists importieren, Beleuchtung, Kamera und Umgebung aufbauen und daraus Bilder rendern. Tripo bietet High-Detail-Modelle mit bis zu etwa 2 Millionen Polygonen gerade auch für Rendering und VFX an.
– Das wäre für deine historischen Artikel interessant: Ein einmal erzeugter Konquistador, Inka-Krieger oder ein bestimmtes Gebäude könnte aus beliebigen Kameraperspektiven gerendert werden.

Virtuelle Rekonstruktion historischer Orte
Das finde ich für deine Projekte besonders interessant. Aus Fotos, Zeichnungen und Rekonstruktionsvorlagen könntest du einzelne Objekte erzeugen und in Blender zusammensetzen. Tripo unterstützt neben Einzelbildern auch 2–4 Ansichten desselben Objekts, was eine genauere Rekonstruktion ermöglicht.
– Beispiel: eine hypothetische Rekonstruktion der von dir recherchierten Brücke am Río Utcubamba, kombiniert mit Landschaft, Statue, Vegetation und Figuren.

Interaktive 3D-Modelle auf deiner Website
GLB eignet sich sehr gut für Web-3D. Tripo nennt ausdrücklich Web-Viewer und WebGL-Anwendungen; die API-Dokumentation nennt beispielsweise Three.js, Babylon.js und model-viewer.
– Damit könntest du auf burks.de statt eines normalen Fotos ein Modell einbauen, das der Leser mit der Maus drehen, vergrößern und von allen Seiten betrachten kann.

Produkt- und Objektvisualisierung
Aus Fotos kann ein dreidimensionales Produktmodell entstehen, etwa Möbel, Skulpturen, Geräte oder historische Gegenstände. Tripo führt E-Commerce-Produktvisualisierung ausdrücklich als Anwendungsgebiet auf.
Vorstufe für eigene professionelle 3D-Modelle
– Das ist wahrscheinlich eine der praktischsten Anwendungen: Tripo erledigt die schwierige Grundmodellierung, anschließend bearbeitest du das Ergebnis in Blender/Bforartists. Du kannst Teile trennen, Fehler korrigieren, Polygone reduzieren, Materialien verändern und eigene Texturen aufbringen. Tripo bietet dafür Retopologie, Segmentierung, Texturierung und Rigging als Teile seiner Pipeline an.

Für dich wären meines Erachtens drei Bereiche besonders interessant: Second Life kennst du bereits; als nächstes wäre 3D-Druck relativ leicht auszuprobieren. Noch interessanter wäre aber 3D im eigenen Blog. Du könntest beispielsweise dein gerade bearbeitetes Tier als GLB exportieren und direkt in eine WordPress-Seite einbauen, sodass der Leser es selbst drehen kann.

Und als größeres Projekt wäre eine begehbare virtuelle Peru-/Kuelap-Szene aus deinen eigenen historischen Recherchen denkbar. Dafür könntest du genau denselben Workflow verwenden, den du gerade gelernt hast:

Fotos/Zeichnungen → Tripo → FBX/GLB → Blender/Bforartists → Landschaft + Objekte → fertige interaktive 3D-Welt.


So. Das ist ja total abgefahren. Möchte das Publikum etwa in 3D auf meinem Blog herumlaufen? (Ich bin ein bisschen stolz, dass ich das hingekriegt habe.) Weitere Wünsche?

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Unter unentschlossenen Problemlösenden

mesh

Ich bin natürlich heimlich weiter in die Geheimnisse von Blender eingedrungen. Wenn ich mich erst einmal in etwas festgebissen habe, dann höre ich vorerst nicht auf, obwohl das Publikum mit Recht etwas Vernünftigeres erwartet, etwa über das vorbildliche Kopflappenverbot in Österreich für Minderjährige, oder über den lobenswerten Vorschlag Broders, Wahlen an die meshZiehung der Lottozahlen zu knüpfen, oder über Trauerwachen?

Soll ich morgen überhaupt wählen gehen? Ich habe noch einen Verband um den Arm und kann schlecht duschen, das wäre eine gute Ausrede.

Heute also wieder stundenlang Blender und Verwandtes. Diese Software hat gefühlt zwei Fatastillarden Features, und ChatGPT blickt selbst nicht durch und entschuldigt sich oft, wenn ich einwende, das Gesagte sei aber Blödsinn und könne nicht stimmen. Aber ohne die Hilfe der KI würde ich schier verzweifeln und hätte schon aufgegeben.

Ich will nicht so tun, als hätte ich schon das Wesentliche begriffen, aber ich kenne mich mit den Basics von Blender aus. Es kommt noch zu zahllosen Fehlermeldungen, die mühsam korrigiert werden müssen, und Firestorm zickt auch ständig herum – ich lerne sogar neue Features kenne, obwohl ich den Viewer schon seit 2007 exzessiv nutze.

Wenn alles richtig funktioniert, sind die Mesh-Objekte leider noch viel zu „groß“, das heisst die Anzahld er Prims ist zu hoch. Mein Targi sieht inworld schick aus, hat aber fast 100 Polygone – ein Viertel wäre sinnvoll. Der fette Fantasy-Lastensaurier sogar knapp 400… so geht das nicht. Vermutlich – auch die KI ist der Meinung – muss ich einzelne Objekte separat erzeugen und die dann im nachhinein zusammendröseln.

meshmesh

Den Tipp mit den vier Versionen (unten) hat ChatGPT mittlerweile zurückgenommen. Man kann die physics (Vektorflächen) auch in Firestorm noch herunterschrauben. Versuch und Irrtum mit unzähligen Variablen. So fühlt sich vermutlich auch jemand, der mit Typo3 beginnt.

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Immerhin hatte ich heute ein Erfolgserlebnis und erschuf ein „hölzernes“ kopierbares Kanu mit Sitzen und Außerborder, das auch ordnungsgemäß in Secondlife rezzte und sogar nicht schlecht aussieht.

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Zur Zeit sitze ich an einem virtuellen Alligator, der mit ungeahnten Problemen aufwartet. Vielleicht löse ich die morgen nach dem Frühstück…

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Der Jesse-Ventura-Effekt, reloaded

wahlplakat

Frei nach Michael Moore: Schließlich sollte man die Fähigkeit der Wähler, schelmisch zu sein, nicht unterschätzen und auch nicht, wie Millionen sich insgeheim als Anarchisten fühlen, sobald sie den Vorhang beiseite schieben und ganz allein in der Wahlkabine sind. Es ist einer der wenigen Orte in der Gesellschaft, an dem es keine Überwachungskameras, keine Abhörgeräte, keine Ehepartner, keine Kinder, keinen Chef, keine Polizisten gibt – nicht einmal ein verdammtes Zeitlimit. Man kann sich dort so viel Zeit nehmen, wie man braucht, und niemand kann einen zu irgendetwas zwingen. Man kann den Knopf drücken und einfach die Parteilinie wählen oder Mickey Mouse und Donald Duck auf den Wahlzettel schreiben. Es gibt keine Regeln.

Und genau deshalb, und wegen der Wut so vieler auf ein kaputtes politisches System, werden Millionen für die AfD stimmen – nicht weil sie ihr zustimmen, nicht weil deren Programm gutheißen, sondern einfach nur, weil sie es können. Einfach nur, weil es die etablierten Strukturen durcheinanderbringt und Mama und Papa wütend macht. Und genau wie man am Rande des Röthbachfalls steht und sich einen Moment lang fragt, wie es wohl wäre, hinunterzustürzen, werden viele es lieben, die Fäden in der Hand zu halten und für die AfD zu stimmen, nur um zu sehen, wie das aussehen könnte.

Erinnern Sie sich an die 90er Jahre, als die Einwohner Minnesotas einen professionellen Wrestler zum Gouverneur wählten? Sie taten das nicht, weil sie dumm waren oder Jesse Ventura für einen Staatsmann oder politischen Intellektuellen hielten. Sie taten es einfach, weil sie es konnten. Minnesota ist einer der intelligentesten Bundesstaaten des Landes. Er ist auch voller Menschen mit einem schwarzen Humor – und die Wahl von Ventura war ihre Version eines guten Streichs auf Kosten eines kranken politischen Systems. Genau das wird mit der AfD wieder passieren.

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Unter Blendernden [Update]

mumie

Nein, wieder nicht die Weltläufte was sonst so geschah. (Es geschah nichts.) Ich habe fast fünf Stunden mit Blender und dessen fucking manual und ChatGPT und tripo3d.ai gekämpft und es endlich hingekriegt – mein erstes Mesh-Objekt! Hochgeladen nach Secondlife, wo es sich „materialisierte“.

mumie

Zum ersten Mal habe ich die zwei Monitore nebeneinander wirklich gebraucht, sonst hätte es noch länger gedauert. Es handelt sich übrigens um eine peruanische Mumie.

Das war wirklich verflucht knifflig….

mumie

Update: So sieht die Mumie aus „inworld“. Nur drei Prims!

mumie

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The Lost Bridge and the Inca Warrior

Peru
Virtuelle Reminiszenzen an die Statuen beim peruanischen Kuelap.

Ich muss das wohlwollende Publikum, bevor wir uns wieder den Weltläuften widmen, noch mit irrelevantem Quatsch belästigen, also mit einem meiner Hobbys, dem Gamedesign. Außerdem schreibt sich mit einem Verband am Handgelenk, das zu schonen sei, nicht so gut.

Wie ich schon schrob schrieb, baue ich gerade den peruanischen Urwald um Kuelap nach. Das an sich interessiert niemanden, der das nicht auch versucht hat. Aber vielleicht kann ich erklären, warum mein Werk als „Kunst“ gelten könnte und was das mit Literatur zu tun hat.

Literatur? Du erfindest eine Geschichte und hoffst, dass dreieinhalb Leser Spaß damit haben. Ich bin nicht so unbescheiden wie Johann Wolfgang von Goethe: „Wer nicht eine Million Leser erwartet, sollte keine Zeile schreiben.“ Eines meiner Bücher hatte eine Auflage von 26.000 – das war das Maximum, das ich bisher erreichte. Die Konquistadoren wurden immerhin rund 8.000 Mal verkauft, die gesamte erste Auflage.

Ein Rollenspiel-Plot in Secondlife erreicht nur eine zweistellige Zahl von Interessenten, und man verdient gar nichts daran. Im Unterschied zu Literatur spielen aber andere die Story, die als Basis für ein Event gilt, nach.

Peru
Das von mir gebaute Rollenspiel-Environment „Dschungel von Peru“ aus der Vogelperspektive.

Vorgabe des Organisators des knapp zweiwöchigen Events im Oktober war:

Hola visionaries,

P. Grande here with one last script proposal that is… well, let’s say it’s operating on a slightly higher frequency.

We’re developing a narrative arc deeply rooted in altered states, mysticism, and the spiritual underground. Think guided meditations, deep inner journeys, and drug-related thematic arcs. Yes, before you ask—Ayahuasca is explicitly on the call sheet for this one, alongside voluntary self-experimentation rounds and deep-dive spiritual sessions for the cast members brave enough to step through the portal.

Have you danced with the shamans before? Splendid! Never touched a plant medicine in your life? Also fine—fresh souls make for fantastic close-ups.

Are you ready to expand your mind for the camera, or would you rather keep both feet planted firmly on physical Earth? Hit reply and tell me how deep down the rabbit hole you’re willing to wander.

Un abrazo fuerte and warm regards,

¡Nos vemos pronto en Perú!

P. GRANDE
Executive Vice President of Talent Development & Creative Affairs
Navargento Pictures S.A.C. – Studio District, Lima
www.navargento-pictures.pe | +51 (1) 555-0199 ((Both NOT provided functionally here, if you use them, do so in RP please.))

“Capturing the raw, the real, and the unforgettable.”

Ich habe also den Dschungel gebaut, einen versteckten Inkatempel, etwas von Kuelap, Wasserfälle, was eben zu einem Urwald – auch der virtuellen Art – gehört. Aber wie erkläre ich die Brücke ohne Straße? Das ist für die KI eine Aufgabe von 30 Sekunden, wenn man die richtigen Vorgaben macht.

Brücke
Ich habe einen Screenshot wie unten hochgeladen und gepromptet: Turn it into a black and white photo from the fifties, place two construction workers with helmets but in Peruvian dress with shovels in front of the statue, posing proudly.

The Lost Bridge and the Inca Warrior

TINGO, PERU. Near the famous ruins of Kuélap, an old bridge deep in the jungle may point to an archaeological discovery that has been overlooked for more than half a century.

The event agency Navargento Pictures recently established a jungle camp near Kuélap, offering guided expeditions into the surrounding rainforest. Visitors reported an unusual sight: a bridge crossing the Río Utcubamba, apparently without any road leading to or from it.

Research by Peru Noticias indicates that the bridge was built in 1969 as part of a planned road. The project was abandoned before the road was completed. At the time, the remote area was considered unsafe because of smuggling activities and remained largely unexplored.

But the bridge itself is not the most intriguing part of the story.

In our newspaper archives, Peru Noticias discovered a photograph taken during construction in 1969. It shows two workers wearing helmets and posing proudly with their shovels beside the new bridge. Between them stands a large stone figure whose appearance strongly suggests an Inca origin.

Reports from the period mention rumors among the workers that the remains of an ancient temple were hidden somewhere nearby. No archaeological investigation followed, and when the road project was abandoned, the story was forgotten.

The statue, however, was not lost.

It is still there.

More than 50 years later, the stone warrior remains near the abandoned bridge, surrounded by dense jungle vegetation.

That raises an intriguing historical question: What were the Inca doing at this particular location?

The Chachapoya controlled much of what is now Peru’s Amazonas region, with Kuélap as their most famous monumental site. Around 1475, only a few decades before the arrival of the Spaniards, the expanding Inca Empire conquered the Chachapoya.

The Inca established roads, administrative centers, military posts and other installations throughout conquered territories. An Inca presence in the Utcubamba Valley would therefore not be unexpected. But a previously unknown Inca ceremonial or administrative complex close to Kuélap could provide important evidence about how the Inca controlled the newly conquered Chachapoya territory.

For now, the mysterious temple remains only a rumor from 1969.

But the first clue is no longer a rumor. Deep in the vegetation stands a bridge leading nowhere – and beside it, just as in the old photograph, the stone Inca warrior is still waiting.

Brücke

Jetzt wisst ihr, was eine „Storyline“ ist. Das obere „Foto“ ist natürlich von ChatGPT, das untere dieselbe Stelle auf der virtuellen „realen“ Sim, dort wo ich die Statue und die Brücke platziert habe.

Die Avatare Rollenspieler werden also ab Anfang Oktober „anreisen“ und zum Basis-Camp gebracht. Von dort auf erkunden sie den gefährlichen Dschungel und entdecken auch irgendwann – hoffentlich! – den Tempel. Und dann werden sie alle entführt und mit einem Raumschiff nach Gor gebracht, wie beim letzten Mal aus Amsterdam.

Brücke

Der Organisator hat schon rund zwei Dutzend Anmeldungen. Gestern gab es ein Preview.

[13:28] Jasmine Emerald (jassysis26): oh lord above this is beautiful
[13:28] Nephtides na Neidos (nephtides): [mein Avatarname] built the landscape.
[13:29] Jasmine Emerald (jassysis26): absoloutely incredible
[13:29] Nephtides na Neidos (nephtides): he’s an excellent and very dedicated builder

Den Künstler freut es.

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Alles im grünen Bereich

verband

Wie ich schon schrieb…

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Miszellen zu Diesem und Jenem

Arzt
Fotografiert am Krankenhaus Waldfriede, Berlin-Zehlendorf.

Morgen werde ich mich ambulant einer SchönheitsOperation unterziehen. Nichts Schlimmes, aber dennoch Vollnarkose nötig. Die Ärzte haben mich bei der Voruntersuchung heute ausgeschimpft, weil ich versicherte, ich wäre in der Lage, mit der U-Bahn nach Hause zu fahren – das sei nicht erlaubt.
duolingo
Nun gut. Mein kleine Schwester wird mich also abholen müssen in Ermanglung einer motorisierten Lebensabschnittsgefährtin.

Ich habe dem geschätzten Publikum in den letzten Tagen nicht die ganze Wahrheit erzählt. Neben der 12-stündigen Lohnschinderei machte ich auch noch ein Sprachturnier bei Duolingo mit – wer die meiste Zeit beim Lernen verbringt, gewinnt. Es mag sein, dass andere Apps einem Sprachen besser beibringen.

Für Hebräisch bin ich ohnehin auf Sprechenlernen24 umgestiegen. Aber Dualingo macht Spaß und ist eher spielerisch konzipiert, und man steht nicht wirklich unter Druck, sondern bildet sich das nur ein. Für’s Wiederholen der Vokabeln und der Grammatik ist es aber geeignet – ich nutze das, um mein Spanisch und Französisch aufzupäppeln. Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer App für Mandarin: Man findet zahllose Angebote, mit der KI zu lernen, aber ich bin noch nicht überzeugt.

Außerdem baue ich gerade wieder an einem Environment für ein Rollenspiel-Event im Oktober, das zehn Tage dauert, vielleicht auch mehr. Ich muss den Dschungel in „Peru“ bauen.

secondlifesecondlife
Die roten Prims zeigen mir während der Bauarbeiten, wo der Rand der Sim ist. Was „außerhalb“ der Ränder zu sehen ist, ist das so genannte sim surround, also ein von Avataren nicht begehbares Gelände, das nur für die Illusion da ist, dass der abduction to Gor„Spielort“ unendlich groß ist. Unten eine Detailaufnahme – ein versteckter Geheimgang zu einem Tempel, der den Inka gehört haben soll.

Philip Manows Die politische Ökonomie des Populismus“ hab eich jetzt gelesen und werde es hier alsbald besprechen. Es ist es wert.

Ich habe jetzt auch von Hans-Ulrich Wiemer „Theoderich der Große: König der Goten, Herrscher der Römer. Eine Biographie“ angefangen zu studieren sowie von Raoul Schritt „Homers Heimat: Der Kampf um Troia und seine realen Hintergründe“. Beide Werke sind schon von Anfang an spannend und gut und versprechen eine interessante Lektüre.

Ich langweile mich wirklich nicht… Das musst mal gesagt werden.

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Miszellen zu Judäa und Samaria und noch mehr

israel

Ich darf das geschätzte Publikum höflich darauf hinweisen, dass es die folgenden Informationen weder in irgendeinem deutschsprachigem Medium noch auf anderen Blogs finden würde bzw. wird. Ich habe die Karte von der KI umarbeiten und teilweise übersetzen lassen und die Interpretation gestrafft, sprachlich verbessert und politisch „neutralisiert“.

Die Grafik ist eine politische Landnutzungs- und Kontrollkarte des Westjordanlands („Judäa und Samaria“) aus dem Umfeld des israelischen „Farmenverbands“ (איגוד החוות, Igud HaHavot). Sie kombiniert die Oslo-Einteilung in A/B/C mit einer Darstellung, welche offenen Flächen von israelischen Siedlungen bzw. landwirtschaftlichen Farm-Außenposten kontrolliert oder gesichert werden. Die Karte ist keine „amtliche“ Verwaltungskarte.

Oben links steht „מערך החוות תשפ״ו“ – „Das Farmen-System 5786“, also für das jüdische Jahr 5786 (2025/26). Das Logo daneben lautet „איגוד החוות“ – „Verband der Farmen“. Das passt zu aktuellen israelischen Berichten, in denen diese Farmen ausdrücklich als Instrument beschrieben werden, um mit sehr wenigen Bewohnern große offene Flächen zu kontrollieren.

Die deutsche Legende unten rechts ist entscheidend:

Rot – Gebiet A: Nach Oslo II unter palästinensischer Zivil- und Sicherheitsverwaltung.
Rosa – Gebiet B: palästinensische Zivilverwaltung, Israel behält wesentliche Sicherheitszuständigkeiten.
Weiß – Gebiet C: unter israelischer Zivil- und Sicherheitskontrolle nach dem Oslo-System.
rosa gepunktet – „Vereinbartes Naturreservat“.
H1: offenbar die besondere Teilung Hebrons gemäß Hebron-Protokoll; H1 steht unter palästinensischer Verwaltung.
Gelbe Symbole – Farmen.
Blau – „Kontrolle durch Siedlungen“.
Grün – „Kontrolle durch Farmen 2026“.

ChatGPT interpretiert das vorsichtig so: „Gerade Grün darf man nicht als Eigentum oder formelles israelisches Staatsgebiet lesen. Gemeint ist vielmehr ein beanspruchter bzw. faktischer räumlicher Einfluss der Farmen, typischerweise durch Viehhaltung, Weideflächen, Zufahrtswege und Präsenz. Genau diese Funktion beschreiben Befürworter des Farmmodells: Eine kleine Farm soll eine Präsenz über sehr große Flächen ermöglichen.“

Was die Zahlen links bedeuten

Der Kasten behauptet:

Gebiete A + B: 2,344 Mio. Dunam
Gebiet C: 3,510 Mio. Dunam

Da 1 Dunam = 1.000 m² = 0,1 Hektar, entspricht das ungefähr:

Angabe der Karte Fläche
A + B 2.344 km²
C 3.510 km²
davon von Farmen kontrolliert 1.100 km²
davon von Siedlungen kontrolliert 200 km²

Damit lautet die Botschaft der Karte: Die landwirtschaftlichen Farmen kontrollieren nach Darstellung des Herausgebers etwa 1,1 Millionen Dunam – also rund 31 % des gesamten Gebietes C. Die etablierten Siedlungen werden dagegen mit lediglich 200.000 Dunam bzw. 200 km² angegeben.

Das erklärt auch, warum die grünen Flächen so enorm groß erscheinen, obwohl die einzelnen Farmen winzig sind. Es geht nicht um die bebaute Fläche der Farmgebäude, sondern um den ihnen zugerechneten räumlichen Kontrollbereich.

Die Zahl von 1,1 Millionen Dunam ist tatsächlich aktuell: Channel 14 berichtete am 12. September 2026 unter der Überschrift sinngemäß „Pionierprojekt: 1,1 Millionen Dunam werden von den landwirtschaftlichen Farmen bewahrt“.

Was die Karte politisch zeigen will

Auf den ersten Blick sieht man die bekannten roten und rosa palästinensischen Gebiete. Die grüne Ebene wird aber darübergelegt und vermittelt eine zweite Geographie: Nicht nur die eigentlichen israelischen Siedlungen sollen für die territoriale Kontrolle entscheidend sein, sondern vor allem die verstreuten Farmen.

Besonders auffällig ist das Jordantal im Osten: Dort bildet Grün über weite Strecken nahezu zusammenhängende Zonen. Auch zwischen Jerusalem/Ramallah und dem Jordantal sowie im Bergland südlich von Hebron erscheinen große grüne Korridore.

Die Karte visualisiert eine Strategie: Mit kleinen israelischen Farm-Außenposten und Viehhaltung soll eine wesentlich größere Fläche räumlich kontrolliert werden, als durch die bebauten Siedlungen selbst möglich wäre. Ein aktueller Beitrag aus Israel beschreibt das ausdrücklich als „אחיזת שטח“ – ungefähr „territoriale Inbesitznahme/Beherrschung des Raumes“ – und als Mittel zum Schutz bzw. zur Kontrolle offener Flächen.

Das ist keine bloße Interpretation von Gegnern dieser Politik. Auch israelische Befürworter beschreiben die Farmen inzwischen als strategisches Instrument. Israel Hayom schrieb im Mai 2026, die Farmen würden zunehmend von Regierung und Sicherheitskreisen als strategisches Mittel im „Kampf um den Boden und zur Schaffung israelischer Kontrolle im Gebiet“ betrachtet.

Die Grafik demonstriert, dass die israelischen Farmen mit sehr wenigen realen Siedlungsflächen inzwischen einen erheblichen Teil des offenen Landes in Gebiet C faktisch unter israelische Kontrolle bzw. Nutzung gebracht hätten.

And now for something completely different. Die Jerusalem Post schreibt (von mir übersetzt): „Fünf Umfragen, die nach Schließung der Kandidatenlisten für die Knesset veröffentlicht wurden, zeigen ein stark fragmentiertes politisches Bild ohne klaren Vorteil für einen der beiden großen Blöcke.

In vier der fünf Umfragen ging Gadi Eisenkots Partei Jaschar als stärkste Kraft hervor, während eine Umfrage von i24NEWS den Likud von Premierminister Benjamin Netanjahu mit deutlichem Vorsprung an die Spitze sah. Die Partei „Volk Israel“ des ehemaligen israelischen Brigadegenerals Ofer Winter überschritt in allen fünf Umfragen die Wahlhürde, während die Wirtschaftspartei von Yoaz Hendel und Yaron Zelekha diese nur in der Umfrage von Kan News erreichte.

Zwei Umfragen ergaben ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den großen Blöcken, während die übrigen – mit Ausnahme der i24NEWS-Umfrage, die eine deutliche Stärkung von Netanjahus Block zeigte – dem Oppositionsblock einen Vorteil einräumten.“

Man sollte Netanyahu nicht abschreiben. Die Wahlen in Israel sind am 27. Oktober 2026.

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Die Zukunft des Kapitalismus

ChinaJetzt haben wir zwei Optionen, das Filmchen (auf Instagram) zu interpretieren.

Das Kapital muss zwangsläufig alle Komponenten, die den Profit ausmachen, verkleinern – die Ware Arbeitskraft („variables Kapital“ – der Teil des Kapitals, den der Kapitalist vorstreckt, um Arbeitskraft zu kaufen) und die Kosten der Produktionsmittel („konstantes Kapital“ – ganz exakt: „… handelt es sich um den Teil des aus Produktionsmitteln bestehenden Kapitals, dessen Gebrauchswert im Laufe einer Produktionsperiode durch Verschleiß oder Verbrauch untergeht und dessen Wert im Wert des Produkts wiedererscheint.“)

„…während in der kommunistischen Gesellschaft, wo Jeder nicht einen ausschließlichen Kreis der Tätigkeit hat, sondern sich in jedem beliebigen Zweige ausbilden kann, die Gesellschaft die allgemeine Produktion regelt und mir eben dadurch möglich macht, heute dies, morgen jenes zu tun, morgens zu jagen, nachmittags zu fischen, abends Viehzucht zu treiben, nach dem Essen zu kritisieren, wie ich gerade Lust habe, ohne je Jäger, Fischer, Hirt oder Kritiker zu werden.“

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Höhlenmenschen und anderes Bemerkenswertes

Höhlenmensch
Ultra-photorealistic close-up action photograph of a massive yellow tracked bulldozer violently plowing through and destroying a large natural anthill, the heavy steel blade cutting directly into the mound, collapsing tunnels and chambers, chunks of soil and fine dust exploding into the air, hundreds of tiny realistic ants fleeing across the broken earth, dramatic contrast between the enormous industrial machine and the tiny ants, scratched and mud-stained steel blade, detailed caterpillar tracks, realistic hydraulic mechanisms, dry grass and natural vegetation around the anthill, low ground-level camera angle from the perspective of the ants, bulldozer towering enormously above the scene, frozen motion, flying dirt particles, natural daylight, realistic shadows, documentary photography, extremely detailed textures, cinematic depth of field, 35mm lens, high shutter speed, physically accurate proportions, no fantasy elements, no anthropomorphic ants, no illustration, no CGI look –ar 16:9 –stylize 75 –no text, logo, watermark, cartoon

Mich hat in den letzten Tagen am meisten die Armagedon-Meldung wir werden alle störben: „Anthropic-Forscher kündigt mit dramatischem Text: Branche erwarte „Auslöschung“. Die Kommentare bei Heise sind wie oft interessanter als der Artikel selbst, wenn man die Zeit findet, sich dort durchzuwühlen. Ein Posting des Users OttoPa fand ich bemerkenswert: „Dem Affen die Bombe geben“.

Da ist er wieder. Der Mensch. Man muss für diese Logik weder eine Superintelligenz noch das Jahr 2030 bemühen. Sie ist uralt. Jeder Rüstungswettlauf funktioniert so. Jeder Teilnehmer erklärt sich selbst zum widerwilligen Vernünftigen, der leider gezwungen ist, noch eine größere Bombe zu bauen, weil auf der anderen Seite womöglich jemand sitzt, der nicht so verantwortungsvoll mit großen Bomben umgeht wie man selbst.

Diesmal stehen halt GPUs im Bunker. Und genau deshalb greift mir die Frage, ob „die KI“ gefährlich ist, zu kurz. KI fällt schließlich nicht wie ein Meteorit vom Himmel. Wir bauen sie. Wir wählen die Ziele. Wir trainieren sie mit dem Zeug, das unsere Zivilisation hervorgebracht hat – Wissenschaft, Kunst und Philosophie genauso wie Krieg, Propaganda, Betrug, Gier, Hass und Größenwahn.

Einmal Menschheitsgeschichte, komplett. Mit scharf.

Das besonders Absurde daran ist: Wir können uns heute kaum noch darauf herausreden, es nicht besser zu wissen. Wir haben Geschichtsbücher, Klimamodelle, Ethikkommissionen, Philosophie, Völkerrecht und ungefähr zwölfunddreißig Millionen PowerPoint-Folien darüber, warum bestimmte Dinge eine ausgesprochen schlechte Idee sind. Und machen sie dann trotzdem. (…)

Wir sind eben eine merkwürdige Mischung aus technischer Hochkultur und Savannenbewohner. Wir fotografieren Schwarze Löcher, editieren Gene und bauen Maschinen, die in Sekunden durch Informationsmengen pflügen, für die ein Mensch mehrere Leben bräuchte. Gleichzeitig beschäftigen uns mit bemerkenswerter Zuverlässigkeit noch immer Status, Macht, Besitz, Neid, verletzte Eitelkeit und die wichtige Frage, welcher Stamm gerade die besseren Fahnen hat.

Unter der Hochtechnologie läuft noch verdammt viel Steinzeit-Firmware. Gier, Aggression, Egoismus und Tribalismus waren für kleine Gruppen von Primaten vermutlich einmal ziemlich brauchbare Überlebensprogramme. Nur sitzen diese Primaten heute nicht mehr mit Feuerstein am Wasserloch. Sie verfügen über Atomwaffen, Biotechnologie, globale Finanzsysteme und zunehmend über KI.

Wir haben dem Höhlenmenschen einen Teilchenbeschleuniger gegeben und hoffen, dass er charakterlich inzwischen nachgereift ist. (…)

Denn KI ist vor allem eines: ein Multiplikator. Wer helfen will, kann mit ihr mehr helfen. Wer forschen will, kann schneller forschen. Wer betrügen, manipulieren, überwachen, angreifen oder Menschen gegeneinander aufhetzen will, bekommt leider denselben Rabatt. Mathematik hat schlicht keine Moral.

Und selbst falls irgendwann tatsächlich etwas entsteht, das uns intellektuell weit überlegen und wesentlich autonomer ist, muss daraus noch lange kein Maschinen-Hitler werden. Diese Vorstellung ist ohnehin sehr menschlich. Selbst bei unserer eigenen Vernichtung möchten wir offenbar noch so wichtig sein, dass uns jemand ausdrücklich hasst.

Dabei reicht Gleichgültigkeit völlig. Der Bulldozer hasst den Ameisenhaufen nicht. Er hat nur einen anderen Auftrag.

Wir selbst behandeln andere Spezies schließlich genauso. Wir rotten den Laubfrosch nicht aus, weil wir morgens aufstehen und denken: „Dieser Bastard muss weg“ – er hat schlicht das Pech, dort zu leben, wo eine Straße, ein Tagebau oder die nächste Gewerbehalle hin soll.

Warum sollte eine uns weit überlegene Intelligenz unsere Bedürfnisse grundsätzlich heiliger finden als wir die des Laubfroschs?

bulldozer
Ultra-photorealistic close-up action photograph of a massive yellow tracked bulldozer violently plowing through and destroying a large natural anthill, the heavy steel blade cutting directly into the mound, collapsing tunnels and chambers, chunks of soil and fine dust exploding into the air, hundreds of tiny realistic ants fleeing across the broken earth, dramatic contrast between the enormous industrial machine and the tiny ants, scratched and mud-stained steel blade, detailed caterpillar tracks, realistic hydraulic mechanisms, dry grass and natural vegetation around the anthill, low ground-level camera angle from the perspective of the ants, bulldozer towering enormously above the scene, frozen motion, flying dirt particles, natural daylight, realistic shadows, documentary photography, extremely detailed textures, cinematic depth of field, 35mm lens, high shutter speed, physically accurate proportions, no fantasy elements, no anthropomorphic ants, no illustration, no CGI look –ar 16:9 –stylize 75 –no text, logo, watermark, cartoon

Dann haben wir noch den uralten Tipp für Angela Merkel, den Aufstieg der AfD lebhaft zu begrüßen:

Die Etablierung der AfD geht bisher zu Lasten aller Parteien. Insofern kann ihr Erfolg keineswegs primär als Reaktion von Wählerschichten erklärt werden, die vom Modernisierungskurs der Union verschreckt sind. Eine Etablierung der AfD bietet für die Union sogar eine doppelte Chance: Zum einen wird ihre Fokussierung auf die politische Mitte glaubwürdiger, wenn rechtspopulistische Positionen außerhalb der Union ihre Heimat finden. Und zum anderen wird es schwerer für Rot- (Rot-)Grün, zu parlamentarischen Mehrheiten zu kommen.

Henryk M. Broder in der bürgerlichen Presse aka „Welt“ – etwas Besseres wird man zum 25. Jahrestag des islamischen Massenmordes nicht lesen können.

Was ein Merkmal kultureller Überlegenheit ist – die Fähigkeit einer Gesellschaft, sich selbst radikal infrage zu stellen –, kann sich im Augenblick einer existenziellen Krise in ein Zeichen von Schwäche und Selbstverleugnung verwandeln. Man macht sich klein und hässlich, um moralisch groß zu erscheinen.“

RBB
Mein Vorschlag für eine Strukturreform des RBB

Beim RBB hilft nur noch: Ersatzlos abwickeln!

Nicht der einzige Berater, den der RBB für viel Geld einkauft: Im Januar 2024 präsentiert das Direktorium um Demmer das „Zielbild 2028“. 2028 wäre Demmers vorerst letztes Amtsjahr. Bis dahin will sie den RBB „digitaler, jünger und diverser“ machen. Ihr Konzept nennt sie „Neue Zusammenarbeit“. Und auch dafür holt sich die Intendantin mit Peter Paryzcek einen teuren Berater. Offizielle Bezeichnung: „Leiter Transformation und digitaler Wandel“. Dafür kriegt er rund 14.000 Euro im Monat, muss aber vertraglich festgelegt nur drei Tage dafür arbeiten pro Woche. Die restliche Zeit kann er für andere Mandate nutzen. Dementieren will der Sender das auf Anfrage nicht. ((Quelle)

„Die Gymnasialquote von rund 50 Prozent ist durch Intelligenzforschung nicht zu rechtfertigen“.

IQ

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Nicht ausreichend

schlaf

Vier 12-Stunden-Schichten, drei habe ich noch vor mir. Ich schaue jetzt noch ein bisschen Fauda und schlafe bestimmt bald ein.

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Wurstgulasch und Spirelli

Siegmund

Eine lesenswerte und zutreffende Analyse auf X von Gerrit Seebald (Redakteur der bürgerlichen Presse):

„Was mir seit dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt nicht aus dem Kopf geht, ist dieses Foto, das Ulrich Siegmund am Sonntag, wenige Stunden vor der Wahl, gepostet hat. Er sitzt mit seiner Frau, diesem Anti-Woke-Comedian Udo Bönstrup und dem Influenzier Kolja Barghoorn auf seiner Terrasse. Vor ihnen: Wurstgulasch mit Spirelli, Coca-Cola und eine Packung Gut-&-Günstig-Gouda von Edeka. Siegmund trägt ein etwas abgewetztes Adidas-Shirt. Im Hintergrund eine ziemlich gewöhnliche Terrassengarnitur aus diesem schwarzen Fake-Rattan. Dazu schreibt er: „Kleine Mittagspause, wir sehen uns um 18 Uhr.“

Ich glaube, dieses Foto zeigt ein Phänomen, das die politische Konkurrenz der AfD und auch wir ganzen rund um die Uhr analysierenden Journalisten so gar nicht auf dem Schirm haben: Die AfD kann sich als „normal“ darstellen, weil viele andere politische Milieus diese ganz banale Normalität kaum noch glaubwürdig repräsentieren können.

Ich glaube nämlich ernsthaft: Wenn ich dieses Essen meiner Berliner Bubble – egal, ob konservativ, liberal oder linksliberal – vorsetzen würde, würden bei nicht wenigen ziemlich schnell die Nasen gerümpft. Wurstgulasch mit Spirelli und dazu Gut-&-Günstig-Gouda. „Was ist das denn?“ oder „Sowas esse ich doch nicht.“

Und genau das ist doch interessant. Gerade in Milieus, die ständig über Klassismus, soziale Ausgrenzung und die Lebensrealität der „kleinen Leute“ reden, ist diese ganz banale Alltagsnormalität teilweise so weit entfernt, dass man sie selbst gar nicht mehr repräsentieren kann.

Ich meine damit ausdrücklich nicht, dass Wurstgulasch oder Gut-&-Günstig-Gouda schlecht wären. Ich würde das auf jeden Fall essen. Es geht um die Optik, um die ganze Szenerie. Um eine bestimmte Form von Alltag, die für einen großen Teil der Bevölkerung völlig normal ist, die aber in manchen politischen Milieus fast schon wie eine fremde Welt wirkt.

Und genau das kann die AfD inzwischen erstaunlich gut besetzen. Da sitzt der Spitzenkandidat eben einfach auf seiner Terrasse, kurz vor der wahrscheinlich wichtigsten Wahl Deutschlands seit Jahren. Wurstgulasch, Spirelli, Cola, billiger Gouda, altes Adidas-Shirt. Das ist vielleicht auch einfach keine besonders raffinierte politische Inszenierung, sondern vielleicht wirklich einfach das, was Ulrich Siegmund in diesem Moment gemacht hat. Vielleicht funktioniert es gerade deshalb.

Auch die Ostromantik, die im Wahlkampf der AfD in Sachsen-Anhalt eine Rolle gespielt hat, funktioniert ja nicht über konkrete politische Inhalte. Sie funktioniert über eine bestimmte Ästhetik und über das Gefühl: Die verstehen, wie wir leben. Die finden das nicht peinlich. Die müssen uns nicht erklären, wie man richtig lebt.

Ich glaube, man unterschätzt den kulturellen Teil dieser Erzählung. Die AfD vermittelt nicht nur: Wir haben die richtigen politischen Antworten. Sie vermittelt auch: Wir sind wie ihr.

In Sachsen-Anhalt hat die AfD damit ein Klientel politisiert, das bisher unpolitisch war. Vielleicht eben auch, weil dieses Klientel bisher in einer ganz anderen Welt gelebt hat als die, die bisher Politik gemacht haben. Ulrich Siegmund hat es geschafft, das Politische zurück in deren Welt zu holen.

Das funktioniert mit einfachen Antworten und verkürzten Erzählungen natürlich besonders gut. Aber eben auch über das Gefühl, das Siegmund den Menschen gegeben hat: endlich wieder irgendwo dazuzugehören. Sich endlich wieder von Menschen repräsentieren zu lassen, die sind wie sie und leben wie sie. Eine Bewegung sei das eben, wie Siegmund unermüdlich betont hat.

Und vielleicht ist genau das ein Teil des Problems für die anderen Parteien. Man kann ständig über Klassismus und soziale Ausgrenzung sprechen. Aber wenn man gleichzeitig eine politische und kulturelle Ästhetik entwickelt, bei der ein Teller Wurstgulasch mit Spirelli und eine Packung Gut-&-Günstig-Gouda schon etwas sind, bei dem man insgeheim die Nase rümpft, dann wird es schwierig.

Deshalb geht mir dieses völlig banale Foto nicht aus dem Kopf.

Es geht einfach um die Frage, wer Menschen noch glaubwürdig vermitteln kann: So wie du lebst, ist völlig normal – und wir, die dich vertreten oder vertreten wollen, leben genauso.“

Ich kann aber nicht umhin, das Foto noch zusätzlich zu kommentieren: Weder Siegmund noch seine Frau können gut kochen. Aber vielleicht haben sie eine Haushälterin, oder ich habe einen kleinbürgerlich-hochnäsigen Geschmack.

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Unter Tassenbesitzern

Tassen

Mein Beitrag zur aktuellen Tassendiskussion. Meine sind auf jeden Fall gefährlicher als die der AfD. Ab er ich weiß nicht, wie lange der Besitz noch legal sein wird. Sobald der Besitz bestimmter Tassen strafbewehrt ist, muss ich sie ins befreundete Ausland verschenken.

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Fauda

Fauda

Es gibt die langersehnte neue Staffel. Fauda war der Grund, warum ich bei der 1. Staffel das woke verseuchte Netflix abonnierte.

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Unter Ratenden

KI

Es gebe es jetzt auf, mir Bforartists von ChatGPT erklären zu lassen und werde ganz old-school-mäßig das Handbuch lesen.

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Unter Frisurentragenden

frisur

Darf man sich über die Frisur einer Journalistin lustig machen? (Symbolbild) Frage für einen Freund.

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Fefe_Blog_interim

fefe blog interim

Fab Industries aka Fabian A. Scherschel: „Fefes fehlende Blog-Einträge haben offensichtlich so ein so großes Loch in die deutsche Blogger-Szene gerissen, dass sich auf Reddit nun in seiner Abwesenheit eine Community von Leuten zusammengefunden hat, die den Stil seines Blogs tagesaktuell imitieren.“ [Man muss sich per Google oder Reddit einloggen, um alles lesen zu können. Ab sofort auch hier in der Blogroll.]

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Wehender Mantel

Siegmund
Ulrich Siegmund, der gefährlichste Mann Deutschlands, versucht, den vorbeiwehenden Mantel der Geschichte zu ergreifen.

Meine Prognose für Sachsen-Anhalt: Umfragen sind generell mit einer hohen Unsicherheit behaftet.

Wenn es, wie die Qualitätsmedien erwarten, zu einer Volksfront aller gegen die AfD in Sachsen-Anhalt kommt, könnte man doch praktischerweise einfach ein Zwei-Parteien-System einführen!?

wahl sachsen-anhalt

Ich sehe zwei andere Szenarien.

Wenn das antisemitische Bündnis der Wagenknechte in den Landtag einzöge (was noch [20:00 Uhr] nicht sicher ist, vor allem wegen der Briefwähler), könnte dieses eine Minderheitsregierung Siegmunds und der AfD tolerieren oder einen Posten ergattern. Die schlechtere Alternative wäre gar keinen Einfluss zu haben.

Noch interessanter wäre eine Minderheitsregierung der AfD, die darauf hofft, dass sie von der CDU Stimmen bekommt. Das halte ich so gut wie sicher. Käme eine Mehrheit für einen Ministerpräsidenten Siegmund nicht zustande, wäre es unglaubhaft zu behaupten, die Abweichler kämen aus der AfD und hätten ihren eigenen Kandidaten nicht gewählt. So blöde können selbst die nicht sein. Also müsste die CDU ihren Wählern vermitteln, dass sie gegen die übergroße Mehrheit alles Wähler lieber auf Neuwahlen aus wäre als eine Politik zu unterstützen, die der eigenen näher steht als die aller anderen Parteien. Das wäre politischer Selbstmord.

Ulrich Siegmund hatte mehrfach verkündet, nur bei einer absoluten Mehrheit in Sachsen-Anhalt regieren zu wollen. Er ließ eine Wahl zum Ministerpräsidenten auch bei einer absoluten Mehrheit offen – er brauche eine stabile Mehrheit. Professionelle Politiker agieren aber bekanntlich nach dem Motto: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Warum sollte eine Partei sich die Chance entgehen lassen, einmal an der „Macht“ geschnuppert zu haben? Wenn das scheiterte, kann man die anderen verantwortlich machen.

Wir leben in interessanten Zeiten…

Aus der Rubrik „nützliches Wissen“: Selbst die 20.-größte chinesische Stadt (Changchun) hat noch mehr als das Doppelte der Einwohnerzahl von Sachsen-Anhalt.

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