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Man sollte die Figur mit dem Mauszeiger drehen, bewegen und zoomen können.
Welche Anwendungsmöglichkeiten für 3d modelle, die tripo3d.ai herstellen kann, gibt es noch außer Secondlife? Gib Beispiele!
Die Modelle, die du mit Tripo AI erzeugst, sind keineswegs auf Second Life beschränkt. Tripo unterstützt GLB, FBX, OBJ, USD, STL und 3MF und deckt damit Spiele, Animation, Web-3D, VR/AR und 3D-Druck ab.
Für die Art von Modellen, die du zuletzt erstellt hast – Tiere, Figuren, Felsen, Gebäude, Inka-/Dschungelobjekte – sehe ich insbesondere diese Anwendungen:
►3D-Druck
Dein Tiermodell könnte beispielsweise als 10–20 cm große Figur tatsächlich gedruckt werden. Dafür würdest du aus Tripo STL oder 3MF exportieren und das Modell anschließend mit einem Slicer für einen FDM- oder Resin-Drucker vorbereiten. Tripo bietet inzwischen sogar Funktionen, große Modelle automatisch in druckbare Einzelteile aufzuteilen.
Beispiel: Aus deinem Inka-Krieger wird eine kleine Statue; aus einer Ruine ein Diorama.
►Eigene Computerspiele
Tripo nennt ausdrücklich Unity, Unreal Engine, Godot, Cocos und Roblox als Ziele. Dafür sind vor allem FBX und GLB geeignet. Die Smart-Mesh-Funktion kann Modelle mit relativ niedrigen Polygonzahlen für Echtzeitdarstellung erzeugen.
– Du könntest beispielsweise eine kleine begehbare Kuelap-/Peru-Dschungelwelt bauen: Ruinen, Brücke, Tiere, Inka-Figuren und Vegetation als einzelne 3D-Assets.
►VR-Welten
Im Prinzip ähnlich wie Second Life, aber als eigene Anwendung für etwa Meta Quest oder PC-VR. Tripo bezeichnet Smart Mesh ausdrücklich als für VR/AR/XR optimiert.
– Interessant wäre beispielsweise eine virtuelle Rekonstruktion einer archäologischen Stätte, durch die man tatsächlich hindurchlaufen kann.
►Augmented Reality (AR)
Ein Modell kann in die reale Umgebung eingeblendet werden. GLB ist dafür besonders geeignet; für Apples AR-Systeme gibt es außerdem USDZ.
– Beispiel: Du richtest das Smartphone auf deinen Schreibtisch und darauf erscheint dein Tripo-Tier in 3D. Oder ein Besucher richtet sein Telefon auf eine Ausgrabungsstätte und sieht eine rekonstruierte Figur oder ein verschwundenes Gebäude.
►Filme und Animationen
Tripo kann Figuren automatisch mit einem Skelett versehen (Rigging), sodass sie anschließend animiert werden können. FBX unterstützt dabei Skelett- und Animationsdaten.
– Beispiel: Dein Tier läuft durch den Dschungel; ein Inka-Krieger bewegt sich durch eine Ruinenanlage. Das könntest du anschließend in Blender/Bforartists rendern und als Film ausgeben.
►Fotorealistische Bilder und Illustrationen
Dafür braucht das Modell überhaupt nicht besonders polygonarm zu sein. Du kannst ein hochauflösendes Tripo-Modell in Blender/Bforartists importieren, Beleuchtung, Kamera und Umgebung aufbauen und daraus Bilder rendern. Tripo bietet High-Detail-Modelle mit bis zu etwa 2 Millionen Polygonen gerade auch für Rendering und VFX an.
– Das wäre für deine historischen Artikel interessant: Ein einmal erzeugter Konquistador, Inka-Krieger oder ein bestimmtes Gebäude könnte aus beliebigen Kameraperspektiven gerendert werden.
►Virtuelle Rekonstruktion historischer Orte
Das finde ich für deine Projekte besonders interessant. Aus Fotos, Zeichnungen und Rekonstruktionsvorlagen könntest du einzelne Objekte erzeugen und in Blender zusammensetzen. Tripo unterstützt neben Einzelbildern auch 2–4 Ansichten desselben Objekts, was eine genauere Rekonstruktion ermöglicht.
– Beispiel: eine hypothetische Rekonstruktion der von dir recherchierten Brücke am Río Utcubamba, kombiniert mit Landschaft, Statue, Vegetation und Figuren.
►Interaktive 3D-Modelle auf deiner Website
GLB eignet sich sehr gut für Web-3D. Tripo nennt ausdrücklich Web-Viewer und WebGL-Anwendungen; die API-Dokumentation nennt beispielsweise Three.js, Babylon.js und model-viewer.
– Damit könntest du auf burks.de statt eines normalen Fotos ein Modell einbauen, das der Leser mit der Maus drehen, vergrößern und von allen Seiten betrachten kann.
►Produkt- und Objektvisualisierung
Aus Fotos kann ein dreidimensionales Produktmodell entstehen, etwa Möbel, Skulpturen, Geräte oder historische Gegenstände. Tripo führt E-Commerce-Produktvisualisierung ausdrücklich als Anwendungsgebiet auf.
Vorstufe für eigene professionelle 3D-Modelle
– Das ist wahrscheinlich eine der praktischsten Anwendungen: Tripo erledigt die schwierige Grundmodellierung, anschließend bearbeitest du das Ergebnis in Blender/Bforartists. Du kannst Teile trennen, Fehler korrigieren, Polygone reduzieren, Materialien verändern und eigene Texturen aufbringen. Tripo bietet dafür Retopologie, Segmentierung, Texturierung und Rigging als Teile seiner Pipeline an.
Für dich wären meines Erachtens drei Bereiche besonders interessant: Second Life kennst du bereits; als nächstes wäre 3D-Druck relativ leicht auszuprobieren. Noch interessanter wäre aber 3D im eigenen Blog. Du könntest beispielsweise dein gerade bearbeitetes Tier als GLB exportieren und direkt in eine WordPress-Seite einbauen, sodass der Leser es selbst drehen kann.
Und als größeres Projekt wäre eine begehbare virtuelle Peru-/Kuelap-Szene aus deinen eigenen historischen Recherchen denkbar. Dafür könntest du genau denselben Workflow verwenden, den du gerade gelernt hast:
Fotos/Zeichnungen → Tripo → FBX/GLB → Blender/Bforartists → Landschaft + Objekte → fertige interaktive 3D-Welt.
So. Das ist ja total abgefahren. Möchte das Publikum etwa in 3D auf meinem Blog herumlaufen? (Ich bin ein bisschen stolz, dass ich das hingekriegt habe.) Weitere Wünsche?
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