Unter unentschlossenen Problemlösenden
Ich bin natürlich heimlich weiter in die Geheimnisse von Blender eingedrungen. Wenn ich mich erst einmal in etwas festgebissen habe, dann höre ich vorerst nicht auf, obwohl das Publikum mit Recht etwas Vernünftigeres erwartet, etwa über das vorbildliche Kopflappenverbot in Österreich für Minderjährige, oder über den lobenswerten Vorschlag Broders, Wahlen an die
Ziehung der Lottozahlen zu knüpfen, oder über Trauerwachen?
Soll ich morgen überhaupt wählen gehen? Ich habe noch einen Verband um den Arm und kann schlecht duschen, das wäre eine gute Ausrede.
Heute also wieder stundenlang Blender und Verwandtes. Diese Software hat gefühlt zwei Fatastillarden Features, und ChatGPT blickt selbst nicht durch und entschuldigt sich oft, wenn ich einwende, das Gesagte sei aber Blödsinn und könne nicht stimmen. Aber ohne die Hilfe der KI würde ich schier verzweifeln und hätte schon aufgegeben.
Ich will nicht so tun, als hätte ich schon das Wesentliche begriffen, aber ich kenne mich mit den Basics von Blender aus. Es kommt noch zu zahllosen Fehlermeldungen, die mühsam korrigiert werden müssen, und Firestorm zickt auch ständig herum – ich lerne sogar neue Features kenne, obwohl ich den Viewer schon seit 2007 exzessiv nutze.
Wenn alles richtig funktioniert, sind die Mesh-Objekte leider noch viel zu „groß“, das heisst die Anzahld er Prims ist zu hoch. Mein Targi sieht inworld schick aus, hat aber fast 100 Polygone – ein Viertel wäre sinnvoll. Der fette Fantasy-Lastensaurier sogar knapp 400… so geht das nicht. Vermutlich – auch die KI ist der Meinung – muss ich einzelne Objekte separat erzeugen und die dann im nachhinein zusammendröseln.
Den Tipp mit den vier Versionen (unten) hat ChatGPT mittlerweile zurückgenommen. Man kann die physics (Vektorflächen) auch in Firestorm noch herunterschrauben. Versuch und Irrtum mit unzähligen Variablen. So fühlt sich vermutlich auch jemand, der mit Typo3 beginnt.
Immerhin hatte ich heute ein Erfolgserlebnis und erschuf ein „hölzernes“ kopierbares Kanu mit Sitzen und Außerborder, das auch ordnungsgemäß in Secondlife rezzte und sogar nicht schlecht aussieht.
Zur Zeit sitze ich an einem virtuellen Alligator, der mit ungeahnten Problemen aufwartet. Vielleicht löse ich die morgen nach dem Frühstück…
Kommentare
3 Kommentare zu “Unter unentschlossenen Problemlösenden”
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Du nimmst Fotos als Vorlage? Immer nur eine oder ein paar Ansichten, wäre eine 3D Figur nicht praktischer und würde etwas Zeit sparen. Disney hat das bei seinen Animationen so gemacht. Da Blender mit Flächen und Verknüpfungen arbeitet, würde das was bringen.
Fotos geht, weil tripo3d.ai daraus mehrere dreidimensionale Versionen erzeugt (auf Wunsch). Man kann – soweit ich das weiß – auch selbst mehrere Fotos mit unterschiedlichen Perspektiven hochladen. Die mache ich aber alle mit KI – das geht schneller.
Natürlich gehst Du zur Wahl. Du versündigst Dich am Kollektiv, wenn Du nicht gehst. Unter Mao wärst Du jetzt singend zur Wahlurne marschiert. Du hast die Möglichkeit eine echte Kommunistin zu wählen. Wahrscheinlich ist das Deine letzte Chance.
***
Burks, wenn Du Deine Hose nicht mehr selber anziehen kannst, dann könntest Du Pflegegrad 3 beantragen. Dafür zahlt der Staat 599 € im Monat.
Hat immer noch Pflegegrad 3
Zu selbstständig: Walter (101) verliert 599 Euro Pflegegeld.
Ein Leserkommentar dazu:
Das war ebenfalls mein erster Gedanke. Ja, ich schäme mich.
Das Pflegegeld taugt meiner Beobachtung nach zu nichts, wenn ich höre wer das alles bekommt. Ich lobe mir alle die irgendwie zur AWO gehören. Bei denen wäre nichts gestrichen worden und der Opa müßte sich keine Gedanken machen. Hier wird ein 101 Jähriger bestraft, weil er noch lebt. Andererseits landen 100 Jährige bei uns im Gefängnis.
Ich stelle mir gerade vor, wie ein 101 Jähriger Einspruch gegen den Bescheid erhebt. Ich denke darauf spekuliert die Pflegekasse.