Die Havel. Unendliche Weiten.
Ich eröffnete vorsichtshalber die Paddel-Saison, falls die Klimaerwärmung dafür sorgte, dass der Sommer kühl bleibt oder gar nicht kommt. Trotz der 28 Grad wehte ein eine ziemlich steife Brise, gegen die ich ankämpfen musste.
Mitten in Klein-Venedig baut irgendjemand einen hässlichen Betonklotz (unten). Mal sehen, was das wird.
Ich habe es heute nicht übertrieben und war nur rund drei Stunden auf dem Wasser. Das Boot musste ich auch noch putzen…
Familienfotos verschlimmbessern
Ich wurde durch einen Heise-Artikel angeregt, alte Fotos mit Hilfe der KI zu verbessern. Da angeblich Google Gemini am besten abschnitt, versuchte ich es damit.
Das Original ist aus dem Jahr 1962 und zeigt meine Schwester, meinen Vater und mich (und unter anderem ein Grundig-Tonband im Hintergrund – falls noch jemand weiß, was das ist).
Das Ergebnis stellt in keiner Weise zufrieden, obwohl ich der KI mehrere Versuche gönnte und auch jedes Mal darauf hinwies, was zu verbessern sein. Mein Vater ist kaum noch wiederzuerkennen. Der Gummibaum ist am besten. Da ist noch viel Luft nach oben.
Unter Wartenden
Warum liegt in Wartezimmern von Ärzten eigentlich immer so hochwertige Literatur aus? Weil so ein Schund am wenigsten kostet? Ich würde den Tanach auslegen, aber angekettet, und über einen großen Bildschirm arabische Reden abspielen, um das Neuköllner Publikum zu erfreuen. Oder pädagogisch wertvolle historisch Dokumentationen. Sexuelle Aufklärung ist heute bekanntlich verboten – auch beim Arzt.
Nein, keine Sorge, ich bin laut Laborbefund kerngesund und auch gegen Hepatitis immun (was ich wissen wollte) und muss dagegen nicht mehr geimpft werden. Aber ab und zu ein Check kann nicht schaden, wenn man über 50 ist.
Die Nachtschicht ruft
Centraal auf Pfählen
Der Bahnhof Amsterdam Centraal wurde auf drei künstlichen Inseln gebaut und steht wegen des sandigen, feuchten Untergrundes auf rund 9000 Holzpfählen. Am 15. Oktober 1889 wurde der Bahnhof eröffnet und ersetzte damit die Bahnstationen „Willemspoort“ und „Station Westerdok“. Heute streiten sie sich darüber, ob der Bahnhof verkleinert oder ausgebaut werden soll.
Ich arbeite gerade an einem längeren Text und weiß nicht, ob ich den heute fertig bekomme, zumal ich wieder Nachtschicht habe….
Nicht vergessen
Als Deutscher wird man natürlich auch in Amsterdam daran erinnert, dass wir im 2. Weltkrieg die Niederlande besetzt hatten. Die Mehrheit der Niederländer leistet übrigens keinen Widerstand.
„Das Nationalmonument steht jährlich im Mittelpunkt des niederländischen Volkstrauertages (Nationale Dodenherdenking) am 4. Mai, wenn der niederländische König einen Kranz niederlegt und abends um 20 Uhr zwei Schweigeminuten im ganzen Land eingehalten werden.“ – „1995 kam es in den Medien landesweit zu Aufregung, als das Denkmal dringend restauriert werden musste und ausgerechnet eine deutsche Firma die internationale Ausschreibung gewann und die Arbeiten ausführte.“
Wie unterscheiden sich Niederländer von Dänen? Ich war 1977 oder 1978 in Kopenhagen und habe mir damals das Museum des dänischen Freiheitskampfes 1940-1945 angesehen:
1943 kam es zu einer Welle von Unruhen in größeren dänischen Städten. Als Folge davon trat die Regierung zurück. Das deutsche Besatzungsregime verhängte den Ausnahmezustand. Als der dänische Widerstand von der geplanten Deportation aller Juden aus Dänemark erfuhr, begann eine groß angelegte Rettungsaktion. Es gelang, die überwältigende Mehrheit aller in Dänemark lebenden Juden zu retten.
Mehr muss man dazu nicht sagen.
„Das Nationale Holocaust-Museum ist das erste und einzige Museum, das die Geschichte der Judenverfolgung in den ganzen Niederlanden erzählt.“
Wer sich mit dem Thema auskennt, erfährt in dem Museum nicht viel Neues. Man wird nur immer wieder daran erinnert, wie aktuell das Thema ist, vor allem jetzt wieder in Deutschland.
Das sollte man auf der Neuköllner Sonnenallee aufhängen – mal sehen, was dann passierte.
Es gab natürlich auch Gerechte und Menschen, die das Unheil klar sahen und beschrieben, wie in Deutschland Friedrich Kellner. Unter dem Pseudonym Dr. W. Bottema C. Az. schrieb Levie Fles 1933 das Büchlein „Hitler, Reformer oder Verbrecher“. Er warnte vor dem Regime und schilderte, wie die deutsche Regierung begann, die deutschen Juden zu misshandeln und wie sich die deutsche Außenpolitik veränderte. Dies geschah also Jahre vor der Reichspogromnacht, ja sogar erst zu Beginn der Zeit, als Hitler an die Macht gekommen war.
Im Museum sind auch zahlreiche Dokumente und Fotos über die, die mit dem Nazi-Regime kollaborieren. Die sollte man gar nicht so groß darstellen. Ihre Namen sollten auf ewig ausgelöscht und vergessen sein. Aber dann könnte man leider nicht mehr darüber berichten.
Klaartje de Zwarte-Walvisch kannte ich gar nicht. Sie wurde 1943 in Sobibor ermordet. Ihr Tagebuch ist erhalten, wurde aber erst sehr spät entdeckt und erschien 2009
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das kleine Museum empfehlen soll. Für Niederländer ist es sicher interessanter als für informierte Deutsche.
In der Stadt sieht man auch oft Stolpersteine. Etwa 102.000 bis 104.000 Juden aus den Niederlanden wurden während der deutschen Besatzung im Holocaust ermordet. Das entspricht rund 75 % der jüdischen Bevölkerung der Niederlande vor dem Zweiten Weltkrieg (ca. 140.000 Personen). Damit gehörte die Vernichtungsrate dort zu den höchsten in Westeuropa.
Eindrucksvoller fand ich das Holocaust Namen Monument, das erst seit wenigen Jahren existiert.
Das Monument besteht aus Backsteinmauern in Form von vier hebräischen Buchstaben לזכר. Sie bedeuten von oben gesehen «Im Gedenken». Auf jedem Backstein steht der Name eines Opfers, das Geburtsdatum und das Alter zum Zeitpunkt der Ermordung. Die Besucher können um die vier Buchstaben herumlaufen, die Mauern bilden ein Labyrinth von Passagen. Von oben werden die Mauern von einem Stahlrand abgeschlossen, in dem sich Bäume und Wolken sowie die Mauern darunter spiegeln. Nahezu 80 Prozent der namentlich aufgeführten Familien wurden vom NS-Regime im Zuge der Shoah völlig ausgelöscht.
Den Satz des Maimonides kann ich unterschreiben – er passt wunderbar zum Titel seines Hauptwerkes. Maimonides lebte übrigens, bevor das Nibelungenlied niedergeschrieben wurde. „Shemoneh Perakim“ („acht Kapitel“) ist eine klassische Einführung in die jüdische Moralphilosophie
Ich diskutiere öfter mit einem Freund, der lateinamerikanischer Jude ist und keinen deutschen Linken kennt, der nicht Antisemit ist. Uns ist gemeinsam, dass wir beide Zen versucht und praktiziert haben – ich in den späten 80-ern unter der Anleitung von Hugo Makibi Enomiya-Lassalle. Von Zen-Meistern hört man meistens sinngemäß, wenn sie einen nicht auslachen wegen dummer Fragen: Es ist eh alles Quatsch und sinnlos, aber man muss sich trotzdem anstrengen und sein Bestes geben. Darauf können wir uns immer einigen.
Blau und Gelb, Centraal
Auf der Fahrt von Amsterdam nach Berlin… Der Zug fuhr pünklich ab, das Internet funktioniert, und der Waggon ist halb leer. Ab übermorgen wieder nächtliche Lohnschinderei.
Peijie Hotpot
Restaurantkritik, hier: Peijie Hotpot, Amsterdam Chinatown, Zeedijk 57. Voraussetzung: Man muss mit Stäbchen essen können – Messer und Gabeln gibt nicht.
Fazit: Das beste China-Restaurant, in dem ich jemals war, aber auch das teuerste.
Tauchen Sie ein in die kräftigen, würzigen und duftenden Aromen des authentischen Chongqing-Hotpots. Seit über einem Jahrhundert wird unser Geheimrezept weitergegeben und vereint Tradition mit Herzlichkeit und Lebensfreude.
Sehr hübsch übrigens die Warnung: „Die in Chongqing servierten Spezialitäten sind aber dermassen scharf, dass jedem Reisenden empfohlen wird, sich bereits Monate vor der Reise an die Schärfe zu gewöhnen.“
Da habe ich einen gewissen Ehrgeiz. Mit Gewürzen ist es wie mit dem schönen Geschlecht: Die schärfste Version ist immer die beste. Die extrem hilfsbereite Kellnerin (Familienbetrieb) zog lächelnd eine Augenbraue noch, aber ich bestand drauf – und ich musste später nicht einmal husten. Vielleicht ist bei mir auch alles seit Jahren weggebrannt.
Jetzt wird es kompliziert. Man kann auch per QR-Code auf den Tischen bestellen, aber das funktionierte mit meiner kleinen Hirse nicht, obwohl es sozusagen eine innerchinesische Kommunikation gewesen wäre.
Die Kellnerin stand die ganze Zeit neben mir und bot sich an, mir alles zu zeigen, weil ich weder wusste, was ich bestellen sollte und auch nicht wie. Übrigens sind die Tische auch Öfen – das Essen kocht am Tisch.
Außer mir waren nur Chinesen im Restaurant.
Nachdem ich auf Empfehlung des Hauses Stem Lettuce Meatballs bestellt hatte und dazu Heritage Pickled Cabbage Fried Rice, ging es Schlag auf Schlag – ich musste weniger als fünf Minuten warten, als schon von allen Seiten allerlei geheimnisvolle Tellerchen und Schüsselchen vor mich hingestellt wurden.
Das funktioniert ungefähr so wie ein Käse-Fondue ohne Käse. In den vier metallen Gefäßen, die im Tisch eingelassen sind, kochen jeweils unterschiedliche Saucen mit unterschiedlichen Gewürzen vor sich hin. Daneben sind noch drei Töpfchen mit Koriander, Knoblauch und einem dritten Kraut, das ich nicht identifizieren könne, es sah aus wie Schnittlauch. Die mischt man sich zusammen und kippt das blend oil (vgl. unten) darüber.
Die Bällchen kommen mit Schöpflöffeln vier Minuten in die brodelnde Sauce – ich habe natürlich alle probiert. Sie können nicht verloren gehen: Die Schöpflöffel finden sie, und zur Not hat man noch ein zweites Paar extra langer Stäbchen. Es wird verlangt, dass man weiß, wann die vier Minuten vorbei sind. Aber vermutlich hätten sie es mir auch gesagt, wenn ich behauptet hätte, ich sei des Uhrenlesens nicht kundig.
Man hat also de facto vier verschiedene Gerichte, nur alle mit nicht koscheren oder halalenen Schweinefleischbällchen. Ich habe aber jetzt – zwei Stunden später – das Gefühl, ich hätte ein Kilo Knoblauch gegessen. Aber das war meine Schuld. Es jetzt noch drei junge New Yorker auf meinem Zimmer. Ich werde sie warnen.
Das blend oil interessierte mich. ChatGPT sagte, das Foto davon analysierend: „In chinesischen Hotpot-Restaurants (vor allem aus Chongqing) bekommt man oft kleine Gläser mit Öl zum Dippen. Das ist kein reines Öl, sondern eine Mischung, gedacht als Dip für das gekochte Fleisch/Gemüse, es mildert die Schärfe des Hotpots. Typisch ist: Man nimmt das Essen aus der extrem scharfen Brühe und taucht es in dieses Öl, das kühlt und macht es aromatischer. Ein Beispiel für so ein Hotpot-Blend: ca. 70 % neutrales Öl + 30 % Sesamöl.“
Ich habe nur Tee und Wasser getrunken und rund 50 Euro bezahlt. Man gönnt sich ja sonst nichts (vgl. gestern).
Rotlicht
Ich habe mich gestern ein paar Stunden im Rotlichtviertel von Amsterdam herumgetrieben, zwecks anthropologisch-soziologischer Studien. Das war nicht neu für mich – ich habe in den 80-ern und 90-ern fast alles ausprobiert, was man ausprobieren kann, auch um mich selbst und meine Reaktionen auf bestimmte Reize kennenzulernen.
Nicht nur jeder Jeck ist anders, sondern auch jeder Kick. Als Kerl ist man natürlich im Vorteil, aber man sollte nicht herumheucheln: Frauen sind wie Männer, wenn man sie lässt. Sextourismus ist, wenn man ökonomische Zwänge außer acht lässt, bei Männlein und Weiblein verbreitet.
Amsterdam ist natürlich anders, weil das Anbahnen des Geschäfts mehr oder minder öffentlich abläuft – die Damen präsentieren sich der Kundschaft. Die meisten Leute gaffen – vor allem diejenigen aus Ländern mit Doppelmoral vom Feinsten. Paare klammern sich aneinander, als wären sie in Gefahr, unanständige Ideen zu bekommen.
Junge westasiatische Kerle, die ihren Frauen vermutlich Hijabs aufzwingen würden, versuchen, möglichst nahe ans „Geschehen“ zu kommen. Männergruppen lachen gemeinsam, was gelogen ist – sie fürchten sich allein (so meine unmaßgebliche Interpretation).
Die Stimmung ist nicht ganz unentspannt. Alle tun nur so. Erfreulich ist, dass man keine Luden herumlungern sieht, und auch die Damen offenbar selbstbestimmt arbeiten können.
Ich habe mit einigen Frauen kurz geplaudert, um die Konditionen zu erfahren. Man winkt von außen, und sie öffnen dann die Glastür. Alle sprachen Englisch. Wenn man den Fuß über die Schwelle setzt, ist man schon 100 Euro los. Ich wusste natürlich, dass das nicht der wahre Preis war. Erst nach Nachfrage: Normalen Sex gibt es für 400 Euro aufwärts.
Im Gordijnensteeg sprach ich mit einer der wenigen – für mich – attraktiven Prostituierten, und hinter mir lauerte ein Nordafrikaner, um mitzuhören. Das Mädel schnauzte ihn energisch an, er solle sich verpissen (sie benutzte ein höflicheres Wort), und redete erst weiter, als er gehorchte.
Es ging mir nicht darum erfahren, was das billigste Angebot wäre, sondern ab wann die Damen anfangen etwas zu offerieren. Für den Preis, den man bezahlen würde, um mehr als einen Quickie oder eine so genannte „Thai-Massage“ (womit vermutlich ein Handjob gemeint ist) zu bekommen, kann ich schon nach Israel und zurück fliegen.
Es ist also eine Frage der finanziellen Prioritäten. Meine liegen woanders.
Tolhius

Modell der Innenstadt Amsterdams im A’Dam Lookout. Der Aussichtsturm ist ganz links hinter am nordöstlichen Ufer zu sehen – vor den beiden roten Klötzen.
Ist sonst noch etwa passiert? Lesen wir die bürgerliche Presse. Inzwischen ist klar: Fast die gesamte Medienberichterstattung zum „Geheimplan“, die an Hysterie grenzte und – im Zusammenspiel mit NGOs und populistischen Spitzenpolitikern von CDU, SPD, FDP und Grünen – eine beispiellose Demonstrationswelle „gegen rechts“ in Bewegung setzte, beruhte auf einer Falschbehauptung, oder, um Lieblingsbegriffe dieses politisch-medialen Milieus zu verwenden: auf „Fake News“ und „Desinformation“.

Früher stand da ein Galgen zur Abschreckung der Missetäter.
Was aber bleibt von der „Correctiv“-Geschichte, wenn vom „Masterplan“ nichts zurückbleibt? Eine bis auf die Knochen blamierte Medienlandschaft – und viele offene Fragen, vor allem an die Politik und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Denn sie haben die Steuergelder und Rundfunkbeiträge der Bürger dazu benutzt, eine Kampagne zu befeuern, von der sie leicht hätten feststellen können, dass daran etwas faul ist – und dass die zentrale Aussage nicht mit Beweisen unterfüttert wird.
Die Legal Tribune online macht das anhand von Zitaten noch klarer: „ARD, ZDF, t-online, SPIEGEL, taz, der Verfassungsblog, prominente Anwälte – auch LTO – und viele andere Medien und Influencer hatten die Ausführungen in der Correctiv-Recherche falsch verstanden.“
Man könnte natürlich boshaft herumpolemisieren, das sei so gewollt gewesen. Ich glaube aber nicht: Die Aktivisten von „Correctiv“, die sich „Journalisten“ nennen (was sie dürfen) glauben selbst daran, was sie sagen. Die Welt als Wille und Vorstellung eben.

Blick zum Hauptbahnhof Amsterdam Centraal. Im Vordergrund die beiden Fähren in Richtung Buiksloterweg, die die Innenstadt mit Amsterdam-Noord verbinden.
Noch ist das letztinstanzliche Urteil nicht gesprochen. Aber bei dieser juristischen Eskalationsstufe weiß ohnehin niemand mehr, worum es überhaupt geht. Und alle Beteiligten werden auch eine endgültige krachende Niederlage als Sieg verkünden.

Blick nach Südosten in Richtung Hafen
Noch mal die LTO: „Dabei ist und bleibt unstreitig: In Potsdam wurde kein Plan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger geschmiedet. Correctiv trug in einem anderen Gerichtsverfahren vor dem LG Hamburg sogar ausdrücklich vor, dass der Rechtsextremist Martin Sellner, der in Potsdam seinen Remigrationsplan vorstellte, die Staatsbürgerschaft als Sperre für Ausweisungen anerkenne (Az. 324 O 61/24).
Niemand wird also etwas widerrufen. Und: Sie würden es wieder tun.

Die „Klötze“ sind im Original nicht rot, sondern Hochhäuser mit viel Glas; das rote Gebäude im Vordergrund ist das Hostel Clinknoord.
Brutalst oder: Not my business
Mehr als zwei Tage braucht man für Amsterdam nicht, wenn man nur die Innenstadt und die Sehenswürdigkeiten sehen will.
Diese Architektur gibt es in Deutschland nicht. Wir hätten überall etwas Ähnliches, nur aus einem anderen Jahrhundert, wie etwa in Quedlinburg, wenn nicht der zweite Weltkrieg viele mittelalterliche Innenstädte ruiniert hätte, so in in Köln und Frankfurt, und nach 1945 noch mehr kaputtgemacht wurde, vermutlich weil man meinte, so der Vergangenheit entkommen zu können. Dann kamen so brutalistische hässliche Städte wie Siegen oder Leverkusen heraus.
Wir Die Deutschen sind übrigens für Zerstörung der Innenstadt Rotterdams verantwortlich.

Das schmalste Haus von Amsterdam – 2,02 Meter breit, in der Oude Hoogstraat 22.
Fachwerk ist natürlich ein paar Jahrhunderte älter. Wenn man sich aber erst an den Anblick der hübschen Giebel und der unzähligen netten Häuschen aus dem 17. Jahrhundert – natürlich modernisiert – an den Grachten des Stadtkerns in Amsterdam gewöhnt hat, wird es schon wieder eintönig. Vieles ist aber einfach putzig, wie sich auch Niederländisch für Deutsche anhört.
Ich würde nicht in Amsterdam leben wollen. Die Touristen treten sich gegenseitig auf die Füße, und die Läden sind fast alle Nepp und Nippes. Ein paar schöne holzvertäfelte Cafes habe ich gesehen, aber es dominiert die gesichtslose Mischung aus Fastfood-Ketten, die man auch in jeder deutschen Großstadt sieht. Ich verstehe eh nicht, warum man ständig fressen muss, wenn man sich etwas anschaut.
Ach ja. Sagen wir es mal brutalstmöglich ehrlich: Am frühen Nachmittag lauern schon die ersten Sexarbeiterinnen hinter den Fenstern zwischen der Bloedstraat (ist die nach den Freiern benannt?) und der Alten Kirche. Aber ich habe noch nie so eine Ansammlung ultrahässlicher Frauen mit aufgepumpten Brüsten gesehen. Anregend ist das nicht.
Was ist eigentlich das Spezielle an der holländischen Küche, außer Käse? Offenbar der klassische Pfannkuchen wie Poffertjes oder Pannekoeken in diversen Variationen. Mehl, Milch und Eier und dann alles oben drauf, was nicht sauer schmeckt. Ich nahm einen mit Käse und Äpfeln. Auch der hätte besser geschmeckt, wenn ich ihn selbst zubereitet hätte, und vor allem weniger als fünf Euro gekostet, während man mir im Pankakes Amsterdam Centraal das Vierfache berechnete – was ich aber erwartet hatte.
Leider wird man auch hier mit sehr vielen Hijabs belästigt. Geert Wilders Besonders pikant ist es, wenn die auch noch das Rotlichtviertel besichtigen. Die Niederländer sind zwar Calvinisten, und man muss sich über die lockere Moral wundern. Aber Muslime würden das Sündenbabel dem Erdboden gleichmachen, wenn sie es könnten. Aber not my business, sondern das der Leute hier.
Entdek de beste ervaringen

Die Taufe des Eunuchen, ca. 1631, Kopie nach Rembrandts: Die Taufe des Kämmerers, 1626
Nein, niemand hat die Absicht, Niederländisch zu lernen. Ich war heute im Rembrandt Haus Museum: „The Rembrandt House Museum is the only place in the world completely dedicated to Rembrandt. Visit the home of Rembrandt where he lived and worked for 19 years and created his biggest masterpieces. Step back in time to the 17th century and get inspired by Rembrandt the man, the artist, his home, his city and his time.“

Restbestände, aus dem Müll ausgegraben, aus Rembrandts Küche
Oder auch auf „Deutsch“: „Nicht weit vom chinesischen Viertel Amsterdams, direkt hinter dem Retlichtviertel, in direkter Nähe des Waterlooplein, steht das Haus, das der berühmte niederländische Malers Rembrandt im zwischen 1639 und 1659 besitze und in dem er lebte.“ [sic]
Wer Gemälde von Rembrandt sehen will, ist hier falsch. Das Rijkmuseum ist aber immer überfüllt, was ich abgrundtief hasse, und für das Van Gogh Museum muss man Tage im voraus buchen, was ich nicht tat.
Ich habe dennoch etwas gelernt, neben der offenkundigen Tatsache, dass man in dem wunderschönen Gebäude nicht die Treppe hinaufkäme, wenn man zu dick oder unsportlich wäre, geschweige denn als Rollstuhlfahrer.
Die Fotos oben und unten zeigen die private Sammlung von Souvenirs exotischer Dinge, die der Maler von Reisenden und Händlern aus alle Welt kaufte (mit wokem Kommentar über Sklaverei und Kolonialismus per Audio-Guide). In einer Zeit, in der es noch keine Fotos gab, war das die einzige Möglichkeit, konkret etwas zu erfahren über Kunst und Biologie. (Nein, auch die Skizzen Michelangelos oder da Vincis wurde nicht kopiert.)
Wie sahen also ein ausgestopftes Krokodil (was in dem Raum an der Decke hängt) oder Korallen aus, wenn man noch nie so etwas gesehen hat?
Rembrandt war so besessen von seiner Sammelei, dass er – obwohl berühmt – nach zwei Jahrzehnten pleite war und sein Haus samt Interieur verkaufen musste. Anhand der Inventarliste, die erhalten ist, konnte man es rekonstruieren.
Kunst hatte damals mit Können zu tun. Heute nicht mehr, sondern mit Vermarktung. Auch van Gogh hatte zu Lebzeiten nie genug Geld – sein Gemälde „Porträt des Dr. Gachet“ wurde 1990 für 82,5 Millionen US-Dollar verkauft! Rembrandts „Porträts von Maerten Soolmans und Oopjen Coppit“ (1634) erzielte 2015 ca. 160 Millionen Euro – damit würde man heute mehrere Häuser samt Gracht kaufen können.
Deswegen waren Kopierer von beliebten Gemälden damals auch keine „Urheberrechtsverletzer“. Das Urheberrecht ist ein autochthones Produkt des Kapitalismus und wurde erst im späten 19. Jahrhundert kodifiziert.
Würde man da Vinci, Michelangelo, Rembrandt oder van Gogh das erklären wollen, würde die – falls sie es überhaupt verstünden – kaputtlachen. Aber zum Glück macht die KI das Urheberrecht wieder obsolet. Das probieren wir gleich mal aus:
Create a dramatic Baroque-style painting inspired by Rembrandt’s The Baptism of the Eunuch. The scene takes place outdoors near a small body of water, where a biblical baptism is occurring. A central figure kneels humbly in the water while another figure performs the baptism, pouring water over their head. Surround them with a few onlookers, dressed in historical robes.
Use strong chiaroscuro lighting with deep shadows and warm golden highlights, emphasizing emotional intensity and spiritual significance. The composition should feel intimate yet profound, with realistic human expressions, rich textures, and detailed fabrics. The background should be subdued and atmospheric, with dark tones contrasting the illuminated figures.
Paint in an oil-on-canvas style, with visible brushwork, earthy colors, and a timeless 17th-century Dutch master aesthetic.
So ganz funktioniert es nicht. Rembrandts Figuren sind im Sinne von Netflix divers, das heißt maximalpigmentiert. Da muss die KI noch woker werden.
Wildplassen, Vlaamse Friet und eine Trigger-Warnung
Ich grüße das verehrte Publikum aus Amsterdam! (Warum gibt es eigentlich in Deutschland kein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit wie in den Niederlanden und Polen? Weil wir das nicht durchsetzen könnten?)
Amsterdam in einem Satz? Wunderschöne Häuser, Wasser dazwischen und gefühlt zwei Milliarden Fahrräder. (Es ist noch zu früh am Tag, um etwas über den Red Light District zu sagen.)
Wir werfen alles zusammen, was nicht zusammengehört.
Ich bin im Clinknoord abgestiegen – das ist eine Mischung aus einem klassischen Hostel und den Capsule Hotels. Vierbettzimmer, aber ich habe es für mich allein, inklusive Klo und Dusche im Zimmer. Aber, wie schon in Israel: Nicht das klassische Backpacker-Publikum. Vielleicht nutzen die Nachgeborenen heute alle Rollkoffer, weil sie einen Rucksack nicht mehr tragen können?
Es begann holprig. Ich hatte vorher online schon eingecheckt, aber die Maschinen („wir sind voll digitalisiert“) fanden mich nicht. Ein findiger Homo sapiens vom Hostel sah mich in seiner elektronischen Kaderakte und meinte, wenn man Hotels über booking.com buchte, vertauschten die gern Vor- und Nachnamen, weil dort nur Algorithmen seelenlos vor sich hinwerkeln. Ich heiße hier also Herr Burkhard.
Ich habe eine halbe Stunde gebraucht, bis ich online war – wie schon 2023 in Jeruslem (damals aber mit Windows, heute mit Linux). Die hilfreichen Angestellten wusste nicht weiter, und ich musste mit dem Handy ChatGPT bemühen.
Das Problem ist ziemlich typisch für sogenannte Captive Portals (z. B. in Hotels, Cafés, Flughäfen). Dein Gerät ist zwar mit dem WLAN verbunden, aber die Login-/Akzeptanzseite wird nicht angezeigt – oft wegen Browser- oder Netzwerkeinstellungen.
Ich hatte schon Javascript erlaubt und alle Erweiterungen, die irgendetwas verbieten, ausgeschaltet. Check: chrome://settings/content/javascript: erlauben
Wichtig: kein https! Viele WLAN-Portale können HTTPS nicht umleiten. Das war es auch nicht. Ein anderer Browser kam ebenfalls nicht online.
Direkte Portal-IP aufrufen – nein, obwohl ich die IP-Adresse im Verlauf des Handys hatte.
DNS-Cache leeren, im Terminal: sudo systemd-resolve –flush-caches
Oder alternativ: sudo resolvectl flush-caches Njet.
Öffne im Browser: http://connectivity-check.ubuntu.com funktionierte nicht.
nmcli networking off
nmcli networking on
sudo systemctl restart NetworkManager
Endlich! Wer ist denn jetzt schuld an dem Gewürge?
Warum Amsterdam? Das hat natürlich mit Secondlife zu tun. Ende Mai findet auf meiner Sim ein Rollenspiel-Plot statt. Ich poste hier die Einladung desjenigen, der das organisiert, um zu zeigen, wie viel Mühe sich manche Leute machen (und um den Platz zwischen den Bildern zu füllen). Wer nicht weiß, was Rollenspiel ist: Das ist es.
Intro RP for the Abductees: You sit at your kitchen table, sipping coffee on a lazy Saturday morning, when the mail arrives with a thud through the slot. Among the bills and flyers is a thick, cream-colored envelope with elegant gold embossing. Your name is handwritten in neat cursive, and the return address reads „Von Meyland Research Foundation, Amsterdam.“ Curiosity piqued, you slice it open with a butter knife.
Inside is a letter on heavy stationery, the kind that feels official and important. It begins: „Dear [Your Name], We are pleased to inform you that you have been selected to participate in an innovative social experiment conducted in collaboration with a team of behavioral scientists. This hidden camera reality program, titled ‚Echoes of Interaction,‘ will explore human dynamics in controlled settings. The experience spans ten days in Amsterdam, with the first three days for orientation and the final seven in an isolated environment designed to simulate real-world social pressures—think of it as a paid vacation with a twist.“
Your eyes widen as you read on. The accommodation is a private houseboat moored in the heart of Amsterdam’s canals, complete with all amenities, meals provided, and a stipend equivalent to two weeks‘ salary. The main sponsors are listed: The Chronander Bank, a longstanding European financial institution known for ethical investments, and the von Meyland Research Foundation, a nonprofit dedicated to psychological and sociological research. It’s all expenses paid, including round-trip flights, and emphasizes participant safety, consent, and the option to withdraw at any time.
Tucked into the envelope is a printed airline ticket: economy class on KLM from your local airport to Schiphol, dated two weeks from now. You scrutinize it—the barcode, the flight numbers, the passenger details all match. To be sure, you grab your phone and pull up the KLM app, scanning the code.
It validates instantly: „Reservation confirmed.“ Next, you check the travel agency mentioned on the ticket stub, „EuroVoyage Travel Services.“ A quick search on their website shows they’re a reputable Amsterdam-based firm with glowing reviews on TripAdvisor and a Better Business Bureau equivalent rating in the Netherlands. No red flags; everything seems legit.
Still, a hidden camera show? Social experiment? You decide to dig deeper. You type „Von Meyland Research Foundation“ into your search bar. The results pour in: it’s a well-established organization founded in the 1950s by a philanthropist family, focused on advancing human sciences through ethical studies. They’ve funded groundbreaking research on group behavior, empathy, and urban living, with partnerships at universities like Oxford and Harvard. No scandals, just awards for innovation and transparency. Next, „The Chronander Bank“ – ah, a Sweden-based bank with a sterling reputation for sustainable finance, supporting education and environmental causes. They’re known as do-gooders in the financial world, with a history of charitable foundations and zero ties to shady dealings. Everything checks out; these aren’t fly-by-night operations but pillars of respectability.
A grin spreads across your face. Why not? Work has been a grind lately, and Amsterdam has always been on your bucket list—the canals, the bikes, the vibe. This could be an unexpected adventure, a free holiday disguised as something quirky. You imagine waking up on that houseboat, the gentle lap of water against the hull, sunlight filtering through portholes onto cozy wooden interiors.
You reply to the enclosed RSVP card with a firm „Yes,“ sealing it and dropping it in the mailbox. What could go wrong? It’s time for a little excitement in your life. (…)
First off. We base our roleplay off of the books about Gor, written by John Norman. If you have no idea what that is about, check them out, google them, make sure you know what the basics of Gor are!
In short, Gor is a planet opposite the sun, viewed from earth. It is a world that is strongly patriarchal and men and women are not on an equal basis. Aside from that, it is also a world where slavery is very much a thing. And seen as a normal and natural part of society. (…)
Trigger warnings: Role playing within the guidelines of the books on Gor is not without potential triggers. Gor can be a harsh place and it is important to know what you might be getting yourself into. A few of the possible triggers we have set out below. can be, but are not limited to:
– forced slavery
– physical harm and or punishment
– mental pressure
– sexual acts both consensual and non consensual
– degradation
– betrayal

Ich finde das Kunstwerk an der Gracht albern und naiv. Dann kann man gleich Nathan der Weise lesen. Aber Lessing wird bestimmt nicht mehr an Schulen gelehrt – viel zu lang!
Ich muss in Secondlife (und in meiner Freizeit) ein virtuelles Ambiente aufbauen, das ungefähr so aussieht wie Amsterdam, nur ein paar Straßenzüge und Kneipen und die perspektivische Illusion, dass man die Avatare in den Holland sind.
Ich war 1980 zum letzten Mal in den Niederlanden, in Rotterdam zum Russell-Tribunal.
Also nichts wie hin an den wenigen freien Tagen zwischen den Schichten und inspirieren lassen… #gamedesign
Ich war, weil ich seit dem frühen Frühstück nichts mehr gegessen hatte, zeitig in Chinatown bei Kim’s So Korean Food Centrum. Sowohl mein Reis auch mein selbst gemachtes Bulgogi sind erheblich besser. Mein Reis klebt nicht, und das von mir bevorzugte Fleisch hätte natürlich den Preis verdoppelt. Ich besitze auch keine goldenen Blechteller, die auf dem Tisch herumrotieren, wenn man sie nicht fixiert. Für den bezahlbaren Preis war es aber ok. Ich saß an der Tür mit Blick auf die Straße, und genau gegenüber räkelten sich halbnackte Damen im Schaufenster… Das ist Amsterdam.
Empfohlene Grundeinstellung für deinen Sack oder: Diffuse Blinn-Phong AO Mesh, update
[x] Problem solved. Eine Woche Versuch und Irrtum.
Falls irgendjemand außer mir sich für dieses Problem interessiert – was genauso wahrscheinlich ist wie eine Nutella-Dose im Weltraum* -, hier die Lösung:
Nachdem ich PBR auf „blank“ bzw. „default“ gesetzt hatte, behielt das Objekt (der „Salzsack“) auch nach wiederholtem Rezzen sowohl Farbe als auch Helligkeit.
Der Clou ist: „Traditionelles“ Erstellen von Objekten – nur mit Polygonen – hätte für so einen virtuellen Sack zwei Prims gebraucht – einen für den Sack, einen anderen für die „Füllung“, die auch nur die normale geometrische Form annehmen kann, Kugel, Halbkugel, Kegel. Oder man hätte ein so genanntes Sculpted Prim nehmen müssen, um die Polygone zum Beispiel am Rand abrunden zu können, damit sie realistischer aussehen. Das aber reduziert nicht die Zahl der Prims, die man für ein kompliziertes Objekt braucht. Mesh braucht neu ein Polygon für den Sack. Das ist ein Entwicklungssprung wie von der Kutsche zum Automobil.
Ich habe dabei viel gelernt über Mesh-Objekte und -Texturen, auch wenn ich zwischendurch ziemlich unanständig fluchten musste. Texturen sind das eine, neue Objekte mit Bforartists erstellen etwas anderes. Aber das wird schon.
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* Wie blöd kann man sein, Sueddeutsche und „ein Experte vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)“? Nutella wird in den USA primär in Plastikbehältern (PET) statt in Gläsern verkauft, um Transportkosten zu sparen. Kunststoff ist dort leichter recycelbar. Diese Verpackung ist leichter, aber das Produkt schmeckt durch eine leicht veränderte Rezeptur oft anders als die europäische Version. Die Gläser sind in großen US-Supermärkten weit verbreitet.
Unter Klötzchen
Während wir auf mehr Fakten warten, um die Weltläufte richtig interpretieren zu können, schauen wir uns ein Video auf Instagram oder auf X an.
Widernatürlich bei etwas liegen

In den sozialen Medien kursiert das Gerücht, in Kanada sei das öffentliche Zitieren bestimmter Bibelstellen in Zukunft strafbar. Das musste ich natürlich recherchieren, zumal die Religioten sich jetzt schon echauffieren.
| Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel. Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du an ihm unrein wirst. Und keine Frau soll vor ein Tier treten, dass es sie begatte; es ist ein schändlicher Frevel. (Levitikus aka 3. Buch Mose 18, V. 22) |
Es ist aber alles ganz anders: Kanada wird im Gegensatz zu Deutschland säkularer.
| Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben. (1. Korinther 6,9–10) |
Was geplant ist:
– Gebete in der Öffentlichkeit sollen reguliert werden. [Vorbildlich!]
– Wer bestimmte Bibelstellen öffentlich zitiert, wird wegen „Hassrede“ strafrechtlich verfolgt. [Was ist mit dem Koran??]
– Die Erziehung der eigenen Kinder in bestimmten, aber anerkannten Glaubensrichtungen sollte als Indoktrination strafrechtlich verfolgt werden.
– Die etwa von den Zeugen Jehovas praktizierte soziale Distanzierung gegenüber ausgeschlossenen oder ehemaligen Mitgliedern, die der Organisation öffentlich schaden, gilt als soziale Diskriminierung und institutionalisierte Ausgrenzung.
| Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer treiben mit Männern Unzucht und erhalten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. (1. Römer 1, 26–27) |
Leider erfährt man nichts darüber, wie man damit umgeht, wenn Muslime sich von ihrer Religion lossagen und dann bedroht werden – was die Regel ist.
| Wenn jemand bei einem Manne schläft wie bei einer Frau, so haben sie beide getan, was ein Gräuel ist, und sollen des Todes sterben; ihre Blutschuld komme über sie. Wenn jemand eine Frau nimmt und ihre Mutter dazu, der hat eine Schandtat begangen; man soll ihn mit Feuer verbrennen und die beiden Frauen auch, damit keine Schandtat unter euch sei. Wenn jemand bei einem Tiere liegt, der soll des Todes sterben und auch das Tier soll man töten. Wenn eine Frau sich irgendeinem Tier naht, dass es sie begattet, so sollst du sie töten und das Tier auch. Des Todes sollen sie sterben; ihre Blutschuld komme über sie. Wenn jemand seine Schwester nimmt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter, und er sieht ihre Scham und sie sieht seine Scham, so ist das Blutschande; sie sollen ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks. Er hat die Scham seiner Schwester entblößt; er soll seine Schuld tragen. Wenn ein Mann bei einer Frau schläft zur Zeit ihrer Tage und ihre Scham aufdeckt, hat er die Quelle ihres Blutes entblößt und sie hat die Quelle ihres Blutes entblößt; sie sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden. (Levitikus 20, V. 13ff) |
Praise be to Allah und anderes
Propaganda-Front
Man muss schon zugeben, dass Trump eine Sprache spricht, die Muslime überall auf der Welt verstehen. Unsere Politiker würden sich eher die Zunge abbeißen, anstatt Klartext zu reden.
By the way. Nimm dies, Göttingen: (Sound!) Praise be to Allah again!
Innere Front
Wir haben noch Harald Martenstein hinter der Paywall der bürgerlichen Presse: „Sippenhaft, Kontakt- und Kollektivschuld sind totalitäre Ideen. Der Druck, aufzustehen und sich öffentlich zu bekennen oder zu distanzieren, ist bei religiösen Fanatikern, bei Nazis, bei Woken und bei Kommunisten üblich. In einer Demokratie muss man sich von Straftätern nicht ausdrücklich distanzieren. Es reicht, selbst kein Straftäter zu sein.“
Vade retro! Der ist auf Fratzenbuch mit jemandem „befreundet“, der einen Putinisten kennt! Soziale Ächtung sofort!
Persische Front
Die Qualitätsboulevardmedien berichten zuverlässig über das, was andere schon längst herausgefunden haben: „Laut dem Rechercheportal Axios verbreitete der US-Auslandsnachrichtendienst CIA innerhalb des Irans die Information, dass US-Streitkräfte den vermissten Offizier bereits gefunden hätten und versuchten, ihn über Land zu evakuieren. Ziel dieser Täuschung war es, iranische Kräfte in die Irre zu führen und die tatsächliche Suchaktion zu verbergen.“
Bonus (Instagram): „Two Israeli commando units — Sayeret Matkal and Unit 5101 “Shaldag” — participated in the rescue of the American pilot near Isfahan, according to the latest reports. Sayeret Matkal is the IDF’s elite general‑purpose commando unit with deep‑penetration and hostage‑rescue capabilities. Shaldag is an Israeli Air Force special forces unit trained for clandestine operations, reconnaissance, and combat search‑and‑rescue missions behind enemy lines.“
Das schreit natürlich nach einer Netflix-Version.

Secondlife-Front
Ich kämpfe schon seit mehreren Stunden Tagen mit komplizierten Mesh-Texturen, während ChatGPT mich immer wieder in die Irre führt. Ich war nur zu faul, mich durch die einschlägigen Tutorials zu zappen. Es kann doch nicht so schwierig sein, die Textur eines einfachen virtuellen Sackes zu modifizieren? Ist es aber – verdammt kompliziert… Also doch die Tutorials. Man lernt nie aus.

Tierische Front
Für Randy erfüllte sich ein Männertraum. (Habe übersehen, dass die Story schon 2014 spielte.)
Papiernes Impfen

Ich war heute mit meinem uralten Impfpass in der tropenmedizinischen Amulanz der Charite und habe mich gegen allerlei Exotisches impfen lassen.
Mit der Digitalisierung ist es nicht weit her. Ich kann mich zwar über Doctolib anmelden und Dokumente hochladen, was ich auch tat, aber die können das da nicht herunterladen. Zudem muss man alles noch mal per Hand machen: Den Fragebogen gibt es zwar auf der Website, aber man kann online das pdf nicht ausfüllen, sondern müsste es ausdrucken, ausfüllen und dann wieder einscannen… halt, nein, man kann es nirgendwohin verschicken, sondern müsste es in Papierform mitnehmen.
Wird sich das irgendwann ändern? Ich fürchte nicht. Immerhin habe ich dort keine Faxgeräte gesehen. Aber vermutlich habe ich nur nicht genau genug hinschaut.
Alte Knochen
Nein, die Aufnahme zeigt keine Dinosaurier-Knochen, sondern mein Handgelenk aus radiologischer Sicht.
Deutschland, rot-weiß
Es gibt wohl kein öffentliches Gebäude in Berlin mehr, das nicht durch die omnipräsenten hässlichen rot-weißen Plastik-Absperrgitter verunziert worden ist. Touristen, die das fotografieren, werden zuhause erklären müssen, warum das in anderen Ländern nicht so ist. Ich wüsste darauf keine Antwort, außer vielleicht, dass auf vielen Memes in sozialen Medien die Deutschen immer mit Schutzhelm gezeigt werden. #Nachtschicht


























































































