Picknick in Schland

schlandschland

Das Picknick mit Freunden war in Eberswalde nordwestlich der Schleuse Kupferhammer am historischen Finowkanal. Ich empfehle, das oberes Foto zu vergrößern wegen der Details.)

Quasimodo being burned

notre dame
Notre Dame, Paris, von mir 1971 fotografiert

What’s on Weibo: „While many people across the world are mourning the devastating fire that left parts of the 800-year-old Notre Dame Cathedral in Paris completely destroyed, Chinese social media users have collectively responded by remembering a painful part of China’s history: the burning of the Old Summer Palace in 1860 by Western forces.“

Interessante Diskussion dort, und Recht haben sie auch.

Zum Linksradikalismus bekehrte Blondine

gala

Gefunden in den so genannten „sozialen“ Netzen. Vermutlich ist das ein Fake, aber der würde zur Yellow Press passen. Ich kenne die Dame nicht und habe das Gefühl, dass ich auch nichts verpasst habe.

Berlin, retro

berlin

Ganz großartig: Berlin damals (z. B. 80-er Jahre) und heute, im Vergleich fotografiert. (ReFilm.io)

Was sind und zu welchem Ende sehen wir Dias?

dias

Gibt es eigentlich noch so genannte Dia-Abende?

Für die Nachgeborenen: Das Dia ist ein fotografischer Film, „der nach seiner Entwicklung Grauwerte oder Farben in einer natürlichen Ansicht zeigt. Nach der Entwicklung und dem Zerschneiden des Films entstehen einzelne Diapositive, die oft zur Projektion genutzt werden. (…) Die bevorzugte Präsentationsform von Dias ist die Projektion.“

Geschwindigkeit: 27588 km/h

ISS

Normalerweise empfehle ich keine Apps von Google Play, aber ISS HD Live ist richtig schön und gratis. Gibt es auch werbefrei.

Unter Aluhüten

Schöner und kluger Artikel im Tagesspiegel über das „grüne“ Milieu: „Denn in Wahrheit bedient die Öko-Partei seit vielen Jahren ein Publikum, dass sich nicht zuletzt aus Aluhüten zusammensetzt.“

Keine Toleranz!

autokorso

Ceterum censeo: Autokorsen sollte man verbieten, auch bei Hochzeiten. Das hier – vor dem Rathaus Spandau – ist nicht nur eine Unverschämtheit, sondern auch ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz sowie ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Da können schon ein paar Jahre Freiheitsstrafe zusammenkommen.

Im Tagesspiegel lesen wir dazu: „Allerdings können die Polizisten wunderbar penibel sein, dass es eine wahre Freude ist. Es wurde außerdem nicht am rechten Straßenrand geparkt, es wurde gehupt, der Warnblinker wurde ohne Grund benutzt – das Tanzen auf der Straße ist das kleinste Übel. Aber auch dafür wird sich bestimmt ein Paragraph finden lassen, oder? Die Kennzeichen sind bekannt; die Halter werden kontaktiert. Zeugen sollen sich bitte melden unter 4664-272800.“

Ich fantasiere gleich weiter: In Kanada dürfen Angestellte der Stadt keine religiösen Symbole zeigen. „Bill 21 will prevent civil servants from wearing symbols such as head coverings like the kippah, turban, hijabs.“

Leider fordern das die Rechte. Ist die Linke in Kanada, wer auch immer das sei, nicht mehr für einen säkularen Staat?

Auch in Berlin nimmt die Hijabisierung der städtischen Krankenhäuser immer mehr zu.

Soll das heißen, dass die „Linken“ weltweit die Religionskritik vor und seit Marx jetzt außen vor lassen und stattdessen Toleranz gegenüber Religioten fordern? Nicht mit mir.

Oralsex oder: Der Obrigkeit den Arsch hinhalten

oralsex

Via Twitter und Kölner Stadtanzeiger:
On the walls of Cologne City Hall, hidden under a larger statue of Archbishop Konrad von Hochstaden, is a carving showing a man giving oral sex to himself. It dates to around 1410 and no one really knows why it’s there.

Hat hier jemand eine Idee?

Nicht ohne meinen Chapeau Claque

mädchen

Berlin 1982, Flohmarkt am Potsdamer Platz, der Mann mit dem Zylinder bin ich.

Guckst Du?

mädchen

Berlin 1982, Flohmarkt am Potsdamer Platz

Herumranken

ranke

Sorry, dass ich das Publikum mit unpolitischem Kram belästige, aber ich habe da mal eine Frage: Im Hof rankt ein Gewächs die Wand hoch, ganz ohne eine botanisch-gärtnerische Kletterhilfe. Ich habe mir zwei Blättchen abgerissen und siehe, das Zeug will auch bei mir weiterwachsen und wirft nach einer Woche schon einen zarten Trieb. Ist das Efeu oder eine sonstige Ranke? Habe gerade kein Pflanzenbestimmungsbuch zur Hand…

Furious Chicken et al

naked woman chicken

„Viaje Fantástico“ von Roberto Fabelo, Plaza Vieja, Havana

Zwei Meldungen interessierten mich heute:

Furious French chickens team up to henpeck fox to death – dazu ein wie immer wunderbar süffisanter Bericht von IFLScience: „It’s very hard to take chickens seriously. Every now and again, though, these clucky creatures like to remind us they are not ones to be pushed around. After all, they are descended from dinosaurs.

A furious gang of chickens at a poultry farm in France are suspected of killing a fox that snuck into their coop looking for a tasty snack…“

Ebendort: „Nearly half of British women don’t know where the vagina is. And it gets much worse.“

Sollte das mit dem Protestantismus zutun haben? Ich erinnere mich an diverse Szenen bei Monthy Python, die das thematisieren.

Generalszug

westberlin

West-Berlin, Westberlin, Berlin (West) – eine dieser Begriffe durfte man an der „Freien“ Universität nicht verwenden.

Das gefühlte Herz des alten Westens schlug jedenfalls am Kurfürstendamm. Hier: Tauentzienstrasse. Was der Generalszug ist, wusste ich bis eben noch nicht.

Ergib dich Witz, du bist umzingelt!

By the way: Man darf sich über alle Geschlechter lustig machen – falls ihr das noch nicht wusstet. Oder sieht das jemand anders?

By the way: Ich als Preusse finde alles Karnevalistische zum Kotzen.

Der Frühling über den Dächern von Berlin

berlinberlin

(Vorsicht, die großen Versionen haben einige Megabytchen!)

Schönheit und Hoffnung

fresken

„Love and sensuality in the frescoes of Regio V“ – „An elegant and sensual bedroom re-emerges in its entire beauty from the Regio V excavation at Pompeii“. Wieso kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die alten Römer einen weitaus besseren Geschmack hatten als alle Innendesigner von heute?

communism in space

„How Soviet Artists Imagined Communist Life in Space“ – mir gefällt die vielleicht naive Hoffnung, die aus den Bildern hervorscheint. Man glaubte noch an das Schöne, Wahre und Gute, das sich in der Zukunft einstellen sollte.

Religiotisierung und Laizität

Die Schweiz macht vor, was ein säkularer Staat ist und wie er sein sollte. Die NZZ berichtet: „Genfer Staatsangestellte dürfen kein Kopftuch, keine Kippa und kein Kreuz mehr tragen“.

Warum geht so etwas hierzulande nicht? Wenn die Schweiz nicht so teuer wäre, könnte man angesichts der Religiotisierung und Hijabisierung deutscher Städte dorthin auswandern.

Interessant, wer dagegen war: „die Bedenken der Referendumsführer, die sich aus linken Parteien, muslimischen Verbänden, Feministinnen und Gewerkschaften zusammensetzen“…

Gestört

Tagesspiegel: „Schwere Defizite bei Berlins künftigen Erstklässlern – Rund ein Drittel der Fünfjährigen hat vielfältige Störungen – auch dann, wenn sie eine Kita besucht haben.

„Grenzwertige“ oder „auffällige“ Befunde zeigt ein Fünftel der deutschstämmigen Kinder und der Kinder aus westlichen Industriestaaten, ein Drittel der Kinder aus Osteuropa, 36 Prozent der türkischstämmigen und über 40 Prozent der arabischstämmigen Fünfjährigen.“

Für politische Pappnasen ist das natürlich ein gefundenes Fressen. Ich kann mir aber das Ergebnis nicht wirklich erklären. Für die Zukunft sehe ich da schwarz.

Traumjob Lebensretter

notaufnahme

Leider Privatfernsehen (TV Now/RTL Now) und mit nervigen Werbeunterbrechungen, aber trotzdem ein Einblick in meinen Arbeitsplatz in der Notaufnahme im Urban-Krankenhaus (nein, ich bin nicht zu sehen, nur einer meiner Security-Kollegen und viele andere Ärzte, Schwestern und Pfleger).

„Kreuzberger Nächte sind lang. Vor allem im Vivantes Klinikum Am Urban. Die Reportage ‚Traumjob Lebensretter? Hauptstadtärzte im Dauereinsatz‘ zeigt den Alltag in der Notaufnahme. Hier wird die Nacht zum Tag: Die Rettungsstelle in Kreuzberg hat im Jahr ca. 50.000 Einsätze. Die Ärzte hetzen von einem Notfall zum nächsten.“

Das heißt: ca. 180-250 Patienten am Tag im 24-Stunden-Betrieb. Während der Filmaufnahmen war es jedoch verhältnismäßig leer.

← Next entriesOlder entries