Trockenfisch aus Amanaven

amanavenamanaven

Amanaven, Cumaribo, Vichada, Kolumbien 1998. Dort war damals nichts, außer ein paar Hütten und Trockenfisch. Heute machen die auf Ökologie.

Auf der anderen Seite des Rio Guaviare, der dort in den Orinoco mündet, liegt das venezolanische San Fernando de Atabapo.

Templo de la Merced [Update]

Pasto Iglesia San Felipe

Mit diesem Foto, ebenfalls am 11. oder 12. Dezember 1979 aufgenommen, hatte ich ein schwieriges Problem zu lösen. Ich wusste nur noch, dass es eine Kirche in Pasto, Kolumbien zeigt – und vielleicht ist es auch seitenverkehrt?

Nachdem ich in Spanisch und Englisch nach Bildern von Kirchen in Pasto gegoogelt hatte, stellt sich heraus, dass eben diese Kirche bei Alamy.com falsch beschriftet/getaggt worden war. Es handelt sich mitnichten um die Kirche San Francisco, sondern um die Iglesia San Felipe. Offenbar bin ich auch wieder der einzige Mensch, der ein Foto aus diesem Blickwinkel geschossen hat.

Mit Google Earth habe ich sie wiedergefunden, aber ich kann mir die Perspektive des Fotos nicht erklären – außer mit der Tatsache, dass es schon fast vierzig Jahre her ist und alles dort umgebaut wurde. Die genaue Adresse ist Cra. 27 #12-41, Pasto, Nariño, Kolumbien.

In meinem Reisetagebuch steht nicht viel, ausser dass es saukalt war und oft geregnet hat und dass ich froh war, am einem der nächsten Tage in einem klapprigen Bus nach Tumaco an der heißen Pazifik-Küste zu sitzen.

[Update] die kundiger Leserschaft hat mich jetzt überzeugt, dass es sich um den Templo de la Merced handelt. Und ich habe noch mal nachgesehen: Ich habe irdendwo in der Calle 19 übernachtet. Dann stimmt auch der Blickwinkel. Die freie Fläche im Vordergrund könnte der heutige Plaza del Carnaval sein.

Pasto, backstage

Pasto

Fotografiert Anfang Dezember 1979 in Pasto, Kolumbien.

Villavicencio

villavicencio

Villavicencio in den Llanos Kolumbiens, fotografiert 1982.

Es macht mir gerade Spaß, da ich einige Fotos entdeckt habe, die ich noch nicht publiziert hatte, herauszufinden, was genau zu sehen ist. Hier war es kompliziert: Erst die Kirche, die vorn etwas verschwommen zu sehen ist, half mir weiter. Es ist die Catedral de Nuestra Señora del Carmen de Villavicencio. Per Google Maps erkennt man, dass ich das Foto von Norden her aufgenommen hatte; vor der Kathedrale ist der Plaza de los Libertadores, und südlich davon – am Rand des Platzes – das markante Hochhaus.

Auf der Website Historia de la Calle Real (damit ist die Carrera 32 gemeint) entdeckte ich sogar ein aktuelles Foto des Gebäudes.

Colombia!

bandera colombia

Fotografiert 1982 in Bogota.

Versteckte Schonheit

orchidee

Eine versteckte Schönheit im Dschungel Kolumbiens – Serranía de la Macarena (1982). Keine Ahnung, welche Pflanze das ist – lesen hier Floristen mit?

Anflug auf den Amazonas

amazonas

Der Amazonas beim Anflug auf Leticia (Kolumbien 1982) im Dreiländereck Kolumbien, Peru und Brasilien.

Am Rio Mira, revisited

Rio Mira

Benzinschmuggler brachten mich 1979 von der Pazifikküste Kolumbiens durch die Mangrovensümpfe des Rio Mira nach Ecuador. Vorn links sind meine Zehen zu sehen. (Nachtrag zu meinem Posting vom Januar 2015: Am Rio Mira“)

Colombia!

Bogota

Sweet memories… Bogotá, Kolumbien (1982)

Schlechte Aussichten in Kolumbien

macarenamacarenamacarenamacarenamacarena

Traurig, dass die Mehrheit der kolumbianischen Bevölkerung das Friedensabkommen zwischen der Regierung und der Guerilla FARC abgelehnt hat. Wer mehr über die Hintergründe wissen will, sollte die beste kolumbianische Wochenzeitung Semana lesen, die sowohl der Regierung als auch der Guerilla kritisch gegenübersteht: „Las víctimas votaron por el Sí“. Die Opfer und die Betroffenen des Bürgerkrieges waren mehrheitlich für das Abkommen (vgl. die Wahlergebnisse der Regionen), das reaktionäre Kleinbürgertum in den Städten stimmte gegen den Frieden.

Das überrascht nicht. Man kann die Situation mit der in Chile zu Zeiten Allendes vergleichen. Auch damals war die städtische Kleinbourgeosie gegen den (linken) Präsidenten – und die herrschende Klasse sowieso. In Kolumbien ist der gegenwärtige Präsident nicht links, aber er ist immerhin vernünftig.

Ich war 1982 im von der Guerilla FARC mehr oder weniger kontrollierten Gebiet südwestlich von Villavicencio. Ich war jung und naiv, heute wäre ich vorsichtiger. Es ist mir aber nichts passiert.

Ausgangspunkt war der winzige Ort Vistahermosa (wörtlich: „Wundervolle Aussicht“, vgl. Fotos oben). Mehr dazu hier („In der Serranía de la Macarena“, 06.03.2911) und auf spiggel.de: „Dschungelfieber“ (27.01.2004) und „Das Cucaracha-Massaker“ (28.01.2004).

Fútbol Democrático

solimoes

Leticia am Amazonas im Süden Kolumbiens. Das Foto habe ich 1982 gemacht. Wem fällt etwas Überraschendes auf?

Am Rio Magdalena

San AugustinBurksSan AugustinSan Augustin

Diese Fotos habe ich 1979 in San Agustín in den kolumbianischen Anden fotografiert. Im Tal fließt der Oberlauf des Rio Magadalena, des größten Flusses Kolumbiens, er ist ungefähr so lang wie der Rhein. Am Hang gegenüber (3. Bild) kann man den schmalen Pfad erkennen, der im Zickzack nach oben führt. Der auf dem Pferd bin ich.

In Pinalito und um Pinalito herum

vogel

Das bin ich 1982 in Pinalito – das damals Vista Hermosa hieß – am Rio Guejar im Osten Kolumbiens (heute Einflussgebiet der FARC), etwas östlich der Serranía De La Macarena (die ich damals erkundet habe). Bis genau dorthin sind übrigens auch die Konquistadoren Georg Hohermuths im 16. Jahrhundert gekommen.

Am Solimões aka Amazonas

solimoes

Der Amazonas, dessen Oberlauf in Brasilien Solimões genannt wird; hier der Anflug auf Leticia im Süden Kolumbiens.

Bogotá, ganz entzückend

colombia market

Eine Ärztin, die in der Rettungsstelle des Krankenhauses beschäftigt ist, in dem ich als „Bodyguard“ arbeite, und die aus Kolumbien stammt, war neulich in Bogotá und hat mir etwas mitgebracht. Ist das nicht ganz entzückend? (Ja, sie auch.)

Am Rio Mira

tumaco

Am Pazifik, im Südostenwesten Kolumbiens, November 1979.

Die gefährlichsten Tage meines Lebens habe ich verbracht, ohne davon zu wissen, dass ich beinahe hätte umkommen können. Wir machten Station in Pasto im Süden Kolumbiens. Was war die interessanteste Route nach Ecuador? Warum nicht an den Pazifik, nach Tumaco, und dort per Fischerboot – oder sonstwie – die Küste entlang nach Süden?

Wir nahmen einen klapprigen Nachtbus. Kurz nach Sonnenaufgang erreichten wir die Küste: eine höllische Hitze schlägt uns entgegen. Tumaco liegt auf mehreren kleinen Inseln, die meisten Häuser sind auf hölzernen Stelzen gebaut.

Aus meinem Reisetagebuch: „Ein dreckiges Nest, jede Menge Hafenbars der untersten Kategorie. Nur Schwarze. Aber aus jedem Radio schallt gute Musik [Bahia Pacifico, 3 Mb] Ich muss zur Toilette, es gibt keine. Es spricht sich schnell herum, dass zwei Gringos nach Ecuador wollen. Wir fallen auf wie Zebras in einem Pferdestall. Nach einer halben Stunde kommt das erste Angebot – angeblich ein Fischer. Ein paar Jungen laufen in unserem Auftrag herum und holen andere Offerten ein. Das senkt den Preis um zwei Drittel.

Man bringt uns zur DAS, der „Drogen-“ oder auch Geheimpolizei Departamentos Admistrativo de Seguridad. Finstere Kerle, und vermutlich arbeiteten sie mit den Paramilitärs zusammen. Wir quatschen mit den Burschen eine Weile, weil der chefe nicht da ist, tumacovielleicht schläft er noch – es ist erst sechs Uhr. Einer der Geheimpolizisten versucht, meinen Rucksack in die Luft zu stemmen, scheitert aber kläglich. Die anderen wollen sich nicht lumpen lassen, aber die 25 Kilo sind einfach zu viel für sie. Wir müssen alle lachen. Das entspannt die Situation. Endlich kriegen wir einen Ausreisestempel.“

Was ich damals nicht wusste: Tumaco und die südliche Pazifikküste werden regelmäßig von schweren Seebeben heimgesucht, die hohe Flutwellen – Tsunamis verursachen. Nur kurze Zeit nach unserem Aufenthalt brach ein derartiges Beben über die Stadt herein, mit einer fast drei Meter hohen Flutwelle – es gab über 200 Tote. Erst heute, im Zeitalter des Internet, habe ich herausgefunden, wo ungefähr wir in den nächsten zehn Stunden waren – in den Mangroven-Sümpfen südlich Tumacos, die die ganze Halbinsel bedecken, und die für jemanden, der sich nicht sehr gut auskennt, ein Irrgarten sind, in dem man ohne Führer verloren wäre.

Der „Fischer“ wartet schon im „Hafen“: ein Einbaum, sechs Benzinfässer und ein einarmiger „Gehilfe“. Den Arm, so erzählt er später, hat der muchacho beim Fischen mit Dynamit verloren. Und der Fischer will gar nicht fischen, sondern Benzin aus Ecuador nach Kolumbien schmuggeln. Eine illustre Gesellschaft. Wir haben gar keinen Proviant, nur eine Flasche Anisschnaps – Pisco, spanisch einfach: aguardiente. Der „Fischer“ und der Einarmige bekommen auch ihren Anteil, und gegen Mittag sind wir alle sehr fröhlich.

Wir fahren stundenlang durch kleine Flussarme. Oft springen wir ins Wasser, um das Boot über seichte Stellen zu schieben. Wir passieren mehrere Male ärmliche Hütten mitten im Sumpf, die ausschliesslich von Schwarzen bewohnt werden – wovon die leben, bleibt ein Rätsel. Auch sie sollen „Fischer“ sein. Sie begrüssen uns mit einem großen Hallo, als seien wir irgendwelche freundlichen Tropenforscher, die auf bisher unbekannte „Eingeborene“ gestoßen sind.

Endlich erreichen wir die Mündung des Rio Mira in den Pazifik. Dann geht es stracks nach Süden, aber nicht über das offene Meer. Am späten Nachmittag sehen wir einen Einbaum mit schnellem Aussenborder auf uns Kurs nehmen. Darin sitzen bewaffnete Männer, und wir beginnen uns unbehaglich zu fühlen. Ausserdem schiessen die ein paar Mal in die Luft, was wohl nicht als Gruß gemeint ist. Unser „Fischer“ stellt sofort den Motor ab, und wir treiben, bis der Einbaum längsseits scheuert. Zum Glück sind es weder Piraten noch Paramilitärs aus Kolumbien, sondern die „Grenztruppen“ Ecuadors. Unser „Fischer“ darf nicht weiterfahren, sondern muss zurück, und uns nehmen sie mit nach einem ausgiebigen Palaver über Sinn und Zweck unseres Daseins mit nach San Lorenzo, Ecuador, ein damals noch hinterwäldlerisches Nest. Das war ohnehin unser Ziel. Wie praktisch. Ein Hoch auf die ecuadorianischen „Grenztruppen“!

tumaco

Das Posting erschien schon hier vor elf Jahren. Die Links habe ich aktualisiert und ein paar Details geändert.

Schwankende Gestalten

bridge

Hier gehe ich über eine Brücke im Tal des Rio Magdalena in Kolumbien (1979). (Der Fluss kommt auch in meinem Roman „Die Konquistadoren“ vor.)

Und an wen erinnert uns das jetzt?

Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten,
Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.
Versuch ich wohl, euch diesmal festzuhalten?
Fühl ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?
Ihr drängt euch zu! nun gut, so mögt ihr walten,
Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt;
Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert
Vom Zauberhauch, der euren Zug umwittert.

Muss man kennen.

Why the Security of USB Is Fundamentally Broken

usb

Die Karte zeigt übrigens eine Reiseroute, die ich 1982 geplant hatte. Meine damalige Lebensabschnittsgefährtin wollte dann aber doch nicht durchs Darien Gap (awesome story!) marschieren. (Ja! Zu Fuß und per Boot und nicht per Jeep! Das geht!) Wir sind (leider) von Panama nach Kolumbien geflogen. Ich weiß nicht, ob ich da jemals noch hinkomme. Allein würde ich das nicht machen, aber eine Lebensabschnittsgefährtin müsste schon sehr tough sein.

Wired: „Why the Security of USB Is Fundamentally Broken“:
Computer users pass around USB sticks like silicon business cards. Although we know they often carry malware infections, we depend on antivirus scans and the occasional reformatting to keep our thumbdrives from becoming the carrier for the next digital epidemic. But the security problems with USB devices run deeper than you think: Their risk isn’t just in what they carry, it’s built into the core of how they work.

Das wäre ja noch schöner, wenn ich USD-Sticks fremder Leute an meine Rechner ließe. Autostart via USB – ohne meine jeweilige ausdrückliche Erlaubnis? Igitt. (Und natürlich ist unter Windows auch mein BIOS verrammelt und verriegelt.)

All manner of USB devices from keyboards and mice to smartphones have firmware that can be reprogrammed—in addition to USB memory sticks, Nohl and Lell say they’ve also tested their attack on an Android handset plugged into a PC.

Das Problem haben Karsten Nohl (Security Research Labs GmbH, Berlin, und Jakob Lell (Blog) aufgedeckt. Das Thema wird auch auf der Blackhat 2014 vorgestellt werden:

This talk introduces a new form of malware that operates from controller chips inside USB devices. USB sticks, as an example, can be reprogrammed to spoof various other device types in order to take control of a computer, exfiltrate data, or spy on the user. We demonstrate a full system compromise from USB and a self-replicating USB virus not detectable with current defenses.

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die Artikel schreiben mit dem Tenor „das Ende ist nahe“. Panikmache ist fehl am Platz. Das mag daran liegen, dass ich nicht für Geheimdienste arbeite, wie mir von einigen Verschwörungstheoretikern vom CCC seit meher als einem Jahrzehnt immer wieder unterstellt wird (vermutlich arbeiten gerade die für Geheimdienste). Die meisten Artikel in deutschen Medien über das obige Thema hinterlassen Laien mit dem Gefühl zurück: Die sind schon drin in meinem Computer, und man kann eh nichts tun. Das halte ich für kontroproduktiv, defätistisch und erst recht im Sinne der Dienste.

Ich sehe gerade, dass Heise etwas zum Thema berichtet. (Hätte ich mir denken können, ich bin über Bruce Schneider zur Wired gekommen.)

Die Kommunikation zwischen PC und USB-Sticks setzt auf das altbewährte SCSI-Protokoll auf. Dabei implementieren die Controller-Chips der Sticks mehr oder weniger SCSI-konform zusätzliche Hersteller-spezifische Erweiterungen. Über die kann Software auf dem PC dann etwa die Firmware des Sticks auslesen und auch einen neue, etwas modifizierte Firmware schreiben. Sicherheitsfunktionen, die dies irgendwie absichern würden, gibt es in der Regel nicht. (…) Um dann wiederum weitere Sticks zu infizieren, benötigt der Schadcode zwar Systemrechte, doch die lassen sich in der Regel ohne allzu großen Aufwand beschaffen – insbesondere, wenn man bereits „an der Tastatur sitzt.

Also ich weiß nicht. Das ist ja alles logisch, aber funktioniert nur unter bestimmten Voraussetzungen. Wie will jemand zum Beispiel an mein System-Passwort kommen?

Der Heise-Artikel zeigt auch anschaulich, dass Antiviren-Software Schlangenöl ist. Quod erat demonstrandum.

Kolumbien: Frieden könnte möglich sein

Al Jazeera: „Colombian President Juan Manuel Santos has won a second term, beating right-wing challenger Oscar Ivan Zuluaga in a vote that will allow peace talks with FARC rebels to continue and seek an end to five decades of war.“

Endlich. Dazu america21.de: „Friedensgespräche mit ELN-Guerilla in Kolumbien“.

Lieber Bürgerkrieg als Verhandlungen oder: Die größten Kritiker der Elche sind oft selber welche

BogotaBogota

Die Fotos sind 1982 in Bogota, Kolumbien auf genommen worden. Das untere Bild zeigt mich.

Kolumbien bleibt weiterhin das einzige Land Lateinamerikas, das mehrheitlich rechts wählt. amerika21.de:

Die Abstimmung zwischen den beiden Kandidaten kommt einem Referendum über den Fortgang der Friedensverhandlungen mit der FARC-Guerilla in Havanna gleich. Präsident Santos, der die Friedensgespräche mit der FARC im September 2012 initiierte, hat den Friedensprozess zu seinem persönlichen Projekt gemacht und die Wahlkampfkampagne fast ausschließlich darauf aufgebaut. Zuluaga folgt seinem größten Unterstützer, dem Ex-Präsidenten Álvaro Uribe, und fordert einen Abbruch der Gespräche. Er spricht sich für einen militärischen Sieg über die Guerilla aus.

Die USA wird es freuen. Bei Wikipedia findet man die interessanten Sätze:

Álvaro Uribe Vélez ist der erste von fünf Söhnen des Großgrundbesitzers Alberto Uribe Sierra und seiner Frau Laura Vélez. (…) Sein Vater wurde 1983 unter unerklärten Umständen ermordet. Laut Álvaro Uribes eigenen Angaben wurde sein Vater von der FARC-Guerilla ermordet, als er versuchte, einer drohenden Entführung zu entkommen. Ein Bericht von Mitarbeitern der U.S. Defense Intelligence Agency DIA von 1991 nennt jedoch seine Verbindungen zum Drogenhandel als Grund für seine Ermordung. Der Bericht über „die wichtigsten kolumbianischen Drogenhändler, die von den kolumbianischen Drogenkartellen für Sicherheit, Transport, Vertrieb, Sammlung und Stärkung von Drogenoperationen, angestellt wurden“, führt Álvaro Uribe als Nummer 82.

Über den Klassenkampf in Kolumbien („Leftist Extremists?“) hatte ich hier schon geschrieben.

Older entries