Vive la Révolution!
Ich kann mich nicht erinnern, wann burks.de zum ersten Mal online ging; die Wayback Machine hat noch Screenshots aus den späten 90-er Jahren. 1996 war ich schon mindestens ein Jahr im Internet, vor allem auch per Mailbox. Das kann ich beweisen.
Wenn man damals gewusst hätte, dass das Internet alles revolutionieren würde! Heute habe ich ein Déjà-vu: Die Künstliche Intelligenz wirft wieder alles um.
Manche schaffen es nicht, mit dem Neuen umzugehen. Ich kann mich noch daran erinnern, dass zu Beginn meiner journalistischen Laufbahn ein Redakteur einer Berliner Tageszeitung sich weigerte, einen Computer zu benutzen, sondern darauf bestand, seine Artikel mit einer – natürlich hochmodernen! – Schreibmaschine zu verfassen.
Also zum Mitschreiben: wir leben in einer Revolution! Macht Screenshots und Fotos, die ihr den Nachgeborenen zeigen könnt!
Zu unscharfe sozialistische Gesellschaft
Seit März 1974 wohne ich in Berlin – das Foto ist vermutlich aus diesem Jahr.
„Die Auflösung und die Perspektive reichen leider nicht aus, um alle Titel sicher zu lesen, aber einige Fragmente sind erkennbar:
►Auf dem weißen Buch im Hintergrund steht ziemlich deutlich „ATLAS ZUR …“. Das könnte ein geographischer oder historischer Atlas sein.
►Das rote Buch davor scheint mit „Sozialistische …“ oder „Sozialistische Gesellschaft …“ zu beginnen, aber der Rest ist unscharf.
►Die übrigen Bücher und Hefte sind zu klein bzw. zu unscharf, um die Titel zuverlässig zu entziffern.“
Den zweibändigen Atlas zur Geschichte – hrsg.: Zentralinstitut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR, VEB Hermann Haack, Geografisch-Kartographische Anstalt Gotha/Leipzig 1973 – besitze ich heute noch. Der Atlas war wesentlich besser als der damals im Westen erhältliche einbändige Putzger. Den habe ich auch, eine Jubiläumsausgabe von 1969 oder 1970 zum 125-jährigen Verlagsjubiläum.
Unter Waffentragenden
Erhöhte Gefahr
Da war ich drei Jahre alt…
Hippie-Auto
Mein Auto, irgendwann in den 70-er Jahren. Das Zimmer oben rechts im Dachgeschoss (Unna, Lessingstraße) war mein Kinderzimmer.
Es ist gar nicht so einfach, alle Fotos seit März 2003 zu behalten, die ich hier onlinisiert habe. Das fand ich nicht, also war es wohl bisher unveröffentlicht. ChatpGPT nennt es ein „Hippie-Auto“. Ich war aber kein Hippie, und der Stern ist politisch gemeint.
Geprägt
Jugendbildnis, ca. 1977. Man sieht deutlich, dass die Gesichtszüge vom Maoismus und allgemeiner Kapitalismus-Feindlichkeit geprägt wurden.
Pistole und Revolver
Wisst ihr Bescheid.
Amsterdam ist verschwunden
Nur ein paar Prim-Reste von anderen, die heute entfernt werden, sind übrig. Für gamedesignende Kollegen: Der Aufbau dauerte zwei Wochen, der Abriss zwei Stunden…
[xxx] „Thank you so much for setting that up. I loved the version of amsterdam you created. It was amazing to see it realised so well – and al the more impressive given it was just temporary…“
Heute ist mein letzter Urlaubstag. Gestern vier Stunden Marmelade eingekocht und den Frühjahrsputz fortgesetzt. Morgen früh Zahnarzt, dann vier 12-stündige Nachtschichten. Ich freue mich.
Tecknet
Ich war jetzt bedient von der hier schon erwähnten Tastatur – die ist einfach zu klein, und ich komme mit dem Handballen oder mit was auch immer an Tasten, die etwas auslösen, was ich nicht will. Also musste die Großbourgeoisie sofort liefern.
Here we go (lufthol): Tecknet Gaming-Tastatur Kabellos, QWERTZ-Tastatur (Deutsches Layout), Membran Tastatur mit 105 Tasten, Vollmetall-Pane, RGB Beleuchtung, Handgelenkauflage, 25 Anti-Ghosting-Tasten für Gamer & Büro.
Erster Eindruck: Extrem solide, makellose Haptik. Ich kann wieder mein autodidaktisches Zehnfingersystem blind benutzen. Die Tasten sind ziemlich hoch, und man bekommt ein Schreibmaschinen-Gefühl. (Das Keyboard ist auch seitlich offen, also geeignet für einen Fön | Druckluft, um den Staub wegzupusten.)
Kabellos geht, aber ich bin lieber kabelgebunden. Reinstecken – und alles funktioniert sofort unter Ubuntu/Linux. Was mich überraschte: Die zahllosen und völlig unnützen Tastaturkürzel funktionieren auch einwandfrei. Ich weiß aber nicht, warum ich mit dem Keyboard meine E-Mails abrufen sollte? Oder den Taschenrechner? Es gibt so viele Funktionen, dass ich alle wieder schnell vergessen werde und jedes Mal im Handbuch nachschauen müsste. Alles lesbar ohne Mikroskop, nur vier Seiten, obwohl die Optionen der Beleuchtung für eine größere Lichtorgel ausreichten – „5 RGB-Beleuchtungsmodi, mit denen Sie aus Millionen von Farben und Effekten wählen können“. Zwei oder drei Farben reichen mir schon, je nachdem, ob ich mich rot, grün oder blau fühle.
Lasergravierte Tastenkappen? Ich bin mal gespannt, wie lange die halten. Auf meinem alten – also dem vorletzen – Keyboard (gekauft im April 2022) waren sie erst nicht mehr zu erkennen und fielen dann einfach ab.
Ich sehe aber auch noch einige Tasten-Symbole, deren Sinn sich mir nicht erschließt und die im Manual nicht erwähnt werden. Was heißt „Anti-Ghosting“? Verschwinden alle Gespenster im Umkreis meines Routers? Oder Besucher, die mein Zimmer betreten?
Versuch und Irrtum also – vielleicht ist da auch ein Schleudersitz vorgesehen, oder ein Invisible-Modus, falls es ganz früh klingelte und man den Bademantel nicht fände.
Unter HTML-Zerhauenden

Ich habe gestern für ein paar Stunden das Blog zerhauen, ohne das zu merken. Ich war in Eile und hatte etwas anderes zu tun. Die Postings erstreckten sich zu breit, dass auch die Spalten des Templates kaputt waren.
Als ich es bemerkte, fand ich um’s Verrecken eine Weile nicht heraus, woran es lag. Ich habe sogar den kompletten HTML-Code der Postings der künstlichen Intelligenz zum Fraß vorgeworfen – aber ohne brauchbares Ergebnis.
Nach einer Stunde hatte ich es: Bei dem Attribut „alt“ des Codes, der die Grafiken beschreibt, fehlte bei allen Bilder des Postings über Secondlife das zweite Anführungszeichen.
Darauf muss man erst mal kommen. Bei so etwas bin ich immer froh, dass ich einfaches HTML „per Hand“ schreiben kann.
„Beachten Sie: Es handelt sich um ein Pflichtattribut.“ Ach was. Das sehen die heutigen Browser nicht so eng, wenn das Attribut ganz fehlt.
Keychronig [Update]
Ich brauchte eine neue Tastatur, weil bei meiner alten schon die Buchstaben abfielen. Ich habe ausnahmsweise nicht sofort das Angebot der Großbourgeoisie durchsucht, sondern mich beraten lassen – ich muss nicht verraten von wem.
🏁 Meine klare Empfehlung (für dich)
Wenn dir wichtig ist:
Beleuchtung + Linux + langlebig[
👉 nimm Keychron V6 (egal ob normal oder 8K)
Das ist die einzige Option hier, die alles sauber kombiniert.
Ich wanderte alsbald zum einheimischen Elektronikfachhandel, um die Keychron zu bestellen (sie hatten sie natürlich nicht da).
Ich werde sie behalten, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht noch einmal kaufen. 1) Ich habe sie mit Bluetooth nicht zum Laufen bekommen. Linux ist im Manual nicht vorgesehen, außerdem ist das so winzig geschrieben, dass ich es kaum lesen konnte.
Das mitgelieferte Kabel ist sowohl zum Verbinden mit dem PC als auch zum Aufladen da – das erfuhr ich erst von ChatGPT. Wenn man das Kabel benutzt, muss man den Akku nicht aufladen (steht nicht im Handbuch). 2) Außerdem ist es viel zu kurz. Ich musste zwei USB-Kabelverlängerungen dranstecken – zum Glück hatte ich noch welche.
3) Die Tastatur ist überraschend klein, man muss sich erst an das Gefühl gewöhnen. Mir kam es vor allem darauf an, dass sie nicht gleich wieder auseinanderdröselt oder Tasten verliert (es werden sogar einige Ersatztasten, für ESC zum Beispiel, mitgeliefert.) Einige Tasten findet man nicht sofort.
Auch die Beleuchtung ist, was die Usability angeht, ungenügend, wie auch die zwei Seiten im Handbuch. 4) Es sind nicht die Tasten beleuchtet, sondern die Zwischenräume – was ist recht blödsinnig finde. Das ist einfach respektlos und nicht kundenfreundlich.
5) Merkwürdig finde ich, dass die Tastatur auf allen Seiten offen ist (vgl. Foto unten). Der Staub kann also von überallher eindringen.
Positiv ist der Anschlag – zwar nicht so schwer wie bei einer Schreibmaschine, aber man fühlt, was man tippt. Wenn das Teil stabil und langlebig bleibt, kann ich damit leben.
[Update]
– Mehrere Tasten sind doppelt belegt, wenn man herumprobiert, findet man sie. Vermutlich kann man das mit einer
– Die Anleitung, wie der Wireless-Modus funktionieren soll, ist beschissen unverständlich, zumal noch nicht einmal erklärt wird, welches Modell wie funktioniert („some models only support wired mode“).
– Die seitlichen Öffnungen könnten, wie das Publikum schon anmerkte, das Reinigen mit Druckluft einem Fön erleichtern – daran habe ich nicht gedacht.
– Ich fragte ChatGPT: Ich brauche eine kabelgebundene Gaming-Tastatur, beleuchtet, die auch für Linux funktioniert, schlage welche mit gutem Preis-Leistungsverhältnis vor. ChatGPT empfahl die Redragon Kumara K552 RGB, die weniger als 50 Euro kostet, aber auch so klein ist wie die, die ich jetzt habe. Ich bestand auf einem Vergleich von „Mittelklasse“-Tastaturen (vgl. oben).
Unter Wartenden
Warum liegt in Wartezimmern von Ärzten eigentlich immer so hochwertige Literatur aus? Weil so ein Schund am wenigsten kostet? Ich würde den Tanach auslegen, aber angekettet, und über einen großen Bildschirm arabische Reden abspielen, um das Neuköllner Publikum zu erfreuen. Oder pädagogisch wertvolle historisch Dokumentationen. Sexuelle Aufklärung ist heute bekanntlich verboten – auch beim Arzt.
Nein, keine Sorge, ich bin laut Laborbefund kerngesund und auch gegen Hepatitis immun (was ich wissen wollte) und muss dagegen nicht mehr geimpft werden. Aber ab und zu ein Check kann nicht schaden, wenn man über 50 ist.
Centraal auf Pfählen
Der Bahnhof Amsterdam Centraal wurde auf drei künstlichen Inseln gebaut und steht wegen des sandigen, feuchten Untergrundes auf rund 9000 Holzpfählen. Am 15. Oktober 1889 wurde der Bahnhof eröffnet und ersetzte damit die Bahnstationen „Willemspoort“ und „Station Westerdok“. Heute streiten sie sich darüber, ob der Bahnhof verkleinert oder ausgebaut werden soll.
Ich arbeite gerade an einem längeren Text und weiß nicht, ob ich den heute fertig bekomme, zumal ich wieder Nachtschicht habe….
Alte Knochen
Nein, die Aufnahme zeigt keine Dinosaurier-Knochen, sondern mein Handgelenk aus radiologischer Sicht.
Unpässlich
Ich bin gerade ein bisschen krank und unpässlich und möchte einen Tag pausieren.
Gesäßgeigen
Wisst ihr Bescheid.
Schweren und leichten Herzens

Ich habe heute meinen Flug nach Israel im Oktober schweren Herzens gecancelt. Ich würde auch unter Beschuss dahin reisen, aber ich hatte geplant, den Norden zu erkunden, was jetzt nicht so entspannend ist. Wer weiß, wie es im Oktober aussieht, aber sicher ist sicher. Also 2027.
Ich werde improvisieren. Ägypten? Albanien? Kosovo? Thailand? Spanien? Tipps nehme ich gern entgegen.
Ich muss aber sparen, weil ich mehrere größere Posten bezahlen muss. Vielleicht kaufe ich auch schon in diesem Jahr einen neuen Niu – mein jetziger hat schon mehr als 17.000 Kilometer auf dem Tacho.
Leichten Herzens bedanke ich mich bei dem edlen Spender H.H.: „Toller Blog, klasse Infos – weiter so! Lese hier schon lange mit und wollt mal was ablatzen. Grössten Respekt für deinen Fleiß und Energie! Mein Tip: Ardbeg Corryvreckan.“ Schon bei der Großbourgeoisie bestellt!
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von dem Kuba, das wir kennen. Es wird so ausgehen wie in allen ehemaligen „sozialistischen“ Staaten.
Kriegsrat im Sand
Ich habe gerade Königsberger Klopse samt Rote-Beete-Äpfel-Salat gemacht und gegessen, jetzt noch Käsekuchen mit Sahne (man ist ja immer auf Diät), habe drei 12-Stunden-Frühschichten vor mir, und mir fällt nichts Vernünftiges ein.
Kriegsrat. Drei Sim-Besitzer, die jeweils Kaufmann, Botschafter und Pascha (rollen)spielen. Wir mussten etwas Vertrauliches bereden, deswegen schreibe ich auch nichts über den Inhalt des Gesprächs.
Wenn der Feierabend nicht kommt
Zwei mal 12 Stunden Tagschicht 7-19 Uhr, sofort danach zwei mal 12 Stunden Nachtschicht 18-6 Uhr. Wisst ihr Bescheid.
Sie haben ene Zahlung erhalten
Vielen Dank dem edlen Spender Jan M.!






































