Last step under construction

schiebetüren

Ich plane, die Baustelle „Hochbett mit Stauraum und Schiebetüren“ Anfang nächster Woche zu schließen. Leider muss ich jetzt vier Tage in einem meiner Berufe arbeiten. Vielleicht sollte ich einfach die Ruhephasen ausfallen lassen.

Kaddisch…

Ein alter Freund ist gestorben. Ich bin fassungslos…

Marx200.org

Habe folgende Nachricht an die Betreiber von marx200.org geschickt:
„Schade, die Website ist nicht barrierefrei, ich kann sie mit meinen Browsereinstellungen (kein Javascript) nicht ansehen. (Vgl. http://tinyurl.com/kx9lexf). Flash ist auch gefährlich. Sorry, aber das ist unprofessionell. Mit freundlichen Grüßen BurkS“

Alles neu macht der März

renovierungrenovierung

[x] Wasserschaden beseitigt, Decke gestrichen
[x] Türschloß und Klinke erneuert
[x] Fußboden repariert und gesäubert

Und das alles, obwohl ich unter Männerschnupfen leide. Schlafzimmer ist fertig, aber es ist noch viel zu tun.

Kapitalismus macht Sie müde

„Der Ermüdungszuwachs während eines 12-Stunden-Tagdienstes ist dreieinhalb mal höher als an einem arbeitsfreien Tag, außerdem nimmt die Ermüdung bei zwei aufeinanderfolgenden 12-Stunden-Diensten weiter signifikant zu.“ (Medizinische Universität Wien via Telepolis)

Das ist doch lächerlich. Wen interessiert das im Kapitalismus? Ich hatte drei Tage Nachtschicht (mit jeweils 12 Stunden) und habe noch drei Tage Nachtschicht (22 bis 6 Uhr) mit jeweils acht Stunden vor mir.

Home, sweet home

zimmer

Hier sitzen die, die hier immer sitzen. (Umzug von einem Zimmer in das andere geschafft.)

Offline und wieder online

rechner

Es begab sich aber zu der Zeit, da der Bundestag komplett offline ging, dass Burks seine zahlreichen Rechner in ein anderes Zimmer bewegen wollte. Und diese Bewegung war die allererste und geschah zur Zeit, da Bashar al-Assad Statthalter Putins in Syrien war. Und jedermann beobachtete, dass er informiert sei, Burks‘ Blog. Da machte sich auf auch ein Techniker der Telekom, aus der Stadt Berlin, nach Neukölln in einen Stadtteil, der da heißt Rixdorf, weil er einen Auftrag bekommen hatte, dass er etwas verlegen sollte, wozu der Auftraggeber viel zu lange gebraucht hätte.

Und als er dort war, kam die Zeit, da alles offline ging. Und er verlegte die Dose, zog das schon vorhandene Kabel durch ein schon ebenso vorhandenes Loch, klemmte hie und da etwas zusammen, und hatte genug Raum in der Herberge.

Und es waren Menschen in derselben Gegend auf den Straßen, die hüteten ihre Autos. Und ein Dämon eines höheren Wesens trat zu ihnen, und sie fürchteten sich sehr. Und der Dämon sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die Burks widerfahren wird; denn euch ist heute eine neue Telefondose gelegt worden, welche ist die Voraussetzung, dass Burks alsbald wieder online gehen kann. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden eine Fritzbox in einem anderen Zimmer, fröhlich blinkend und mit dem Netz verbunden.

Und alsbald war da bei Burks die Menge der revolutionären Heerscharen, die lobten ihn und sprachen: Ehre sei dem Techniker in der Tiefe des Raumes und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens (und bei den anderen nicht).

Und die Wohnung war wüst, aber nicht leer

fummelei

Ich hätte nicht alles gleichzeitig zu renovieren anfangen sollen.

[x] Spüle fertig
[x[ Fritz!Box 7490 gekauft, angeschlossen und konfiguiert. (Hey, das Teil ist wirklich gut und selbsterklärend.)
[x] Loch für das Telefonkabel durch eine 45 cm dicke Wand gebohrt (Danke, Helge!)

[x] Videos angesehen, wie man Scotchloks benutzt und nichts verstanden. Oder hab ich mir die falschen Teile besorgt? Wenn ich mir die Telefondose so ansehe. traue ich mich da jetzt nicht mehr dran. Wieso hat das verdammte Kabel vier Enden und das Original-Telefonkabel nur zwei? Und das Scotchlok drei Löcher?

Trial and error? Ich denke nicht dran, ich brauche mein Internet.

Gerne unter Normalos

Ich habe mal die Links meiner Blogroll zum Thema „Neukölln“ durchgesehen. Die B-Lage ist rausgeflogen: Gendersprech und Veganer-Scheiß (und Techno sowieso) sind für mich kleinbürgerlich und reaktionär, auch wenn man sich gefühlslinks kostümiert.

Dafür habe ich die Proletarier-Kneipe Kaktus reloaded reingenommen, weil ich da selbst verkehre, obwohl der Schuppen manchmal völlig verraucht ist. Da trifft man aber noch normale Menschen. Die wissen zwar nicht immer, was LGBTQ bedeutet (weiß ich auch nicht), dafür haben sie aber schon einmal eine Currywurst gesehen.

Revolution als Naturpänomen

revolution

„Eine Revolution ist ein reines Naturphänomen, das mehr nach physikalischen Gesetzen geleitet wird, als nach den Regeln, die in ordinären Zeiten die Entwicklung der Gesellschaft bestimmen. Oder vielmehr, diese Regeln nehmen in der Revolution einen viel physikalischeren Charakter an, die materielle Gewalt der Notwendigkeit tritt heftiger hervor. Und sowie man als der Repräsentant einer Partei auftritt, wird man in diesen Strudel der unaufhaltsamen Naturnotwendigkeit hereingerissen. Bloß dadurch, daß man sich independent hält, indem man der Sache nach revolutionärer ist als die andern, kann man wenigstens eine Zeitlang seine Selbständigkeit gegenüber diesem Strudel behalten, schließlich wird man freilich auch hineingerissen.“
Friedrich Engels an Karl Marx, 13. Februar 1851)

Manche Seminararbeiten Dinge bewahrt man gern auf, vor allem auch dann, wenn sie auf einer Reiseschreibmaschine geschrieben wurden. Damals waren wir Studenten noch fleißig. [Oppa-erzählt-wieder-aussem-Kriech-Modus off]

FYI: Exegi Momumentum, final

Spüle

Fertig. Kosten: 0,00 Euro. Erdbebensicher bis 6.0 Richterskala. Ich musste die Schublade neu bauen und vergrößern.

Exegi monumentum aere perennius, revisited

SpüleSpüleSpüle

Das Ganze ist ein ziemlicher Pfusch, hat jedoch nichts gekostet. Das vor rund neun Jahren gekaufte Original war aber noch viel pfuscher. Die Spüle ist aus Holzmüll zusammengebaut, wackelt nicht mehr, und die Schublade funktioniert auch wieder. Farbe soll noch dran, eine Tür muss noch passend geprügelt werden, und eine kleine Zwischenleiste fehlt noch. Den Anbau samt zweiter Schublade spare ich mir für später auf. Ich wolle aber um 9 Uhr abends an einem Samstag meine Nachbarn nicht mehr mit dem Geräusch der Kreissäge traktieren.

Daher heute keine Politik und keine Kommentare zu den Weltläuften.

Exegi monumentum aere perennius

Schublade

Eine erdbebensichere Schublade für eine Spüle bracht man nicht wirklich, aber man kann nie wissen. Griff muss noch dran, und Farbe auch. Aber sie passt.

Männer haben Maschinen

Heimwerker

Irgendwie sieht mein „Wohnzimmer“ gerade nicht wohnlich aus.

Warum ich heute nichts über Trump schreibe

diverses

„3M Scotchlok UR2 – Netzwerkanschluss – Fettgefüllt“ habe ich online bestellt, obwohl ich nicht weiß, was „fettgefüllt“ bedeutet.

Polen, revisited

barbarka-wald

Meine Empfehlung: die polnische Website Truth about Camps (auch in Deutsch). Dazu u.a.: „List of Auschwitz commanders and guards posted online“ sowie Polens Antwort auf die Bezeichnung „polnische Todeslager“.
Die Veröffentlichung der Namensliste geht einher mit den Bemühungen der nationalkonservativen Regierung, Polens Ruf besser zu schützen. Dazu will sie historisch falsche Behauptungen wie die vom „polnischen Konzentrationslager“ sogar mit bis zu drei Jahren Haft bestrafen. Das Parlament arbeitet an einem entsprechenden Gesetzesentwurf.

Ich bin bei der Lektüre auf mehrere interessante Indizien gestoßen, die eigene Familiengeschichte betreffend. Leider gibt es keine Zeitzeugen mehr, die mir etwas konkret über das Verhältnis der Polen und Deutschen rund um den ehemaligen Hof meines Urgroßvaters in Mittenwalde im heutigen Polen sagen können. Der Hof wurde 1943 von den Polen abgebrannt, meine Urgroßmutter starb an ihren Verletzungen. Mein Urgroßvater war aber kein Nazi, zumal einer seiner Söhne von den Nazis ermordet worden waren. Ich weiß nur, dass er auf „die Polen“ sehr schlecht zu sprechen war.

Was waren also die Gründe für den Brandanschlag? Vermutlich werde ich es nie erfahren, aber man findet in einigen Büchern Hinweise darauf (vgl. Ausriss oben), wie groß der gegenseitige Hass war.

Es gibt in Mitteleuropa wohl kaum ein schwierigeres historisches Thema als das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen. Und meine Familie war seit dem späten 18. Jahrhundert immer mitten drin.

Neue und alte Dosen

fritzbox

Ein Handbuch mit 200 Seiten. Wollte ich schon immer mal lesen. Am besten im Urlaub. Ich hatte aber gerade vier 12-Stunden-Schichten hintereinander und mache das später – in ein paar Tagen. Never change a running system.

Dank der weisen und kenntnisreichen Kommentare der klugen Leserinnen und elektronikfachkundlichen Leser weiß ich mittlerweile alles, aber noch nicht wirklich, was ich tun soll. Ich lasse mal den „Wellenwiderstand des Aderpaares“ und einen „N-codierten TAE-Stecker“ außen vor. (Sorry. ich kapier’s nicht.)

R@iner schrob: Ich würde diese Dose entfernen und an die neue gewünschte Stelle schrauben. An die bisherige Stelle wird dann eine gewöhnliche TAE-Dose „gesetzt“. Unterstützt das die Mehrheit hier?

Frage: Dann habe ich eine „gewöhnliche TAE-Dose“ dort, wo vorher die erste Dose war, und die „erste (alte) Dose“ ist dann in dem anderen Zimmer.

Es tut mir aber leid: Die Sache mit den Kabeln ist mir immer noch zu unübersichtlich – außer dass ich jetzt weiß, welche ich kaufen muss. Soll das Ende des alten Kabels mit den Enden des neu gelegten (was aber dann zur alten „ersten Dose“ im anderen Zimmer führt, gelötet oder zusammendreht oder irgendwie in die neue „gewöhnliche TAE-Dose“ gestecket werden, die jetzt an der Stelle der alten „ersten Dose“ wäre?

Und ja, die Fritzbox kommt in das andere Zimmer, und wie und wo ich die anschließe, weiß ich vermutlich – notfalls auch ohne Handbuch. Ich überlege nur noch, ob ich das unter Linux oder Windows mache. Oder ob ich das zwei Mal machen muss….

Klassenhabitus

selfie

Ein aufmerksamer Leser merkte an, dass offenbar meine Donalphonsoisierung bald abgeschlossen sei. Mitnichten! Ich esse zwar um half fünf Uhr morgens nach der Nachtschicht Kuchen, aber ich trinke Bier dazu, was der Don nie tun würde. Ich vertrete auch nicht den Klassenstandpunkt eines Couponschneiders im Marxschen Sinne – à la Schopenhauer reloaded -, sondern bin ein Proletarierkind, das aber den Habitus des klein- oder gar großbürgerlichen Intellektuellen gut imitieren kann.

WTF?

Wieso schickt mir das Bezirksamt Neukölln eine Einladung, „an den Wahlen der Seniorenvertetung Ihres Bezirkes teilzunehmen“? Age is just a number!

Noch mehr Kabelsalat

Telefondose

Dank der kundigen Hinweise der wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser, die auch durch meine peer group bestätigt wurden, werde ich mir also eine Fritzbox zulegen.

Jetzt aber: wie heißt diese Dose, die ich neu kaufen muss? Und welches Kabel brauche ich, um die Sache 15 Meter (in ein anders Zimmer) zu verlängern? Warum gucken da vier Kabel raus, von denen zwei nicht angeschlossen sind? Und kann ich die neuen einfach da reinstecken, wo die anderen schon drinstecken?

Die Telekom sagt mir, die Kabel hießen i-yy – habe ich das richtig verstanden?

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