Noch mehr Kabelsalat

Telefondose

Dank der kundigen Hinweise der wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser, die auch durch meine peer group bestätigt wurden, werde ich mir also eine Fritzbox zulegen.

Jetzt aber: wie heißt diese Dose, die ich neu kaufen muss? Und welches Kabel brauche ich, um die Sache 15 Meter (in ein anders Zimmer) zu verlängern? Warum gucken da vier Kabel raus, von denen zwei nicht angeschlossen sind? Und kann ich die neuen einfach da reinstecken, wo die anderen schon drinstecken?

Die Telekom sagt mir, die Kabel hießen i-yy – habe ich das richtig verstanden?

Lustkauf

armbanduhr

Ein Patient war in der Laune, die diensthabende Psychiaterin zu attackieren. Zufällig stand ich, als der Alarm losging, neben der Tür zum betreffenden Raum. Der Herr war groß, stark und außer Rand und Band, aber, wie mir schien, nicht unter dem Einfluß psychotropher Substanzen, was die Sache noch schlimmer machte. Ich hatte meine Mühe mit ihm, und da er auch biss und trat, musste ich darauf achten, dass er mich nicht erwischte. Nur das Armband meiner Uhr ging dabei drauf. Niemand ersetzt das, und eine Privatklage – die die Polizei empfahl („fahrlässige Sachbeschädigung“) – wegen 10 Euro gegen einen vielleicht ab Werk Verrückten ist nicht sehr aussichtsreich.

Da ich ohnehin eine neue haben wollte, weil mir diverse Features wichtig sind (u.a. Beleuchtung, Weltzeituhr), lustkaufte ich eine Casio Herren-Armbanduhr.

Der Juwelier, den ich aufsuchte musste, weil das Armband verkürzt werden musste, meinte, als ich ihm den Preis sagte, die Uhr sei geschenkt. Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung stimmt ohnehin, wenn man in Kauf nimmt, das Casio offenbar allen Ehrgeiz daran setzt, die unverständlichsten fucking manuals aller Zeiten verfassen zu lassen. (Nein, das Buch hat nichts mit der Uhr zu tun, das lag da nur so herum.)

Keine Langeweile, nirgends [Symboltitel für alles]

hacker

Symbolbild für alles

Mit dem, was ich machen möchte, könnte ich gern vier Leben vollstopfen. Vielleicht liegt es an meinem allzu hedonistischem Zeitmanagement. Ich komme zu nichts. Oder: Drei Berufe ist zu wenig. Oder: Immer ist irgendwas. Jetzt brauche ich mindestens eine Woche, um das zu reparieren, was ich in Secondlife in Monaten mühsam aufgebaut habe. Ein falscher Knopfdruck, und mehr als 6000 Polygone sind an der falschen Stelle. Es ist zum Kotzen. (Vgl. Screenshot: Welchen Knopf habe ich gedrückt, und alles war kaputt?)

admin feature secondlife

Ich wollte doch meine vier freien Tage nutzen, um die Schublade meiner Spüle zu reparieren und um aus Holzresten (Keller) einen zusätzlichen kleinen Küchenschrank zu basteln. Verschoben.

schublade

Und wann soll ich die Bücher besprechen, die ich angefangen habe zu lesen? Karsten Heinz Schönbach: Uneingeschränkt lesenswert, aber schwer wissenschaftlich und quellenlastig. Standardwerk, räumt mit der Legende auf, dass das Kapital der Weimarer Republik Hitler nicht unterstützt hätte. Zum ersten Mal wurden Firmenarchive ausgewertet. Alle anderen Bücher zum Thema Mumpitz.

Christian Barons: Proleten, Pöbel, Parasiten: Warum die Linken die Arbeiter verachten habe ich jetzt durch, ich wiederhole meine Leseempfehlung. Der wird nicht gut besprochen, weil die, die das tun (könnten), genau die Klientel ist, die er anpisst kritisiert. Ignoranz mit Ansage.

Harald Haarmann: Auf den Spuren der Indoeuropäer: Von den neolithischen Steppennomaden bis zu den frühen Hochkulturen: erst ein Drittel gelesen, sehr interessant. Demnächst mehr in diesem Theater.

Tomasz Konicz: Kapitalkollaps: Die finale Krise der Weltwirtschaft (Konkret Texte): liegt hier schon ein paar Monate herum, auf meiner To-Do-Liste.

Zwischendurch forsche ich noch in der Vergangenheit meiner Familie, um einige offene Fragen beantwortet zu bekommen. Irgendwas muss sich meinen Großneffen hinterlassen. Wer sonst, wenn nicht ich. Das funktioniert online erst seit ein paar Jahren, obwohl so und selbst ernannte Zukunftsforscher das Gegenteil behauptet haben. Spannend, wie ein Puzzle aus unbekannten Teilen. Bei einem Thema stieß ich auf Albert S. Kotowski: Polens Politik gegenüber seiner deutschen Minderheit 1919-1939. Gekauft und gelesen. Heikles Thema in beiden Ländern. Ich war verblüfft, dass es bis jetzt kein einziges Buch gibt, das sich auf die verfügbaren Quellen stützt. Kotowski ist also Standardwerk für alle, deren Vorfahren aus „Mittelpolen“ oder aus dem Weichselkorridor stammen.

By the way: Drei Berufe. Ich wollte immer machen, wozu ich Lust habe und mir nie etwas vorschreiben lassen. Davon kann man natürlich nicht leben. Wer sagt, er oder sie sei „Journalist“, nagt entweder am Hungertuch, hat einen Lebensabschnittsgefährten mit Festanstellung oder wurde schon mit einem Silberlöffel im Mund geboren (Hausbesitzer und deren Erben usw.). Es gibt nur wenige Ausnahmen bei denen, die „frei“ sind. Ich bin arm, aber sexy. Auf die To-Do-Liste: Bestseller schreiben.

Heute noch: Geld holen, Eltern besuchen, Baumarkt aufsuchen, Lebensmittel einkaufen, Rechnungen online bezahlen, einen Rechner zum Verschenken an einen Freund vorbereiten, Duschen, Blumen gießen. Habe ich was vergessen?

Gute Aussichten!

amazonas

Das Foto habe ich 1982 auf dem Amazonas in Brasilien gemacht.

Für mich war 2016 ein hervorragendes Jahr (aber zu wenig Sex). Ich wünsche allen wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2017. Vielen Dank, auf burks.de vorbeigeschaut zu haben.

Es wird richtig spannend werden in vielerlei Hinsicht. Wünscht mir, dass ich endlich das nächste Buch fertig geschrieben bekomme… Zur E-Book-Version der Konquistadoren bin ich auch noch nicht gekommen. Das und vieles andere mehr habe ich mir vorgenommen.

Ich verbringe Silvester und Neujahr im Krankenhaus (nein, ich bin nicht krank).

Guten Rutsch!

Merci [3]

Merci, Matthias!

Merci [2]

„….durch einen Eintrag in der Datei forum/phpBB2/config.php sind die Umlaute in deinem alten Forum wieder ok. Ich habe außerdem das vor zwei Jahren gekaufte SSL-Zertifikat durch ein kostenloses von Let´s Encrypt ersetzt. Mit dem alten zeigte Chrome eine Warnung an, weil es nach alten Standards ausgestellt wurde.“

Danke, Gunter!

Merci [1]

Danke an die Spenderin aus Schöneberg!!!

Frohe Festtage!

was ich mag

Ich wünsche allen wohlwollenden Leserinnen und geneigten Lesern frohe Festtage, welche auch immer es sein mögen!

Männerfreundschaften halten länger

zum Elefanten

Burks war im Kreuzberger Elefanten mit Heinz und Helge (- mit denen ich schon seit Mitte der achziger Jahre befreundet bin. Nein, wir sind auf dem Foto nicht zu sehen.)

Lets party!

selfie

Was: Weihnachtsfeier. Wer: Das Personal der Rettungsstelle im Urban-Krankenhaus. Wo: Golgatha. Was gerade läuft: Mein Musikwunsch.

Ich hatte die Ehre, eingeladen zu werden. (Das meine ich ernst.)

You wouldn’t understand

selfie

Die matriarchale Linie

stroewer

Altenbögge-Bönen, im Jahr 1930, Bahnhofstrasse 72. 2. von rechts: Mein Urgroßvater Julius Weiß, 2. v. rechts: mein Großvater Peter Baumgart (1897-1979), vor ihm meine Urgroßmutter Emma Weiß geb. Ströwer – die hat meine Mutter an der Hand und deren Bruder (also meinen Onkel).

Ossikel oder : Heute Auf Arbeit

ossikel

Das Internet sagt über Ossikel (was nichts mit dem Beitrittsgebiet zu tun hat): „Das menschliche Skelett besteht bei einem Erwachsenen aus 206 bis 214 einzelnen Knochen. Bei einem kleinen Teil der Bevölkerung gibt es eine Reihe von zusätzlichen Knochen, sogenannte Akzessorische Knochen. In vielen Fällen handelt es sich dabei um Atavismen, das heißt das Auftreten von evolutionär überholten anatomischen Merkmalen.“

Öhm? Ich habe zuviel Knochen? Ich bin ein Atavismus? Das erklärt natürlich einiges. „Überholt“ möchte ich aber weit von mir weisen!

Selfie an einem unbekannten Ort in einem unbekannten Verkehrsmittel

selfie

Rechte Pappkameraden

Urlaub vorbei. Muss gleich arbeiten. In der nächsten Woche sogar sieben Tage am Stück. Nur kurz zwischendurch an die, die Zeit haben, mittlerweile das Internet vollzuschreiben. Ich finde es zum Kotzen (straight talk), wie unsere hiesigen rechten Pappkameraden jetzt glauben, mit dem Sieg Trumps Oberwasser zu bekommen. Wie man „rechts“ erkennt, zeigt sich insbesondere im Kleingedruckten.

Tichys Einblick (der Mann nennt sich gern „Wirtschaftsjournalist“) macht sich angeblich die Sicht des „normalen Wählers“ zu eigen. Der Artikel enthält auch Richtiges, nur sagt es der Falsche.

Am 11. November lässt dort ein Autor die Katze aus dem Sack.
… den historisch und global einzigartigen Wohlstand, der von sozialer Marktwirtschaft und Unternehmertum in Deutschland geschaffen wurde.

AfD und Volkswirtschafts-Esoteriker, ick hör euch trapsen. Ich habe übrigens kommentiert: „Und wer baute das siebentorige Theben?“

Stell Dir vor, es ist Krieg

Kurt Schröder

Mein Großonkel Kurt Schröder, geb. 05.07.1895 Mittenwalde Krs. Bromberg, im Krieg umgekommen am 15. Mai 1918.

Burks‘ Patchday oder: Immer ist irgendetwas (update: mit Ventrilo) [Update]

Sessel

An meinem letzten freien Wochenende habe ich mich entschieden, nur notwenige, aber eigentlich überflüssige Dinge zu tun – anstatt etwas etwas Sinnvolles zu schreiben zum Beispiel. Vier Rechner, das heisst jeweils zwei Linux- und zwei Windows-7-Partitionen updaten und synchronisieren (inklusive der Truecrpyt-Container), dazu das Laptop (Windows 10 mit unüberwindbarem UEFI) und das Netbook mit Ubuntu. (Vom Tablet und dessen Android rede ich jetzt nicht.)

Mit Linux gibt es selten Probleme, aber Windows bringt mich jedesmal zum Wahnsinn. Immer ist irgendetwas. Dass ich fast bei jedem Hochfahren unzählige Programme per Hand updaten soll, ist nicht neu: Openoffice, Libreoffice, Filezilla, Thunderbird (in einem Truecrpyt-Container, deswegen auch per Hand) usw.. Heute kam bei einem Rechner dazu: Das Aufgabenabbild ist beschädigt oder wurde verfälscht.

Nicht genug, dass man sich durch fünf Jahre alte Forumsbeiträge wühlen muss, um das Problem zu lösen – es funktioniert auch nichts wirklich. Immerhin hatte ich nach einer halben Stunde verschwendeter Lebenzeit kapiert, woran es ungefähr lag. Guckst du C:\Windows\System32\Tasks\Microsoft\Windows\WindowsBackup, löschst du den Ordner und erstellst einen neuen, der leer ist. Voila.

By the way: Die Leuchte über dem Klavier habe ich umfunktioniert, falls das jemanden interessiert, weil ich mehr lese als Klavier spiele. Man muss seine Ressourcen im Alter gut einteilen.

Ach ja. Kennt sich jemand mit der Konfiguration eines Ventrilo-Servers aus? Bringt mich auch zum Verzweifeln (für Secondlife natürlich, zum gemeinsam rumballern). Ich habe für sehr wenig Geld einen Voiceserver (10 Slots) bei einem einschlägigen Anbieter gemietet.

Ein US-Amerikaner schickte mir einen Link zu einer angeblich idiotensicheren Anleitung. Aber mein Ventrilo will einfach nicht mit dem Server connecten, obwohl das Setup korrekt eingestellt ist. Kann es sein, dass mein Router nicht mitspielt und ich bei dem noch ein Türchen öffnen muss?

[Update] Offenbar muss man das, es funzt aber trotzdem nicht. Ich habe nach dieser Anleitung die richtigen Ports auf meinem Router freigegeben, Ventrilo verbinde sich immer noch nicht mit dem Server.

Es war mal eine Dusche, revisited: vorher, nachher

duschedusche

[x] Kaputte Dusche im Bad reparieren, Flex leihen, alte Duschwanne rausreißen, neue Duschwanne besorgen, neues Rohr und neuen Abfluss kaufen, mauern und erden, Silikon kaufen, alles abdichten: an polnischen Nachbarn/Handwerker outgesourced
[x] einkaufen
[ ] Eribon „Rückkehr nach Reims [x] lesen und [ ] besprechen
[x] englische Wochenzeitung „The Voice of Gor“ in Secondlife schreiben
[ ] alle sechs Bücher über Spartacus [x] lesen und [ ] besprechen HEUTE MORGEN
[ ] Buch über Caesars Bellum Gallicum [x] lesen und [ ] besprechen: Markus Schauer: Der Gallische Krieg: Geschichte und Täuschung in Caesars Meisterwerk HEUTE MORGEN
[ ] Harald Haarmann Auf den Spuren der Indoeuropäer: Von den neolithischen Steppennomaden bis zu den frühen Hochkulturen weiterlesen
[x] neuen Pömpel kaufen
[ ] Küchenfußboden streichen
[ ] Christian Baron : Proleten, Pöbel, Parasiten: Warum die Linken die Arbeiter verachten [ ] lesen und [ ] besprechen

Selfie vor Spielwaren mit Schmuddelwetter

selfie

Es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, und meine Kleidung ist angemessen. Holzwickede, Hauptstrasse Ecke Vinckestrasse: In meiner Kindheit gab es dort auch einen Spielwarenladen, und meine Mutter musste mich immer dort wegzerren.

Funny Museum Employees

museum

Hatte ich schon erwähnt, dass heute mein erster Urlaubstag ist? Da schaut man sich natürlich Museen an.

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