Eine Sekunde über TikTok

tiktok

Ich sage etwas zum Thema TikToK (ab Min. 1.18). Meinen Namen haben sie auch vergessen. Dann bin ich eben der ideelle Gesamtdatenschützer.

FYI: Lustkauf

bücher

FYI: Neu in meiner Bibliothek (Links gehen zu Amazon).
– Egon Flaig Ritualisierte Politik. Bd. 1. Zeichen, Gesten und Herrschaft im Alten Rom (Historische Semantik, Band 1) (das stand schon ewig auf meiner Wunschliste, war aber nicht verfügbar).
– Armin Eich: Die römische Kaiserzeit: Die Legionen und das Imperium.
– Peter Feldbauer und Hans-Jürgen Puhle (Hrsg.): Bauern im Widerstand.

Was mache ich an einem Tag, der der Wissenschaft und dem Forschen vorbehalten sein soll (außer Putzen, Waschen und Kochen), zuerst? Ancestry? Bücher schreiben (eines ist konkret in Arbeit), die Konquistadoren als E-Book? Den Feudalismus endlich hinreichend beschreiben? Oder die letzen 900 Fotos aus Lateinamerika weiter sortieren, beschriften und online stellen? Oder alles – und dann nichts davon hinkriegen?

Kinkerlitzchen und Vorschau, dem Kulturpessimismus entgegenwirkend

komturstrasse

Eine Stimme aus dem Publikum beklagte sich bitterlich, ich postete nur noch Reiseberichte und pöbelte herum, das Niveau sei im allgemeinen und besonderen, analog zu den Weltläuften, den Sitten und der Moral, gesunken. Es liegt mir selbstredend nichts ferner, als die wohlwollenden Leser und geneigten Leser zu enttäuschen, dass diese sich, was ein höheres Wesen verhüte möge, womöglich anderen Dingen zuwenden anstatt hier die virtuellen Seiten zu blättern browsen.

Daher sei kurz angemerkt, dass ich viel zu tun habe, unter anderem Arztbesuche wegen altersbedingter Kinkerlitzchen, dabei Wartezimmer kennenlernte, die sich doch erheblich von meiner Erfahrung in der Notaufnahme unterschieden und mich bass vor Staunen in einen komfortablen Sessel sinken ließen, ohne dass ich auch nur irgendeinen Hijab und die dazugehörenen lärmenden, weil antiautoritär vielleicht muslimisch erzogenen Jungen oder gar mental irregeleiteten Psychos vermisste hätte, aber parallel dazu kubikmeterweise Literatur in mich hineinschaufele, um meinen Plan, den Feudalismus an sich – und damit leider auch alle anderen Epochen der Weltgeschichte – hinreichend zu beschreiben.

wartezimmer

Ich hatte hier schon bemerkt, dass ich “Die vorkapitalistischen Produktionsweisen” erneut exzerpiert habe und das Fazit hier mitteilen werde, eines der vielen Puzzle-Teile. Rudi Dutschkes “Versuch, Lenin auf die Füße zu stellen” hatte ich ebenfalls schon in den 70-ern gelesen und tat es jetzt noch einmal. Wilhelm Backhaus’ “Marx, Engels und die Sklaverei: zur ökonomischen Problematik der Unfreiheit” war im Gegensatz zu Dutsche ergiebiger und wird in Form eines weiteres Exzerptes hier in Kürze vorgestellt werden.

aberlour

Äusserst interessant zum Thema ist Erich Pilz: “Zur neuesten Debatte über die Asiatische Produktionsweise in der Volksrepublik China”. “Neueste” bedeutet leider, dass er die Diskussion der 80-er Jahre referiert.

Wesentlich informativer ist Ellen Meiksins Wood: “Der Ursprung des Kapitalismus”, welchselbiges ich noch nicht ganz durchgelesen habe, was aber wohl den aktuellen Stand der marxistischen Forschung – außer in China – wiedergibt.

By the way, zum Wiederholen und Weitersagen: “Der Kapitalismus unterscheidet sich von anderen Gesellschaftsformen, weil die Produzenten für den Zugang zu den Produktionsmitteln vom Markt abhängig sind (im Unterschied etwa zu Bauern, denen das Land unmittelbar und nicht über den Markt vermittelt gehört); während die Aneigner sich nicht auf eine “außerökonomische” Aneignungsgewalt durch unmittelbaren Zwang stützen können wie etwa das Militär und eine politische und rechtliche Macht, die es feudalen Grundherren ermöglicht, Mehrarbeit aus Bauern herauszuziehen -, sondern von den rein “ökonomischen” Mechanismen des Marktes abhängig bleiben müssen. Dieses besondere System der Abhängigkeit vom Markt bedeutet, dass die Erfordernisse der Konkurrenz und der Profitmaximierung die grundlegenden Regeln des Lebens sind. Aufgrund dieser Regeln ist der Kapitalismus ein System, das auf einzigartige Weise dazu getrieben ist, die Produktivität der Arbeit durch technische Mittel zu erhöhen.” (Wood)

Wie gesagt: Seid gewarnt vor dem, was noch alles auf euch zukommt.

chillen

Noch ein Lied, das Chillen begleitend?

Ich lasse mir meinen Körper schwarz bepinseln, schwarz bepinseln
Und fahre nach den Fidschi-Inseln, nach den Fidschi-Inseln
Dort ist noch alles pardiesisch neu
Ach, wie ich mich freu!
Ach, wie ich mich freu!
Ich trage nur ein Feigenblatt mit Muscheln, Muscheln, Muscheln
Und gehe mit ‘ner Fidschipuppe kuscheln, kuscheln, kuscheln
Von Bambus richte ich mir eine Klitsche ein
Ich bin ein Fidsche, will ein Fidsche sein.

(1931, Willy Fritsch hat das Lied gesungen, Friedrich Hollaender schrieb die Musik. Der Text ist von Robert Liebmann. Muss man alles verbieten, sowas.

Männlicher Singlehaushalt oder: Rede an die Blattlauslöwen et al

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Kurzurlaub. Langes Frühstück mit Internet-Konsum. Wäsche waschen, Geschirr abwaschen, Zimmerpflanzen gießen, Rosen beschneiden, Balkonpflanzen gießen, kurze, aber motivierende Rede an die Blattlauslöwen halten, die sich zahlreich versammelt hatten. Schuhe putzen, Bad säubern. Flurteppich saugen. Rucksack ebenfalls für eine Kurzwäsche in die Waschmaschine stampfen. Jetzt bloggen.

Kater, Delfine und Roboter

Kater

Mein Kater “Kater”, Mitte der 90-er Jahre. Er stammte aus einem Tierheim und brauchte lange, um zu verstehen, dass ich ihn regelmäßig füttern würde. In den ersten Wochen bunkerte er immer noch Lebensmittel an unzugänglichen Stellen in der Fabriketage, in der ich damals wohnte.

Ich basaß in meinem Leben drei Katzen und einen Hund, aber ein Foto von “Kater” hatte ich bisher hier nicht gepostet, soweit ich mich erinnere.

Noch mehr von Tieren? Dann guckt euch die Delphine in Australien an. They made my day.

Oder doch lieber Roboter, die unser profitorientertes Gesundheitssystem zu teuer findet und die deshalb im Ausland zum Einsatz kommen werden.

Der nackte Wahnsinn

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Wie ich schon andeutete: Komsumiert man beim Frühstück das Internet die gewohnten Medien aller Art, schreit einem der nackte Wahnsinn ins Gesicht. Ich hoffe, das ist nicht irgendwie ansteckend.

max plankton

Ich bin vermutlich nur wenig traumatisiert, außer durch Religion und Religioten, aber ich hoffe, die wohlwollenden Leserinnen und geneigten Leser mucken auf und informieren mich rechtzeitig (verschlüsselt!), falls Anzeichen dafür zu erkennen sind, dass ich durchdrehen sollte.

aldi

Kann es sein, dass mir jetzt hustende und niesende Autos im Traum erscheinen? Falls ich auch noch zwischen meinen Büchern einen Abstand herrichten muss, brauchte ich eine Lagerhalle so groß wie zwei Fußballfelder.

chess

Ich muss mich jetzt kurz erholen, das kaffeegetränkte Gehirn anwerfen und an meiner Elo-Zahl arbeiten oder diese auf’s Spiel setzen. Dann werden wir mal sehen, was der Tag noch so bringt.

Mandarin am Landwehrkanal mit Klopapier in harten Zeiten

landwehrkanal
Landwehrkanal am Weichselplatz, hier in Richtung Osten aufgenommen, morgens kurz nach sechs Uhr.

Zur Zeit fahre ich zur Arbeit (der Beruf zum Geld verdienen, dass es garantiert reicht am Monatsende) mit dem Fahrrad und das Gefühl, keiner Menschenseele zu begegnen, bei Sonnenaufgang vor allem, auch wenn man gut 20 Minuten vor sich hin strampelt, ist schon eigenartig. Bis nach Ostern habe ich nur wenig Zeit, weil ich zwischen jeweils zwei 12-Stunden-Schichten nur einen Tag frei habe. Just saying.

Lustig zu lesen im Tagesspiegel: Berliner Verwaltung mangelhaft digitalisiert “Wir sind technisch kurz hinter der Karteikarte”. Sehr prägnante Überschrift – man könnte ununterbrochen den Kopf schütteln. So wird das nichts mit der “Digitalisierung”.

piratesofthetoiletpaper

Falls ich etwas Abfälliges über den Einzel- und Supermarkthandel im Spätkapitalismus gesagt haben sollte, nehme ich alles zurück: Heute gelang es mir, sowohl Klopapier als auch Nudeln zu erwerben. Ich wundere mich, warum immer noch so wenig Leute mit Maske dort unterwegs sind, wo man Publikumskontakt nicht vermeiden kann?

dickens
Charles Dickens: “Harte Zeiten”Hard Times (1854)

Als Junge hat mir jemand Charles Dickens’ “Oliver Twist” geschenkt. Ich fand das Buch damals ultraspannend und habe es mehrfach gelesen. Jetzt fiel mir auf, dass ich nur das von Dickens besitze und habe mir jetzt sein vermutlich wichtiges Werk besorgt. Beide gehören von dem von mir definierten Bildungskanon. Wisst ihr Bescheid!

mandarin

Christian Y. Schmidt schreibt auf Fratzenbuch:
Aus gegebenem Anlass:

Je deutlicher es sich jetzt an den Todesraten zeigt, dass die westliche Seuchenbekämpfung schlechter funktioniert als die in China, desto schäumender werden die Attacken der westlichen Medien auf China werden. Die Flut der Artikel steht in Korrelation zum Versagen des Westens.

Beeindrucken wird das allerdings höchstens Menschen im Westen, für die das die nächste Kränkung ist, die ihnen China zufügt. Den grössten Teil der Weltbevölkerung interessiert die westliche Propaganda nicht mehr. Im Gegenteil. Sie wird nichts an der Realität ändern, dass der Kampf den Aufstieg Chinas und den Abstieg des Westens beschleunigt. Langsam sollte man versuchen, diesen Prozess zu begreifen, statt sich wütend darüber aufzuregen. Aber wahrscheinlich muss es erst noch eine Weile so weitergehen, bis das passiert.

Ich habe mal meine Lehrbücher für Mandarin wieder herausgekramt. Ich hatte 2012 angefangen zu lernen, musste aber nach einem halben Jahr aufgeben, weil die Gruppe der Mitstudenten alle sehr jung war, wie meine nur theoretisch existierenden Enkelkinder, und man in dem Alter einfach viel schneller lernt. Außerdem hatte ich für die Termine zwei Mal in der Woche an der FU keine Zeit mehr.

Soll ich’s also wieder wagen, im Eigenstudium? Mein Lehrer sagte damals, man müsse vier Jahre pauken, um eine Zeitung in Mandarin lesen zu können. Augenroll. Intrinsisch motiviert bin ich ja, aber eine chinesische Geliebte wäre jetzt hilfreicher. Jemand da?

Zoom!

zoom

Ich habe mich jetzt doch entschlossen, für Konferenzen zunächst (!) Zoom zu verwenden, da es diese Software auch für Linux gibt und die Gratis-Version die Features bietet, die man zum Üben braucht.

Warum aber, zur Hölle, sieht das von mir ausgewählte temporäre Hintergrundbild (Thema auf vielfachen Wunsch des Publikums) aus, als hätte ich gerade eine gemeinsame psychotrophe Session mit Timothy Leary abgehalten? Es flimmert auch, wenn ich eine der vorgegebenen Grafiken nehme. Ich nehme nicht an, dass es am Bildschirm meines Laptops liegt, der ist ziemlich gut und sogar für Gamer geeignet.

Hat jemand eine Idee?

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Keine Offenbarung

“Sieh Lieber, was doch alles Schreibens Anfang und Ende ist, die Reproduktion der Welt um mich, durch die innere Welt, die alles packt, verbindet, neuschafft, knetet und in eigner Form, Manier, wieder hinstellt, das bleibt ewig Geheimnis, Gott sei Dank, das auch ich nicht offenbaren will den Gaffern und Schwätzern.” (Johann Wolfgang von Goethe in einem Brief an Friedrich Heinrich Jacobi, 21. August 1774)

Wisst ihr Bescheid.

Das Wort zum Sonntag

burks

Am 19. März machten sich manche – vor allem auf Fratzenbuch – noch darüber lustig, dass ich mir Masken besorgt hatte und die bei Publikumskontakt auch trage. Jetzt sind sie alle still geworden. Es wird zum Standard, nur kriegen die meisten Leute keine mehr.

(Das Wort zum Sonntag aus meiner Küche von Burks)

By the way:
– Die Kurve sinkt noch nicht. (Danke für den Hinweis)

– In Spanien stapeln sich die Leichen. Die wichtigste Ursache: Das Gesundheitssystem wurde kaputtgespart – wie auch in Italien. Merke: Its not a bug, its a feature.

– Gutes Interview in einer schweizer Zeitung mit Kaiser Kuo: “Die Chinesen sind völlig verblüfft darüber, dass die Europäer keine Masken tragen. Es ist ja bekannt, dass viele Menschen andere anstecken, bevor sie selber Symptome haben. Mit einer Schutzmaske wird das Ansteckungsrisiko reduziert. Ebenso das Risiko, sich an die Nase oder den Mund zu fassen.”

– “Trumps bizarre Drohung mag im Affekt ausgesprochen worden sein und vermutlich ohne Konsequenzen bleibe. Sie zeigt dennoch, wie unberechenbar der US-Präsident die Krise managt.” So urteilen deutsche Qualitätsmedien. Die Bevölkerung der USA sieht das aber ganz anders: “Mehrheit der US-Amerikaner befürworten Trumps Krisenmanagement”.

Da kann sich das deutsche Feuilleton noch so echauffieren. Unter anderem sind an Trumps Meinung, was hierzulande noch niemand bemerkt hat, die Religioten schuld. Die deutsche Journaille merkt auch gar nicht, wen sie mit Biden herbeischreiben wollen.

– Es wird demnächst viel weniger Schweden und Niederländer geben.

spargelfront

Jutta Ditfurth, statt peinlicher Spendenaufrufe für sich selbst! AfD, jetzt aber schnell die patriotische Pflicht erfüllen! Grüne Veganer: Spargelstechen ist voll öko!

Nicht anfassen

sicherheitsicherheit

Keine Corona-Gefahr, aber trotzdem nicht anfassen, auch nicht mit Handschuhen! #wirfüreuch #security #SecuritasHeroes

Ich habe jetzt vier 12-Stunden-Schichten. Am Sonntag muss ich in Second Life auf die Schnelle ein Sim bauen. Montag und Dienstag noch zwei 12-Stunden-Schichten. Danach gibt es wieder mehr hier zu lesen.

Jitsi

jitsi

Den Rat des wohlwollenden Publikums aufnehmend habe ich mal Jitsi ausprobiert – also doch eine browserbasierte Lösung. Wenn ich mit dem Laptop eine Konferenz eröffne und mit dem anderen Rechner beitrete, kann ich mit mir selbst konferieren (falls das nötig sein würde).

Ich bin aber kläglich gescheitert, einen eigenen Server einzurichten. Hat nicht funktioniert, zahllose Fehlermeldungen der rätselhaften Art. Vielleicht muss das auch nicht sein.

Was ist eigentlich der Haken an der Version per Browser? Das würde doch ausreichen?

Unlustig in Zeiten von Corona

corona

Ich bin heute schon um 4.15 Uhr aufgestanden, weil ich arbeiten musste, und bin jetzt zu unlustig zum bloggen. Morgen mehr.

Unter Nichtmaskenträgern

klopapier

Beim Apotheker: Niemand trägt eine Maske. Im Supermarkt: Niemand (außer mir). Der Pflegedienst, der drei Mal am Tag meinen 92-jährigen Vater pflegt: Keine Masken.

“Die Inkubationszeit gibt die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung an. Sie liegt im Mittel (Median) bei 5–6 Tagen (Spannweite 1 bis 14 Tage)” – laut RKI.

burks

Die Dunkelziffer der Erkrankten ist hoch, niemand weiß also, ob er schon infiziert ist. Man kann auch ohne Symptome alle anderen anstecken.

Warum trägt niemand eine Maske? Weil es keine gibt? Was sagen denn die Märkte dazu? (Bei REWE gab es wieder kein Klopapier.)

Die erste Fälle gab es übrigens schon im letzten November. Stahl und Kunststoff sollte man meiden.

burks

Vorsicht! Seuche! [Update]

kaffeesatz
Symbolfoto für Vorhersagen, die Zukunft betreffend

Kurzer Zwischenruf: “In dieser Saison starben offiziellen Angaben zufolge bereits mehr als 200 Menschen in Deutschland am Influenzavirus. Die meisten waren älter als 60 Jahre.”

Hätte uns nur jemand gewarnt! Ich habe mir vorgenommen, obwohl ich zur Risiko-Gruppe gehöre, alle real existierenden Seuchen zu überleben.

Update] Das beste Gesundheitssystem, das man im Kapitalismus kriegen kann, beschreibt Michael Kegler auf Twitter.

Neuanfang

balkonbalkon

Ist es normal, dass Ende Februar die Blumen auf dem Balkon blühen? Oder ist das Ende nahe?

Gestern hatte ich meine letzte Schicht in der Rettungsstelle. In dieser Woche werde ich erfahren, welche neuen Jobs mir angeboten werden.
Hier noch ein Insider-Witz aus der Notaufnahme:
Sagt ein Pfleger zum Patienten: “Es kommt gleich jemand.”

La cantante! oder: Kauf mir was Süßes!

beamer

Endlich habe ich neuen Beamer (Link geht zu Amazon) zum Laufen bekommen und kann das, was ich größer sehen will, auf die Leinwand werfen.

Es läuft: El Ducero, Septeto Tumbao, de Villa Clara, Cuba. La cantante es extremadamente hermosa! Sie heisst Claudia Leanet Medina Brito. (Leider finde ich den Text des Stücks nirgendwo.)

Weg mit dem Holzspielzeug!

Märklin Metallbaukasten

Ersteigert zum späteren Weitervererben an meine Großneffen!

Babylonische Penunzen

Vielen Dank an den edlen Spender E.G. für die Penunzen!

Geld

Ich habe gestern mit einem Kollegen aus Bulgarien, der auch Russisch, Deutsch, Polnisch und Türkisch spricht, über das Wort Penunzen geredet, das ich aus dem Ruhrgebiet kenne. Es schien ihm irgendwie vertraut. Warum, fand ich in einem Buch über Polen:
Umgekehrt haben nur ganz wenige polnische Wörter den Weg ins Deutsche gefunden, sozusagen als Gepäck der Wanderarbeitei; die vor einem Jahrhundert vor allem ins Ruhrgebiet kamen. Die bekanntesten sind das umgangssprachlichc «Penunzen» für Geld (pieniądze”) und das im Ruhrgebiet geläufige «pitschen» (trinken «» pić’).

Man muss sich das live vorstellen: In der Silvesternacht diskutieren zwei Sicherheitsmitarbeiter über linguistische Fragen, während ringsum der Wahnsinn fette Beute macht und ein komatöser Getränkeunfall nach dem anderen per Feuerwehr angeliefert wird. Und dazu gesellt sich ein Putzfachmann des Krankenhauses aus Ghana, der schmutzige Tragen säuberte und etwas beizutragen hatte: Ashanti aka Twi, seine Muttersprache, sei mit Fante aka Mfantse aka Fante-Twi fast identisch, sagte er, aber Fante werde ganz anders ausgesprochen, so dass man es kaum verstehen könne.

Wir unterhielten uns übrigens auf Deutsch und haben uns köstlich amüsiert, trotz des silverstertypischen Tohuwabohus in einer Notaufnahme. “Geh, wos wuist denn mit dera oidn Hiawan?” hätten wir alle drei nicht verstanden.

Havanna José Martí und 2020

flughafen havanna

Aeropuerto Internacional José Martí, Havanna, Kuba, fotografiert 1984. Ich würde jetzt auch gern in ein Flugzeug steigen….

Ich wünsche allen geneigten Leserinnen und wohlwollenden Lesern ein gesundes und gutes neues Jahr 2020. Ich werde heute Nacht im Krankenhaus sein, aber zum Glück nicht als Patient.

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