Amsterdam ist verschwunden
Nur ein paar Prim-Reste von anderen, die heute entfernt werden, sind übrig. Für gamedesignende Kollegen: Der Aufbau dauerte zwei Wochen, der Abriss zwei Stunden…
[xxx] „Thank you so much for setting that up. I loved the version of amsterdam you created. It was amazing to see it realised so well – and al the more impressive given it was just temporary…“
Heute ist mein letzter Urlaubstag. Gestern vier Stunden Marmelade eingekocht und den Frühjahrsputz fortgesetzt. Morgen früh Zahnarzt, dann vier 12-stündige Nachtschichten. Ich freue mich.
Tecknet
Ich war jetzt bedient von der hier schon erwähnten Tastatur – die ist einfach zu klein, und ich komme mit dem Handballen oder mit was auch immer an Tasten, die etwas auslösen, was ich nicht will. Also musste die Großbourgeoisie sofort liefern.
Here we go (lufthol): Tecknet Gaming-Tastatur Kabellos, QWERTZ-Tastatur (Deutsches Layout), Membran Tastatur mit 105 Tasten, Vollmetall-Pane, RGB Beleuchtung, Handgelenkauflage, 25 Anti-Ghosting-Tasten für Gamer & Büro.
Erster Eindruck: Extrem solide, makellose Haptik. Ich kann wieder mein autodidaktisches Zehnfingersystem blind benutzen. Die Tasten sind ziemlich hoch, und man bekommt ein Schreibmaschinen-Gefühl. (Das Keyboard ist auch seitlich offen, also geeignet für einen Fön | Druckluft, um den Staub wegzupusten.)
Kabellos geht, aber ich bin lieber kabelgebunden. Reinstecken – und alles funktioniert sofort unter Ubuntu/Linux. Was mich überraschte: Die zahllosen und völlig unnützen Tastaturkürzel funktionieren auch einwandfrei. Ich weiß aber nicht, warum ich mit dem Keyboard meine E-Mails abrufen sollte? Oder den Taschenrechner? Es gibt so viele Funktionen, dass ich alle wieder schnell vergessen werde und jedes Mal im Handbuch nachschauen müsste. Alles lesbar ohne Mikroskop, nur vier Seiten, obwohl die Optionen der Beleuchtung für eine größere Lichtorgel ausreichten – „5 RGB-Beleuchtungsmodi, mit denen Sie aus Millionen von Farben und Effekten wählen können“. Zwei oder drei Farben reichen mir schon, je nachdem, ob ich mich rot, grün oder blau fühle.
Lasergravierte Tastenkappen? Ich bin mal gespannt, wie lange die halten. Auf meinem alten – also dem vorletzen – Keyboard (gekauft im April 2022) waren sie erst nicht mehr zu erkennen und fielen dann einfach ab.
Ich sehe aber auch noch einige Tasten-Symbole, deren Sinn sich mir nicht erschließt und die im Manual nicht erwähnt werden. Was heißt „Anti-Ghosting“? Verschwinden alle Gespenster im Umkreis meines Routers? Oder Besucher, die mein Zimmer betreten?
Versuch und Irrtum also – vielleicht ist da auch ein Schleudersitz vorgesehen, oder ein Invisible-Modus, falls es ganz früh klingelte und man den Bademantel nicht fände.
Unter HTML-Zerhauenden

Ich habe gestern für ein paar Stunden das Blog zerhauen, ohne das zu merken. Ich war in Eile und hatte etwas anderes zu tun. Die Postings erstreckten sich zu breit, dass auch die Spalten des Templates kaputt waren.
Als ich es bemerkte, fand ich um’s Verrecken eine Weile nicht heraus, woran es lag. Ich habe sogar den kompletten HTML-Code der Postings der künstlichen Intelligenz zum Fraß vorgeworfen – aber ohne brauchbares Ergebnis.
Nach einer Stunde hatte ich es: Bei dem Attribut „alt“ des Codes, der die Grafiken beschreibt, fehlte bei allen Bilder des Postings über Secondlife das zweite Anführungszeichen.
Darauf muss man erst mal kommen. Bei so etwas bin ich immer froh, dass ich einfaches HTML „per Hand“ schreiben kann.
„Beachten Sie: Es handelt sich um ein Pflichtattribut.“ Ach was. Das sehen die heutigen Browser nicht so eng, wenn das Attribut ganz fehlt.
Keychronig [Update]
Ich brauchte eine neue Tastatur, weil bei meiner alten schon die Buchstaben abfielen. Ich habe ausnahmsweise nicht sofort das Angebot der Großbourgeoisie durchsucht, sondern mich beraten lassen – ich muss nicht verraten von wem.
🏁 Meine klare Empfehlung (für dich)
Wenn dir wichtig ist:
Beleuchtung + Linux + langlebig[
👉 nimm Keychron V6 (egal ob normal oder 8K)
Das ist die einzige Option hier, die alles sauber kombiniert.
Ich wanderte alsbald zum einheimischen Elektronikfachhandel, um die Keychron zu bestellen (sie hatten sie natürlich nicht da).
Ich werde sie behalten, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht noch einmal kaufen. 1) Ich habe sie mit Bluetooth nicht zum Laufen bekommen. Linux ist im Manual nicht vorgesehen, außerdem ist das so winzig geschrieben, dass ich es kaum lesen konnte.
Das mitgelieferte Kabel ist sowohl zum Verbinden mit dem PC als auch zum Aufladen da – das erfuhr ich erst von ChatGPT. Wenn man das Kabel benutzt, muss man den Akku nicht aufladen (steht nicht im Handbuch). 2) Außerdem ist es viel zu kurz. Ich musste zwei USB-Kabelverlängerungen dranstecken – zum Glück hatte ich noch welche.
3) Die Tastatur ist überraschend klein, man muss sich erst an das Gefühl gewöhnen. Mir kam es vor allem darauf an, dass sie nicht gleich wieder auseinanderdröselt oder Tasten verliert (es werden sogar einige Ersatztasten, für ESC zum Beispiel, mitgeliefert.) Einige Tasten findet man nicht sofort.
Auch die Beleuchtung ist, was die Usability angeht, ungenügend, wie auch die zwei Seiten im Handbuch. 4) Es sind nicht die Tasten beleuchtet, sondern die Zwischenräume – was ist recht blödsinnig finde. Das ist einfach respektlos und nicht kundenfreundlich.
5) Merkwürdig finde ich, dass die Tastatur auf allen Seiten offen ist (vgl. Foto unten). Der Staub kann also von überallher eindringen.
Positiv ist der Anschlag – zwar nicht so schwer wie bei einer Schreibmaschine, aber man fühlt, was man tippt. Wenn das Teil stabil und langlebig bleibt, kann ich damit leben.
[Update]
– Mehrere Tasten sind doppelt belegt, wenn man herumprobiert, findet man sie. Vermutlich kann man das mit einer
– Die Anleitung, wie der Wireless-Modus funktionieren soll, ist beschissen unverständlich, zumal noch nicht einmal erklärt wird, welches Modell wie funktioniert („some models only support wired mode“).
– Die seitlichen Öffnungen könnten, wie das Publikum schon anmerkte, das Reinigen mit Druckluft einem Fön erleichtern – daran habe ich nicht gedacht.
– Ich fragte ChatGPT: Ich brauche eine kabelgebundene Gaming-Tastatur, beleuchtet, die auch für Linux funktioniert, schlage welche mit gutem Preis-Leistungsverhältnis vor. ChatGPT empfahl die Redragon Kumara K552 RGB, die weniger als 50 Euro kostet, aber auch so klein ist wie die, die ich jetzt habe. Ich bestand auf einem Vergleich von „Mittelklasse“-Tastaturen (vgl. oben).
Unter Wartenden
Warum liegt in Wartezimmern von Ärzten eigentlich immer so hochwertige Literatur aus? Weil so ein Schund am wenigsten kostet? Ich würde den Tanach auslegen, aber angekettet, und über einen großen Bildschirm arabische Reden abspielen, um das Neuköllner Publikum zu erfreuen. Oder pädagogisch wertvolle historisch Dokumentationen. Sexuelle Aufklärung ist heute bekanntlich verboten – auch beim Arzt.
Nein, keine Sorge, ich bin laut Laborbefund kerngesund und auch gegen Hepatitis immun (was ich wissen wollte) und muss dagegen nicht mehr geimpft werden. Aber ab und zu ein Check kann nicht schaden, wenn man über 50 ist.
Centraal auf Pfählen
Der Bahnhof Amsterdam Centraal wurde auf drei künstlichen Inseln gebaut und steht wegen des sandigen, feuchten Untergrundes auf rund 9000 Holzpfählen. Am 15. Oktober 1889 wurde der Bahnhof eröffnet und ersetzte damit die Bahnstationen „Willemspoort“ und „Station Westerdok“. Heute streiten sie sich darüber, ob der Bahnhof verkleinert oder ausgebaut werden soll.
Ich arbeite gerade an einem längeren Text und weiß nicht, ob ich den heute fertig bekomme, zumal ich wieder Nachtschicht habe….
Alte Knochen
Nein, die Aufnahme zeigt keine Dinosaurier-Knochen, sondern mein Handgelenk aus radiologischer Sicht.
Unpässlich
Ich bin gerade ein bisschen krank und unpässlich und möchte einen Tag pausieren.
Gesäßgeigen
Wisst ihr Bescheid.
Schweren und leichten Herzens

Ich habe heute meinen Flug nach Israel im Oktober schweren Herzens gecancelt. Ich würde auch unter Beschuss dahin reisen, aber ich hatte geplant, den Norden zu erkunden, was jetzt nicht so entspannend ist. Wer weiß, wie es im Oktober aussieht, aber sicher ist sicher. Also 2027.
Ich werde improvisieren. Ägypten? Albanien? Kosovo? Thailand? Spanien? Tipps nehme ich gern entgegen.
Ich muss aber sparen, weil ich mehrere größere Posten bezahlen muss. Vielleicht kaufe ich auch schon in diesem Jahr einen neuen Niu – mein jetziger hat schon mehr als 17.000 Kilometer auf dem Tacho.
Leichten Herzens bedanke ich mich bei dem edlen Spender H.H.: „Toller Blog, klasse Infos – weiter so! Lese hier schon lange mit und wollt mal was ablatzen. Grössten Respekt für deinen Fleiß und Energie! Mein Tip: Ardbeg Corryvreckan.“ Schon bei der Großbourgeoisie bestellt!
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von dem Kuba, das wir kennen. Es wird so ausgehen wie in allen ehemaligen „sozialistischen“ Staaten.
Kriegsrat im Sand
Ich habe gerade Königsberger Klopse samt Rote-Beete-Äpfel-Salat gemacht und gegessen, jetzt noch Käsekuchen mit Sahne (man ist ja immer auf Diät), habe drei 12-Stunden-Frühschichten vor mir, und mir fällt nichts Vernünftiges ein.
Kriegsrat. Drei Sim-Besitzer, die jeweils Kaufmann, Botschafter und Pascha (rollen)spielen. Wir mussten etwas Vertrauliches bereden, deswegen schreibe ich auch nichts über den Inhalt des Gesprächs.
Wenn der Feierabend nicht kommt
Zwei mal 12 Stunden Tagschicht 7-19 Uhr, sofort danach zwei mal 12 Stunden Nachtschicht 18-6 Uhr. Wisst ihr Bescheid.
Sie haben ene Zahlung erhalten
Vielen Dank dem edlen Spender Jan M.!
Trutz, blanke Elli!
Ich weiß nicht, woher diese Mischung aus Paternalismus und Apokalyse in Deutschland kommt. Ein bisschen Winter, an dem vermutlich das Klima schuld ist oder die Erderwärmung, und die Qualitätsboulevardmedien möchten, dass ich zuhause bleibe. Ich denke gar nicht dran.

Ich könnte jetzt darüber räsonnieren, warum der Klassenkampf im Iran mit einer Niederlage der Rebellierenden enden wird. Für diese These habe ich viele Argumente, nur leider heute keine Zeit, sie darzulegen.
Es wäre auch interessant nachzuprüfen, welche der Organisationen, die die USA verlassen wollen, wirklich überflüssig sind, wer sie finanziert und wer sonst noch Mitglied ist. Aber wie oben.
Also noch mal zum Mitschreiben: Ich werde um 4:30 Uhr aufstehen und nach Frühstück und viel Kaffee meinen Fedora aufsetzen, der wärmt, und mit der U-Bahn zur Arbeit fahren.
ES IST NICHT KALT! Kalt ist es bei Putin.

Vorsätze

Exklusiv für das Publikum von burks.de: Meine guten Vorsätze zum Jahr 2026.
– Ich muss noch ca. 15 Bücher lesen, dann habe ich das Gefühl, genug zu dem Thema zu wissen, über das ich mein nächsten Buch schreiben will. Dummerweise werden es immer mehr, je mehr ich lese. Aber manche brauche ich nur für meinen nächsten Aufenthalt in Israel.
To-Do-Liste: Haifa, Masada, Yad Vashem, Kalya Kibbutz und Quamran Höhlen, Ain Dschālūt, Kirjat Schmona, Ayun Stream Nature Reserve bei Metulla, der Berg Hermon (hallo, Syrien!).
Im Süden Eilat, Akaba (hallo, Jordanien!) und Taba (hallo, Ägypten!). Zum Wadi Rum werde ich es nicht schaffen. Aber vielleicht reicht auch ein einschlägiger Film.
– Seit Jahren plane ich, einen Director’s Cut für die Konquistadoren als E-Book herauszugeben. (Das ursprüngliche Manuskript habe ich auf Disketten!) Bisher scheiterte das an den neu zu zeichnenden Karten. Aber mit KI dürfte jetzt alles schneller gehen. Jedenfalls immer noch auf meine To-Do-Liste!
– Babylonien: Hebräisch endlich so lernen, dass ich sprechen kann. „It’s question of discipline“, sagt ein indischer Freund und software engineer, der nach drei Jahren in Deutschland fließend Deutsch spricht. Spanisch wiederholen: Jeden Tag Duolingo, auf dem Weg zum 1500-Tage-Strike. Eigentlich wollte ich auch Mandarin wieder anfangen, weil ich irgendwann bestimmt noch nach Schanghai fliege. Aber das ist Kür, nicht Pflicht.
– Software: Bei BforArtists bin ich sehr motiviert. Es wird nicht mehr lange dauern, bis ich die ersten selbst gemachten Mesh-Objekte in Secondlife rezze („uploade“ und dort sichtbar mache).
Vielleicht langweilt sich jemand und baut mir eine App, mit der man burks.de lesen kann?
– Mehr Zeit mit meinen Großneffen verbringen.
– Mehr Geld verdienen bei gleicher Arbeitszeit – das ist einfach. Allerdings bedarf es noch einer Prüfung durch meinen Steuerberater, ob die neue Regel überhaupt für mich gilt, wenn ich neben dem Job als Arbeiter Angestellter auch noch als Freiberufler arbeite und etwas verdiene.
Wenn ich nachdenke, fällt mir noch viel mehr ein, aber ich lasse es lieber. (40 Liegestütze!)
Ich wünsche allen einen guten Rutsch!
Fratzenbuch
Ich habe mir ein neues Facebook-Konto zugelegt unter meinem Namen. Die rechtliche Auseinandersetzung wegen der Sperrung des alten Accounts läuft noch. Wenn ich Zeit finde, werde ich die Infos dort aktualisieren. So wichtig ist das aber nicht….
Unter Edlen
Vielen Dank an den edlen Spender Christian G.!
Uraltblogs aus Berlin

Welche persönlichen Blogs, die von Einzelpersonen aus Berlin betrieben werden, gehören zu den ältesten noch bestehenden deutschsprachigen Weblogs (Startjahr um 2000–2003)?
– Digital Diary – (Claudia Klinger, Jahrgang 1954, seit 1999)
– Schockwellenreiter — Jörg Kantel (Jahrgang 1953, Start 2000)
– wirres.net — Felix Schwenzel (Jahrgang 1969, Start 2001)
– Spreeblick — Johnny Haeusler (Start 2002, seit ein paar Jahren keine Einträge mehr, nur noch ein Newsletter)
– Burks’ Blog (burks.de) — Burkhard Schröder (Jahrgang 1952, Start 2003)
Nur so zwischendurch
Party bei mir inklusive Völlerei, gerade mit dem Aufräumen und Abwasch fertig…. Jetzt noch kurz die Welt wechseln. Mein Avatar scheint noch völlig nüchtern zu sein.
Die stillen Freuden einer Hausdurchsuchung
Ich empfehle einen Artikel auf Tichys Einblick, weil ich mich bekanntlich mit dem Thema auskenne: „Die stillen Freuden einer Hausdurchsuchung“.
„Für Fotograf Hagen Schnauß ist die Hausdurchsuchung am 6. November 2025 eine Zäsur: 13 Beamte durchkämmen seine Wohnung, sein Leben, seine Technik. Am Ende bleibt für ihn nur ein Fazit: Hausdurchsuchungen sind zur politischen Waffe der späten BRD geworden.“
„Eine Hausdurchsuchung ist eine Zäsur im Leben. Man lebt danach anders. Das Gefühl der Sicherheit, das man seit jeher in seiner Wohnung hatte, deren Unverletzbarkeit bis dahin Gewohnheit war, zerplatzt. Man erfährt ein Gefühl des Ausgeliefertseins, das einer Vergewaltigung ähnelt.“
Das kann ich so bestätigen.
Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass die deutsche Presse kein Wort darüber verliert. Man ahnt natürlich, warum. Auch die Journalistenverbände hüllen sich bis jetzt in Schweigen. Das ist nur noch ekelhaft.
Bei mir wurden immerhin noch ein paar Artikel verfasst. Aber nicht alle waren wohlwollend.




































