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Vielen Dank dem edlen Spender Jan M.!

Trutz, blanke Elli!

Brandenburg Gate

Ich weiß nicht, woher diese Mischung aus Paternalismus und Apokalyse in Deutschland kommt. Ein bisschen Winter, an dem vermutlich das Klima schuld ist oder die Erderwärmung, und die Qualitätsboulevardmedien möchten, dass ich zuhause bleibe. Ich denke gar nicht dran.

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Ich könnte jetzt darüber räsonnieren, warum der Klassenkampf im Iran mit einer Niederlage der Rebellierenden enden wird. Für diese These habe ich viele Argumente, nur leider heute keine Zeit, sie darzulegen.

Unter den Linden

Es wäre auch interessant nachzuprüfen, welche der Organisationen, die die USA verlassen wollen, wirklich überflüssig sind, wer sie finanziert und wer sonst noch Mitglied ist. Aber wie oben.

Unter den Linden

Also noch mal zum Mitschreiben: Ich werde um 4:30 Uhr aufstehen und nach Frühstück und viel Kaffee meinen Fedora aufsetzen, der wärmt, und mit der U-Bahn zur Arbeit fahren.

ES IST NICHT KALT! Kalt ist es bei Putin.

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Vorsätze

el al

Exklusiv für das Publikum von burks.de: Meine guten Vorsätze zum Jahr 2026.

– Ich muss noch ca. 15 Bücher lesen, dann habe ich das Gefühl, genug zu dem Thema zu wissen, über das ich mein nächsten Buch schreiben will. Dummerweise werden es immer mehr, je mehr ich lese. Aber manche brauche ich nur für meinen nächsten Aufenthalt in Israel.

To-Do-Liste: Haifa, Masada, Yad Vashem, Kalya Kibbutz und Quamran Höhlen, Ain Dschālūt, Kirjat Schmona, Ayun Stream Nature Reserve bei Metulla, der Berg Hermon (hallo, Syrien!).

Im Süden Eilat, Akaba (hallo, Jordanien!) und Taba (hallo, Ägypten!). Zum Wadi Rum werde ich es nicht schaffen. Aber vielleicht reicht auch ein einschlägiger Film.

– Seit Jahren plane ich, einen Director’s Cut für die Konquistadoren als E-Book herauszugeben. (Das ursprüngliche Manuskript habe ich auf Disketten!) Bisher scheiterte das an den neu zu zeichnenden Karten. Aber mit KI dürfte jetzt alles schneller gehen. Jedenfalls immer noch auf meine To-Do-Liste!

– Babylonien: Hebräisch endlich so lernen, dass ich sprechen kann. „It’s question of discipline“, sagt ein indischer Freund und software engineer, der nach drei Jahren in Deutschland fließend Deutsch spricht. Spanisch wiederholen: Jeden Tag Duolingo, auf dem Weg zum 1500-Tage-Strike. Eigentlich wollte ich auch Mandarin wieder anfangen, weil ich irgendwann bestimmt noch nach Schanghai fliege. Aber das ist Kür, nicht Pflicht.

– Software: Bei BforArtists bin ich sehr motiviert. Es wird nicht mehr lange dauern, bis ich die ersten selbst gemachten Mesh-Objekte in Secondlife rezze („uploade“ und dort sichtbar mache).

Vielleicht langweilt sich jemand und baut mir eine App, mit der man burks.de lesen kann?

– Mehr Zeit mit meinen Großneffen verbringen.

– Mehr Geld verdienen bei gleicher Arbeitszeit – das ist einfach. Allerdings bedarf es noch einer Prüfung durch meinen Steuerberater, ob die neue Regel überhaupt für mich gilt, wenn ich neben dem Job als Arbeiter Angestellter auch noch als Freiberufler arbeite und etwas verdiene.

Wenn ich nachdenke, fällt mir noch viel mehr ein, aber ich lasse es lieber. (40 Liegestütze!)

Ich wünsche allen einen guten Rutsch!

Fratzenbuch

Ich habe mir ein neues Facebook-Konto zugelegt unter meinem Namen. Die rechtliche Auseinandersetzung wegen der Sperrung des alten Accounts läuft noch. Wenn ich Zeit finde, werde ich die Infos dort aktualisieren. So wichtig ist das aber nicht….

Unter Edlen

danke

Vielen Dank an den edlen Spender Christian G.!

Uraltblogs aus Berlin

weblog

Welche persönlichen Blogs, die von Einzelpersonen aus Berlin betrieben werden, gehören zu den ältesten noch bestehenden deutschsprachigen Weblogs (Startjahr um 2000–2003)?

Digital Diary – (Claudia Klinger, Jahrgang 1954, seit 1999)
Schockwellenreiter — Jörg Kantel (Jahrgang 1953, Start 2000)
wirres.net — Felix Schwenzel (Jahrgang 1969, Start 2001)
– Spreeblick — Johnny Haeusler (Start 2002, seit ein paar Jahren keine Einträge mehr, nur noch ein Newsletter)
Burks’ Blog (burks.de) — Burkhard Schröder (Jahrgang 1952, Start 2003)

Nur so zwischendurch

secondlife

Party bei mir inklusive Völlerei, gerade mit dem Aufräumen und Abwasch fertig…. Jetzt noch kurz die Welt wechseln. Mein Avatar scheint noch völlig nüchtern zu sein.

Die stillen Freuden einer Hausdurchsuchung

Ich empfehle einen Artikel auf Tichys Einblick, weil ich mich bekanntlich mit dem Thema auskenne: „Die stillen Freuden einer Hausdurchsuchung“.

„Für Fotograf Hagen Schnauß ist die Hausdurchsuchung am 6. November 2025 eine Zäsur: 13 Beamte durchkämmen seine Wohnung, sein Leben, seine Technik. Am Ende bleibt für ihn nur ein Fazit: Hausdurchsuchungen sind zur politischen Waffe der späten BRD geworden.“

„Eine Hausdurchsuchung ist eine Zäsur im Leben. Man lebt danach anders. Das Gefühl der Sicherheit, das man seit jeher in seiner Wohnung hatte, deren Unverletzbarkeit bis dahin Gewohnheit war, zerplatzt. Man erfährt ein Gefühl des Ausgeliefertseins, das einer Vergewaltigung ähnelt.“

Das kann ich so bestätigen.

Besonders interessant finde ich die Tatsache, dass die deutsche Presse kein Wort darüber verliert. Man ahnt natürlich, warum. Auch die Journalistenverbände hüllen sich bis jetzt in Schweigen. Das ist nur noch ekelhaft.

Bei mir wurden immerhin noch ein paar Artikel verfasst. Aber nicht alle waren wohlwollend.

Ich wünsche allen Lesern frohe Festtage!

weihnachtsbaum

Hier ist der optimierte Midjourney-Prompt (englisch, direkt kopierbar):

/imagine prompt:
Two advanced high-tech humanoid robots in a near-future setting are unsuccessfully trying to set up a traditional Christmas tree with real wax candles. One robot is holding the tree at the wrong angle while the other carefully attempts to light a candle using an overly complex robotic tool, causing small sparks and humorous chaos. The Christmas tree is slightly crooked, ornaments are falling, candles are slipping. The scene takes place in a sleek futuristic interior with metallic walls, holographic displays, and soft neon lighting, creating a strong contrast between old-fashioned Christmas traditions and advanced technology. Photorealistic, ultra-detailed, cinematic lighting, shallow depth of field, realistic reflections, global illumination, sharp focus, humorous and lighthearted mood, 8k realism.

–v 6 –style raw –ar 16:9 –chaos 15 –quality 1

Unter Türendemolierenden

tür

Ich habe ein paar heftige, mit Pflichten und Küren voll gepackte Tage und Nächte – letztere schlaflos – hinter mir. Die ungeduldig mit den Hufen Pantoffeln unter den Ohrensesseln scharrenden Leser werden hoffentlich verzeihen, dass mein Worte nur spärlich tröpfelten. Aber der Reihe nach.

Frühschicht heißt manchmal, wenn ich nicht an meinem gewohnten Arbeitsplatz in der Deutschen Staatsoper bin: Aufstehen um 3.35 Uhr. Was aber, wenn man durch ein höllisches Krachen an der Wohnungstür um zwei in der Frühe aus dem Schlaf gerissen wird, als versuchte, eine Bonsai-Ausgabe eines Merkava-Streitwagens mit Karacho und Anlauf durch die Tür zu fahren?

Ich springe also halbnackt und halb schlafend auf, renne zur Tür, wo das Donnern noch zu kulminieren scheint und bereite mich mental darauf vor, die Gestapo die Nazis „Israelkritiker“ oder sonstwelche antisemitische Spackos Einbrecher Araber irgendjemandem mit Worten und friedlich gewaltsam und mit Schmackes die Treppe hinunterwerfen zu müssen, dergestalt, dass dieser(n) Person(en) die Lust verginge, fürderhin das Haus zu betreten.

tür

Aber es war nur die freundliche Berliner Feuerwehr mit ortsüblichem Rammgerät. Ich muss vermutlich ziemlich blöde aus der nicht vorhandenen Wäsche geguckt haben, als ich stammelte, was los sei. „Alles ok bei Ihnen?“ wurde ich gefragt, und als ich das bestätigte, zogen die Herren wohlgemut von dannen. Der Feuerwehrhäuptling murmelte noch etwas von einer „Verkettung unglücklicher Umstände“.

Als dann auch noch die Polizei anrückte, klärte sich die Sache einigermaßen auf. Beachte: Ich wohne im tiefsten Neukölln – in Zehlendorf oder Dahlem wäre das so nicht passiert.

Die Freundin meines Untermieters wohnt nicht in Berlin, arbeitet aber bis spät in der Nacht in einem Restaurant, weil sie als Studentin sich und das Studium irgendwie finanzieren muss. Sie hat keinen Schlüssel und kam nicht hinein, weil mein Untermieter – ebenfalls Student und nebenher auch noch schuftend – nicht wach wurde. Das Mädel geriet irgendwie in Panik und kam mit ihrer Atmung nicht klar. Dummerweise tauchte eine Nachbarin auf, die ebenfalls kein Deutsch spricht, aber auch kein Telugu oder Kannada oder Hindi oder Englisch, und glaubte, es handele sich um einen Notfall und rief die 112 an.

Ich kenne das aus unzähligen Erzählungen rund um die Notaufnahme, wo ich sechs Jahre arbeitete: Ist die Berliner Feuerwehr erst einmal in Fahrt, hält sie weder Ochs noch Esel auf. Das Mädel auch nicht, dass völlig verdattert an der Tür stand und einfach beiseite geschoben wurde, um dem Rammgerät Platz zu schaffen. Für Google Translator ist bei Notfällen keine Zeit.

Die Polizei ist in Neukölln gar nicht gewohnt, dass freundliche Leute in nicht pennerhafter ziviler Kleidung entspannt mit ihr reden. Sie blieben so lange und plauderten, so dass ich gleich wach bleiben konnte, um zur Lohnschinderei zu fahren. Die – bis jetzt unbekannte – Nachbarin wird eine Anzeige wegen Missbrauchs des Notrufs bekommen. (Ich wette, dass die Sache komplett folgenlos bleibt.)

Zum Glück hat mein Untermieter eine Haftpflichtversicherung. Wegen solcher Petitessen belästige ich meinen Hausbesitzer nicht. Und der mich auch nicht, etwa mit so hässlichen Dingen wie Mieterhöhungen.

tür

Zu meiner Tür: Da kommt man gar nicht so einfach durch. Ich war stolz auf die. Wenn das eine normale Tür wäre, hätte die Feuerwehr das Schloss nach ein paar Versuchen einfach weggehauen. Die Herren wunderten sich, dass das nicht funktionierte. Der Grund: Die gesamte Tür – älter als ein Jahrhundert – wurde von einem der Vormieter noch mit einer Platte verstärkt, so dass die Sache in Richtung sechs Zentimeter Massivholz geht. Und die wird noch von einem stabilem Stangenschloss gehalten.

Vielleicht war der unbekannt bleibende Vormieter meiner Wohnung mit minderlegalen Angelegenheiten beschäftigt oder hatte unbequeme Feinde, weil ich mich bei meinem Einzug vor 17 Jahren wunderte, warum in der Wohnungstür oben ein massiver Spalt klaffte, der von Axthieben stammte, da jemand offenbar gemeint hatte, man käme nicht anders hinein. Mein Vermieter zuckte damals nur mit den Achseln, murmelte „drei Monate mietfrei“ und „kann ich sonst noch etwas für sie tun?“

Ist eben Neukölln und nicht Zehlendorf oder Dahlem.

tür

Ich habe also das Schloss ausgetauscht, den Schließzylinder gewechselt (die Schrauben waren natürlich zu kurz – ich musste improvisieren), die Tür vorn mit einer Platte verstärkt, da man Holz nicht ausbeulen kann, und alles verspachtelt, abgeschliffen und mehrfach gestrichen. Und siehe, mein Werk gefällt mir.

Im Gedenken

DFrieda Schröder

Meine Mutter Frieda Schröder (3. von rechts, Anfang der 40-er Jahre), genannt „Friedel“ (*04.12.1925 †21.11.2024), wäre heute 100 Jahre alt geworden. Leider hatte sie vor zwei Jahren keine Lust mehr zu leben und starb selbstbestimmt und im Beisein Ihrer Kinder, wie sie sich es immer gewünscht hatte.

Großer Mann und kleiner Mann, um das Brandenburger Tor herum

pariser PlatzBrandenburg Gatepariser PlatzBrandenburg Gate

Heute habe ich den kleine Mann gefunden. Das sieht irgendwie lustig aus. Burks gefällt das.

Übrigens, Grok sagt: Die ursprüngliche und älteste Schreibung des Vornamens ist Burkhard (bzw. in althochdeutschen Quellen auch Burkhart, Burchard oder Burcard). Der Name ist rein althochdeutsch und setzt sich aus zwei Gliedern zusammen:
1. burg / burc = die Burg, der Schutz, die Festung
2. hart / hard = hart, stark, kühn, mutig
Burkhard bedeutet daher wörtlich: „der Burgstarke“, „der kühne Burgbeschützer“ oder „der mit der Stärke einer Burg“. Das ist ein typischer zweiteiliger germanischer Personenname aus der Zeit der Merowinger und Karolinger (6.–9. Jahrhundert). Die heute in Deutschland am weitesten verbreitete Form ist Burkhard (mit „k“ und ohne „t“ am Ende), gefolgt von Burkhardt und Burkhart.

Wenn mir vor mehr als vier Jahrzehnten jemand gesagt hätte: Direkt neben dem Brandenburger Tor wirst du mal arbeiten!, hätte ich den für verrückt erklärt.

Das Leben – jedenfalls mein Leben – war und ist voller Überraschungen, und ich bin gespannt auf die nächste…

Der Vorteil am unvermeidlichen Tod ist bekanntlich, dass man sich nachher nicht darüber ärgern kann. Ich würde das tun, weil ich das Gefühl hätte, so viel von dem verpasst zu haben, was noch alles kommt.

Brandenburg gate
Brandenburger Tor, 80-er Jahre, eingescanntes Dia

Gesperrt

social media

Nur weil das Publikum nachfragte. Auf Fratzenbuch hatte ich im September 5.000 „Freunde“ – die maximale Anzahl für nicht-prominente Personen – und – laut meinem Dashboard „für professionelle Nutzer“ – rund 7.000 Follower. Letzteres konnte nur ich sehen.

Natürlich hätte ich auf lange Sicht gegen Meta/Facebook vor Gericht gewonnen, obwohl die von mir beauftragte Kanzlei das anders sah.

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute entschieden [Urteile vom 29. Juli 2021 – III ZR 179/20 und III ZR 192/20], dass die Geschäftsbedingungen von Facebook vom 19. April 2018 zur Löschung von Nutzerbeiträgen und Kontensperrung bei Verstößen gegen die in den Bedingungen festgelegten Kommunikationsstandards unwirksam sind. Dies gilt jedenfalls, weil sich die beklagte Anbieterin nicht gleichzeitig dazu verpflichtet, den Nutzer über die Entfernung seines Beitrags zumindest nachträglich und über eine beabsichtigte Sperrung seines Nutzerkontos vorab zu informieren, ihm den Grund dafür mitzuteilen und eine Möglichkeit zur Gegenäußerung mit anschließender Neubescheidung einzuräumen. Wurde aufgrund der unwirksamen Geschäftsbedingungen der Beitrag eines Nutzers gelöscht und dessen Konto vorübergehend mit einer Teilsperrung belegt, hat der Nutzer einen Anspruch auf Freischaltung des gelöschten Beitrags und gegebenenfalls auch auf Unterlassung einer erneuten Kontosperrung und Löschung des Beitrags bei dessen erneuter Einstellung.

Um das durchzuziehen, hätte es mehrerer Jahre bedurft und einer Rechtsschutzversicherung, die ohne zu Zucken die Kosten trägt – bis hin zur letzten Instanz. Dessen war ich mir aber nicht sicher. Beim Deutschen Journalistenverband (Berlin) hatte ich schon zu Beginn inoffiziell gefragt, aber die schüttelten den Kopf, und man weiß auch nicht, ob die überhaupt noch so viel Geld gehabt hätten. Und die Eier sowieso nicht.

social media

Wie meine Kanzlei schrieb, müsste man als Journalist in Irland klagen, weil deutsche Gerichte sich in den ersten Instanzen eventuell nicht für zuständig erklärt hätten. Auch dieses Argument meiner Kanzlei halte ich für Humbug, weil es auch um grundsätzliche Meinungsfreiheit geht (vgl. den Grund der Sperrung), und die macht an Landesgrenzen nicht halt. Meta kann nicht selbst festlegen, was wo gilt – deren Geschäftsbedingungen sind – wie oben – schlicht ungültig.

Aber um dagegen anzugehen, benötigt man aber einen Anwalt, den man nicht zum Jagen tragen muss. Ich hätte gleich zu Beginn der Auseinandersetzung die maximale Konfrontation mit dem Konzern gesucht und eine Sekunde nach dem Verstreichen irgendeiner Frist die Kavallerie gerufen und nicht, wie „meine“ Kanzlei, es erst „im Guten“ versucht nach dem Motto: „Das haben wir aber bisher so gemacht“. Ich hatte gleich geahnt, das daraus nichts werden würde. Facebook versteht juristisch nur dieselbe Sprache wie die Hamas.

Es war schon schwierig genug, überhaupt eine Kanzlei zu finden, die sich traut, gegen Meta / Facbeook vorzugehen. Bei Steinhöfel hatte man angeblich „keine Kapazitäten“ frei, wohl aber schon bei einem anderen Klienten ein paar Tage später, dessen Fall schon durch Funk und Fernsehen gejagt worden war. „Keine Kapazitäten“ heißt für mich: Durch dich kommen wir nicht in die Medien.

Leute, es tut mir leid, ihr könnt mich gern für einen Querulanten halten, aber auf mir kann man weder herumtrampeln noch mich herumschubsen. Ein Kollege sagt mal über mich, ich sei der einzige Mensch, der keine Kompromisse eingehe. Das ist so nicht richtig, aber ich verstehe, was er meinte.

Wenden wir uns vernünftigen und interessanteren Themen zu. Aber erst morgen oder übermorgen, da ich gerade von der Tagschicht komme und morgen gleich in den Nachtschichtrhythmus wechseln muss.

social media

Vom Warmen ins Kaltnasse

tel Aviv

Kurz vor Mitternacht kam ich am Flughafen Ben Gurion an, die Sicherheitskontrollen und das Einchecken begannen ab 02:30 Uhr. Ich hatte zum letzten Mal gegen Mittag im Kibbutz Jad Mordechai etwas gegessen und war froh, als es um 06:00 Uhr endlich losging – bei wunderbarem Wetter.

Berlin

In Berlin gab es genau das Gegenteil – richtiges Pladderwetter zum Abgewöhnen. Auch der Panzerspähwagen fuhr da aus mir unbekannten Gründen wieder herum.

Ich kam recht hungrig zu Hause an und päppelte mich mit einem Frühstück „Israel Style“ – aber mit besserem Kaffee als dort – auf. In den nächsten Tagen werde ich mich mal an selbst gemachtem Hummus versuchen. Leider ist mein Urlaub morgen schon vorbei.

Frühstück

Nach- und Vortrag

Kidrontal

Hier noch einmal die erwähnten Gräber im Kidrontal, jetzt aber fotografiert mit meiner GoPro HERO9, also mit wesentlich höherer Auflösung. Die Original-Datei hat 7,5 Megabyte Größe. Ich nutze die Kamera selten, weil die App total unübersichtlich und nervig ist. Nur wenn ich ein kleines Stativ benutze, macht es Sinn.

Nach- und Vortrag: Wenn es jemandem nicht passt, was ich schreibe, dann empfehle ich, nicht mehr hier zu lesen. Ich zwinge niemanden. Wenn ich das könnte, würde ich es tun – dann säßen Tausende gefesselt auf Stühlen, bekämen 24 Stunden lang nur burks.de zu lesen und dürften nur ein Mal am Tag kacken.

Über was soll ich schreiben, wenn ich in Israel bin? Über Bomben auf Kabul? Oder über María Corina Machado? Oder über die unsägliche Dunja Hayali?

Gary Zulet

ChatGPT übersetzt: Für andere – Ängste existieren nicht.
Zum Gedenken an Stabsunteroffizier Gary Zulet [Gary Lalhruaikima Zolat] (möge Gott sein Blut rächen!)
Das Plakat zeigt also ein Erinnerungsplakat für einen gefallenen israelischen Soldaten mit einer ermutigenden Botschaft über Mut und Selbstlosigkeit.

Die Kavallerie kommt

kavallerie

Meta Platforms Ireland Limited
Legal Department
Merrion Road, Dublin 4
D04 X2K5 Irland

(…) Weiter fordern wir Sie auf, eine entsprechende strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Wegen des vorliegenden Vertragsverstoßes besteht eine Wiederholungsgefahr für weitere unbegründete Einschränkungen. Diese kann nach der Rechtsprechung grundsätzlich nur durch Abgabe einer ernsthaften und daher strafbewehrten Unterlassungserklärung beseitigt werden. (…)

Für den Fall, dass die Ansprüche unseres Mandanten, insbesondere die Entsperrung des Kontos, bis zum Ablauf der gesetzten Frist nicht erfüllt sind, werden wir ihm zu einem gerichtlichen Vorgehen raten, gegebenenfalls im Wege einer einstweiligen Verfügung. (…)

Miszellen

DJV
Mitgliederversammlung des DJV Berlin – JVBB. Wir haben uns (fast) garnicht herumgezankt, sondern ein paar Dinge diskutiert.

Heute nur gute Nachrichten. Ich habe einen Tag frei, bevor es wieder in die 12-stündigen Nachschichten geht. Nein, ich würde nie vom Arbeitsplatz bloggen oder dort surfen. Das ist total vollumfänglich absolut verboten. Ich starre meinen Laptop mit eigenem Modem nur an.

DJV
Blick von der Markgrafenstr. 15 nach Westen

Meine Rechtsschutzversicherung hat überraschend zugesagt, die Kosten für mein gerichtliches Vorgehen gegen Facebook zu übernehmen. Das hatte ich gar nicht erwartet. Mein Anwalt setzt gerade ein Schreiben auf, Meta aufzufordern, meinen Account wieder komplett freizuschalten. Wenn die das nicht unverzüglich tun, kommt die juristische Kavallerie.

DJV
Blick von der Markgrafenstr. 15 nach Süden, am Horizont ist der Radarturm des ehemaligen Flughafens Tempelhof zu sehen.

Ich habe auch eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen, weil mir rechtzeitig einfiel, meine Krankenversicherung zu fragen, ob ich in Israel versichert wäre. Nein, wäre ich nicht. Wenn mich dort vor zwei Jahren einen Rakete gestreift hätte, wäre das auch finanziell übel geworden. Jetzt kann ich arabische Messerstecher verhauen und muss nicht selbst zahlen, wenn ich dabei was abkriege.

DJV
Blick von der Markgrafenstr. 15 nach Norden – man sieht die Kuppel des Deutschen Doms.

Unter Care-Pakete-Empfangenden

care paket

Da habe ich ja etwas angerichtet! Jetzt schicken die Leser schon Lebensmittelpakete! Nein, ich leide keinen Hunger!

Aber dieses Paket ist besonders schön, weil es von einem der hier offenbar zahlreich mitlesenden Bauern und Landwirte stammt. Die Kartoffeln sind schwerer als im Supermarkt und sehen irgendwie erdiger aus, und sie und die Möhren sind noch umhüllt von den Resten der Scholle, in der sie vor sich hinwuchsen. Dazu eine Flasche Rotwein. Wenn ich nicht gerade etwas gegessen hätte, wäre ich schon wieder hungrig.

Also herzlichen Dank, Friedrich B. aus – Moment, wie hießt das noch gleich? Triburin… äh.. Stöckendrebber! (Ich kann den Hof von oben sehen!) Wenn mal jemand Urlaub in der Pampa auf dem Bauernhof machen will, werde ich die Adresse empfehlen!

Unter Grogzillenden

staatsoper

Ich hatte jetzt sechs Nachtschichten hintereinander, zwei davon mit 12 Stunden, und bin ein bisschen groggy. Man erlaube mir einen Tag Pause.

FYI Frühstück und mehr

Frühstück

Seitdem ich wieder kauen und nicht nur flüssige Nahrung zu mir nehmen kann, lebe ich noch gesunder als vorher. Falls die Zeit dazu bleibt zum Frühstück: jugo especial à la Arequipa (das Rezept stammt von dort) à la Burks mit einer Banane, einer Birne, einem Ei, einem Esslöffel Honig und Milch, dazu Müsli (eine Mischung aus Müsli mit Nüssen und Rosinen und Kölnflocken). Kaffee natürlich auch.

Zur Zeit sind zwei Mahlzeiten am Tag das Maximum, weil einfach keine Zeit für mehr ist. FYI: 22.8. 12 Std. Tagschicht, 23.8. 12 Std. Tagschicht, 24.8. 12 Std. Tagschicht, 25.8. 10 Std. Tagschicht, 26.8. 8 Std. Nachtschicht, 27.8. 8 Std. Nachtschicht, 29.8. 4 Std. Tagschicht, 30.08. 12 Std. Tagschicht, 31.8. 9 Std. Tagschicht, 2.9. 8 Std. Nachtschicht, 3.9. 8 Std. Nachtschicht, 4.9. 8 Std. Nachtschicht, 5.9. 8 Std. Nachtschicht, 6.9. 12 Std. Nachtschicht, 7.9. 12 Std. Nachtschicht. Ich bin jung und brauche das Geld.

Ihr könnt also froh sein, dass ich überhaupt zum Bloggen komme.

Nachher, vor der Nachtschicht, gibt es Dal.

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