Sword and Planet

secondlife

Wir bleiben weiterhin heute bei völlig Irrelevantem, damit das Publikum die Gelegenheit bekommt, nach dem Motto herumzunörgeln: „Was bringt’s fürs emotionale Wohlbefinden gefühlt zu wissen…“

Das Rollenspiel-Event auf meiner Sim in Secondlife geht am Sonntag zu Ende, und ich lasse den virtuellen Presslufthammer warmlaufen, ganz Amsterdam in virtuellen Schutt zu zerlegen.

Ich habe bei dem Ereignis nicht mitgespielt, sondern nur das Environment gebaut und alles von weitem beobachtet.

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Gestern wurden die Avatare (die Opfer) offenbar von anderen Avataren aus den Katakomben Amsterdams entführt und in ein Raumschiff gebracht, das zwar auch auf meiner Sim herumschwebt, aber nicht von mir ist. Sonst sähe es nicht so aus, als hätte Perry Rhodan es in den 70-ern im LSD-Delirium gebaut. Die ersten Romane John Normans, die nachgespielt werden bzw. wesentliche Elemente des Sword and Planet-Genres aufgreifen und weiterentwickeln, stammen schon aus den 60-ern – sind also stilistisch nicht weit entfernt.

Jetzt erfahren die Avatare, dass sie zukünftig mehr oder weniger bekleidete Sklaven auf Gor sind, was für sie ganz und gar erschröcklich und unerwartet ist…

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Kommentare

8 Kommentare zu “Sword and Planet”

  1. Godwin am Mai 14th, 2026 10:06 p.m.

    „damit das Publikum die Gelegenheit bekommt […] herumzunörgeln“

    ab und zu suche ich alte Beiträge, weil ich meine, dass da schon mal was zum Thema geäußert wurde (finde sie aber meiste nicht)
    es fällt auf, dass sich der hier kommentierende Personenkreis tüchtig gewandelt und ausgedünnt hat…

    „Ich habe bei dem Ereignis nicht mitgespielt, sondern nur das Environment gebaut und alles von weitem beobachtet.“
    Du lädst zum Gangbang, stellst das Flutschi und schaust nur zu?

    weitere Banalitäten
    Norbert Häring: Wer bestimmt, was als „wahr“ gilt?
    https://www.youtube.com/watch?v=djWyHDn9mW8

    darf/soll/kann man das ernst nehmen?
    Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang
    https://www.telepolis.de/article/Ein-Recht-auf-analoges-Leben-11293308.html

  2. Godwin am Mai 15th, 2026 11:06 a.m.

    nebenbei frugte ich die KI zu aktuellen Weltläufen

    DeepSeek betreibt eine nette Arschkriecherei – lobt permanent meine Fragen und wie diese den Kern von irgendwas träfen…
    virtuelle Untertanenmentalität…

    Google KI-Modus ist da zurückhaltender

    aber beide gehen inhaltlich in die gleiche Richtung, daher kurz zusammengefasst, was Burks schon weiß und ggf. langweilt, die mediale Öffentlichkeit aber erfahren sollte:

    Konstantes vs. Variables Kapital: Um global wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen massiv in konstantes Kapital (Maschinen, KI) investieren. Das verdrängt das variable Kapital (menschliche Arbeit).

    Der Abstieg: Der Mittelständler kann diesen technologischen Rüstungswettlauf oft nicht gewinnen. Die Flucht zur AfD ist kein politisches Programm, sondern ein verzweifelter, reaktionärer Versuch, die Zeit anzuhalten – ein „Aufstand der Überflüssigwerdenden“, ähnlich wie in den 1930ern.

    Urteil: Anstatt die Ursache ihres Problems im kapitalistischen System selbst zu erkennen, das permanent den „kleinen Fisch“ an den „großen“ verfüttert, richten sie ihre Wut gegen vermeintlich Schwächere (Migranten) oder abstrakte Feindbilder („die da oben“, die EU). Die AfD ist der politische Ausdruck dieser irrlichternden Wut. Sie verspricht eine Rückkehr in eine idealisierte nationale Vergangenheit, die es nie gab und die auch nichts an den grundlegenden ökonomischen Gesetzmäßigkeiten ändern würde.
    Die berechtigte Angst vor dem sozialen Abstieg führt also zu einer politischen Haltung, die die eigene Existenz mittelfristig noch stärker bedroht.

    Bundeskanzler Friedrich Merz erscheint als der „verkehrt“ handelnde Akteur schlechthin – jedoch konsequent im Sinne der Kapitalverwertung.

    Merz hat erkannt, dass das Kapital sich nicht um das Wohlergehen der Arbeiterklasse schert. Seine Politik zielt darauf, Deutschland als Standort für Investitionen in Hochtechnologie (konstantes Kapital) attraktiver zu machen. Er denkt in den globalen Zwängen der Kapitalverwertung und sagt dies auch unverblümt.
    Für das Kapital handelt er völlig bedarfsgerecht.

    Der Fehler: Er ignoriert, dass die Bevölkerung nicht mehr bereit ist, die Kosten für die Entwertung des alten Kapitals (fossile Industrien) allein zu tragen.

    Er ignoriert völlig, dass seine „Reformen“ – Einschnitte bei der Gesundheit, der Rente als „Basisabsicherung“ – die Lage der arbeitenden Bevölkerung real verschlechtern.
    Merz‘ Appell an die Gewerkschaften, „konstruktiv mitzuwirken“, zeigt eine fundamentale Fehleinschätzung: Er verkennt, dass es nicht um eine gemeinsame „nationale Kraftanstrengung“ geht, sondern um einen antagonistischen Klassenkonflikt.

    Gewerkschaften:
    Systemerhalt statt Transformation: Indem sie an alten Arbeitsplätzen kleben, agieren sie als „Co-Manager“ des Kapitals. Sie versuchen, den Preis der Ware Arbeitskraft in Sektoren hochzuhalten, die das Kapital bereits abgeschrieben hat.

    Es ist jedoch entscheidend zu verstehen, dass die aktuelle Konfrontation weit über Strukturwandel-Debatten hinausgeht. Die fortschrittlichen Teile der Gewerkschaftsbewegung erkennen in der Politik eines Friedrich Merz einen „Frontalangriff auf die Klasse der Lohnabhängigen“ und eine Entwicklung hin zu einem autoritären Staat, der soziale Rechte abbaut.

    Dazwischen stehen die Bedürfnisse der großen Mehrheit der Bevölkerung nach einem Leben in Würde, Sicherheit und sozialer Teilhabe – Bedürfnisse, die KEINE (!!) der politischen Kräfte in ihrer Reinform zu adressieren vermag.

  3. admin am Mai 15th, 2026 12:12 p.m.

    Ich stimme zu. Aber „soziale Rechte“ gibt es nicht. Alles, was Recht ist, wurde von der Arbeiterklasse erkämpft.

  4. Godwin am Mai 15th, 2026 5:54 p.m.
  5. nOby am Mai 15th, 2026 6:12 p.m.

    Godwin am Mai 14th, 2026 10:06 p.m. […]

    Du lädst zum Gangbang, stellst das Flutschi und schaust nur zu?

    […]

    😂 *gacker* *brüll* *kreisch* *stirnpatsch* 🤣

    Wird die Frage noch beantwortet? 🤟

  6. admin am Mai 15th, 2026 6:54 p.m.

    So weit ich das erkennen konnte, gab es dort keinen Pixelsex.

  7. blu_frisbee am Mai 16th, 2026 2:31 a.m.

    @Godwin
    Marx hat keine eigene Theorie gemacht sondern nur studiert wie sich das vorstellen und gesagt so funzt Kapitalismus nicht.
    Kritik war der tendentielle Fall der Profitrate.
    Dafür gibts empirische Evidenz. Paul Schmelzing
    https://www.newstatesman.com/politics/economy/2020/05/falling-interest-rates-capitalism-economic-downturn-future-solutions

    Die allgemeine Diskussion unterstellt doch.
    Gläubige des Cargo Cult verstehen nicht daß das Cargo nicht kommt. Mit unterschiedlichen Weltbildern, Zuschreibungen und Rollen. Man hört dissonantes Deppengeschwätz.

  8. blu_frisbee am Mai 16th, 2026 1:44 p.m.

    Merz glaubt Kapitalismus sei alternativlos.
    Um Kapital wieder profitabel zu machen
    müssen Sozialstaat und Arbeiter billiger werden.

    DGB & Fahimi dürfen Kapital nicht kaputt streiken
    weil sie morgen wieder arbeiten müssen dürfen.
    Neokeynesianer Flassbeck etc wissen daß Arbeiter auch konsumieren.
    Maurice Höfgen rettet sich in pubertäres Ellabätsch.

    Kapitalismus glaubt Eigentum sei persönlich und Arbeiter zu blöd Ökonomie selber zu machen.
    Kapital schenkt Jobs.
    Steuern werden als Last bezeichnet
    statt als Preis im Land zu leben.
    Alle glauben an Kapitalismus aber der stolpert. Blöd.

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