Sklavenhaltergesellschaften in Afrika II

Abbasiden-Kalifat
Das Reich der Abbasiden um ca. 850 n. Chr, also zeitgleich mit dem Frankenreich in Nordwesteuropa, Thomas Lessman / Wikipedia 2008, CC BY 4.0

Wir können vorläufige Arbeitshypothesen aufstellen, die einige meiner Thesen modifizieren.

1. Die Sklaverei existierte weltweit in allen Gesellschaften, in ökonomisch relevantem Maßstab aber erst in Klassengesellschaften.
Anmerkung: Die Aborigines von Australien müssen nicht berücksichtigt werden, da sie seit mehr als 40.000 Jahren nur als Jäger und Sammler lebten und das Stadium der Bronzezeit bis zur Ankunft der europäischen Kolonisatoren nicht erreicht hatte – im Gegensatz etwa zu den südamerikanischen Völkern. Das gilt auch für Teile der Ureinwohner von Papua-Neuguinea, die aber im Weltmaßstab zahlenmäßig irrelevant sind.

2. Die (zahlenmäßig) umfangreichste Sklavenhaltergesellschaft (oder „sklavistische Gesellschaft“) und am längsten andauernde war die islamische, die mit der arabischen Eroberung Nordafrikas begann, aber zum Teil schon vorher in Ansätzen bestand.
Anmerkung: Religion – also auch der Islam – ist Überbau. Sie fällt nicht vom Himmel oder ist einfach da, sondern wird von Menschen gemacht. „In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte notwendige von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt, und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen.“ (Karl Marx: Zur Kritik der politischen Ökonomie (1859), Vorwort, MEW Bd.13, S. VII) Der Islam ist also nicht an der Sklaverei „schuld“.

Aber – laut Flaig: „Da die menschliche Arbeitskraft die Hauptressource jeglicher Ökonomie ist, strukturierte die islamische Herrschaft die interkontinentalen Handelsläufe der gesamten bekannten Welt völlig um: Der Islam verschaffte der Sklaverei einen außerordentlichen Auftrieb und begünstigte die Entwicklung des Sklavenhandels entlang transkontinentaler Routen.“

handelsrouten
Karte aus Rudolf Fischers „Gold, Salz und Sklaven: die Geschichte der grossen Sudanreiche Gana [Ghana], Mali, Songhai“

Man muss sich noch einmal die Entwicklung im antiken Rom vergegenwärtigen – nicht nur die der Sklavenwirtschaft, sondern auch die der Bauern, was sich gegenseitig bedingt: Nach den 40er Jahren – also nach der Eroberung Galliens – reichten die römischen Kriege nicht mehr aus, um die Sklavenmärkte zu versorgen.

„Diese Expansion strukturierte die italische Agrikultur um. Einerseits belastete der Kriegsdienst das Bauerntum erheblich; kleinere Höfe verkrafteten die langen Abwesenheiten wichtiger Arbeitskräfte nicht, verschuldeten sich und wurden aufgekauft. Andererseits flossen riesige Reichtümer nach Italien, welche teils eine rege Bautätigkeit vorantrieben, teils einen auf Prestige angelegten Konsum beförderten, teils in Land investiert wurden. Der Zustrom von Sklaven lieferte dafür die massenhaften Arbeitskräfte.

So nahm der Großgrundbesitz nach 200 v. Chr. rasant zu; jedoch entstanden keine Latifundien. Das Latifundium ist eine spezielle Form des Großgrundbesitzes, in der ein Eigentümer über ein großes zusammenhängendes Areal verfügt; dazu kam es erst am Ende der Republik und vermehrt in der Kaiserzeit.

Hingegen besaßen die Großgrundbesitzer des 2. und 1. Jahrhunderts v. Chr. mehrere landwirtschaftliche Betriebe, meist von mittlerer Größe (25 bis 50 ha), bewirtschaftet teils von eigenen Sklaven, teils von Pächtern. Die freien Bauern wurden keinesfalls ersetzt, ihr Kaiserzeit waren weit über 75 % der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte Italiens freie Bauern. Doch immer mehr freie Bauern waren nun coloni, d. h. Pächter. Die Quote der Bauern, die auf eigenem Boden wirtschafteten, war immer noch ansehnlich, aber sie sank allmählich.“

sklaven
Aus Tidiane N’Diaye: Le génocide voilé: Enquête historique, 2017

Die Sklavenhaltergesellschaft ruiniert auf lange Sicht die Kleinbauern und macht sie vom Großgrundbesitz abhängig. (Ich bin nicht sicher, ob man so eine Frage stellen kann: Wäre das auch ohne Sklaven so passiert? Hypothetische Antwort: Ja, aber wesentlich langsamer, weil der Großgrundbesitz urbane Zentren als „Kunden“ voraussetzt, für die Bauern aber nicht genug produzieren.)

Man muss das mit den arabischen bzw. afrikanischen Gesellschaften vergleichen, hat aber das Problem, dass diese zeitlich nicht parallel sind. Die Römer hatten mindestens ein halbes Jahrtausend „Vorsprung“. Als der Norden Afrikas von Sklavenhaltergesellschaften dominiert wurde – und Zentralafrika ebenso, aber als „Lieferant“ der ökonomischen Ressource Mensch – entwickelte sich in Nordwesteuropa schon der Feudalismus, der auf der Arbeit selbständiger Bauern beruhte und der völlig ohne Sklaven auskam.

Ich schrieb am 20.08.2022: „Die antike Sklavenhaltergesellschaft trieb als Basis die Ökonomie im Frühfeudalismus an. ‚Man kann nicht behaupten, dass Latifundien und das Kolonat die conditio sine qua non waren, aber wenn sie als Grundlage existierten, beschleunigten sie offenbar die Agrarrevolution. Und das war nur im Frankenreich und in England so. In anderen Regionen des ehemalige römischen Reiches stimmte die Ökologie nicht.'“

Jetzt wird es kompliziert. War das Reich der Abbasiden (vgl. Karte oben) eine sklavistische Gesellschaft oder schon Feudalismus oder noch etwa anderes?

Die KI ist natürlich kein Marxist und antwortet etwas unstruktuiert:

Worauf gründete sich die Ökonomie des Abbasidenreiches?

Die Ökonomie des Abbasidenreiches (ca. 750–1258) beruhte auf mehreren eng
miteinander verflochtenen Säulen, die das Reich zu einem der wirtschaftlich dynamischsten Räume der mittelalterlichen Welt machten.

Grundlagen der Wirtschaft

1. Landwirtschaft als Basis

  • Intensiver Bewässerungsfeldbau (v. a. in Mesopotamien, Ägypten, Persien)
  • Anbau von Weizen, Gerste, Reis, Datteln, Baumwolle, Zuckerrohr
  • Neue Nutzpflanzen durch interregionalen Austausch (oft als „arabische Agrarrevolution“ beschrieben)
  • Großgrundbesitz und staatlich kontrollierte Ländereien als wichtige Faktoren

2. Steuern und Abgaben

Ein ausgefeiltes Steuersystem bildete das finanzielle Rückgrat von Verwaltung, Heer und Hof:

  • Ḫarāǧ – Grundsteuer auf landwirtschaftliche Flächen
  • Ǧizya – Kopfsteuer für nichtmuslimische Untertanen
  • Zakāt – religiöse Abgabe für Muslime

3. Fernhandel und Märkte

  • Zentrale Lage zwischen Mittelmeer, Indien, Zentralasien und China
  • Einbindung und teils Kontrolle wichtiger Handelsachsen (u. a. Seidenstraßen-Netzwerke)
  • Export: Textilien, Metallwaren, Glas, Papier
  • Import: Gewürze, Seide, Edelsteine
  • Bagdad als bedeutendes Handels- und Finanzzentrum

4. Handwerk und frühe Industrie

  • Hochentwickelte Produktion von Papier, Keramik, Seide, Waffen
  • Städtische Märkte (Suqs) sowie private und staatliche Werkstätten
  • Städte als wirtschaftliche Motoren

5. Geldwirtschaft und Finanzwesen

  • Weit verbreitete Währungen: Dinar (Gold) und Dirham (Silber)
  • Nutzung von Wechseln (ṣakk) als Vorläufer moderner Schecks
  • Kreditwesen und Handelsgesellschaften erleichterten größere Investitionen

Zusammenfassung:
Produktive Landwirtschaft + effiziente Besteuerung + internationaler Handel + städtisches Handwerk
+ fortschrittliches Finanzsystem.

Nicht vergessen: Der Aufstand der Zandsch war der größte Sklavenaufstand der Weltgeschichte – zwischen 869 und 883 in Mesopotamien gegen die Abbasiden, angeführt von Ali ibn Muhammad. Der steht gleichberechtigt neben Spartacus! Und er war ideologisch viel weiter, „denn er forderte die Gleichheit aller Menschen ohne Rücksicht auf ihre ethnische Zugehörigkeit“. Das beantwortet auch die Frage nach dem ökonomischen Charakter des Abbasidenreiches.

Es gibt offenbar drei ökonomische Gründe, warum Gesellschaften, die teilweise sklavistisch sind, aber „auf dem Weg“ zum Feudalismus, der Entwicklung in Nordwesteuropa „hinterherhinken“:

1. Gesellschaften, die sich aus einer tribalistischen Gesellschaft zur so genannten asiatischen Produktionsweise weiterentwickeln – wie der vordere Orient -, sind „langsamer“. Die Bauern stehen der staatlichen Herrschaft direkt gegenüber, die sie zu kollektiven Arbeiten zwingt.
Anmerkung: „Was die asiatische Produktionsweise jedoch von allen anderen Klassengesellschaften unterscheidet, ist, dass hier diese Funktionen direkt über die einfache Arbeitsteilung zwischen Hand- und Kopfarbeit ausgeführt werden, während sie in anderen Klassengesellschaften über das Privateigentum vermittelt sind. Hier tritt die im Staat organisierte Bürokratie als Organisator der Produktion und Kooperation auf.“

2. Die Arabische Agrarrevolution (zur Zeit des Abassidenreiches) stieß auf eine ökologische und ökonomische Grenze (wie auch die Green Revolution zur Zeit der Song-Dynastie in China, vgl. „Agrarisch und revolutionär (I), 21.02.2021), lief also in eine „Sackgasse“. Die Bauern wurden nicht – wie im mitteleuropäischen Frühfeudalismus – in der Grundherrschaft „organisiert“, sondern von ihrem Land vertrieben.

3. Die Sklavenhaltergesellschaften des Vorderen Orients und Afrikas entwickelten sind ähnlich wie die Ökonomie in West- und Nordeuropa – in Richtung Feudalismus -, aber hatten die Stufe der industriellen Revolution, die der Kapitalismus voraussetzt, noch nicht erreicht, als sie der europäische Kolonialismus schon überrollte.

Beispiel aus Flaig: „Dabei war die soziale Entwicklung in den einzelnen Regionen vielgestaltig und folgte keiner einheitlichen Entwicklungslinie. Mancherorts in der islamischen Welt wurden Bauern seit dem 9. Jh. hörig oder gar leibeigen; dagegen verwandelte beispielsweise das Emirat Bahrain unter dem Einfluss einer sozialrevolutionären Sekte im 11. Jh. 30 000 schwarze Staatssklaven, um seine Einwohner von niedrigen Arbeiten freizustellen. Massenhafte Sklaverei brauchte man auch in den Salz- und Kupferminen in der Sahara. In anderen Regionen entstanden regelrechte Latifundien mit großen Sklavenkontingenten, so z. B. in Tunesien und Algerien seit dem 9. Jh..“

„Hinzu kamen die Minen. Ihre Ausbeutung erreichte einen hohen Pegel. Das betraf nicht nur den Abbau von Gold im Senegal, welcher arbeitsintensiv war aber nicht mörderisch; es betraf vor allem den Ausbau der westsaharischen Salzminen bei Sijilmassa [Sidschilmasa], Idjil und Teghaza; die größte, Idjil, war 30 km lang und 12 km breit, abgebaut wurde Salz und Alaun. Das Salz ging auf Karawanen in den Sahel und den Sudan; diese Transporte übertrafen alles, was zu Lande vor der Erfindung der Eisenbahnen möglich war; manche Karawanen umfassten 6000 Kamele. Die Reisenden Ibn Battuta und Leo Africanus berichteten vom massenhaften Einsatz von Sklaven unter entsetzlichen Bedingungen; die Lebensdauer dieser Menschen war kurz, darum verschlangen diese Minen unablässig hohe Mengen an menschlicher Zufuhr, ebenso wie die Kupferminen bei Takkeda im mittleren Sudan“ [heute Niger].

وتَكَدَّةُ مدينةٌ كبيرةٌ، ليس بها شجرٌ، وبها معادنُ النحاس، وأهلُها يقتاتون منه،
والحرُّ بها شديدٌ، وكثيرٌ من الناس يموتون في العمل بها.

Takedda ist eine große Stadt, in der es keine Bäume gibt, und in der es Kupferminen gibt; und ihre Bewohner leben davon.
Die Hitze dort ist sehr stark, und viele Menschen sterben bei der Arbeit dort.
Ibn Baṭṭūṭa, Riḥla (14. Jh.), Passage zu Takedda

Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied, wie jeweils die herrschenden Klassen organisiert sind. In Griechenland entwickelte sich zuerst eine Demokratie, auch bekannt als „Volksherrschaft“, wobei mit „Volk“ nur die Freien gemeint sind. Auch Rom war ursprünglich eine Republik von Wehrbauern – erst in der Kaiserzeit ließ man die „demokratische“ Maske fallen.

In den muslimisch geprägten Sklavenhaltergesellschaften im vorderen Orient und in Afrika war das ganz anders: Demokratische Formen der Herrschaft hat es nie gegeben. Das hat einen Nachteil und einen Vorteil. Der Nachteil: Ist die herrschende Klasse tribalistisch organisiert („Stämme“ – wirksam bis heute), macht das das System instabil und anfällig für innere Revolten, weil jeder, der mit dem jeweiligen Herrscher verwandt ist, Ansprüche stellen kann. Die Situation ist vergleichbar mit dem Frühfeudalismus im Europa, dessen Struktur dazu führte, dass sich die herrschende Feudalklasse gegenseitig durch permanente Kriege aller gegen alle fast auslöschte.

Der Vorteil: Islamische Staaten unterschieden sich von allen anderen Hochkulturen, weil die Kinder der Herrscher Nachkommen von Sklavinnen (die eigentliche Funktion des „Harems“), also immun gegen tribalistische Loyalitäten waren. („Das abbasidische Kalifat gewann auf diese Weie eine relative Stabilität, allerdings um den Preis, daß nach 800 kein Kalif mehr eine freie Mutter hatte“ (Flaig)).

Das hat aber auch Folgen für die Form der Klassenherrschaft und der Staatsbildung: Da die „Bürokratie“ und das Militär – allesamt Sklaven – nur dem Herrscher gegenüber verpflichtet waren, konnte sich keine Form irgendeiner Teilhabe der Bürger entwickeln wie in Europa. Gleichzeitig wurde der Herrscher von seinen „Untergebenen“ absolut abhängig.

„Die islamische politische Kultur erzeugte somit einen Staatstyp, in dem alle Bestimmungen von Staatlichkeit – nämlich daß Menschen sich politisch organisieren . auf radikalste Weise pervertiert waren. Nach Meillassoux erreichte dieser Staatstyp das äußerste Stadium der Sklaverei und trieb ihre Logik auf die Spitze: Sklaven fungierten als Rädchen im Getriebe eine militärischen Maschine, welche jegliche Change auf politische Selbstbestimmung – von Städten oder Gemeinden zunichte macht; diese Maschinerie war aller politischen Freiheit tödlich, da sie – sogar bei Freilassung der Militärsklaven – einen Zustand perpetuierte, der immer weiter Rekrutierung von Sklaven erheischt.“

Merkmal Indien Römisches Reich Islamische Welt
Zeitlicher Schwerpunkt ca. 1500 v. Chr. – 1500 ca. 500 v. Chr. – 500 n. Chr. ca. 700 – 1600
Rechtlicher Status Sozial und religiös reguliert Sache (res), rechtlos Mensch mit eingeschränkten Rechten
Wirtschaftliche Rolle Haushalt, Tempel, Dorfsysteme Latifundien, Bergbau, Städte Haushalt, Militär, Verwaltung
Massensklaverei nicht systemprägend zentral für Wirtschaft regional unterschiedlich
Freilassung möglich, sozial eingebettet häufig, aber statusbegrenzt religiös gefördert
Soziale Mobilität stark durch Kaste begrenzt begrenzt, aber vorhanden vergleichsweise hoch

Wir können jetzt Indien einschließen – der Norden wurde ohnehin islamisch, unterscheidet sich strukturell und ökonomisch nicht von Nordafrika. China ist ein Spezialfall, dazu kommen wir später.

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Bisher zum Thema Feudalismus erschienen:
– Reaktionäre Schichttorte (31.01.2015) – über die scheinbare Natur und die Klasse
– Feudal oder nicht feudal? tl;dr, (05.05.2019) – über den Begriff Feudalismus (Fotos: Quedlinburg)
– Helidos, ubar hringa, do sie to dero hiltiu ritun (08.05.2019) – über die Funktion der verdinglichten Herrschaft in oralen Gesellschaften (Quedlinburger Domschatz I)
– Tria eburnea scrinia com reiquis sanctorum (09.05.2019) – über Gewalt und Konsum der herrschenden Feudalklasse als erkenntnistheoretische Schranke (Quedlinburger Domschatz II)
– Die wâren steine tiure lâgen drûf tunkel unde lieht (10.05.2019) – über die Entwicklung des Feudalismus in Deutschland und Polen (Quedlinburger Domschatz III)
– Authentische Heinrichsfeiern (13.05.2019) – über die nationalsozialistische Märchenstunde zum Feudalismus (in Quedlinburg)
– Der Zwang zum Hauen und Stechen oder: Seigneural Privileges (15.06.2019)
– Yasuke, Daimos und Samurai [I] (24.07.2019)
– Yasuke, Daimos und Samurai [II] (03.05.2020)
– Agrarisch und revolutionär (I) (21.02.2021)
– Trierer Apokalypse und der blassrose Satan (17.03.2021)
– Energie, Masse und Kraft (04.04.2021)
– Agrarisch und revolutionär II (15.05.2021)
– Gladius cum quo fuerunt decollati patroni nostri (Essener Domschatz I) (28.10.2021)
– Magische koloniebildende Nesseltiere mit kappadokischem Arm und Hand (Essener Domschatz II) (14.11.2021)
– Ida, Otto, Mathilde und Theophanu, kreuzweise (Essener Domschatz III) (27.11.2021)
– Hypapante, Pelikane und Siebenschläfer (Essener Domschatz IV) (17.12.2021)
– Pantokrator in der Mandorla, Frauen, die ihm huldigen und die Villikation (Essener Domschatz V) (23.12.21)
– Jenseits des Oxus (09.01.2022)
– Blut, Nägel und geküsste Tafeln, schmuckschließend (Essener Domschatz VI) (18.04.2022)
– Missing Link oder: Franziska und kleine Könige (28.05.2022)
– Die Riesen von Gobero (Die Kinder des Prometheus Teil I) (18.07.2022)
– Die Liebhaber von Sumpa, Ackergäule und Verhüttung (Die Kinder des Prometheus Teil II) (25.07.2022)
– Mongolen, Ming und Moguln (Die Kinder des Prometheus Teil III) (09.03.2025)
– Abstrahierte ökonomische Universale, revisited (08.05.2025)
– Unter Drahtziehern (29.06.2025)
– Sklavenhaltergesellschaften in Afrika I (02.01.2026)
– Sklavenhaltergesellschaften in Afrika I, Addendum (16.01.2026)
– Sklavenhaltergesellschaften in Afrika II (18.01.2026)

Zum Thema Sklavenhaltergesellschaft:
Doppeldenk oder: Die politische Macht kommt aus den Legionen [Teil I]) (05.11.2020)

Doppeldenk oder: Die politische Macht kommt aus den Legionen [Teil II]) (27.12.2020)

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Kommentare

12 Kommentare zu “Sklavenhaltergesellschaften in Afrika II”

  1. nOby am Januar 19th, 2026 6:37 p.m.

    Burks, danke für die html Listenformatierung. Jetzt mußt Du nur noch an den Zitaten arbeiten.

    ***************

    BILD meldet

    FUNK schreibt plötzlich nicht mehr „v. Chr.“ Öffentlich-rechtlicher Jugendsender schreibt „v. u. Z.“

    Statt der gebräuchlichen Zeitangabe „v. Chr.“ (vor Christus) verwendet FUNK in seinem Instagram-Beitrag die Abkürzung „v. u. Z.“ – „vor unserer Zeit“. Die Jahreszahlen bleiben bei beiden Angaben gleich – nur die Bezeichnung ändert sich. […] Die Abkürzung v. u. Z. für „vor unserer Zeitrechnung“ ist laut Duden zulässig und im Wörterbuch verzeichnet. Allerdings: Die Abkürzung „v. Chr.“ wird deutlich häufiger gebraucht.

    Alles klar?

  2. admin am Januar 19th, 2026 7:37 p.m.

    „v.u.Z.“ war in der DDR üblich.

  3. Godwin am Januar 19th, 2026 8:30 p.m.

    bald wird man sich Gedanken über „nach unserer Zeit“ machen müssen ;-)

    aber mal was ganz anderes:

    der spektakuläre Einbruch in Gelsenkirchen
    nun der Raub in Duisburg

    Raffen da ein paar Clevere Old-School Gangster filmreif zusammen, was sie kriegen können
    oder braucht ja jemand viel Geld für ein bewaffnetes Leben im Untergrund??

    „die Stufe der industriellen Revolution, die der Kapitalismus voraussetzt“
    War es nicht doch eher genau andersrum:
    hat nicht die zunehmend Kapitalorientierte Organisation der Wirtschaft die Manufakturen und dann die Industrie erst hervorgebracht?

    Übersicht DeepSeek (Deep Thinking Modus):

    FRÜHKAPITALISMUS
    (Handel, Manufaktur, urspr. Akkumulation)

    Schafft Profite, Märkte & Zwang zur Innovation

    INDUSTRIELLE REVOLUTION
    (Technolog. Durchbrüche als Antwort)

    Ermöglicht MASSENPRODUKTION & globale Märkte

    REIFER KAPITALISMUS
    (Industrielle Produktionsweise als Kern)

    Erzeugt neuen Innovationszwang → 2. Industrieelle Revolution…

    Der Ökonom Robert Allen argumentiert mit empirischen Daten: Gerade England hatte im 18. Jh. wegen seines frühen Kapitalismus bereits hohe Löhne, aber billige Energie (Kohle). Dies machte es wirtschaftlich rational, kapitalintensive Maschinen (Dampfmaschinen) zu entwickeln, die teure Arbeitskraft ersetzten. In Frankreich oder China war Arbeitskraft billig, Energie teuer – daher fehlte der Anreiz.

    Marx hat eine klare Position, die These 1 stark macht:

    Die „manufacturing period“ (Manufaktur, 16.-18. Jh.) ist bereits kapitalistisch, aber technisch handwerklich.

    Die Maschinerie der industriellen Revolution ist die logische und zwangsläufige Weiterentwicklung des Kapitals, um die Ausbeutung zu intensivieren.

    Sein berühmtes Zitat: „Die Handmühle ergibt eine Gesellschaft mit Feudalherren, die Dampfmühle eine Gesellschaft mit industriellen Kapitalisten.“

    Dies wird oft so gelesen: Technik bestimmt Gesellschaft (These 2).

    Aber der Kontext zeigt: Marx analysiert, wie die kapitalistischen Produktionsverhältnisse die ihnen angemessenen Produktivkräfte (Technik) hervortreiben.

  4. blu_frisbee am Januar 19th, 2026 11:02 p.m.

    @Godwin

    Ist die Innovation profitabel wird sie genutzt.

    Innovation ist einfach da. Briten, später die Deutschen waren ein Volk von Tüftlern. Es gab auch kein copyright.
    Reparationen von 1871 ermöglichten Gründerzeit.

    Innovation emergiert, aber da ist kein Plan.
    Günstige Umstände blähen die Segel.
    Die Segel machen keinen Wind.
    Die Kausalität ist andersrum.

    Es ist nicht so daß Geld Innovation profitabel macht. Das verzapft amerikanische Ideologie. Hayek & ChatGPT. Hätt man ChatGPT um 1600 gefragt hätts Geozentrik gesagt. ChatGPT ist kein Erkenntniswerkzeug.
    ChatGPT wird trainiert am bullshit den Menschen geglaubt hatten.
    „KI“ und Kryptogeld sind Dummenfang.

    Logik mit Hegel sollte Schulstoff sein.
    Das Hirn macht erkenntnistheoretisch hermeneutische Abkürzungen.

  5. blu_frisbee am Januar 19th, 2026 11:04 p.m.

    Der Fehlschluß lautet post hoc propter hoc

  6. blu_frisbee am Januar 19th, 2026 11:21 p.m.

    Kapitalismus hat keinen Zweck, er dient nicht den Leuten sondern ist selbstzweckhafte Geldvermehrung.

    Freilich leben Kapitalisten gut davon.
    Aber das wäre Personalisierung.
    Jeder gute Marxist weiß daß auch Kapitalisten entfremdet sind.
    Bei Faschos sinds Auslenda oder Juden.
    Verblödete „Linke“ sagen Vermögenssteuer.
    Marxisten sagen bürgerliches Eigentum abschaffen.

  7. blu_frisbee am Januar 20th, 2026 7:10 a.m.

    Tilo Jung kann sich Reichtum nur konkret und personal vorstellen.
    Er arbeitet sich an Susanne Klatten (35 Mrd) ab.
    BlackRock verwaltet 12 Billionen.
    Selbst bürgerliche Ökonomen fragen ob ein Monopol nicht den allwissenden Markt der Preisbildung blasphemiert.
    Kapitalismus nimmt was möglich. Brosius-Gersdorf glaubt es gienge „gerecht“.
    Was wußte Scholz von Cum-Ex? Was wußte Ebert von Luxemburg?
    Medien faseln Wetterkatastrofe weil Schneeräumung gespart wurde.

    Die Physik machte damals Fortschritte bei Mechanik, Reibung, Hebelgesetze.
    Auch Elektromagnetik Maxwell und Fluiddynamik Navier-Stokes, Reynolds wurden verstanden.
    Chaos kam in Physik und Mathe (Gödel) erst ab 1900.

    Die ökonomischen Theorien um 1800 unterstellten Ökonomie wär regulär.
    Der Glaube ein chaotisches System wär selbststabilisierend ist letzlich religiös.
    Damals allgemein.
    Die neoliberalen Theorien imitieren seinerzeitige Physik.
    Preisbdung folge allein der Arbeitsteilung, Ökonomie wäre machtfrei.
    Marx hat diese Theorien kritisiert.
    Lenin glaubte noch Ökonomie wär machbar wie die deutsche Reichsbahn.
    Leninisten faseln immerzu Planwirtschaft.

    Im Feudalismus hatten Bauern ihre eigenen Äcker, dazu Allmende.
    Das Proletariat nußte erst hergestellt werden, eine blutige Geschichte.
    Der Mensch an sich ist sozial.
    Im Kapitalismus nimmt die Arschlochquote zu.
    Marx wollte die Gesellschaft wieder reinholen in die Ökonomie.

    Menschen können sich geistig die Exponentialfunktion nicht vorstellen.
    Gesellschaftliche Entwicklungen folgen oft einer logistischen Funktion.
    Wer im aufsteigenden Ast sozialisiert wurde glaubt Wachstum gienge immer so weiter.
    Friedrich Merz glaubt er könne das Wirtschafswunder seiner Jugend herbei regieren.
    Simulationsspiele zeigen Überforderte greifen zu Gewalt.

    Der amerikanische Horrorclown ist der Idiot eines Systems in Schwierigkeiten.
    https://www.infosperber.ch/freiheit-recht/menschenrechte/wie-ice-razzien-die-us-gewerkschaften-spalten-sollen/
    Die Wachstumskräfte sind erschöpft.
    ASML belichtet mit einer Emissionslinie von Zinn. Sauteuer.
    https://www.youtube.com/watch?v=MiUHjLxm3V0
    China wird aufholen.

    https://www.newstatesman.com/politics/economy/2020/05/falling-interest-rates-capitalism-economic-downturn-future-solutions
    Ähnlich Marx tendentieller Fall der Profitrate
    https://www.youtube.com/watch?v=KGuaoARJYU0#1:39:30_Blyth_Trumpism

    Menschen imaginieren eine WunschWELT die es real nicht gibt.
    Wir werden sterben weil wir blöd sind.

  8. blu_frisbee am Januar 20th, 2026 8:05 a.m.

    Kapitalismus hat Sklaverei nur ausgelagert und unsichtbar gemacht, nicht abgeschafft.
    Zusätzlich hamwa fossil betriebene Roboter.
    Die Stoffe dafür kommen woher?

    Eurozentristisches Weltbild macht Eigenlob.
    Der Westen verblödet und merkts nicht.
    https://www.youtube.com/watch?v=o28WEpwNx4A

  9. nOby am Januar 20th, 2026 3:55 p.m.

    Zum Thema – quasi:

    Wie konnte ’schland nur so vor die Hunde gehen?

    BILD-Serie über die Geschichte Persiens: Iran – vom Weltreich zur Beute der Mullahs Wie konnte das erste Großreich der Geschichte nur so vor die Hunde gehen?

    Islam als Wort kommt in dem Artikel vor. Drei Mal: Islam, Islam, Islamisierung. Danach wird der Islam nur noch als schiitisch, arabisch, arabische, Araber, Arabern oder Gegner bezeichnet.

    Was mag im Abgesang der BILD auf ’schland stehen? Wird die BILD sich als Hund verstehen oder als was?

  10. nOby am Januar 20th, 2026 4:10 p.m.

    Betrifft Leserkommentar von @Godwin zu den Schließfächern in Gelsenkirchen:

    Hatte nicht erwartet, kurz vorm Jahreswechsel, so gut unterhalten zu werden. Ich meine jetzt nicht Burks mit seiner Postsflut über den Jahreswechsel. Gelsenkirchen, die Schließfächer der Bürgergeldempfänger mit verstecktem Vermögen. Ja, richtig gelesen. Das wird in den Leserkommentaren des FOCUS behauptet. Das zieht sich unaufhaltsam durch die Kommentare zu den vielen Artikel, die der FOCUS mittlerweile zu dem Vorfall schrieb. BILD war zu Anfang ebenfalls dabei. Mittlerweile ist dort Ruhe. Auf den Artikelfotos mit den aufgebrachten Sparkassenkunden sehe ich was anderes. Nicht, dass da jetzt irgendwer auf den Gedanken kommt, es könnten ob der Fotos, die man von den betroffenen Kunden sehen konnte, irgendwelche Klischees bedient werden. Nein, nein. Oder doch?

    Tumulte nach Tresor-Einbruch!: Polizei muss Sparkasse vor wütenden Kunden schützen.

    Ha, ha, ha. Ich könnte mich einpissen. In der Sparkassen-Filiale im Gelsenkirchener Stadtteil Buer sind Unbekannte über die Weihnachtstage in den Tresorraum eingedrungen und haben die Schließfächer geplündert. Als das bekannt wurde stürmten Kunden den Schalterraum und wollten an ihr Schließfach.

    Der oder die Tresorräume sind offensichtlich noch „in der guten alten Zeit“ gebaut. Ohne Wandverstärkungen und ohne Alarmkabel in den Wänden. Und nachrüsten fällt nicht nur dieser Sparkasse nicht ein. Selbst eine Videoüberwachung war der Sparkasse zu teuer. Andere Banken und Sparkassen sind dazu übergegangen und versichern die Fächer nicht mehr selbst. Das muß der Kunde machen und dabei natürlich gegenüber der Versicherung offenlegen, was er in das Schließfach legt und versichert haben möchte. In diesem Fall ist jedes Schließfach pauschal mit 10.300 € versichert. Das ist der günstigste Versicherungstarif. 30 €/Monat.

    In einer eher armen Stadt, Gelsenkirchen als Stadt ist megamäßig verschuldet, mit satten 15% Arbeitslosen und 23% Bürgergeldbeziehern unter der erwerbsfähigen Bevölkerung, gibt es allein in einer Bankfiliale 3.300 Nutzer eines Bankschließfach mit insgesamt zig Millionen Euro Bargeld und knackig Goldwerten? Wer hat in Gelsenkirchen überhaupt Geld?

    Gelsenkirchen die Bürgergeld Hochburg. Bei 50% Ausländeranteil fließt das meiste Geld vermutlich sofort nach Zahlungseingang weiter in die Türkei, Bulgarien oder Rumänien oder in die Taschen der Clans.

    Toll das Artikelfoto. Der aufgebrachte Herr auf dem Foto in der Mitte mit dem schönen schwarzen Bart bunkerte offenbar Geld im Schließfach. Wer regt sich am lautesten auf und verhält sich respektlos? Der „Baba vom Clan“. Das schöne Schwarzgeld oder was auch immer im Schließfach lag ist nun weg. Jetzt könnte er in der weitläufigen Familie fragen wer es hat. Das wird peinlich. Vermutlich hat er das Schließfach vor den Ehefrauen und Eltern verschwiegen. Womöglich folgt jetzt ein Krieg der Clans – man wird sehen.

    Warum gezielt diese Sparkasse? Scheinbar hat jemand vom Personal geplaudert wie einfach ein Raubzug durch die Kellerräume sein kann.

    Bode-Museum, „Grünes Gewölbe“, Louvre, Diebstähle in Museen und Kirchen, die wöchentlichen Sprengung von Geldautomaten: Nichts hat mit nichts zu tun? Noch müssen sich diese Leute das Geld mühsam erarbeiten. In vermutlich 70 Jahren ist damit Schluß. Dann werden die es sich einfach von den Ungläubigen nehmen.

    Erinnert an die Gebrüder Sass, Berlin, zu Zeiten der Weimarer Republik. Zumindest scheint die betroffene Sparkasse noch auf dem gleichen sicherheitstechnischen Stand zu stehen.

    ***

    „Ich bin kein Historiker. Aber die Dimension in der Schadenssumme ist schon bemerkenswert. Ich hätte nicht gedacht, dass so viel Geld in Bankschließfächern schlummert, sondern dass man sein Geld sicher aufs Konto legt.“ (NRW-Innenminister Herbert Reul)

    Nach „hätte nicht gedacht“ braucht man doch eigentlich nicht weiterzulesen. Woher weiß er das mit der Schadenssumme?

    Kinderfreund Johannes Kahrs, SPD, hat 220.000 Euro Bargeld in seinem Schließfach gehabt. Den hätte Reul mal fragen können, was Politiker so in Schließfächern einlagern. Woher stammte bei Kahrs das Geld? Es hat niemanden interessiert.

    Reul ist böse. Die Sparkasse bei der dieser Bankeinbruch stattfand, die wollte nicht mit der Polizei kooperieren und Kundendaten herausgeben. Was das für Kundendaten sind und wozu die notwendig sind, das weiß ich nicht. Reul weiß es ebenfalls nicht.

    Ich glaube an den Osterhasen. Über den Bankeinbruch in Gelsenkirchen geistern dubiose Meldungen durch die Presse und noch mehr durch die Sozialen Medien. Über geraubte 30 bis 100 Millionen Euro wird spekuliert. Im Gegensatz zum Fall Kahrs wird gefragt woher das Geld stammt. Es kann nur Sozialbetrug sein. Das ist das Geld von Bürgergeldbeziehern, die in Schließfächern ihre Schwarzgelder verstecken, um den Staat, um uns Steuerzahler abzukassieren. Auf die Idee hätte eigentlich jeder mit gesundem Menschenverstand selbst kommen müssen. Das ist Schwarzgeld damit es nicht angerechnet oder versteuert werden muss. Und wenn Politiker dort Geld verstecken, dann ist es Korruptionsgeld.

    Gelsenkirchen ist die ärmste Stadt ’schlands. Beim verfügbaren Einkommens pro Einwohner liegt die Stadt im untersten Tausendstel und beim Anteil der Sozialleistungsbezieher im obersten Tausendstel Bereich – statistisch gesehen.

    Es ist schon reichlich naiv zu glauben, dass Schließfachkunden diese Fächer nutzen, um darin den Sparstrumpf oder die goldenen Trauringe der Urgroßmutter aufzubewahren. Andererseits die Berichte über Sozialhilfeempfänger, die im über 100.000 Euro Mercedes beim Arbeitsamt vorfahren, sind allgemein bekannt. Das sind „Familien“ Autos. Auto vom 10. „Bruda“. Die fahren den nur. Die Politik ist höchstwahrscheinlich völlig ahnungslos, was in gewissen Kreisen vor sich geht.

    Ist das der Versuch einer Täter Opfer Umkehrung oder ist das die reflexhafte Täter Opfer Umkehrung? Ich denke nicht, dass er davon spricht, was „uns“ beziehungsweise dem Staat vorenthalten oder entzogen wird, sondern eher davon, was er uns abnehmen zu können hofft. Das Problem für die Massenmigrationsfans war doch noch nie, was es den Steuerzahler kostet, sondern wem die Politiker das Geld dafür abnehmen können.

    Gelsenkirchen werden sie es jetzt für ihre Agenda auszunutzen wissen. Am Ende werden nicht die Clans geschröpft, sondern der länger schon hier lebende Bürger gefragt, woher er sein Geld hat. Hütet Euch davor zu denken, wenn es Reiche oder solche die sich dafür halten trifft, dann sei das schon in Ordnung. An den paar wirklich Reichen kann sich dieser ins Chaos regierte Staat nicht gesund sanieren, zumal die wirklich Reichen sich absichern und zu wehren wissen. Es geht am Ende um das Geld der breiten Mittelschicht, die sich eigenverantwortlich Rücklagen gebildet hat. Darauf sind die Reuls scharf wie sonstwas!

    ***

    Gestern meldete die BILD hinter der Bezahlschranke

    Coup in Gelsenkirchen: Sparkassen-Einbrecher erbeuten halbe Milliarde

    Vor Weihnachten waren es noch 10 Millionen Euro. Heute 50 Milliarden gelagert in rund 3.100 Schließfächern.

  11. nOby am Januar 20th, 2026 4:18 p.m.

    Zu dem Leserkommentar @blue_frisbee zu BlackRock:

    Die staatlich geförderte Entwirtschaftlichung beträgt nicht 12 sondern 14 Billionen US-Dollar.

    14 Billionen Dollar Vermögen: Wahrscheinlich arbeitet Ihr Geld für BlackRock

  12. blu_frisbee am Januar 21st, 2026 5:30 a.m.

    https://de.wikipedia.org/wiki/BlackRock
    Mit 12,53 Billionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen (Stand: Ende Juni 2025)

    BILD sagt 14 Billionen. Mag sein.

    Fundamentalisten verstehen nur wörtlich.
    BILD habe immer recht.

    Den Unterschied zwischen Milliarden und Billionen: Jeder €-Schein ist o,11 mm dick.
    10 Hunderter sind umra 1 mm und Tausend €.

    1 Million etwa 1 Meter
    1 Milliarde etwa 1 Km
    1 Billion etwa 1000 Km.

    Die Space-Station fliegt umra 400 Km.
    http://iss.de.astroviewer.net/index.php
    http://www.isstracker.com/

    Leute können sich Reichtum nicht vorstellen.
    Der frz Bauer um 1600 konnte Herrschaft ohne
    gottgesandten König im fernen Paris nicht denken.

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