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 Der nchste tote Polizist ist nur eine Frage der Zeit Nchstes Thema anzeigen
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burks
Webmaster
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Anmeldungsdatum: 07.10.2002
Beitrge: 6761
Wohnort: Berlin-Neukoelln

BeitragVerfasst am: 15.09.2003, 23:47 Antworten mit ZitatNach oben

"Mit der Wende wurden wir Neonazis." Ein namenloser Aussteiger mit geheimnisvoll abgedunkeltem Gesicht besttigt in Report das, was alle eh schon wissen. Die blichen Verdchtigen - Mahler, Worch, Roeder, Rieger - sind immer fr einen Spruch gut, der den Zuschauer gruseln lsst. Und das schon seit 20 Jahren. Sie wissen, was sie den Journalisten schuldig sind. Am liebsten htte man den Satz gehrt: "Wir wollen alle sofort vergasen." Es wird immer alles schlimmer. Das Ende ist also nahe. Lasset uns beten und Gesicht und Lichterketten zeigen.

Fazit bei Report: Mit der Aufdeckung des geplanten Anschlages ist klar: "Der Rechtsterrorismus ist ein reale Gefahr." Ist er nicht - oder war er schon immer. Was lehren uns diese volkserzieherischen Filme, fragt sich die wohlwollende Zuschauern und der geneigte Zuschauer? Klopfen wir alle Otto Schily und Gnter Beckstein auf die Schulter? Ja, vielleicht sollten wir Demonstrationen ganz und gar verbieten - Deutschland muss sauber bleiben. Was soll das Ausland von uns denken! Am besten wir hren prophylaktisch alle Deutschen ab, damit keiner auf die Idee kommt, heimlich Sprengstoff zu horten. Der Verfassungsschutz soll noch mehr Befugnisse bekommen, noch mehr Mitarbeiter, Schnellgerichte gegen die Bsen, einstweilige Erschiessungen.. doch halt! Im Gegensatz zur alarmistischen Mainstream-Attitude der Medien hat dieses Weblog die corporate identity, das Publikum aufzufordern, zuerst kalt zu duschen und anschliessend das Gehirn einzuschalten.

"Der bayerische SPD-Spitzenkandidat Franz Maget ist offenbar das Ziel eines Attentats von Neonazis gewesen - mglicherweise eine Art Racheakt," schreibt das investigativste aller linkfreien Online-Magazine. Wie schn, dass es Personenschtzer und gepanzerte Autos gibt. Ich darf an die nette kleine Broschre Der Einblick erinnern, die 1993 erschien und in der ich die Ehre hatte, an prominenter Stelle erwhnt zu werden. Mir und den anderen dort Genannten sollten "unruhige Nchte" bereitet werden, stand dort zu lesen. Ich kann mich erinnern, dass ein Lehrer, der von den Nazis auf die Liste potentieller Gegner gesetzt wurde, seinen Arbeitsplatz verlor, weil man annahm, er sei ein Sicherheitsrisiko fr die Schule. Und damals wurde ich in Erich Bhmes Talksshow eingeladen, um ein betroffenes Gesicht zu machen.

Afrodeutsche knnen sich auch keine Personenschtzer leisten. Die dmmste Schlagzeile formuliert brigens soeben die Netzeitung zum aktuellen Thema: "Skinheads attackieren Auslnder in Mnchen". Skinhead? Auslnder? Kurzhaarige griffen islndischen Steuerberater an? Nein: Rassisten pbelten einen Farbigen an, und es war ihnen vllig egal, welchen Pass der besa. Sie fragten ihn vorher nicht, ob er Deutscher sei. Liebe KollegInnen: Wer so etwas schreibt, hat nichts, aber auch gar nichts begriffen.

Der Onkel Doktor Burks empfiehlt daher als dringlichste Sofortmassnahme gegen die Braune Armee Fraktion, die in den Kpfen herumspukt, den Deutschen zu erklren, welche schlimme geistige Suche die Wahnvorstellung ist, beim Homo sapiens gbe es Rassen, und wie die epidemische Gemts- und Hirnkrankheit Antisemitismus in die Kpfe hineinkommt und wie man sie dort wieder entfernen kann. Hat sich schon jemand darber Gedanken gemacht? Aber bitte kommt jetzt nicht mit Multikulti-Quatsch wie "interkulturelles" Lernen oder "interreligisem Dialog". Vielleicht hlfe die altertmliche Methode, ab und zu ein gutes Buch zu lesen - aber dann bitte das richtige.

16.09.2003
BurkS

Die geneigten Leserinnen und wohlwollenden Leser wissen, dass die Gepflogenheiten hier, eine eventuelle sittliche Gefhrdung des surfenden Publikums betreffend, so sind wie beim arabischen Sender Al Jazeera: es kommt alles gnadenlos auf Sendung, ohne die pdagogisch wertvolle Mahnung, dass es sich um weltanschaulichen Sondermll handeln knnte.

Den folgenden Brief schrieb der inhaftierte Neonazi Marcus Bischoff 1999 als Leserbrief an den Berliner Tagesspiegel, einen Monat nach einer Polizeiaktion gegen das Klubheim des Neonazi-Vereins Die Vandalen.

"Mit einer derartigen Vorgehensweise gegen friedliche politisch Andersdenkende - Nationalsozialisten - erwirbt sich die Polizei [...] keinen 'Respekt'. sondern ledigleich banken, halten Ha! [... ] Durch das - weisungsgebundene - Handeln des Einsatzleiters [..] ist der nchste tote Polizist nur noch eine Frage der zeit. [..] Wie wrden sie wohl berichten, wenn eine Polizisten-Hochzeitsfeier von Nationalsozialisten in hnlicher Weise berfallen und gestrmt wrde, die Gste gewaltsam mit auf den Rcken gefesselten Hnden auf den Bodengeworfen und alles durchsucht? Da viele Polizisten bewaffnet sind, geht von einer Polizisten-Hochzeit mit Sicherheit eine grere 'Gefahr' aus als von einer Hochzeit friedlicher Nationalsozialisten. [...]
Irgendwann ist auch das dickste Gedulgsstahlseil eines Deutschen zerfasert und man beginnt, legitimen Widerstand vorzubereiten. [...] Wird es noch so weit kommen, da Nationalsozialisten sich Kriegswaffen zu lesen mssen, um ihre friedlichen Feiern gegen Staatsterroristen-berflle schtzen zu knnen? [...] Wir wollen nur unserer Grundrechte wahrnehmen und ffentlich Hakenkreuzfahnen schwingen, in SA-Uniformen marschieren, den ARm heben mit dem Deutschen Gru und das Horst-Wessel-Lied singen - und unsere Meinung ber Juden uern. [...] Wir werden kriminalisiert. [...] Nicht die Auslnder, sondern wir sind die Opfer, die Opfer der modernen Inquisation."


Auf der Website der ehemaligen IG Medien steht zu lesen:
"1993: "Der Einblick" - Hetze auch gegen Journalisten
Da die "Systempresse", wie die mediale ffentlichkeit im Neonazi-Jargon heit, dabei ein besonders beliebtes Objekt fr den Ha der Rechtsextremisten darstellt, ist keine Neuigkeit. Bereits in dem zur Jahreswende 1993/94 erschienenen Neonazi-Pamphlet "Der Einblick" waren neben mehreren hundert anderen Personen auch verschiedene Journalisten mit Namen, Adressen, Telefonnummern und anderen persnlichen Angaben zum Abschu freigegeben worden. Ein Berliner Fotojournalist war sogar mit Foto in der Broschre vertreten, die den ffentlichkeitswirksamen Startschu fr die seit 1992 verstrkt betriebene "Anti-Antifa"-Arbeit darstellte. In ihrem Vorwort bekunden die "Einblick"-Macher, da "nicht zuletzt (...) der Berufsstand der Journalisten" Ziel ihrer Aktivitten ist und da sie diesem "unruhige Nchte bescheren" wollen.

Genauere Vorgaben fr die "Feindaufklrung", wie die "AntiAntifa" bei den Rechtsextremisten auch heit, konnte man dann gut ein Jahr spter in dem neonazistischen Strategieorgan "Umbruch" finden, das von dem heute im NPD-Bundesvorstand sitzenden Steffen Hupka herausgegeben wird. Als Zielgruppe gilt dort jeder, der "gegen nationale Gruppierungen und deren Anschauungen agitiert" oder bereit ist, gegen den Rechtsextremismus "in Wort und Tat vorzugehen". An erster Stelle werden im Umbruch "Redakteure und andere Medienvertreter" gefhrt, es folgen Antifaschisten, Linke, Mitarbeiter in Behrden und staatlicher Stellen, Richter, Staatsanwlte und andere.

Was die Rechtsextremisten nach der Verffentlichung der gesammelten Daten vorhaben, liegt auf der Hand. Im Vorwort des "Einblick" ist von "endgltiger Zerschlagung" und "Ausschaltung" die Rede. Dem den Strafverfolgungsbehrden geschuldeten Hinweis, da die Autoren es "tunlichst vermeiden" werden "zur Gewalt im Sinne von Krperverletzungen, Ttungen usw. (...) aufzurufen", folgt die Aufforderung: "Jeder von uns mu selbst wissen, wie er mit den ihm hier zugnglich gemachten Daten umgeht. Wir hoffen nur, IHR GEHT DAMIT UM!!!" (Hervorhebung und Rechtschreibung im Original, d.A.) Der Verfassungsschutz warnte unterdessen Anfang Mai vor rechtsextremen Terroranschlgen. Gefhrdet seien vor allem Menschen, die auch ffentlich gegen den Rechtsextremismus Stellung beziehen; Die Parole der Neonazis heit Einschchterung."

Aus: www.igmedien.de/publikationen/m/1998/06/21.html "Im Fadenkreuz der Neonazis".

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