Linux-Apps auf Android
Ein bisschen Herumspielen mit den unterschiedlichen Devices hält das Gehirn in Trab. Bei Heise schreiben sie: „Android 16 erlaubt es, Linux-Anwendungen zu starten. Dabei läuft nicht nur die Kommandozeile, auch grafische Anwendungen sind neuerdings möglich“.
Ich wurde neugierig, ob meine kleine Hirse das auch kann.
ChatGPT spuckte ein paar Anleitungen aus, und andere Leute hatten sich meines Themas auch schon angenommen. Einfach war es aber doch nicht. Termux hatte ich schon – aber was nutzt ein Terminal ohne ein Betriebssystem samt Software?
Man muss zuerst die Entwickleroptionen finden, die aus vermutlich gutem Grund ziemlich gut versteckt sind – bei Xiaomi woanders als bei anderen Android-Smartphones.
Neuere Android-Versionen (wie Android 15) haben eine versteckte Funktion in den Entwickleroptionen, die einen Linux-Entwicklungsmodus anbietet – eine Art nativer Linux-Terminal-Umgebung.
👉 Dieser Modus muss in den Entwickleroptionen erst aktiviert werden und lädt zusätzliche Ressourcen herunter. Voraussetzung: Du musst den entsprechenden Menüpunkt in den Entwickler-Einstellungen finden (falls vorhanden – er ist nicht auf allen Geräten verfügbar).
| Art der Linux-Umgebung | Funktion | Aufwand |
|---|---|---|
| Termux | Linux-Terminal + Pakete | 🟢 leicht |
| Android Linux Dev Environment | Native Android-Linux-Terminal-Modus | 🟡 mittel (Verfügbarkeit variiert) |
| Linux App / chroot / Container | Linux-Distribution in Android | 🟠 technisch |
| Vollständiges Linux-OS (Ubuntu Touch/Mobian) | Echtes Linux statt Android | 🔴 sehr technisch / häufig nicht möglich |
Nein, so funktioniert das nicht.
Irgendwann wurde ich auf einen winzigen Hinweis aufmerksam: „If it is still not supported on your device, I highly recommend using NOMone Desktop to get Linux up and running in the simplest way possible.“
„The simplest way possible“? Bei mir geht immer etwas schief, und wenn Nerds von „einfach“ faseln, ist das dann meistens so einfach wie Anleitungen für PGP unter DOS.
Ich habe mir die App heruntergeladen und installiert, und – weil heute Weihnachten ist – 7,99 Euro dafür ausgeben, nur so aus Daffke (man kann sie gratis eine Stunde am Tag benutzen – die telefoniert vielleicht ständig „nach Hause“ zum Rapport).
Und siehe: Der NOMone Desktop ist einfach und selbsterklärend (wenn man Linux schon benutzt hat) und irgendwie witzig. Man braucht so etwas nicht wirklich, aber vielleicht finde ich in den digitalen Eingeweiden der App noch etwas Nützliches…
Kommentare
One Kommentar zu “Linux-Apps auf Android”
Schreibe einen Kommentar






















Bravo Burks, über die Feiertage sich neues Wissen aneignen. Bravo. Das ist vorbildlich.
Da halte ich mit:
Zoroastrier. Boah! Was für ein Wort. Niemand soll behaupten ich hätte über die beiden Weihnachtsfeiertage nichts gelernt.
Archäologen finden Belege für religiöse Toleranz vor 1500 Jahren. Natürlich waren das Archäologen aus ’schland.
Ich glaube, es war umgekehrt. Die Christen waren tolerant gegenüber den Zoroastriern.
2025 minus 1500 macht 525 Jahre. Spätestens im Jahr 642 war Schluß mit jeder Toleranz. Der Islam übernahm. Vermutlich wurden alle gefangengenommenen männlichen Zoroastrier geköpft. Damals lebte noch die Tradition des im Jahr 632 verstorbenen Propheten Mohammed. Wer als Mann Widerstand leistete wurde getötet. Frauen nur dann, wenn mindestens zwei Zeugen aussagten das die beschuldigte Frau gegen Moslems kämpfte. Ansonsten gingen alle anderen in die Sklaverei und wurden verkauft, sofern die den Anmarsch zum Marktplatz ohne „Wasser und Brot“ überlebten. Vor den Zoroastriern waren bereits zehntausende Christen getötet worden. Wahrscheinlich hat keiner der Moslems gemerkt das die Gegner Zoroastrier waren und keine Christen.
Ich schreibe Moslems, eigentlich müßte es heißen Jihadisten. Den Begriff gab es damals noch nicht. Revolutionsbewegung? Nein, gab es nicht. Die wurden vermutlich in der Zeit des Phropheten Mohammed umgangssprachlich „Muselmann“ genannt.
Die Schrottsammelstelle schreibt
Das ist Quatsch. Vermutlich hat sich das eine christliche Kartoffel ausgedacht der damals zu viel Anne Will geschaut hat und auf diese Weise den Moslems gefallen will. So müßte es richtig lauten
Es gibt nur einen Koran und vor Allah nur einen Islam. Anne Will sah das bekanntlich völlig anders.