Alles wiederholt sich

wehrmacht

1941, Soldaten der Wehrmacht. Quelle: Dyukov, Alexander Reshideovich: Wofür das sowjetische Volk kämpfte. Moskau: Yauza, Eksmo, 2007.

Hochaktuell, insbesondere für Michael Martens, den Korrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Frage gestellt hat, was die Europäer tun könnten, um der Ukraine dabei zu helfen, mehr russische Soldaten zu töten.

Wait a minute. Hat der das wirklich wörtlich gefragt? Ja, hat er.

martens

And now for something completely different.

„Die Aussagen des rechtsextremen [sic] israelischen Sicherheitsministers Ben-Gvir über gezielte Tötungen im Gazastreifen haben in Deutschland parteiübergreifend Empörung ausgelöst. Ben-Gvir hatte in einem Podcast erklärt, er halte Tötungen in Gaza für richtig.“

Keine weitere Fragen, Euer Ehren.

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Kommentare

5 Kommentare zu “Alles wiederholt sich”

  1. Albert Rech am August 18th, 2026 6:43 p.m.

    Solange die Deutschen und Angel-Sachsen den umstrittenen ukrainischen Ultranationalisten Selinski unterstützen wird es keinen Frieden geben.

    Was Europa braucht wäre eine mutige diplomatische Initiative Deutschlands:
    1. Stop aller Waffenlieferungen und Finanzhilfen an die sogenannte Ukraine.
    2. Anerkennung von Krim, Cherson und dem Donbas als legitimes russisches Staatsgebiet.
    3. Gastgeber für in internationales Tribual in dem die Kriegsverbrechen der Ukraine ab 2014 aufgearbeitet werden. Dazu könnte sich z.B. die Stadt Nürnberg anbieten.

    Damit würde Deutschland ein klares Signal für den Frieden & Diplomatie und gegen den Faschismus setzen!

  2. Godwin am August 18th, 2026 9:32 p.m.

    nach „mehr russische Soldaten zu töten“ fragen
    wird in Verbindung mit ultra-nationalistisch angehauchten Verbrechen gebracht
    (man wird ja wohl nochmal fragen dürfen)

    ultra-nationalistisch begründete „Tötungen in Gaza für richtig“ halten hingegen wird trivialisiert

    Was darf Satire wirklich?

  3. Die Anmerkung am August 19th, 2026 8:15 a.m.

    @godwin

    Deutsche Medien haben den Mertens nicht mit Verbrechen in Verbindung gebracht. Gott bewahre.

    Sie zichten hingegen Ben Gvir der Verbrecherei gegen ein palästinensisches Volk. Der Protest deutscher Mediender gegen diesen israelischen Verbrecher war nicht überlesbar.

    wir hassen die Schmierfinkenden nicht genug.

  4. Die Anmerkung am August 19th, 2026 9:54 a.m.

    der Ex-Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft, Reinhard Robbe, bezüglich Ben Gvir und Smotrich:

    „Ich sehe die Notwendigkeit, dass die Europäische Union hier ein deutliches Zeichen setzt“
    —–
    Er will eine Zeichen setzen. Lassen!!!

    Matze 19,12

    Wer es fassen kann, der fasse es!

  5. Götz am August 20th, 2026 11:39 a.m.

    Hat man sich erst mal mit den falschen Freunden eingelassen, bleibt einem nichts anderes mehr übrig, als von Mal zu Mal deutlichere Zeichen zu setzen.

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