Shitposting, Inspirational Terrorism, and the Christchurch Mosque Massacre

Bellingcat: „On Friday, March 15th, one or more gunmen opened fire in two mosques in Christchurch, New Zealand. As I write this, three men and one woman have been taken into custody by local law enforcement. It is unclear to what extent they were all involved. The only thing we know is that one of the shooters went by the name Brenton Tarrant on Twitter. He posted pictures of the murder weapons there two days before the rampage. Said weapons are clearly visible in the video of the spree he livestreamed to Facebook.“

Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will

laufenberg

BVG-Streik 1932: Straßenbahnschienen in Berlin-Schöneberg werden blockiert, um von Streikbrechern gefahrene Straßenbahnen aufzuhalten. Credits: Bundesarchiv, Bild 183-B0527-001-789 / CC-BY-SA 3.0

Die Busfahrer der BVG in Berlin streiken. Ein Streik ist immer ein gutes Mittel, auch wenn die Vertreter des Kapitals das anders sehen. Streikbrecher gibt es übrigens nicht – und das ist auch gut so! Auch keine Streikbrecherinnen!

Da ich nicht erwarte, von den hiesigen Medien adäquat informiert zu werden, worum es geht, habe ich mich kurz informiert. „Hintergrund des Streiks sind die laufenden Tarifverhandlungen“, schreibt der Tagesspiegel. Da wäre ich nicht drauf gekommen. Gut, dass es den Journalismus gibt.

Der RBB übt sich in Neusprech und faselt von „Arbeitsverdichtungen“. Gemeint ist: Die Angestellten sollen mehr arbeiten. (Man muss nicht jedes bürokratische Blähdeutsch, auch wenn es von Verdi-Funktionieren kommt, übernehmen!) Obwohl die Positionen im Klassenkampf (nein, es sind keine Tarif“partner“!) umrissartig dargestellt werden, geruht der RBB nicht, mir Links zu den Standpunkten anzubieten. Das nenne ich unverschämt.

Ach, sieh an: „Zudem hätten die Arbeitgeber verlangt, die Arbeitsschichten von achteinhalb auf neun Stunden zu verlängern, Ruhezeiten von elf auf zehn Stunden zu kürzen und die Wendezeiten der Fahrerinnen und Fahrer an den Endhaltestellen von mindestens vier Minuten ganz abzuschaffen.“

Ich interpretiere das so: Die BVG will, dass die Angestellten mehr arbeiten und weniger pausieren und bietet dafür ein bisschen Geld an. Die Gewerkschaft will eine „36,5 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich“.

Die BVG meint, sie könne nicht ausreichend Mitarbeiter finden, um das umsetzen zu können. Da kommen einem die Tränen, wenn man die Sorgen der Unternehmer hört. Warum ist das denn so? Vielleicht sollte man die bescheidenen Arbeitsbedingen verbessern und bessere Gehälter zahlen?

Ihr könnt froh sein, dass das Proletariat heute zahm ist und nicht so militant wie 1932! Venceremos!

Der Staat gegen Fritz Bauer

playa del este

Ich glaube, dass die junge Generation in Deutschland bereit ist, die ganze Geschichte, die ganze Wahrheit zu erfahren, deren Bewältigung allerdings ihren Eltern schwerfällt. (Fritz Bauer)

Deutscher. Jude. Antifaschist. Homosexuell. Initiator der Auschwitz-Prozesse. Was für eine Figur! Einer der wenigen Helden Nachkriegsdeutschlands!

Der Staat gegen Fritz Bauer – ich habe den Film im Kino und im Fernsehen verpasst, musste ihn mir also kaufen.

Es fällt mir schwer, angesichts der Tatsache, dass ich restlos begeistert war, dazu auch Kritisches anzumerken. Eines ist ganz einfach: Wieso gab es einen Film zu diesem Thema in Deutschland erst ein halbes Jahrhundert nach den Ereignissen? Das sagt doch schon alles.

Natürlich werden die Nachgeborenen das gesellschaftliche Klima in den 50-er Jahren und vor den so genannten 68-ern kaum nachvollziehen können, vor allem was die heuchlerische Moral angeht (hier den berüchtigten Paragrafen 175 – in Kraft bis 1994!). Vermutlich werden Jugendliche kaum glauben und verstehen, dass die Richterschaft in der BRD (sic!) nach dem Krieg immer noch fast ausschließlich aus Nazis bestand – und nur wenige wurden verurteilt.

Wer in der Ära Adenauer schwul, Jude und links bzw. Antifaschist war, stand auf verlorenem Posten. Der Film ist deshalb auch so gut, weil er zeigt, was persönlicher Mut ist, da doch die Mehrheit immer und überall und in jedem System aus angepassten Feiglingen und Opportunisten besteht. Die wahren Helden posaunen das meistens nicht heraus. Man kann im Film nicht wirklich erschließen, woher dieser Mut bei Bauer biografisch kam – aber Geschichte wird sinnlich erfahrbar.

Alle Schauspieler agieren hervorragend, allen voran Burghart Klaußner. Auch Lilith Stangenberg als Transe spielt umwerfend gut.

Ich schaue übrigens gerade auf Netflix Operation Finale. Auch dort taucht Fritz Bauer kurz auf. Gut, dass es solche Filme gibt.

Schwarze Reichswehr

Thomas Konicz in Telepolis: „War der Verfassungsschutz in die Formierung mutmaßlicher rechtsterroristischer Strukturen in der Bundeswehr involviert? Der Veteranenverein Uniter steht im Verdacht, die Keimzelle einer „Schwarzen Reichswehr“ (Focus) zu bilden, in der sich Soldaten, Polizisten und staatliche Funktionsträger informell organisierten, um im Krisenfall im Rahmen eines geplanten Putsches Massenmord an politischen Gegnern zu begehen.“

Ich bin gegen Alarmismus („es wird alles immer schlimmer“), aber: It’s not a bug, it’s a feature… Seit Weimar.

Ist die Zeit der Hofnarren vorbei?

Georg Schramm: „‚Ist die Zeit der Hofnarren vorbei?‘ L. Dombrowski kondoliert M. Sonneborn. – Am 18. Februar war Georg Schramm auf Einladung des fraktionslosen Abgeordneten Martin Sonneborn (Die PARTEI) zu Gast im EU-Parlament.“

Das falsche Rückgrat

Liebe Kollegen vom Spiegel, nicht die Mittelschicht ist das „Rückgrat der Gesellschaft“, sondern die Arbeiterklasse. Aber das könnt ihr als Angehörige der Mittelschicht, die nach oben buckelt und nach unten tritt, nicht wissen.

Rebellion als Massenbetrug

subkultur

Vortrag (Youtube) Video von John Lütten zu dem Text in Melodie und Rhythmus.

Nicht alles, was »subversiv« und »kritisch« daherkommt, ist es auch. So auch der aktuelle Mainstream linker Pop- und Subkultur-Bands: Diverse »Zeckenrapper«, Punkrock- und Electro-Bands, die von Labels wie Springstoff oder Audiolith vertrieben werden, geben sich nonkonform und rebellisch, sind aber eigentlich völlig angepasst und kreuzbrav.

Immer wieder schön, wenn man erfährt, dass es auch kluge Leute in der Linken gibt.

Was macht eigentlich die Arbeiterklasse?

arbeiterklasse

Nein, ich vergesse die Fragen nicht. Hier wurde vom interessierten Publikum bezweifelt, ob es das klassische Proletariat noch gebe bzw. ob die Arbeiterklasse noch existiere. Um das zu beantworten, nutze ich gern Quellen, die des Linksextremismus bwz. der politischen Ökonomie unverdächtig sind.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung wäre so eine Instanz. Der scheinbar harmlose Titel: „Die Bevölkerung wächst – Engpässe bei fachlichen Tätigkeiten bleiben aber dennoch bestehen. BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen bis zum Jahr 2035 unter Berücksichtigung der Zuwanderung Geflüchteter“.

arbeiterklasse
Credits:BiBB-Report, 3/2016

Im obigen Report heisst es: „Der Trend zur Dienstleistungsgesellschaft ist nicht gleichzusetzen mit einer Deindustrialisierung. Die Bruttoproduktion im produzierenden Gewerbe wächst auch in Zukunft leicht überdurchschnittlich. Voraussetzung dafür ist auch weiterhin ein erfolgreicher Export. Die Rationalisierungsmöglichkeiten der Industrie erlauben – insbesondere bei einer Digitalisierung der Produktion – überdurchschnittliche Produktivitätssteigerungen, die mit einem geringeren Arbeitskräfteeinsatz einhergehen.“

Das kann man so auch im Marxschen „Kapital“ nachlesen, insbesondere im Abschnitt über die Rate des Mehrwerts. „Arbeitskräfteeinsatz“ im esoterischen Neusprech der „Volkswirtschaftler“ bedeutet das variable Kapital: Je kleiner der Anteil des variablen Kapitals, um so höher der Mehrwert, der letztlich in den Profit eingeht – trotz tendenziellen Falls der Profitrate.

Der Anteil der Arbeiterklasse sinkt also nur leicht, auch perspektivisch. Ich interpretiere die Schaubilder so, dass mindestens ein Viertel aller Berufstätigen zum Proletariat gehört. Dazu kommen deren eventuell nicht berufstätigen Familienangehörigen und Arbeiter, die entlassen wurden und eine neue Anstellung suchen, dazu alle, die nur zweitweilig und/oder prekär beschäftigt sind. Das klassische Kleinbürgertum zähle ich im Gegensatz zu Hal Draper nicht dazu.

Letztlich ist die Arbeiterklasse in der Mehrheit, sogar dann, wenn man die marxistische Definition eng auslegt. Und wieviel davon werden in den Medien und im Bundestag repräsentiert – und von wem?

Wer hat uns verraten, revisited

berliner senat

Thilo Sarrazin hat als SPD-Finanzsenator 2004 die GSW mit 65.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten verschleudert. Die Käufer waren so genannte Heuschrecken.

Die Whitehall-Fonds der US-amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs umfassen ein Investitionsvolumen von rund 66 Mrd. US$. Sie haben im Immobilienbereich 11,9 Mrd. US$ Eigenkapital in ca. 17.000 Projekte investiert. Der Großteil des Vermögens der Whitehall-Fonds wird von der Archon-Gruppe verwaltet, einer hundertprozentigen Tochter von Goldman Sachs. Archon Deutschland verwaltet ein Vermögen von 397 Mio. €. Die US-amerikanische Fondsgesellschaft Cerberus und ihre Töchter verwalten Investmentfonds mit einem Vermögen von mehr als 13 Mrd. US$. Die Fonds konzentrieren sich u.a. auf den Immobilienmarkt, allein in den USA werden zurzeit mehr als 200.000 Wohneinheiten gemanagt. (Aus der damaligen Presseerklärung der Berliner Senats)

Jetzt soll ein Teil der Wohnungen zurückgekauft werden:
Konkret geht es um rund 50.000 Wohnungen, damals vom rot-roten Senat unter Klaus Wowereit für 405 Millionen Euro verkauft. Im Schnitt 8000 Euro pro Wohnung. Heute gibt die Deutsche Wohnen den Buchwert mit etwa 7 Milliarden Euro an, fast das 17-fache! Der Konzern hat Bereitschaft signalisiert, bei etwaigen Verkäufen das Land Berlin als Käufer zu bevorzugen. Es wäre ein gutes Geschäft – für die Deutsche Wohnen.

Wer hat damals verhandelt – ausser Wowereit und Sarrazin? Die PDS war damals mit an der Regierung – also die heutige Partei „Die Linke“. Was für Heuchler!

Von Luther zur NSDAP und zur AfD

Sehr interessante Analyse in der Zeit: „Der Historiker Davide Cantoni hat Wahlergebnisse in 11.000 Gemeinden untersucht. Sein Ergebnis: Es gibt eine Kontinuität in der Vorliebe für extrem rechte Parteien.“

Cantoni: Immer, wenn man Korrelationen findet, die über 70, 100, 200 Jahre hinweg reichen, muss man sich fragen: Ist das doch nur ein Zufall? Es gibt jedoch gute Gründe anzunehmen, dass es eine Kontinuität in der Denkweise gab, die wir aber bisher nicht gesehen haben. (…) Die überwiegende Mehrzahl dieser Gemeinden ist heutzutage fast genauso groß wie in den Dreißigerjahren, die durchschnittliche Gemeinde hat 6.800 Einwohner, die Hälfte der Gemeinden 1.700 oder weniger. Dort hat sich die Gesellschaft strukturell relativ wenig geändert.

Das Original: „Persistence and Activation of Right-Wing Political Ideology“, 2019 (pdf).

Eberhard Seidel schreibt auf Facebook: „Sind die hohen Wahlergebnisse im Osten in erster Linie dem sozialistischen DDR-Erbe geschuldet, wie vielfach behauptet, oder sind sie doch eher Folge der konfessionellen Spaltung des Landes seit dem 16. Jahrhundert? (…) Die Studie bestätigt eine Reportage, die ich nach den Europawahlen im Herbst 1989 in einer protestantisch dominierten Region Mittelfrankens rund um Ansbach erstellte, in der katholische Diasporadörfer in den 30 erJahren deutlich weniger anfällig für die NSDAP-Ideologie und 1989 auch nicht so anfällig für den völkischen Nationalismus der Republikaner waren wie ihre protestantischen Nachbargemeinden, in denen die Bürger zum Teil bereits Anfang der 30er Jahre bis zu 100 Prozent NSDAP wählten, dann in den 60er Jahren kräftig NPD und bei den Europawahlen 1989 bis zu 60 Prozent die Republikaner und die DVU.“

Führen, Leiten und Vorstehen

europawahlen

Ist mir eine Ehre, den Bürgern und der Demokratie zu dienen!

Imperialistas ¡manos fuera de Venezuela!

san andres

Zusammenfluss von Rio Meta und Rio Atabapo, die hier – bei San Fernando de Atabapo – in den Orinoco münden. Auf der anderen Seite liegt Amanaven (Kolumbien). Fotografiert in Venezuela 1998.

Telepolis: „Vor 30 Jahren ereignete sich der berüchtigte Caracazo, der zum Aufstieg der bolivarianischen Bewegung führte“. – „Die Armen, die sowieso nichts mehr zu verlieren hatten, verließen ihre Barrios und protestierten im Zentrum von Venezuela. Dabei gingen auch viele Scheiben von Nobelläden zu Bruch. Die Polizei reagierte mit Massenrepression.

Dass heute man davon so wenig hört, ist nicht verwunderlich. Das Massaker an zum großen Teil nur mit Steinen bewaffneten Barriobewohnern von Caracas führte nicht dazu, dass die USA und die venezolanischen Nachbarländer die für die Menschenrechtsverletzungen verantwortliche Regierung für illegitim erklärten und vor einen Internationalen Gerichtshof zerren wollten.

Im Gegenteil: Die US-Regierung betonte damals, dass es um so notwendiger sei, mit der Regierung von Venezuela zusammenzuarbeiten.“

Ceterum censeo: Hände weg von Venezuela!

An useful massacre [Update]

Maidan Massacre Trial & Investigation Testimonies about Snipers by 43 Wounded Maidan Protesters

Das Video wird von YouTube eingebettet und erst beim Klick auf den Play-Button geladen. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Interessanter Artikel auf East and West: „Coverage of the Maidan massacre by the mainstream media in the West involves gross misrepresentation“, says Prof. Ivan Katchanovski„.

My studies found that the Maidan massacre of the protestors and the police on February 20, 2014 involved the far right and oligarchic parties, and it was a key element of the violent overthrow of the corrupt and oligarchic but democratically elected government in Ukraine..

Mal sehen, ob das irgendein deutsches Medium aufgreift.

[Update] Dazu passt: Die ukrainische Stadt Lviw lässt einen Kriegsverbrecher verherrlichen – mit deutschen Steuergeldern.

An ihren Methoden sollt ihr sie erkennen

Fefe ist jetzt laut Wikipedia AfD-Sympathisant.

Laut Fefe stand in einer (inzwischen verschwundenen) Passage auf Wikipedia über ihn:
Nachdem sich der CCC bei seinem Jahreskongress im Dezember 2018 politisch positioniert hatte, forderte von Leitner, „dass der Club mehr auf seine Neutralität Wert legen sollte“. Außerdem dürfe man den Menschen nicht vorschreiben, wen sie wählen sollen, erklärte er hinsichtlich der Partei Alternative für Deutschland, auch wenn einige von deren Ansichten für ihn bekämpft gehörten. Clubsprecher Linus Neumann hingegen erklärte: „Wenn AfD-Sympathisanten über ›mangelnde Neutralität‹ beim 35C3 quengeln, dann ist das gut.“

Mit dem CCC habe ich ja auch so meine Erfahrungen.

Vernebelte Hirne

friedrich kellner tagebücher

Ich möchte dem Publikum zwei Bücher wärmstens empfehlen. Friedrich Kellner, Justizinspektor und Sozialdemokrat: ‚Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne‘: Tagebücher 1939-1945 – die besten Bücher über die Zeit des Nationalsozialismus, die ich jemals gelesen habe.

Ich konnte die Nazis damals nicht in der Gegenwart bekämpfen. Also entschloss ich mich, sie in der Zukunft zu bekämpfen. Ich wollte kommenden Generationen eine Waffe gegen jedes Wiederaufleben solchen Unrechts geben. Meine Augenzeugenberichte sollten die barbarischen Akte aufzeichnen und auch zeigen, wie man sie beenden konnte.

Die beiden Bände lehren eindeutig: Jeder der damals lebenden Deutschen hätte über die Verbrechen Bescheid wissen können und müssen – über die Konzentrationslager, über dem Massenmord an Juden, über die Euthanasie. Kellner hat unzählige Zeitungsausschnitte dokumentiert, die die lächerlichen Lügen der Nazi-Propaganda auch ohne Kommentar ad absurdum führen.

friedrich kellner tagebücher

So etwas gehörte in den Schulunterricht – diese Augenzeugenberichte sind viel anschaulicher als theoretisches Lehrmaterial.

Man bleibt jedoch verzweifelt zurück: Wie konnten die Deutschen so sein? Ist das ein „Kulturvolk“? Nein.

Die Geschichte der Tagebücher, wer sie wo aufgefunden und nach großen Mühen herausgegeben hat, ist genau so abenteuerlich wie die Bücher selbst – es sind wahrhaft „Jahrhundert-Dokumente“. Dagegen ist das Antisemiten-Offizierspack, das in den offiziellen Gedenkstätten verherrlicht wird, völlig irrelevant.

Da der Kapitalismus die höchste Stufe der Entwicklung erreicht zu haben scheint, neige ich zu der Auffassung, daß nach dem Kriege nur der wirtschaftliche Kollektivismus d.i. der Sozialismus als einzige sittlich berechtigte Eigentumsform wirtschaftliche Daseinsberechtigung hat. Die Produktionsmittel müssen Gemeineigentum werden, damit der unheilvolle Einfluß der Wirtschaftsführer endgültig beseitigt wird. (…) Eins ist sicher: der Kapitalismus ist auf der ganzen Welt dem Untergang geweiht. Der Faschismus konnte ihn auch nicht mehr retten.

Diese Sätze werden natürlich in sämtlichen Rezensionen verschwiegen.

Die digitale Enzyklopädie als Kampfinstrument [Update]

Ich verlinke schon seit längerer Zeit fast nie mehr auf das deutschsprachige Wikipedia. Meine Zweifel fingen nicht schon seit der Zeit an, als ich versuchte, den Eintrag zum Nibelungenlied zu verbessern – und an der Ignoranz des mir unbekannten Verantwortlichen scheiterte.

Aktuell heben Fefe und Telepolis etwas zum Thema:. „Wikipedia an der Propagandafront gegen Historiker“.

Self-described Native American Hebrew Israelite

Washington Post: „The Washington Post sued by family of Covington Catholic teenager“.

Nicholas Sandmann and his classmates were waiting for a bus at the Lincoln Memorial after attending the March for Life rally on the Mall when a group of African American men who call themselves Hebrew Israelites began yelling racial epithets at them. The high school group began a series of school sports chants in response, the complaint said.

Phillips, a self-described Native American activist…

Ich meine mich erinnern zu können, dass sich in den so genannten „Sozialen Medien“ ein Shitstorm erhob gegen den jungen Mann, der eine Trump-Mütze trug. Jetzt zeigt sich, dass er nicht der bad guy war, sondern der selbst ernannte „Indianer“.

Mint it!

linux mint

Ich bin mit meinem kleinen Netbook jetzt auf Linux Mint umgestiegen. Ein Unterschied zu Ubuntu ist kaum feststellbar.

Linux Mint scheint mir sehr aufgeräumt und in Details benutzerfreundicher. Ich sehe aber bis jetzt keinen Grund, mit allen Rechnern zu wechseln

Vernebelte Hirne

„Nicht erst heute habe ich mich zu der Erkenntnis durchgerungen, daß dieses Regierungssystem von innen heraus überhaupt nicht zu beseitigen ist. Insoweit war die Prahlerei mit dem 1000jähr. Reich gar nicht so übertrieben. Hitler kann nur fallen durch einen verlorenen Krieg. Sonst durch nichts.“ (Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner in ‚Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne‘: Tagebücher 1939-1945 am 23.11.1943 über die Mentalität der Deutschen.

Demnächst mehr zu diesen außerordentlich interessanten Tagebüchern.

North Manhattan

New York north Manhattan

Sorry, dass ich das Publikum mit uralten Fotos belästige. Ich sortiere gerade die Dias, die ich damals gemacht habe aus, und prüfe, welche ich noch nicht digitalisiert und/oder gepostet habe.

Hier ein Blick vom Empire State Building in New York auf den Norden Manhattans – im Jahr 1979.

Ich habe bei alamy,com ein Foto gefunden, wie das heute aussieht. Ich finde es extrem schwierig, aus einer verzerrten Perspektive herauszufinden, welches Hochhaus wo heute ist.

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