Ancient Times

Israel
Quelle: James Henry Breasted: Ancient Times – A History of the Early World (Boston, MA: Ginn and Company, 1916). Kartenmaterial: Privatsammlung Roy Winkelmans

Der affirmative Sprachgebrauch in der bürgerlichen Presse ist unerträglich. („Vielen Dank für die Diskussion. Die Kommentarfunktion für den Artikel ist jetzt geschlossen.“) Die „Siedler“ in Judäa und Samaria sind die Araber, nicht die Juden. Juden leben mindestens seit der Zeit dort, seitdem die Pharaonen „Israel“ in der Merenptah-Stele erwähnen ließen. Das war 1208 v. Chr..

Die arabische Kolonisation des christlichen Palästina begann nach der muslimischen Eroberung der Region zwischen 634 und 640 n. Chr..

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Kommentare

5 Kommentare zu “Ancient Times”

  1. nOby am Oktober 18th, 2026 2:28 p.m.

    Ah, Sprachgebrauch. Tolles Stichwort – natürlich völlig OFF TOPIC, aber irgendwie kommunistisch, deswegen TOPIC im Sinne des Burksblog:

    Weitersagen, in Frankreich gibt es Schülerproteste. Weitersagen.

    Frankreich-Demos außer Kontrolle: „Warum tut ihr das?“ Plünderungen! Brände! Mehr als 1800 Festnahmen! Macron: „Kein Platz für Gewalt“.

    Der Franzose, also das Baguette, ist weitestgehend entwaffnet. Ihn traf irgendwann das gleiche Schicksal wie die benachbarten Kartoffeln. Er kann sich nicht wehren und wenn jemand sein Geschäft plündern will, dann muß das Baguette zuschauen oder sich mit Holzlatten wehren, weil ganz augenscheinlich die Polizei nicht mehr mit den Plünderern mithalten kann und sich niemand traut die von der Fremdenlegion zu rufen. Ob die Legion was nützt wäre ohnehin fraglich. Es sind nur 8.000 bis 9.000 Mann und die sind auf der ganzen Welt verstreut stationiert. Ich schreibe extra Fremdenlegion. Das Militär mit scharfer Munition zu rufen, das traut sich selbst das Baguette nicht. Wieder eine Gemeinsamkeit mit den benachbarten Kartoffeln.

    In dem verlinkten Artikel lese ich keinen Hinweis auf die Täter. Schüler sollen es sein. Der 15-jährige Bernard oder die 16-jährige Marie sollen die Täter sein. Auf den bisher veröffentlichten Fotos sehe ich nur Typen, die eine verteufelte Ähnlichkeit mit Jimi Hendrix, Muammar al-Gaddafi oder Ferat Koçak haben. Ja, das können tatsächlich Schüler sein.

    Wäre es nicht besser endlich von Rassenunruhen zu sprechen?

    Bei den Unruhen von Seattle verteidigten bewaffnete Ladenbesitzer ihre Läden erfolgreich gegen die Plünderer, während die unbewaffneten Ladenbesitzer zusehen durften, wie die Plünderer ihre Läden leer räumten. Später wurden einige der bewaffneten Ladenbesitzer übrigens von NGOs angezeigt. Wie das ausging, das weiß ich nicht.

    Ein Tsunami in Indonesien zieht immer Plünderungen nach sich. Die Ladenbesitzer verteidigen deswegen mit Waffen ihre Läden. Weder Plünderer noch Ladenbesitzer sind dabei zimperlich. Wird ein Plünderer oder Ladenbesitzer erschossen, dann ist der eben Tod. Das interessiert in dem muslimischen Land grundsätzlich niemand. Kein Polizist wird deswegen aktiv. Meiner Beobachtung nach verfügt die indonesische Bevölkerung über riesige Waffenbestände an automatischen Waffen. Die Glücklichen.

    Wie lange wird es in ’schland noch dauern, und wir haben die ersten lokalen Unruhen in ’schland? Berlin ist mein Favorit. Oder doch Gelsenkirchen? Interessant ist auch die Frage nach den Beteiligten. Die Rollator-Gang um Prinz Reuß sitzt seit 4 Jahren in Untersuchungshaft und die Gang stirbt dort langsam weg. Genauso interessant ist die Frage, womit sich die Aufrührer bewaffnen und wer die Waffen liefert. Geht die Aah eff Deh unter Björn Höcke den revolutionären Weg mit Unterstützung der Russen oder kommt @dielinkeberlin denen zuvor und besetzt das Berliner Regierungsviertel? Erwarten uns Überraschungen? In solch einem Moment könnte z.B. der Bayer Söder allen zeigen das er kein Bierzeltredner, sondern ein grandioser Volksführer ist.

    Wie auch immer, der Kommunist ist immer auf Seite der Revolution.

  2. André Hüssy am Oktober 18th, 2026 3:32 p.m.

    Danke, dass du mich mit diesem Blogbeitrag wieder daran erinnert hast, dass der Name „Palästina“ historisch direkt auf die Philister zurück geht.

  3. admin am Oktober 18th, 2026 3:42 p.m.

    Der Begriff Palästina stammt ursprünglich aus der Antike und hängt sprachgeschichtlich mit den Philistern zusammen, einem Volk, das sich um 1200 v. Chr. an der südlichen Mittelmeerküste Kanaans ansiedelte, insbesondere im Gebiet der heutigen Städte Gaza, Aschkelon und Aschdod.

    Der Name ist also wesentlich älter als die römische Provinz Syria Palaestina, die im 2. Jahrhundert n. Chr. eingerichtet wurde.

    Die historische Entwicklung des Namens

    Zeitraum Bezeichnung Bedeutung
    12.–8. Jh. v. Chr. Peleschet (hebräisch: פְּלֶשֶׁת) Land der Philister
    8.–7. Jh. v. Chr. Palashtu / Pilistu Assyrische Bezeichnungen für Philistäa
    5. Jh. v. Chr. Palaistinē (Παλαιστίνη) Griechische geografische Bezeichnung
    2. Jh. n. Chr. Syria Palaestina Name einer römischen Provinz
    4.–7. Jh. n. Chr. Palaestina Prima, Secunda und Tertia Byzantinische Verwaltungseinheiten
    Ab 7. Jh. Filastin (فلسطين) Arabische Bezeichnung, auch für den Verwaltungsbezirk Dschund Filastin
    20. Jh. Palestine / Palästina Unter anderem amtliche Bezeichnung des britischen Mandatsgebiets (1920–1948)

    Der griechische Historiker Herodot (etwa 484–425 v. Chr.) bezeichnete im 5. Jahrhundert v. Chr. Teile der östlichen Mittelmeerküste als Palaistinē Syriē (palästinisches Syrien).

    Das ist historisch bedeutsam: Die Bezeichnung Palästina wurde bereits rund 600 Jahre vor der römischen Umbenennung Judäas verwendet.

    Bei Herodot handelte es sich um eine geografische, nicht um eine moderne nationale Bezeichnung.

    Haben die Römer den Namen Palästina erfunden?
    Nein. Nach der Niederschlagung des Bar-Kochba-Aufstands (132–135 n. Chr.) erhielt die römische Provinz Judaea den Namen Syria Palaestina.

    Häufig wird diese Umbenennung als Versuch Kaiser Hadrians interpretiert, die jüdische Identität der Provinz zurückzudrängen. Ob dies sein ausdrückliches Motiv war, ist allerdings historisch umstritten.

    Entscheidend ist: Die Römer griffen auf einen bereits seit Jahrhunderten bekannten geografischen Namen zurück. Sie erfanden ihn nicht.

    Sind die heutigen Palästinenser Nachfahren der Philister?
    Aus der Namensgleichheit lässt sich keine direkte ethnische Abstammung ableiten.

    Die Philister waren eine antike Bevölkerungsgruppe mit Verbindungen zum östlichen Mittelmeerraum. Die heutige palästinensische Bevölkerung entstand dagegen durch eine lange historische Entwicklung der Bevölkerung der südlichen Levante, einschließlich kultureller, sprachlicher und religiöser Veränderungen.

    Wissenschaftliche Quellen
    Besonders interessant ist der Aufsatz von David M. Jacobson, Palestine and Israel (1999). Er untersucht die Etymologie und die mögliche doppelte Bedeutung des griechischen Namens.
    Auch die Ohio State University dokumentiert die einschlägigen Textstellen bei Herodot.

    Fazit: Der Name Palästina geht mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Philister zurück. Er wurde bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. als geografischer Begriff für eine größere Region verwendet, lange bevor Römer oder Araber dort herrschten.

  4. Godwin am Oktober 18th, 2026 8:55 p.m.

    Und das sagt uns jetzt was?

  5. Albert Rech am Oktober 19th, 2026 11:15 p.m.

    Genetisch gibt es wenig bis kein Unterschied zwischen Juden und Palestinänsern.
    Die meisten Palestinänser sind Juden die den christlichen oder islamischen Glauben angenommen hatten als Palestina von Christen oder Muslimen beherrscht wurde.
    Das war damals eine kluge Entscheidung, und ist auch heute nicht verkehrt.
    Europa & Deutschland wird über kurz oder lang von Muslimen beherrscht werden, wer rechtzeitig den Glauben wechselt wird davon profitieren.
    Wer dagegen so blöd ist und an seiner alten Identität festhält – wie z.B. die Ukrainer die sich weigern Russen zu werden – muß sich nicht beklagen wenn er dadurch Nachteile erleidet.

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