The real story in the Netherlands
Wer wissen will, was in den Niederlanden wirklich passiert ist, darf keine deutschen, sondern muss ausländische Zeitungen lesen, zum Beispiel die Washington Post: „The real story in the Netherlands? The implosion of the center-left.“
Einfältige Vielfalt
Man könnte vermuten, dass die Redakteure der „Tagesschau“ (vgl. Screenshot von der Website oben) jetzt komplett verblödet sind. So harsch urteilt man aber nicht über Kollegen, vermutlich sind sie nur dumm und ignorant oder wählen „grün“ und Multikulti und sprechen Gendersprech. (Damit Sie es nicht vergessen, liebe wohlwollende Leserin und lieber geneigter Leser: ich bin linksradikal und für den säkularen Staat. Wer mehr Religion will, ist für mich „rechts“ und ein politischer Gegner, auch wenn das unter grünem Tarnanstrich gefordert wird.)
Ahmad Mansour schrieb dazu: „Das aus religiöser Motivation getragene Kopftuch ist mehr als nur ein Stück Stoff. In vielen Fällen ist es, zunehmend in der Gegenwart, ein klares, religionspolitisches Symbol. Es steht für ein Denksystem der Geschlechtertrennung, für eine Übersexualisierung von Frauen und Mädchen bei gleichzeitiger Tabuisierung von Sexualität. Die Vorstellung dahinter ist: Eine unbedeckte Frau ist potentiell sündhaft und unrein, ehrlos, sie animiert Männer zu Übertretungen. Nimmt man es genau, steht dieses haarbedeckende Tuch damit in Konflikt mit Artikel 3 des Grundgesetzes, mit der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Das so getragene Kopftuch diskriminiert Frauen und degradiert sie zu Objekten der Blicke und des Begehrens von Männern. Das Tuch suggeriert, solcher Schutz vor Männern sei notwendig – und wer es nicht trägt verhalte sich ehrlos oder gebe sich preis.“
Außerdem fordert der Koran gar nicht, dass Frauen ein Kopftuch tragen sollten. Dazu stehen genug Quellen auf Wikipedia: „Im Koran finden sich keinerlei Regeln, wie ein Kleidungsstück auszusehen hat, das dem Verhüllungsgebot entspricht.“
Wer also von „Vielfalt“ redet, wenn mehrere unterschiedliche Kopftücher im Spiel sind, hat – mit Verlaub – nicht mehr alle Tassen im Schrank und will das Bekenntnis zum politischen Islam als „normal“ einbürgern.
Quadratur der Sicherheitskreise
Qualitäts-Medium: „Nach dpa-Informationen aus Sicherheitskreisen hatte der Verfassungsschutz die Erkenntnisse durch das Ausspähen elektronischer Kommunikation selbst gewonnen.“
Oder auch: „Nach Verfassungsschutz-Informationen hatten Sicherheitskreise die Erkenntnisse durch das Ausspähen elektronischer Kommunikation selbst gewonnen.“
Recherche-info.de (Lindemann, Spielkamp, Ude): „Das mit dem Zwei-Quellen-Prinzip haben die Journalisten hierzulande noch nicht so recht verstanden – von den Journalisten, die diese Regel kennen, meinen die meisten, es genüge, wenn man den zu belegenden Fakt in zwei anderen Medienquellen gefunden habe.“
Das sehe ich anders. Die meisten Journalismus haben noch nicht einmal verstanden, dass man mindestens zwei unabhängige Quellen haben muss, um überhaupt etwas behaupten zu können. Wie viele unabhängige Quellen sind „Sicherheitskreise“, die etwas über den „Verfassungsschutz“ behaupten?
Keep cool and safe

Nur Heise berichtet nüchtern und sachlich über die neuesten Enthüllungen von Wikileaks. Jürgen Kuri, der schon beim Thema „Online-Durchsuchungen“ als einer der wenigen Journalisten einen kühlen Kopf bewahrt hatte, bringt es auf den Punkt: „Da trommelt ja Wikileaks ganz schön für Zeugs, das eigentlich wenig Substanz für neue Erkenntnisse hat. Und die CIA spioniert aus Botschaften und Konsulaten heraus? Welche Sensation! Dass nun manche gleich wieder übertreiben müssen und die Verschlüsselung etwa für Signal als geknackt berichten, obwohl es in den Dokumenten nur darum geht, über Sicherheitslücken Smartphones zu kapern, macht das Ganze auch nicht wirklich besser.“
Nein, Signal ist weiterhin sicher. Und vieles andere auch. Das Problem sitzt immer vor einem Monitor und hat zwei Ohren.
Man muss es deutlich sagen: Zeit online lügt. Die CIA kann nicht jedes Telefon „hacken.“ Die FAZ lügt: der amerikanische Geheimdienst CIA Menschen kann nicht Telefone „offenbar nach Belieben ausspähen“ („Offenbar“? Soll das Journalismus sein?)
Zur weiteren Lektüre empfehle ich Monika Ermert (Heise) und Bruce Schneier.
PS: Wie viele Menschen, die „was mit Medien“ machen, schicken mir verschlüsselte E-Mails?
Symbolische Gewalt
Telepolis: „Wie Beherrschte an der über sie ausgeübten Herrschaft mitwirken“. Ein schönes, wenn auch etwas verschwurbeltes Interview über symbolische Gewalt.
„Symbolische Gewalt“ ist ein Konzept, das der französische Soziologe Pierre Bourdieu entwickelt hat, um Erscheinungsformen von Gewalt und Herrschaft zu beschreiben, die sich alltäglich vollziehen und dem „gesunden Menschenverstand“ als etwas ganz Selbstverständliches erscheinen.
Wikipedia ist zu Bourdieu aufschlussreich:
Einige Ergebnisse von Bourdieus empirischen Arbeiten sind:
Er zeigte, dass in Frankreich trotz der formalen Wahlfreiheit in Fragen des ästhetischen Geschmacks künstlerische Präferenzen – wie zum Beispiel klassische Musik, Rock und Chanson – stark mit der („kulturellen“) Klassenzugehörigkeit korrelieren.
Er wies – alltägliche Beobachtungen einbringend – nach, dass Feinheiten der Sprache wie Akzent, Grammatik, Aussprache und Stil einen wesentlichen Faktor in der sozialen Mobilität darstellen, beispielsweise beim Erreichen eines besser bezahlten und höher bewerteten Berufs.
Die von Bildungspolitik und Arbeitslosigkeit ausgelöste Bildungsdynamik bezeichnete er als „Inflation der Bildungsabschlüsse“ oder „Bildungsexpansion“. Die Schulabschlüsse verlieren dadurch an Wert, und die Absolventen aus niedrigeren Schichten haben schlechte Möglichkeiten, ihr durch Schulbildung erworbenes kulturelles Kapital angemessen umzusetzen (vgl. Bildungsparadox).
Durch die zunehmende neoliberale Globalisierung sind nach Bourdieu atypische Arbeitsverhältnisse zur Regel geworden. Diese Prekarisierung trifft nicht nur marginalisierte Gesellschaftsgruppen, sondern zunehmend auch solche mit noch gesichertem Einkommen. Das organisierte Gegeneinander der Lohnabhängigen ist Bestandteil der neoliberalen Hegemonie.
Eribon, ick hör dir trapsen. Jede Wette, dass derartige Themen und Thesen von deutschen Journalisten – bis auf wenige Ausnahmen – ignoriert werden. sie müssten über ihren Klassenhabitus nachdenken und darüber, wie ihre Klasse ihre politische Meinung prägt. Das ist in Deutschland aber so gut wie unmöglich, weil schon der Begriff „Klasse“ im kleinbürgerlichen medialen Mainstream tabuisiert ist.
Fake News, revisited
Übermedien: „Journalisten-Verband löscht Falschmeldung über Falschmeldung“. Der Pressesprecher des DJV ist hiesigerseits wohlbekannt.
Faxnummern selektieren
Spiegel online: „…überwachte der BND ab 1999 mindestens 50 Telefon- und Faxnummern oder E-Mail-Adressen von Journalisten oder Redaktionen auf der ganzen Welt mit eigenen sogenannten Selektoren.“
Ach.
Besonnene Greise und andere Medien
Die Jungle World über einen „Ordnungsversuch für die deutsche Medienlandschaft„, „den der fake think tank polisphere veröffentlicht hat.“
Cicero allerdings sagte: „Greise, die besonnen und weder grämlich noch unfreundlich sind, haben ein erträgliches Alter, Schroffheit aber und Unfreundlichkeit machen jedes Alter lästig.“ Vor allem für andere, was man bei der Cicero-Lektüre nicht selten spürt. Zudem drängt auch die Achse des Guten in diese Kategorie, doch kann man Leuten wie Henryk M. Broder sicher viel vorwerfen, aber nicht, dass sie vielschichtig und differenziert sind.
Har har.
Mehret eure Unbill
Kurze Durchsage von Fefe zum Thema „Lügenpresse.“ Glaube ich auf’s Wort.
Die Welt als Wille und Vorstellung
Eine Umfrage zeigt (via Fefe), was die Europäer über die Einwanderung von Muslimen denken.
Das, was in den Medien zu lesen ist und das, was die Mehrheit denkt, ist offenbar nicht kompatibel. Ich traue Umfragen nicht über den Weg, aber ich höre etwas Ähnliches jeden Tag live.
Lernt, lernt, lernt! Oder: Die Herrschaft in veränderter Form aufrechthalten
Ich habe eine verwandte Seele gefunden. Das passiert ja nicht so oft. Daher absoluter Lesebefehl für Slavoj Žižek in der NZZ: „Mehr Selbstkritik, bitte! – Seit Trumps Wahl versinkt die Linke in selbstgerechter Entrüstung. Dabei hat sie jetzt die Chance, sich selber zu erneuern.“
Obwohl die Befürworter der PC von Konservativen als Marxisten beschimpft werden, ist die PC nicht Sache der echten Linken. Sie stellt den Versuch dar, soziale Gegensätze einzuebnen, indem wir die Art und Weise regulieren, wie wir reden. (…)
„Wenn ich mich nicht für die Unterprivilegierten einsetze, tut es ein anderer“ (Orson Welles: „Citizen Kane“)
Dieser Satz formuliert prägnant, was falsch daran ist, dass sich der Milliardär Donald Trump zum Wortführer der Enteigneten aufwirft: Seine Strategie lautet: verhindern, dass die Enteigneten sich selber für ihre Rechte wehren. Trump ist also weit davon entfernt, einfach widersprüchlich zu sein. Was als Widerspruch erscheint, ist der Kern seines Projekts.
Meine Rede, und vermutlich auch die Eribons. Die Unterdrückten formieren sich als Kollektiv, indem sie dem Establishment (gemeint ist die herrschende Klasse) den Mittelfinger zeigen. Das ist keine „Protestwahl“, die von den bürgerlichen Medien gern als temporär und irrelevant abgetan wird, sondern ein Ausdruck dessen, dass es so nicht weitergehen kann und wird.
Ich schrieb vor zwei Jahren über ein angebliches Zitat Lenins:
Der sagte sinngemäß über eine revolutionäre Situation und über „revolutionär klingende Phrasen, um die Massen irrezuführen“: Die Unmöglichkeit für die herrschenden Klassen, ihre Herrschaft in unveränderter Form aufrechtzuerhalten; diese oder jene Krise der ‚Spitzen‘, Krise der Politik der herrschenden Klasse, die einen Riß erzeugt, durch den die Unzufriedenheit und Empörung der unterdrückten Klassen hervorbricht.
Ich habe mir angewöhnt, die Quellen nachzuprüfen. Lenin hat das so nie gesagt, auch wenn das Wikipedia behauptet. Zufällig liegt der Band 22 seiner Werke hier vor mir, den ich schon in den 70-er Jahren gelesen hatte.
Friedrich Engels schrieb übrigens am 18. Januar 1893 über Pfaffen und andere Pseudo-Revolutionäre, die immer dann auftauchen, wenn die da unten sich zu Recht empören und wenn es darum geht, die Spitze des Protests abzubrechen und in eine dem Kapital angenehme Form umzubiegen:
… eine Bande von Strebern, die Verstand genug haben, die Unvermeidlichkeit der sozialen Umwälzung einzusehn, die aber dem rohen Proletariat unmöglich diese Riesenarbeit allein anvertrauen können und deshalb die Gewogenheit haben, sich an die Spitze zu stellen; Angst vor der Revolution ist ihr Grundprinzip. (Briefwechsel mit Sorge)
Slavoj Žižek: „Wir sollten keine Angst haben, uns auf Marx zu besinnen.“ Quod erat demonstrandum.
By the way: Seit wann wird der Begriff „bürgerliche Presse“ eigentlich nicht mehr benutzt? Seit 2003? Oder seit 1982? Oder seit 1919?
Pontius Pilatus: Was ist Wahrheit?
ÜberMedien: „Bildervergleichs-Fake: Postfaktisch sind immer die anderen“.
Yogeshwar hat recht, wenn er sagt, dass man Fotos vergleichen muss, die zur selben Zeit entstanden sind. Leider sagt er nicht, dass bei einem solchen Vergleich das Ergebnis praktisch identisch ist mit dem, das er als untauglich abgelehnt hat (wofür er als Enthüller öffentlich-rechtlicher „Fake-News“ gefeiert wird).
Das bestätigt meine These, dass die überwiegende Anzahl von Menschen nur das zur Kenntnis nimmt, was das schon vorhandene Weltbild bestätigt.
Zu dumm zum Interviewen
Lesenswert: „Unsere Professoren ignorieren Marx – An der Uni Münster gibt es einen Marx-Lesekreis. Warum tun sich gestresste Studenten 3.000 Seiten „Das Kapital“ freiwillig an?“
Man kann das Interview auch nutzen, um zu demonstrieren, dass man sich als Interviewer über das Thema informiert haben sollte, bevor man Fragen stellt:
ZEIT ONLINE: Kann man Das Kapital also auch zur Unterhaltung lesen?
Steiner: Nein. Man ist nicht beflügelt, wenn man Marx liest. Im Gegenteil: Man braucht Durchhaltevermögen. Wir hatten schon im ersten Kapitel unsere Schwierigkeiten damit, Marx‘ Geheimnis vom Fetischcharakter der Waren zu lüften.
ZEIT ONLINE: Womit bitte?
Bestätigt meine These, dass die Mehrheit der Journalisten einfach dämlich und ungebildet ist.
Den dümmsten „Einwand“ gegen die Marx-Lektüre bekam ich neulich in einem so genannten sozialen Medium: Der Text, auf den ich mich bezog, sei doch schon 150 Jahre alt und daher nicht mehr „wahr.“ Wäre lustig, wenn ein Mathematiker argumentierte, Thesen, die mehr als 2000 Jahre alt seien, müssten nicht mehr berücksichtigt werden.
Reminder: Ökonomie ist Wissenschaft, nicht Esoterik wie die „Volkswirtschaftslehre“.
Unabhängiges Ministerium für Wahrheit, revisited
Telepolis zeigt dem „unabhängigen Recherchezentrum“ Correctiv, wie investigative Recherche geht.
Daniel Bouhs ist auch gut.
Fake News, revisited
Da waren die Qualitätsmedien zu schnell. Das kommt davon, wenn das Wünschen und Wollen die Realität übertüncht – wie schon bei der Wahl Trumps. Es kann nicht sein, was der Mainstream nicht wahrhaben will.
Das Bundesverfassungsgericht hat heute ein kluges und weises Urteil gefällt und gleichzeitig die abgewatscht, die noch nicht einmal in der Lage sind, Gesetzestexte zu lesen. Ja, eine Partei darf verfassungsfeindlich sein. Sie muss deshalb nicht verboten werden. So steht es seit jeher geschrieben. Liest nur keiner, weil der Deutsche an sich vom Verbieten mehr hält als von der Mühe, sich mit Falschem oder Unerwünschtem politisch auseinanderzusetzen. So ist er, der Deutsche, links, rechts und in der Mitte: Melden, durchführen, verbieten. Und jetzt alle (Klatschmarsch): Kopf ab zum Gebet.
Einem Verbot der NPD steht aber entgegen, dass das Tatbestandsmerkmal des „Darauf Ausgehens“ im Sinne von Art. 21 Abs. 2 Satz 1 GG nicht erfüllt ist. Die NPD bekennt sich zwar zu ihren gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichteten Zielen und arbeitet planvoll auf deren Erreichung hin, so dass sich ihr Handeln als qualifizierte Vorbereitung der von ihr angestrebten Beseitigung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung darstellt. Es fehlt jedoch an konkreten Anhaltspunkten von Gewicht, die eine Durchsetzung der von ihr verfolgten verfassungsfeindlichen Ziele möglich erscheinen lassen. Weder steht eine erfolgreiche Durchsetzung dieser Ziele im Rahmen der Beteiligung am Prozess der politischen Willensbildung in Aussicht, noch ist der Versuch einer Erreichung dieser Ziele durch eine der NPD zurechenbare Beeinträchtigung der Freiheit der politischen Willensbildung in hinreichendem Umfang feststellbar.
Ein Erreichen der verfassungswidrigen Ziele der NPD mit parlamentarischen oder außerparlamentarischen demokratischen Mitteln erscheint ausgeschlossen.
Wer hätte das gedacht? Welche Trottel haben eigentlich dein Verbot der NPD gefordert? Das alles hätte man doch vorher wissen können?! Das kommt vom Lichterkettentragen, vom „Zeichen setzen“ und anderen Übersprungshandlungen.
Fake News
Der Guardian beweist gerade, dass Trump Recht hatte mit seinem Fake-News-Vorwurf. „High probability that the whole „dossier“ is complete bullshit. And sorry: Trump is right. CNN is fake news. They might be worse than RT.“
Als Kontrastprogramm kann man sich das lächerliche Gefasel von Spiegel online zum Thema anschauen. „Als Präsident ist er auf ihre Loyalität und Arbeit angewiesen, um die nationale Sicherheit zu gewährleisten.“ Ach ja? Geheimdienste gewährleisten die nationale Sicherheit? Seit wann denn das? Und womöglich auch bei uns?
Zu Befehl, Kompanie aufgestellt zum Verschlüsseln!

Die Taz über den „Spiegel“: Weinzierl bestätigt, dass seine Redaktion etwa einst beim Bewältigen der Wikileaks-Unterlagen ’noch nicht gut vorbereitet‘ gewesen und auch bei der Verschlüsselung von E-Mails ’nicht ausreichend aufgestellt‘ war.“
Was soll denn das Geschwurbel bedeuten? Verschlüsseln kann man seit 1991 und auch im Sitzen. Die sollten vielmehr fragen, warum sich die übergroße Mehrheit aller deutschen Journalisten dem immer noch verweigert. Vielleicht sollte man Anthropologen fragen oder Sozialpsychologen.
Sharing Fake News Long Before Social Media

Unter Vollpfosten
„Zweifelhafte Posts sollen zudem für alle Nutzer sichtbar als ‚umstritten‘ gekennzeichnet werden können.“ (Tagesschau)
Die sind alle völlig irre. Zum Glück wird irgendjemand klagen, und das Bundesverfassungsgericht wird die Sache wegen fehlender Normenklarheit in die nächste Tonne kloppen. Lustig wird sein, wer für die geplante Zensur sein wird. Da fallen mir auf Anhieb viele Vollpfosten ein.
Bitte verzichten sie auf Polemik oder: Hilflos herumeiernder „Qualitätsjournalismus“, revisited
Die zehn Regeln der Kriegspropaganda
1.1 Wir wollen keinen Krieg!
1.2 Der Gegner ist allein für den Krieg verantwortlich!
1.3 Der Führer des feindlichen Lagers wird dämonisiert
1.4 Wir verteidigen ein edles Ziel und keine persönlichen Interessen!
1.5 Der Feind begeht wissentlich Grausamkeiten, wenn wir Fehler machen, geschieht dies unbeabsichtigt
1.6 Der Feind benutzt unerlaubte Waffen
1.7 Wir erleiden wenige Verluste, die Verluste des Feindes sind erheblich
1.8 Anerkannte Kulturträger und Wissenschaftler unterstützen unser Anliegen
1.9 Unser Anliegen hat etwas Heiliges
1.10 Wer unsere Propaganda in Zweifel zieht, arbeitet für den Feind und ist damit ein Verräter
Man kann ein beliebiges Mainstream-Medium über Syrien ansehen und findet gleich alles wieder.























