Muang Khao, revisited
FYI: Es geht mir schon erheblich besser, um nicht zu sagen: ausgezeichnet. Ich schlafe „Krankheiten“ dieser Art meistens weg. Es war wohl bitter nötig.

Frühstück (war schon Mittag) im Corner Restaurant (unter zwei Euro, Nudeln mit Gemüse und Ei und Tee). Der Ort ist eine beliebte Durchgangsstation für alle Reisenden, die von Vietnam kommen oder dorthin wollen, also „touristisch“. Das bedeutet: Rund ein Dutzend Ausländer pro Tag, für die es sogar ein Tourist Office gibt und die fast immer an nächsten Tag weiterreisen.
Ich habe eben drei sehr junge Niederländer gesprochen, die nach Vietnam wollen und irgendetwas von „Nachtbus“ redeten. Sie waren ein bisschen besorgt, als ich sagte, ich habe 10 Stunden gebraucht. Sie wussten auch rein gar nichts über das Besondere an Dien Bien Phu. (Schauen die Nachgeborenen noch nicht einmal bei Wikipedia nach?)
Die Bauweise erinnert mich stark an Dangriga, aber es gibt schon viele und auch hübsche Häuser aus Stein.
Hier mein Beitrag für die Tourismusindustrie Laos‘ (ja, das ist der Genitiv deutscher Wörter, die mit s enden). Der Ort ist aber so klein, dass man keinen Plan brauchte, und Google zeigt alles auf den Meter korrekt.
Im Norden von Laos kam es 2025 zu schweren Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutschen. Besonders verheerend waren die Ereignisse im Juli, als der tropische Sturm Wipha auf den Südwestmonsun traf. Zwischen dem 21. und 30. Juli 2025 führten außergewöhnlich starke Regenfälle dazu, dass zahlreiche Flüsse über die Ufer traten. Besonders betroffen waren die Provinzen Luang Prabang, Xieng Khouang, Houaphanh, Xayaboury und weitere Gebiete im Norden und Zentrum des Landes.
Besonders dramatisch war die Situation in der Provinz Luang Prabang. In den Distrikten Xieng Ngeun, Nan und Pak Xeng wurden Häuser und Felder überflutet. Allein im Distrikt Xieng Ngeun waren 18 Dörfer betroffen. Polizei und Militär halfen bei Evakuierungen.
Auch der Nam Ou, der durch Nordlaos fließt, spielte eine Rolle. Wegen der starken Niederschläge wurde Wasser aus Stauseen des Nam-Ou-Wasserkraftsystems abgelassen. Gleichzeitig waren Straßen durch Überschwemmungen und Erdrutsche unpassierbar.
Nun, das ist alles beruhigend, weil es auch nicht regnet und der Nam Ou, auf den ich gerade schaue, zur Zeit vertrauenswürdig aussieht. Moskitos habe ich auch noch nicht gesehen gefühlt. Morgen bin ich auf dem Fluss auf dem Weg nach Süden.
Ich habe natürlich auch die örtliche Kleinbourgeoisie und inklusive des Marktes besucht. Einen Supermarkt vermisst man hier nicht, weil es überall alles gibt. Das Geschäftsmodell allerdings erschließt sich mir nicht. But not my business.
Ich habe auf dem Markt Khanom (ຂະໜົມ) gekauft, schmeckt lecker, aber die Marktfrau verstand weder Englisch nach das Laotisch von Google. „Das Wort wird ungefähr „Kanom“ ausgesprochen und bedeutet in Laos und Thailand allgemein Süßigkeit, Kuchen oder Gebäck. Es könnte sich um eine Art Khanom Khai Hong (frittiertes süßes Gebäck) oder eine ähnliche laotische Spezialität handeln. In Nordlaos werden zahlreiche solcher Süßspeisen auf Märkten verkauft. „Kanom“ ist dabei oft nur die allgemeine Bezeichnung für Gebäck“.
Das sind Bananen aus Laos, vermutlich verschiedene lokale Sorten.
Auffällig sind die kurzen, dicken und teilweise kantigen Früchte. Sie unterscheiden sich deutlich von den langen Cavendish-Bananen, die man in deutschen Supermärkten bekommt.
Die gelben Bananen sind bereits reif, die grünen im Vordergrund vermutlich noch nicht vollständig. Die dunklen Flecken auf den Schalen sind bei reifenden Bananen häufig normal.
Es könnte sich unter anderem um Sorten aus der südostasiatischen Nam-Wah-Gruppe handeln.
Jetzt bin ich schon wieder hungrig.
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