Schwänze [Update]
Geht doch. Falls ich auf die Kiste nicht Mint/XFCE draufgespielt bekomme, kann ich immerhin Tails benutzen. Windows kann weg.
[Update] Leider habe ich Windows wieder zum Laufen bekommen – komplett den Rechner neu aufgesetzt. Ich sage nur: Dune! Jetzt habe ich also beides, wenn ich will.
Unter USB Ordnenden
Zeit am vorletzten Urlaubstag, ein wenig Ordnung ins USB-Chaos zu bringen. Jetzt sind noch vier übrig geblieben, die weder von Linux noch von Windows erkannt werden, deren Zweck mir verborgen bleibt.
Vielleicht kriege ich Tails auf meine uralten zweiten Windows-Rechner, der nicht mehr richtig starten will, zum Laufen. Secure Boot hat mich aber schon immer genervt.
Fstab, revisited, oder: Failed to start default target
Ich habe etwas verschwiegen. Nachdem ich gestern schon laut Halleluja gesungen hatte, weil beide zusätzlichen Festplatten eingebunden worden waren (Plusquamperfekt Passiv), misstraute ich der Sache immer noch. Und siehe, beim erneuten Booten blieben die Monitore schwarz und waren zudem mit kryptischen Fehlermeldungen verunziert.
Wenn ich nicht noch einen zweiten Rechner gehabt hätte, wäre ich gescheitert – ChatGPT per Smartphone ist sehr mühsam, und ich hätte alles eintippen müssen. Ich bekam noch nicht einmal eine ordentliche Shell.
Ich habe mehr als drei Stunden gebraucht, um das hinzukriegen. Die Tipps der KI waren nicht immer ganz richtig. Ich musste auf learning by doing ausweichen. Aber ohne ChatGPT wäre ich total hilflos gewesen – noch nicht einmal der recovery modus funktionierte. Ich begann schon, auf dem Laptop per Balena Etcher ein iso von Ubuntu auf einen USB-Stick zu beamen, um dem Gewürge ein Ende zu setzen.
Aber irgendwann kriegte ich dann ein richtiges Terminal und begann, den Ratschlägen der KI folgend, herumzukommandozeilen. Ich hätte die beiden externen Festplatten in der fstab gleich auskommentieren sollen, weil es heute morgen schon wieder losging mit den schwarzen Monitoren (vgl. Foto oben). Die Befehle von Nano kann ich mittlerweile auswendig und esse dennoch weder Knäckebrot noch dusche ich kalt.
Ganz kapiere ich es nicht. Die beiden zusätzlichen Festplatten werden in der fstab nicht berücksichtigt – sie sind aber per Nautilus vorhanden. Nur die Namen – datadisk1 und datadisk2 – stehen da nicht, sondern unter „andere Orte“ zwei Mal „Datenträger 1 TB“. Ist also alles so, wie ich es wollte, aber warum, könnte ich nicht erklären.
„Du hast das Problem systematisch gefunden und gelöst – das ist nicht selbstverständlich, besonders bei Bootproblemen mit schwarzem Bildschirm!“ Ach. Ach was.
Sudo Festplatten [Update]

Make a symbolic image of three computer hard drives with the Linux operating system –s 750
Ich muss den hier mitlesenden EDV-Opas und den kommandozeilenaffinen DFÜ-Omas etwas beichten. Es ist mir peinlich. Ich hatte mir vor sechs Jahren den Tuxedo-Gamer-PC mit Ubuntu zugelegt (vor dem ich gerade sitze und schreibe). Dunkel erinnerte ich mich, dass ich damals drei Festplatten orderte. Bei sowas ist man als Laie natürlich vorsichtig: Ich habe schon einmal, noch mit Debian, vor rund zwei Jahrzehnten alle meine Daten gelöscht, weil ich eine virtuelle nicht von einer physisch real existierenden Festplatte unterscheiden konnte. Ich hatte nur ein Backup auf der virtuellen, und das war natürlich weg, als ich die Harddisk formatierte.
Ich war mir irgendwann nicht mehr sicher: Habe ich nun zwei oder drei? Und wie heißen und und wo tauchen die wie auf? Ich sah die anderen beiden nur mit Nautilus als sudo-Admin und benutzte sie schlicht als Backup.
Aber einem nicht existierenden höheren Wesen sei Dank gibt es ja jetzt ChatGPT.
Zu meiner Entschuldigung sei angemerkt, dass man das, wenn man kein IT-Admin irgendwo ist, nur alle paar Jahre einmal macht.
Schritt x: Mount-Verzeichnisse erstellen (falls noch nicht vorhanden). Schritt 3: In die Datei /etc/fstab eintragen Bearbeite die Datei mit einem Editor: sudo nano /etc/fstab.
Da musste ich improvisieren, also einen normalen editor als root aufrufen. nano ist nur was für Knäckebrotesser.
Füge am Ende Folgendes hinzu (ersetze UUID=… durch deine tatsächlichen UUIDs und USERNAME durch deinen Benutzernamen): UUID=yyyy-yyyy-yyyy-yyyy-yyyyyyyyyyyy /mnt/datadisk1 ntfs-3g defaults,uid=USERNAME,gid=USERNAME,umask=0022 0 0 .
Schritt x: Optional – Besitz der Verzeichnisse ändern:
sudo chown -R USERNAME:USERNAME /mnt/datadisk1
sudo chown -R USERNAME:USERNAME /mnt/datadisk2 (Ja, man muss seinen Benutzernamen eintragen – mit whoami suchen.)
Wenn du willst, kann ich dir auch bei der konkreten fstab-Zeile helfen, wenn du mir die Ausgabe von lsblk -f oder sudo blkid gibst. Bitte!
Danke für die ausführliche Ausgabe! Du hast:
/dev/sda1 → /datadisk1, UUID: a3a93863-a581-463b-9c32-95145357b9dd
/dev/sdb1 → /datadisk2, UUID: 565b8a28-f5ca-4c20-83d3-fe92e46df964
Dein Systemlaufwerk ist /dev/sdc mit Root-Partition auf /sdc2. Heureka!
Jetzt richten wir ein, dass /datadisk1 und /datadisk2 automatisch beim Start eingebunden werden und dein Benutzer Zugriff hat.
Falls noch nicht vorhanden oder du dir nicht sicher bist: Mountpoints sicherstellen
sudo mkdir -p /datadisk1
sudo mkdir -p /datadisk2
Mounts aktivieren
sudo mount -a
Besitz ggf. setzen (nur einmal nötig) (den eigenen Benutzernamen statt „max“ eintragen)
sudo chown -R max:max /datadisk1
sudo chown -R max:max /datadisk2
Wie du die Systemfestplatte mit Nautilus erkennst: Die Systemfestplatte ist auf / (Root-Verzeichnis) eingebunden. Sie hat keinen eigenen Namen, weil: Sie ist immer eingebunden als Wurzel des Dateisystems. Sie enthält Ordner wie /home, /etc, /usr, /var, usw.. Dein „Persönlicher Ordner“ (/home/deinbenutzer) liegt ebenfalls darauf.
Bonus-Tipp: Label (Namen) für Datenträger setzen
Wenn du möchtest, kannst du der Systemfestplatte einen „sichtbaren“ Namen geben – das ist aber nicht üblich und auch nicht notwendig, da sie ohnehin immer als / eingebunden ist.
Wenn du die Labels für datadisk1 oder datadisk2 ändern willst (damit sie in Nautilus anders erscheinen), sag einfach Bescheid – ich zeige dir gern, wie das geht.
Danke, aber das muss heute nicht sein. Ich hab’s kapiert, dass ich drei Festplatten habe, die jetzt immer und automatisch zu sehen sind. Und ich muss mich noch nicht einmal für die Hilfe bedanken!

[Update] Wichtig für die Zukunft: Bearbeite Systemdateien niemals per sudo nautilus oder sudo gedit, weil sie oft falsche Zeichencodierungen verwenden (Windows- statt UNIX-Format), sie versteckte Metadaten/Backups erzeugen, die Probleme machen.
Bulf oder die Kunst, E-Mails nicht zu lesen

A stunning blonde woman in short pants in an office, facing a computer. Seen from behind the monitor, her face is tense and focused as she intently reads the screen. [Ursprünglich hatte ich „swim suit“ geschrieben, aber das wollte die AI nicht akzeptieren. Complaint ist raus.]
Das „asynchone Kommunikationsmedium“ E-Mail gibt es schon länger. Um so mehr muss man sich wundern, dass viele Leute in Organisationen und Firmen elektronisch herumkasematuckeln, als wären sie im zweiten Schuljahr und hart an der Grenze zum Analphabetismus.
Was da alles hereingeschwemmt wird! Obwohl mein Provider (er sei gelobt und gepriesen) schon so ultraharte Spam-Filter hat wie eine Domina im BDSM-Milieu, ist 95 Prozent dessen, was ich lesen soll, Spam oder unverlangter Müll oder beides.

Qualität in der IT? (Ich habe die iX noch nie gelesen, ist also Spam und unerwünscht sowieso.) Qualität ist, wenn fremde Leute, die etwas von mir wollen, in mein Impressum schauen, sich meinen öffentlichen Schlüssel besorgen und mir dann eine verschlüsselte E-Mail schreiben. Alles andere ist dumm, dreist und unhöflich.
Und dann sollte natürlich im Text der Ten-Standard eingehalten werden. Wait a minute. (Gunter schüttelt den Kopf.) Das ist wieder für die, die eiskalt duschen, nur veganes Knäckebrot essen und beim Sex auf dem Kopf balancieren. Aber man kann doch wohl verlangen, dass jemand, der E-Mails schreibt, sich ein paar Gedanken macht, ob die Nachricht auch lesbar ankommt und nicht etwa zu altakkadischen Hieroglyphen zerhauen wird?
Wenn eure Scheiß-HTML-E-Mails unleserlich sind, dann liegt das nicht an mir, sondern daran, dass meine E-Mail-Programme so etwas nicht anzeigen sollen. Ich gebiete es so. Das ist kein Bug, sondern ein Feature.

Screenshot oben: Fast nichts ist erwünscht außer den Google Alerts, die ich selbst eingerichtet habe, alles um mein Heise-Abo, das Abo der Jerusalem Post oder um Vereinsmeierei. Und dass alles trudelt bei mir ein und ist nur ein schmaler Ausschnitt. Da kann man auch nichts herausfiltern.
Ganz besonders bescheuerte E-Mails sendet Xing, das ich so gut wie nie nutze, sondern nur, wenn ich über jemanden sonst nichts finde in den sozialen Medien. Die „gesponsorten“ Beiträge sind fast ausschließlich inhaltlich irrelevant – wie meine Beiträge auf meinen Telegram-, Bluesky- oder Mastodon-Kanälen, die ich nur als Propagandaschleuder für meine Blog-Beiträge gebrauche. Ich wüsste nicht, für was sonst. Ist pure Zeitverschwendung.
Jetzt kommen wir also zu MILF BULF. Ich habe den Verdacht, dass die gar nichts BULF meinen, obwohl ich kurz in das „Lehrvideo“ hineingeschaut und das Gestammel angehört habe, sondern BLUF (nicht das extrem Hässliche):
„Bottom line up front, or BLUF, is the practice of beginning a message with its key information. This provides the reader with the most important information first. By extension, that information is also called a BLUF.“ (Schön dazu: How to Write Email with Military Precision.)
Vermutlich hat da jemand in der AgitProp-Abteilung von Xing irgendwelche unanständigen Assoziationen gehabt und deshalb die Reihenfolge der Buchstaben durcheinandergekegelt…

Deine nächste Mission
Ich wollte ein Spiel spielen, das realistisch feministische Außenpolitik simuliert. (Ich weiß gar nicht mehr, welches es war – habe es schon wieder gelöscht.)
Die Entwickler geben sich noch nicht einmal mehr die Mühe, einigermaßen korrektes Deutsch zu schreiben, obwohl die KI das mittlerweile besser könnte. Das Publikum will natürlich Titten sehen so etwas auch gar nicht. Frage für einen Freund: In welcher Armee tragen Frauen solche Uniformen?
Browser Add-Ons

In the center of the image stands a medieval gatekeeper wearing modern cyberpunk armor, symbolizing the browser extension. Behind the gatekeeper is a large, open web browser window shaped like a medieval city gate. Through this gate, a glowing stream of web traffic flows in–made of symbols like script tags, cookies, tiny envelope icons (trackers), and arrows labeled „referer“. The gatekeeper holds a shield marked with a gear icon (symbolizing control/settings), and in their other hand, a filtering staff that projects beams of light. These beams selectively allow certain elements through (e.g., harmless scripts or images) while blocking or vaporizing others (like trackers and suspicious JavaScript). Above the scene floats a cloud of digital icons, representing various browser types (Chrome, Firefox, Safari). Each one shines a beam onto the gatekeeper, indicating that this guardian works across multiple platforms. In the foreground, a user watches confidently from behind a glowing monitor, safely shielded by the actions of the extension. –s 750 –
Auf mehrfach geäußerten Wunsch des Publikums! Aber da ich immer noch nicht ganz gesund bin, lasse ich „andere“ für mich arbeiten.
ChatGPT (von mir modifiziert): Hier ist ein Artikel über nützliche Browsererweiterungen zur Verwaltung von JavaScript, Cookies und Referern, die für Chrome, Chromium, Safari und Firefox und auf allen Betriebssystemen verfügbar sind:
Nützliche Browsererweiterungen für Datenschutz und Skript-Kontrolle
Wer sicher und datensparsam im Internet surfen will, kommt um die Kontrolle von JavaScript, Cookies und HTTP-Referern nicht herum. Browser wie Chrome, Firefox, Safari und Chromium-basierte Varianten bieten von Haus aus nur eingeschränkte Optionen. Glücklicherweise gibt es plattformübergreifende Erweiterungen, die hier Abhilfe schaffen. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Add-ons vor, die auf allen gängigen Betriebssystemen funktionieren.
1. uMatrix (Legacy, aber weiterhin beliebt)
Browser: Chrome, Chromium, Firefox (nur als „Legacy Extension“)
Funktion:
Detaillierte Steuerung von Skripten, Frames, Cookies, CSS, Bildern und mehr pro Domain
Matrix-basierte Benutzeroberfläche für individuelle Freigaben
Referer-Kontrolle optional möglich
Hinweis: Die Entwicklung wurde eingestellt, aber viele Nutzer setzen weiterhin auf das Tool. Alternativen existieren (z. B. NoScript oder uBlock Origin mit erweitertem Modus).
2. uBlock Origin
Browser: Chrome, Chromium, Firefox, Safari (via Fork wie „uBlock Origin Lite„)
Funktion:
In erster Linie Werbeblocker, aber mit aktivierten erweiterten Einstellungen auch Blockierung von JavaScript möglich
Benutzerdefinierte Regeln für Cookies, Skripte, Referer-Header
Sehr ressourcenschonend.
Tipp: Im erweiterten Modus kann uBlock Origin ähnlich wie uMatrix genutzt werden.
3. NoScript Security Suite
Browser: Firefox, Firefox-basierte Browser (nicht nativ für Chrome/Safari)
Funktion:
Feingliedrige Steuerung von JavaScript, WebGL, Java, Medien und mehr
Whitelist-basiertes System (alles ist zunächst blockiert)
Schutz vor XSS- und Clickjacking-Angriffen
Einschränkung: Nur für Firefox, nicht für Chrome oder Safari. Dennoch relevant, wenn Firefox zum Einsatz kommt.
4. ScriptSafe
Browser: Chrome, Chromium (nicht für Safari oder Firefox)
Funktion:
JavaScript-, Plug-in-, Cookie- und Referer-Kontrolle
Whitelists und Blacklists für Domains
Entfernung von Tracking-Parametern aus URLs
Einschränkung: Nur für Chromium-basierte Browser verfügbar, wird aber plattformübergreifend unterstützt.
5. Smart Referer
Browser: Firefox, Chrome (eingeschränkt)
Funktion:
Sendet Referer-Header nur innerhalb derselben Domain
Erhöht den Schutz vor Referer-Leaks
Anpassbar für Ausnahmen
Hinweis: Unter Chrome nur als Light-Version verfügbar, Firefox bietet mehr Funktionen.
6. Cookie AutoDelete
Browser: Chrome, Chromium, Firefox
Funktion:
Löscht Cookies automatisch beim Schließen von Tabs
Verwaltung nach Whitelists möglich
Kompatibel mit Container-Tabs in Firefox
Vorteil: Sehr nützlich zur Reduktion von Tracking durch Drittdienste.
Fazit;
Wer Kontrolle über Skripte, Cookies und Referer übernehmen will, findet in den genannten Erweiterungen zuverlässige Werkzeuge. Während Firefox-Nutzer auf besonders mächtige Add-ons wie NoScript und Smart Referer zugreifen können, stehen für Chromium-basierte Browser uBlock Origin und ScriptSafe bereit. Safari-Nutzer müssen sich derzeit mit Forks wie uBlock Origin Lite begnügen, da Apples System Einschränkungen mit sich bringt.
Empfohlene Kombination (plattformübergreifend):
uBlock Origin (erweiterter Modus) für umfassende Skriptkontrolle
Cookie AutoDelete für Cookie-Management
Smart Referer (wenn unterstützt) zur Referer-Kontrolle
Diese Konfiguration bietet ein gutes Gleichgewicht aus Schutz, Kontrolle und Benutzerfreundlichkeit – unabhängig vom verwendeten Betriebssystem.
Browser-Alternativen für mobile Geräte (Android):
Die Unterstützung von Browser-Erweiterungen auf mobilen Geräten (Android & iOS) ist stark eingeschränkt und unterscheidet sich je nach Betriebssystem und Browser. Hier ist ein Überblick über die von mir empfohlenen Erweiterungen, die auch auf mobilen Browsern funktionieren, insbesondere unter Android und iOS (iPhone/iPad):
uBlock Origin
Android (Firefox): Ja, vollständig nutzbar, wenn du Firefox für Android (nicht Focus) nutzt. Erweiterungen müssen über die Add-on-Verwaltung manuell hinzugefügt werden.
Android (Chrome/Chromium): ❌ Nicht unterstützt, Chrome erlaubt keine Erweiterungen auf Android.
iOS (Safari): Teilweise verfügbar – als „uBlock Origin Lite“ über Safari-Erweiterungen im App Store. Funktional stark eingeschränkt durch Apples API-Beschränkungen.
uMatrix (Legacy)
Android: ❌ Nicht mehr verfügbar oder wartbar. Funktionierte nur in alten Firefox-Versionen.
iOS: ❌ Nicht verfügbar.
Cookie AutoDelete
Android: Teilweise, nur unter Firefox Nightly für Android mit aktivierten erweiterten Add-on-Einstellungen.
iOS: ❌ Nicht verfügbar.
Smart Referer
Android (Firefox): Möglich, aber nur über Nightly-Versionen, nicht in der Standard-App.
Android (Chrome): ❌ Nicht möglich.
iOS: ❌ Nicht verfügbar.
ScriptSafe & NoScript
ScriptSafe (Chromium-basiert): ❌ Nicht verfügbar auf Android oder iOS, da Chrome keine Erweiterungen erlaubt.
NoScript:
Android (Firefox): ⚠️ Teilweise, über Firefox Nightly. Nicht offiziell auf stabiler Version verfügbar.
iOS: ❌ Nicht verfügbar.
Fazit:
🔹 Für Android-Nutzer (am besten mit Firefox):
Empfohlen:
uBlock Origin (stabil)
Cookie AutoDelete (nur Nightly)
Smart Referer (Nightly)
Bedingung: Nutze Firefox oder Firefox Nightly, nicht Chrome!
🔹 Für iPhone-Nutzer (iOS):
Sehr eingeschränkt durch Apple:
uBlock Origin Lite über Safari → nur rudimentärer Filterblocker
Keine Skript- oder Referer-Kontrolle auf dem Niveau der Desktop-Add-ons.
Browser-Alternativen für mobile Geräte (iOS):
Current Global User 17618
Ich muss bald einen Artikel über Sicherheit von Gruppenchats schreiben. Es gab mehrere Anlässe, jetzt schon wieder einer: „Hegseth shared detailed military plans in second Signal chat that included his wife and brother“.
Nein, ich werde nicht IRC empfehlen. Internet Relay Chat ist für Leute, die eiskalt duschen, danach Knäckebrot essen, dann einen spontanen Besinnungsaufsatz über den großen Fermatschen Satz schreiben und den dann in Cobol kompilieren.
Ich gebe die Frage ins Publikum zurück: Wer nutzt was warum? WhatsApp? Signal? BigBlueButton? Was ist empfehlenswert für DAUs?
Vorratsdatenspeicherung, unsexy
Ein Artikel von mir im Magazin „Nitro“ über die Vorratsdatenspeicherung:
Da stelle mer uns janz dumm: Ist das so etwas wie der Restriktionsfragmentlängenpolymorphismus oder die Telekommunikationsüberwachungsdurchführungsverordnung? Also etwas typisch Deutsches, das niemand versteht, weil zu lang und zu kompliziert? Man kann davon ausgehen, dass bei einer Umfrage unter beliebigen Passanten in einer beliebigen Stadt niemand wüsste, was sich exakt hinter diesem Begriff verbirgt und wie der aktuelle Stand der Dinge ist. Erlaubt oder verboten? Und von wem?
Unter gemeinsam Kompetenten

ChatGPT sagt hierzu: With this groundbreaking software, a team of 40 elite specialists will magically decode, decrypt, analyze, and store content from landline phones, mobile devices, and even the most secure messaging services. Yes, you heard that right–every encrypted conversation, every classified whisper, every „self-destructing“ message will be effortlessly laid bare, as if encryption was just a polite suggestion. Of course, such a miraculous surveillance tool could never exist (wink, wink), because encryption is, after all, unbreakable… or so they say. But if it did exist, it would surely be the ultimate dream of intelligence agencies and the ultimate nightmare of privacy advocates. Good thing it’s purely hypothetical–right?
Die Qualitätsboulevardmedien berichten: „Die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Berlin wollten ab 2019 in Leipzig ein gemeinsames Abhörzentrum Ost betreiben. Dort sollte die Kommunikation von Straftätern und Gefährdern gebündelt überwacht werden. Doch auch sechs Jahre später ist es immer noch nicht einsatzbereit. Und wird es auch so schnell nicht werden.“
Ich habe da eine Frage. Warum kann die Firma diese Eierlegendewollmilchsau-Software nicht liefern?
Ich habe einen Verdacht, dass das so ausgeht wie mit der „Online-Durchsuchung“.
In den Kryptocyberwolken
Aus gegebenem Anlass darf ich auf mein Tutorial „Verschlüsseln mit Veracrypt“ hinweisen. Es gibt bestimmt noch einige andere Tutorials, die mindestens genau so gut sind, sogar von den Qualitätsboulevardmedien, aber die meisten labern einen unnötig voll oder sind fixiert auf Kleinweich („Legen Sie Ihre VeraCrypt-DVD ins Laufwerk ein und rufen Sie mit Windows-E den Dateimanager auf“).
Das oben erwähnte Tutorial ist auch schon ein paar Jahre alt, muss aber – außer den Namen/Nummern der Software-Versionen – noch nicht runderneuert werden. Hinweis: Wenn in irgendeinem Tutorial die Wörter „einfach“ und „bequem“ auftauchen: Das stimmt nie!
Übrigens: Wenn jemand eine Anleitung zu einem ähnlichen Thema vermisst und die gern hätte: Kann ich machen, wenn ich die Zeit dazu finde.
Gröanzdaunf

„Betreiber der Website und Verantwortlicher ist: Nanz medico GmbH & Co. KG vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin: Nanz medico Verwaltungsgesellschaft mbH, diese wiederum vertreten durch die Geschäftsführer: Markus Frenzer (aber Gendern können sie!), Carsten Behrenz, Harald Korb“ (auf Schalke?!)
Nur mal kurz zwischendurch: Datenreichtum bei den ZAR-Reha-Kliniken in ganz Deutschland. „Abrufbar waren unter anderem hochsensible Patientendaten“ (via Heise und Fefe).
„Die betroffenen Reha-Zentren stehen unter dem Dach der Nanz medico, nach eigenen Angaben der größte Anbieter ambulanter Reha-Leistungen in Deutschland. Insgesamt gehören dazu 39 Reha-Kliniken.“
„Einem Nutzer der App fiel auf, dass sie unverschlüsselt mit dem Internet kommuniziert und seine Terminpläne im Klartext vom Server abgerufen hat. Dabei zählt der Einsatz einer Transportverschlüsselung (TLS) bei Apps seit vielen Jahren zum Standard und zu den rudimentären Sicherheitsmaßnahmen.“ Au weia. Noch nicht mal TLS?
„Hackerkenntnisse waren zur Einsicht der Daten nicht nötig, es reichte aus, an irgendeinem Punkt der Übertragung einen Blick auf die Verbindungen zu werfen, zum Beispiel mit der Analyse-App PCAPdroid [gleich installiert!] direkt auf dem Smartphone. Auch Sicherheitsmaßnahmen mussten dafür nicht überwunden werden. Jeder Dritte hätte die ungeschützten Klartext-Verbindungen leicht einsehen können…“
Ich weiß nicht, wer denen die App programmiert hat, aber stehen Details zur Sicherheit nicht im Pflichtenheft des Auftrags? „Bitte Daten nicht im Klartext im Internet übertragen?“ So etwas weiß sogar ich.
„Einblicke in die Diagnosen waren möglich. Der Umfang des Datenlecks ist erheblich: Allein einer der Standorte hat augenscheinlich Daten von über 80.000 Patienten ausgeliefert. Die Daten reichen über viele Jahre zurück.“
Sozusagen der GRÖßtmögliche ANZunehmende DAtenUNFall.
Wir vermuten alle ganz richtig: „Die Klinik gab den wichtigen Hinweis offenbar an ihr Mutterunternehmen Nanz medico GmbH & Co. KG weiter, die daraufhin zumindest den Datenzugriff schnell unterbinden konnte. Seitdem werden die Daten transportverschlüsselt ausgeliefert und externe Zugriffe auf die sensiblen Informationen werden mit einer Fehlermeldung unterbunden.“ Ist der „Internet-Dienstleister“ auch derjenige, der solche Schrott-Apps programmiert und ausliefert? Und prüft der Verursacher des Schadens jetzt sich selbst?
Bei Heise kommentiert jemand: „Es kann doch nicht angehen, das vollkommen ahnungslose Totalversager folgenlos auf die Daten Zig-tausender Menschen losgelassen werden und die in alle Welt verteilen. Die haben ja wirklich jeden Anfängerfehler gemacht, der sich ihnen angeboten hat. Das sieht ja schon fast wie Absicht aus. Diese Standard-Beruhigungsfloskel „Hinweise auf Datenabflüsse oder Manipulationen lägen nicht vor“ ist immerhin glaubwürdig. Wie sollten diese hochbezahlten Anfänger das denn wohl auch mitbekommen? Die kennen ja nicht mal die grundlegendsten Regeln beim Umfang mit IT.“
Und: „Wenn die Geschäftsführung nachweisen kann, dass sie sich um Datenschutz aktiv gekümmert hat, muss man die Stelle/Person finden, die der Geschäftsführung falsche Informationen gegeben hat. Ansonsten muss die Geschäftsführung unmittelbar zur Verantwortung gezogen werden … und zwar schnell.“
Das wird schwierig werden. Alles verschachtelt. Da stelle mer uns wieder janz dumm. Was haben wir auf den ersten Blick?
– Nanz medico GmbH & Co. KG, Amtsgericht Stuttgart, HRB 17320 [die richtige Registernummer ist HRA 12284]
– Nanz medico Verwaltungsgesellschaft mbH, Amtsgericht Stuttgart, HRB 17320
– medicos.AufSchalke Reha GmbH & Co. KG, Amtsgericht Gelsenkirchen Registernummer: HRA 3530 [vermutlich u.v.a.m.]
Viel Spaß beim Suchen nach dem, der den Finger hebt und sagt: Ich bin schuld!

ChatGPT
Never change a running E-mail-System
Bei Heise geht es wieder um E-Mail-Programme: „Mailclients für Desktop und Smartphone: 16 Dienste im Test“. Das hatte wir hier schon mehrfach – über FairEmail (20.12.2023), Mutt (14.02.2023), Hier klicken (15.11.2022), Kleopatra öffen, nicht ausziehen (11.01.2022), Thunderbird-Usability-Problem für fortgeschrittene Paranoiker (05.07.2013) und noch einige über das Thema „Verschlüsseln“.
Etwas Neues gibt es in dem Artikel nicht. Ich benutze bekanntlich Thunderbird für Linux, mit der Option des Umstiegs auf Mutt, Claws Mail für Windows (weil das zuverlässig kein HTML anzeigt und auch Attachments sehr sicher handelt; Verschlüsseln geht aber nur auf dem Umweg über Kleopatra) und für Android FairEmail.
Ich wüsste nicht, was es zu Verbessern gäbe, und schon gar nicht mit KI. [Weibliche Stimme in verführerischem Tonfall: „Sie haben zu verschlüsseln vergessen!“] Aber das habe ich auch schon gesagt, als ich noch Crosspoint benutzte.
Das Problem ist nur, dass einige der Nachgeborenen gar kein E-Mail-Programm mehr nutzen und ich dann überlegen muss, mit welchem Betriebssystem ich was wohin aus Signal oder WhatsApp usw. downloade. Man kann auch nicht ständig überall nachsehen, und falls ich beim Eintreffen einer Nachricht akustisch informiert werden würde, dudelte es ununterbrochen.
Alles lassen wir alles so, wie es ist.
Freedom of Speech and Expression
Sicherheitsrisiko HTML-E-Mails
Finde den Fehler! Ich weiß schon, warum meine E-Mail-Programme – sowohl Linux als auch Windows – so etwas gar nicht anzeigen.
Der DJV findet den Fehler seit 20 Jahren nicht und verschickt seine Newsletter ausschließlich im HTML-Format. Aber dort ist man auch beratungsresistent und zu sehr damit beschäftigt, zu Gendern und sich selbst zu bejubeln, obwohl dazu nicht der geringste Anlass besteht.
Verdachtsmomente ohne ideologischen Bezug [Update]

A gritty and intense screenshot from a fictional Russian first-person shooter, showcasing a dark, industrial environment with rusted metal walls and flickering fluorescent lights. The player’s perspective shows a heavily armed character holding a futuristic weapon, aiming down a dimly lit corridor. The scene is filled with atmospheric details, such as broken pipes emitting steam, Soviet-era posters peeling off the walls, and a sense of looming danger as shadows hint at unseen enemies ahead. –ar 3:2, made by AI/Burks
Wenn ich mir die Textbausteine in den Qualitätsmedien anschaue, wird mir ganz anders. Man sucht nach etwas Unbestimmtem, was den Attentäter von Magdeburg „radikalisierte“. Früher war es einfacher: Man rief „Computerspiele“ und alle wussten Bescheid. Wer daddelt, greift irgendwann auch im realen Leben zur Waffe. Man darf also annehmen, dass der saudische „Facharzt“ zum Beispiel den obigen Ego-Shooter gespielt hat und deswegen die AfD gut findet.
„…hat den Zentralrat der Ex-Muslime und die Säkulare Flüchtlingshilfe über mehrere Jahre hinweg terrorisiert. Allem Anschein nach teilte er Überzeugungen aus dem ultrarechten Spektrum der AfD und glaubte an eine großangelegte Verschwörung, die darauf abzielt, Deutschland zu islamisieren.“ (Zentralrat der Muslime, har har) – „Er fiel immer wieder auf, bedrohte Institutionen und einzelne Menschen. Mehrere Gerichte beschäftigten sich mit dem Täter von Magdeburg.“ – „…fiel wiederholt polizeilich auf, während er seine Facharzt-Ausbildung in Stralsund machte. Er drohte unter anderem mit Bezug zu dem Attentat beim Boston-Marathon.“
Mal eine ganz naive Frage: Wie kann jemand, der schon auf den ersten Blick einen ziemlichen Dachschaden hat, Facharzt für Psychiatrie werden?
In Wahrheit haben alle versagt: Kein Sperren, wo sie sein sollten. Er wurde nicht als Gefährder angesehen. Niemand interessierte sich für ihn. Marke: Wenn ich damit drohe, jemanden zu töten („er habe dabei Überlegungen angedroht, sich eine Pistole zu besorgen und im Zweifel Rache an den Richtern nehmen“), aber Araber bin, werde ich in Ruhe gelassen. Wenn ich aber einen Politiker „Schwachkopf“ nenne, gibt es eine Hausdurchsuchung. Gut zu wissen.
„Als Gefährder sei der Mann aber nicht eingestuft worden, sagte Pegel. Dazu brauche man normalerweise Verdachtsmomente mit ideologischem Bezug. Diese hätten bei ihm nicht vorgelegen.“
Jetzt kommen wir zu dem üblichen verdächtigen Textabausteinen. Alexander Throm, innenpolitischer Sprecher der Union: „Es muss eine Mindestspeicherfrist für IP-Adressen zur Bekämpfung schwerer Kriminalität eingeführt werden, es braucht auch eine umfassende Befugnis zur elektronischen Gesichtserkennung. Moderne Software muss zur Analyse großer Datenmengen, polizeilicher Datenbanken, sozialer Netzwerke und zur Quellen-Telekommunikationsüberwachung und Online-Durchsuchung eingesetzt werden dürfen.“
Erstens kann man gar nicht „onlinedurchsuchen“, wenn das Opfer es nicht will, und zweitens ist es genauso Bullshit-Bingo, wenn man das „Quellen-Telekommunikationsüberwachung“ nennt. Eigentlich hat der gute Mann gar nichts gesagt. Bei der Gesichtserkennung empfehle ich einen Bildungsurlaub in China, auch um die Fehlerquote abschätzen zu können.
Journalisten werden in drei Kategorien nach Ampelfarben Rot, Gelb und Grün eingeteilt – um die Dringlichkeit der Nachverfolgung zu kennzeichnen.
Ich kaufe Rot.

Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Symbolbid), made by AI/Burks
[Update]: Die Mitteldeutsche Zeitung beantwortet vielleicht meine obige Frage: „Die Belegschaft nannte ihn „Dr. Google“: Ist der Attentäter von Magdeburg wirklich Arzt?“ Die russische Propaganda (also automatisch voll gelogen) fasst den Artikel auf Deutsch zusammen: „Er heißt bei uns Dr. Google.“ Diesen Spitznamen trage er, weil er „vor jeder gestellten Diagnose im Internet nachgucken musste“. Doch dies ist nicht das einzige seltsame Verhalten, das er an den Tag legte.
Der Mann, der als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie drei Therapiestationen leitete, soll seine Visiten grundsätzlich allein gemacht haben, Gespräche mit Mitarbeitern habe er grundsätzlich vermieden. Doch auch bei Patienten stieß der saudische Arzt offenbar auf Misstrauen. (…) Wenn neue Patienten ihn fragten, wie sie schnell von ihrer Rauschgiftsucht loskommen können, soll Taleb A. geantwortet haben: „Alkohol gut, Honig schlecht.“ Er soll zudem mehrfach Medikamente verschrieben haben, deren Einnahme die Patienten in Lebensgefahr gebracht hätte. (…)
Bei Hinweisen habe die Klinikleitung immer wieder abgewiegelt.“ Ich fasse es nicht…
J’ai compris y ils sont fous
Ich habe Le Monde in der Blogroll durch Le Figaro ersetzt. Aus Gründen.
Übrigens: „Votre navigateur Chrome n’étant pas à jour, le site du Figaro risque de ne pas fonctionner correctement. Il est conseillé de mettre à jour votre navigateur.“ Ils sont fous, les IT-Français. Außerdem surfe ich gar nicht mit Chrome.
Viren, Spinnen, Goldfische, Napoleon und krebskranke Haie

O nein, Duolingo, das ist doch wieder mierda y tonterías graves grober Unfug. Aber man kann gegen solche Narrative Textbausteine gar nicht argumentieren, weil sie Teil der Populärkultur geworden sind, wie die Idee, dass jemand sich von fern und online gezielt an meinen Computer zu schaffen machen könnte.
ChatGPT: Hier sind einige weit verbreitete Missverständnisse oder Mythen, die viele Menschen für wahr halten, aber tatsächlich falsch sind:
1. Der Eiffelturm schrumpft nicht
Falsch: Viele glauben, der Eiffelturm sei immer gleich groß.
Wahrheit: Der Eiffelturm kann je nach Temperatur um bis zu 15 Zentimeter schrumpfen oder wachsen, da sich Metall bei Hitze ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht.
2. Menschen haben nur fünf Sinne
Falsch: Viele glauben, wir hätten nur fünf Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten.
Wahrheit: Menschen haben tatsächlich mehr Sinne, darunter den Gleichgewichtssinn, die Schmerzempfindung (Nozizeption), die Temperaturwahrnehmung (Thermorezeption) und Propriozeption (Lage- und Bewegungssinn).
3. Der Great Wall of China ist vom Weltall aus sichtbar
Falsch: Es wird oft gesagt, dass die Chinesische Mauer das einzige von Menschenhand geschaffene Bauwerk ist, das vom Weltall aus sichtbar ist.
Wahrheit: Die Mauer ist aus dem niedrigen Erdorbit nur schwer zu erkennen, und unter den richtigen Bedingungen kann man auch viele andere Bauwerke sehen.
4. Goldfische haben ein 3-Sekunden-Gedächtnis
Falsch: Es wird oft behauptet, dass Goldfische nur ein sehr kurzes Gedächtnis haben.
Wahrheit: Studien zeigen, dass Goldfische Aufgaben erlernen und sich Wochen oder Monate lang daran erinnern können.

Take a metaphorical photo that illustrates the stereotype that people swallow spiders in their sleep. –ar 3:2
5. Man schluckt im Schlaf Spinnen
Falsch: Viele glauben, dass man im Schlaf regelmäßig Spinnen verschluckt.
Wahrheit: Es gibt keine Beweise dafür, dass dies passiert, da Spinnen normalerweise menschliche Vibrationen meiden.
6. Der Zucker-High
Falsch: Zucker macht Kinder hyperaktiv.
Wahrheit: Studien konnten keinen Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und Hyperaktivität feststellen. Es handelt sich oft um eine Wahrnehmungsverzerrung der Eltern.
7. Blitz schlägt nicht zweimal an derselben Stelle ein
Falsch: Blitz soll angeblich nie zweimal denselben Punkt treffen.
Wahrheit: Blitz schlägt häufig mehrmals an denselben Stellen ein, insbesondere bei hohen Objekten wie Gebäuden oder Bäumen.
8. Haie bekommen keinen Krebs
Falsch: Haie gelten als immun gegen Krebs.
Wahrheit: Haie können an Krebs erkranken, obwohl sie ein stärkeres Immunsystem als viele andere Tiere haben.
9. Wasser leitet keinen Strom
Falsch: Viele denken, Wasser leitet immer Strom.
Wahrheit: Reines Wasser (destilliertes Wasser) leitet keinen Strom. Verunreinigungen wie Salze und Mineralien sind für die Leitfähigkeit verantwortlich.
10. Napoleon war klein
Falsch: Napoleon Bonaparte wird oft als kleiner Mann dargestellt.
Wahrheit: Er war mit etwa 1,69 Metern für seine Zeit durchschnittlich groß. Das Missverständnis stammt wahrscheinlich aus Übersetzungsfehlern und Propaganda.
Squad Leader
Kennt das noch jemand? Ich kriege es nur auf einem alten 34-bit-Windows-Rechner zum Laufen. Ich schrieb vor ein paar Jahren: Das Gefühl war mir sofort wieder vertraut, obwohl ich das zuletzt irgendwann Ende der 90-er gespielt haben dürfte. Es war hier vom Publikum empfohlen worden.
Neben Avatar und Privateer habe ich „Dune“ bestimmt am häufigsten gespielt. Die Grafik mag für heutige Verhältnisse grottig sein, aber der Spielspaß ist hoch, und auf den höheren Leveln gerät man ganz schön ins Schwitzen…
Ich gibt bestimmt noch anderen Leute, die sich immer noch mit Computerspielen vergnügen, die ein viertel Jahrhundert alt sind.
Fernüberwachungsermöglichungspflicht oder sudo apt-get synaptic
Eine Meldung wie aus einem Horrorfilm bei Heise: „Bundesländer beschließen Porno-Filter für Betriebssysteme“. Oder auch: Zwangsfilter für Betriebssysteme.
„Hersteller von Betriebssystemen müssen dann etwa gewährleisten, dass „nur Apps nutzbar sind, die der Altersangabe entsprechen oder die individuell und in abgesicherter Weise freigeschaltet wurden“. Die Installation von Programmen soll nur noch über Vertriebsplattformen wie App-Stores möglich sein, die die Altersfreigabe berücksichtigen und ein automatisiertes, von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) anerkanntes Bewertungssystem vorhalten.“
Das gibt es zwar alles schon, aber irgendein dämliches Gesetz kann man trotzdem beschließen.
Das Gute daran ist, wenn das überhaupt technisch umsetzbar wäre, dass Jugendliche eine starke Motivation für Medienkompetenz entwickeln würden, weil jeder die Filter austricksen wollte. Falls ich aber hier eine Anleitung online stellen würde, wie man den Quatsch umgehen kann, dürfte eine Hausdurchsuchung fällig werden, mindestens wegen Beihilfe zum Porno-Konsum oder wegen Störung des öffentlichen Friedens.











































