Tore zur Hölle
„US-Präsident Trump zu seinen Beratern in einer ersten Reaktion auf die Rückgabe der entführten Leichen: „Ich will den Gazastreifen ausgelöscht sehen, ich will nicht einmal ein einziges Gebäude stehen sehen.“ Dies gemäß israelischen Quellen, darunter Kanal 14.“
„Eine hochrangige politische Quelle: „Es wird keine Phase B im Waffenstillstandsabkommen geben – wir werden ein beispielloses Feuer auf den Gazastreifen eröffnen“. Dieselbe Quelle erklärte, dass es lediglich den Versuch geben wird, die erste Phase zu verlängern, um so viele Geiseln wie möglich lebend zurückzubringen. Israel beabsichtigt den Geiseldeal zu stoppen und anschließend „die Tore der Hölle“ über den Gazastreifen zu öffnen. „Der Krieg wird in einem Ausmaß fortgesetzt werden, wie es der Nahe Osten noch nie gesehen hat“, so die Quelle.“
Freundschaft!
The Hill zitiert den US-amerikanischen Vizepräsidenten Vance, der über Deutschland sagt: „That friendship is based on shared values. You do not have shared values if you’re jailing people for saying we should close down our border. You don’t have shared values if you cancel elections because you don’t like the results, and that happened in Romania. You do not have shared values if you’re so afraid of you’re own people that you silence them and shut them up.“
Toxische Ideologien
Israel heute: „…aber eine Reihe von Umfragen zeigen einen Rückgang der Unterstützung für Israel und sein Recht, sich zu verteidigen und den Krieg gegen die Hamas zu führen, den es seit 16 Monaten führt. Obwohl die meisten Amerikaner immer noch hinter Israel stehen, ist diese Verschiebung hin zur Unterstützung des Krieges gegen den jüdischen Staat besonders bei jungen Menschen offensichtlich.
Die muslimische und arabische Sympathie für die Palästinenser, gepaart mit einer langen Tradition des Judenhasses, die in der islamischen Welt weit verbreitet ist, ist einer der Gründe dafür. Im gesamten Westen ist diese Entwicklung jedoch das Ergebnis der Verbreitung toxischer linker Ideologien wie der kritischen Rassentheorie, der Intersektionalität und des Woke-Katechismus der Vielfalt, Gleichheit und Inklusion (DEI), der Juden aus seinem angeblichen Kreuzzug für eine bessere Behandlung von Minderheiten gezielt ausschließt.“
Mit „links“ hat das Beschriebene nichts zu tun. Auch die Nazis waren nicht „links“.
Wirr ist das Volk
Ich gebe für Sonntag keine Wahlprognose ab, weil das Rennen knapp werden wird. Die Stuttgarter Zeitung schrieb ganz richtig: „Sollten zwei oder gar alle drei kleinen Parteien in den Bundestag kommen, reicht es nach gegenwärtigen Prognosen weder für Schwarz-Grün noch für Schwarz-Rot.“ Ich gehe davon aus, dass die FDP eine Chance hat, die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen, da sie Leihstimmen von den CDU-Wählern bekommen wird. Es wäre nicht das erste Mal.
Was aber dann, wenn die so genannte „Linke“ und noch eine kleine Partei im Bundestag sitzen? Dann gibt es vermutlich die ganz große Koalition zwischen CDU, SPD und Grünen und alles bleibt, wie es ist. Es gibt sogar das unrealistische, aber rechnerisch nicht unmögliche Szenario, dass wir es mit einer Regierung zu tun bekommen, deren Kanzler wieder Scholz heißt oder gar Habeck.
Das wird so lange so weitergehen, bis die AfD über 50 Prozent kommt. In Italien und Großbritannien hatten und haben wir eine ähnliche Situation.
Unter staatsnahen Journalismussimulanten
Leider hinter der Paywall der bürgerlichen Presse: „…doch Steinhöfel hat bereits seine Schlüsse aus den bisherigen Verfahren gezogen. „Rechtswidrige Faktenchecks, dubiose ungesicherte Darlehen an eine bilanziell überschuldete Tochtergesellschaft, Verletzung der Publizitätspflichten, gerichtliche Verbote wegen der umstrittenen Potsdam-‚Recherche‘, sagte Steinhöfel WELT am Mittwoch. „Es will einfach kein Ende mit den Skandalen dieser staatsnahen Journalismussimulanten nehmen.“ Er forderte das zuständige Finanzamt auf dem Portal, „zügig den Stecker bei der Gemeinnützigkeit“ zu ziehen.“
Flug zum Mond, gescriptet
Ich wollte gestern den Weltläuften entfliehen (für die des anspruchsvollen Deutschen Kundigen: Ich wollte die Weltläufte fliehen) und kaufte mir einen wiederverwendbaren Mondflug (gut vier Euro) in Secondlife. Ich hatte schon vor mehr als zehn Jahren vom „Hersteller“ etwas Ähnliches erworben; es funktioniert immer noch und ist immer noch außergewöhnlich. Die verkaufen cooles Zeug.
Für diejenigen, die kleinen blassen Schimmer haben, wie das funktioniert: Das virtuelle Objekt erscheint nach dem Kauf als Symbol im Inventar des Avatars (das sich durchsuchen lässt). Hier also LAUNCHER_LACUS-MORTIS_MOON-BASE. Das Objekt kann aus nur einem Prim (Polygon) sein oder aus Dutzenden oder gar Tausenden. Man rezzt es, das heißt: Es erscheint in der virtuellen Welt, vorausgesetzt, man hat die Rechte, das zu tun. (Ich habe eine eigene Sim und darf das natürlich.)
Hier erscheint eine Rakete aus ca. 30 Prims. Der Avatar kann sich auf einen der Sitze platzieren und dann auf Buttons drücken, etwa „launch“ oder „start engine“. Das funktioniert über Scripte, der der Schöpfer der virtuellen Objekts vorher eingebaut hat. (Mittlerweile beherrscht sogar ChatGPT die Secondlife-interne Scriptsprache.) Ein Script kann sehr einfach sein wie ein „Giver“-Script, etwa nur einen Text ausgeben, wenn der Avatar auf das Objekt klickt.
In diesem Fall verhält sich der „Mondflug“ zu einem „Giver“-Script wie ein hypermoderner Panzer zu einem Holzauto. Wenn die Rakete auf eine vom User/Avatar per Menu definierte Höhe geflogen ist, sieht man plötzlich ziemlich realistisch den Weltraum, Erde und Mond. Das zu scripten, muss höllisch aufwändig gewesen sein und wird durch eine kugelförmige Projektion im Inneren eine riesigen Prims erzeugt. Nicht nur das: Das Raumschiff, in dem der Avatar sogar herumlaufen kann, fliegt in Richtung „Mond“ und braucht dazu eine knappe Viertelstunde, während die Oberfläche des virtuellen Erdtrabanten immer näher kommt.
In der Mondumlaufbahn wird ein Teil des „Raumschiffs“ weggesprengt und verschwindet (die Kugel ist der „Ereignishorizont“ – man sieht nichts außerhalb des Riesenprims). Der Rest landet auf der Mondoberfläche, wo man eine kleine Raumstation vorfindet, die man betreten kann. Es gibt sogar einen Mondrover, mit dem der Avatar durch die Gegend düst, wenn er will. Und natürlich eine Reminiszenz an „Odyssee im Weltraum“ und „Stargate“ und noch ein paar Überraschungen. Man kann sogar zurückfliegen und landet dann dort, wo man herkam.
Ich habe keine Ahnung, wie man so etwas hinbekommt – das müssen unzählige und höchst komplexe Scripte sein. Das ganze Szenario verbirgt sich in dem einen Prim im Inventar. Chapeau! kann ich nur sagen. Ganz großes Kino und große Scriptkunst.

Ausschnitt aus dem Inventar – also das, was mein Avatar mit sich herumschleppt und was immer verfügbar ist.
Taube Ohren

Russische Journalisten, die sich über die Zensur in Deutschland lustig machen (Symboldbild)
Interessanter Kommentar der russischen Propaganda (also automatisch voll gelogen): „In vielerlei Hinsicht spiegelt Vances Kritik an den Europäern dieselben Vorwürfe wider, die die Siedler der Neuen Welt vor Jahrhunderten gegen den Alten Kontinent erhoben: Tyrannei, Heuchelei und Parasitentum. Die Ablehnung der europäischen politischen Traditionen bildete vor dreihundert Jahren das ideologische Fundament des US-amerikanischen Staates. Nun hat sich der Streit darüber, was wahre Demokratie ausmacht, von einem inneramerikanischen zu einem transatlantischen Streit entwickelt, und sein Ausgang wird die Zukunft prägen.“
Die bürgerliche Presse schreibt (Paywall): „Vance lieferte für den erschreckenden Vormarsch staatlicher Zensur etliche Belege, von denen es bezeichnend ist, dass diese Fälle in der staatstragenden deutschen Medienlandschaft kaum ein Echo fanden. Das wichtigste Beispiel ist der präzedenzlose Tabubruch, mit dem Rumänien im Dezember 2024 unter dem Applaus hochrangiger EU-Funktionäre erstmals das Ergebnis einer demokratischen Präsidentschaftswahl annullieren ließ, nachdem der europakritische Kandidat die Vorwahl gewonnen hatte – angeblich wegen „russischer Desinformation“. Auch hier legte Vance auf pointierte Art den Finger in die Wunde: „Wenn Ihre Demokratie mit ein paar hunderttausend Dollar digitaler Werbung aus einem anderen Land zerstört werden kann, dann war sie zunächst einmal nicht sehr stark.““ (…)
„Was keine Demokratie, weder die amerikanische, noch die deutsche oder europäische, überleben wird, ist, Millionen von Wählern zu sagen, dass ihre Gedanken und Sorgen, ihre Hoffnungen, ihre Bitten um Hilfe ungültig oder es nicht wert sind, überhaupt in Betracht gezogen zu werden.“
All diese Sätze bringen demokratische Selbstverständlichkeiten zum Ausdruck. Dass sie bei den deutschen Meinungsführern auf so wenig Neugier, auf so taube Ohren stoßen, ist der eigentliche Skandal.“
Das ist wohl wahr.
By the way: „Der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko erklärte, dass die EU in den zukünftigen Gesprächen über die Ukraine keine Rolle spielen werde.“ Das kommt davon, wenn man sich mit „feministischer Außenpolitik“ selbst verzwergt.
„The West will have to lift sanctions against Russia if the Ukrainian conflict is resolved, US Secretary of State Rubio said.“ Dann haben wir ja bald wieder billiges russisches Gas.
Unter Russenknechten
„US President Donald Trump has blamed former President Joe Biden and his stance on Ukraine joining Nato for Russia’s war with Ukraine. Trump emphasised that Biden’s endorsement of Ukraine’s Nato aspirations provoked Russia into initiating the conflict.“ (Firstpost.com sitzt in Mumbai, Indien)
Eine Zensur findet nicht statt
Gibt es eigentlich eine Partei in Deutschland, die definitiv fordert, die „Zensurgesetze“ und die Zensurindustrie komplett abzuschaffen? Nein? Das dachte ich mir. (Ich habe sogar zwei Bademäntel.)
Auch der DJV macht sich wie gewohnt lächerlich. Wie verrückt sind Journalistenverbandsfunktionäre?
Ganz gleich, was die Wähler abstimmen
Das sagt alles über das Demokratieverständnis der Herren aus. Dazu passen auch die Grünen: „Ganz gleich, was die Wähler denken, sagen und abstimmen“. Jetzt noch gendern, dann Freigabe.
Unter noch nicht Entnazifizierten
Von wegen „toxische Männlichkeit“…
Führer Trump

Ein ähnliches Motiv habe ich schon irgendwo gesehen. Die armen Rittersleut können nichts dafür.
Man muss die geräuschvollen Aktionen Trumps mal marxistisch „einordnen“, wie es die Qualitätsmedien leutselig formulieren. Natürlich findet in den USA keine Revolution statt. Auch geht des „den Eliten“ mitnichten an den Kragen. Und der tendenzielle Fall der Profitrate wird, wie es seine Art und Weise ist, jedwedes „goldene Zeitalter“ im Kapitalismus irgendwann schreddern.
„Kulturrevolution“ kommt der Sache schon näher. Kultur im Kapitalismus ist und bleibt immer die Kultur der Herrschenden. Man sollte aber der Tatsache eingedenk sei, dass die herrschende Klasse der USA sogar selbstbewusst genug ist, Meinungen nicht zu zensieren, was bei uns anders ist.
Warum? Wie sagte es Marx im „Kommunistische Manifest“? „In Deutschland bildet das (…) Kleinbürgertum die eigentliche Grundlage der bestehenden Zustände.“ Das stimmt immer noch. Um Friedrich Engels zu zitieren: „Daher kommt der kleinbürgerliche Charakter unserer ganzen Bourgeoisie. Die Verhältnisse, in denen sie lebt, die Gesichtskreise, die sie sich bilden kann, sind kleinlicher Art; was Wunder, daß ihre ganze Denkweise ebenso kleinlich ist!“ (Die preußische Militärfrage und die deutsche Arbeiterpartei, 1865)
Das ist der Unterschied zwischen Trump auf der einen Seite und Merz, Scholz und Baerbock auf der anderen. Letztere sind so kleinkariert, wie sie aussehen. Während Trump im metaphorischen Sinn Granaten wirft, bleiben für die verzwergten Deutschen nur Gummibärchen zum Schleudern.
Ich bin mir aber nicht ganz sicher, welche Teile der Bourgeoisie Trump eigentlich unterstützen. Es muss da unterschiedliche Fraktionen mit unterschiedlichen Interessen geben, wie zur Weimarer Zeit, als die Kohlen- und Stahlbarone Hitler finanzieren, andere Kapitalisten aber nicht. (Heute betreibt das Kapital in Deutschland wie gewohnt Pflege der politischen Landschaft, wie Brauchitsch das damals nannte. Alle relevanten Parteien kriegen mehr oder weniger etwas bzw. genug ab.)
Ich vermute, dass der protestantisch-moralische Wokistan-Quatsch einfach zu teuer ist und den Profit nicht erhöht. Oder die Herrschenden sagen sich: Wir müssen gar nicht so tun, als reparierten wie den Kapitalismus – er ist ganz gut so. Man muss durchaus auf’s Volk hören, solange es nicht ans Eingemachte geht. Zuviel Unruhe muss vermieden werden, die etwa durch Einwanderung und den Lohndruck entsteht, den die anschwellende industrielle Reservearmee ausübt.
Interessant wird es erst nach ein paar Jahren, wenn sich zeigen wird, dass Trump zwar einige gordische Knoten zerhauen hat, aber dass er dennoch nicht der große Zampano und Erlöser ist, der alle reich und glücklich macht.
Diese Elemente
Auch damals war man schon gegen Hetze.
Unter Ängstlichen
„Wenn Sie vor Ihren eigenen Wählern Angst haben, gibt es nichts, was Amerika für Sie tun kann“ – definitiv schon jetzt der Satz des Jahres.
Ghost in the Shell

Scarlett Johansson – Screenshot aus Ghost in the Shell
Ich empfehle Ghost in the Shell (Netflix) mit Scarlett Johansson als Hauptdarstellerin. Um es gleich zu sagen: Ohne die Johansson wäre der Science-Fiction-Film nur ein B-Movie. [Nein, ich bin nicht voreingenommen – die Dame ist überhaupt nicht mein Beuteschema Typ. (Wenn der bloße Phänotyp und blond zählte, dann doch eher Evgenia.)]
Ich musste mich zur Quelle erst einmal weiterbilden: „Ghost in the Shell (jap. 攻殻機動隊, Kōkaku Kidōtai) ist ein Manga von Masamune Shirow von 1989, der mehrfach als Anime umgesetzt wurde. Die Umsetzung als Anime von Mamoru Oshii aus dem Jahr 1995 gilt zusammen mit Akira als klassisches Beispiel eines Science-Fiction-Anime und war maßgeblich für die zunehmende internationale Popularität von Animes und japanischem Cyberpunk verantwortlich. Bis heute erschienen insgesamt vier Kinofilme, zwei Fernsehserien, ein Fernsehfilm sowie weitere drei Videospiele, die sich rund um den Manga drehen oder davon weiterentwickelt worden sind.“
Ein japanisches Anime als Film zu drehen, ist natürlich gewagt. Wenn es nur um den Plot ginge, gäbe es keinen Unterschied zwischen „normalen“ Filmen und animierten Mangas. Also ist entweder die Story schon so bekannt, dass man hofft, diejenigen zu interessieren, die alle anderen Formen schon konsumiert haben – aber das ist eher der umgekehrte Weg wie bei der Vermarktung von „Krieg der Sterne“. Oder man denkt, das, was Japaner mögen, dem „Westen“ nur in einer Form präsentieren zu können, die dort bekannt ist. Also „kulturelle Aneignung“ aka Kulturimperialismus, gegen die Wokistan nicht shitstormt schäumt.
Die Sprache der Bilder muss sich an „Blade Runner“ und „Matrix“ messen lassen. Dann noch eine Prise „Terminator“ und „Neuromancer“. Das gelingt ziemlich gut; man langweilt sich nicht, obwohl Szenen, die eine (für das alte Europa) futuristische Stadt aus „Drohnen-“ bzw. Helikoptersicht zeigen (vgl. Screenshot oben), immer noch nicht signifikant besser und origineller aussehen als 1982 (was viel darüber aussagt, wie weit in der Zeit voraus Ridley Scott damals war).
Die starke Präsenz der Johansson hat zur Folge, dass man die anderen Darsteller kaum wahrnimmt oder im Gedächnis behält. Ihr Mitstreiter Balou (Pilou Asbæk) wurde vermutlich bewusst ein bisschen wie Rutger Hauer als Replikant gestylt und kriegt dazu noch komische künstliche Augen, damit man ihn neben der Hauptdarstellerin nicht übersieht.
Der Plot ist supereinfach und erzeugt auch kaum Spannung: Eine Frau wacht als Cyborg auf, vom Original ist nur das Gehirn übrig. Man weiß schon jetzt, dass es um die Erinnerungen an das ursprüngliche Leben geht, die sie sucht, die in Träumen als Puzzle wiederkehren. Neu ist auch nicht die Idee, dass der Heldin falsche Erinnerungen einprogrammiert wurden, damit sie im Sinne der Firma, die für alles verantwortlich ist, funktioniert. Und dass die böse Firma sie verfolgt und ausschalten will, als sie sich auf die Suche begibt (der Plot kommt in unzähligen Filmen der Richard-Kimble– und Bourne-Identität-Art mehrerer Genres vor). (Scarlett Johansson ist nie nackt und hat auch keinen Sex. Just saying.)
Ich stimme der Rezension Dan Jolins zu: „So heavily derivative it doesn’t feel like anything new, and there’s little depth beneath that slick surface. But it’s solid and attractive, at least, with a retro appeal to its cyberpunk stylings.“
Unter Fehlleistenden
Sigmund Freud, ick hör dir trapsen…
Radikalenerlass, reloaded
Lisa Pöttinger auf X: „Es ist offiziell: Ich habe ein #Berufsverbot bekommen. Weil ich eine marxistische Analyse der #Klimakrise vertrete. Ich stehe dazu: Die Wirtschaft muss demokratisiert werden, damit nicht einige wenige Superreiche für ihre Profite den Planeten zugrunde richten können.“
Ich sehe da zwar keine „marxistische Analyse“, aber Berufsverbote („Radikalenerlasse“) waren zu meiner Studentenzeit an der Tagesordnung. Sie können es nicht lassen…
No Firewalls
Vance hat doch mit jedem Wort recht. Deswegen heulen hierzulande auch alle auf.
I believe that dismissing people, dismissing their concerns or worse yet, shutting down media, shutting down elections or shutting people out of the political process protects nothing. In fact, it is the most sure-fire way to destroy democracy. Speaking up and expressing opinions isn’t election interference. Even when people express views outside your own country, and even when those people are very influential — and trust me, I say this with all humour — if American democracy can survive 10 years of Greta Thunberg’s scolding you guys can survive a few months of Elon Musk.
But what no democracy, American, German or European will survive, is telling millions of voters that their thoughts and concerns, their aspirations, their pleas for relief, are invalid or unworthy of even being considered.
Democracy rests on the sacred principle that the voice of the people matters. There is no room for firewalls.
Konfrontativ

And now for something completely different.
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben mittlerweile zwei Drittel des von ihr besetzten Gebiets in der russischen Region Kursk wieder verloren. „Ein Diktat-Frieden wird niemals unsere Zustimmung finden.“ (Scholz) ….“konfrontative Rede“ von Trump-Vize Vance erwartet. USA halten Nato-Mitgliedschaft der Ukraine und Rückkehr zu alten Grenzen für „unrealistisch“. „Es ist der Ukraine niemals versprochen worden, dass sie einmal zur Nato gehören wird.“ (Rutte, NATO-Chef) USA und Russland beginnen am Freitag Ukraine-Gespräche in München.
„Ob Analena Baerbock, Boris Pistorius oder Roderich Kiesewetter: Sie alle eint die Empörung darüber, dass es zu einem Frieden „über ihre Köpfe hinweg“ kommen könnte.“ (Russische Propaganda, also automatisch voll gelogen.)
Trump über Abd al-Fattah as-Sis Abdullah II. bin al-Hussein Selenskij: „I’m gonna make him an offer he can’t refuse.“
Tja. Hätte uns nur jemand gewarnt!
Indisches Dal, chinesisch gegessen [Update]
Ich habe mich heute zum ersten Mal an der indischen Küche versucht und machte Rote-Linsen-Dal. Es ist trefflich gelungen.
Nimm dies von ChatGPT (um das, was ich wusste, zu bestätigen), eatbetter.de aka Diensteanbieter: BurdaVerlag Publishing GmbH:
Die korrekte Schreibweise ist „Rote-Linsen-Dal“ mit zwei Bindestrichen.
Erklärung: „Rote Linsen“ ist eine Wortgruppe, die nicht zwingend zusammengehört. Wenn sie in einem Kompositum vorkommt, wird sie mit einem Bindestrich verbunden: Rote-Linsen. „Dal“ ist das Grundwort des Kompositums, sodass das ganze Wort „Rote-Linsen-Dal“ korrekt mit zwei Bindestrichen geschrieben wird. Diese Schreibweise sorgt für eine klare Lesbarkeit und folgt den Regeln zur Zusammensetzung von mehrteiligen Begriffen im Deutschen.
Ich habe das verlinkte Rezept variiert.
1. Schritt: Drei kleine oder zwei große Ziebeln, 6 Knoblauchzehen, 1 Stück Ingwer (daumengroß, geschält), gut 250 Gramm rote Linsen (gibt es im Supermarkt), Petersilie (ich hatte nur tiefgefrorene und nahm 2 Packungen).
Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer habe ich zusammen in der guten Kenwood geschreddert.
2. Schritt: Jeweils 1 Teelöffel Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, scharfes Paprikapulver und Tikka-Masala-Curry-Paste (ich mag kein „chicken“). Alles in einem kleinen Gefäß vermatschen.
2 Esslöffel Rapsöl (oder Sonnenblumenöl – beide haben nicht so einen Eigengeschmack wie Olivenöl) in einem Topf oder einem Wok erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch, und Ingwer kurz darin anbraten und dann die Linsen dazugeben (vorher kurz waschen und abtropfen lassen).
Nach ein paar Minuten mit einem halben Liter Gemüsebrühe ablöschen und zehn Minuten abgedeckt köcheln lassen.
3. Schritt: eine kleine Dose gehackte Tomaten (400 gr.), 200 Milliliter Kokosmilch und den Saft einer halben Zitrone oder Limette einrühren. Mit Salz und viel gemahlenem Pfeffer abschmecken.
Dazu Basmati-Reis, professionell zubereitet.
Kann man essen. (Instagram-Version)
Ich vergaß zu erwähnen, dass ich für meine tägliche Diät-Tag noch eine Heidelbeer-Torte machte mit einer klitzekleinen Portion Sahne.
[Update] Mein indischer Untermieter kritisierte, dass Tikka Masala auf keinen Fall zu Dal gehöre, sondern Garam Masala, Auch nehme er kein Ingẃer.



































