Linke Versager

Scheunenviertel
Straßenszene in der Grenadierstraße (heute Almstadtstraße) im sogenannten „Scheunenviertel“. Verkauf von Brot und Schrippen von einem Holzkarren (1933)

In den 1920er und 1930er Jahren wurde das Scheunenviertel mehrfach zum Ziel polizeilicher Razzien und antisemitischer Ausschreitungen. Um 1922 ordnete der Berliner Polizeipräsident Wilhelm Richter [SPD] eine Großrazzia gegen die jüdische Bevölkerung im Scheunenviertel an, bei der rund 300 jüdische Männer, Frauen und Kinder von der Polizei aufgegriffen und in einem „Judenlager“ bei Zossen interniert wurden. Am 5. November 1923 kam es zu größeren Ausschreitungen von Erwerbslosen gegen jüdische Bewohner im Scheunenviertel.

Wenn man die Haltung der KPD an den Ansprüchen von Friedrich Engels und Wladimir I. Lenin misst, hat die KPD 1923 versagt. Engels hatte 1890 behauptet, die marxistische Linke könne mit Antisemitismus „nichts zu schaffen“ haben. Lenin hatte 1919 zum Schutz von Jüdinnen und Juden, die von Weißen Garden bedroht wurden aufgerufen. (Olaf Kistenmacher: Arbeit und »jüdisches Kapital«. Antisemitische Aussagen in der KPD-Tageszeitung Die Rote Fahne während der Weimarer Republik, 1916, S. 94)

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Kommentare

4 Kommentare zu “Linke Versager”

  1. Die Anmerkung am März 3rd, 2025 12:58 p.m.

    Die Linke hat aus der Geschichte gelernt und wirft sich für ihren jüdischen Freund Selenski in die Brust, um im großen Frieden als erste mit ihm kuscheln zu dürfen.

    https://www.die-linke.de/partei/parteidemokratie/parteivorstand/parteivorstand-2024-2026/detail-beschluesse-pv/ukraine-unterstuetzen-china-einbinden-schuldenbremse-abschaffen-uno-statt-trump/
    —–
    sich in die Brust werfen

    Beispielsätze
    Und, übrigens: Verlogen ist es doch wohl auch, sich einerseits dauernd in Sachen China und Menschenrechte in die Brust zu werfen, um andererseits klammheimlich von der Billigarbeit der Küchensklaven dort zu profitieren.

  2. nOby am März 3rd, 2025 2:20 p.m.

    Du willst uns damit sagen das Berlin gefährlich ist oder was?

    Dann nimm das Burks:

    Eine 14J. soll gestern gegen 22:30 Uhr in #Niederschöneweide von einer Personengruppe aufgefordert worden sein, sich auf den Boden zu knien und einer bislang Unbekannten Hände und Füße zu küssen.
    Beim Küssen der Füße soll die Unbekannte der 14J. ins Gesicht getreten haben. Die anderen Jugendlichen sollen das Mädchen dann auch getreten und geschlagen haben. Anschließend klauten sie ihr das Handy und warfen es in die Spree. Quelle

  3. blu_frisbee am März 3rd, 2025 2:29 p.m.

    Im moralischen Weltbild der Linkspartei ist das so. Die will gerechten Kapitalismus und Frieden.
    https://www.youtube.com/watch?v=HSmR8xSgI6o

    Putin, Trump, Selinskyi: Jeweils verpeilt.
    Jede Scheiße anders. Aber stinkt. Natanyahu auch.
    Every man likes the smell of his own farts.

    Offizielle Staatslüge ist: Auschwitz fand zwar statt, aber das deutsche Volk war nicht dabei.
    Der Krieg gegen die Sovjetunion wird verschwiegen.

    Antideutsche buchstabieren Realität national
    und picken sich raus was zum Vorurteil paßt.
    Nation macht blöd.
    Die Linke hat nix verstanden.

  4. blu_frisbee am März 3rd, 2025 10:43 p.m.

    Kapitalismus ist kein personales System, es kommt nicht vom Willen Einzelner her.
    Sondern es ist ein gesellschaftliches System.

    Kapitalistenkritik ist näher bei Hitler als bei Marx.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalbolschewismus

    Faschismus ist Kapitalkritik ohne Kapitalbegriff.

    Es ist schon klar daß sich da einige verfahren hatten.
    Kistenmacher macht draus nen Popanz.

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