Avatarinnen sehen dich an, revisited
Verewigte Oligarchie
„Die Oligarchie verewigt sich nicht durch den beständigen Besitz der Gewalt in derselben Hand, sondern dadurch, daß sie die Gewalt abwechselnd aus ihrer einen Hand fallen läßt, um sie mit ihrer andern aufzufangen.“ (Karl Marx: Aus dem Parlamente [- Die Anträge Roebucks und Bulwers], [„Neue Oder-Zeitung“ Nr. 323 vom 14. Juli 1855], MEW Bd. 11, S. 352)
Ceterum censeo: Hamas esse delendam
„Israel, controlling all borders, is now stopping all humanitarian relief from entering the Gaza strip in an attempt to force Hamas to release further hostages without implementing stage 2 of the deal including an Israeli withdrawal from Gaza.“
Es gibt keine Zivilisten in Gaza. Nicht einer der dort lebenden Araber hat den jüdischen Geiseln geholfen.
„Nachdem die Hamas den US-Vorschlag für einen Waffenstillstand abgelehnt hatte, kündigte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an, dass bis auf Weiteres keine Waren oder Lieferungen in die Enklave gelangen würden, und bekräftigte, dass Jerusalem einem Waffenstillstand ohne die Freilassung der Geiseln nicht zustimmen werde.“
„It’s going to be decisive,“ said Amir Avivi, a former Israeli brigadier general who has advised the Israeli government and military during the war. „Israel will use every tool it has to conquer Gaza and eradicate Hamas.“
The plan starts with a wave of airstrikes on Gaza and a reduction of humanitarian aid to Gaza, the sources said. „There will be no aid outside the humanitarian zones,“ said Kobi Michael, a former head of the Palestinian desk at the Israel’s Strategic Affairs Ministry and before that a senior Israeli military intelligence official. „This will prevent Hamas from continuing to steal all the humanitarian aid and will increase pressure on the group through the local population.“
Guadalajara, revisitado
Postkarte aus Guadalajara, Mexiko, an meine Großeltern (mein Opa hatte nach dem Tod meiner Oma noch einmal geheiratet), 08.10.1981. Das Foto zeigt das Teatro Degollado am Plaza de la Liberación gegenüber der Kathedrale.
Aus meinem Reisetagebuch, 09.10.1981:
Die Busfahrt ist wegen der Gegend sehr reizvoll. Die Ortschaften liegen sehr weit auseinander, und man bekommt eine Vorstellung von der Größe des Landes. Die Straßen winden sich um jede Ecke, und der Vorteil ist, daß sie das Landschaftsbild nicht zu sehr zerstören. Kurz nach Tepic sehen wir noch die Slums.
In Guadalajara sind wir zunächst einmal vom gigantischen Busbahnhof beeindruckt. Durch Zufall landen wir im Hotel León. Am ersten Abend suchen wir verzweifelt im Stadtzentrum ein nicht-mexikanisches Restaurant [weil wir noch an der Rache Montezumas litten], so daß wir schließlich bei Denny’s landen, wo wir für rund 25 DM einen Gummiadler – der auch so schmeckt – und Salat und Bier verzehren. Anscheinend richten sich die Manager dieser Ketten (unbewußt?) auf den Geschmack des jeweiligen Landes ein. Die Bestuhlung ist aus einem schrecklichen Rot, das in Rosa übergeht. Es scheint aber schick zu sein, dort zu essen (Tussy mit Latzhose).
Markt: „funktional“ sagt eigentlich alles über den Baustil aus. Verkauft werden vor allem Obst, Gemüse, Taschen, Schuhe, Papierblumen und Lederklamotten. Nach einigem Hin und Her kauft Susanne sich Sandalen. Der Preise (100) scheint mir reichlich überhöht, aber der Typ macht nicht den Eindruck, als ob er mit sich handeln ließe. Wir sehen auch drei [US]Amerikanerinnen, eine davon stilvoll in Hot Pants.
Das Essen kostet um die 2 DM, meistens Nudeln (fideos) oder Suppen mit Fleisch oder Fisch. Seltsamerweise gibt es bei den Essensständen keinem jugos. Tortillamaschinen. Krimskrams. Gute tortas, vor dem Markt, aber selbst beim zweiten Kauf versucht der Händler, mich um 10$ zu betrügen. Jede Menge Schuhmacher + seltsam kitschige Kutschen vor dem Platz.
Überhaupt wundert mich, mit was die Leute alles Geld verdienen. Ein weißhaariger Opa, zerlumpt, spielt Gitarre, hält seine blinde (?) singende Frau am Arm, die gleichzeitig den Klingelbeutel hinhält, vor ihnen läuft ein kleiner Junge, der mit einem Stock eine Gitarre simuliert.

Ich konnte mich genau daran erinnern, dass ich die Blinden fotografiert hatte und fand auch das Foto. Offenbar habe ich das aber bisher nicht veröffentlicht.
Eine Frau singt einfach, eine andere singt und trompetet abwechselnd auf einer Papiertüte. Ein blinder Mann spielt Harfe. Marimba-Kapellen bieten sich für ein Stück an, die in der Stadt spielen umsonst, scheinen bezahlt zu werden. Eine Frau verkauft ganz junge Hunde, ein Mann Erdhörnchen u. ähnliche Tiere. In den Zoohandlungen werden kleine Hunde in Käfigen gehalten, ebenso Vögel von fliegenden Händlern. Die üblichen [unleserlich]. Einer verkauft Schmuck mit irgendwelchen Amuletten zusammen. Jede Menge Uhrenverkäufer. Die Mariachi-Kapellen hingegen scheinen nicht so ausgelastet zu sein, vielleicht ist das auch schon ein Resultat der Radio- und Fernsehsender. Wir sehen sie für Omas spielen. Auf der Plaza und in den Seitenstraßen wir kein Bier verkauft.
Die renovierte Stadt auf der Rückseite der Kathedrale bis zu den Cabañas ist großartig, obwohl man nicht mehr sieht, was alles dafür abgerissen wurde. Großzügige Fußgängerzone, die Häuser mit Arkaden, viele Pflanzen und Wasserspiele, sogar ein richtiger Wasserfall, und – was den [US]Amerikanern am meisten auffällt, alles mit Tiefgaragen unterkellert, und überall absolutes Halteverbot inkl. Einbahnstraßen.
Orozco im Palacio del Gobierno etwas unverständlich, vor allem die Vermischung von Hakenkreuzen und Hammer/Sichel, ansonsten nur Männer.
Fiesta abends: die Feuerwerker auf dem Sims der Kirche bekommen nur jeden zweiten Schuss nach oben, der Rest fällt nach unten auf die Leute. Es wird mit Konfetti geworfen, die Kirche ist gerammelt voll, bis fast in den Kirchenraum wird Ramsch verkauft, wir erwerben eine kleine durchsichtige Kugel zum Umhängen, die mit ein wenig Phosphor gefüllt ist, aber abends im Bett ausläuft und Susanne sich über ihre leuchtenden Schuhe erschrecken läßt.
Fast kaum große Kaufhäuser, aber Restaurants gibt’s auch nicht. Das [Restaurant] Alpes ist ein Reinfall, das einzig „Deutsche“ sind Hamburger. Ein anderes Alpes gegenüber hat geschlossen, ebenso die beiden Kirchen, die wir gestern besichtigen wollten (San Felipe). Aber gegen Quito [Ecuador] ist das alles Ramsch.
Wir treffen noch die beiden Hamburger wieder und speisen Pizza. Der Besitzer, ein Italiener (Bernini Juarez), spricht fließend Deutsch, Englisch und Spanisch. Wir hören noch ein paar Schauergeschichten: Wenn eine Frau zum Essen eingeladen wird, erwartet der Typ spätestens beim zweiten Mal, daß sie in Naturalien zahl. Oder wenn der Hotelmensch sagt, daß er woanders anrufen will, aber es nicht tut und auch nicht Bescheid sagt. Abends sehen wir einige Jungen, die in geschlossenen Geschäftseingängen sitzen bzw. schlafen,.
Stadt: Auf der Plaza de Armas macht die Frente Democratico de Lucha Popular Reklame, mehr Fahnen als Leute, und der Typ schreit sich ziemlich monoton die Seele aus dem Leib. Die Fußgängerzone recht nett, aber die Stadt ist so zerstört wie z.B. Siegen. Due Außenbezirke zeigen das, was von der an der Barranca de Oblatos] gelegenen Architekturfakultät herauskommt: eintönige Blocks im Oranienplatz-Altrosa.
Der 45-er Bus fährt bis zur Universität, keiner steht auf, um Frauen mit Babies Platz zu machen. Der Park mit toller Aussicht, die allerdings durch ständige Musikberieselung durch überall angebrachte Lautsprecher getrübt wird. Ebenso läuft in der „Kantine“ mit guter Fernsicht der Fernseher. In der angrenzenden colonia werden wir mit „Heil Hitler“ begrüßt.
Warum repariert niemand die Auspuffe der Busse? Nur am schlechten Benzin kann es nicht liegen. Der Fußgänger ist Freiwild. Die Stadt liegt im Dunst.
Mestizenkultur: Sie haben zwar neumodischen Kram, können aber nicht damit umgehen oder funktionieren ihn um. Einige Dinge wie komplizierte Rechnungen gefallen ihnen, aber sie sind nur Schmuck. Die Fiesta läßt uns kalt. Die kleinen Spezialitäten zum Essen sind alle sehr teuer. Wir treffen zwei deutsche Männer aus Heilbronn, die seit April in Kanada und USA unterwegs waren und lassen uns gemeinsam über die [US]amerikanische Unkultur aus. Seltsam, wie man durch den Kontakt mit dem Land zu genau denselben Erfahrungen kommt.
Bernini [der Besitzer des Restaurants] ist in Mexiko geboren, seine Mutter stammt aus der Ukraine, er schimpft auf den internationalen Weltkommunismus und über die dumme mexikanische Jugend, die nur etwas über MEW weiß und sonst nichts.
Clean up

Clean up your computer by removing unnecessary programs, deleting temporary files, and optimizing storage space. –s 750
„Ein bisschen Aufräumen“ – wenn man erst damit anfängt, hört es nie auf. Zuerst habe ich an meinem freien Sonntagmorgen Skype auf allen Rechnern entsorgt. „Microsoft wird seine Kommunikationssoftware Skype im Mai abschalten und gibt Nutzern die Möglichkeit, zu Teams zu wechseln.“ Das fehlte noch…
Ich habe Teams in meinem letzten Job (auf Englisch) benutzen müssen, und würde das freiwillig nie privat tun. Außerdem habe ich meinen eigenen BigBlueButton-Server (Danke, Minuskel!) Fürs’s Gamen habe ich Discord.
Dann fiel mir auf, dass ich natürlich auch mein Impressum ändern musste, weil dort Skype erwähnt wurde. Dabei blieb es nicht – einiges gefiel mir nicht mehr. Ich konnte mir auch nicht verkneifen, etwas über Secondlife – und dass man dort auch chatten kann – zu schreiben.
Als nächstes kam die footer.php (ganz unten) dran. Dann die Blogroll. Die Links zu „Neukölln“ habe ich rausgenommen, weil mich das allgemeine Gegendere dort nervte. Ich habe dort alle Blogs hineingenommen, die ich pflege. Die URLs weiß ich zwar auswendig, aber so ist es bequemer.
Habe ich jetzt etwas vergessen?
Leer
Meine Schwester und ich haben am letzten Februar die Wohnung meiner Eltern an den Vermieter übergeben. Damit geht eine Epoche für uns zu Ende. So viele Erinnerungen…. Was wird bleiben?
Das obere Foto ist vom 28.02.2025, das untere vom 24.12.2003.
Dämliches Pack, reloaded

Wenn ich das richtig verstehe, fordert mich die Großbourgeoisie auf, die so genannte „Linke“ nicht mehr zu beschimpfen?
You are out, we are out
Sorry für den Schwefelgeruch (Breitbart, Truth Social), aber das war das erste Original der netten Unterhaltung zwischen Trump, Vance und Selenskyj, das ich fand.
“You’re either gonna make a deal, or we’re out. And if we’re out, you’ll fight out.”
Klare Ansagen, die Selenskyj so nicht gewohnt ist. Vielleicht sollte ihn unsere Noch-Außenministerin einfach mal umarmen, ganz gleich, was die Wähler denken?
„Trump accused the Ukrainian president of ‚gambling with World War III‘ in a heated confrontation involving US Vice President JD Vance“, titelt die Jerusalem Post. (Nein, ich lese keine deutschen Zeitungen zum Thema – da weiß ich schon vorher, was die im Schießschartenmodus dazu sagen.)
Sehr klar übrigens die Qualitätsboulevardmedien: „Trump schmeißt Selenskyj raus“.
Unter Arbeitskraftgebenden

So sieht das aus, wenn man drei Tage lang um 3:20 Uhr aufstehen muss und 12-Stunden-Schichten hat.
Ferat Koçak, revisited
Die Qualitätsboulevardmedien berichten über das Neuköllner Café Hamsho: „Es ist ein verstörendes Video, das mitten in einem arabischen Café in Berlin spielt: Auf einem Flachbildschirm an der Wand ist der Sprecher der Al-Kassam-Brigaden der Hamas, Abu Obeida (40), zu sehen. Seiner Hass-Ansprache lauschen ehrfürchtig zahlreiche Männer, die gedrängt an den Tischen des Lokals sitzen.“ – „Gegenüber des Cafés hängt ein Wahlplakat des Neuköllner Linken-Kandidaten Ferat Koçak (45), der den Wahlbezirk bei den Bundestagswahlen überraschend gewann. Koçak hatte propalästinensische Positionen vertreten, Demos mitorganisiert.“
„Gegenüber“ – nicht „im“. Just saying.
Offener Brief an den Neuköllner Genossen Ferat Koçak
Lieber Genosse Ferat Koçak!
Vermutlich interessiert es niemanden bei der „Linken“, warum ehemalige Stammwähler sie nicht mehr wählen können. Jetzt aber kann man das auch an Deiner Person festmachen. Wenn mich – den alle meine Freunde einen „Marxisten“ nennen – jemand fragte, würde ich antworten: Ich wähle keine völkischen Antisemiten.
Warum Antisemiten? Wer Israel das Recht abspricht, sich gegenüber Terroristen und feindlichen Nachbarstaaten mit Waffen zu verteidigen, akzeptiert die Vernichtung des jüdischen Staates. Das hat innerhalb der deutschen „Linken“ natürlich eine lange Tradition (vgl. Taz v. 5.10.2007), nicht nur seit 1976, als ein deutsch-palästinensisches Terrorkommando im ugandischen Entebbe die Insassen eines gekidnappten Flugzeugs in Juden und Nichtjuden selektierte (sic!).
Warum völkisch? Die Araber in Palästina sind genauso wenig ein Volk wie die im und nach dem 2. Weltkrieg aus Osteuropa vertriebenen Deutschen. Oder sind ehemalige Schlesier jetzt ein „Volk“? Wer Kriege beginnt und verliert wie die Araber, muss die Konsequenzen tragen. Oder sollten die Deutschen jetzt das Elsass oder Ostpreußen zurückfordern?
Übrigens nannte man in der DDR und auch in der westdeutschen Linken diejenigen, die die ehemaligen deutschen Ostgebiete zurückforderten, „Revanchisten“. Ich nenne auch alle so genannten „Palästinenser, die seit 1948 in Palästina (eine geografische Region) vertrieben wurden, Revanchisten, wenn sie Israel das Recht absprechen, die Gebiete, die in diversen Kriegen, die alle von den Arabern begonnen wurden, erobert wurden, zu behalten. Für mich gehören Samaria und Judäa zu Israel. Einen weiteren arabischen Staat in Palästina darf und wird es nicht geben.
Übrigens war der arabische Nationalismus schon im Ottomanischen Reich untrennbar damit verbunden, dass Juden aus Palästina vertrieben werden sollten. Das hat sich bis heute nicht geändert. Das Massaker von Hebron (1929) ist dafür ein Beispiel.
Alle meine Vorfahren stammen aus Wolhynien und Polen. Der Hof meines Urgroßvaters wurde 1955 von Polen enteignet (vgl. die Urkunde auf meinem Blog vom 30.01.2024). Gehöre ich jetzt zum „Volk der Westpreußen“? Meine Vorfahren saßen schon im 18. Jahrhundert im heutigen Polen – aber die Deutschen waren nicht in der Lage, in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben. Irgendwann ist Schluss. Das war hier das Ende des 2. Weltkriegs.
Ich habe mich immer als Erzlinker verstanden. Wie auch bei Dir, Genosse Koçak, kann man das aus der Biografie erklären, nicht aber durch die Lektüre kluger Bücher. Ich stamme aus einer Bergarbeiterfamilie die Ruhrgebiets, schon mein Ururgroßvater war Kumpel. Einer meiner Großvater war während der Zeit der Roten Ruhrarmee Kommunist, der andere war bekannt als Hitler-Gegner. Die Gestapo wollte ihn wenige Tage vor Kriegsende verhaften lassen, weil er russische Kriegsgefangenen mit Lebensmitteln versorgt hat, was verboten war. Er wäre erschossen worden, wenn nicht die US-Armee das Dorf befreit hätte. Meine Mutter (gab. 1925) war Augenzeugin.
Während meiner Zeit als Student in Berlin (West) war ich Maoist und habe alle „Klassiker“ des „Marxismus-Leninismus“ von vorn bis hinten, allein und kollektiv, studiert, bis es uns zu den Ohren rauskaum, auch Rosa Luxemburg, die bekanntlich etwas zu dem Thema Antisemitismus geschrieben hat. Niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, kann mich einen „Rechten“ nennen, zumal ich später acht Bücher über Neonazis in Deutschland geschrieben habe.
Ist Dir, Genosse Koçak, bekannt, dass die Sowjetunion die Gründung des Staates Israel unterstützt hat? Dass die damalige sozialistische Republik Tschechoslowakei Israel in dessen Unabhängigkeitskrieg mit Waffen versorgt hat? Man kann zur Geschichte Israels die Bücher Tom Segevs lesen, der alle Akten und Quellen aufgearbeitet hat.
In den 70-er Jahren waren die sozialistischen Kibbuzim in Israel für viele West-Linke attraktiv. Eine Freundin von mir hat damals sogar länger in einem Kibbuz gelebt. Israel ist nicht von religiösen Juden gegründet worden, sondern von säkularen zionistischen Juden, die meistens von den Traditionen der europäischen Arbeiterbewegung beeinflusst worden waren.
Die Kommunisten in Israel hatten damals die Illusion, zusammen mit Arabern leben zu können. Ein Irrtum, wie sich schnell herausstellte. Vielleicht ist Dir bekannt, dass es eine Kommunistische Partei Palästinas gab, die den „Zionismus als Bewegung der jüdischen Bourgeoisie, die mit dem britischen Imperialismus verbündet sei“, ansah. Und das angesichts der jüdischen Flüchtlinge vor den Pogromen in Russland (die erste Alija) und später vor der Shoah in Deutschland… Die Kommunisten machten alle politischen Volten der Sowjetunion mit; trotzdem wurden ihre Führer durch Stalin ermordet oder landeten im Gulag.
Antisemitismus ist leider in der „Linken“ in Deutschland nicht neu, sondern hat eine Tradition seit der Gründung der KPD. (Ich empfehle das Buch Olaf Kistenmachers: Arbeit und »jüdisches Kapital«. Antisemitische Aussagen in der KPD-Tageszeitung „Die Rote Fahne“ während der Weimarer Republik, erschienen 2016).
Ich bin also politisch heimatlos, wenn die so genannte „Linke“ in Deutschland weder eine Arbeiterpartei ist noch Israel unterstützt, wie es sich für einen aufrechten Menschen gehört. Die Genossin Wagenknecht hat eine vergleichbare Position, die ebenfalls Träger des „Palästinensertuchs“ anzieht.
By the way: Die „Linke“ möchte Netanjahu verhaften lassen, wenn er nach Deutschland kommt? Seid Ihr noch bei Trost? Und in welches KZ möchtet Ihr ihn dann stecken? Oder ihn an die Hisbollah oder die Hamas ausliefern? Wer so etwas fordert, sollte mit einem Fallschirm über Gaza abgeworfen werden. Ich spendiere gern das Flugticket, würde aber vorher den Fallschirm durchlöchern.
Dis Diskussion wird natürlich dann interessanter, wenn man vor Ort ist. Om Oktober 2023, am Tag nach dem Beginn des Krieges, bin ich nach Israel gereist, weil ich dort meinen lang geplanten Jahresurlaub verbringen wollte. Es war interessant zu sehen, wie man in Israel angesichts des arabischen Terrors lebt. Direkt am Strand von Tel Aviv wurde über mir eine Rakete abgeschossen. Ich habe sogar ein Foto davon machen können. Ich wäre neugierig zu erfahren, wie es sich anfühlte, wenn man mit einem linken „Israelkritiker“ unter diesen Umständen diskutierte.
In diesem Sinne: Venceremos und #IstandwithIsrael!
Burkhard Schröder
Soeben versendet an info@feratkocak.de und cc an vorstand@die-linke-neukoelln.de
Kriminalinės subkultūros
Hier zitiert jemand mein Buch Rechte Kerle. Skinheads, Faschos, Hooligans (1992). Ich musste erst nachsehen. Die Sprache ist Litauisch. Wieso denke ich jetzt an Markus 6, Vers 4?
Pack
Der bürgerlichen Presse entnehme ich: Die Linkspartei nannte die Einladung von Merz hingegen eine „Katastrophe“ und warf dem CDU-Chef „Doppelmoral“ vor. Deutschland habe immer darauf bestanden, dass internationale Haftbefehle umgesetzt werden müssten, sagte Linken-Co-Chef Jan van Aken. „Wenn Wladimir Putin nach Deutschland kommt, dann muss dieser Haftbefehl umgesetzt werden. Das Gleiche gilt für Netanjahu.
Was für ein dämliches Pack.
תוֹדָה
Vielen Dank an den edlen Spender Jan M.!
Tschto delat? oder: Seien Sie tief einsichtig!

One might call it a profound grasp of political affairs, the kind that allows someone to predict the past with absolute certainty and the future with unwavering ambiguity. It’s the rare ability to spin complex issues into elegantly oversimplified narratives, all while maintaining the illusion of deep intellectual rigor. –s 750
„Das moderne sozialistische Bewusstsein kann nur erstehen auf Grund tiefer wissenschaftlicher Einsicht.“ (Quelle)
Bürger! Die Feindsender machen sich heute Gedanken darüber, wie die AfD in vier Jahren die Mehrheit erringen könne:
Die Stärke im Osten ist bekannt. Doch nun vollzieht sich auch im Westen ein Wandel, erste Achtungserfolge werden erzielt. Plötzlich erhält die AfD in früheren SPD-Hochburgen wie Gelsenkirchen und Kaiserslautern die meisten Zweitstimmen, auch wenn es für die Direktmandate (noch) nicht reicht. In vielen ländlichen Gemeinden oder in klassischen Industriestädten wie etwa Ludwigshafen stimmen die meisten Wähler für die AfD. Im Süden und Südwesten des Landes ist die AfD mittlerweile gefestigt die zweitstärkste Kraft und will langfristig die Union und die SPD ablösen.
Weil jemand im Publikum mäkelte: Die AfD ist eine „Arbeiterpartei“, weil die Arbeiter sie wählen, nicht weil sie in der Tradition der Arbeiterbewegung stünde. Das Proletariat wählt in Deutschland mehrheitlich weder die Sozialdemokratie noch die so genannte Linke. Das sagt weniger über die Arbeiterklasse aus, aber mehr über die ideologische Verwahrlosung der ehemaligen Parteien in der Tradition von Marx, Engels und Lasalle.
„Die SPD macht schon lange keine Politik mehr für Arbeiter, sondern für Migranten, Arbeitslose und sich selbst als wichtig empfindende, laute Minderheiten“, meint der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD. Wer sich mehr „für die Einführung von Gender-Klos“ interessiere als für „den bezahlbaren Wocheneinkauf oder günstige Tankpreise“, müsse sich über schlechte Wahlergebnisse nicht wundern. Ob in der Pfalz oder im Ruhrgebiet: „Die neue Arbeiterpartei ist die AfD“, meint auch Münzenmaier.
Solche Aussagen sind angesichts des Wirtschaftsprogramms der AfD natürlich absurd und Orwellsches Neusprech: Zu unserem Verständnis von Sozialer Marktwirtschaft gehört ein gedeihliches Zusammenwirken von Unternehmern und Beschäftigten. Sie sind keine Gegner, sondern kooperieren im Geiste der Sozialpartnerschaft, um betriebliche Ziele zu erreichen und Interessengegensätze ins Gleichgewicht zu bringen.gelbe Gewerkschaften zu fordern.
Kapital und Arbeit sind keine „Partner“, sondern haben antagonistische Interessen. Basta. (Ich weiß nicht, was ein AfD-Anhänger sagen würde, wenn man ihn fragte, wie die Höhe der Löhne bestimmt zustandekommt?)
„…dürfte es klar sein, dass der Wert der Arbeitskraft bestimmt ist durch den Wert der Lebensmittel, die zur Produktion, Entwicklung, Erhaltung und Verewigung der Arbeitskraft erheischt sind.. (…) Durch Kauf der Arbeitskraft des Arbeiters und Bezahlung ihres Werts hat der Kapitalist, wie jeder andre Käufer, das Recht erworben, die gekaufte Ware zu konsumieren oder zu nutzen. (Ouelle)
Versuche, diese Sätze von Karl Marx aus „Lohn, Preis und Profit“ einfacher und verständlicher auszudrücken: „Die Rate des Mehrwerts wird, wenn alle andern Umstände gleichbleiben, abhängen von der Proportion zwischen dem zur Reproduktion des Werts der Arbeitskraft notwendigen Teil des Arbeitstags und der für den Kapitalisten verrichteten Mehrarbeitszeit oder Mehrarbeit. Sie wird daher abhängen von dem Verhältnis, worin der Arbeitstag über die Zeitspanne hinaus verlängert ist, in der der Arbeiter durch seine Arbeit nur den Wert seiner Arbeitskraft reproduzieren oder seinen Arbeitslohn ersetzen würde.“:
ChatGPT: Die Höhe des Mehrwerts (also der Gewinn des Kapitalisten aus der Arbeit des Arbeiters) hängt davon ab, wie der Arbeitstag aufgeteilt ist. Ein Teil des Tages wird dafür genutzt, den eigenen Lohn zu erwirtschaften – das ist die Zeit, in der der Arbeiter den Wert seiner Arbeitskraft „zurückverdient“. Alles, was er darüber hinaus arbeitet, nennt Marx „Mehrarbeit“ – diese Zeit schafft zusätzlichen Wert, den der Kapitalist als Profit einbehält. Je länger der Arbeiter also über die notwendige Zeit hinaus arbeitet, desto größer ist der Mehrwert für den Kapitalisten.
Zur „wissenschaftlicher Einsicht“ gehört, dass die Höhe der Löhne durch den Klassenkampf bestimmt wird und durch nichts anderes. Puls und Atmung noch normal, AFD-Anhänger?
Unser Feindsender weiter: „Gleichzeitig wächst in der Partei auch die Angst vor der neuen Mega-Fraktion. Die AfD hat jetzt schon Probleme, vernünftiges Personal zu finden.“ Vielleicht sollten sie mal bei denen nachfragen, die aus dem internationalen Recht kommen oder in Callcentern gearbeitet haben?
Die klitzekleine Wahlanalyse
Das war ein interessantes Wahlergebnis, das der marxistischen Analyse bedarf, da man sehen kann, wohin der Hase läuft welchen Trend es langfristig gibt. In der Nacht dachte ich noch, dass ein Ergebnis mit dem höchsten Unterhaltungswert zu erwarten sei: Alle Kleinparteien im Bundestag, und die CDU hätte u.a. mit den Grünen koalieren müssen. So aber ist es exakt so ausgegangen, wie ich es vermutet hatte.
Spannend und auch ein bisschen überraschend sind aber die Details. Es gibt wohl kein Land auf der Welt, in dem die politische Präferenz so eindeutig geografisch festgelegt ist. Die AfD ist nicht nur eine Arbeiterpartei, sondern auch die des Beitrittsgebiets. Wenn 37 Prozent der Arbeiter die AfD wählten und gleichzeitig die Blauen überall im Osten gewinnen: Bedeutet das, dass es in den neuen Bundesländern mehr klassische Proletarier gibt als im Westen? Bestimmt nicht – es ist komplizierter.
Man findet dazu auch kaum aussagekräftige Quellen, weil die Statistik natürlich entweder Erwerbstätige nennt oder das alberne Wort „Arbeitnehmer“ und damit den Unterschied zwischen Arbeitern und Angestellten nicht berücksichtigt. Der ist aber wichtig.

Source: welt.de
Eine Volkspartei im klassischen Sinn ist eine Partei, die verschiedene soziale Klassen oder Milieus vereint, obwohl die zum Teil unterschiedliche ökonomische Interessen vertreten. Nach dieser Definition sind nur die CDU und die AfD Volksparteien.
Die CDU vertritt die klassische Großbourgeoisie, die aber zahlenmäßig irrelevant ist, das platte, in Bayern katholische Land, und Teile des alten Kleinbürgertums sowie aus Tradition nicht erwerbstätige Rentner. Das Letztere teilte sie sich mit der FDP (Apotheker, Hoteliers, Handwerker und andere Selbständige usw.)
Die Grünen vertreten ausschließlich das wohlhabende städtische „Bürgertum“, sind also eine rechte Partei, da sie keinerlei gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen mit dem Industrieproletariat haben.
Die SPD ist mittlerweile eine Lobby-Partei der städtischen Angestellten, nicht aber eine der klassischen Arbeiter.
ChatGPT: Die Forschung und Wahlforschung der letzten Jahre zeigt, dass sich das Wählerprofil der SPD im Laufe der Jahrzehnte – bedingt durch den Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft – verändert hat. Historisch galt die SPD als Partei der klassischen Arbeiter, also der Industriearbeiter und manuellen Beschäftigten. In den letzten Jahren haben sich aber vermehrt urbane, gut ausgebildete und dienstleistungsorientierte Wähler, häufig aus den sogenannten „modernen“ oder auch „postmateriellen“ Milieus, zu ihren Kernwählern entwickelt.
Untersuchungen (zum Beispiel aus dem Rahmen der Sinus-Milieus‑Analysen und Studien der Bertelsmann Stiftung) legen nahe, dass die SPD in jüngerer Zeit vor allem in urbanen Regionen und Ballungszentren bei Wählergruppen stark ist, die:
Bildungsaffin und urban geprägt sind: Viele Angestellte, Akademiker und Personen aus dem Dienstleistungssektor – also solche, die in modernen, oft städtischen sozialen Milieus verortet werden – neigen dazu, die SPD zu wählen.
Moderne „Arbeiter“- und Mittelstandsmilieus: Auch Teile der traditionell arbeitenden Bevölkerung, die sich in einem Wandel hin zu moderneren Arbeits- und Lebensformen befinden, unterstützen die SPD. Dabei handelt es sich häufig um Wähler, die einerseits noch historische Wurzeln im industriellen Umfeld haben, sich aber zugleich mit den Herausforderungen einer Dienstleistungsgesellschaft identifizieren. (Für letzteres ist insbesondere das Ruhrgebiet repräsentativ.)
Die AfD vertritt im Osten auch die, die im Westen die SPD und die FDP wählen. Es scheint also so zu sein, dass die Klassenlage im Westen und im Osten jeweils zu unterschiedlichem Wahlverhalten führt. Das erinnert mich an die Elemente von „langer Dauer“ (Longue durée), ein Begriff, der durch die französische Historiker-Schule Annales geprägt wurde. Beispiel: Warum ist das Wahlverhalten in Franken (protestantisch) und Bayern (katholisch) seit einem Jahrhundert gleich, obwohl die Bevölkerung vor allem nach dem 2. Weltkrieg kräftig durchgemischt wurde? (Die Protestanten wählten früher und öfter die Nationalsozialisten als die Katholiken.)
Ein Element der „Longue durée“ scheint auch im Beitrittsgebiet vorzuliegen, da die Geografie offenbar die Klassenlage „überschreibt“. Die Nachgeborenen im Osten haben größtenteils mit der DDR gar nichts mehr zu tun, genau so wenig wie junge Leute im Ruhrpott mit dem Bergbau; dennoch identifizieren sie sich jeweils teilweise damit oder mit dem, was das Milieu ausmacht.

Den Schwefelgeruch von NIUS einfach ignorieren!
Wie kann man den Überraschungserfolg der Linken erklären? Für mich ist der Trend klar: Die „Linken“ lösen die „Grünen“ bei den jungen Wählern (die aber kein Milieu sind) und bei den deklassierten Mittelschichten in den Städte ab oder denen, die den sozialen Abstieg fürchten. Die „Linke“ ist keine Arbeiterpartei mehr und sollte sich auf deren Traditionen auch gar nicht berufen. Das haben Wagenknecht und ihre Partei BSW richtig erkannt, aber man kann nicht einfach von einem Milieu in das andere springen, vor allem wenn man gar nicht weiß, wo das sein soll und wer.
Das grüne Milieu wird ökonomisch zerrieben zwischen dem dort erfolgreichen Klein- und mittlerem Bürgertum, das weiterhin die Kernwählerschaft ausmacht, deren Zentralorgan die „Taz“ ist und das Luisa Neubauer (Protestantin!) repräsentiert, und der Mehrheit, der das Schicksal der Arbeiter droht – sie haben also nichts als ihre Arbeitskraft, auch wenn sie in einem „klimaneutralen“ Start-up schuften, wo man Gewerkschaft noch nicht einmal buchstabieren kann. Von „klimaneutral“ und „ökologisch“ kriegt man nichts zu essen und kann auch die Preise im Öko-Laden nicht bezahlen.
Wenn die Wagenknechte bei der nächsten Bundestagswahl nicht signifikant über fünf Prozent kommen, war es das. Die Wagenknecht ist zu clever, um sich als Führerin einer Politsekte – wie Jutta Ditfurth – langfristig lächerlich zu machen.
Auch wie es jetzt weitergeht, ist vorhersehbar. Die zukünftige große Koalition wird keines der Probleme, die die Leute bewegt, auch nur ansatzweise lösen können. Zur Not werden sie sich gegenseitig blockieren und gegenseitig die Schuld daran geben. Mit der SPD wird es angeblich keine Grenzschließungen geben. Das wird noch lustig, also auf irgendetwas Halbgares hinauslaufen, auf keinen Fall aber etwas Vernünftiges.
By the way: In Sachsen kommt die AfD auf mehr als 50 Prozent.
By the way II: Was wir von den „Linken“ zu erwarten haben, ist auch klar. (Ich habe den natürlich nicht gewählt.)
Froh zu sein bedarf es wenig

Der staatsbürgerlichen Pflicht wurde wohl gelaunt Genüge getan.
[ˈfaɪ̯ksn̩] oder heimliche Fürze zur Weltlage
Das Verb feixen ist eine Verbalableitung von Feix (angehender Student, Fuchs). Weil die Endung ks oder x bei Personenbezeichnungen in der Studentensprache häufig war, ist es wahrscheinlich, dass der Begriff dort geprägt worden ist. Feix stellt vermutlich eine Umbildung aus Feits (Neuling) dar, was sich auf Feist (heimlicher Furz und der Verursacher desselben) zurückführen lässt.

His words were like verbal poison, spreading negativity everywhere, wobei nicht klar ist, ob Beuster oder Vance gemeint ist – das weiß nur die Künstliche Intelligenz.
Lauschen wir andächtig einer Pressemeldung einem Blogeintrag des DJV, den man eigentlich als „so genannten Journalistenverband“ bezeichnen müsste: Auf der Münchener Sicherheitskonferenz verkündete US-Vizepräsident J. D. Vance am Sonntag: „Wenn Menschen ihre Meinung äußern und man dafür bestraft wird, dann wird die Trump-Regierung genau das Gegenteil tun“ Damit lobte Vance die vermeintliche Redefreiheit in den USA im Verhältnis zur angeblich fehlenden Meinungsfreiheit in Europa. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster kommentiert: „Das verbale Gift, das Vance in München versucht zu streuen, müssen wir erkennen und benennen. Wir dürfen es nicht dazu kommen lassen, dass dieses Narrativ in Deutschland verfängt.“
Das ist mit Abstand die albernste und schlimmste Pressemeldung oder was auch immer das sein soll, die ich jemals gelesen habe. (Anmerkung: Ich bin zwar im DJV, wofür man sich schon fast entschuldigen muss, aber im Landesverband Berlin. Im Bundesverband sind die jeweiligen Landesverbände Mitglieder, nicht aber Einzelpersonen.) Ein Journalistenverband, der behauptet, in Deutschland gäbe es so viel Redefreiheit wie in den USA? Wie bekloppt ist das denn? Vielleicht sollte ich mal den Wikipedia-Eintrag zu Beuster umschreiben…
„Vermeintliche Redefreiheit“ in den USA. Was ist am „First Amendment“ vermeintlich?
Der 1. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika (englisch First Amendment) ist Bestandteil des als Bill of Rights bezeichneten Grundrechtekatalogs der Verfassung der Vereinigten Staaten. Der 1791 verabschiedete Artikel verbietet dem Kongress, Gesetze zu verabschieden, die die Redefreiheit, Religionsfreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit oder das Petitionsrecht einschränken.
Welches „Narrativ“ ist gemeint mit diesem „verbalen Gift“? Der Quatsch ist so cringe, dass man ihn nicht weiter breittreten sollte.
Zur Zeit gibt es genug Anlässe, feixend vor dem Monitor zu sitzen. Die haben alle den Schuss nicht richtig gehört. Man bekommt den Eindruck, dass die deutsche Journaille immer noch Kamala Harris hinterhertrauert, die sie sich so sehnlichst unisono herbeigewünscht haben. Und jetzt sitzen sie mit offenem Mund da und wissen nicht, was sie tun sollen.

Zum Fremdschämen! An Israels Stelle würde ich sie nicht mehr ins Land lassen. Wer Babymörder und deren Sympathisanten finanziell alimentiert, hat jede Glaubwürdigkeit verloren. Nur die Qualitätsboulevardmedien bleiben stabil.
Dürfte man in Deutschland sagen, dass Wolodymyr Selenskyj die Schuld dafür trage, dass der russische Angriffskrieg gegen dessen Land andauerte? Das würde niemand sich trauen zu schreiben, obwohl diese Meinung durchaus vernünftig ist. Sie passt aber nicht in die Schießscharte des Meinungs-Mainstreams. Man muss sie nicht teilen, aber aussprechen dürfen.
By the way: Sollte man Leute, die öffentlich am Endsieg der Ukraine zweifeln, nicht bei einer Meldestelle wegen Verbreitung defätistischen Gedankenguts anzeigen?
Hillbilly-Elegie
Einen besseren Beweis für die Ausführungen von Vance, dass Europa ein Zensurproblem hat, könnte man nicht liefern. Mal sehen, ob die Autoren, die bei dem Verlag veröffentlichen, sich irgendwie dazu äußern. Vermutlich aber nicht. Dort wird eh Gendersprache gesprochen. Was will man da erwarten?!
Habe ich gerade bei der Großbourgeoisie gekauft.
Tore zur Hölle
„US-Präsident Trump zu seinen Beratern in einer ersten Reaktion auf die Rückgabe der entführten Leichen: „Ich will den Gazastreifen ausgelöscht sehen, ich will nicht einmal ein einziges Gebäude stehen sehen.“ Dies gemäß israelischen Quellen, darunter Kanal 14.“
„Eine hochrangige politische Quelle: „Es wird keine Phase B im Waffenstillstandsabkommen geben – wir werden ein beispielloses Feuer auf den Gazastreifen eröffnen“. Dieselbe Quelle erklärte, dass es lediglich den Versuch geben wird, die erste Phase zu verlängern, um so viele Geiseln wie möglich lebend zurückzubringen. Israel beabsichtigt den Geiseldeal zu stoppen und anschließend „die Tore der Hölle“ über den Gazastreifen zu öffnen. „Der Krieg wird in einem Ausmaß fortgesetzt werden, wie es der Nahe Osten noch nie gesehen hat“, so die Quelle.“































