Was fehlt, was ist neu, unter Mundabwischenden und Lünschermannsweg

reichsstrasse

Es begab sich aber, dass ich wieder auf der Reichsstrasse 1, zu meinen Lebzeiten also known as Bundesstrasse 1, zur Zeit des Frühfeudalismus als Hellweg, noch früher als via regia, nach Westen radelte. Def gut ausgebaute Radweg ist dem Publikum schon spätestens sei dem letzten Jahr bekannt. Was jetzt folgt, auch. (Wer sich beginnt zu langweilen, sollte sich testen statt hier herumzulesen – mein Ergebnis ist 44. Oder amüsiert euch über das Gejammere der Medien.)

reichsstrasse

Was mir in Berlin fehlt, sind die Aussichten über sanfte, begrünte Hügel, mit vielen Bäumen und einer abwechslungsreichen Mixtur aus Feldern, Wiesen und Wäldern. Leut Google war ich auf der Chaussee (so haben wir den Hellweg als Kinder genannt) – der Verlängerung der Provinzialstrasse, aber mein Foto ist natürlich besser.

Nordstrasse Holzwickede

Und nun zu uns, Holzwickede! Warum ist der westliche Radweg der Nordstrasse eigentlich gesperrt, obwohl da nichts kaputt zu sein scheint? Oder ist nur die Berliner Seuche, überall rot-weiße Plastikabsperrgitter hinzupflanzen, obwohl dahinter nie die schuftende Bauarbeiterklasse zu sehen ist, in den Ruhrpott geschwappt?

Nordstrasse Holzwickede

Lustig: Die Neuapostolische Kirche, in der ich als Kind mindestens fünf Mal in der Woche war und die mangels Verehrer höherer Wesen dieser speziellen Sorte schon vor einigen Jahren aufgegeben wurde, gehört jetzt den Buddhisten. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas in Holzwickede gibt. Es würde mich schon interessieren, ob die vorher eine Art Exorzismus betrieben haben, um die christlichen Geister zu vertreiben. (Eine Frage ans Ordnungsamt: Wieso dürfen Buddhisten elektische Leitungen wie Lichterketten außen an den Mauern aufhängen, sodass einem als Hobby-Elektriker die Haare zu Berge stehen?)

Nordstrasse Holzwickede

Vor meinem Geburtshaus machte ich wie gewohnt eine kleine Pause, war aber leicht indigniert, da mir die paternalistische Attitüde, jeden Furz normgerecht vorschreiben zu wollen, nicht behagt: Atmen sie regelmäßig, vergessen sie nicht zu kacken, und wischen sie sich mit der Serviette neben ihrem Kuchen nicht den Arsch, sondern Mund ab! Eine Serviette gibt mir keine Anweisungen, was ich zu tun habe!

HolzwickedeHolzwickede

Falls ich nicht mehr wüsste, wann ich geboren bin, könnte ich im Rathaus Holzwickede fragen. Im Kirchenbuch der Evangelischen Kirche ist noch mein Vater verzeichnet, obwohl der noch als Kind zwangsweise in die Sekte wechselte.

Lünschermannsweg HolzwickedeQuellenstrasse Holzwickede

Die ortskundigen Leser warten selbstredend voller Spannung auf den Lünschermannsweg (bei Google komme ich jetzt an dritter Stelle) bzw. die Quellenstrasse. Ich war natürlich ausgerüstet für das obligatorische Selfie.

Ich zitiere mich selbst (13.05.2024): Wieso fotografiere ich eigentlich immer dasselbe Motiv – wie hier (Oktober 2017), hier (Juli 2012) und hier (März 2012) und hier (November 2011) und hier (Juli 2011)?

Lüünschermannsweg HolzwickedeLünschermannsweg Holzwickede

Ich hätte da noch eine Frage an die hier mitlesenden Landwirte und andere Bauern. Was wurde da gepflanzt? Kartoffeln sind es nicht, Mais ist es auch nicht. Vielleicht Hafer?

Lünschermannsweg Holzwickede

Außerdem verstehe ich nicht, wie man mit einem Pflug so gerade Furchen ziehen kann, als hätte jemand mit einem kilometerlangen Lineal danebengestanden?! Oder ist das schon künstliche Agrarintelligenz?

hixterwald Holzwickedehixterwald Holzwickedehixterwald Holzwickede

Den Hixterwald mit den Rinnsalen, die ein paar hundert Meter weiter unten die Emscherquelle bilden, kennt hier mittlerweile jeder. Auch hier wiederholen wir gemeinsam: Wir reden über das Siepensystem des Selbachs (Link korrigiert).

Ich kann mich noch daran erinnern, dass mein Opa bei den Spaziergängen mit mir im Hixterwald erzählte, die großen Löcher, die man überall sieht (vgl. Foto in der Mitte), seien Bombenkrater. Das war natürlich Unfug. Er wusste es nicht besser. Aber ChatGPT weiß es:

Ja, im Ruhrgebiet gibt es einen speziellen Begriff für solche Löcher oder Krater in Wäldern, die durch den frühen, meist oberflächennahen Abbau von Kohle entstanden sind:

Eine Pinge (Plural: Pingen) ist ein trichterförmiger, meist abgesackter oder eingestürzter Bereich des Bodens, der durch alten Bergbau verursacht wurde – oft durch sogenannten „Pingenbau“ oder durch Einsturz alter Stollen. Im Ruhrgebiet und anderen Bergbauregionen Deutschlands finden sich solche Pingen häufig in Wäldern, an Böschungen oder auf Brachflächen, wo im 18. oder 19. Jahrhundert Kohleflöze nahe der Erdoberfläche durch kleinen Schachtbau oder Handarbeit abgebaut wurden.

Merkmale von Pingen: oft muldenförmig oder trichterartig, heute meist bewachsen, wirken wie kleine Senken oder Kuhlen, manchmal in Reihen oder Gruppen auftretend.

Umgangssprachlich werden sie in manchen Gegenden auch „Kuhlen“, „Schlote“ oder einfach „alte Schächte“ genannt, aber „Pinge“ ist der korrekte fachliche Begriff. Wenn du z. B. durch einen Wald bei Essen, Bochum oder Dortmund [der Hixterwald liegt größtenteils in Dortmund-Sölderholz] gehst und solche Kuhlen siehst, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Pingen des Altbergbaus. Viele dieser Stellen sind heute als bergbauliche Relikte unter Schutz gestellt oder mit Warnschildern versehen, da sie nach wie vor absacken können.

Ich wollte natürlich mein komplettes Pflichtprogramm abspulen und radelte noch zum Kellerkopf. Das Kriegerdenkmal ließ ich aus und genoss stattdessen wieder die Aussicht ins Tal der Ruhr.

kellerkopf

Ich wollte das alles schon gestern posten, aber ich befleißigte mich nach meiner Rückkehr im Don Camillo zusammen mit meinem Schuldfreund Harald, mit dem ich die meisten politischen Ansichten teile, der Todsünde der Völlerei und Trinkerei. Die Speisen waren wie immer großartig lecker. Ich habe so viel Geld verballert wie manche Leute am Tag verdienen. Das musste mal gesagt werden, weil ich zwar arm, aber (noch) privilegiert bin.

Züricher Geschnetzeltes

ChatGPT: Mögliche legale Tätigkeiten mit etwa 60 € Tagesverdienst:
🧹 Mini-Jobs / Geringfügige Beschäftigung
Reinigungskräfte (Teilzeit, z. B. 4–5 Stunden am Tag)
Zeitungsausträger
Küchenhilfen / Spülkräfte
Lagerhelfer oder Kommissionierer (z. B. 4 Stunden pro Tag)
Verkäufer/in auf 450-€-Basis (bzw. 538 € seit 2024)

Wisst ihr Bescheid.

image_pdfimage_print

Venus de‘ Medici

Venus de' Medici

Ich darf das nackte Weiber liebende kulturaffine Publikum auf eine Vorfall hinweisen, bei dem ich ursprünglich annahm, es handele sich um Satire. Die bürgerliche Presse berichtet: „Die „Venus Medici“ ist ein Klassiker, das Original der Statue steht in den Uffizien in Florenz. Für Berliner Verhältnisse jedoch ist das Kunstwerk offenbar zu anstößig: Nach einem Hinweis der Gleichstellungsbeauftragten wurde die Bronzestatue aus einem Bundesamt entfernt.“

RA Steinheifel twittert (wie heißt das jetzt: Xtet?): „Wie wäre es, wenn man stattdessen die Skulptur zurückbringt und die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesamtes für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen entlässt und ihr Amt komplett auflöst?“

Der Skandel ist doch nicht, dass eine Beauftragte für Prüderie, Bilderstürmerei und vermutlich auch Gendersprache dummes Zeug von sich gibt, sondern dass sofort nachgegeben wird. Was sind denn das für unterwürfige und opportunistische Hampelmänner da im „Bundesamtfür zentrale Dienste und offene Vermögensfragen“ (aka Bundesausgleichsamt)? Oder sind die alle dort zum islam übergetreten?

image_pdfimage_print

Let the Process Begin

Trump

Wird aber nicht funktionieren.

„Ukraine will never withdraw troops from its territory and will not give in to Russia’s ultimatums — Zelensky“ schreiben russische Qualitätsmedien.

image_pdfimage_print

Charming little ruhrpöttische Town, noch mal revisited

Bielefeld

Urlaub heißt: Man fährt irgendwo hin oder auch nicht. Ich wählte die erste Option, nach dem Motto „Charming little ruhrpöttische Town, noch mal revisited“. Ein Woche chillen, obwohl ich mir ein straffes Programm vorgenommen habe, vom dem ich noch etwas weglassen muss.

Bahn

Übrigens, Deutsche Bahn: Ihr wisst schon, dass japanische Lokführer bei einer Minute Verspätung Harakiri begehen oder sich zumindest so tief entschuldigend vor den Fahrgästen verneigen, dass ihre Zunge den blitzsauberen Bahnhofsfußboden berühren? „The great inconvenience we placed upon our customers was truly inexcusable“ – soll ich euch das übersetzen?

Ich musste zum Glück nur einmal in eine Regionalbahn umsteigen, die alle naselang fährt und auch pünklich ist. Zum Ausgleich macht der Lokführer – und nicht irgendeine KI! – in verständlichem Deutsch informative und höfliche Ansagen. Das Internet war wie gewohnt auf Akustikkoppler-Niveau, so dass ich es irgendwann ausschaltete zugunsten mobiler Daten. Einige Klos waren gesperrt, und die Bordküche hatte keine warmen Speisen. Aber wir sind ja auch nicht im volkschinesischen Eisenbahn-Kommunismus.

dortmund

Dortmund war schon immer keine architektonische Perle, aber jetzt kommen zur Verhässlichung nochj Hidschabs dazu. Muss ich nicht haben. Das Logo der Union-Brauerei überragt immer noch die Hausdächer und erinnert an Zechen, Schlote, Kneipen, Bier und Korn wie die legendären Plaste und Elaste aus Schkopau an den real gar nicht existierenden Sozialismus.

Unna

Ich habe auch das obligatorische Selfie mit der Marktcam gemacht und mich ortsüblich verpflegt.

unna

Morgen bin ich mit dem Elektroradl hier und dort.

unna

image_pdfimage_print

Plan G

Wagenknecht

Ich wollte das Publikum eigentlich nicht schon wieder mit diesem Thema belästigen. Aber ich versteh’s nicht: Warum nimmt nicht jemand mal die Genossin Wagenknecht zur Brust und erklärt ihr, was für einen völkischen Quark sie da verzapft, wenn nicht sogar antisemitischen Bullshit?

Was würde passieren, wenn Israel keine Waffen mehr kaufen könnte? Das kann man sich doch angesichts des Geisteszustands der meisten dortigen Araber vorstellen. Das nimmt die Wagenknecht also billigend in Kauf. Ich fass es nicht….

nd

Der Autor im „Neuen Deutschland“ Raul Zelik ist ausnahmsweise, wie bei diesem Thema sonst üblich, kein Quotenjude, beruft sich aber auf Jüdische Diaspora-Organisationen, womit das geklärt ist. „Und zweitens sind in dieser Frage auch Palästinenser Betroffene. (…) Worüber nicht gesprochen werden soll, sind die völkerrechtswidrigen Vertreibungspläne in Gaza und die Urteile der internationalen Justiz. Die nämlich schreiben verpflichtend vor, jede Kooperation mit israelischen Institutionen einzustellen, die an der Besatzungspolitik beteiligt sind“. Mehr muss man gar nicht wissen.

Natürlich darf jeder Israel kritisieren. Das mache ich auch, wenn mir jemand erzählen will, irgendwelche „Rechte“ gäbe es, weil das in frommen Büchern stehe. Da zitiere ich dann ganz schnell Israel Finkelstein: Alles Fake News.

gaza

Ich begrüße den Plan der „US-Aministration“ (was nur aus dem Englischen rückübersetzt ist, weil man das deutsche Work „Verwaltung“ nicht mehr kennt). Es gibt nur ein Problem – laut Israel heute: „Ausländische Organisationen haben kürzlich im Gazastreifen eine umfassende Umfrage durchgeführt, in der es um die Frage ging, ob die Bewohner des Gebiets bereit wären, den Gazastreifen zu verlassen, so N12. (…)

Laut der Umfrage wollen 50 % der Palästinenser des Gazastreifens nach dem Ende des Krieges verlassen. 80 % von ihnen gaben an, dass sie tatsächlich aktiv Schritte unternehmen wollen, um den Gazastreifen zu verlassen. 66 % der Befragten glauben, dass der sogenannte „Trump-Plan“, der einen Wegzug von Bewohnern aus dem Gazastreifen vorsieht, tatsächlich umgesetzt werden wird.

57 % derjenigen, die ausreisen möchten, nannten als Hauptgrund mangelnde persönliche Sicherheit.
36 % begründeten ihren Wunsch mit Arbeits- und Wirtschaftsgründen, und nur 4 % gaben Flucht vor Armut und Hunger als Hauptmotiv an. (…)

Bevorzugtes Auswanderungsziel der Gaza-Bewohner ist Europa, 73 % der Ausreisewilligen möchten in ein europäisches Land auswandern.“

Welches könnte das wohl sein? Wir schaffen das!

Gaza
Credits: The Times und The Sunday Times via Telegram-Kanal „Israel Syrien Jemen Iran“

image_pdfimage_print

Pharia [Update]

Pharia

Man ist für Lob empfänglich. Ein Rollenspieler war von der „griechischen Insel“ Pharia, die ich für einen bestimmten Plot in Secondlife gebaut habe, so begeistert, dass er (oder sie) gleich sehr hübsche Fotos gemacht und hochgeladen hat. Ich muss noch herausfinden, wie man Screenshots macht, die nur den Fokus scharf zeigen und den Rest unschärfer. Das geht mit guten Kameras ja auch. #gamedesigner

[Update] [07:24] XXX: great pix
[07:25] XXX: question: How do I get only the focus to be sharp in screenshots and the background to be blurred? For me, everything is always equally sharp.
[07:30] Ganima: it’s the depth of field, if you are using firestorm you can find it in the Dof/Glow tab of the phototools [Menu: World / Photo and Video / Photo Tools / Doc/Glow / enable Dept of field / Dept of Field focus follows pointer]
[07:32] Ganima: also, using the „center focus“ filter sharpen only the center of the screenshot
[07:33] Ganima: with this filter you get the center sharp and the border blurry without even activating the depth of field
[07:47] Ganima: good, this filter is nice when you don’t wanna spent hours to tweak the camera focus with the depth of field ^^

image_pdfimage_print

Exodus

Telegram-Kanal „Israel Syrien Jemen Iran“: „Trump beschließt, Araber aus Gaza nach Libyen zu schicken“.

„Die Vereinigten Staaten verhandeln über die dauerhafte Umsiedlung einer Million palästinensischer Araber aus dem Gazastreifen nach Libyen, berichtet NBC unter Berufung auf informierte Quellen. Es wird behauptet, dass die libysche Regierung im Austausch für die Aufnahme der Palästinenser Zugriff auf Milliarden von Dollar erhält, die in amerikanischen Banken eingefroren sind.

Aus dem Bericht geht allerdings nicht hervor, mit welcher libyschen Regierung verhandelt wird. Libyen ist seit dem Sturz des Regimes von Muammar Gaddafi im Jahr 2011 instabil. Das Land ist weiterhin zweigeteilt: Im Westen steht die Regierung unter Abdul Hamid Dbeibah, im Osten regiert Marschall Khalifa Haftar.

Libyen erstreckt sich über ein riesiges Gebiet von etwa 1,8 Millionen Quadratkilometern und hat etwas mehr als sieben Millionen Einwohner. Zum Vergleich: Das benachbarte Ägypten hat eine Fläche von 1 Million Quadratkilometern und dort leben mehr als 100 Millionen Menschen.“

image_pdfimage_print

Niña Tojolabal

Niña Tojolaba

San Christobal [Cristóbal de las Casas], 29.10.81
Ihr Lieben,
Nach 5 Wochen Mexico sind wir jetzt im Süden angelangt, werden aber durch schwere Regenfälle aufgehalten. Dafür haben wir aber auch ein extrem billiges Hotel mit türkischem Bad. Gestern hat es 7 Stunden gegossen, sodaß man nicht mehr über die Straße gehen konnte, weil das Wasser ca. 40cm hoch in Bächen durch die Stadt floß. Aber wir haben auch schon viel Sonne gehabt. In ein paar Tagen werden wir, wenn die Straße noch existiert, wieder auf Meereshöhe sein, wo das Wetter wieder ganz anders ist. Christobal [Cristóbal] liegt über 2000m hoch. Hier im Bundesstaat Chiapas leben über 150000 Indianer, die teilweise noch ihre alten Sprachen sprechen. Herzliche Grüße

Das Foto auf der Postkarte ist von José Ángel Rodríguez, gedruckt von Litográfica Turmex, S.A. de C.V.

„Niña [Mädchen] Tojolabal

(Die Briefmarke fehlt, weil ich die Postkarte in einem Briefumschlag verschickt hatte.)

postkarte

image_pdfimage_print

What can we do now

avatar

Manche Avatare haben schon einen schrägen Geschmack…

image_pdfimage_print

Nachtschicht

Bebelplatz

Ich muss mich erst einmal von den vier 12-Stunden-Nachtschichten erholen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich jetzt bis Anfang Juni Urlaub habe?

Ich musste heute zudem ein wenig stundenlang herumfummeln und -konfigurieren, weil mir der älteste und unwichtigste Rechner verreckt ist. Man hat ja auch sonst nichts zu tun.

image_pdfimage_print

Hermannplatz, revisited

Hermannplatz

Berlin, Hermannplatz, zur gleichen Zeit wie das Foto von vor ein paar Tagen. Das fachkundige Publikum meinte, es seien eher die 70-er als die 80-er. Da man mein eigenes Taxischild im Rückspiegel sehen kann und ich erst seit 1977 Taxi gefahren bin, ist das Foto Ende der 70-er oder Anfang der 80-er entstanden: Das Bild ist ein eingescanntes Dia, und die Kamera hatte ich mir – falls ich mich richtig erinnere – erst vor der Südamerika-Reise 1979/80 gekauft.

image_pdfimage_print

Bulf oder die Kunst, E-Mails nicht zu lesen

e-mail
A stunning blonde woman in short pants in an office, facing a computer. Seen from behind the monitor, her face is tense and focused as she intently reads the screen. [Ursprünglich hatte ich „swim suit“ geschrieben, aber das wollte die AI nicht akzeptieren. Complaint ist raus.]

Das „asynchone Kommunikationsmedium“ E-Mail gibt es schon länger. Um so mehr muss man sich wundern, dass viele Leute in Organisationen und Firmen elektronisch herumkasematuckeln, als wären sie im zweiten Schuljahr und hart an der Grenze zum Analphabetismus.

Was da alles hereingeschwemmt wird! Obwohl mein Provider (er sei gelobt und gepriesen) schon so ultraharte Spam-Filter hat wie eine Domina im BDSM-Milieu, ist 95 Prozent dessen, was ich lesen soll, Spam oder unverlangter Müll oder beides.

e-mail

Qualität in der IT? (Ich habe die iX noch nie gelesen, ist also Spam und unerwünscht sowieso.) Qualität ist, wenn fremde Leute, die etwas von mir wollen, in mein Impressum schauen, sich meinen öffentlichen Schlüssel besorgen und mir dann eine verschlüsselte E-Mail schreiben. Alles andere ist dumm, dreist und unhöflich.

Und dann sollte natürlich im Text der Ten-Standard eingehalten werden. Wait a minute. (Gunter schüttelt den Kopf.) Das ist wieder für die, die eiskalt duschen, nur veganes Knäckebrot essen und beim Sex auf dem Kopf balancieren. Aber man kann doch wohl verlangen, dass jemand, der E-Mails schreibt, sich ein paar Gedanken macht, ob die Nachricht auch lesbar ankommt und nicht etwa zu altakkadischen Hieroglyphen zerhauen wird?

Wenn eure Scheiß-HTML-E-Mails unleserlich sind, dann liegt das nicht an mir, sondern daran, dass meine E-Mail-Programme so etwas nicht anzeigen sollen. Ich gebiete es so. Das ist kein Bug, sondern ein Feature.

e-mail

Screenshot oben: Fast nichts ist erwünscht außer den Google Alerts, die ich selbst eingerichtet habe, alles um mein Heise-Abo, das Abo der Jerusalem Post oder um Vereinsmeierei. Und dass alles trudelt bei mir ein und ist nur ein schmaler Ausschnitt. Da kann man auch nichts herausfiltern.

e-mail

Ganz besonders bescheuerte E-Mails sendet Xing, das ich so gut wie nie nutze, sondern nur, wenn ich über jemanden sonst nichts finde in den sozialen Medien. Die „gesponsorten“ Beiträge sind fast ausschließlich inhaltlich irrelevant – wie meine Beiträge auf meinen Telegram-, Bluesky- oder Mastodon-Kanälen, die ich nur als Propagandaschleuder für meine Blog-Beiträge gebrauche. Ich wüsste nicht, für was sonst. Ist pure Zeitverschwendung.

Jetzt kommen wir also zu MILF BULF. Ich habe den Verdacht, dass die gar nichts BULF meinen, obwohl ich kurz in das „Lehrvideo“ hineingeschaut und das Gestammel angehört habe, sondern BLUF (nicht das extrem Hässliche):

„Bottom line up front, or BLUF, is the practice of beginning a message with its key information. This provides the reader with the most important information first. By extension, that information is also called a BLUF.“ (Schön dazu: How to Write Email with Military Precision.)

Vermutlich hat da jemand in der AgitProp-Abteilung von Xing irgendwelche unanständigen Assoziationen gehabt und deshalb die Reihenfolge der Buchstaben durcheinandergekegelt…

e-mail

image_pdfimage_print

Geleakt

NIUS hat das SchlechtachtenGutachten“ des Verfassungsschutzes über die AfD geleakt.

Noch einmal zum Mitschreiben: „Verfassungsfeindliche Bestrebungen“ sind kein juristisches Argument für ein Parteiverbot (vgl. Leitsätze zum Urteil des Zweiten Senats vom 17. Januar 2017). Das BVerfG wird das einfach in die Tonne treten.

„Eine gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtete Zielsetzung einer Partei reicht für die Anordnung eines Parteiverbots nicht aus. Vielmehr muss die Partei auf die Beeinträchtigung oder Beseitigung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung „ausgehen“.“

image_pdfimage_print

Keine Zukunft für die so genannte Linke

Interview mit Andrej Hermlin, Pianist und Ex-Mitglied der so genannten „Linken“:

„Die Kritiker Israels haben in der deutschen Öffentlichkeit sehr viel Raum: in den Universitäten, in der Presse, auf den Bühnen der Theater, bei fast jeder Preisverleihung. Dagegen haben die Verteidiger Israels kaum noch Raum in der Öffentlichkeit. Kritik an Israels Regierung oder seiner Kriegsführung ist legitim, aber hier passiert etwas ganz anderes: Israel wird als Staat delegitimiert. Die Antisemitismus-Definition, auf die sich die Linke nun beruft, ist ja keine wissenschaftliche, sondern eine politische. Wenn darin behauptet wird, die Israel-Boykottbewegung BDS sei nicht antisemitisch oder wenn darin eine Ein-Staat-Lösung im Nahen Osten als akzeptabel angesehen wird, dann rüttelt man wissentlich am Existenzrecht Israels. Das ist so schwerwiegend, dass die Partei damit den Kanon der anständigen Parteien verlassen hat. (…)

Aufgrund meiner Herkunft fühle ich mich nicht nur bedroht von der AfD, sondern ebenso von arabischen Schreihälsen auf der Sonnenallee oder von Studenten, die Bluthände an die Wände unserer Universitäten schmieren und damit das Leben jüdischer Menschen in unserem Land gefährden. Mir dreht sich der Magen um bei dem Gedanken, dass die Linke dies nun offensichtlich toleriert und allen Bekenntnissen zum Trotz der Propaganda der Hamas nachläuft. (…)

Dass sich in Deutschland angeblich progressive Kräfte mit islamofaschistischen Kräften im Nahen Osten zusammentun, anstatt ihnen entgegenzutreten, ist eine der niederschmetterndsten und ekelhaftesten Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit. So hat die Linke keine Zukunft.“ (Quelle: Tagesspiegel Checkpoint Kurzstrecke, 13.5.25), von Andrej Hermlin auf Facebook)

image_pdfimage_print

Unter Fädenziehenden

jpost

Ich vermute, dass auch die der Geschichte des Nahen Ostens kundigen Leser das dumpfe Gefühl haben, nicht vollständig über die Geschehnisse informiert zu werden. Nein, ich rede meine nicht die völlig indiskutablen deutschen Medien, sondern alle. Welche Deals werden da hinter den Kulissen abgeschlossen?

Ich habe mir zum Thema einen interessanten Kommentar in der Jerusalem Post von Peled Arbeli übersetzen lassen. (Auch die Jerusalem Post kann keine vernünftigen Links setzen.)

„US-Präsident Donald Trumps geplantes Treffen mit dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa und dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas in Saudi-Arabien sei ein strategischer Schachzug gewesen, der von Trump selbst initiiert wurde – und nicht eine Falle, die ihm von arabischen Führern gestellt wurde, erklärte Dr. Edy Cohen, Mitarbeiter des Israel Center for Grand Strategy und Nahost-Experte, am Dienstag gegenüber Maariv.

Die Amerikaner schützen die Golfstaaten vor dem Iran. Also ist Trump der Boss.

„Wenn es eine geplante Falle gibt, dann müssen wir verstehen, dass derjenige, der sie geplant hat, Trump ist – und nicht umgekehrt“, sagte Cohen. „Die Golfstaaten erhalten Schutz von den Vereinigten Staaten. Es gibt amerikanische Stützpunkte – vor allem in Katar – und die Amerikaner schützen die Golfstaaten vor dem Iran. Also ist Trump der Boss.“

Cohen warnte zudem vor weit verbreiteter Desinformation im Zusammenhang mit den Berichten über den Besuch.

„Es gibt viel Desinformation über diesen Besuch, viele Lügen und Illusionen“, sagte er. „Einerseits behaupten Araber in den sozialen Medien, dass Trump sich abwendet – wegen des Deals, den er mit den Huthis gemacht hat und bei dem Israel außen vor blieb – und deshalb kommen sie zu dem Schluss, dass er gegen Israel ist. Diese Vorstellung ist online so verbreitet, dass einige sogar behaupten, Trump werde einen palästinensischen Staat ausrufen. Das weise ich entschieden zurück.“

Cohen beschrieb eine Atmosphäre der Hoffnung auf arabische Einheit, enthüllte jedoch auch einige der Dynamiken hinter den Kulissen.

„Eine weitere Erzählung, die sich online verbreitet, spricht von einem Treffen ähnlich den Abraham-Abkommen – nur ohne Israel – unter Beteiligung des Präsidenten des Libanon, des Präsidenten Syriens und einem Schritt in Richtung arabischer Versöhnung“, sagte er. „Ich habe keine Antworten darauf, ob so etwas tatsächlich passieren wird, aber das ist derzeit die Stimmung. Es wird behauptet, Trump werde die arabische Versöhnung sicherstellen.“

Cohen fügte hinzu, dass Trumps Beweggründe wahrscheinlich nicht ideologischer Natur seien.

„Meiner Meinung nach macht Trump das nicht umsonst. Niemand liebt die Kataris einfach so. Sie kaufen sich alles mit ihrem Geld“, sagte er. „Wenn Trump sich entscheidet, so etwas zu tun, dann deshalb, weil er hineingezogen wurde. Katar will überall mitmischen. Es ist klar, dass sie dominieren und die Führung in der arabischen Welt anstelle von Ägypten übernehmen wollen. Die Kataris haben den Ägyptern bereits die Führungsrolle abgenommen. Die Weltmeisterschaft war in Katar, und Al Jazeera dominiert die arabische Welt.“

Israel muss Katars Einfluss auf Trump und die arabische Welt verringern

Cohen rief Israel dazu auf, entschlossene diplomatische Schritte als Reaktion auf Katars wachsenden Einfluss zu unternehmen.

„Israel muss jetzt entschieden auf Katars wachsende Macht reagieren“, sagte er. „Beziehungen abbrechen, Katar als Terrorstaat oder Terrorunterstützer einstufen – dann ist es möglich, ihr ganzes Prestige zu zerstören. Ihr Ansehen in der arabischen Welt ist nur deshalb gestiegen, weil sie für uns vermittelt haben. Wir haben ihnen das gegeben.“

Cohen schloss mit einer Warnung und einer hoffnungsvollen Botschaft:

„Die israelische Diplomatie muss aktiver werden. Wir müssen keinen Streit mit Trump anfangen, aber wir müssen ihm die ganze Wahrheit sagen“, sagte er. „Und ich hoffe, dass das den Plan gegen den Iran nicht beeinträchtigt. Ich glaube, Israel und die USA haben gute Beziehungen, und wir greifen effektiv im Jemen an – aber trotzdem bleibt das Gefühl, dass er uns diesmal übergangen hat.““

image_pdfimage_print

Pallywood, reloaded

SRF
Screenshot der SRF-Tagesschau mit Rami Abu Taima.

„In der SRF-Tagesschau vom 25. April 2025 wurde ein Interviewpartner aus dem Gazastreifen als einfacher „Bewohner von Gaza“ vorgestellt. Nach Recherchen von Audiatur-Online handelt es sich bei dem Mann jedoch um einen bekannten Korrespondenten des katarischen Pro-Hamas-Senders Al Jazeera.“ (AchGut.com)

image_pdfimage_print

Unter Doxxenden

magazin royale

Ich muss das Publikum leider mit einem Thema behelligen, mit dem ich mich rein gar nicht auskenne – „Rechtsextremismus“. Bei so etwas muss ich immer Experten fragen, am besten solche, die oft im Fernsehen sind und die das aus dem Bauch heraus schon alles wissen.

Angeblich reden alle zur Zeit über ein angebliches Doxxing, das ein Insasse der öffentlich-rechtlichen Anstalten mit Namen Böhmermann mit einem „großen rechten Influencer“ (taz), der unter dem Pseudonym „Clownswelt“ agiert und angeblich mehr als 300.000 Follower bzw. Abonnenten hat, abzog. Ich benutze das Wort „Doxxing“ nicht, eher „Social Engineering„. Das ist bekanntlich nichts Neues, sondern seit jeher ein Mittel und Instrument investigativer Recherche. Nur dient die, falls sie eine solche ist, der staatsbürgerlichen Aufklärung.

Da ich auch kein Fernsehen schaue, sondern mich auf die Streaming-Dienste beschränke, kann ich auch über den Böhmermann nichts sagen. Diskussionen innerhalb der Medienbubble gehen mir am Gesäß vorbei. Ich habe mir jedoch die Sendung ausnahmeweise angesehen, unter Qualen und permanentem Drücken der Vorlauftaste. Wie kann man sich so etwas antun? Findet der Kerl sich lustig? Ich finde ihn zum Fremdschämen.

Man weiß bei dem Thema schon vorher, was wer schreibt. Es ist also zum Gähnen langweilig. Die Rechten oder wer auch immer sind empört; die Gefühlslinken und Lichterkettenträger finden das Outing mit Namen großartig. Warum um eines nicht existierenden höheren Wesens willen betreibt jemand, der politisch sein will, seinen Youtube-Kanal anonym? Jede popelige Website in Deutschland ist zu einem Impressum verpflichtet. Mit Ansage: Wer den Klarnamen herauskriegen will, schafft das auch. Also kann man das geheime Getue auch gleich lassen.

Der Böhmermann ist fast so peinlich wie der DJV, wenn der sich über Israel äußert. Er wendet sich ausschließlich an ein Publikum, vom dem er meint, dass es ohnehin seiner Meinung ist. Alle anderen sind vermutlich rrrrächts. Alle Nazis außer Mutti und Böhmermann. Dazu passt die Meute im Studio, die auf Bestellung hirnlos klatscht (ich war selbst oft genug in Studios und weiß, wovon ich rede). So überzeugt man niemanden.

Aber ich glaube auch gar nicht, dass das Böhmermanns Absicht ist. Es geht nur darum, dass sich die üblichen Verdächtigen als bessere und gute Menschen fühlen und anschließend die SPD oder die Grünen oder die Linke wählen. Ein Zirkus sondergleichen!

Bei ganz einfachen Fragen sind solche Leute glatt intellektuell überfordert. Was sagen sie zum ehemaligen marxistischen Präsidenten von Peru? „…Gesellschaftspolitisch befürwortet er die Todesstrafe, den Austritt Perus aus der Amerikanischen Menschenrechtskonvention, ist gegen die Einführung der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und gegen die Legalisierung von Abtreibung…“ Ist das also ein rechter Marxist?

Oder wenn man nach Deutschland einwandern will? „Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Zustimmung der deutschen Regierung, da die Vergabe der Staatsbürgerschaft in Deutschland stark reguliert ist. Die deutsche Staatsbürgerschaft wird in der Regel nur an Personen vergeben, die einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des Landes geleistet haben oder die aus besonderen Gründen wie familiären Bindungen die Staatsbürgerschaft erhalten möchten.“

Haaaalt! Wait a minute. Ich habe mich vertan – es geht um China! Wer so strikt wie die Volksrepublik China mit der Staatsbürgerschaft umgeht, ist natürlich rechts. Wer die deutsche Staatsbürgerschaft verramscht, ist links. Oder nicht?

Es ist alles so kompliziert heute. Ich blicke gar nicht mehr durch. Ich dachte immer, lechts und rinks könne man nicht velwechsern?

magazin royale

image_pdfimage_print

Hermannplatz

Hermannplatz

Berlin, Hermannplatz, vermutlich Ende 80-er oder frühe 90-er Jahre. Das Kaufhaus im Hintergrund gehört noch zu Kreuzberg, der Rest ist Neukölln.

image_pdfimage_print

Max & Moritz und die Völlerei

Max & Moritz

Ich hatte schon am 21.01.2024 erwähnt, warum das erste Stockwerk des Kreuzberger Wirtshauses Max und Moritz mit Erinnerungen behaftet ist. Ich durfte gestern noch einmal hochsteigen.

Wie das Publikum schon errät, befleißigte ich mich wieder der Todsünde der Völlerei, kombiniert mit der Aufnahme dazu passender Getränke, in Gesellschaft von Aakshay Raghaveendra. Wir besprachen die Weltläufte, Software, Indien, China und alles andere.

FlammkuchenApfelstrudel

Der Flammkuchen war der beste, den ich jemals gegessen habe. Den Apfelstrudel könnte ich auch selbst machen, was auf meiner To-Do-Liste steht.

Anschließend besuchten wir die ebenfalls zu empfehlende Misfit Bar am Leuschnerdamm und nahmen dieses und jenes Getränk zu uns.

Misfit

Kreuzberg hat sich total verändert, vor allem die Oranienstrasse. An einem Samstag kommt man kaum über den Bürgersteig, weil der überfüllt ist – von der Stiege, die es schon in dern 70-er Jahren gab, bis zum Görlitzer Bahnhof. Ich mag es da nicht mehr – zu viele Hipster und anderes Kroppzeug. Und auf de Straße die üblichen Verdächtigen mit schwanzverlängernden Fahrzeugen.

whiskymanufaktur

Ich beschloss, ein wenig zu Fuß heimwärts zu laufen, um den Mangel an Bewegung auszugleichen, und musste bestürzt feststellen, dass der hier schon mehrfach erwähnte Drogendealer meines Vertrauens das Geschäft offenbar aufgeben hat. Es bleibt also zukünftig nur noch der Klick auf das Angebot der Großbourgeoisie…

image_pdfimage_print

Macht und Herrschaft im Strandkorb

strandkorb

Meine damalige Freundin und ich irgendwo an der Nordsee (1972). Das Original-Foto ist zu klein, aber auf der digitalen Version kann man erkennen, was ich gerade lese – Urs Jaeggi: Macht und Herrschaft in der Bundesrepublik Taschenbuch (1969). Ich habe das schon etwas fleckige Buch gleich in einem meiner Bücherregale wiedergefunden. Vermutlich habe ich es seit 1972 nicht mehr angefasst – außer bei Umzügen.

urs jaeggi

image_pdfimage_print
image_pdfimage_print

← Next entriesOlder entries