Betr.: Wutreden

„Nur nicht gleich sachlich werden! Es geht ja auch persönlich.“ (Anton Kuh, 1890-1941, vgl. Walter Schübler: Anton Kuh. Biografie, Göttingen 2018, freier Download als pdf)

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Liebe unter Kollegen

„Wer als Kolumnist von seinen Kollegen geliebt werden will, hat nach meiner Meinung ohnehin den Beruf verfehlt. Entscheidend ist nicht, ob man gemocht, sondern ob man gelesen wird.“ (Jan Fleischhauer)

Er hat natürlich recht, obwohl ich den Eindruck habe, dass das nur die wenigsten Insassen der Medienblase so sehen. „Nichts ist so drückend wie die Kuhstallwärme der Gesinnungsgemeinschaft.“

Fleischhauer geht jetzt zum Unterhaltungsmagazin Focus.

Wenn hier auf burks.de eine Gesinnungsgemeinschaft entstehen sollte, bitte ich um eine warnende Mitteilung (außer bei wissenschaftlichen Themen).

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Wasserblick

Manaus

In einem Slum Vorort von Manaus, Brasilien 1982. (Mehr Fotos von Manaus gibt es hier.)

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With Passion

passionsblumehyazintheRose

Die Passionsblume auf meinem winzigen Balkon blüht endlich. Auch die Hyazinthen Hortensien und Rosen scheinen sich wohlzufühlen.

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Unter normalen Leuten

Interview mit André Brie in der Taz: „Kein Gefühl mehr für die normalen Leute. (…) Meine Partei schreibt Anträge, hält Reden, verfasst Presseerklärungen, tritt in Talkshows auf. Das ist alles gut und schön. Aber wir sind nicht mehr bei den Menschen. Die gehen jetzt zur AfD. Die hat, anders als der Name verspricht, keine Alternativen. Aber sie bedient etwas. So viele Menschen sind unzufrieden. Und sie suchen ein Ventil. Früher waren das die PDS und die Linkspartei. Das ist vorbei. (…) Viele leben nur noch in ihrem Apparat. Es gibt viele, die sich in den Parlamenten für ­solche Menschen den Arsch aufreißen. Aber sie haben kaum persönlichen Kontakt mehr zu den Verlierern.“

Full ack. Ich hätte Rezepte, aber niemand würde mir zuhören. Die „Linke“ und auch die meisten Linken wollen sich lieber in die Tasche lügen. Das ist bequemer.

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Solimões, wieder einmal

Solimões

Der Oberlauf des Amazonas wird von den Brasilianern Solimões genannt. Das Foto habe ich 1982 gemacht, ein paar hundert Kilometer westlich von Manaus.

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Fatimidisch und fernöstlich

Remember: „Orale Gesellschaften theoretisieren nicht, sie inszenieren. Das Ritual ersetzt, ja ist geradezu ihre soziale Theorie.“ Objekte sind dingliche bzw. verdinglichte Zeichen der sozialen Hierarchien und der Rituale.

„Nicht seelische Regungen oder psychische Prozesse sollten jeweils sichtbar gemacht werden, sondern objektivierende Formen sozialer Ordnung und Interaktionen. (…) Prestige und Status waren im Auftreten sichbar zu machen; nur ritualisiert ließen sie sich wahrnehmen, Herrschaftszeichen, Gaben, Kleider, Gebärden machten Leute.“ (Johannes Fried. vgl. auch Marcel Mauss: Die Gabe: Form und Funktion des Austauschs in archaischen Gesellschaften).

servatiusstab

Quedlinburger Domschatz: Der Servatiusstab oder Äbtissinnenstab, Lothringen (?); Mitte des 10. Jahrhunderts. Eschenholz, getriebenes Silber und Gold, geschmiedetes Eisen. Der Stab war ganz mit gemustertem Samit umhüllt, vom dem nur noch winzige Reste vorhanden sind, ebenso fehlen große Teile des Goldbeschlags. Dietrich Kötzsche schreibt: „Die Manschette aus getriebenem und vergoldetem Silber, [sic] in der Mitte des Schaftes, verdeckt dort einen Bruch des Stabes, der, wie die Formen des schmalen Rankenornaments zeigen, wohl in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts repariert worden ist.“

Der ottonische Geschichtsschreiber Thietmar von Merseburg berichtet von einem goldenen Stab, den Kaiser Otto III. seiner Schwester Adelheid 999 aus Italien bringen ließ, als Symbol ihrer Ernennung zur Äbtissin von Quedlinburg. Der Servatiusstab könnte dieser Stab sein. Koetzsche zweifelt das an, da „auf den mittelalterliche Münzen und auf allen erhaltenen Siegeln der Quedlinburger Äbtissinen“ bis zur Mitte des 14. Jh. nur ein Lilien- oder Blütenszepter als Insignie erwähnt sei, nicht jedoch ein Krummstab. Um 1544 wird der Stab wird im Verzeichnis des Stiftes als „Sanct Ceruacius stap met golt beschlagen“ und später sogar als „Kayser Heinrici Auceps stab, so oben wie ein hacken, umher und herunterwerts mit golde beschlagen“. Vermutlich sei der Stab, so Koethsche, eher eine Reliquie, nicht jedoch das Zeichen eines Amtes.

Ich schrieb: Im Unterschied etwa zu Polen emanzipierten sich jedoch die hörigen Bauern ab dem 10. Jahrhundert wieder mehr und mehr von der Grundherrschaft. ein kritischer Leser bemängelte die mangelnde Faktenlage dieser These und fragte nach, womit man da belegen könne. (auch hier: Vergesst Wikipedia!)

Meine These: ab dem 10. Jahrhundert entwickelten sich die Produktivkräfte rapide: Die Dreifelderwirtschaft setzte sich durch. Große Flächen, vor allem im Osten, wurden urbar gemacht – die Siedler bekamen mehr Rechte und schufen oft bäuerliche Genossenschaften. Die Bevölkerung wuchs erheblich – das änderte sich erst durch die Pandämien im 14. Jahrhundert wieder. Mit der so genannten 2. Leibeigenschaft Ende des 15. Jahrhunderts endet der Klassenkampf von oben zuungunsten der meisten Bauern; hundert Jahre später im Bauernkrieg im Desaster.

seidenfragment

Seidenfragment aus Italien, 2. Hälfte d. 14. Jahrhunderts. (Thomas Labusiak u. Jaos Stekovics: Kostbarer als Gold: Der Domschatz in der Stiftskirche St. Servatii in Quedlinburg erwähnen dieses Stück nicht, obwohl ich es mit am interessantesten finde.) Das Seidengewebe ist mit einem Pergamentstück versteift. D. Kötzsche: „In einer Schrift wohl des 12. Jahrhunderts enthält es einen Abschnitt aus dem Hohenlied, 5-6.

Das rot-goldene Muster zeigt einen brüllenden Löwen, der eine Hirschkuh jagt. Das Motiv sei typisch für italienische Seiden des 14. und 15. Jahrhunderts. „Die Anregungen zu solchen Muster, deren Aufbau von dem bis dahin im Mittelmeerraum üblichen völlig abweicht, stammt aus dem fernen Osten, vor allem aus China, das durch das riesige, sich bis zum Schwarzen Meer erstreckende Mongolenreich leichter zugänglich geworden war.“ Die Mongolen und das größte Reich der Weltgeschichte wurden in meinem Geschichtsunterricht im Gymnasium mit keinem Wort erwähnt. 1221 schlossen die Mongolen ein Bündnis mit venezianischen Kaufleuten – das könnte erklären, wie das Motiv nach Italien gelangte. (James Chambers: The Devil’s Horsemen: The Mongol Invasion of Europe)

seidenfragment

Fischförmige Bergkristall-Reliquiare (Ostensorium), fatimidisch, 10. Jahrhundert (ursprünglich Kosmetikfläschchen), Goldschmiede-Montage in Quedlinburg Mitte des 13. Jahrhunderts. Durch den Kristall kann man eine in Stoff gewickelte Reliquie erkennen; was genau es ist, weiß man nicht. Im 19. Jahrhundert vermutete man, es seien Haare der Maria Magdalena (K. Voigtländer Die Stiftskirche St. Servatii zu Quedlinburg. Geschichte ihrer Restaurierung und Ausstattung, 1989).

müll

Quedlinburger Schlossmuseum: „Der ‚Heuschreckenschwarm‘ verlässt die Pfalz und hinterlässt leere Scheunen und Ställe und Müll…“ (um 1000) Zwei Kugeltöpfe – Kochgeschirr, das nur ein halbes Jahr zu nutzen war und danach weggeworfen wurde. Ein eisernes Messer mit Griffdorn, Zimmermannsbeil, Hufeisen, Reste eines eisernen Sporns, Spatenblatt eines Holzspatens, Webgewicht, für einen senkrechten Gewichtswebstuhl, Handspindel aus Kalkstein, Knochen von Schafen, Ziegen, Rindern, Schweinen und Geflügel…
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Bisher zum Thema Feudalismus erschienen:
– Reaktionäre Schichttorte (31.01.2015) – über die scheinbare Natur und die Klasse
– Feudal oder nicht feudal? tl;dr, 05.05.2019 – über den Begriff Feudalismus (Fotos:Quedlinburg)
– Helidos, ubar hringa, do sie to dero hiltiu ritun (08.05.2019) – über die Funktion der verdinglichten Herrschaft in oralen Gesellschaften (Quedlinburger Domschatz I)
– Tria eburnea scrinia com reiquis sanctorum (09.05.2019) – über Gewalt und Konsum der herrschenden Feudalklasse als erkenntistheoretische Schranke (Quedlinburger Domschatz II)
– Die wâren steine tiure lâgen drûf tunkel unde lieht (10.05.2019) – über die Entwicklung des Feudalismus in Deutschland und Polen (Quedlinburger Domschatz III)
– Authentische Heinrichsfeiern (13.05.2019) – über die nationalsozialistische Märchenstunde zum Feudalismus (in Quedlinburg)

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Reminder: Photos are licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial 3.0 Germany License.

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(initramfs): fsck rulez!

initramfs

Manchmal kann einen Linux ganz schön erschrecken. Den Fehler beim Booten hatte ich noch nie. Offenbar ist er bekannt, und das offenbar schon seit fast einem Jahrzehnt. (Gibt es auch bei Mint!)

Interessant, dass eine These für den Fehler ist, es läge an einer Partition von Windows auf derselben Festplatte: „This can occur when you have installed Ubuntu on an NTFS Windows partition and Windows was incorrectly shutdown.“ War es bei mir nicht, bei anderen Usern gelang das auch nicht.

Bei mir half fsck /dev/sda5 und dann unzählige Male yes bei der Frage Fix?

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Mercado, revisitado

markt puno

Puno (Peru 1984)

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Farmacia

farmacia puno

Apotheke, Puno (Peru 1984)

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Mehr als nur Kopftuch

Humanistischer Pressedienst „Eine Drei-Viertel-Mehrheit der Befragten will ihr Neutralitätsgesetz behalten, das unter anderem das Tragen religiöser Symbole von Lehrkräften in Grundschulen untersagt. Dieses Gesetz wird von islamistischer Seite seit Jahr und Tag heftig als Rassismus diffamiert. Nur mit Mühe konnte sich die Senatskoalition dazu durchringen, das Tragen religiöser Bekleidung bei Ausübung staatlicher Hoheitsfunktionen nicht doch noch zu erlauben. Stattdessen soll nun eine höchstrichterliche Entscheidung abgewartet werden.

Bemerkenswert, dass 72 Prozent der Anhänger der „Linken“ und 62 der grünen Fans hinter dem Gesetz stehen. Das sollte den Verantwortlichen zu denken geben, die immer noch ein naives Bild der Islamverbände haben.

Das sollte insbesondere auch denen zu denken geben, die den unsäglichen Begriff „Islamfeindlichkeit“ erfunden haben und jeden, der in der Tradition der deutschen Aufklärung Religion bekämpft, als „Rechten“ darstellen.

Vgl. dazu auch Telepolis: „Zur Kritik der Identitätspolitik“.

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The Soviets won World War II in Europe

Barmaley Fountain

The Barmaley Fountain, one of the symbols of Stalingrad, in 1943, right after the battle.

The Independent: „VE Day 70th anniversary: We should never forget – the Soviets won World War II in Europe – An estimated 26 million Soviet citizens died during World War II, including as many as 11 million soldiers.“

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Logorrhoe oder: handbetriebene Kaffeemühle

Ich finde Henryk M. Broder lustig.
Die Berliner Staatssekretärin für bürgerschaftiches Engagement und ähnliches Gedöns hat vor kurzem wieder mal Auschwitz besucht. (…) Derweil Frau Chebli, die den IQ einer Birkenstocksandale mit dem Charme einer handbetriebenen Kaffeemühle verbindet, noch lauter gegen Rassismus aufsteht. (…) Ob die Frau nun einen an der Klatsche oder nicht alle Speichen am Rad hat, dafür ist das Duisburger Amtsgericht zuständig. Was man auch ohne juristischen Beistand sagen kann, ist, dass sie unter einem hypertrophen Mitteilungszwang leidet, der in der Fachliteratur als Logorrhoe bezeichnet wird.

Und ich dachte, ich hätte den medizinischen Fachterminus Logorrhoe geprägt?!

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Bauchgefühl

Lehrreicher Artikel im Tagesspiegel: „Menschen nutzen den Kopf nur, um das Bauchgefühl zu bestärken. (…) Wir haben festgestellt, dass die Wähler die Welt auf eine Weise sehen, die ihre Werte und Identitäten stärkt – unabhängig davon, ob sie jemals Fox News oder MSNBC gesehen haben und unabhängig davon, ob sie ein Facebook-Konto haben.“

Medien bestärken die Meinungen, die man eh schon hat. (Schrieb ich hier schon gefühlt 283 Mal – das an diejenigen, die meinten, sich müssten sich in den „sozialen Netzwerken“ herumstreiten.)

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Die Geier am Gesäß der Welt

puerto lempira

Ich hatte schon 2011 über die Küste der Miskito geschrieben und die Pension Santa Teresita erwähnt, in der ich 1982 die Ehre hatte, wenige Nächte zu residieren.

„… Nach einer Woche Schiffsreise erreichen wir den winzigen Hafen von Puerto Lempira (Bild oben) im Nordosten von Honduras. Der Ort liegt sozusagen am Gesäß der Welt (das gilt immer noch). Auf dem Dach unserer Hospedaje versammeln sich die Aasgeier. Eine rostige Tonne schmückt den Vorhof. Wir treiben uns in den wenigen Spelunken des Ortes herum. Endlich gute Musik: Radio Cayman („The Voice of the Cayman Islands“) sendet beschwingte karibische Rhythhmen. Wir knüpfen Kontakt mit einem Chinesen, der mit allem und jedem handelt. Er will in den nächsten Tagen mit seinem Jeep nach Leimus in Nicaragua, was zufälligerweise auch genau unser Ziel ist.“

Man könnte das Foto natürlich auch als eine Allegorie auf den Kapitalismus nehmen.

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Trojaner und ihre Pferde

Fefe zum „Trojaner“-Befall (gemeint ist ein trojanisches Pferd – die Trojaner saßen bzw. standen außerhalb) bei Heise: „… hattet ihr keine Antiviren? Ich meine, seit wie vielen Jahren verkauft ihr jetzt fröhlich Antiviren als die Lösung gegen Malware?“

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Nichts gelernt und nichts vergessen

„Weder ist daher der Antizionismus bloß Import aus den maroden Weiten des Marxismus-Leninismus, noch ließe sich in Deutschland irgend zwischen Antizionismus und einer sog. ‚legitimen Israel-Kritik‘ unterscheiden. Ob vor über dreißig Jahren eine von der DKP importierte KPdSU-Broschüre mit dem Titel „Zionismus: Lüge von A bis Z“ erklärte, „die Gründung eines ‚Judenstaates‘ war den zionistischen Führer… lediglich ein Mittel… zur größtmöglichen Bereicherung um der Macht und des parasitären Wohlergehen… willen“, ob die “Junge Welt” von vorgestern & übermorgen Israel als ein „Staatswesen“ denunziert, „das sich nicht auf die Gesamtheit seiner Bürger, sondern auf das gesamte jüdische Volk, wo immer sich das auch befinden mag, bezieht“, d.h. als Staatsunwesen schlechthin, ob die obskure Gruppe Arbeitermacht („Liga für die Fünfte Internationale“) den Zionismus selbst für „ein Hindernis auf dem Weg zur Befreiung“ hält – jedenfalls harmoniert diese materialismusvergessene Propaganda von links so innig mit der Agitation von rechts, daß man darüber fast zum Parteigänger des Liberalismus und seiner totalitarismustheoretischen Projektionen werden könnte…“ (Joachim Bruhn: „Nichts gelernt und nichts vergessen – Ein Schema zur Geschichte des Antizionismus in Deutschland)

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Kapitalfreunde und niemals Vaterlandsverräter

Bagration

Leseempfehlungen:

– Thomas Konicz in Telepolis über die „Operation Bagration: Vergessener Jahrestag“.

– Ein Interview mit Jutta Difurth in konkret: „Für die kommenden sozialen und ökologischen Grausamkeiten braucht das Kapital eine Regierung mit fortschrittlicher Fassade.“

Ich mag große Führerinnen mit eigener Politsekte nicht. Ditfurth hat sehr oft recht, aber diese Attitude führt nicht weit.

– Kacem El Ghazzali in der Neuen Zürcher Zeitung: „Warum die Linke muslimische Islamkritiker lieber ausgrenzt“.

– Die FAZ schreibt über die korrupte Führung der so genannten Palästinenser: „Zehntausende öffentliche Angestellte erhalten seit Monaten nur noch die Hälfte ihres Lohns. Trotzdem hat Präsident Abbas die Gehälter der Minister im Stillen drastisch erhöht.“

-Ich hatte zum Datenaustauschgesetz und zum Migrationspaket (Warum nicht Einwanderungspäckchen?) keine vorgefasste Meinung. Ich denke nicht in Textbausteinen. Nach der Rede Jan Kortes habe ich eine bzw. seine größtenteils übernommen.

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Seltene Erden!

seltene Erden

Wer die Dynamik des globalen Kapitalismus und die gegenwärtigen Verteilungskämpfe verstehen will, braucht manchmal nur ein Schaubild:

seltene Erden

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Lechts und rinks velwechsern

Berliner Morgenpost: „Polizei observierte lieber Linksradikale statt Anis Amri. Dokumente zeigen, dass die Behörde ab Juni 2016 nicht mehr den späteren Attentäter beobachtete, sondern Aktivisten der ‚Rigaer 94‘.

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