Smelo, tovarišči, v nogu!

In Russland ist ein Agrarkapitalist Chef der Kommunistischen Partei und hat mehr Erfolg als die hiesigen „Linken“. Das gibt naturgemäß Ärger, und Ärger ist gut fürs Politikgeschäft.

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Schifft es immer öfter?

Touching the Rain

Fakten – aber wer braucht schon Fakten? Der Klimawandel erhöht das Risiko von Starkregen in Deutschland. Hochwasser und Sturzfluten haben aber nichts mit dem Klimawandel zu tun – sie sind vermeidbar.

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The Looking Glass

The Looking GlassThe Looking GlassThe Looking GlassThe Looking GlassThe Looking GlassThe Looking GlassThe Looking Glass

Es passiert gerade nichts, worüber es sich zu schreiben lohnte. Flüchten wir kurz in Fantasie-Welten!

Gestern habe ich in Second Life eine beeindruckend schöne Sim kennengelernt (Horizon Dream) – kein Rollenspiel-Environment, auch nicht adult, sondern just for fun. Der Künstler J. Matthew Root hat auch eine Website dazu – „The Looking Glass“. „Inworld“ (d.h. in Second Life) verkaufen er und offenbar noch eine Frau, von der ich nur den Avatar-Namen kenne, einige der „Gebäude“ oder was auch immer das sein möge – unten steht mein Avatar gerade vor einem der Dispenser.

Eines dieser „Häuser“ kostet weniger als zehn Euro. Wenn man bedenkt, wie viele Stunden man daran sitzt, dass via Blender dreidimensional „herzustellen“ und dann hochzuladen, ist alles pure Liebhaberei und nur ein symbolischer Preis. Man muss natürlich eigenes virtuelles „Land“ haben, wenn man das selbst nutzen möchte – und davon nicht zu wenig.

Die Sim, von der die Screenshots sind, verbraucht ca. 17.000 Polygone. Da müssen Grafikkarten schon recht ordentlich rendern. Für Rollenspiel wäre das schon zu viel, das würde „laggy“, vor allem, wenn noch ein paar Avatare herumballern.

Ich habe dem Kerl geschrieben, er sei genial. Er freute sich natürlich. Gekauft habe ich nur ein paar vortuelle Kissen – nach denen hatte ich gesucht.

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Freie Denglische Partei

Wirtschaftswoche: „What lessons can we learn from Mister Lindner‘s Kauderwelsch?“ – „Was die FDP mit „Make in Germany“ ausdrücken möchte, konnte selbst nach mehreren Wochen Rätselraten auf Twitter oder Facebook nicht eindeutig geklärt werden. Auch ich bin unsicher und erlaube mir deshalb, es als Hinweis auf den großen Sprachgraben zu verstehen, der sich durch unser Land zieht – the colossal language divide running across Germany! Auf der einen Seite gibt es eine Minderheit von rund 10 Prozent der Bevölkerung, die gut bis sehr gut Englisch spricht, während auf der anderen Seite knapp 40 Prozent immer noch behaupten, wenig bis gar keine Englischkenntnisse zu besitzen.“

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Siegen in Afghanistan

Peter Scholl-Latour 2009 als Prophet, der über Afghanistan mit jedem Wort recht behält. „Wir können nicht die Aufgabe des nation building übernehmen.“ Hätten unsere Politiker doch auf ihn gehört!

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Das Proletariat beenden

„Die Leistung der CDU ist, dass sie das Proletariat mit der Sozialen Marktwirtschaft beendet hat.“ (Hans Schwarz, seit 74 Jahren Mitglied der CDU, ehemaliges MdB, hinter der Welt-Paywall)

Der Satz könnte natürlich auch von Pofalla stammen. Ich musste laut lachen. Solche Sätze sind aber interessant, weil man sich in die fremde Gedanken-Galaxie dieser Leute hineinversetzen kann. Die meinen das nicht böse oder ironisch – die glauben das wirklich.

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Unter Kashanis

oasis of four palmsoasis of four palmsoasis of four palms

Meine neue Heimat in Secondlife (und dieses Mal nicht selbst gebaut): Oasis of Four Palms, Tahari Desert. Die Oase gehört den Kashani.

Auf Youtube gibt es ein Video einer gleichnamigen Sim vor fast einem Jahrzehnt. Damals sahen die Avatare noch ziemlich grottig aus – und das Ambiente auch.

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Saunieren in Kabul

Mal kurz zwischendurch: ein ultracooles Interview mit dem russischen Botschafter in Afghanistan: „Leute, entspannt euch, lasst uns in unsere Botschaftssauna gehen“. Von dem gibt es noch mehr Statements dieser tiefenentspannten Art.
Schirnow: Der Mensch kam ohne Tross, ohne Leibwächter, allein mit seinem Fahrer. Sie müssen wissen, es gibt noch keine politische Führung in Kabul, es gibt eine Art Kommandantur. Ich traf mich mit dem Menschen, der am 15. August die Kapitulation afghanischer Armeeeinheiten entgegennahm, er ist sozusagen der Kabul-Verantwortliche der Taliban.
SPIEGEL: Wie heißt er?
Schirnow: Ich sag mal so, er hat einen Vollbart und ist mittleren Alters.

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Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?

katze auf roller

Nein, das Tierchen durfte nicht mitfahren.

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Mecki bei den Hassrednern

hassrede

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Humaniod*in

roboter

Tesla will einen humanoiden Roboter entwickeln, melden Heise, die Washington Post usw.. Da schreiben sich die Witze wie von selbst. Er (oder nicht viel besser: sie?) soll „wiederholende, langweilige und gefährliche Arbeiten ausführen können“.

Wer denkt da an Sex? Außerdem gibt es so etwas schon, in ganz groß oder ganz klein.

Ich hatte Tesla meine ganz persönlichen Wünsche mitgeteilt und habe prompt ein Foto bekommen – als Vorschau -, was für mich schon in Arbeit ist.

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Sie Arschloch! Du sollst nicht Lärmen!

Lieber ein Anzug nach Maß als eine Gesinnung von der Stange.

Habe gerade zufällig ein älteres Interview mit Wiglaf Droste gelesen. Man könnte jeden Satz wohlwollend zitieren, daher empfehle ich es in Gänze zur Lektüre. Es lohnt sich!

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Poppy or not Poppy: That is the question oder: Zur Lage der arbeitenden Klasse am Hindukusch [Update]

refugees afghanistan
Credits: Arianews Kabul

„Mittelalter“ – das Wort liest man zur Zeit häufig in den Qualitätsmedien, wenn es um Afghanistan geht. Ich habe meine Zweifel, zumal es marxistisch besser „Feudalismus“ hieße. Schauen wir auf die Ökonomie – ist das Land nun feudal, kapitalistisch oder was dazwischen? Es wäre doch gelacht, wenn das trotz vieler fehlender Fakten nicht marxistisch analysiert werden könnte.

Geografie und Ökologie: Afghanistan ist ein typisches „Entwicklungsland“: Landwirtschaft ernährt den übergroßen Teil der Bevölkerung; in den Städten ballt sich die schmale Mittelschicht zusammen. Man kann das Land etwa mit Peru vergleichen: Auch dort dominieren die Gebirge alles und sind extrem unwirtlich. Die Städte krallen sich in die wenigen Ebenen. Die einzig nennenswerte Industrie, die ein Proletariat verlangt, besteht im Abbau von Bodenschätzen. Sowohl in Afghanistan wie auch in fast allen andinen Staaten Lateinamerikas geht es immer darum, dass ausländische Konzerne die Bodenschätze fördern und die Bevölkerung fast nichts davon hat – der Erlös wird zwischen der korrupten herrschenden Klasse und dem Kapital aufgeteilt.

Agriculture makes up over a third of Afghanistan’s economy and employs about three quarters of its population. Up to 85 percent of the country’s food comes from irrigated farming, stellt die Food and Agriculture Organization of the UN fest. „Water means food.“

peasants afghanistan
Credits: Vision of Humanity

Wir haben also mitnichten „Mittelalter“ aka Feudalismus. Dazu gehörte, dass die Bauern unfrei, also abhängig vom einen Vertreter der herrschenden Klasse sind und ihr Land nicht verlassen dürfen („Leibeigenschaft“ im „Ideal“fall). So war es in zum Beispiel auch in Japan.

Die interessante Frage ist, warum sich in Afghanistan keine stabile Zentralgewalt entwickelt hat wie im absolutistischen Europa. Oder: Warum spielt der „Stamm“ eine größere Rolle? Clans oder auch Familien (was dasselbe ist) waren im „naturwüchsigen“ Feudalismus wichtig, weil die Herrschaft dadurch legitimiert wurde. Marx schreibt irgendwo in den Grundrissen, dass im Feudalismus die „Natur“ – also „natürliche Verwandtschaft“ – Herrschaft legitimiere, so wie die Natur Mund und Nasen macht. Man ist König oder sonst etwas durch Geburt – das reicht, um die Position hinreichend zu begründen.

Ich vermute, dass Afghanistan sich ohne die imperialistische Einmischung Englands entwickelt hätte wie Syrien, der Irak und der Iran – kapitalistische Staaten mit einer kleinen Arbeiterklasse: Die wird entweder von nationalistischen Regimes symbolisch und/oder zeitweilig an der Macht beteiligt (Syrien, Irak) oder von den Herrschenden, die Marionette einer ausländischer Macht sind, bekämpft. Einen König – vermutlich eher ein Primus inter Pares – hatten sie schon.

Die Taliban sind eben nicht eine „normale“ herrschende Klasse, sondern das Resultat einer ganz speziellen historischen Gemengelage. Im Kapitalismus hieße „herrschende Klasse“ Sie verfügt über die relevanten Produktionsmittel; der agrarische Teil des Landes wir tendenziell kleiner und industrialisiert. Die Talban schöpfen aber nur ab – wie Feudalherren, die sich mit Gewalt den gesellschaftliche Mehrwert aneignen.

Im Vergleich zur ersten Herrschaft der Taliban sind diese jetzt aber finanziell unabhängig. (Gutachten des Sicherheitsrats der UN). Man sollte sie keinesfalls für doof halten – also wieder nicht für „mittelalterlich“.

Der Tagesspiegel, der sich auf Radio Free Europe bezieht (keine unabhängige Quelle!), listet auf:
Bergbau 464 Millionen USD
Drogenhandel 416 USD
Ausländische Zahlungen/Spenden von Personen 240 Millionen USD
Exporte 240 Millionen USD
Steuern 160 Millionen USD
Immobilien 80 Millionen USD
.

peasants afghanistan
Credits unknown

Meine Prognose: Es wird bald zu einem neuen Bürgerkrieg kommen. Natürlich wird auch „der Westen“ nichts dazugelernt haben und diesen nach Kräften mit Geld und Waffen alimentieren. Erst Ansätze gibt es schon im extrem unzugänglichen Panjshir-Tal; unsere Qualitätsmedien jubeln frenetisch. Afghanistan wird sich auf lange Sicht nicht über das „Niveau“ afrikanischer failed states erheben können. Auch in Zukunft werden alle „Bürgerkriege“ auch Stellvertreter-Kriege sein. Nur den Chinesen traue ich zu, dass sie nicht so dämlich sein werden, da militärisch mitmischen zu wollen.

Auch eine afghanische Armee unter der Leitung der Taliban wird es nicht geben. Alles nötige dazu hat die Jerusalem Post: „The Afghan gov’t overthrown by Taliban never existed“. Was afghanische Soldaten wollen: „They didn’t want to do anything, except steal from people“.

[Update] The Guardian: „Afghan civil war ‘unavoidable’ if Taliban refuse talks, says opposition leader“. I told you so.

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Fuß. Boden. Bretter.

fußbodenbretterfußbodenbretterfußbodenbretterfußbodenbretter

Frage an die hier mitlesenden Maler, Lackierer, Anstreicher, Künstler und die Schwarmintelligenz im Allgemeinen: Im Haus des Havelberger Freundes fand sich unter einer dicken Schicht Ochsenblut diese schöne Malerei auf den Fußbodendielen. Niemand weiß, was das ist. Ein hinzugezogener Experte meinte, es handele sich vermutlich um Anilinfarben. Die Dielen sind aus hochwertigem Holz, ohne Löcher und Risse; das Haus stammt aus der Gründerzeit.

Weiß jemand mehr?

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Nuke Berlin

Enno Lenze auf Twitter:
Ich habe mit einem an der Kabul-Luftbrücke beteiligten Amerikaner in Qatar gesprochen. Sein Kommentar zum Verhalten der deutschen (nach Tagen kommen und dann 7 Personen mitnehmen): „We should have nuked Berlin in 45“.
Da gibts wohl Redebedarf bei der Nato.
#afghanistan

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Thieves of State

Interessant und lehrreich: Ibrahim al Marashi schreibt auf Al Jazeera über „The collapse of Afghan military: We’ve seen this movie before“.

„In her book Thieves of State: Why Corruption Threatens Global Security, Sarah Chayes wrote about a disgruntled Afghan civilian who was so fed up with paying bribes to the post-2001 security forces that he wished for the Taliban to come and rid him of this nuisance.“

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Lustkauf

linux

Wie die Überschrift schon sagt…

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Gesponsorte Heidelberen

heidelbeere

Das schockiert mich jetzt doch. Gestern schrieb ich hier etwas über Mirabellen, und heute blendet mir irgendein Algorithmus Werbung für Heidelbeeren auf mein unschuldiges Smartphone?! Welche künstliche Intelligenz Wer liest da mein Blog heimlich mit?

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Der Bauer im Klassenkampf, Version Hindukusch

Mazrak Zadran
Mazrak Zadran, Anführer eines bewaffneten Bauernaufstandes 1944 in Afghanistan

Als Service für das Publikum habe ich einige Thesen und Infos aus wissenschaftlichen Publikationen über Afghanistan zusammengefasst. Die Geschichte ist bekanntlich die Geschichte von usw.. und it’s the economy, stupid. Nur um das Interesse zu wecken, sich selbst mehr zu informieren.

Der Streit um Land ist der wesentliche Motor für den Klassenkampf in Afghanistan außerhalb der Städte. Je unklarer und strittiger die Besitzfrage ist, um so mehr bedarf es formaler und informeller Mechanismen, das Problem zu lösen. In der Vergangenheit hat das meistens die Dorfgemeinde geregelt. Das funktionierte nach dem sowjetischen Einmarsch 1979 und der Intervention der „westlichen“ kapitalistischen Staaten immer weniger.

Die Regierung versuchte seit den 60-er Jahren, die Landfrage zu lösen und zu klären, was wem gehörte, beschränkte sich aber auf die urbanen Gebiete. Die gegenwärtigen Gesetze schaffen die paradoxe Situation, dass jemand gültige Besitzdokumente schon haben muss, um zu beweisen, dass das Land ihm gehört. Mehr als die Hälfte aller Afghanen sind aber Analphabeten. Die Regierungen waren nicht in der Lage, die Unterlagen zu archivieren, vieles ist verschwunden. Nur rund 20 Prozent des Landes ist „rechtmäßig“ registriert und hat einen „legalen“ Eigentümer. Das Problem der Besitzrechte ist die Quelle unzähliger Streite zwischen dem Staat und den Bauern und Gemeinden als auch zwischen den „Stämmen„.

Ab 2012 kamen 5,7 Millionen Afghanen, die geflüchtet waren, aus dem Ausland zurück. Das erhöhte die Bevölkerungszahl um ein Viertel. Land und Besitz der Kriegsflüchtlinge waren oft von anderen okkupiert worden, was zusätzlich unlösbare Probleme schaffte. In den ländlichen Regionen wurde der Mohn-Anbau intensiviert, was auch dort die Landpreise explodieren ließ. Landraub durch korrupte Regierungsbeamte und ihrer Klientel ist allgegenwärtig – die afghanischen Behörden schätzten, dass es um mindestens 340.000 Hektar ging – das ist rund ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Fläche von Rheinland-Pfalz.

Die Sura der Dorfgemeinden ist seit der ersten Herrschaft der Taliban immer weniger in der Lage, Konflikte zu lösen: Die Hälfte der Bevölkerung war vertrieben worden, mehr als eine Million waren umgekommen.

Viele der „Stämme“ reklamieren, dass ihnen das Land gehörte, also eine Art kollektiver Besitz von Flüssen, Wäldern und Äckern. Das ist aber nach offiziellem afghanischen Recht gar nicht vorgesehen. Oft hat die Regierung Probleme so „gelöst“, dass das strittige Land zu Staatseigentum erklärt wurde, für das dann Pacht oder Steuern zu zahlen waren.

Die Frage, ob Afghanistan Frühkapitalismus sei und in welchem Stadium, reiche ich an die hier mitlesenden Marxisten weiter.

Weitere Literatur:
Adam Pain: Land, power and conflict in Afghanistan: seeking to understand complexity, (Volltext, 57 S.) 2013
– Ilia Murtazashvili & Jennifer Murtazashvili: Does the sequence of land reform and political reform matter? Evidence from state-building in Afghanistan (free abstract), 2016
– Erica Gaston & Lillian Dang: Adressing Land Conflict in Afghanistan (Volltext, 16 S.), 2015
– Wikipedia: Afghan tribal revolts of 1944–1947

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Männer, Mirabellen und ein Ypsilon

Havelberg
Blick auf Havelberg (wer hätte das gedacht!)

Drei alte Männer mit Kopfbedeckungen der saloppen Art wanderten herum und sahen dieses und jenes, und nicht zum ersten Mal. Wer aber nicht immer auf das Smartphone starrt wie die Nachgeborenen, erblickt nachhaltig Dinge, die der moderne Mensch oft achtlos am Wegesrand verrotten lässt.

Heinz und Helgemirabellen

In diesem Fall waren es Mirabellen, die ich zu meiner Schande spontan ohne Pflanzen- und Obst-App nicht hätte identifizieren können; unser Koch jedoch wies den Fahrer an, zu halten, zu entschleunigen und zu pausieren und sammelte auf.

Mirabellen sind mit 230 Milligramm pro hundert Gramm relativ reich an Kalium. Kalium ist wichtig für die Funktion von Herz und Nerven. Die Früchte enthalten außerdem die Mineralstoffe Magnesium und Phosphor sowie das Spurenelement Zink. Das in den Früchten enthaltene Vitamin C ist unter anderem am Aufbau des Bindegewebes beteiligt. Für ihren süßen Geschmack ist der in Mirabellen enthaltene Fruchtzucker verantwortlich.

Jetzt habe ich eine Idee. Aber wo kriege ich frische Mirabellen her?

HavelbergHavelberg Yachthafen
Havelberg Yachthafen (lange kein Wort mehr mit Y verwendet). Ich habe alle Fotos so gemacht, dass der grottenhässliche Drogeriemarkt, der die Stadt und jedwede Aussicht verschandelt und aller Augen beleidigt, nicht zu sehen ist.

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