Future City under a Glass Dome

glass dome chatgptglass dome chatgpt

Spannend, weil nicht vorhersagbar Ich habe den Befehl
Giant Futur City under a Glass Dome, The scene is captured as if through a Canon EOS 5D Mark IV DSLR camera with an EF 50mm f/1.8 STM lens, emphasizing the wide shot to capture the full scene with a resolution of 30.4 megapixels, ISO sensitivity of 32,000, and a shutter speed of 8000 second, –ar 16:9 –q 2 –s 750 –niji 5 –v 5.1
von jemandem übernommen und dann in meinem eigenen Kanal dem Bot gegeben. Das Ergebnis (das 2. Bild von oben) ist ziemlich ähnlich, aber nicht identisch.

Man muss schon Profi-Fotograf sein, um auf solche Befehle zu kommen. Und man weiß auch nicht, ob die KI das richtig interpretiert. Was, wenn ich die Parameter geringfügig ändere oder die spezielle Kamera weglasse?

Ich habe es versucht mit
Giant Future City under a Glass Dome –ar 16:9 –q 2 –s 750 –niji 5 –v 5.1 –
so sieht das dann aus:

glass dome chatgpt

Kunst für alle!

cat chatgptcat chatgptcat chatgpt
/imagine roboter going to Eolie Islands passing through mental delirium and hallucinations, dark, bleak, despair, dreaming an undressed mermaid, Bosch style

Das wird mir jetzt doch ein bisschen unheimlich… Ich erinnere mich an das Gefühl, als ich 1995 an meinem Windows 3.11-Rechner saß und die ersten Schritte ins World Wide Web tat, damals mit Compuserve, und irgendwie mit Mosaic oder Netscape auf die Website des Dinosaurier-Museums im mongolischen Ulan Bator geriet und hellauf begeistert war. Ich fühle mich, als nähme ich an einer Revolution live teil. Meine damalige Freundin war uninteressiert und überhaupt nicht neugierig, was auch dazu passt, dass wir uns alsbald trennten.

Wenn ich „mein“ Künstwerk ansehe, fühle ich mich auch inmitten einer technischen Revolution. Dabei zehre ich von dem, was vor einem halben Jahrtausend jemand geschaffen hat. Danke, Hieronymus Bosch!

Immerhin mit Sonnenbrille!

cat chatgpt

2. Versuch

Wo sind Schaufel und Sonnenbrille?

cat chatgptcat chatgptcat chatgptcat chatgpt
/imagine –ar 4:5 –q 1 cute young black cat::3 wearing sunglasses ultrarealistic natural lighting holding a shovel

Der Befehl /imagine –ar 4:5 –q 1 cute young black cat::3 wearing sunglasses ultrarealistic natural lighting holding a uzi machine pistol wurde mir wegzensiert. Trotzdem würde ich jetzt bestimmt ein Instagram-Star, wenn ich das und ähnliche Ergebnisse täglich postete

Rejecting inappropriate request [Update]

lupe fuentes chatgpt
/imagine –q 1 lupe fuentes undressed smiling sitting chair Berlin

Ich habe ein bisschen auf meinem Discord-Kanal bzw. Midjourney herumgespielt (ja, ich habe einen bezahlten Account). Es ist wie mit den Robotern in den Romanen Stanislaw Lems: Die KI macht, was man ihr einprogrammiert, aber das ist so doof wie der Einprogrammierer.

Bei Lupe Fuentes, von der ich annahm, dass ChatPGT rund eine Milliarde Vorlagen fände, sehe ich bei dem Ergebnis nicht viel, und auch das „undressed“ müssen wir noch üben.

Aber vermutlich fällt das unter rejecting inappropriate request. Auch eine Nazi-Demo konnte ich nicht erzeugen, es wurde gleich nach einer künstlichen ZensurModerationsinstanz gerufen, bis jetzt ohne Ergebnis. Ist also so wie bei Fratzenbuch. Ich habe dennoch einen gewissen anarchistischen sportlichen Ehrgeiz, das unterlaufen zu können.

arabic style
/imagine secondlife sim arabic style tahari roleplay

Künstliches erzeugt etwas Künstliches. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, obwohl es langweilig ist. Das liegt an meiner ebenso langweiligen Boolschen Algebra (nennt man das dort auch so?).

holzwickede
/imagine aerial photo holzwickede town vintage style north rhine westphalia

Vermutlich ist mein Heimatdorf (oder ist es ein Städtchen?) irrelevant – das Ergebnis ist ein absoluter Reinfall. So sah und sieht es dort nicht aus. Es wäre interessant zu erfahren, ob und wie kommerzielle Fotoanbieter wie Alamy oder Getty Images den Zugriff der KI auf ihre Bilder verweigern können, obwohl Thumbnails zugänglich sind.

dampflok
/imagine railway line Guayaquil Duran steam locomotive ecuador

Verständlich, dass eine schöne Dampflok schnell gemacht werden kann. Aber wo ist Ecuador? Vermutlich soll das durch die Palmen und das wuchernde Grünzeug suggeriert werden. Es sieht auch so aus, als führe der Zug gerade von einem Abstellgleis los. Ich müsste mir eine intelligentere Eingabe ausdenken und bessere Parameter, von denen schon der Terminator sprach.

alien device
/imagine Blueprint manuscript of a Alien device, schematic, marginalia, alien, heavy shading ::1, Colored, hyperrealism ::0.5

Das alien device stammt nicht von mir. Man muss also von anderen lernen, was einzugeben wäre, um interessant und ästhetisch ansprechende Ergebnisse zu bekommen – wie unten.

Hinweis: Ich vermute, dass alle freischaffenden Maler und Künstler durch KI allzubald in den Bankrott getrieben werden.

alien device
/imagine The beautiful woman from faerie fantasy, in the style of fantasy, celebrity – portraits, sterling silver highlights, epic fantasy scenes, realistic portrait, hyperrealistic, made of liquid metal, stark realism, 8k

[Update] Man kann sich auch künstlich anschnauzen lassen.

Vintage Cat

Büsum

Meine Cousine, eine Katze und ich 1957 in Büsum an der Nordsee.

Anything left unsaid may surprise you

discord midjourney

„It is better to describe what you want instead of what you don’t want. (…) Anything left unsaid may surprise you. Be as specific or vague as you want, but anything you leave out will be randomized. Being vague is a great way to get variety, but you may not get the specific details you want.“ (Aus einem fucking manual für ChatGPT)

Gelten diese Tipps nicht auch für Dates, Flirts und Anmache, also für natürliche Intelligenzen?

Unter Siebenern

tiefwerder wiesenhavelhavelhavelhavelhavelhavelWassersportheim Stössensee

Was mir auffiel, als ich spät, aber nicht zu spät die Paddelsaison eröffnete und was das zweite Foto beweist: Auf den Booten der wohlhabenden Berliner Mittelklasse sitzt immer eine attraktive Frau und sonnt sich, der Mann steuert (nicht etwa umgekehrt). Der arme paddelnde Proletarier kann nur die eigenen Zehen bewundern.

Oder sich amüsieren, wenn Azubis Anfänger im Rudern zu fünft durch die engen Kanäle von Klein-Venedig müssen und mit ihren Paddeln an jeder Seite überall hängen- und steckenbleiben dergestalt, dass sie, ihrer eigenen Unfähigkeit eingedenk, mir dann höflich den Vortritt lassen anbieten, an ihnen vorbeizuziehen.

Frage an das bootsaffine Publikum: Da ist ein Ruderboot mit sieben Leuten. Ist das nicht verboten? Ich dachte, es gäbe Achter mit Steuermann, aber Siebener? Ist einer verloren gegangen oder wurde aus Kostengründen eingespart?

Kurz nach Mittag wurde es dann voll und voller und ich paddelte zurück ins Bootshaus, wo seit Neuestem Leckereien aufgetischt werden.

Am 14.08.2022 war ich das letzte Mal aus dem Wasser und das erste Mal seit der Hüft-Op. Das sollte wieder öfter geschehen, aber ich arbeite jetzt in Vollzeit und habe nur die Wochenenden frei. Dank der Klimaerwärmung ist es leider bekanntlich kälter.

Be not different

mehringhof

Heute habe ich mich in Kreuzberg herumgetrieben, da mein Roller zum Check in der Werkstatt ist. Auf den ersten Blick hat sich seit zwei Jahrzehnten nicht viel geändert, auf den zweiten jedoch sehr viel, wenn man noch länger zurückdenkt. Den Mehringhof – einst das Zentrum der „Alternativszene“ – sieht noch genau so aus wie vor vierzig Jahren. Aber das legendäre „Spectrum“ (später „EX“) – zusammen mit dem Slainte in der Oranienstrasse die Autonomen- und Hausbesetzerkneipe -, ist heute woke, also kleinbürgerlich bzw. pseudopunkig. Vermutlich muss man vorher mit Gendersternchen unterschreiben, um hineingelassen zu werden.

ex spectrummehringhof

Ich kann mich noch an erinnern, als im Dezember 1993 der so genannte Einblick von den Nazis veröffentlicht wurde, und der Fotograf Dietmar Gust und ich die zweifelhafte Ehre hatte, als einzige mit Bild daran aufzutauchen mit dem Hinweis, man solle uns „unruhige Nächte“, bereiten, waren wir am Abend im „Spectrum“ (oder hieß es damals schon „EX“?), und alle „Autonomen“ und die, die es sein wollten, erkannten uns und glotzen uns grinsend an.

Lustig war ein Treffen mit der damaligen Berliner Schachmeisterin (deren Name mir leider nicht mehr einfällt) und dem heutigen Großmeister Matthias Wahls im Biergarten des Mehringhofs. Über Wahls hatte ich in meinem ersten Buch „Unter Männern“ (1988) eine kleine Reportage geschrieben. Wir überredeten ihn, einen Joint zu rauchen, was der noch nie gemacht hatte. Dem Schachmeister wurde gleich übel, und er musste sich übergeben, und wir lachten uns alle kaputt.

bergmannstrasse cafe atlantikbergmannstrasse cafe atlantik
Bergmannstrasse Ecke Nostizstrasse, heute (oben) und vor 20 Jahren (2003)

Ich kehrte auch in meiner ehemaligen Stammkneipe Café Atlantic in der Bergmannstrasse ein. Alles ist vollgestellt mit so genannten Stadtmöbeln, die den Autoverkehr verhindern einschränken sowie unzähligen rot-weiß-gestreiften Pollern und gelben Huckeln auf dem Asphalt. Man muss nur einen Kaffee trinken und kann die Lastenfahrräder zählen, die sich bis an den Horizont des Kiezes ausbreiten, oft gelenkt von Männern mit Hipster-Dutt. Da die Gegend durchgentrifiziert und die Leute, die dort wohnen, wohlhabend sind, zieht das um so mehr das menschliche Elend an, das Cafegäste anbettelt. Irgendwie gruselt mich das: Man bekommt das Gefühl, dass alles bis ins kleinste Detail protestantisch-moralisch-gutmeinend grün durchgestylt ist, und das alles, was hier nicht hinpasst, hinausgeekelt werden soll.

bergmannstrasse

Wohlhabend? Es gibt sicher noch Leute, die noch Mietverträge haben, die aus der Zeit der Hausbesetzungen stammen und bevor die Sanierung begann, also aus den 80-er Jahren. Für die wird es bezahlbar sein. Aber manche fühlen sich offenbar noch immer mehr mit der Türkei verbunden und wollen das jedem in Form von Fahnen mitteilen.

bergmannstrassebergmannstrassezossener strassezossener strassezossener strasse

Über die Markthalle hatte ich schon 2007 geschrieben. Die Atmosphäre ist weg, die Leute von damals auch. Was man kaufen kann, ist für Staatsknete-Empfänger eh zu teuer. Aber es gibt genug Touristen, die die Cafes draußen und drinnen am Leben erhalten halten. Currywurst raus, vegan rin – wie überall.

neukölln karl-marx-strasse

Ich war ganz überrascht, dass ich froh war, wieder in Neukölln zu sein, wo es vernünftige Straßennamen gibt und wo alles gewohnt und anheimelnd trashig ist.

Balkonien, zwangsläufig revisited

balkonienbalkonien

Ich habe zwar eine Woche Urlaub, aber das Programm ist dennoch straff. In Wahrheit habe ich gar keinen Tag frei, sondern muss immer etwas erledigen, wie heute noch Leibesübungen und hebräische Verben pauken, weil ich morgen wieder Unterricht habe.

Ich plane, meine Feudalismus-Serie, an der ich, wie das Stammpublikum weiß, schon seit 2015 schreibe, alsbald fortzusetzen mit dem dritten Teil der Rezension Parzingers. Wer vergessen hat, worum es eigentlich geht, kann sich schon mal mit der vorläufigen Zusammenfassung warmlesen. Wir wollen doch alle wissen, ob der Kommunismus zwangsläufig kommt oder nicht.

Klima, Gendersternchen und Hengameh

cafe rixcafe rixcafe rixcafe rix

Voll das Wokistan-Klischee: Klima, Gendersternchen und Hengameh. Aber das Café ist schön. (Dessen „Webdesigner“ hat schon lange nichts mehr gemacht.)

Nimm dies, Hüft-Op!

oberbaumbrückeoberbaumbrücke

Nimm dies, Hüft-Op! Heute bin ich zum ersten Mal seit Februar 2022 wieder mit meinem NCM Moskow gefahren – und gleich von Neukölln quer durch die Stadt bis zum Prenzlauer Berg zum Bike-Doctor. FYI: Die Oberbaumbrücke ist noch da, wo sie immer war, wie die Fotos beweisen.

Wie schon berichtet, hatte sich vor mehr als einem Jahr ein einstürzender Altbaum auf meinen Roller und das E-Bike zum Sterben gelegt. Beim dem Niu war nur eine Schraube unter dem Sitz locker, der ist smart. Das E-Bike war noch fahrtüchtig, aber den Hinterreifen hat es leider doch erwischt: Ein neuer müsse her, sagte der Doktor.

Ein komisches Gefühl – ich wusste gar nicht mehr, wie das Teil zu bedienen ist und schwebte gefühlt, im Gegensatz zum Roller, hoch über dem Verkehr dergestalt, dass mich einige andere Fahrräder überholten, weil meines hinten eierte und nicht freilief, aber durch den Akku immerhin so viel Schub bekam, dass ich immerhin noch die meisten Gefährte, die nur per Muskelkraft bewegt werden, hinter mir ließ.

Ich hatte eigentlich geplant, das E-Bike zu verkaufen. Ein tiefer Einstieg ist bequemer. Aber meine Hüfte meckerte nicht, als ich das rechte Bein über den Sattel schwang. Ich vertage die Entscheidung. Nach dem Urlaub im Oktober sehen wir weiter.

Unter Wiederbelebten

rewe

Nein, Rewe, ich denke gar nicht dran. Die Moorleichen bleiben da, wo sie sind.

Herrentag

deutsche Bahn neukölln

Bewaffnete Arbeiter und Soldaten auf dem Weg in das Berliner Zeitungsviertel während des Januaraufstands 1919, Foto: Willy Römer, 5. Januar 1919 (Deutsches Historisches Museum, Berlin)

Kunst am Stromkasten

Kunst

Gesehen in Berlin-Kreuzberg

Da sprach der alte Häuptling der Indianer nichts mehr

indianer

Bedauerliches, auf Linie gebracht

woman reading marx
Durch ein bedauerliches Missgeschick wurde für dieses Blog-Posting ein unpassendes Foto gewählt.

Was haben wir?

– Mann. Messer. Psychisch gestört. Schwer verletzte Kinder. Berlin. Michael?

– Der MDR hat ein „millionenfach gesehenes“ Video manipuliert: um es dramatischer wirken zu lassen! An einer Stelle wurden die Schreie des Aktivsten einfach zweimal hintereinander geschnitten – um sein Leid unter der Schmerz-Maßnahme der Polizei länger und schlimmer erscheinen zu lassen. Der Sender bewarb seine Doku also mit einer dreisten Fälschung – und diese ging viral.

Der MDR: Nach Durchsicht aller MDR-Veröffentlichungen zu dem Thema ist uns bei dem Short auf Youtube beim Abmischen der Tonspur ein unerklärbares bedauerliches Missgeschick passiert.

So ganz zufällig? Polizei pöhse. Klimakleber gut – in den Herzen der Redakteur*_&%Innen.

– Der DJV-JVBB (ich bin Mitglied) instragramt unglaublich hip, hipster und so was von cool seinen zahllosen Followern, dass künstliche Intelligenz gut schlecht sei, nur dürfte niemand seinen Job verlieren. Gut, dass wir darüber geredet haben.

– Der Verein Säkularer Islam fordert Bundesinnenministerin Nancy Faeser auf, die Kooperation mit dem Zentralrat der Muslime sofort einzustellen. In einem Brief an die Ministerin (…) fordert der Verein Säkularer Islam, umgehend das Verbot des IZH und die Schließung der Imam-Ali-Moschee in Hamburg. In dem zweiseitigen Schreiben des Vereins um die Soziologin Necla Kelek heißt es: Wir fordern Sie auf, die Zusammenarbeit, Kooperationen und Gesprächsformate mit dem Zentralrat der Muslime (ZMD) einzustellen. Zumindest so lange das IZH und seine Umfeldorganisationen dort Mitglied sind.“

Das halte ich für den falschen Ansatz. China will Muslime auf Linie bringen. Moscheen zu Turnhallen!

– And now for something completely different. Nutzt hier jemand Windows und Edge? (via Fefe)

– Muss hier jemand akkadische Texte übersetzen?

Overdressed

burks

Auf dem Hof der Skalitzer Strasse 33 in Kreuzberg, Mitte der 80-er Jahre.

Bitte beflaggen Sie sich

1. mai

Er hat [bitte selbst ausfüllen] gesagt

neger

Deutsche Journalisten bei der Nachricht, Boris Palmer habe „Neger“ gesagt…

image_pdfimage_print

← Next entries — Older entries