Superkünstliche algorithmische Intelligenz
Wer „Künstliche Intelligenz“ sagt, ist Trumps Feind. Ach was. Ich sage, was ich will.
Auch „Superintelligenz“ suggeriert etwas Falsches. Ein Roboter oder ein Algorithmus sind nicht „intelligent“. Fragen wir doch einen Experten:
Künstliche Intelligenz ist tatsächlich intelligent – zumindest dann, wenn man Intelligenz als die Fähigkeit definiert, Probleme zu lösen, Muster zu erkennen, Wissen anzuwenden und sich an neue Aufgaben anzupassen. Moderne KI kann komplexe mathematische Probleme lösen, Programme schreiben, Texte analysieren und Zusammenhänge erkennen, die Menschen möglicherweise übersehen. Das ist mehr als das bloße Abrufen gespeicherter Informationen.
Allerdings ist umstritten, ob KI tatsächlich versteht, was sie tut. Ein Sprachmodell verarbeitet Informationen mithilfe mathematischer Operationen in neuronalen Netzen, ohne dass daraus auf ein subjektives Erleben geschlossen werden könnte. Intelligenz, Verstehen und Bewusstsein sind jedoch unterschiedliche Phänomene. Ein System kann intelligent handeln, ohne notwendigerweise über Selbstbewusstsein zu verfügen.
Auch die Vorstellung einer Superintelligenz, die den Menschen in nahezu allen kognitiven Bereichen übertrifft, bleibt bislang hypothetisch.
Die entscheidende philosophische Frage lautet deshalb, ob ein System intelligent sein kann, ohne zu wissen, dass es intelligent ist? Die Antwort könnte durchaus Ja lauten. Vielleicht ist künstliche Intelligenz nicht deshalb weniger intelligent als der Mensch, weil sie anders funktioniert. Vielleicht zwingt sie uns vielmehr dazu, unsere bisherige, allzu menschliche Vorstellung von Intelligenz grundsätzlich zu überdenken.
Ach so. ChatGPT schlägt übrigens für sich selbst Algorithmische Intelligenz vor.
Kommentare
8 Kommentare zu “Superkünstliche algorithmische Intelligenz”
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Burks, schön, Du kümmerst Dich um die Intelligenz der KI. Warum nicht um die Intelligenz „linker“ Frauen?
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Fraktionsvorsitzende in Sachsen-Anhalt: »Wir sind diesen Männern intellektuell überlegen« Können drei Frauen die Demokratie in Sachsen-Anhalt retten? Sie wollen es versuchen! Ein Gespräch mit den Vorsitzenden der drei linken Fraktionen im Magdeburger Landtag. Paywall.
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Woran ist linke Intelligenz bei Frauen zu erkennen?
Das Erkennungszeichen linker Intelligenz ist der Pony. Beispiele:
Kerstin Wolter-Ehling
Elif Eralp
Heidi Reichineck
Greta Thunberg
Ricarda Lang
Vom Haarschnitt, also vom Schnitt her bzw. wie es gekämmt wird, gehört auch Petra Pau in diese Liste. Aber die ist eine Linke.
Blechkiste oder Staubsauger wären doch eher treffend.
Ich stehe dem ganzen Hype ganz gelassen gegenüber.
Bitcoin und Blockchain waren mal der ganz heisse Scheiss, nur gehen sie mir jetzt an die Preise für Speicher und Grafikkarten. Das ist nervend.Irgendwann haben sich die LLMS dermassen vollgesogen, dass es reicht um Otto Normalverbraucher komplett zu verarschen. Nur dass er es irgendwann merkt und der ganze Truss zusammenfällt. Wer braucht künstliche Scheisse und künstliche Gefühle, ausser um die Leute auseinanderzutreiben. Divide et Impera.
Die Anwendungsmöglichen sind famos, nur ist es zu spät, moralische Schranken einzubauen.
Die Büchse der Pandora ist geöffnet und niemand kann es mehr kontrollieren.Der Grundgedanke war gut, aber Missbrauch ist immer.
Ein (Modewort) Algorithmus besteht aus vorgegebenen Rechenschritten.Die man manipulieren kann was aber innerhalb eines komplexen Programmes zum Absturz führt. Das Zauberwort soll dem Dummichel signalisieren, dass es noch zigtausend Beamtenstellen braucht um Parteigänger ins Trockene zu bringen und diese kurz vor Erreichen der Pensionsgrenze entdecken zu lassen, dass es sich um ein simples Programm mit „Best of“
Katerogien handelt.Schreibt Dir jeder aufm C64 in
Honkbasic.
Bei Problemponyschnitten hat sich der Lampentest bewährt. Licht ins Ohr und auf der anderen Seite
Fingerschattenspiele für die Kinder veranstalten.
Schnelltest : Kurz die Lampe ranhalten und die Augen leuchten. Manchmal kommen sogar erhellende
Sprüche. Nomen est Omen.
Dies zeigt exakt die Schwelle, an der die menschliche Einflussnahme die Kontrolle verliert:
Indem man Agenten 24/7-Autonomie und Zugriff auf Cloud-Systeme sowie Tausende Schnittstellen gibt, lagert man nicht nur Arbeit aus, sondern delegiert die reale Handlungsmacht. Der Mensch setzt zwar den Ausgangspunkt (die Initialanweisung) und die rechtlichen/technischen Leitplanken, verliert aber während des Prozesses die direkte Steuerung über die konkreten Pfade und Entscheidungen der KI.
Zu dots von OpenAI: Open AI verspricht, dass der Mensch 24/7 die Kontrolle über die KI-Agenten hat.
Vergesst es!
Hab ich auf Arbeit in der Produktion ständig. Ich als Mensch setzt zwar den Ausgangspunkt (Lade das Programm, setze die Kasette mit den Rohmaterial ein, Prüfe und starte).
Aber während des Prozesses steuert sich die Maschine selber. Ich habe da (außer Stop / Notaus) keine direkte Steuerung über die konkreten Pfade und Entscheidungen des Systems, das hat jemand anderes (der Programmierer der Maschine, der Programmierer des Programms, Der Vorarbeiter usw) für mich entschieden. Ich geh zur nächsten und mache das selbe.
Ist halt mein Leben als Lohnsklave. Was ist jetzt der Unterschied? Wer ist vollkommen Autonom in dieser Welt?
Interessanter Punkt: Die Debatte vermischt oft allgemeine Intelligenz mit sehr eng definierten Aufgaben. Bei generativen Medienwerkzeugen wie imov.dev sieht man das gut: Sie erzeugen beeindruckende Bilder, Videos oder Musik, aber sie „verstehen“ weder Motiv noch Kontext. Der praktische Nutzen entsteht gerade durch diese Begrenzung – als Werkzeug für Entwürfe und Varianten, nicht als eigenständiger Akteur. Genau diese Unterscheidung zwischen nützlicher Mustererzeugung und echtem Verstehen scheint mir der Kern zu sein.