Sie werden gegendert. Widerstand ist zwecklos.

(Aus dem Info-Brief des VDS e.V.)
„Jürgen Plöhn ist Politik-Professor an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). In seinen Seminaren gendert er nicht – von seinen Studenten erwartet er eine korrekte Sprache. In seinen 30 Jahren der Lehre habe es mit dieser Praxis keine Probleme gegeben. Studenten wurden darauf hingewiesen, und wer sich damit nicht arrangieren wollte, hat den Kurs verlassen, „wegen Genderns wurde kein Leistungsnachweis verweigert“, so Plöhn in der Welt. Dennoch gab es im April 2021 eine Beschwerde bei der „Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung“. Das Institut für Politikwissenschaften forderte Plöhn daher auf, diese Praxis zu beenden. Dieser wehrte sich: „Wissenschaft ist Wahrheitssuche, und das wesentliche Instrument dazu ist in den Geisteswissenschaften die Sprache. Wer gendert, bringt damit eine politische Ideologie zum Ausdruck, die die Verhältnisse nicht nur erforschen, sondern verändern will“, so Plöhn.
Im Wintersemester 2021/2022 eskalierte die Situation: Der Studiendekan erkundigte sich hinter dem Rücken des Professors bei dessen Studenten, ob seine Vorgehensweise weiterhin gelte. Plöhn selbst erfuhr erst von einer Studentin davon und sprach von „Bespitzelung“. Institutsdirektor Johannes Varwick teilte ihm dann im Februar mit, man habe sich entschieden, dass Plöhn keine Lehre mehr an der MLU anbieten könne. Weil Plöhn allerdings in Halle habilitiert ist, darf ihm die Lehre dort nach dem Hochschulrecht des Landes nicht verweigert werden. Das sah auch Varwick ein, schob aber direkt nach: „Sehr wohl können wir aber als Institut die Rahmenbedingungen dafür festlegen.“ Diese Rahmenbedingungen sahen u. a. vor, keine Ressourcen mehr zur Verfügung zu stellen, um Raumbuchungen etc. müsse Plöhn sich selbst kümmern, außerdem können Studenten seine Vorlesungen nicht mehr für die Pflichtmodule anrechnen lassen. Varwick schrieb in seinem Schreiben an Plöhn süffisant weiter: „Ich weiß nicht, sehr geehrter Herr Plöhn, ob Sie unter diesen Voraussetzungen noch Freude an der Lehre haben werden.“
Plöhn bietet angesichts dieser Behandlung im Sommersemester 2022 tatsächlich keine Lehrveranstaltungen mehr an. Allerdings ist die Sache noch nicht erledigt: Auf seine Eingabe hin beschäftigt sich derzeit der Petitionsausschuss des Landtags Sachsen-Anhalt mit dem Vorgang, mit einem Votum ist im November zu rechnen. Plöhn hofft auf ein Einlenken der Uni, andernfalls erwägt er eine Klage.“ (Welt.de, Paywall)
Für mich ist das Verhalten des Institutsdirektors an der Schwelle der Nötigung. Was machen diejenigen, die nur auf Honorarbasis lehren (wie ich)? Die können nicht dagegen vorgehen, wenn ihr Vertrag nicht erneuert wird, wenn sie sich dem sprachesoterischen Quatsch verweigern.
In einen Kontext setzen

Vorsicht! In diesem Buch kommen kleine Negerlein vor!
„Es handelt sich um einordnende Hinweise, welche die Filme entsprechend unserer Aufgabe als modernes multimediales öffentlich-rechtliches Medienhaus in einen zeitgemäßen Kontext setzen“. Wer so formuliert (natürlich eine Anstalt!), hat eh einen an der Waffel. Einordnende Hinweise – was wäre das Gegenteil? Hinweise, die verwirren und alles Gemeinte im Chaos enden lassen?

Screenshot von Online terrorism: ‚East Turkestan Islamic Movement‘ terror audio and video. Einordnender Hinweis: In diesem Video kommt islamistischer Terror der Uiguren vor – den darf es aber gar nicht geben weil der feudale Autokrat Dalai Lama nicht zuständig ist, weil die pöhsen Chinesen die Uiguren wegsperren.
Dann haben wir noch „modernes multimediales öffentlich-rechtliches Medienhaus“. Darf man so viele Adjektive überhaupt verwenden? Und ist das nicht auch ein sehr großes riesiges Geschwurbel, aus dem Anus der deutschen Sprache ausgeschieden? Eine total altmodische, quasi-behördenhafte staatlich alimentierte Hütte?
By the way: Müsste man nicht das ganze Internet mit einem einordnenden Hinweis versehen und nicht nur Winnetou, lieber Mittel[sic!]deutscher Rundfunk?
Russ:innen und andere komische Leut:innen
An die Redaktion der „Z“
Als zahlender (!) Abonnent wäre ich erfreut, wenn ich in der „Z“ von Doppelpunkten und Großbuchstaben in Wörtern verschont bliebe. Gegenderte Sprache ist weder „links“ noch hat sie etwas mit Marxismus oder gar „erneuern“ zu tun, sondern ist Klassismus und reaktionäre Sprachesoterik, die ähnlich wirkt wie Globuli.
Wurden die Leser (sic) gefragt? Nein. Gibt es irgendeinen Konsens, auf den sich die „Gendersprachler“ berufen könnten, gar einen wissenschaftlichen? Nein.
Innerhalb der Zeitschrift gibt es ein buntes Sammelsurium von Versuchen zu gendern. Wenn man sich an die konservativen neuen (und wohlhabenden) Mittelklassen anbiedern will, kann man aber auch gleich die „taz“ lesen.
Aktuell ist ein Artikel der Berliner Zeitung empfehlenswert: „Das Gendern sexualisiert die Sprache“.
Ich habe noch die Zeiten erlebt, als man linke Zeitungen vor Fabriktoren verkaufte bzw. es versuchte. Die Arbeiterklasse redet nicht so. Die „Z“ kann sich natürlich dem Sturz der Partei „Die Linke“ in die Bedeutungslosiglkeit anschließen. Es wäre aber schade drum.
Venceremos (geschlechterneutral!)
Burkhard Schröder
204 Jahre Wirkmächtig
Jan Korte schreibt auf Fratzenbuch:
Heute vor 204 Jahren wurde in Trier Karl Marx geboren. Die Gedanken und Ideen des wirkmächtigsten deutschen Denkers der Moderne und zusammen mit Friedrich Engels einflussreichsten Theoretikers des Sozialismus und Kommunismus sind bis heute topaktuell. Und der Auftrag „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“, steht nach wie vor auf der Tagesordnung!
Happy Birthday, Karl Marx! #Marx204
Fotografie von John Mayall jun. (1875)
Vielleicht könnte man das Deutsch ein wenig optimieren? Die Gedanken und Ideen des wirkmächtigsten deutschen Denkers der Moderne und zusammen mit Friedrich Engels einflussreichsten Theoretikers des Sozialismus und Kommunismus sind bis heute topaktuell. 25 Wörter und viel zu lang! Wer – die Gedanken und Ideen? Kann man mit die Theorien beschreiben. Was tun diese flüchtigen Dinge?
Jetzt kommt Mark Twain ins Spiel: „Ein durchschnittlicher Satz in einer deutschen Zeitung stellt eine erhabene und eindrucksvolle Sehenswürdigkeit dar; er nimmt ein Viertel einer Spalte in Beschlag; er enthält alle zehn Wortarten – nicht in der üblichen Reihenfolge, sondern durcheinander; er ist überwiegend aus zusammengesetzten Wörtern gebaut, die der Verfasser an Ort und Stelle konstruiert hat und die in keinem Wörterbuch zu finden sind – sechs oder sieben Wörter zu einem zusammengedrängt, ohne Naht oder Saum – das heißt ohne Bindestriche; er behandelt vierzehn oder fünfzehn verschiedene Gegenstände, ein jeder eingeschlossen in eine eigene Parenthese, hier und da zusätzliche Parenthesen, die wiederum drei oder vier der kleinen Parenthesen einschließen, sodass Pferche innerhalb von Pferchen entstehen; schlussendlich werden sämtliche Parenthesen und untergeordneten Parenthesen zwischen zwei Königs-Parenthesen gezwängt, von denen die eine in die erste Zeile des majestätischen Satzes gesetzt wird und die andere in die Mitte der letzten Zeile – und danach folgt das VERB, und zum ersten Mal erfährt man, wovon dieser Mensch eigentlich die ganze Zeit spricht; und hinter das Verb – nur so zur Zierde, soweit ich das beurteilen kann – schaufelt der Verfasser noch »haben sind gewesen gehabt haben geworden sein« oder Wörter ähnlicher Beschaffenheit, und fertig ist das Monument.“
So auch hier. Wir haben Ideen, die Moderne, Karl Marx und seine damaligen Gedanken, Friedrich Engels, beide zusammen (nicht etwa einzeln!), irgendjemand ist noch einflussreich, aber wir haben schon vergessen, ob es Marx oder die Moderne oder noch etwas anderes war, und dann dräuen Sozialismus und Kommunismus, und dann – aber hallo! – da taumelt ein Verb einher, aber wo fing es an und wer tat das Tun? Und dazwischen, halb versteckt, irrlichtert das merkwürdige „wirkmächtig“ – redet so jemand? Ich habe einen wirkmächtigen Kartoffelsalat angerichtet?
Korte will sagen: Die Theorien Karl Marxens sind immer noch aktuell. Er war der einflussreichste Theoretiker der Moderne (WTF?) des Kapitalismus und der darauf folgenden Gesellschaftsformationen, zusammen mit Friedrich Engels. Sozialismus brauchen wir noch nicht, und Kommunismus schon überhaupt nicht. Dafür sind die Chinesen zuständig.
Gern geschehen.
Topless Prophet oder: Reaktivierung der Wirkung des Nachholfaktors

Ich las gerade in der Bibel etwas über hübsche Weiber weiß sehr wohl, dass ich das Publikum mit noch mehr Wissenschaft der exotischen Art nerven könnte, es aber nicht will, weil meine Gedanken zu gewissen Themen noch mäandern, bis sich wohlgefällige Thesen herausgepellt haben wie Eier aus der Schale. Da mir die Leserschaft mitteilte, ich dürfe nicht mehr „Weltläufte“ sagen, hier also, was sonst noch geschah.
Berlin macht das, was wirklich dringend ist: Man schaltet des freie WLAN aus. Schon klar. Dieses Internet wird oft überschätzt.
Ich empfehle, den Artikel nicht zu lesen, und ich bin froh, dass er sich hinter der Paywall versteckt. Die Textbausteine treiben einen in den Wahnsinn könnten die Bevölkerung nur verunsichern. Ob es jemals wieder aufgenommen wird, ist derzeit unklar. Über Monate, wenn nicht gar Jahre hinweg. Kam für viele überraschend. Weder fachlich noch personell adäquat dafür ausgestattete. Notwendigen Neuausrichtung. Zu Ihrer Anfrage kann ich Ihnen mitgeben. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen bitte direkt an die Senatskanzlei. Veränderten Prioritäten innerhalb. Vor dem Hintergrund der Prioritätensetzung zur Bewältigung. Noch ist unklar, ob uns das gelingt. Schon klar. Berlin eben.

Eine Prophetin sagt dem Gesundheitsminister oben ohne die Höhe der Rente voraus.
Aus der Rubrik „Deutsch des Grauens: Es wird nach all dem, was wir wissen, in diesem Jahr eine kräftige Rentenerhöhung geben„, sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur. Rechtzeitig vor der turnusgemäß am 1. Juli anstehenden Anpassung werde er die Reaktivierung der Wirkung des Nachholfaktors auf den Weg bringen. Mit dieser bereits angekündigten Änderung der Berechnung soll die Rentenerhöhung dieses Jahr etwas kleiner ausfallen als ursprünglich vorhergesagt.
Wait a minute. Nein, ich meckere nicht über die Ungs. Ich verstehe gar nichts. Gibt es nun mehr oder weniger Geld? Die Erhöhung ist kleiner als was? Und was ist ein Nachholfaktor? Wirkte etwas, war zeitweilig aber tot, und muss jetzt reanimiert werden? Hat die Regierung neben Dichterglottisschlaginnen (jede Wette, dass nur Frauen berücksichtigt werden) jetzt auch Propheten angestellt? Die Rente wird „vorhergesagt“? Woher? Aus dem Kaffeesatz? Und womöglich in einem Göring-Eckardtschen „diskursiven Raum“?
Der Heilsche Propagandatext, den die Qualitätsmedien unkritisch übernehmen, es gebe „kräftig“ mehr Rente, bedeutet also in Wahrheit: Die Alten kriegen nicht wo viel, wie ihnen normalerweise zustünde. Gern geschehen.

So wird der Impfstoff an Impfgegner rektal verabreicht, wenn die Impfpflicht kommt.
Einige Fachleute sehen die weitgehende Durchseuchung der Bevölkerung mittlerweile als hinnehmbar oder sogar erstrebenswert an, weil Omikron viel infektiöser als ältere Varianten ist und jede Eindämmung noch schwieriger macht.
Einige sagen dieses, und andere sagen jenes. Ich kann’s nicht mehr hören.
Unter Verweisquellungen
„…unterschiedlichen Häufigkeit von Testungen auf das Vorhandensein von besorgniserregenden Varianten (…) sowie Verzögerungen in der labordiagnostischen Erfassung und Übermittlung“. (RKI laut Tagesspiegel)
Liebe Studenten! Übersetzen Sie dieses Satzfragment ins Deutsche, ohne ein Wort zu benutzen, das mit ung oder keit endet!
Das könnte fast Katja Kipping geschrieben haben. Übersetzt heißt das: „Wir haben keine Ahnung, wie viele Leute infiziert sind.“
Kinners!

Die Stubengelehrten auf Fratzenbuch streiten sich gerade darüber, ob mein Foto nur einen verunglückten Versuch zeige, sowohl den Singular als auch den Plural mit falschen Mitteln zu schreiben, weil bei „Kinder“, was jeder normale Mensch verstünde, die aus Wokistan offended beleidigt sein könnten, wenn ihr Einzelkind nicht erwähnt wird, oder ob es wieder nur der Gendersprachenwahn sei oder beides.
Unter Selbstermächtigungssenatorglottisschlaginnen

Ich hatte schon befürchtet, dass die Rekordhalterin im Ungismus-Nominalismus sich auf einen subalternen Parteiposten zurückziehen und der Tag „Mach’s besser, Katja“, sich erledigen würde. Dem ist, irgendwem sei Dank, nicht so; Katja Kipping wird wird versorgt mit Senator (har har) für Integration, Arbeit und Soziales (also Gedöns) in Berlin. Und schon geht es auf ihrer Fratzenbuch-Seite (Screenshot oben) wie gewohnt geschwurbelt zur Sache:
Ich habe deshalb für Reformalternativen wie die Kindergrundsicherung, die Vier-Tage-Woche und die Mindestrente sowie die Überwindung von Hartz-IV gekämpft. Kurz gesagt: für eine Sozialpolitik im Zeichen von Selbstbestimmung und Selbstermächtigung. Mit der Ernennung zur Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales in Berlin beginnt für mich ein neues Kapitel. Es wird sich vieles ändern: Ich wechsele von der Bundes- in die Landespolitik, von der Opposition in die Regierung, aus meiner Wahlkreis Dresden nach Berlin.
Was sich nicht ändern wird: mein unbedingter Einsatz für und mit jenen, die von schlechten Arbeitsbedingungen, Armut, Ausgrenzung oder Wohnungslosigkeit betroffen sind. Ich bin entschlossen (und auch neugierig) alle möglichen Handlungsspielräume zu finden und zu nutzen, um: Berlin zu einer Vorreiterin für gute Arbeit und Ausbildung sowie einer Stadt mit sozialem Netz und Anlaufstellen für alle in Not zu machen, in der Menschen jeden Alters und Herkunft, mit und ohne Behinderung selbstbestimmt leben und sich entfalten können.
Wir zählen gemeinsam: Neun Mal -ung (Regierung zählt nicht). Bei „im Zeichen von Selbstbestimmung und Selbstermächtigung“ muss ich kapitulieren – ich verstehe nicht, was gemeint ist. Vermutlich geht das geschätzt 87,3 Prozent der BevölkerUNG auch so. Ich setze mich „unbedingt“ dafür ein – halt: Was ist der Unterschied zu „ich setze mich ein“? Das muss ich nicht unbedingt wissen.
Sie habe dafür gekämpft, Hartz-IV zu überwinden (vermutlich wäre „abschaffen“ verständlich). „Alle möglichen Handlungsspielräume“ – auch das ist Bullshit-Sprachbingo. „Alle möglichen“ kann sowohl eine ungefähre Anzahl von Optionen meinen, ohne sich festlegen zu wollen als auch, dass keine ausgelassen wird. Und was war noch ein ein „Handlungsspielraum“ – soweit ein Handballer im Torraum nach Bällen greifen kann? Mein Sprachspielraum ist ziemlich groß, ich verstehe sogar Nominalstil, wenn ich mir Mühe gebe.
Ich bin entschlossen (und auch neugierig), die Zahl der Wörter in Kippings letztem Satz nicht zu zählen, um: (jawoll, wir setzen Doppelpunkte überall hin, wie mit einem Salzstreuer verbreitet) dieses Posting zu beenden.
Nabendynamoumbau, Duschlampe!

Ich habe in meinen Seminarunterlagen aus dem Jahr 2017 gekramt. „Liebe Studenten, heute beschäftigen wir uns mit dem korrekten und eleganten Gebrauch des Verbums im Deutschen. Das Deutsche erlaubt auch, vorausgesetzt, man ist dieser Sprache mächtig, einen dynamischen Satzaufbau, obzwar er verschachtelt sein kann, der dem des Lateinischen gleichkommt.“ (Allgemeines Stöhnen und Raunen im Hintergrund)
„Um die Rechtschreibkenntnisse der Studenten an deutschen Universitäten steht es nicht gut. Seit Jahren hört man von Hilferufen der Professoren, die Schulabsolventen seien nicht studierfähig. In der FAZ (Paywall) kommt jetzt der Stuttgarter Germanist Fabian Bross zu Wort: „Die Situation ist dramatisch, wir sind mitten in einer Rechtschreibkatastrophe.“ Er legte 80 Deutsch-Lehramtsstudenten einen Text vor, den sie zu korrigieren hatten. Die meisten Defizite gab es bei der Getrennt- und Zusammenschreibung sowie der Groß- und Kleinschreibung. Zu viele scheiterten an der Unterscheidung zwischen dass und das. „Besonders auffällig ist, dass sogar die allermeisten Prüfungsarbeiten bis hin zu Bachelor- und Masterarbeiten substanzielle Orthografiefehler enthalten, obwohl sie zu Notenabzügen führen können und es eigentlich Zeit genug für die Korrektur geben sollte“, sagt Christina Noack, Professorin für Didaktik der deutschen Sprache. Bross fordert Eingangstests für Lehramtsstudenten und unterstützende Orthografie-Kurse im Studium. Für diese gibt es an Universitäten kaum Mittel, denn man unterstellt, dass die Rechtschreibung bis zum Abitur sitzt. Ein Teufelskreis, denn die Gefahr besteht, dass die späteren Lehrer Lerninhalte, bei denen sie selbst Schwächen haben, einfach aussparen.“ (Aus dem Infobrief des VDS e.V.)
Das kann ich nur bestätigen. Ich hätte fast alle meine Studenten beim Examen durchfallen lassen, aber zum Glück musste ich das nicht entscheiden. Aber ich galt auch als ein Dozent, bei dem es extrem schwer war, eine gute „Punktzahl“ zu erreichen.
In den Markt integrierte Saat des Bösen

Neue Lektüre und neuer Salat: Thieves of State: Why Corruption Threatens Global Security
Was haben wir denn da, passend zur Überschrift? Wieder einmal den Reichsarbeitsdienst erzwungenen Dienst am Gemeinwesen: „Menschen, die Leistungen vom Staat erhalten und nicht bereit sind, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren“. Das kennen wir schon aus der Diskussion über Drogen: Wer sich immer zudröhnt, verweigert sich irgendwie dem Kapitalismus. Wo kämen wir denn da hin. Nur um das klarzustellen: Arbeit im Steinbruch für bestimmt Leute als Therapie, um das Leben kennenzulernen, halte ich klammheimlich für eine gute Idee; leider würden mir aber ganz andere Leute einfallen, die in Frage kämen, als etwa der Arbeits(sic)agentur.
Zum Thema „bunt“, „divers“, „Vielfalt“ und dem Land, in dem wir gut und gerne leben: „Iraker schlug Hotelangestellten und randalierte mit Eisenstange“ – „Der Mann ist seit Jahren ausreisepflichtig, 2018 wurde sein Asylantrag abgelehnt. (…) Ebenfalls am Sonnabend hatte, wie berichtet, ein Afghane in Wilmersdorf einer ehrenamtlichen Gärtnerin in den Hals gestochen. Die Frau hatte in einer Grünanlage Büsche gestutzt. Der Täter kritisierte, dass eine Frau arbeitete, und stach mit einem Küchenmesser“.
Das hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun. Man könnte viel dazu schreiben. Ich empfehle wieder einmal Rian Malans Mein Verräterherz – das Kapitel über den „Hammermörder“.
Zum Erinnern und auf Empfehlung des hiesigen Publikums: Es gibt durchaus westliche Werte, die es zu verteidigen gilt – inklusive der Shorts der Sängerinnen! (Sehr süß!)

Die Saat des Bösen. Credits: Christian Y. Schmidt auf Fratzenbuch
Die BBC hat Fake news zum Thema „Giftgasangriff in Syrien“ verbreitet (via Telepolis). „Nach dem angeblichen Angriff mit chemischen Waffen in Douma waren die Leichen von rund 50 Zivilisten geborgen worden. Die USA, Großbritannien und Frankreich bombardierten bereits wenige Tage nach den Ereignissen – noch während der OPCW-Ermittlungen – Einrichtungen der Assad-Regierung und der syrischen Armee. (…) Demnach hatte die OPCW-Führung systematisch alle Erkenntnisse übergehen oder gar zensieren lassen, die der Giftgasthese zuwiderliefen“. Westliche Werte eben. Kann man nichts machen.
Das ist doch die alte Western-Parole: Erst schießen, dann fragen. Passt auch zu den deutschen Qualitätsmedien, die damals gewohnt seriös berichteten.
Erholen wir uns. Nun zum Feuilleton. Ja, ich werde mir Dune im Kino ansehen.
Die FAZ rezensiert ganz unterhaltsam: „Der thematischen Schwere dieses Themas gehorsam, baut Villeneuve seinen Film aus Bildergebirgen, Hans-Zimmer-Getöse, gewaltigen Fabrikraupen, prächtigen Ornithoptern, flatternder Flucht, funkensprühenden Zweikämpfen, uralten Prophezeiungen und Trugspiegelungen.“
(Merke: Wolf Schneider hatte in Deutsch für Profis: Wege zu gutem Stil empfohlen, mit Adjektiven äußerst sparsam umzugehen. Ich füge hinzu: Bricht der Stab nicht, wenn wir ihn reimen? fragten fünfzig funkensprühende falsche Fuffziger.)
Vermutlich wird man gut unterhalten so ähnlich wie mein Avatar, der sich auch meistens in den virtuellen Dünen herumtreibt, obwohl ich alle Filmversionen schon mehrfach gesehen habe und auch die Ballerei eines gleichnamigen Computerspiels nächtelang genoss. Ach nein, das war ein ganz anderes: „Lets Play Dune 2000“. Würde ich heute sofort noch mal bis zum höchsten Level durchziehen. So gut wie Privateer!
Ich schweife ab. Natürlich ist der Plot Fantasy und nicht Science (!) Fiction und genauso albern wie die Bücher John Normans. Man kann über die Ikonografie räsonnieren oder das Werk, wozu ich meistens neige, als Kinderfilm abzutun (die Bücher sind definitiv nichts für die lieben Kleinen).
Jenny Jecke fasst das auf Moviepilot treffend zusammen:
– „Ein junger Kerl schlurft wie eine bedröppelte Arrested Development-Figur durch die Wüste.
– Zahlreiche Oberkörper in extravaganten Kostümen schauen erwartungsvoll auf unsere Geldbeutel oder in die unsichere Franchise-Zukunft.
– Die Tagline „It begins“ sitzt als überlagerte Kirsche auf dem zutiefst originellen Sahnehäubchen dieses Posters.“
Vermutlich wird das so grün ökologisch moraltriefend und divers herüberkommen wie die pseudorevolutionären Witzfiguren in der Matrix: Quotenmaximalpigmentierte, Wursthaare und Pseudo-Obdachlosen-Chic. Aber natürlich besser als der schlechteste Film, den ich mir jemals reingezogen haben. Demnächst mehr in diesem Theater.
#Neuland, revisited
Ach ja? Das erklärt natürlich einiges. (via Fefe)
Freie Denglische Partei
Wirtschaftswoche: „What lessons can we learn from Mister Lindner‘s Kauderwelsch?“ – „Was die FDP mit „Make in Germany“ ausdrücken möchte, konnte selbst nach mehreren Wochen Rätselraten auf Twitter oder Facebook nicht eindeutig geklärt werden. Auch ich bin unsicher und erlaube mir deshalb, es als Hinweis auf den großen Sprachgraben zu verstehen, der sich durch unser Land zieht – the colossal language divide running across Germany! Auf der einen Seite gibt es eine Minderheit von rund 10 Prozent der Bevölkerung, die gut bis sehr gut Englisch spricht, während auf der anderen Seite knapp 40 Prozent immer noch behaupten, wenig bis gar keine Englischkenntnisse zu besitzen.“
Widerstand ist zwecklos
Da hat jemand nicht mehr alle Latt:innen am Zaun:innen… Nach dem Motto: Wir sind die unerbittlich Guten. Sie werden gendersprachisiert. Widerstand ist zwecklos.
Alles geil
Kreuzbergs Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann auf der Suche nach einem deutschen Adjektiv: „Es war eine geile Zeit, sie war hart, sie war aufregend – und es hat sich gelohnt… Sie drucken das ja, oder? Dann machen Sie aus „geil“ vielleicht „cool“.“ (Tagesspiegel)
Dem Volke dienen
Dass die AfD in ähnlichen Milieus offenbar mehr Leute anspricht als wir, ist ein Riesenproblem. Laut einer Statistik vom Wahlabend hat die AFD unter den wirtschaftlich Schwachen Menschen in Sachsen-Anhalt 40 Prozent gehört, die CDU 18 und die Linke 12. (Robert Fietzke, Jugendkoordinator der Linkspartei in Sachsen-Anhalt in einem Interview mit der Konkret)
Dazu fällt mir allerhand ein. „Arme“ heißen jetzt „wirtschaftlich schwache Menschen“. Wenn das Marx noch hätte erleben dürfen! „Sklaven“ heißen jetzt übrigens „freiheitsferne Menschen“. Immerhin: Der Genosse beschimpft die armen AfD-Wähler nicht als Nazis oder nur heimlich.
Was lehrt uns das? (Steht leider nicht im Interview.) Sind die Wähler dusselig und wählen sie gegen ihre eigenen Interessen? Oder spricht die „Linke“ die Armen nicht mehr an, obwohl sie doch gerade das tun sollte? Oder interessiert diejenigen, die wenig Geld haben, weder Klima noch Gendergedöns noch moralingeschwängerte Statements über „Grenzen auf“ und „alle dürfen rein“?
Kurzum: Angesichts all dieser Probleme brauchen wir in unserer Stadt und unserem Land Solidarität, Sinn für Gerechtigkeit und gemeinsames Handeln aller demokratischen und friedliebenden Menschen – unabhängig ihres sozialen Status’, ihres Einkommens, Herkunft und Hautfarbe, ihrer sexuellen Identität und Geschlechts. (Website Fietzkes)
Langum: Ein Satz mit 38 Wörtern versteht kaum jemand auf Anhieb. Grottenschlechtes Deutsch! Dazu als Motto nur der nichtssagende Appell an Gefühle („Solidarität“ im Kapitalismus oder anderswo?). Keine Kritik des Systems, sondern nur vages Geschwurbel, alles müsse netter und gemeinsamer werden. Und dann wundert ihr euch, dass das gemeine (im doppelten Sinn des Wortes) Volk euch nicht mehr wählt?
Die „Linke“ könnte vielleicht auf die für Parteifunktionäre natürlich völlig undenkbare Idee kommen, die weggelaufenen armen Wähler zu fragen, was die wollen und was denen wichtig ist. Was wäre, wenn die plötzlich etwas forderten, was den gefühlslinken urbanen Mittelschichten gar nicht passte? Ich will Schnitzel! Fuck Gendersprache! Asylrecht ja, aber keine Glückritter und Armutsflüchtlinge mehr! Das Klima ist mir egal, der Kapitalismus muss weg!
Vermutlich wäre die „Linke“ geschockt und würde sich darauf berufen, dass sie besser als die Wähler wisse, was die wollen müssten. So funktioniert das aber nicht. Die „Linke“ sollte demütig werden. Dem Volke dienen und dem, was der kleine Mann und die kleine Frau wollen, und nicht denen, die glauben, sie hätten den politischen Durchblick und wären die moralisch Besseren. Just saying. Die werden aber eh nicht auf mich hören.
Unter Überhobenen
Karl Marx an Friedrich Engels vom 30. Juli 1862, MEW 30, S. 259
„Die moralische Selbstüberhebung jener Schicht, die sich selbst als links definiert, aber verständnislos und verächtlich auf Menschen herabblickt, die in nichtakademischen Berufen unser aller Wohlleben sichern, aber andere Lebensentwürfe und eine andere Weltsicht haben, für die Frauen Frauen sind und nicht Menschen, die menstruieren, die heimatverbunden sind und sprechen wollen, wie sie es gelernt haben.
Mit heiligem Zorn schreibt Wagenknecht von der Empathielosigkeit und dem Hochmut dieser elitären Minderheit, die sich in den Medien, Universitäten und Parteien etabliert hat und wie eine Dampfwalze über die Bedürfnisse, die Sprache und Lebensformen der Mehrheit hinwegrollt.
Gegnerschaften haben sich zu Feindschaften ausgewachsen, Gender- und Identitätspolitik sind zur Obsession geworden, und wer meint, darin eine Gefahr für den Zusammenhalt der Gesellschaft zu erkennen, gilt den linken Identitären als rückwärtsgewandt, reaktionär, eben als rechts.“ (Monika Maron hinter der Paywall der Welt)
Ich halte diese Minderheit nicht unbedingt für elitär, sondern nur für opportunistisch und feige. An den Universitäten sitzt die Mittelklasse – und fast nur die. Warum nutzen die meisten Gewerkschaftsfunktionäre gegenderte Sprache, ohne ihre Mitglieder gefragt zu haben? Warum fast alle Medien? Weil sie nichts falsch machen wollen, weil sie ab Werk nicht die Eier den Mut haben, gegen den gefühlten Mainstream zu schwimmen. Weil ihnen der Mumm fehlt, in einer Menschenmenge zu rufen: „Der Kaiser ist nackt.“
Ich hatte 2014 schon etwas zum Thema geschrieben – die Links zeigen Irrsinn im Detail:
Wie Fefe berichtet, wollen Studenten der Berliner Humboldt-Universität Hegel, Rousseau und Kant nicht mehr behandeln.
„Schon in den ersten Sitzungen kam die Frage auf, wieso wir denn Texte aus der Antike lesen sollten, also aus einer Zeit, in der Frauen unterdrückt und Menschen versklavt wurden.
Das Deutsch des Grauens spricht schon für sich: „…die Kolonialisierung unterstützte die Versklavung, Ausbeutung, Unterdrückung, Misshandlung und Ermordung von Menschen“. Ung, ung ung ung.“
Der ganze Jammer in einem Bild

Bevor ich mein Posting beginnen konnte, trudelte die Meldung ein, dass ein paar von den so genannten „Linken“ Sahra Wagenknecht ausschließen wollen. Sie habe der Partei mit ihrem Buch (!) Schaden zugefügt.
Natürlich ist der Vollmeisen-Anteil in allen Parteien ähnlich hoch, und man muss immer damit rechnen, dass irgendwelche Spinner spinnerte Anträge verfassen. Daran kann man sie nicht hindern. Aber ich würde diese „Genossen“ vorladen und ihnen so den Marsch blasen, dass ihnen das Stellen von dämlichen Anträgen gründlich verginge. Leider kann man nicht mehr mit Sibirien drohen.
Wer die mit Abstand populärste Politikerin der eigenen Partei ausschließen will, gehört entweder in die Psychiatrie oder ausgeschlossen oder zwangsweise zur MLPD überstellt. Aber die Sache zeigt nur, dass die „Linke“ komplett linksidentitär verseucht ist und auf dem besten Weg zu einer irrelevanten Politsekte. Es ist nur schade um die vielen Mitglieder an der Front, die es ernst und ehrlich meinen.
Man muss sich wünschen, dass die den Ausschluss noch vor der Bundestagswahl durchziehen. Ich hoffe, dass Wagenknecht sich nicht wehrt und auch nicht erscheint, wenn sie angehört werden soll. Vereinsrechtlich kann man sowieso niemanden ausschließen. „Namentlich genannt werden wollen sie derzeit nicht“. Erbärmliche Feiglinge sind sie auch noch. Daher glaube ich, dass die Kampagne insgeheim von der Parteiführung goutiert wird, damit sie nach der zu erwartenden krachenden Wahlniederlage kurz über oder unter der Fünf-Prozent-Hürde sagen können, dass Wagenknecht schuld sei.
Passend ist auch, dass die „Linke“ nichts zum neuen linksradikalen Präsidenten von Peru sagt. Der ist ein Alptraum für unsere Linksidentitären, zu denen sich leider sogar die „Konkret“ gesellt hat. Pedro Castillo ist gegen die Homo-Ehe, will Flüchtlinge unerwünschte Einwanderer abschieben (was auch Israel macht) und ist gegen Abtreibung. Er besinnt sich – ich schrieb es schon – auf das Kerngeschäft der „Linken“ – it’s the economy, stupid. Der Rest ist Lifestyle.
Auch „Klimaschutz“ ist Lifestyle, wenn man suggeriert, dass der Kapitalismus repariert werden könne. Klimaschutz ist im Interesse des Kapitals, und die „Linke“ sollte dazu einfach das Maul halten und das Thema den Grünen und kleinen Mädchen überlassen.
„Natürliche Lebensgrundlagen“ – wer hat das geschrieben? Rudolf Steiner oder Baldur Springmann? „Gerechte Verteilung“ – das ist höchstens Sozialdemokratie. Und der Rest – wieder grottenschlechtes Deutsch, als wäre das „Neue Deutschland“ aus den 70-ern wieder auferstanden: Eine ellenlange Kette von Namen, als würde wer weiß was passieren, wenn man irgendjemanden vergäße – gegen sämtlich Regeln, wie ein Text verständlich sein soll und kann (43 Wörter – unfassbar dämliches Geschreibsel).
Für diese Grundpfeiler wünscht man sich eine Samsona, die sie einreißt und etwas Vernünftiges darauf errichtet. Leider bleibt der Wagenknecht jetzt keine Zeit mehr, eine neue Partei zur Bundestagswahl antreten zu lassen – die würde die jetzige „Linke“ ins politische Aus katapultieren und auf dem Stand in den Bundestag einziehen. Man kann aber noch hoffen.
Unter Hineinredigierenden [Update]
Gendersprache in a nutshell. Es gibt auch eine Version für Somalia.
[Update] Die Tagesschau hat wohl noch verschlimmbessert.
Vade retro, Sprachpanscher!
Ich bin in den Verein Deutsche Sprache e.V. eingetreten. Ich finde das witzig. Auch der Ehrenpreis „Sprachpanscher“ [des jeweiligen Jahres] ist auf jeden Fall mindestens so sinnvoll wie Journalistenpreise. Man hat die Garantie, im Vereinsblättchen von grauenhaftem Deutsch verschont zu bleiben. Im Stimmritzenverschlusslautmilieu bin ich jetzt natürlich unten durch, aber das geht mir am Gesäß vorbei.
Слава и честь Советской Армии! Спасибо!

Der zweite Weltkrieg forderte 65 Millionen Opfer. Mit dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf Polen begann ein Krieg, der Europa sowie Schauplätze weltweit in ein Trümmerfeld verwandelte und unzähliges Leid über die Menschen brachte.
Mit der Kapitulation am 8. Mai 1945 endete die Shoa – der Genozid an den europäischen Juden und der an Sinti und Roma; es endete auch der systematische Massenmord an Behinderten. Sozialisten, Kommunisten, Gewerkschaftler, Antifaschisten, Widerstandskämpfer, oppositionelle Geistliche und die Zeugen Jehovas wurden nicht mehr verfolgt.
Die Sowjetunion zahlte den größten Blutzoll für die Befreiung vom Faschismus: 27 Millionen Menschen kamen um, ungefähr zu gleichen Teilen Rotarmisten und Zivilisten.
(Ich habe das unsägliche Gendergefasel im Nominalstil, womit die „Linke“ die Leute verärgert und verscheucht, in verständliches Deutsch übersetzt. Es gibt ungefähr 87 Methoden, die deutsche Sprache zu verhunzen, und die „Linke“ kennt sie alle.)




























