Amsterdam ist verschwunden
Nur ein paar Prim-Reste von anderen, die heute entfernt werden, sind übrig. Für gamedesignende Kollegen: Der Aufbau dauerte zwei Wochen, der Abriss zwei Stunden…
[xxx] „Thank you so much for setting that up. I loved the version of amsterdam you created. It was amazing to see it realised so well – and al the more impressive given it was just temporary…“
Heute ist mein letzter Urlaubstag. Gestern vier Stunden Marmelade eingekocht und den Frühjahrsputz fortgesetzt. Morgen früh Zahnarzt, dann vier 12-stündige Nachtschichten. Ich freue mich.
Unter Penetrationstestenden
[Bitte selbst ausfüllen] ist Principal Enterprise Security Architect und Auditteamleiter für ISO 27001 nach Grundschutz bei NTT DATA Deutschland SE, Mitautor des Grundschutz-Kompendiums und ehemaliger Penetrationstester.
Was macht der Herr beruflich?
[ ] Er ist beim TÜV angestellt und testet Bordelle auf Klimatauglichkeit.
[ ] Er ist Gamedesigner in Secondlife und spezialisiert auf den Grundschutz vor Griefern.
[ ] Er ist Berater für den TÜV und für Gamedesigner.
So genannte Offliner
A surreal, ironic metaphor for people who have never been on the internet: a group of elegantly dressed Victorian explorers standing inside a vast glowing data center like clueless tourists in an alien jungle, holding paper maps and candles while billions of holographic messages, memes, and social media icons swirl invisibly around them unnoticed, one person proudly using a typewriter connected to nothing, another trying to “capture information” with a butterfly net, expressions of confidence mixed with total misunderstanding, cinematic lighting, ultra detailed, symbolic contrast between analog innocence and digital civilization, satirical yet artistic, hyperrealistic, dystopian humor, wide angle composition –ar 16:9 (Gemini)
„Gut 3 % der Menschen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren waren im Jahr 2025 in Deutschland sogenannte Offliner – sie hatten noch nie das Internet genutzt.“ Das Statistische Bundesamt: „Am größten war der Anteil derer, die das Internet noch nie genutzt haben, in der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen: Hier war 2025 rund ein Zehntel (10 %) offline.“
Frage: Wie hoch ist der Anteil der Offliner bei Journalisten? Frage: Wie hoch ist Anteil der Journalisten, die nicht wissen, wie man E-Mails verschlüsselt?
Ich finde die Initiative von Digitalcourage „ein Recht auf analoges Leben“ total daneben und typisch deutsch. Für ein Recht auf Schreiben von Büchern mit Schreibmaschine! Für ein Recht auf Nachrichtenversand mit Telex! Für ein Recht auf ein Leben ohne Telefon! Kann man alles machen, aber man sollte dann nicht herumjammern, dass nichts mehr geht.
Leiterin des Wohnheims

Meine Russisch sprechenden Gäste waren sich nie einig, was genau da unter meinem Schreibtisch auf dem Schild steht. Jetzt weiß ich es. Ich habe das vor langer Zeit aus einer ehemaligen Kaserne der Russen gerettet mitgenommen, die in ein Asylbewerberheim umgerubelt werden sollte. Ich war als Journalist dabei.
Sword and Planet
Wir bleiben weiterhin heute bei völlig Irrelevantem, damit das Publikum die Gelegenheit bekommt, nach dem Motto herumzunörgeln: „Was bringt’s fürs emotionale Wohlbefinden gefühlt zu wissen…“
Das Rollenspiel-Event auf meiner Sim in Secondlife geht am Sonntag zu Ende, und ich lasse den virtuellen Presslufthammer warmlaufen, ganz Amsterdam in virtuellen Schutt zu zerlegen.
Ich habe bei dem Ereignis nicht mitgespielt, sondern nur das Environment gebaut und alles von weitem beobachtet.
Gestern wurden die Avatare (die Opfer) offenbar von anderen Avataren aus den Katakomben Amsterdams entführt und in ein Raumschiff gebracht, das zwar auch auf meiner Sim herumschwebt, aber nicht von mir ist. Sonst sähe es nicht so aus, als hätte Perry Rhodan es in den 70-ern im LSD-Delirium gebaut. Die ersten Romane John Normans, die nachgespielt werden bzw. wesentliche Elemente des Sword and Planet-Genres aufgreifen und weiterentwickeln, stammen schon aus den 60-ern – sind also stilistisch nicht weit entfernt.
Jetzt erfahren die Avatare, dass sie zukünftig mehr oder weniger bekleidete Sklaven auf Gor sind, was für sie ganz und gar erschröcklich und unerwartet ist…
Artifizielles Wettrennen, mir zuliebe
Ich muss zugeben, dass ich – im positiven Sinne- ein bisschen geschockt bin über das, was die KI mittlerweile kann. Es ist mir fast unheimlich. Heute habe ich wieder Gemini und ChatGPT gegeneinander antreten lassen. Dieses Mal hat ChatGPT mit Abstand und klar gewonnen. Warum, weiß ich nicht wirklich.
Ich hatte am 09.10.2018 schon zu meinem heutigen Problem ausführlich gepostet. Ich schrieb damals:
Das Dorf Mittenwalde (Dąbrowa Mała) im ehemaligen Westpreußen (vgl. Kartenausschnitt) grenzte an Krossen (Chrosna, beide in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern. Wie mir eine Lehrerin aus Thorn (Torún) schrieb, schwelt immer noch ein Streit zwischen den Dörfern, wo die exakte Grenze sei – genau dort, wo der Hof war. Das erklärt auch, warum mein Opa zwar in Mittenwalde geboren, aber in Krossen zur Schule ging.
Eine Leserin meines Blogs (vgl. Kommentare) schickte mir vor zwei Jahren [2018] eine handgemalte Skizze, die Mittenwalde im Jahr 1911 zeigt samt der Legende, wer wo wohnte. Nr. 1 (links unten) ist der Hof meiner Urgroßeltern. Leider war ich zunächst auf der falschen Fährte, weil ich die Nord-Süd-Tangente für die Strasse hielt, die von Mittenwalde/Dąbrowa Mała nach Süden führt. Der Vergleich der Waldwege stimmte einigermaßen, und ich war erst recht von meiner These überzeugt, als ich in Archiven herausfand, dass die Nr. 1 ein Hof bei Elsendorf hätte sein können, der schon im 18. Jahrhundert von einer Familie bewohnt wurde, deren Namen in meinem Stammbaums vorkommt. Aber ich irrte. In Wahrheit zeigt die Skizze die „Hauptstraße“ von Krossen – Mittenwald ist östlich davon. Und die Skizze ist nicht exakt genordet: Wenn man sie richtig hält, stimmt alles.
Heute habe ich die Karte und die Skizze jeweils Gemini und ChatGPT hochgeladen mit dem Befehl: „Die erste Karte zeigt den Ort Mittenwalde im heutigen Polen, der heute Dabrowa Mala heißt, und alle Dörfer und Höfe ringsum. Die zweite Karte zeigt eine handschriftliche Skizze von Mittenwalde aus der Erinnerung einer Person, die dort gelebt hat, ein Hof ist auf der handschriftlichen Skizze mit einem Kreis markiert (unten links), ich muss wissen, wo dieser markierte Hof auf der ersten historischen Karte ist.“
Beide künstlichen Intelligenzen versicherten, das sei kein Problem. Gemini kriegt es aber trotz mehrere Versuche und penetrantem Nachhaken meinerseits nicht hin, den Hof richtig zu markieren. Es kam mehrfach „Ich entschuldige mich, ich habe einen Fehler gemacht.“ Der Versuch hat rund zehn Minuten gedauert.
Dann kam ChatGPT an die Reihe – mit identischer Order.
„Tatsächlich lässt sich die Skizze ziemlich gut mit der historischen Karte abgleichen. Der entscheidende Punkt ist die Orientierung der Wege und die Form der Siedlung: Auf der Handskizze verläuft eine Nord-Süd-Straße mittig. Unten quert eine Ost-West-Straße. Der markierte Hof liegt unten links, direkt an dieser Ost-West-Straße, nahe einem Gewässer oder Graben. Oberhalb befindet sich eine charakteristische halbkreisförmige Feld-/Siedlungsstruktur. Auf der historischen Karte passt dieses Muster am besten zum westlichen Rand von Mittenwalde, dort wo die Straße nach Trossen / Leschütz führt.
Der markierte Hof dürfte daher sehr wahrscheinlich hier gelegen haben: Südwestlich des Ortskerns von Mittenwalde, direkt westlich der Hauptstraße nahe der kleinen Bach-/Niederungszone südlich des Dorfes ungefähr im Bereich zwischen den Kartenmarkierungen 89 / 70 / 69.
Besonders auffällig: Die Handskizze zeigt links unten einen isolierten Hof an einer Wegkreuzung. Genau eine solche Situation existiert auf der historischen Karte südwestlich von Mittenwalde, wo mehrere Wege zusammenlaufen.“
Bingo. Und die Karte von ChatGPT überzeugt auch. Nur ein Wermutstropfen: Die Markierung ist immer noch nicht korrekt – es war ein Haus weiter westlich. Es war wohl früher ein Hof, der irgendwann geteilt wurde.
Vergleich ChatGPT und Gemini

Mache ein symbolisches Foto, das den Vergleich zwischen Gemini und ChatGPT zeigt – Ergebnis von ChatGPT
| Feature | Gemini (Kostenlos) | ChatGPT Plus ($20/Monat) |
|---|---|---|
| Kern-Modell | Gemini 3 Flash | GPT-5.5 |
| Transkription | Exzellent (nativ für Video, Audio & historische Layouts) | Gut (stark bei Text/Bild, Video weniger tiefgreifend) |
| Kontext-Fenster | Groß (optimiert für schnelle Inhalts-Analyse) | Sehr groß (bis zu 1 Million Token) |
| Stärken | Medien-Analyse, Speed & Google-Vernetzung | Logik, komplexes Coding & kreative Nuancen |
Stand: Mai 2026. Basierend auf den aktuellen Modellen Gemini 3 Flash und GPT-5.5.
Das hat mir keine Ruhe gelassen. Bei einem Menschen erwarten wir, falls der für ein Unternehmen spräche, dass er dieses natürlich besser dastehen ließe als die Konkurrenz. Es fällt schwer sich vorzuzustellen, dass die KI nicht so reagiert (oder doch?), sondern streng „journalistisch“ nach dem aus der Mode gekommenen Prinzip Audiatur et altera pars arbeitet.

Mache ein symbolisches Foto, das den Vergleich zwischen Gemini und ChatGPT zeigt – Ergebnis von Gemini
Ich halte den Vergleich für wenig aussagekräftig. Es gibt andere wie der von Zemith.com: „Gemini vs. ChatGPT 2026: Welcher KI-Assistent gewinnt wirklich?“ (Der Betreiber sitzt in Singapur.) Immerhin bezieht Gemini sich auch darauf und gibt die Quelle an.
Die wesentlichen Unterschiede
Die meisten Vergleiche übersehen einen entscheidenden Punkt: Gemini und ChatGPT folgen unterschiedlichen Grundideen.
Gemini ist stark in das Google-System eingebunden. Das Modell arbeitet mit der Google-Suche zusammen und kann bei aktuellen Themen direkt auf WWW-Informationen zugreifen. Zudem ist es mit Diensten wie Gmail, Google Docs, Drive oder Maps verknüpft. Mit seinem Kontextfenster von bis zu einer Million Tokens kann Gemini ganze Dokumentationen, umfangreiche Codebasen oder komplette Recherchearchive in einer Sitzung verarbeiten.
ChatGPT verfolgt einen anderen Schwerpunkt. Die Stärke liegt im strukturierten Denken, bei komplexen Analysen und der Fähigkeit, längere, kohärente Texte zu erzeugen. ChatGPT zerlegt Probleme oft präziser in nachvollziehbare Schritte und liefert besonders starke Ergebnisse bei kreativen Aufgaben, Stil, Argumentation und sprachlicher Feinabstimmung.
Deshalb ist keines der beiden Systeme pauschal „besser“. Sie wurden für unterschiedliche Arbeitsweisen und Prioritäten entwickelt.
(Hinweis: Ich habe ein Zitat von Zemith der KI hingeworfen mit dem Befehl, es besser zu formulieren, was nicht wirklich geschah, und das Ergebnis gestrafft, zum Beispiel die meisten nichtssagenden Adjektive entfernt: besondere Stärke, schwierige Probleme, in einer einzigen Sitzung usw..

Mache ein symbolisches Foto, das den Vergleich zwischen Gemini und ChatGPT zeigt – Ergebnis von Midjourney
Deutsche Kurrentschrift, poesitisch, update
Ich bin überrascht. Ich habe die einzelnen Seiten der Poesiealbums meiner Urgroßmutter Emilie Kukuk Gemini zum transkribieren gegeben und bekam für jede der rund 40 Seiten eine saubere „Übersetzung“.
Warum ist Gemini so viel besser als ChatGPT?
Antwort von Gemini
Es ist durchaus möglich, dass Google Gemini in bestimmten Bereichen, wie der Transkription von historischen Texten oder Handschriften, Vorteile gegenüber ChatGPT bietet. Das liegt vor allem an der unterschiedlichen Art und Weise, wie die Modelle Bildinformationen verarbeiten.
Hier sind die Gründe, warum Gemini beim Transkribieren (wie bei deinem Beispiel der Frakturschrift) oft die Nase vorn hat:
1. Native Multimodalität
Gemini wurde von Grund auf „nativ multimodal“ entwickelt. Das bedeutet, das Modell muss ein Bild nicht erst in ein anderes Format umwandeln, um es zu „lesen“. Es versteht visuelle Strukturen, Layouts und komplexe Schriftzeichen (wie die alte deutsche Frakturschrift) direkt im Kontext. ChatGPT nutzt oft ein vorgeschaltetes System (OCR), um Text zu erkennen, was bei ungewöhnlichen Schriftarten zu Fehlern führen kann.
2. Kontextverständnis und Korrektur
Gemini ist sehr stark darin, den Sinn eines Textes zu erfassen. Wenn ein Wort in der Grafik mopo2.jpg schwer lesbar ist, nutzt Gemini den restlichen Textinhalt, um das wahrscheinlichste Wort zu ergänzen.
Beispiel: In deinem Text erkennt Gemini Begriffe wie „Kohlensäure-Gas“ oder „Infektions-Krankheiten“ korrekt, selbst wenn die Lettern im Original durch das Alter des Papiers verwaschen sind.
3. Integration von Werkzeugen
Ein entscheidender Vorteil ist die nahtlose Verknüpfung mit anderen Google-Technologien. Gemini kann auf die jahrelange Erfahrung von Google Lens und Google Books zurückgreifen, die Millionen von Seiten alter Schriften digitalisiert haben. Dieses „Training“ macht es extrem sicher im Umgang mit Fraktur und Handschriften.
| Feature | Google Gemini | ChatGPT (OpenAI) |
|---|---|---|
| Bilderkennung | Hervorragend bei komplexen Layouts und historischen Schriften (z. B. Fraktur). | Stark bei modernen Texten; kann bei sehr feinen oder alten Details ungenauer sein. |
| Kontext-Fenster | Verarbeitet extrem große Datenmengen und lange Dokumente in einem Durchgang. | Gutes Gedächtnis, stößt aber bei sehr umfangreichen PDF-Analysen schneller an Grenzen. |
| Daten-Aktualität | Direkter Zugriff auf die Google-Suche für Echtzeit-Informationen. | Nutzt Browsing-Funktionen (Bing), wirkt oft etwas langsamer bei der Recherche. |
| Stärke | Analytisch, faktenorientiert und exzellent in der Dokumentenextraktion. | Sehr stark in kreativer Textgestaltung, Nuancen und komplexem Coding. |
Hinweis: Die Leistung kann je nach Modellversion (z. B. Gemini 1.5 Pro vs. GPT-4o) variieren.
Anwort von ChatGPT
Es hängt stark davon ab, welche Art von Texten du transkribieren willst. Bei OCR und Transkription (also Text aus Bildern, Scans, PDFs oder Handschrift erkennen) haben die Modelle unterschiedliche Stärken:
Gemini ist oft sehr stark bei:
– langen PDFs
– komplexen Layouts
– mehrseitigen Dokumenten
– multimodalen Aufgaben (Bild + Text + Struktur gleichzeitig)
– Google-typischer Dokumentanalyse
ChatGPT ist häufig besser bei:
– schwer lesbarer alter Schrift
– Kontextverständnis
– Interpretation beschädigter Texte
– strukturierter Wiedergabe
– Nachbearbeitung historischer Dokumente oder Frakturschrift
Gerade bei alten deutschen Frakturschriften (wie dein Zeitungsbild von 1931) kommt es oft darauf an:
– erkennt die KI nur Buchstaben? Oder versteht sie auch sprachlich den Zusammenhang?
Da kann ChatGPT manchmal Vorteile haben, weil es stärker „errät“, was wahrscheinlich gemeint ist. Gemini wiederum kann bei sauber gescannten Dokumenten erstaunlich präzise sein.
Interessant ist: Einige unabhängige Vergleiche sehen Gemini bei PDF- und Dokumentanalyse vorne, während ChatGPT bei kreativer Sprache, Struktur und genauer Textinterpretation besser abschneidet.
Bei Handschrift und OCR berichten Nutzer teils:
– Gemini: sehr gut bei Masse und Kontext
– ChatGPT: oft besser bei schwierigen Einzelstellen
– Claude: erstaunlich stark bei Handschrift
Für historische deutsche Texte würde ich heute sagen:
| Aufgabe | Oft stärker |
|---|---|
| Saubere PDFs massenhaft auslesen | Gemini |
| Alte Fraktur interpretieren | ChatGPT |
| Handschrift erkennen | Claude oder Gemini |
| Beschädigte Texte sinnvoll rekonstruieren | ChatGPT |
| Tabellen- und Dokumentstruktur erkennen | Gemini |
In der Praxis benutzen viele Leute inzwischen sogar zwei Modelle:
– Gemini für Rohtranskription
– ChatGPT für Korrektur und sprachliche Bereinigung
Das liefert oft die besten Ergebnisse.
Hinweis: Ich lasse alle Tabellen von der KI machen mit dem Hinweis, dass die für ein WordPress-Blog mit dem Template Silhoutte 3-Column sind. Manchmal braucht es dazu mehrere Versuche, zum Beispiel:
Die Tabelle ist ok, die Schrift ist aber zu groß, kann man das so machen, dass sich die Schriftgröße flexibel der Schriftgröße des postings anpasst?
„Ja, das ist möglich und sogar sehr empfehlenswert für ein harmonisches Design. Um die Schriftgröße flexibel zu gestalten, müssen wir im HTML-Code die festen Pixel-Werte (wie 14px) durch relative Einheiten ersetzen.
Wenn man für die Tabelle font-size: 1em; oder font-size: inherit; verwendet, orientiert sie sich automatisch an der Schriftgröße, die dein WordPress-Theme für den Textkörper (Body/Posting) vorgibt.“
Postscriptum: Mit gefällt es, die Tags „Ancestry“ und „Ki“ zusammen zu haben.
Die Bakterien und OCR-Tools
Deutsche Kulturbilder der Berliner Morgenpost – diese „Postkarte“ ist eine „Quittung der Berliner Morgenpost über 55 Pfennig für die 18. Woche vom 03.05. bis 09.05.1931“.
Am 25.05.2023 hatte ich zum letzten Mal Bilder der „Berliner Morgenpost“ gepostet. Drei Jahre – und jetzt sieht man, was sich geändert hat: Ich brauchte den Text auf der Rückseite nur der KI zu zeigen, um ihn posten zu können. Damals hätte ich ihn mühsam abtippen oder ihn mit einem OCR-Tool transkribieren müssen. Ich habe auf meinem Handy immer noch Textfee, mit dem ich sehr zufrieden bin – aber das wird bald überflüssig sein.
Hier der Text – ChatGPT und Gemini sind gleich gut, aber Gemini bietet an, das Ergebnis gleich als HTML und in zwei Spalten zu kopieren.
Bakterien
Bei dem Wort Bakterien (oder Bazillen) packt die meisten Menschen ein Schreck, in ihrer Phantasie steigen sogleich Bilder von Krankheiten auf. Jeder denkt an Tage, an denen er mit Fieber und Schmerzen im Bett lag und neben sich ein Glas mit schlecht schmeckendem Spülwasser stehen hatte, um damit die Bakterien in seinem Hals abzutöten. Diese Vorstellung ist ganz falsch. Bei dem Wort „Bakterium“ sich etwas Böses vorzustellen, ist genau so falsch, als wollte man bei dem Begriff „Mensch“ an einen Mörder denken. So wie es unter unzähligen Menschen vereinzelt Mörder gibt, so sind unter zahllosen Bakterien-Arten einige wenige gefährlich.
Bakterien bevölkern die ganze Welt. Mit jedem Hauch Luft atmen wir mehrere tausend ein. Mit jedem Schritt über den Erdboden scharren wir hunderte auf. In jedem Tropfen Wasser (nicht Leitungs-Wasser, das filtriert ist, sondern Fluß-Wasser) leben zahllose Kleinst-Lebewesen. In einem Liter Milch sind mehr Bakterien enthalten, als es Menschen auf dem ganzen Erdball gibt.
Die Zahl der Bakterien auf der Erde anzugeben, ist absolut unmöglich. Man müßte eine Zahl schreiben, die so viel Nullen enthält, daß die Zahl von einem Zimmer ins andere reichte. Die meisten Bakterien sind nicht Feinde des Lebens, sondern für seine Entwicklung und seinen Bestand auf Erden unentbehrlich. Ohne sie würde sich unser Planet in wenigen Monaten in einen großen Friedhof verwandeln. Die Bakterien sind es, die, in jeder Krume Ackerboden lebend, hier die toten Mineralien auflösen und sie in halbflüssige und flüssige Formen überführen. Ebenso wirken sie im Flußwasser und im Meer. Sie stehen an der unteren Stufe zwischen der toten und lebendigen Natur, sie allein sind imstande, tote mineralische Stoffe zu verdauen, sie dienen den kleinsten unsichtbaren Meeres-Tierchen als Nahrung, diese wieder den größeren, diese abermals größeren. So baut sich auf der Urnahrung der Bazillen das lebendige Gebäude der irdischen Natur auf. Ohne die Mithilfe der Bakterien kann das Obst nicht reifen, bildet sich kein Essig, kann man aus der Milch keinen Käse gewinnen, gäbe es kein Bier, keinen Wein und auch kein Brot. Denn beim Backen bedient sich der Mensch der Mithilfe der Bakterien, indem er in die Teigmasse einen den Bakterien nahestehenden niederen Pilz, den Hefe-Pilz, als Hefe einbringt. Dieser nährt sich von der Teigmasse, erzeugt hierbei Kohlensäure-Gas, und dieses treibt den Teig auf, der hierdurch lufthaltig, krümelig und genießbar wird.
Im Körper des Menschen leben etliche Trillionen Bazillen. Das Verhältnis zwischen Mensch und Bazillus ist nicht das einer Feindschaft, wie zwischen Jäger und Fuchs, sondern das einer friedlichen Zusammenarbeit, wie zwischen Mensch und Haustier. Der Mensch gibt dem Haustier „Bazillus“ von seinen Nahrungs-Abfällen zu fressen, er gibt ihm die warme Stallung im Innern seines Leibes, dafür leistet ihm das Haustier Bazillus wertvolle Dienste. Beispielsweise weichen sie bei der Verdauung alle Zellen, Fasern, Kerne, Hornteilchen u. dgl. auf, die von den Verdauungs-Säften selbst nicht angegriffen werden. Ohne die Mithilfe der Bakterien kann kein Tierleben, und wenn man junge Hühnchen in einem ganz bakterienfreien Kasten aufziehen will, so gehen sie bald an Entkräftung zugrunde — es fehlen ihnen die Helfer des Lebens, die Bakterien.
Nur wenige Dutzend unter ihren vielen tausend verschiedenen Arten sind dem Menschen gefährlich und verursachen in seinem Innern die Infektions-Krankheiten (Scharlach, Masern, Diphtherie, Keuchhusten, Pocken, Pest, Tuberkulose, Blutvergiftung, Halsentzündung usw.).
Quittung der Berliner Morgenpost über 55 Pfg. für die 18. Woche vom 3. 5. bis 9. 5. 1931
Quittungen, auf denen Preis oder Bezugszeit geändert ist, sind ungültig
Tecknet
Ich war jetzt bedient von der hier schon erwähnten Tastatur – die ist einfach zu klein, und ich komme mit dem Handballen oder mit was auch immer an Tasten, die etwas auslösen, was ich nicht will. Also musste die Großbourgeoisie sofort liefern.
Here we go (lufthol): Tecknet Gaming-Tastatur Kabellos, QWERTZ-Tastatur (Deutsches Layout), Membran Tastatur mit 105 Tasten, Vollmetall-Pane, RGB Beleuchtung, Handgelenkauflage, 25 Anti-Ghosting-Tasten für Gamer & Büro.
Erster Eindruck: Extrem solide, makellose Haptik. Ich kann wieder mein autodidaktisches Zehnfingersystem blind benutzen. Die Tasten sind ziemlich hoch, und man bekommt ein Schreibmaschinen-Gefühl. (Das Keyboard ist auch seitlich offen, also geeignet für einen Fön | Druckluft, um den Staub wegzupusten.)
Kabellos geht, aber ich bin lieber kabelgebunden. Reinstecken – und alles funktioniert sofort unter Ubuntu/Linux. Was mich überraschte: Die zahllosen und völlig unnützen Tastaturkürzel funktionieren auch einwandfrei. Ich weiß aber nicht, warum ich mit dem Keyboard meine E-Mails abrufen sollte? Oder den Taschenrechner? Es gibt so viele Funktionen, dass ich alle wieder schnell vergessen werde und jedes Mal im Handbuch nachschauen müsste. Alles lesbar ohne Mikroskop, nur vier Seiten, obwohl die Optionen der Beleuchtung für eine größere Lichtorgel ausreichten – „5 RGB-Beleuchtungsmodi, mit denen Sie aus Millionen von Farben und Effekten wählen können“. Zwei oder drei Farben reichen mir schon, je nachdem, ob ich mich rot, grün oder blau fühle.
Lasergravierte Tastenkappen? Ich bin mal gespannt, wie lange die halten. Auf meinem alten – also dem vorletzen – Keyboard (gekauft im April 2022) waren sie erst nicht mehr zu erkennen und fielen dann einfach ab.
Ich sehe aber auch noch einige Tasten-Symbole, deren Sinn sich mir nicht erschließt und die im Manual nicht erwähnt werden. Was heißt „Anti-Ghosting“? Verschwinden alle Gespenster im Umkreis meines Routers? Oder Besucher, die mein Zimmer betreten?
Versuch und Irrtum also – vielleicht ist da auch ein Schleudersitz vorgesehen, oder ein Invisible-Modus, falls es ganz früh klingelte und man den Bademantel nicht fände.
Verbrechen der Hamas

Fotos: Nova Site Memorial, 26.10.2025
Eine israelische Zivilkommission hat die bisher umfassendste Untersuchung zu sexualisierter Gewalt beim Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 vorgelegt. Der Bericht der „Zivilkommission zu den Verbrechen der Hamas gegen Frauen und Kinder am 7. Oktober“ resumiert, dass die Hamas und verbündete Gruppen solche Gewalt systematisch einsetzten – beim Angriff selbst, während der Verschleppung und später in der Geiselhaft im Gazastreifen.
„Der Bericht beschreibt unter anderem Fälle, in denen Opfer vor den Augen ihrer eigenen Familienangehörigen missbraucht oder gedemütigt worden seien. Eine Überlebende des Nova-Festivals schildert in ihrer Aussage die Schreie einer Frau, die von mehreren Tätern missbraucht worden sei. „Und nachdem sie fertig waren, haben sie sie erschossen“, zitiert der Bericht die Zeugin.“
Deutsche Kurrentschrift, poesitisch
Ich digitalisiere gerade ein schmales Büchlein oder Poesiealbum, das mehr als ein Jahrhundert alt ist. Es stammt von meiner Urgroßmutter Anna Emilie Kuku(c)k, Bäuerin, geb. 22.5.1864 in Elsendorf (Groß Dombrowo, heute Dambrowa Wielka, ehem. Westpreußen), gest. 1943.
Ich kann das nicht lesen oder nur ansatzweise. Zum Glück habe ich die KI, aber bei einigen Wörtern muss auch die passen. Ist hier jemand besser als die KI?
ChatGPT meint beim Entziffern: Das ist deutsche Kurrentschrift, nicht die spätere Schul-Sütterlin. „Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts, vor allem nach ihrer Abschaffung in den Schulen im Jahr 1941 durch den Normalschrifterlass der Nationalsozialisten, wurde die deutsche Kurrentschrift (einschließlich ihrer Sütterlin-Variante) immer weniger verwendet.“ Und: „Die deutsche Kurrentschrift wurde in der Bundesrepublik ab 1954 wieder an den Schulen einiger Bundesländer als zusätzliche Ausgangsschrift gelehrt, konnte sich jedoch nicht mehr nachhaltig gegen die lateinischen Schreibschriften durchsetzen.“
Meinem lieben Enkel
Kurt [mein Vater]
zur steten Erinnerung
gewidmet von deiner
dich liebenden Großmutter
Emilie Schröder
Mittenwalde im August
1923 (für mich sieht das eher nach 1933 aus, wurde auch korrigiert.)
Text auf der rechten Seite:
O Menschenseele verzage nicht, wenn dir an
Hoffnung auch gebricht, denn in der
Kampfesstraße beschieden dich
von Leid u. Qual, der schwere Winde-
heil(?) dir zielt, ein neues Glück erschließt
nicht weit, von Gott auf! Sei des Men-
schen Schicksal ein Zweifel an des
Schöpfers Huld, sich stets blümen(?) spricht
auch [trübe?] … nicht doch wieder Frühling
werden…
Du stark im Leid, empor im Blick, ein
fromm(?) liegt oft im Mißgeschick, zwing
dir nur den [Stern?] war der alte
Gott lebt immerdar. Er läßt auch dich
im Kümmernisse mit deinem
Geschick nicht untergehn, …(?) …
Unter HTML-Zerhauenden

Ich habe gestern für ein paar Stunden das Blog zerhauen, ohne das zu merken. Ich war in Eile und hatte etwas anderes zu tun. Die Postings erstreckten sich zu breit, dass auch die Spalten des Templates kaputt waren.
Als ich es bemerkte, fand ich um’s Verrecken eine Weile nicht heraus, woran es lag. Ich habe sogar den kompletten HTML-Code der Postings der künstlichen Intelligenz zum Fraß vorgeworfen – aber ohne brauchbares Ergebnis.
Nach einer Stunde hatte ich es: Bei dem Attribut „alt“ des Codes, der die Grafiken beschreibt, fehlte bei allen Bilder des Postings über Secondlife das zweite Anführungszeichen.
Darauf muss man erst mal kommen. Bei so etwas bin ich immer froh, dass ich einfaches HTML „per Hand“ schreiben kann.
„Beachten Sie: Es handelt sich um ein Pflichtattribut.“ Ach was. Das sehen die heutigen Browser nicht so eng, wenn das Attribut ganz fehlt.
OK, Human!

A cinematic conceptual illustration showing the contrast between authentic human creativity and artificial intelligence. In the center, a human writer sits at a glowing desk, surrounded by handwritten notes, evolving drafts, flowing ink, fingerprints, and organic creative chaos. Around the writer, transparent timelines, revision layers, heartbeat-like data streams, and luminous process trails visualize the journey of genuine human thought. In the background, faceless AI-generated text clouds dissolve into geometric patterns and sterile machine grids. The scene symbolizes proof of human authorship rather than AI detection. Emotional, intellectual, trustworthy atmosphere. Futuristic but human-centered. Soft warm lighting mixed with cool digital holograms. Highly detailed, symbolic storytelling, editorial illustration style, cinematic depth, ultra realistic, subtle cyberpunk aesthetics, 8k –ar 16:9 –stylize 250
(sup>
Der folgende Text wurde von ChatGPT verfasst; das obige Bild von Midjourney, das Schaubild und das Bild unten von ChatGPT.
Ich frug: „Was kannst du mir über die Website/Software OKHuman sagen, die angeblich KI-generierte Texte erkennen kann und menschliche Texte zertifiziert?“ (Fünf Sekunden für die Antwort.) „Verfasse aus deiner Antwort einen journalistischen Text, den man in ein WordPress-Blog einfügen kann.“
OKHuman: Kann diese Plattform wirklich menschliche Texte zertifizieren?
Seit dem Siegeszug von ChatGPT, Claude und anderen generativen KI-Systemen stehen Schulen, Universitäten und Unternehmen vor einer neuen Herausforderung: Wie lässt sich überhaupt noch feststellen, ob ein Text von einem Menschen oder von einer KI geschrieben wurde?
Während zahlreiche sogenannte „AI Detectoren“ versuchen, KI-generierte Texte anhand statistischer Muster zu erkennen, verfolgt die Plattform OKHuman einen anderen Ansatz. Das Unternehmen behauptet nicht, künstliche Intelligenz direkt zu entlarven. Stattdessen soll der eigentliche Schreibprozess eines Menschen nachvollziehbar dokumentiert werden.
Doch wie funktioniert das – und wie glaubwürdig ist dieser Ansatz wirklich?
Weg von der KI-Erkennung, hin zum Schreibprozess
Klassische KI-Detektoren analysieren fertige Texte. Sie suchen nach sprachlichen Mustern, typischen Satzstrukturen oder statistischen Auffälligkeiten, die auf Systeme wie GPT [Sprachmodelle aus der GPT-Familie, also die Technik hinter OpenAIs ChatGPT] hindeuten könnten.
Das Problem dabei: Moderne Sprachmodelle werden immer besser. Inzwischen gelten viele KI-Erkennungssysteme als unzuverlässig. Menschliche Texte werden teilweise fälschlich als KI-generiert markiert, während überarbeitete KI-Texte oft unerkannt bleiben.
Genau hier setzt OKHuman an.
Die Plattform konzentriert sich nicht auf den fertigen Text, sondern auf dessen Entstehung. Während des Schreibens werden offenbar verschiedene Metadaten erfasst, darunter:
- Schreibdauer,
- Bearbeitungsverläufe,
- Überarbeitungen,
- Schreibpausen,
- Versionsänderungen.
Am Ende entsteht daraus eine Art Zertifikat oder „Stamp“, der bestätigen soll, dass ein Mensch tatsächlich an diesem Text gearbeitet hat.
Kein KI-Detektor im klassischen Sinn
OKHuman betont ausdrücklich, kein klassischer KI-Scanner zu sein. Statt zu fragen: „Ist dieser Text von einer KI geschrieben worden?“ lautet die eigentliche Frage: „Kann nachgewiesen werden, dass ein Mensch aktiv an diesem Dokument gearbeitet hat?“
Das ist ein entscheidender Unterschied.
Denn die Plattform versucht nicht, künstliche Intelligenz direkt zu identifizieren – etwas, das selbst Experten zunehmend für schwierig halten. Stattdessen soll eine Art Vertrauensnachweis entstehen, vergleichbar mit einer Versionshistorie in Google Docs oder Commit-Verläufen bei Softwareentwicklern.
Die Schwächen des Systems
Trotzdem bleibt die Idee nicht ohne Kritik. Denn ein dokumentierter Schreibprozess beweist nicht automatisch, dass keine KI beteiligt war. Nutzer könnten weiterhin:
- KI-generierte Abschnitte einfügen,
- Texte umformulieren,
- Inhalte schrittweise übernehmen,
- oder KI parallel zum Schreiben verwenden.
Das System kann also eher belegen, dass jemand mit dem Dokument gearbeitet hat – nicht jedoch, dass der gesamte Inhalt ausschließlich menschlichen Ursprungs ist.
Hinzu kommen Datenschutzfragen. Auch wenn OKHuman nach eigenen Angaben nicht den eigentlichen Text analysiert, entsteht dennoch eine umfangreiche Schreib-Telemetrie. Dazu gehören möglicherweise Informationen über Arbeitsweise, Tippverhalten, Bearbeitungsgeschwindigkeit oder Pausen.
Gerade im Bildungsbereich könnte das kritisch gesehen werden. Datenschützer dürften sich fragen:
- Wer speichert diese Daten?
- Wie lange bleiben sie erhalten?
- Und welche Rückschlüsse lassen sich daraus über Nutzer ziehen?
Die Branche sucht nach neuen Lösungen
Der Fall OKHuman zeigt vor allem eines: Die Diskussion um KI-generierte Inhalte verschiebt sich gerade grundlegend.
Viele Experten gehen inzwischen davon aus, dass reine KI-Erkennung langfristig kaum zuverlässig funktionieren wird. Sprachmodelle imitieren menschliche Schreibweisen mittlerweile zu gut.
Deshalb entstehen neue Ansätze:
- Schreibprotokolle,
- Versionsnachweise,
- kontrollierte Schreibumgebungen,
- digitale Signaturen,
- kryptografische Watermarks,
- oder eben Systeme wie OKHuman.
Die Idee dahinter lautet nicht mehr: „Erkenne die Maschine.“ Sondern vielmehr: „Dokumentiere den Menschen.“
Fazit
OKHuman wirkt auf den ersten Blick moderner und plausibler als klassische KI-Detektoren. Statt fragwürdiger Textanalysen setzt die Plattform auf die Dokumentation des Schreibprozesses.
Allerdings bleibt auch dieser Ansatz weit von einem eindeutigen Beweis menschlicher Autorschaft entfernt. Letztlich handelt es sich eher um ein Vertrauenssystem als um eine technisch unangreifbare Zertifizierung.
Ob sich solche Plattformen langfristig durchsetzen, dürfte vor allem davon abhängen, wie Schulen, Universitäten und Unternehmen künftig mit KI-generierten Inhalten umgehen wollen.
Denn eines scheint bereits klar zu sein: Die Zeit, in der sich KI-Texte zuverlässig allein anhand ihres Sprachstils erkennen ließen, geht wahrscheinlich zu Ende.
Zur Ehrenrettung der Humanoiden muss ich natürlich noch etwas anmerken. Außerdem habe ich gern das letzte Wort. Was hätte ich anders formuliert? In willkürlicher Reihenfolge:
- Sätze fängt man nicht mit „denn“ an. Grammatikalisch ist das zwar korrekt, denn – wenn „denn“ einen Satz beginnt – handelt es sich um einen Konjunktionalsatz mit nebenordnender Konjunktion, auch als „Bindewort“ bekannt.
- Alle Zwischenüberschriften sind gähnend langweilig – ein typisches Problem der KI.
- „Die Branche sucht nach neuen Lösungen“ – Wolf Schneider würde urteilen: „Direkt aus dem Anus einer Werbeagentur ausgeschieden.“
- Eine künstliche Intelligenz benutzt kein starkes und korrektes, aber archaisches Verb wie „frug“.
- „Beweis menschlicher Autorschaft“. Nein, keine Schäfte. Ein Beweis, dass der Autor ein Mensch war.
- Keine „-ung“-Wörter wie „Herausforderung“.
- „Der eigentliche Schreibprozess“ – was ist mit dem uneigentlichen Schreibprozess? Fasel-Rhabarber.
- „Dürfte davon abhängen“ und „scheint klar zu sein“. Nichts Genaues weiß man also nicht. Vielleicht sollte man dann besser die Kresse halten?
Avatare unter sich
„He goes into the Cafe de Jordaan, which he knows from before, and orders a cappuccino, which is quickly served. He goes back outside, squints in the morning sun, and sips his drink…“
Alle haben Spaß, auch noch nach ein paar Tagen, was den Gamedesigner freut.
Luxury und andere Beliefs

Die Qualitätsboulevardmedien von gestern (digitaler Ausriss)
Wir nehmen wieder Dinge zusammen durch, die gar nicht zusammengehören.
Medien und die Ostfront
Manchmal frage ich mich ganz ernsthaft, ob es heute nicht ehrenrührig ist, sich „Journalist“ in Deutschland zu nennen. Mit dieser haltungsaffinen belehrungsfreundlichen Mischpoke möchte ich eigentlich gar nichts mehr zu tun haben.
Ich sehe in der Tagespresse keinen Journalismus, wie ich ihn verstehe, nirgends. „Expertin entlarvt“ – soll ich da etwa weiterlesen? „Digital-Terror“? WTF? Und wieso denke ich jetzt an Immobilienmakler?

Die Qualitätshauptstadtmedien von gestern (digitaler Ausriss)
Es kömmt darauf an, was mit dem suggeriert wird, was als Cluster von „Nachrichten“ angeboten wird. „Ukraine meldet“ ist kein Journalismus, sondern ungefragte Weitergabe von Propaganda. Das ist genau so „seriös“ wie die zahlreichen Krankheiten Putins, von denen die üblichen Verdächtigen gern herumraunen.
„Seine Frau versucht“ – auch das ist suggestiv und hat mit dem Thema rein gar nichts zu tun. „Politisch isoliert“ bedeutet nur, das man in der selbstreferenziellen Medienblase nicht mehr auftaucht. Außerdem ist das nicht mess- und verifizierbar, gehörte also in einen gekennzeichneten Kommentar, nicht in eine Nachricht.

Das gefühlte Zentralorgan der deutschen Bourgeoisie von gestern (digitaler Ausriss)
Schröder ist Putins Mann. Weitere Nachrichten: Spaniens Regierungschef ist der Mann der Hamas und der Hisbollah. Merz ist Selenskijs Mann. Stegner ist der Mann des Islam. Man kann den Blödsinn bis ins Unendliche fortführen.
Fernost
Wechseln wir das Thema. Falls übrigens jemand eine Bombe auf den nordkoreanischen Diktator würfe, wäre das eine schlechte Idee. Und noch schlechter wäre dieser Bombenwurf, wenn der Täter sich gar nicht zu erkennen gäbe.
Luxurybeliefniks
Kommen wir zu den Sich-gut-Fühlenden.
„Der Artikel argumentiert, dass der Erfolg der Grünen in London weniger von ärmeren Wählern getragen wird, sondern vor allem von wohlhabenden, gut situierten Bewohnern attraktiver Innenstadtviertel. Obwohl Zack Polanski mit Forderungen wie Vermögenssteuer, höheren Kapitalertragssteuern und Gehaltsobergrenzen auftritt, zeigen die Wahlergebnisse laut Autor ein anderes Bild.
Die Grünen erzielten besonders gute Ergebnisse in reichen und beliebten Stadtteilen wie Highbury, Clissold Park oder De Beauvoir Town – Gegenden mit hohen Immobilienpreisen und wohlhabender Bevölkerung. Dagegen hielten ärmere Viertel mit höherer Kriminalität oder sozialen Problemen, etwa Homerton, Notting Dale oder Northumberland Park, eher zur Labour-Partei.
Der Autor interpretiert dies als Beispiel für sogenannte „Luxury Beliefs“: Wohlhabende Menschen unterstützen politische Ideen, die ihnen moralisches Prestige verleihen, deren negative Folgen aber eher ärmere Bevölkerungsschichten tragen müssten. Die Grünen würden damit vor allem das politische und moralische Selbstbild der urbanen Mittelschicht bedienen.“
Ist also exakt wie hier. Den Begriff Luxury Beliefs merke ich mir. Die Taz ist das Zentralorgan der Luxurybelievers (ChatGPT schlägt auch „Luxurybelieflings“, „Luxurybeliefocrats“ und „Luxurybeliefarians“ vor – gefällt mir!).
Internet verbieten!
Dann hatten wir noch eine lustige Meldung: „Der Wissenschaftliche Dienst des EU-Parlaments stuft VPNs als Gefahr für den Jugendschutz ein und fordert Auflagen gegen das Umschiffen von Altersverifikation.“ (Die Original-Quelle ist CyberInsider.
Virtual Private Networks seien ein „loophole that needs closing“. Tor haben sie vergessen. Und was ist mit dem Verbot von Verschlüsselung?
Übrigens surfe ich über das VPN meiner eigenen Fritzbox, wenn ich nicht zu Hause bin. Wie wollen die das verbieten?
Man muss es ganz unverblümt aussprechen: „Jugendschutz“ ist seit vierzig Jahren nur ein Vorwand, Zensur im Sinn der herrschenden Klasse im Internet einzuführen. Zum Glück sind die alle so dämlich, dass daraus nie etwas wird oder nur für Klein Fritzchen. Ernst würde es erst, wenn der European Parliamentary Research Service (EPRS) eine Bildungsreise nach China machen würde.

a static shot featuring a figure in military attire and a balaclava with their back to the viewer, against a large blue star of david symbol on a white wall. a laptop is placed on a shiny case in the foreground, displaying source code on the left of its screen and a stylized, luminous blue brain icon with „ai“ on the right, accompanied by network information below the code. –ar 16:9 –s 750
Naher-Osten-Front
– Wir haben das Gewohnte vom künstlich intelligenten Mossad: „Inside Israel’s AI targeting system: How data from a phone becomes a death sentence“.
„Der Artikel beschreibt, wie Israel mithilfe von künstlicher Intelligenz und umfassender Überwachung gezielt Mitglieder und Unterstützer der Hisbollah aufspürt und tötet. Im Mittelpunkt steht Ahmad Turmus, ein älterer Hisbollah-Funktionär aus dem libanesischen Grenzdorf Talloussah, der im Februar nach einem Anruf eines israelischen Offiziers bei einem Drohnenangriff getötet wurde.
Das israelische System kombiniert Daten aus Smartphones, Kameras, Drohnen, WLAN-Signalen, sozialen Medien und staatlichen Datenbanken. KI analysiert daraus Bewegungen, Kontakte und Verhaltensmuster, um sogenannte „Bedrohungsprofile“ zu erstellen. Laut dem Bericht kann die Software Ziele in Sekunden identifizieren – Aufgaben, für die früher viele Analysten Wochen gebraucht hätten.
Experten warnen jedoch vor großen Risiken: Die KI arbeite oft mit Wahrscheinlichkeiten statt mit sicherem Wissen. Menschen könnten allein wegen ihrer Kontakte oder ähnlicher Kommunikationsmuster fälschlich als Kämpfer eingestuft werden. Dadurch entstehe eine gefährliche „Illusion von Gewissheit“.
Der Artikel zeigt außerdem, dass Israel die Infrastruktur und Kommunikationsnetze im Libanon über Jahre infiltriert hat. Gleichzeitig versucht die Hisbollah inzwischen, sich anzupassen, etwa durch kleinere Gruppen und sicherere Kommunikationsmethoden.
Am Ende schildert der Text die letzten Stunden von Turmus: Nachdem er einen Anruf der Israelis erhalten hatte, sagte er seiner Familie, sie solle das Haus verlassen, weil „sie sein Gesicht kennen“ und es keine Möglichkeit gebe zu entkommen. Kurz darauf wurde er getötet.“

Jerusalem, Nachlaot, Oktober 2025
– Ich traue mich jetzt nicht mehr, den Ausgang der Wahlen in Israel im Oktober vorherzusagen. Netanjahu hat zwar jetzt eine ganz große Koalition gegen sich, die wesentlich mehr Stimmen bekäme als der Likud, aber man sieht schon im Ansatz, dass dieses Bündnis sehr brüchig ist.
Die Die Jerusalem Post „berichtet über die schwere Personalkrise der israelischen Armee (IDF). Generalstabschef Eyal Zamir fordert dringend mehr Soldaten, insbesondere die Einberufung großer Zahlen ultraorthodoxer Juden (Haredim), die bisher oft vom Militärdienst befreit sind.
Zamir warnte, dass die Armee wegen der vielen Gefallenen, Verwundeten und psychisch belasteten Soldaten sowie der anhaltenden Einsätze in Gaza, Libanon, Syrien und dem Westjordanland an ihre Grenzen komme. Laut ihm brauche die IDF bis 2027 etwa 15.000 zusätzliche Soldaten, darunter viele Kampfsoldaten.
Er fordert drei neue Gesetze: längere Wehrpflicht, längeren Reservedienst, sowie ein wirksames Gesetz zur Einberufung der Haredim.
Politisch ist das Thema hoch umstritten, weil Premierminister Benjamin Netanyahu auf die Unterstützung ultraorthodoxer Parteien angewiesen ist. Kritiker werfen der Regierung vor, aus politischen Gründen keine gerechte Wehrpflicht durchzusetzen und damit die Sicherheit Israels zu gefährden.
Oppositionspolitiker wie Naftali Bennett und Gadi Eisenkot erklärten, dass die Verweigerung der Einberufung ultraorthodoxer Männer Soldatenleben koste und die Einsatzfähigkeit der Armee schwäche.“
Das Thema Armee und Einberufung der Orthodoxen wird die Wahl entscheiden. In Israel kann jeder mit jedem koalieren. Man sollte trotz der Umfragen den Machiavellisten Netanjahu nicht abschreiben.
Schwarzer Senf und anderes
Ich hatte mir vor einiger Zeit aus dem Senfladen Unna „Ruhfpott-Senf“ mitgebracht und ihn gestern einigen Freunden, die ich eingeladen hatte, kredenzt, natürlich zusammen mit Wurstwaren. Der ist wirklich schwarz – aber nicht aus Kohle gemacht.



Ich bin jetzt mit den Aufräumungsarbeiten der kleinen Party fertig.
Es gab übrigens Süßkartoffel-Erdnuss-Kokosmilch-Suppe, Westfälischen Kartoffelsalat, Nudelsalat nach Burkscher Art, Käsekuchen sowie Erdbeer-Buttercreme-Torte (eigene Entwicklung, auf dem Foto noch in Arbeit und ohne Sahne), dazu Talisker aus Schottland, Penderyn aus Wales, Bushmills aus Nordirland, Casillero del Diablo (Rotwein aus Chile) und Cepa Lebrel aus Spanien.
Den Backofen musste ich auch von Grund auf reinigen.

Au clair de la lune
Es ist nichts passiert, in keiner der mir bekannten Welten.
Tag der Befreiung
Dazu höre man die passende Musik oder singt etwas.
Die Deutschen so: „Auch die Buchstaben [ ] und [ ] mit denen die russischen Pan[ ]er im Ukrainekrieg gekenn[ ]eichnet sind, dürfen der Mitteilung [ ]ufolge nicht ge[ ]eigt werden.“
Polygonär, Nachtrag
Hier wurde gefragt: „Ich find’s schade um die ganze Mühe, schätze aber ihr macht sowas nicht aus Spaß, sondern weil der Unterhalt zu viel kostet?“
Nein, es ist ganz anders. Der „Unterhalt“, womit die Servermiete gemeint ist (die albern übersetzt „Grundstückspflege“ genannt wird) spielt keine Rolle, weil es ohnehin meine Sim ist, die ich bezahle. Solange ich mir das leisten kann, bleibt das auch so.
Das Problem ist: Ein Server kann nur eine bestimmte Anzahl von Polygonen und Avataren hosten bzw. rendern. Kommt er an seine Grenze, ruckelt es und die Avatare bewegen sich nur noch in Zeitlupe oder der Viewer stürzt ab.

Ich habe auf meiner Sim schon mehrere Rollenspiel-Environments: Die Grundfläche, auf der sich fast alles abspielt, und zwei selbst gebaute Skyboxen. Das sind schwebende Plattformen, die von unten nicht gesehen werden können, hier auf rund 1500 „Metern“ und auf 3500 „Metern“. (Höher als 4000 „Meter“ kann man nicht bauen bzw. rezzen.)
Die sind durch unsichtbare so genannte experience teleporter miteinander verbunden. Das ist eine knifflige Angelegenheit, weil man als Sim-Besitzer bzw. -mieter in den Voreinstellungen herumfummeln muss, um das zu ermöglichen, was – wenn man dabei Fehler macht – auch in einer Katastrophe enden kann (zum Beispiel könnte plötzlich alles unwiderruflich weg sein).
Um ein realistisches Rollenspiel zu schaffen, gehen die Avatare durch diese unsichtbaren Teleporter und werden dann automatisch auf eine der Skyboxen gebeamt. Das geht so schnell, dass man kaum merkt, wenn der Avatar nicht mehr auf der Grundfläche herumrennt, sondern auf 1500 „Metern“ Höhe. Damit kann man riesige Flächen simulieren. Wenn man bei mir von der Oase unten bis zur höchsten Skybox „durch die Wüste marschiert“, braucht man schon eine halbe Stunde, bis man das Ziel erreicht. (Man kann natürlich cheaten, aber dazu muss man einen Gamer-PC und eine gute Grafikkarte haben, um so weit sehen bzw. zoomen zu können- und man muss wissen, wonach man sucht.)
Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe schon 15.000 Prims (Polygone) dauerhaft verballert für das, was immer an Environment da ist. Es blieben für „Amsterdam“ nur rund 4000 übrig. Mehr geht technisch nicht. Und die Illusion einer ganzen Stadt mit 3000 Prims zu erschaffen, ist großes Gamedesign-Kino eine anspruchsvolle Aufgabe, für die man sehr erfahren im virtuellen Bauen sein muss. Ich mache das seit 15 Jahren learning by doing, seitdem ich 2011 einen Architekturwettbewerb für ein virtuelles öffentliches Badehaus gewonnen haben.
Da diese Art von Rollenspiel-Event nur zwei Mal im Jahr stattfindet, dafür aber vergleichsweise viele Spieler anlockt, ist das eine Ausnahme. In Herbst kommt ein anderes – aber mit einem anderen Thema. Um dafür wieder Platz aka Prims zu haben, muss ich die temporäre Skybox „Amsterdam“ abreißen, wie schon vorher Cuba und Pharia und den virtuellen Ozean.
Ja, ich mache das nur aus Spaß. [2026/05/07 05:56] xxx: ansonsten gibts höchstes Lob.. mein holländischer Agent Lucas lässt ausrichten: Perfekt gemacht.

















































