So genannte Offliner

offliner

A surreal, ironic metaphor for people who have never been on the internet: a group of elegantly dressed Victorian explorers standing inside a vast glowing data center like clueless tourists in an alien jungle, holding paper maps and candles while billions of holographic messages, memes, and social media icons swirl invisibly around them unnoticed, one person proudly using a typewriter connected to nothing, another trying to “capture information” with a butterfly net, expressions of confidence mixed with total misunderstanding, cinematic lighting, ultra detailed, symbolic contrast between analog innocence and digital civilization, satirical yet artistic, hyperrealistic, dystopian humor, wide angle composition –ar 16:9 (Gemini)

„Gut 3 % der Menschen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren waren im Jahr 2025 in Deutschland sogenannte Offliner – sie hatten noch nie das Internet genutzt.“ Das Statistische Bundesamt: „Am größten war der Anteil derer, die das Internet noch nie genutzt haben, in der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen: Hier war 2025 rund ein Zehntel (10 %) offline.“

Frage: Wie hoch ist der Anteil der Offliner bei Journalisten? Frage: Wie hoch ist Anteil der Journalisten, die nicht wissen, wie man E-Mails verschlüsselt?

Ich finde die Initiative von Digitalcourage „ein Recht auf analoges Leben“ total daneben und typisch deutsch. Für ein Recht auf Schreiben von Büchern mit Schreibmaschine! Für ein Recht auf Nachrichtenversand mit Telex! Für ein Recht auf ein Leben ohne Telefon! Kann man alles machen, aber man sollte dann nicht herumjammern, dass nichts mehr geht.

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Kommentare

6 Kommentare zu “So genannte Offliner”

  1. Volker Birk am Mai 15th, 2026 2:07 p.m.

    Ich finde Digitalcourage völlig daneben. Aber hier haben sie recht: beim Recht auf Offline-Leben geht es nicht darum, “Offliner” zu sein. Es geht darum, für jeden einzelnen Punkt im Leben zu entscheiden, ob man sich digital überwachen lassen möchte, oder in dem Punkt besser nicht.

  2. admin am Mai 15th, 2026 2:30 p.m.

    „Überwachen lassen“ und „nutzen“ ist aber nicht dasselbe.

  3. bentux am Mai 15th, 2026 5:56 p.m.

    In den NL konnte/kann Ich alles Digital, per App oder Webseite machen, es geht auch im Amt. Rein, nen Kaffee ziehen und ein Gespräch mit dem Sachbearbeiter. Das Eine schließt das Andere nicht aus.

    <8*) Hier wird immer noch an der Digitalisierung gearbeitet, damit wir auch Regelgerecht in Schubladen sortiert werden.

  4. Juri Nello am Mai 16th, 2026 3:07 p.m.

    Durftest Du zum Kaffee noch rauchen?

  5. Keinkölner am Mai 17th, 2026 5:17 p.m.

    Leider beinhaltet Nutzung auch Überwachung.
    Ich finde es bedauerlich das ohne sog. Smartphone manches nicht machbar ist.
    Auf Dauer führt das zur totalen Kontrolle über den Bürger.
    Das ist auch so gewollt. Die „EU“ hat dazu sicher noch viele Ideen, den Bürger transparent zu machen.
    Demnächst dann digitaler Impfpass und Geld auf dem Smartphone. Wer unangenehme Meinung kundtut bekommt digitalen Stubenarrest.

  6. Godwin am Mai 17th, 2026 8:01 p.m.

    @Düsseldorfer:

    das kuriose ist, dass „wir“ doch völlig bereitwillig unsere Datenströme usw. kontrollieren lassen
    je neugieriger und spionagiger die App, desto schneller sind die Massen bereit, diese zu nutzen.

    Das Urlaubsfoto mit Aperol Spritz in der Hand ist bessere Werbung als Campari sich erkaufen könnte…

    Gab mal vor ca. 10 Jahren den Vorschlag, die Dinge umzukehren:
    nicht die Nutzer bezahlen den Provider dafür, dass sie lahmes Internet bekommen,
    sondern die Netzbetreiber und Anbieter zahlen die Nutzer, weil man mit deren Daten ja die Gewinne erzielt…
    hat sich irgendwie nicht durchgesetzt…
    weiß auch nicht warum…

    Facebook setzte ja von Anfang an auf Datenkrake.

    die grundlegende Frage ist doch – habe ich überhaupt was zu „verstecken“??

    Das Konzept von „Privatheit“ ist im digitalen Zeitalter schlicht bedeutungslos geworden.
    Wer sich dem Netzwerk komplett entzieht, verliert seine Schnittstelle zur gesellschaftlichen Realität. „Privatsphäre“ wäre dann kein geschützter Raum der Freiheit mehr, sondern nur noch die absolute, bedeutungslose Isolation.

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