Keychronig [Update]

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Ich brauchte eine neue Tastatur, weil bei meiner alten schon die Buchstaben abfielen. Ich habe ausnahmsweise nicht sofort das Angebot der Großbourgeoisie durchsucht, sondern mich beraten lassen – ich muss nicht verraten von wem.

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🏁 Meine klare Empfehlung (für dich)
Wenn dir wichtig ist:
Beleuchtung + Linux + langlebig[
👉 nimm Keychron V6 (egal ob normal oder 8K)
Das ist die einzige Option hier, die alles sauber kombiniert.

Ich wanderte alsbald zum einheimischen Elektronikfachhandel, um die Keychron zu bestellen (sie hatten sie natürlich nicht da).

Ich werde sie behalten, aber aus unterschiedlichen Gründen nicht noch einmal kaufen. 1) Ich habe sie mit Bluetooth nicht zum Laufen bekommen. Linux ist im Manual nicht vorgesehen, außerdem ist das so winzig geschrieben, dass ich es kaum lesen konnte.

Das mitgelieferte Kabel ist sowohl zum Verbinden mit dem PC als auch zum Aufladen da – das erfuhr ich erst von ChatGPT. Wenn man das Kabel benutzt, muss man den Akku nicht aufladen (steht nicht im Handbuch). 2) Außerdem ist es viel zu kurz. Ich musste zwei USB-Kabelverlängerungen dranstecken – zum Glück hatte ich noch welche.

3) Die Tastatur ist überraschend klein, man muss sich erst an das Gefühl gewöhnen. Mir kam es vor allem darauf an, dass sie nicht gleich wieder auseinanderdröselt oder Tasten verliert (es werden sogar einige Ersatztasten, für ESC zum Beispiel, mitgeliefert.) Einige Tasten findet man nicht sofort.

Auch die Beleuchtung ist, was die Usability angeht, ungenügend, wie auch die zwei Seiten im Handbuch. 4) Es sind nicht die Tasten beleuchtet, sondern die Zwischenräume – was ist recht blödsinnig finde. Das ist einfach respektlos und nicht kundenfreundlich.

5) Merkwürdig finde ich, dass die Tastatur auf allen Seiten offen ist (vgl. Foto unten). Der Staub kann also von überallher eindringen.

Positiv ist der Anschlag – zwar nicht so schwer wie bei einer Schreibmaschine, aber man fühlt, was man tippt. Wenn das Teil stabil und langlebig bleibt, kann ich damit leben.

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[Update]

– Mehrere Tasten sind doppelt belegt, wenn man herumprobiert, findet man sie. Vermutlich kann man das mit einer (Web)App regeln, aber ich benutze keine Apps für eine einfache Tastatur.
– Die Anleitung, wie der Wireless-Modus funktionieren soll, ist beschissen unverständlich, zumal noch nicht einmal erklärt wird, welches Modell wie funktioniert („some models only support wired mode“).
– Die seitlichen Öffnungen könnten, wie das Publikum schon anmerkte, das Reinigen mit Druckluft einem Fön erleichtern – daran habe ich nicht gedacht.
– Ich fragte ChatGPT: Ich brauche eine kabelgebundene Gaming-Tastatur, beleuchtet, die auch für Linux funktioniert, schlage welche mit gutem Preis-Leistungsverhältnis vor. ChatGPT empfahl die Redragon Kumara K552 RGB, die weniger als 50 Euro kostet, aber auch so klein ist wie die, die ich jetzt habe. Ich bestand auf einem Vergleich von „Mittelklasse“-Tastaturen (vgl. oben).

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Kommentare

7 Kommentare zu “Keychronig [Update]”

  1. Albert Rech am Mai 6th, 2026 10:14 p.m.

    Die offene Bausweise macht das Reinigen mit Druckluft aus der Dose einfacher.

  2. bentux am Mai 7th, 2026 8:02 a.m.

    Netter Test, mich würde interessieren mit welcher Frage du bei der KI aufgetaucht bist, das dieses Kezboard da bei raus kam.
    Also keine Kaufempfehlung.

    <8*) Nach allen Seiten offen, gut zu reinigen.

  3. Jan am Mai 7th, 2026 11:33 a.m.

    Bluetooth ist eigentlich OS-unabhängig, also sollte das auch unter Linux funktionieren.

    Hier findest Du das Handbuch als PDF zum vergrößern: https://gzhls.at/blob/ldb/d/3/4/f/bd178cc02cd58444a46d67e5819eb42423b8.pdf

    Wichtig ist wohl darauf zu achten, dass der Schalter auf “BT” ist statt auf “2.4GHz” für den Dongle. Dann fn+1 vier Sekunden gedrückt halten und in den Bluetooth-Einstellungen des Computers pairen.

  4. spaetburgunder am Mai 7th, 2026 11:41 a.m.

    … ich hätte Dir die MX Mechanical empfohlen. 80er-Jahre-Feeling, robust, kann mit bis zu drei unterschiedlichen Geräte per BT verbunden werden (ist Linux und 2x ChromeOS, auch Windows früher). Und läuft fast ewig mit dem (USB-C) Akku.

  5. admin am Mai 7th, 2026 11:41 a.m.

    Das mit den Schaltern habe ich ausprobiert, funktionierte bei mir nicht. Wenn so etwas länger als fünf Minuten dauert, verliere ich die Geduld.

  6. nOby am Mai 7th, 2026 6:58 p.m.

    Ich habe gerade Zeit. Ich warte auf was. Deshalb antworte ich.

    Tastaturen mit Licht gibt es unter Linux. Die was taugen haben aber alle ein Kabel. Wer windows nutzt, der ist was Tastaturen betrifft wie im Paradies.

    Ich nutze daher für alle meine Computer nur eine Tastatur (Logitech K360). Die wird mit AA Batterien betrieben. Wenn ich Licht haben will, dann stecke ich eine kleine USB Leuchte in ein USB Ladegerät oder in den USB Anschluß vom Laptop und kann damit die ganze Tastatur ausleuchten. Will ich von meinem Stuben-Laptop zum Werkstatt-Laptop wechsel, dann nehme ich die Tastatur plus Maus (ebenfall mit AA Betterie betrieben) plus Leuchte mit. Voraussetzung ist das der Laptop einen Dongel hat.

    Alles zusammen hat mich 74 € gekostet.

    Der Blogger Klonovsky benutzt eine ca. 260 € teure mechanische Tastatur, die hat Spiralfedern unter den Tasten und kein Licht und eignet sich sogar als Verteidigungswaffe zur Abwehr von Messerangriffen. Wenn jemand die will, der macht in seinem Blog dafür Werbung.

    Weder Klonovsky noch ich sind Gamer.

  7. nOby am Mai 7th, 2026 7:11 p.m.

    Ich hatte vergessen:

    Burks will Doppelbelegungen bestimmter Tasten, um seine Produktivität zu erhöhen, wenn ich das richtig verstanden habe. Das ist sehr löblich. Bei einem IQ-Begabten wie Burks würde ich mir das gerne mal anschauen. Bei einem Authisten konnte ich das bereits live erleben. Ja, das geht.

    Unter Linux ist das kein Problem. Das wird quasi vom OS mitgeiefert und ich würde das nutzen und nicht die Funktionen von Gnome oder KDE. Meine F-Tasten haben z.B. fast alle 4 Funktionen. Insgesamt habe ich ca. 180 Doppelbelegungen. Von denen kenne ich 40 auswendig.

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