Polyglott

polyglott

Watson.ch: Niko Aktas ist womöglich der vielsprachigste Mensch in der Schweiz. Der 36-Jährige kann auf Deutsch, Schweizerdeutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Schwedisch, Türkisch und Russisch Gespräche führen. Auf weiteren drei Sprachen – Slowakisch, Arabisch und Albanisch – kann er sich verständigen. Eine Handvoll weiterer versteht er, zum Beispiel Rumantsch.

Aktas ist damit einer der wenigen Hyperpolyglotten im Land. Der Begriff stammt aus dem Griechischen: «Poly» bedeutet «mehrere» und «glōtta» ist «die Sprache». Während Polyglotten drei oder mehr Sprachen sprechen, sind es über sechs bei Hyperpolyglotten wie Niko Aktas.

„Grundsätzlich lege ich den Fokus am Anfang kaum auf Grammatik. Ich habe fünf Punkte entwickelt, die ich meinen Sprachschülern weitergebe. Erstens: eine Liste mit den wichtigsten zweihundert Wörtern, die ich mit einem anderen Polyglotten zusammengestellt habe. Diese Wörter sind noch relativ unspezifisch.​“

Dazu im ehemaligen Nachrichtenmagazin (Paywall) ein Interview mit Torben Schmidt, Professor für Didaktik des Englischen an der Leuphana Universität in Lüneburg: Sollten Kinder eine zweite Fremdsprache lernen?

„Wir sprechen hier von ‚Skill Skipping‘: Wenn durch technische Möglichkeiten gewisse Fähigkeiten nicht mehr erlernt oder trainiert werden. Wir kennen das aus der Mathematik: Wer häufig den Taschenrechner nutzt, verlernt das Kopfrechnen. Die neuronalen Verknüpfungen werden nicht mehr gebraucht. Wer verschiedene Sprachen beherrscht, dessen Hirnareale sind besser miteinander verbunden, es findet mehr Aktivierung statt.“ Mehrsprachige Menschen seien auch im Alter noch neurologisch fitter als solche, die nur eine Sprache sprechen.

Die Sache mit den 200 Wörtern finde ich interessant. Aber wann „kann“ man eine Sprache? Ich spreche Deutsch und Englisch fließend, Spanisch ganz gut. Französisch kann ich lesen, ich verstehe fast alles und kann mich verständigen (hatte ich in der Schule, aber das Spanische hat es überschrieben). Jiddisch kann ich lesen und verstehen, aber richtig aussprechen natürlich nicht immer. Hebräisch lerne ich seit gut eineinhalb Jahren, aber bis zum aktiven Sprechen ist es noch weit. Lateinische Texte verstehe ich nicht ganz, aber weiß immer, worum es geht (großes Latinum: mehr als fünf Jahre Lateinunterricht).

Für das übernächste Jahr, wenn ich mit hoffentlich mit meinem Hebräischen zufrieden bin, habe ich mir vorgenommen, wieder mit Mandarin weiterzumachen.

Also: Neurologisch ist hoffentlich alles ok mit mir.

RAF jetzt mit Gendersternchen

Die RAF benutzt jetzt Gendersternchen. Mehr muss man gar nicht wissen. Jedes dämliche Klischee passt: Klimakleben, Corona, „Gaza“.

Vielmehr beschreibt Garweg sich weiter als politischen Aktivisten, als Teil einer „revolutionären Linken“ bis heute.

Solche antisemitisch-völkischen und weltanschaulich verirrten Vollhonks sind weder „links“ noch „revolutionär“.

Indianerfrau aka Mujer Campesina

mujer campesina

Postkarte an Verwandte vom 28.01.1980 aus Sucre, der Hauptstadt Boliviens. (In Sucre war ich 1984 noch einmal.)

Auf der Rückseite der Karte steht: Mujer campesina de Tarabuco, con su traje de fiesta. Indianerfrau aus Tarabuco (Sucre) in Festtagskleidung. Tarabuco Indian Woman with typical „fiesta“ dress.

La Paz, Bolivien, 27.1.
Ihr Lieben! Hier gibt es keinen Putsch und wir sind nach 5 Wochen Peru und vielen schönen Erlebnissen hier ohne Schwierigkeiten eingereist. In 2 Wochen kommen wir in den Urwald im Norden und es wird sehr heiß bis Guyana und Barbados bleiben. Von Georgetown fliegen wir am 19.3. nach Barbados und hoffen auf schnellen Anschluß nach Europa.Buchungen sind sehr kompliziert hier. Liebe Grüße an alle.

mujer campesina

Unter virtuellen Agenten, dreistellig

virtuelle Agenten
The virtual agents present themselves as shadowy and enigmatic, their personas cloaked in secrecy and intrigue. They frequently operate under elaborate pseudonyms, creating an air of mystery to mask their true identities. Their avatars are often dressed in dark, nondescript clothing, projecting an image of someone skilled in covert operations. However, their lack of professionalism becomes evident in their actions. They often miss critical details in their assignments, misinterpret simple instructions, or fail to maintain basic operational security. For instance, they might use poorly encrypted communication tools, inadvertently reveal sensitive information, or leave obvious digital footprints that make them easy to trace. Their mysterious demeanor is frequently undermined by comical missteps. They might try to appear intimidating but end up exposing their lack of preparation during a simple interrogation or surveillance mission. They are also prone to internal squabbles over trivial matters, further eroding their credibility. Despite their shortcomings, they remain deeply committed to their roles, often compensating for their lack of skill with exaggerated theatricality. Their antics can sometimes lead to unintended successes, making them more of a curiosity than a genuine threat to adversaries. –ar 3:2 –

„Der sächsische Innenminister Armin Schuster (CDU) hat auf eine Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag offengelegt, dass der Verfassungsschutz des Freistaates derzeit eine beträchtliche Anzahl von Fake-Accounts in sozialen Medien unterhält. Die Zahl dieser Accounts liege „im dreistelligen Bereich“. Schuster lehnte es jedoch ab, genauere Angaben zu machen, etwa zu den spezifischen Plattformen oder der Zahl der involvierten Mitarbeiter. Er begründete dies mit dem andernfalls gefährdeten „Einsatzerfolg“.“ (Apollo News, MDR)

Im Video des MDR ist von „virtuellen Agenten“ die Rede. Das schreit natürlich nach eine adäquaten Bebilderung.

Ich hoffe nicht, dass diese virtullen Verfassungsschützer in Secondlife auftauchen. Da könnte ich sie umhauen – ich habe 17 Jahre Erfahrung im virtuellen Schwertkampf.

Frage an das Publikum: Sind Blogs eigentlich „soziale Medien“?

Unter Wagenknechten

Wagenknechte
Wagenknechte (Symbolbild)

Die neue Brombeer-Koalition in Thüringen ist der Anfang vom Ende des BSW aka der Wagenknechte. Das sagen „politische Beobachter“ wie ich voraus. Zur Zeit dümpeln sie bundesweit ein wenig oberhalb der Fünf-Prozent-Hürde herum. Und das wird nicht signifikant besser werden.

Warum? Die Leute wollten doch eine Opposition, aber weder eine aus dem Genderklimaflüchtlingeretten-Milieu noch so angebräunte Dumpfbacken wie die Mehrheit der AfD-Mitglieder. Und was kriegen sie? Eine Partei, die mit denen, die eh schon alles verkackt haben, eine Koalition eingeht.

Und dann diese sinnfreien Textbausteine: „Uns ist ein guter Aufbruch gelungen, der das Leben der Thüringer spürbar verbessern wird“. Das glaubt doch niemand mehr. Gutes Leben im Kapitalismus. Was hamwa wir gelacht.

„Wir werden die irreguläre Einreise nach Deutschland reduzieren.“ Könnt ihr gar nicht, aus technischen und juristischen Gründen. Das ist so logisch wie die fantasierte Ankündigung Scholzens, man müsse „jetzt“ in großem Stil abschieben.

„Eine Stationierung [von Mittelstreckenraketen] und deren Verwendung ohne deutsche Mitsprache sehen wir kritisch.“ Ich sehe auch vieles „kritisch“. Und? Heißt das, die Deutschen wollen auch die Befehle geben können und auf die Knöpfe drücken? Verarschen kann ich mich allein. Wenn die jemals abgeschossen würden, gäbe danach niemand mehr Befehle.

„Wir wollen die Friedensbildung bereits an den Schulen stärker in den Fokus nehmen und eine Schule, die nicht werben muss für den Kriegsdienst.“ Muss nicht, aber kann. Wie ich schon sagte: Die Parole kann nicht heißen: Ohne Waffen und sich sofort ergeben! Sondern: „Waffen in die richtigen Hände“ und „Rüstungsindustrie vergesellschaften!“ Und Friedensbildung mit Arabern oder gar denen, die sich „Palästinenser“ schimpfen? In Israel würde man sich vermutlich kaputtlachen.

J’ai compris y ils sont fous

Ich habe Le Monde in der Blogroll durch Le Figaro ersetzt. Aus Gründen.

Übrigens: „Votre navigateur Chrome n’étant pas à jour, le site du Figaro risque de ne pas fonctionner correctement. Il est conseillé de mettre à jour votre navigateur.“ Ils sont fous, les IT-Français. Außerdem surfe ich gar nicht mit Chrome.

Unter Entschlossenen [Update]

sarcophagus Mount Arbel
Ein Sarkophag auf dem Mount Arbel (Vgl. „Mount Arbel am Wadi Hamam, an den Hörnern von Hittin gepackt“ (18.10.2023) und „Mount Arbel am Wadi Hamam, an den Hörnern von Hittin gepackt, revisited2 (29.11.2023).) Ich hatte mir die Details nicht notiert, aber vermutlich stammt der aus der Synagoge aus dem 4. Jahrhundert bei Arbel. Fotografiert am 18.10.2023, bisher unveröffentlicht.

Sehr interessante Analyse der gegenwärtigen Situation in Palästina (die Gegend) in der „Welt“ (Paywall), die aber nur das englische Original in Foreign Policy zusammenfasst: „Die neuen Machtverhältnisse im Nahen Osten“.

Doch die Mullahs haben den Fehler gemacht, diese Abschreckungsmacht mit dem Krieg gegen Israel auf die Probe zu stellen. Wer einen Krieg beginnt, geht eben auch das Risiko ein, ihn zu verlieren. Und der Iran hat eine krachende Niederlage nach der anderen kassiert. Die von ihm abhängige Hamas ist gänzlich aufgerieben und wird Gaza als Machtzentrum verlieren.

Die Hisbollah hat ihre gesamte militärische und politische Führungselite eingebüßt sowie einen großen Teil ihrer militärischen Kapazitäten, was ihren und damit Irans Einfluss im Libanon gefährdet. Und Syrien, wo der Iran seit Beginn des Bürgerkriegs laut von der iranischen Opposition geleakten internen Dokumenten um die 50 Milliarden Dollar investierte, ist nun ebenfalls gänzlich verloren für die Mullahs. (…)

„Der Domino-Effekt des Kollapses des Assad-Regimes wird unweigerlich das Ende der vom Iran dominierten Ordnung bedeuten. Sie wird ersetzt werden von einer regionalen Ordnung, die von Israel und seinen Partnern dominiert wird.“ (Lina Khatib, Foreign Policy) (…)

Tatsächlich tun sich viele im Westen noch schwer, den epochalen Charakter dieser Entwicklung zu erfassen. Zumal die Niederlage der Iran-Achse nie so klar ausgefallen wäre, wenn Israel auf die Forderungen aus Washington und europäischen Hauptstädten gehört hätte.

Gut, dass Israel gar nicht hinhört, wenn deutsche Außenminister oder die so genannten „Linken“ oder die Wagenknechte cringe vor sich hin faseln.

Es ist ganz witzig, in den russischen Foren zu lesen, was die zum Thema sagen. Fast alle sind Antisemiten und Israelhasser, aber sie können nicht umhin, die IDF zu bewundern. Manche kommentieren sinngemäß: Wenn nur unsere Militärführung so entschlossen handeln würde wie die in Israel…

[Update]: Die US-Army besetzt die ehemaligen russischen Militärbasen in Syrien, und die Russen haben offenbar Libyen als Ersatz für Syrien gewählt – „Libya will become the main logistical point of the Russian presence in Africa“.

Schwarze Tauben

black doves

Zugegeben, ich habe Black Doves nur wegen Keira Knightley angeklickt (by the way: „She was diagnosed with dyslexia at age six“). Wenn ich mich recht erinnere, kenne ich sie seit „Pirates of the Caribbean“. Sieht man ihr Gesicht einmal, vergisst man es nie wieder, nicht weil sie überirdisch schön wäre, sondern weil es einzigartig ist.

Bei Wikipedia steht ein ganzer Roman über sie: „Knightley is reputed for her signature ’strong female lead‘ roles, and she has been compared to actresses Katharine Hepburn, Greta Garbo, Audrey Hepburn, and Nicole Kidman.“ Merke: „Knightley does not shoot nude scenes for her films, unless directed by a female filmmaker.“

Resumé: Ohne Knigthley wäre „Black Doves“ einfach nur woker Bullshit. Natürlich können Schauspieler nichts für die Rollen, und wenn die Blödes von ihnen verlangen, müssen sie das Beste daraus machen. Was haben wir also hier? Ein freiberufliches lesbischen Killer-Pärchen – so realistisch wie ein Mann mit zwei Penissen. Ich weiß nicht, welches Klischee bedient werden soll, aber so etwas kommt eben nur im Film vor, ist also Quatsch. Ein schwuler Killer, der, während er seinen Beruf ausübt, seine Beziehungsdramen per Smartphone diskutiert. Brauche ich überhaupt nicht.

Wenn schon Killer, dann so wie in Der eiskalte Engel. Killer sollten überhaupt keine Gefühle und Beziehungen haben und sowieso lonely rider sein. Das alles ist nur ein Tribut an Wokistan und wird mit dem pädagogischen Holzhammer vorgetragen. Ich frage mich, warum die Kneightly, die doch sehr klug ist, in so einem Film mitspielt. Das kann nur die Karriere ruinieren (was bei der Knightley natürlich gar nicht mehr möglich ist). Go woke, go broke.

„Black Doves“ ist trotz der Knightley für mich eher ein B-Movie. Der Plot ist so unwahrscheinlich und weit hergeholt, dass ein Anime dafür besser passte.

Syrien oder die gerufenen Geister

syrien

Leider muss ich das Publikum noch einmal mit Syrien belästigen. (Chor im Hintergrund mit weinerlichem Unterton: „Warum tust du dir das an?“) Es geht um die Kohle, woher sie kommt und geht und um Öl und Gas.

Die Experten sind sich nicht einig, deshalb muss ich selbst recherchieren.

Meinung I: Die Hauptakteure der ausländischen Parteien, die in Syrien Krieg führen, sind Gas-Exporteure mit Interessen in einem von zwei umkämpften Pipeline-Projekten. Dabei geht es um die Ausbeute der weltgrössten Erdgasreserven, nämlich des Gasfeldes South Pars/North Dome, welches auf dem Grund des Persischen Golfs liegt und zum Teil dem Iran, zum Teil Katar gehört.

Meinung II: Der Krieg für Gas und die „Pipeline-Theorie“ seien ein Märchen. Besonderer Popularität erfreut sich die „Pipelinetheorie“. Ihr zufolge sei der Krieg in Syrien auf das Scheitern einer „Katar-Türkei-Pipeline“ zurückzuführen. Diese hätte von Katar über Saudi-Arabien, Jordanien und Syrien in die Türkei und von dort nach Europa führen sollen. Die USA hätten das Projekt unterstützt um die ebenfalls Erdgasexportierenden Iraner zu schwächen – auch hätte es Europa unabhängiger von russischen Gasimporten gemacht. Doch Assad, so die Erzählung, hätte ihnen allen einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem er das Projekt ablehnte (um die Interessen seiner iranischen und russischen Alliierten zu schützen).

Und im Hintergrund agiert natürlich Erdogan.

Zur Info: die zweite Meinung wird von der Organisation Adopt a Revolution (AaR) vertreten, die Gendersprache schreibt („zivilgesellschaftlicher Akteur*innen“). Man weiß also schon vorher, was sie sagen und dass möglichst bald und oft der Begriff Rassismus vorkommt. Und siehe: die Pipelinetheorie „ist perfide rassistisch, weil sie Syrerinnen und Syrern ihren freien politischen Willen abspricht und sie stattdessen als Marionetten ausländischer Mächte denunziert…“ Man kann solche Leute* nicht ernst nehmen, aber die Argumente sind nicht alle von der Hand zu weisen.

Die erste Meinung (2015) vertritt der Journalist Helmut Scheben. Der hat, wie er schreibt, seine Analyse von Mitchell Orenstein und Foreign Affairs. Der Pipeline-Streit war wohl nicht mehr als ein gewichtiger Faktor unter vielen, die Syrien in den Krieg trieben.

Scheben bezieht sich auch auf das Buch Lüders‘ Buch Lüders‘: „Die den Sturm ernten: Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“. Die grünen „Faktenchecker“ sehen das anders: Auch in Michael Lüders‘ Syrien-Bestseller „Die den Sturm ernten“ wird die falsche Geschichte unkritisch wiederholt.

Beide Seiten haben Argumente, aber Scheben IMHO die Besseren. Ich glaube aber eher nicht an einen Masterplan der USA, sondern dass alle beteiligten Parteien da hineingeschlittert sind und jetzt das klassische Problem des Zauberlehrlings haben.

Herr, die Noth ist groß,
Die ich rief die Geister
Werd ich nun nicht los.

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*Im Impressum steht u.a. Svenja Borgschulte, Sprecherin der BAG Migration und Flucht der „Grünen“.

Der Pfeil Bashans

syrien

Israel hat jetzt auch den Gipfel des Bergs Hermon besetzt. Ein Schelm, wer denkt, daran würde sich jetzt irgendwann noch etwas ändern.

Hier ist eine Analyse von Naftali Hazony/X („Israeli fighter pilot turned combat special forces“) auf X:
In the past, Israel’s radars suffered from a significant blind spot, unable to see beyond Mt. Hermon and parts of Lebanon from their position on Mt. Meron. Iran’s low-fyling drones exploited this weakness, infiltrating Israel time and time again.

Once placed on Mt. Hermon, Israel’s radars will see far into both Syria and Lebanon, providing early warning of incoming low-flying jets and drones. Israel’s intelligence canalso leverage the peak, placing sensors to condut surveillance and intercept enemy communications.

The mountains also provide the perfect cover for Israel’s spacial forces and spies, wo can ow enter Syria more freely, conducting missions under the cover of darkness.

Several of Hezbollah’s smuggling routes north of the Hermon have been cut off.

Be it ISIS HTS, Iran, or Hezbollah, a hostile force advancing toward Israel will now be exposed – at the mercy of Israel’s drones, surface-to-surace missiles, and laser-guided ombs. Residents of north Israel can sleep more soundly knowing that Israel controls this peak.

syrien
Source: Naftali Hazony/X

Grafik unten: Russische Propaganda, also automatisch voll gelogen. Man sieht, dass die russische Meinung sich nicht unterscheidet von dem, was die Bundesregierung, die Wagenknechte, die „Linke“ und die Taz meinen: Die Golenhöhen und die „Palästinensergebiete“ seien „besetzt“. Intel Slava schreibt auch: „Israel announced the successful completion of Operation Sword of Bashan against Syria.“ Falsch, es heisst Arrow of Bashan. Bashan ist natürlich wie alles in der Region uralt und wurde in der Bibel erwähnt (was nicht bedeutet, dass es wahr ist – aber fast immer gut gelogen).

syrien

Wie umgeht man Zensur und Sperren von Websites?

censorship
Take a photo that describes the content of this judgment: A free press, not controlled by public authority and not subject to censorship, is an essential element of a free state; in particular, a free, regularly published political press is indispensable for modern democracy. If citizens are to make political decisions, they must be fully informed, but also be aware of the opinions that others have formed and be able to weigh them against each other. –s 750

Diesen Text habe ich für das Nitro-Magazin (Dezember 2024) verfasst.

Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates; insbesondere ist eine freie, regelmäßig erscheinende politische Presse für die moderne Demokratie unentbehrlich. Soll der Bürger politische Entscheidungen treffen, muß er umfassend informiert sein, aber auch die Meinungen kennen und gegeneinander abwägen können, die andere sich gebildet haben. (Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 05.08.1966 – das so genannte „Spiegel-Urteil“)

Ich glaube, dass diese unregulierte Form von diesen sozialen Medien inzwischen nicht mehr akzeptabel ist. (Robert Habeck am 17.10.2024)

Wir sind massiver Propaganda und Desinformation über diesen verabscheuungswürdigen Angriff auf ein freies und unabhängiges Land ausgesetzt. Wir werden diesen Sprachrohren des Kreml nicht länger gestatten, ihre toxischen Lügen zu verbreiten, um Putins Krieg zu rechtfertigen und zu versuchen, unsere Union zu spalten.(Ursula von der Leyen, 2.3.2022)

censorship

Journalisten müssen umfassend informieren, wenn sie ihren Beruf ernst nehmen. Das heißt: Nach dem berühmten Satz „audiatur et altera pars“ handeln – höre auch die andere Seite. Diese Maxime ist im Zeitalter des betreuten Denkens und des Haltungsjournalismus leider außer Mode gekommen.

Wer sich im Internet als Journalist informieren will, muss jedoch in der Lage sein, Zensur und so genannte „Netzsperren“ umgehen zu können. Das dürfte selbstverständlich sein. Länder wie Russland, China, Iran, Russland, die Türkei, Saudi-Arabien, Pakistan, Ägypten und Vietnam, dazu viele kleinere Länder zensieren und sperren „unliebsame“ Websites direkt.

Auch Suchmaschinen und Soziale Medien, etwa Facebook, zensieren Nutzer aus bestimmten Ländern, Deutschland inklusive.

Der Spiegel titelte schon 2010: „Wie die Deutschen Zensur-Vizeweltmeister wurden – Sperren, löschen, Personen identifizieren: Google macht jetzt erstmals öffentlich, welche Staaten solche Anfragen stellen. Bei der Entfernung von Videos, Blogeinträgen und Suchtreffern landet Deutschland auf Platz zwei hinter Brasilien“.

Fast alle Internet-Sperren kann man umgehen, sogar mit wenig Aufwand und ohne technische Spezialkenntnisse. Hier werden die gängigsten Zensur-Maßnahmen beschrieben – und wie man sie ad absurdum führt. (Die Liste ist nicht vollständig.)

censorship
A female computer genius in front of a futuristic computer, using sophisticated virtual tools to circumvent the censorship measures of a totalitarian state

2. Internet-Sperren und Maßnahmen gegen Zensur

Geo-IP-Blocking:
Die Betreiber von Websites erkennen die IP-Adresse eines Nutzers. Diese wird mit Datenbanken abgeglichen, etwa Maxmind oder IP Geolocation. Damit kann man IP-Adressen aus bestimmten Ländern blockieren.

Gegenmaßnahmen: Anonymisieren der eigenen IP-Adresse, zum Beispiel durch VPN-Dienste oder den Tor-Browser.

DNS-Blocking:
Die Internet-Provider blockieren den Zugriff auf bestimmte Domains, indem ihre Domain-Name-Server (DNS) den gefragten Hostnamen nicht auflösen. Beispiel: rtnewsde.site (Hostname) hat die IP-Adresse 185.79.236.191 – die kann man auch direkt eingeben.

Gegenmaßnahmen: Wenn nur der Hostname nicht in die IP-Adresse „übersetzt“ wird, gibt man einfach diese ein. Falls auch die IP-Adresse vom DNS-Server blockiert wird, wählt man einen anderen DNS-Server als den, den der Internet-Provider vorschlägt. Manche Provider (wie Vodafone) versuchen das zu unterbinden.

– Liste vertrauenswürdiger und unzensierter DNS-Server www.privacy-handbuch.de/handbuch_93d.htm
– Schneller und ohne Sperren: Alternative DNS-Server einsetzen:
www.heise.de/ratgeber/Schneller-und-ohne-Sperren-Alternative-DNS-Server-einsetzen-8659971.html
– DNS How to (CCC) www.ccc.de/censorship/dns-howto/

IP-Blocking auf Netzwerkebene:
Regierungen oder ISPs blockieren bestimmte IP-Adressen oder IP-Bereiche von Websites, um den Zugriff auf Websites zu verhindern. Diese Methode kann auf nationaler Ebene durchgesetzt werden.

Gegenmaßnahmen:
– VPN-Dienste oder Tor-Browser. Manche Länder blockieren auch deren IP-Adressen, zum Beispiel die der Torserver.
– Surft man mit dem Tor-Browser und erreicht eine gesperrte Website dennoch nicht, hilft meistens die „Brücken-Relay“-Technik von Tor: Man fordert einen Server an, der verbirgt, dass er zum Tor-Netzwerk gehört.
– Gegen Sperren auf Netzwerkebene helfen oft so genannte (meistens kommerzielle) Smart DNS-Dienste, etwa GetFlix. Nicht alle dieser Dienste sind empfehlenswert.

Keyword-Blocking (Deep Packet Inspection)
Diese Methode scannt den Internetverkehr nach bestimmten Schlüsselwörtern oder Inhalten und blockiert den Datenverkehr, der diese enthält. Internet-Provider nutzen oft Deep Packet Inspection (DPI), um den Inhalt der übertragenen Datenpakete zu analysieren und unerwünschte Inhalte herauszufiltern oder zu zensieren.

Gegenmaßnahmen:
– Tor-Browser benutzen
– Manche kommerziellen Anbieter bieten sogenannte Obfuscated-Server an, die speziell gegen DPI entwickelt wurden.
– Man verwendet Shadowsocks (Open Source). Shadowsocks verschleiert den Datenverkehr und ist schlechter erkennbar als VPNs. Es wird häufig in Regionen mit starker Internetzensur eingesetzt – wie in China, Iran und Russland.
– Psiphon (Open Source). Psiphon kombinierts VPN, SSH und HTTP-Proxys, um Zensur zu umgehen. Psiphon passt sich automatisch an die sicherste Verbindungsmethode an (als App und Desktop-Version).
– UDP-basierte Protokolle (zum Beispiel die VPN-Lösung WireGuard, kostenlos, erhältlich für Smartphones, PCs und Fritz!Box-Router).

URL-Filtering:
Bei dieser Methode wird der Zugriff auf bestimmte URLs oder Pfade innerhalb einer Domain gesperrt, um bestimmte Inhalte zu zensieren.

Gegenmaßnahmen:
Tor, VPN, alternative DNS-Server. HTTPS statt HTTP (Hypertext Transfer Protocol ) verwenden: Einige URL-Filter blockieren nur die HTTP-Version einer Seite und nicht die HTTPS-Version. Der direkte Zugriff über HTTPS (https://) kann manchmal die Sperre umgehen.

Verschlüsselungs-Blocking:
In einigen Fällen können Regierungen den Zugriff auf Websites einschränken, die verschlüsselte Verbindungen (z. B. HTTPS) verwenden. Sie tun dies, um die Inhalte besser kontrollieren zu können, da verschlüsselte Verbindungen die Überwachung erschweren.

Gegenmaßnahmen: Alle oben erwähnten

Throttling oder Drosselung:
Eine weniger offensichtliche Methode der Zensur ist die Drosselung des Datenverkehrs zu bestimmten Websites oder Diensten. Dies macht den Zugriff so langsam, dass die Nutzer davon abgehalten werden, die Seite zu besuchen, obwohl sie technisch gesehen noch zugänglich ist.

Gegenmaßnahme u.a.: Browser-Erweiterungen für Datenkomprimierung. Einige Erweiterungen wie Google Chromes „Lite Mode“ komprimieren Daten und leiten den Datenverkehr über Google-Server, wodurch das Datenvolumen reduziert wird und der ISP das Nutzungsverhalten schwerer überwachen kann.

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3. Begriffserklärung:

Tor-Browser
Der Tor-Browser schützt die Privatsphäre beim Surfen, indem er die Internetverbindung über ein Netzwerk von Servern weltweit verschlüsselt und weiterleitet. Dadurch werden die Identität und der Standort des Nutzers verborgen.
Den Tor-Browser gibt es für alle Betriebssysteme, einschließlich für Smartphones, und ist einfach zu installieren.
Für Smartphones ist Orbot eine Alternative:

Tor gerantiert nur Anonymität, wenn man den Browser wie „ab Werk“ vorgesehen nutzt, also alles verbietet, was Hinweise auf den Nutzer geben könnte (Cookies, Scripte usw.). Soziale Medien kann man damit nicht benutzen.

Alternativen und kostenpflichtige VPN-Dienste: www.netzwelt.de/sicherheit/anonym-surfen/alternativen-zum-tor-browser.html

Virtuelles Privates Netzwerk (VPN)
Ein VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) stellt eine sichere und verschlüsselte Verbindung über das Internet her. Es verbirgt die echte IP-Adresse des Nutzers und lässt ihn so erscheinen, als sei er von einem anderen Standort aus online. Das VPN schützt dadurch die Privatsphäre, macht das Surfen sicherer – vor allem in öffentlichen Netzwerken.
Für VPN kann man kostenpflichtige Dienste benutzen oder etwa WireGuard.

1. China: China blockiert das Tor-Netzwerk systematisch über die „Great Firewall“. Tor-Nutzer müssen auf „Bridges“ oder alternative Technologien zurückgreifen, um Zugriff zu erlangen. Die Nutzung des Tor-Netzwerks ist jedoch praktisch illegal und kann zu Strafen führen.

2. Russland: In Russland ist Tor de facto illegal, da das Land eine umfassende Zensur durchführt und den Zugang zu anonymisierenden Netzwerken stark einschränkt. Die Regierung hat in den letzten Jahren Maßnahmen ergriffen, um den Zugriff auf Tor zu blockieren, und russische Behörden warnen vor rechtlichen Konsequenzen für Nutzer.

3. Iran: Im Iran ist die Nutzung von Tor ebenfalls illegal, da das Land strenge Internetkontrollen durchführt. Tor wird häufig blockiert, und Nutzer riskieren rechtliche Verfolgung oder Strafen, wenn sie beim Zugriff auf Tor erwischt werden.

4. Belarus: In Belarus ist der Zugang zu anonymen Netzwerken wie Tor und VPNs offiziell verboten. Die Nutzung solcher Technologien kann zu rechtlichen Konsequenzen führen, und der Zugang wird vom Staat blockiert.

5. Venezuela: Venezuela hat in den letzten Jahren die Nutzung von Tor und anderen anonymisierenden Diensten eingeschränkt, insbesondere während politischer Unruhen. Obwohl es kein ausdrückliches Verbot gibt, wird der Zugang häufig blockiert und die Nutzung kann in bestimmten Fällen zu Problemen führen.

6. Türkei: In der Türkei ist der Zugang zu Tor nicht explizit illegal, aber das Netzwerk wird häufig blockiert, insbesondere während politisch sensibler Zeiten. Die Regierung hat in der Vergangenheit Maßnahmen gegen Tor-Nutzer ergriffen, insbesondere, wenn sie für Aktivitäten genutzt wird, die als „regierungsfeindlich“ angesehen werden.

7. Ägypten: In Ägypten wird Tor teilweise blockiert und überwacht, besonders während politischer Krisen. Der Zugang ist nicht explizit illegal, aber Nutzer können Schwierigkeiten bekommen, wenn sie auf das Netzwerk zugreifen.

censorship
Examples for censorship of websites

Keine Schnappatmung wegen Telepolis

Telepolis

Ich muss das Publikum ein wenig wieder von den Palmen herunterlocken. Nein, ich bekomme keine Schnappatmung wie Peter Bürger, das Neue Deutschland oder Multipolar, wenn meine alten Artikel nicht mehr auf Telepolis verfügbar sind.

Natürlich bedauere ich zutiefst, dass ich etwa „Der Verliebte Avatar“ oder „Einsame Herzen 2.0“ (zwei Teile über Sex in Secondlife) noch nicht einmal mehr auf archive.org ansehen kann. Aber nichts ist älter als eine Zeitung von gestern.

Beispiel: Ich habe im Oktober knapp 1000 Euro an einen Anwalt zahlen müssen, weil Reuters mit KI Blogs durchforstet und in meinem Fall geklaute (ich wusste noch nicht einmal, dass die von Reuters waren) Fotos, die rund 20 (!) Jahre auf meinem Blog standen, abgemahnt hat. Ich bin noch glimpflich davongekommen. Ich wüsste aber nicht, woher ich die Zeit nehmen sollte, alle meine Blogartikel seit 2002 zu checken, ob es irgendwo Urheberrechtsprobleme geben könnte, obwohl ich sehr vorsichtig bin. Für Telepolis stelle ich mir das technisch unmöglich vor.

Ich hatte aber ein anderes Wort als „Qualitätsoffensive“ benutzt; das
lädt zum Spekulieren ein.

Telepolis
Mein Bild (ChatGPT) ist besser als das von Telepolis – und gratis.

Wg. Syrien

syrien

Ich fühle mich zum Thema Syrien durch die Qualitätsmedien nicht ausreichend informiert.

Deshalb habe ich selbst ein wenig herumrecherchiert eingedenk der meistens völlig ausreichenden Fragen – wenn man die Antwort dazu hat -: Wo kommt die Kohle her? Wo geht die Kohle hin? (Matthew D. Rose) sowie: Cui bono? Und dann sucht man natürlich auch nach map natural resources Syria.

syrien
Source: M. Izady/geocurrents.info

Einen syrischen Staat hat es in der Geschichte nie gegeben. Damaskus war zwar die Metropole der ersten imperialen Ordnung des Islam, der Umayyaden-Dynastie von 661 bis 750, aber das heutige Syrien ist eine Schöpfung der französischen Kolonialzeit. Damaskus wiederum war eine Entität für sich. Die französischen Kolonialherren haben in Syrien ein Gebilde konstruiert, aus dem nominal ein Nationalstaat hervorging, das aber jeder Substanz der staatlichen Institution des Nationalstaats entbehrt. Nationalstaaten im Nahen Osten sind ein europäisches Transplantat in einer fremden Umwelt. Meine eigene kulturelle Identität hat mit Syrien nichts zu tun. In Damaskus habe ich gelernt, mich als ein Schami, ein Damaszener, und nicht als ein Syrer zu definieren. Was ist dann Syrien überhaupt? (Bassam Tibi)

Ist Syrien ein „normaler“ kapitalistischer Staat wie Italien oder Frankreich?

Nein. Syrien ist vergleichbar mit Staaten wie Venezuela. Es gibt keine nennenswerte Industrie, wie sie sich Westeuropa oder Japan entwickelt hat, sondern nur Rohstoffe (Öl, Gas, Phosphate), die andere imperialistische Staaten auch haben wollen. Der Erlös wird unter die jeweiligen mehr oder weniger loyalen Peer Groups der herrschenden Klasse aufgeteilt.

Während der hoch entwickelte Kapitalismus immer faschistische Herrschaftsformen als Alternative hat, wenn das Kapital in Gefahr ist, die Kontrolle zu verlieren, gibt es in den „protokapitalistischen“ Staaten der so genannten Welt, insbesondere den arabischen Staaten, nur den Umsturz, wahlweise den Militärputsch (wenn keine der großen imperialistischen Mächte einmarschiert).

Im Unterschied zu Lateinamerika ist der vordere Orient (außer natürlich Israel) immer noch tribalistisch organisiert, das heißt: Die Loyalität gilt nicht der eigenen Klasse, sondern eine Gruppe, die sich nach irrationalen Kriterien organisiert: Nation, Religion, Sprache oder „Stamm“ (vgl. Karte oben). Die Nation entstand als Form der ideologischen Überhöhung der bürgerlichen Klassenherrschaft; Frankreich ist das klassische Beispiel. Arabische Nationen gibt es gar nicht, dazu kamen sie „zu spät“, auch wenn die deutsche Presse immer die Nation der „Palästinenser“ herbeischreiben und -zaubern will.

Man muss sich daher fragen: Warum ist das nicht in Großbritannien oder Deutschland so wie in den arabischen Staaten? Weil der voll ausgebildetete Kapitalismus Tribalismus (Bayern, Sachsen usw.) obsolet gemacht hat: Das Individuum wird vollends auf seine Existenz als Ware Arbeitskraft reduziert, alles andere ist Feuilleton, zwar möglich, aber letztlich entbehrlich (vgl. das Zitat Bassam Tibis).

syrien

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat sich (2018) an einer Art Klassenanalyse versucht, was ein völlig korrektes Vorgehen ist: „Die wichtigste Komponente der Bewegung bestand aus ökonomisch benachteiligten sunnitischen Landarbeitern zusammen mit städtischen Angestellten und selbstständigen Arbeitern, die die Last der neoliberalen Politik tragen mussten, vor allem seit der Machtübernahme durch Bashar al-Assad im Jahr 2000. Die Geographie der Revolten in Idlib, Dar’a und anderen mittelgroßen Städten sowie in anderen ländlichen Gegenden weist Muster auf, denn all diese Orte waren historische Hochburgen der Ba’th-Partei und profitierten von den Agrikulturreformen der 1960er-Jahre. (…) Im Jahr 2005 wurde die «soziale Marktwirtschaft» bei der zehnten Regionalkonferenz der Ba’ath-Partei als neue wirtschaftliche Strategie verabschiedet.“

Bashar al-Assad’s politische Herrschaft und Wirtschaftspolitik führten zu einer noch nie dagewesenen Verarmung der Gesellschaft und weiter wachsenden Wohlstandsgefällen. (Joseph Daher)

Das Regime der nationalistischen Baath-Partei hat sich also daran versucht, den ökonomischen Rückstand zur den großen Industriestaaten aufzuholen, ist aber naturgemäß gescheitert, ein Problem, das sich etwa in Indien kaum stellt (ein interessantes Problem, aber mit Indien kenne ich mich nicht aus), eher aber in Staaten wie Argentinien und Brasilien.

Die Zukunft in Syrien ist natürlich ein Bürgerkrieg. Das rührselige Gefasel in der bürgerlichen Presse („Freiheit!“) wird bald Makulatur sein. Die schwache Struktur der Gesellschaft hat für die herrschende Klasse nur die Diktatur oder eine sich als Demokratie tarnende Diktatur (wie in Ägypten) als Option.

Syrien ist einer der mittlerweile zahlreichen failed states an der Peripherie der imperialistischen Mächte und Staaten, und wird zerfleischt werden – die Frage ist nur, ob das auf Kosten der Staatlichkeit gehen wird. Die USA, die Russen und die Türken sind schon dabei, sich alles Wertvolle unter den Nagel zu reißen. Die Kurden, die ewigen Verlierer, werden auch dieses Mal zuschauen.

„Dass die Türken der Offensive nicht zugestimmt haben, bedeutet ja nicht, dass sie nichts davon gewusst haben“, sagt ein Beobachter. „Man kann ja auch zustimmen, indem man nicht Nein sagt.“ (Die bürgerliche Presse zitiert einen „Beobachter“…)

syrien
Source: Intel Slava

Die Israelis machen, was zu erwarten war, genau das Richtige: „Israeli Air Force Shaldag special forces have captured Mount Hermon during their advance on the Golan Heights. The UNDP base, located at an altitude of 2,814 meters, has come under the control of the special forces. At the moment, the IDF advance on the Golan Heights is 14 km.“

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Quellen:

– Karten von Syrien: Perry-Castañeda Library
Map Collection – Syria maps https://maps.lib.utexas.edu/maps/syria.html

– Forat Suliman / Homam Khwanda /R.V. Ramana Murthy: An Analysis of the Syrian Economy in the Era of Military Conflict, 2011–2020: The Perspective of Government and Economics, 1923 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2667319323000253?via%3Dihub

– The Energy Consulting Group – Management consultants for upstream oil and gas producers and service companies: Syrian Oil and Gas https://www.energy-cg.com/MiddleEast/Syria/Syria%20Oil%20and%20Gas%20Overview.html

– Bassam Tibi: „Falsche Tabus führen zu falscher Politik. Die wahren Fluchtursachen“: Analyse im Cicero (Februarausgabe 2017) https://www.bassamtibi.de/?p=3014

– Martin W. Lewis: Michael Izady’s Amazingly Detailed Map of Ethnicity in Syria (and the Syrian Armenians) https://www.geocurrents.info/blog/2014/10/26/michael-izadys-amazingly-detailed-map-ethnicity-syria-syrian-armenians/

– Joseph Daher: Syrien: Die sozialen Ursprünge des Aufstands (2019) https://www.rosalux.de/publikation/id/39149/syrien-die-sozialen-urspruenge-des-aufstands/

AI Surveillance oder: Profitmaximierung im Kapitalismus

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In diesem Instagram-Video kann man sehr schön erkennen, wie Künstliche Intelligenz dem Kapital bei der Profitmaximierung hilft. Wenn die Angestellten sich von ihren Plätzen erheben, werden sie gleich markiert, und die Fehlzeit wird vom Lohn abgezogen.

Das variable Kapital besteht aus den Kosten der Ware Arbeitskraft (nicht zu verwechseln, ChatGPT, mit dem Lohn). Je größer die Kosten des variablen Kapitals, um so geringer der Mehrwert und letztlich Profit.

ChatGPT: Laut Karl Marx besteht der Unterschied zwischen Mehrwert und Profit darin, dass der Mehrwert die grundlegende Größe ist, die durch die Ausbeutung der Arbeitskraft im Produktionsprozess entsteht, während der Profit eine Erscheinungsform dieses Mehrwerts darstellt, die durch die Konkurrenz und Verteilung im kapitalistischen System beeinflusst wird.

Alice und Bob oder: Encryption is your friend

encryption

Die Hölle friert ein. Heise: Wegem schwerem Cyberangriff auf US-Provider: FBI wirbt für Verschlüsselung“. („Wegen eines schweren Cyberangriffs“ – Genitiv!)

Die Originalmeldung von NBC News ist etwas ungenauer: „U.S. officials urge Americans to use encrypted apps amid unprecedented cyberattack“.

„Encrypted Apps“ – ist denn PGP eine App? Transportverschlüsselung, Software ohne Hintertüren oder Verschlüsseln der Inhalte? Die Unterschiede zu erklären bedeutete für deutsche Medien, intellektuell überfordert zu sein: Sind die Apps nun verschlüsselt (worden, Passiv) oder tun die Verschlüsseln das (Aktiv)?

“Our suggestion, what we have told folks internally, is not new here: Encryption is your friend, whether it’s on text messaging or if you have the capacity to use encrypted voice communication. Even if the adversary is able to intercept the data, if it is encrypted, it will make it impossible,” Greene said.

The FBI official said, “People looking to further protect their mobile device communications would benefit from considering using a cellphone that automatically receives timely operating system updates, responsibly managed encryption and phishing resistant” multi-factor authentication for email, social media and collaboration tool accounts.

Aha. Es geht wieder mal primär um die mobile devices. Das hatten wir schon durchgenommen. Und Maßnahmen gegen Phishing haben nur sehr indirekt etwas mit dem Thema zu tun. Ausreichend wäre schon, wenn man E-Mails nur im Textformat ansähe.

Also nur und wieder einmal allgemeines ungenaues Gefasel.

encryption

2015 schrieb ich: „Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat gefordert, dass deutsche Sicherheitsbehörden befugt und in die Lage versetzt werden müssen, verschlüsselte Kommunikation zu entschlüsseln oder zu umgehen‘.“ (AFP via Heise)

Oh, wir haben hier noch etwas aus dem Jahr 1997: Rede: von Bundesinnenminister Manfred Kanther anläßlich der Eröffnung des 5. IT-Sicherheitskongresses am 28. April 1997 in Bonn „Mit Sicherheit in die Informationsgesellschaft“:
Die legalen Überwachungsmöglichkeiten müssen auch dann gewahrt bleiben, wenn der Fernsprechverkehr künftig mehr und mehr verschlüsselt wird. Die Frage, ob deswegen der Einsatz von Verschlüsselungsverfahren gesetzlich zu regeln ist, wird derzeit leidenschaftlich diskutiert. Wenn in einigen Jahren nicht nur der gesamte Datenverkehr über das Internet und andere Netze verschlüsselt wird, sondern vielleicht sogar das ganz normale klassische Telefongespräch, dann hat das ohne eine wirksame Regulierung zur Folge, daß die Befugnisse der Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden nach dem G 10-Gesetz, der Strafprozeßordnung oder dem Außenwirtschaftsgesetz zum Mithören des Telefon- und Datenverkehrs praktisch ins Leere laufen werden.

By the way, Heise, warum wird mein Artikel aus dem Jahr 2013 nicht mehr zur Verfügung gestellt?

99, mütterliche Messerbänkchen

messerbänkchen

Meine Mutter wäre heute 99 Jahre alt geworden. Die Familie hat zum letzten Mal in ihrer Wohnung ein Essen veranstaltet. Dabei kamen auch die hier schon bei meiner Schwester lobend erwähnten mütterlichen Messerbänkchen zum Einsatz. Ab morgen fangen wir an, die Wohnung aufzulösen…

Büchsen der Pandora

pandora
AI/Burks

Denn wohl lebten zuvor auf Erden die Stämme der Menschen
Jeglichem Leiden entrückt und entflohn mühseliger Arbeit,
Fern von der Krankheit Weh, das Tod bringt sterblichen Männern.
Schnell ja verfallen im Leiden die sterblichen Menschen dem Alter.
Aber das Weib, vom Gefäß abnehmend den mächtigen Deckel,
Ließ sie heraus und bedachte mit düsteren Sorgen die Menschen.
Einzig die Hoffnung blieb in dem niemals wankenden Hause
Unter der Mündung noch im Gesäß und konnte heraus nicht
Flattern, da jene zuvor dem Gefäße den Deckel noch aufdrückt,
nach dem Befehl des Kroniden, des aigistragenden Herrschers.
Zahllos schwärmten umher bei Menschen die anderen Leiden.
Voll ist wahrlich das Land vom Unheil, voll auch die Meerflut;
Krankheit schleichet am Tag wie zur Nachtzeit unter den Menschen,
Rings zu den Sterblichen tragend das Weh aus eigenem Antrieb,
Schweigenden Gangs, da Zeus sie der Stimme beraubt, der Berater.
So denn ist es unmöglich, den Willen des Zeus zu vereiteln. (Hesiod, Werke und Tage, ca. 700 v.Chr.)

pandora

Von den Israelis kann unsere Außenministerin unfeministische Außenpolitik lernen. Alles nützt, was Israel nützt, egal was. Oder ist das jetzt schon Beleidigung des Politikertums? Ich meine: Die Lage in und um Palästina herum, insbesondere in Syrien, erinnert an den 30-jährigen Krieg – jeder gegen jeden, und niemand weiß eigentlich, um was es geht.

Angeblich hat Syriens Machthaber Assad Israel um Hilfe gebeten. Gegen wen noch mal? Gegen Dschihadisten, die früher mal „Rebellen“ waren und vom „Westen“ gelobt wurden. Aber Assad wird doch vom Iran und der Hisbollah unterstützt? Und Israel macht die Hisbollah gerade platt?

pandora
„Eine iranische Wochenzeitung, die mit den Revolutionsgarden verbunden ist: „Die Zionisten von Al-Sham“. Ein AI-Foto auf dem Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und der Anführer der sunnitischen HTS Dschihadisten Abu Muhammad al-Dschaulani zu sehen ist.“

Und was sagen die Russen? „Today, the Popular Mobilization Forces (Hashd al-Shaabi) from Iraq began to be transferred to Syria. Hashd al-Shaabi is a coalition formed in Iraq to fight ISIS, including Shiite (such as Kataib Hezbollah), Yazidi, and Christian militias.“

Wer fehlt noch? Mir fallen da die Klingonen und die Orks ein.

Das Ministerium für Wahrheit informiert

Das Ministerium für Wahrheit, auch bekannt als öffentlich-rechtliches Amt für korrekte Wortfindung, gegen Hass und Hetze (ÖRAfkWgHH) informiert: Islamistische Terroristen, die von der Ukraine ausgebildet und unterstützt werden, heißen ab sofort nicht mehr so, sondern, weil sie gegen Putin und seine Vasallen in Syrien sind, objektiv und neutral „Rebellen“. Ebenso darf das Ein-Mann-Institut Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte als einzige seriöse Quelle zitiert werden. Andere Meinungen sind irrelevant.

Amos schockt

irgun

Die Berliner Zeitung hatte schon berichtet: Der Verleger der linken israelischen Tageszeitung Haaretz hat für Schlagzeilen gesorgt. Während einer Rede in London warf Amos Schocken seinem Land und der Regierung von Benjamin Netanjahu vor, gegenüber den Palästinensern ein „Apartheid-Regime“ durchzusetzen.

Einen Tag später: Am Donnerstagabend kündigte das israelische Außenministerium an, dass es jegliche Werbung in der drittgrößten Zeitung Israels einstellen, die Abonnements seiner Mitarbeiter kündigen und die offizielle Kommunikation mit Haaretz beenden werde. Auch andere Ministerien beendeten ihre Zusammenarbeit, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens riefen zum Boykott der linken Tageszeitung auf.

Die Jerusalem Post von heute: The government unanimously approved at its weekly meeting on Sunday a proposal by Communications Minister Shlomo Karhi, that all government bodies or those funded by it will “cease to engage with the newspaper ‘Haaretz’ in any way and not publish any advertisements in it.”

Ich frage mich, was daran „links“ sein soll, wenn man völkisch argumentiert und arabischen Terror belohnen will? Letzteres hat er später dann relativiert, aber ziemlich unglaubwürdig. Shocken räumt dann ein, dass er über seine Äußerungen in London nachgedacht habe und zu dem Schluss gekommen sei, dass viele Freiheitskämpfer im Laufe der Geschichte, „vielleicht auch auf dem Weg zur Gründung des Staates Israel, schreckliche terroristische Akte begangen und unschuldigen Menschen Schaden zugefügt haben, um ihr Ziel zu erreichen. Ich hätte sagen sollen: Der Einsatz von Terrorismus ist illegitim. Es war ein Fehler, das nicht zu sagen“, so der Enkel des Schocken-Kaufhaus-Gründers Salman Schocken.

Das ist auch Unfug. Er sollte doch die Irgun kennen (vgl. das Plakat oben, 1931) und Jabotinsky.

Für welche „Freiheit“ kämpfen arabische Terroristen? Es gab und gibt keine arabische Nationalbewegung in Palästina, die nicht gleichzeitig die Vernichtung der Juden zum Ziel hatte. Also vergesst das. Aber jetzt wird die Haaretz natürlich um so mehr von deutschen Medien zitiert werden.

Der Imperialismus als nicht mehr ganz so junge Etappe des Kapitalismus

Ukraine
Rohstoffvorkommen in der Ukraine

Es kann nicht anders geteilt werden als „entsprechend der Macht“. Die Machtverhältnisse ändern sich aber mit dem Gang der ökonomischen Entwicklung. (…) Um die tatsächliche Macht eines kapitalistischen Staates zu prüfen, gibt es kein anderes Mittel und kann es kein anderes Mittel geben als den Krieg. Der Krieg steht in keinem Widerspruch zu den Grundlagen des Privateigentums, er stellt vielmehr eine direkte und unvermeidliche Entwicklung dieser Grundlagen dar. Unter dem Kapitalismus ist ein gleichmässiges Wachstum in der ökonomischen Entwicklung einzelner Wirtschaften und einzelner Staaten unmöglich. Unter dem Kapitalismus gibt es keine anderen Mittel, das gestörte Gleichgewicht von Zeit zu Zeit wieder herzustellen, als Krisen in der Industrie und Kriege in der Politik. (Wladimir Iljitsch Lenin: Über die Losung der Vereinigten Staaten von Europa, in: Der Sozialdemokrat. Nr. 44 vom 23. August 1915)

Ich hatte mich zum Charakter des imperialistischen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine schon geäußert: „Ein kapitalistischer Staat, der von einer korrupten Oligarchen-Clique regiert wird, greift einen anderen kapitalistischen Staat an, der von einer korrupten Oligarchen-Clique regiert wird. Müsste Linke irgendwelche Emotionen pro oder contra haben? Nicht, dass ich wüsste.“

Aber man kann natürlich ins Detail gehen und die Interessen klar benennen. Den Qualitätsmedien dämmert es: Donald Trump (wird als neuer Präsident Amerikas einen Friedensdeal zulasten der Ukraine durchboxen. Der Handel könnte demnach die praktische Teilung des Kriegslandes Ukraine vorsehen. Teilsieger wäre Moskau. (…)

Trump könnte es dabei weniger um geostrategische Überlegungen gehen – sondern schlicht um Geld. Konkret um Bodenschätze und Seltene Erden in dem Kriegsland, die auf einen Gesamtwert von bis zu sieben Billionen Dollar geschätzt werden. Solch knallharte Kalkulationen wurden nun auch von einem Trump-Vertrauten ins Spiel gebracht. Senator Lindsey Graham sagte im TV bei „Fox News“: „Bei diesem Krieg geht es ums Geld. Niemand will gerne darüber reden.“

Ach. Da wären wir jetzt nicht von selbst drauf gekommen. Obwohl das „Geld“ nicht in der Ukraine ist, sondern dort verballert wird. In der Ukraine gibt es Rohstoffe, die die Russen schon teilweise haben und deren Rest die USA haben wollen. Die Washington Post schrieb schon vor ein paar Jahren: In the Ukraine war, a battle for the nation’s mineral and energy wealth. Also genau so, wie Lenin es beschrieb.

….Moscow’s sloppy war has yielded at least one big reward: expanded control over some of the most mineral-rich lands in Europe. Ukraine harbors some of the world’s largest reserves of titanium and iron ore, fields of untapped lithium, as well as massive deposits of coal. Collectively, they are worth tens of trillions of dollars.

Ukraine is widely known as an agricultural powerhouse. But as a raw-material mother lode, it’s home to 117 of the 120 most widely used minerals and metals, and a major source of fossil fuels. (…) In addition to 63 percent of the country’s coal deposits, Moscow has seized 11 percent of its oil deposits, 20 percent of its natural gas deposits, 42 percent of its metals and 33 percent of its deposits of rare earth and other critical minerals including lithium.

Im Detail: In den von Russland besetzten Gebieten der Ukraine liegen 63 Prozent der Kohle, 42 Prozent der Metalle, 33 Prozent der Seltenen Erden und 20 Prozent des Erdgases.

Noch genauer:
– Eisenerz: Die Ukraine besitzt das größte Eisenerz-Vorkommen in Europa. Vor dem Krieg war die Ukraine der weltweit fünftgrößte Exporteur.
– Titanium: bei Titanum stand die Ukraine auf dem zweiten Platz der europäischen Förderländer, weltweit auf dem neunten. Titan steht auf der Liste kritischer Rohstoffe der USA (!). „Einige U-Boot-Typen der Sowjetunion hatten Druckkörper aus einer Titanlegierung (z. B. Mike-Klasse, Alfa-Klasse, Projekt 661 oder Sierra-Klasse). Daneben kommt Titan, stärker als bei der zivilen Luftfahrt, in der militärischen Luftfahrt zum Einsatz. Dies führte dazu, dass zu Hochzeiten der sowjetischen Rüstungsproduktion ein Großteil der weltweiten Titanherstellung und -verwendung in der Sowjetunion erfolgte.“
– Uranerz: Die Ukraine ist in Europa das größte Förderland, weltweit auf dem 10. Platz
– Kohle: Vor dem Krieg war die Ukraine viertgrößter Exporteur Europas.
– Gallium: das seltene Gallium wird in Europa nur in der Ukraine gefördert.
– Mangan: Bei Mangan liegt die Ukraine in Europa – nach Rumänien – an zweiter Stelle, weltweit an achter.
– Erdgas: Nach Norwegen ist die Ukraine in Europa das zweitgrößte Förderland.

Der US-Imperialismus Die USA unter Trump werden also den Russen das überlassen, was die schon erobert haben, aber sich bzw. ihren Konzernen den Rest der Ukraine wirtschaftlich unter den Nagel reißen. Dann ist es ganz egal, ob die Ukraine in der NATO ist, weil die USA dort die ökonomischen Interessen ihrer Bourgeoisie verteidigen wird. Das ist der Preis, den die Ukraine bezahlen muss. Die Regierung der USA ist nur ein Ausschuss, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.

Lenins Beschreibung des Imperialismus ist also korrekt. Wisst ihr Bescheid.

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