Keine Schnappatmung wegen Telepolis

Telepolis

Ich muss das Publikum ein wenig wieder von den Palmen herunterlocken. Nein, ich bekomme keine Schnappatmung wie Peter Bürger, das Neue Deutschland oder Multipolar, wenn meine alten Artikel nicht mehr auf Telepolis verfügbar sind.

Natürlich bedauere ich zutiefst, dass ich etwa „Der Verliebte Avatar“ oder „Einsame Herzen 2.0“ (zwei Teile über Sex in Secondlife) noch nicht einmal mehr auf archive.org ansehen kann. Aber nichts ist älter als eine Zeitung von gestern.

Beispiel: Ich habe im Oktober knapp 1000 Euro an einen Anwalt zahlen müssen, weil Reuters mit KI Blogs durchforstet und in meinem Fall geklaute (ich wusste noch nicht einmal, dass die von Reuters waren) Fotos, die rund 20 (!) Jahre auf meinem Blog standen, abgemahnt hat. Ich bin noch glimpflich davongekommen. Ich wüsste aber nicht, woher ich die Zeit nehmen sollte, alle meine Blogartikel seit 2002 zu checken, ob es irgendwo Urheberrechtsprobleme geben könnte, obwohl ich sehr vorsichtig bin. Für Telepolis stelle ich mir das technisch unmöglich vor.

Ich hatte aber ein anderes Wort als „Qualitätsoffensive“ benutzt; das
lädt zum Spekulieren ein.

Telepolis
Mein Bild (ChatGPT) ist besser als das von Telepolis – und gratis.

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Kommentare

One Kommentar zu “Keine Schnappatmung wegen Telepolis”

  1. nOby am Dezember 10th, 2024 1:55 p.m.

    Schauen wir uns an wer in Sachen TP Kreislaufprobleme bekommt.

    Das sind teilweise (Alt-)Kommunisten und die schreiben über das Gebaren von TP das sei Stalinismus. Unter anderem schreibt ausgerechnet der Herr R. das. Besagter R. ist jemand den Burks sehr schätzt. Mich überkommt Ekel.

    Aber clever ist der Herr R.. Nach seinem Ende bei TP hat er hinter sich aufgeräumt. Übrig geblieben ist nur „der Linke“, der übers Radio schreibt oder über neue Smartphones. Puuuh! Dafür darf er heute für den SWR tätig sein.

    Aktuell schreibt noch ein letzter – dafür aber gelernter – Kommunist für den TP. Der hat Kommunismus gelernt und nicht wie Burks vom Maoismus gehört und dann wie der Fan von Herbert Grönemeyer die Texte auswendig gelernt. Der hat den Kommunismus gelernt, genauso gelernt wie die sogenannten Kommissare der Bolschewiken es damals lernten und zur Belohnung dafür von den Nazis erschossen wurden. Hätte Walesa dem nicht ein Ende bereitet, dann wäre unser TP Schreiber heute KP Agitator oder Kommissar.

    Den Mann einen Kommunisten zu nennen endet seit etwa 2020 bei TP übrigens mit einer Sperre. Vorher wurde nur der Kommentar gesperrt oder es hat niemanden interessiert – je nach Moderator. Auch besagten Herrn R. konnten alle die es wollten so nennen. Ich nicht. Ich bin deswegen ca. 10 Mal für einen Zeitraum von insgesamt 5 oder 6 Monate gesperrt worden. Warum die mein Konto nicht löschten, das weiß ich nicht. Nach meiner vielleicht 20. Sperrung habe ich meine Aktivitäten bei TP übrigens alle dokumentiert. Ich könnte über die ein Buch schreiben. In meinem 1. Jahr bei TP habe ich TP übrigens mit Indymedia verwechselt. Der Unterschied war damals marginal.

    TP war früher übrigens eine Eins A Quelle in Sachen Kommunismus. Zeitzeugen mit Wissen – noch und noch. Die sind alle verschwunden.

    In jedem Fall, Burks, hast Du ganz schön was losgetreten. Davor haben die Säuberungen niemanden interessiert.

    Sind das wirklich nur 50.000 Artikel?

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