Im Frühtau zur U-Bahn wir ziehn, vallera
Wo ziehn wir im Frühtau?
Ist der nackte Körper sexistisch?

Darauf hatte jemand in der gruppe „Deutsch mich nicht voll“ diese Antwort: „Sex und Nacktheit sind nicht sexistisch. Sexismus ist die Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes. Weil Sex im Wort vorkommt heisst das noch lange nicht, dass es um Sex geht. Prüderie ist nicht antisexistisch, nicht im Geringsten.“
Paddeln in Klein-Venedig
Soeben bin ich stolzer Besitzer eines zweisitzigen Paddelbootes (oder sagt man Kajak?) samt Liegeplatz (da nur Mieter) geworden, direkt bei Klein-Venedig auf der Halbinsel Tiefwerder. Verflixt, wenn man sich das von oben anschaut: Da braucht man ja einen Kompass?! (Danke, Andreas!)
Wer sich bewerben will ab März zum Mitpaddeln, kann das tun, vielleicht sogar per unverschlüsselter E-Mail (kommt natürlich auf die Person an).
Proletarischer Journalismus oder: Ehre, wem Ehre gebührt
Mal so ganz unter uns, liebe an Geschichte interessierten Leserinnen und historisch gebildeten Leser: Was wäre, wenn die Website Ruhr 1920 offline ginge? Ich habe nichts gefunden, was korrekt über den Austand des Proletariats im Ruhrgebiet 1920 berichtete – und was davon an Denkmälern übriggeblieben ist. Ja, ein Rapper-Video von den Grenzgängern kann man jungen Leuten empfehlen (Einfach grandios! Ich wüsste gern, woher das Filmmaterial ist. Ideen oder Tipps?) Wenn ich es nicht schon wüsste, hätte ich wieder etwas über die Arbeiterverräterpartei SPD gelernt.
Natürlich haben wir dann noch Rote Ruhrarme 1920 von Heiner Herde. Dort wird angekündigt, dass einer der Augenzeugen „aus der Distanz des bürgerlichen Journalisten“ zu Wort käme. Har har. Wer würde das noch heute sich zu sagen trauen? (Ja, ihr dürft mich gern einen proletarischen Journalisten nennen!)
[By the way: habe gerade gelernt, wie man Youtube-Videos per Terminal downloaden kann.]
Ich habe den Kommunalfriedhof Hamm-Wiescherhöfen bzw. Weetfeld, Weetfelder Straße besucht und das dortige Ehrenmal. Hier wurden gefallene Kämpfer der Roten Ruhr-Armee begraben. Der Stein ist erhalten, weil ein Bauer ihn nach der Machtübernahme der Nazis versteckte. Die Namen der Ermordeten sollen hier noch einmal genannt werden: Franz Casper, Otto Abt, Otto Probst, Theo Vehring, Albert Fusselberg, Anton Ehlert, Franz Sobeck, Wenzel Bontkowski, Johann Balake und ein unbekannter Toter.
„1920, wen juckt das schon? Die Revolution!“
Nicht weit davon ist ein weiteres „Ehrenmal“, sozusagen inhaltlich das Gegenteil (Foto unten). Für mich sind die dort „Geehrten“ keine „Helden“. Es könnte sein, dass eben diese Soldaten auch die waren, die die Arbeiter niedergemetzelt haben. Der Stein lädt auch nicht ein, zu „gedenken“. Ich habe mir die Namen gar nicht erst angesehen.
Nachtwacht
Woran denkt man als Bildungsbürger? An Spitzwegs Nachtwächter? An den Maler, der den Deutschland am liebsten ist? An den Wanzlikpfad in Neukölln? Die angeblich gute, alte Zeit, romantisch verklärter Antikapitalismus, also reaktionärer Scheiß? In dem Fachwerkhaus residiert übrigens das Westfälische Literaturbüro in Unna.
Xavier, nicht nett!

Direkt am Urban-Krankenhaus stürzte ein Baum auf die Auffahrt und begrub eine Frau unter sich. Sie konnte sich nicht selbst befreien. Zum Glück hatte der Wachschutz das gesehen und alarmierte das medizinische Personal. Die Frau war erfreulicherweise nur leicht verletzt.
Besonders geeignet für den Selbstschutz

Sorry, dass ich schon wieder polemisieren muss. Das obige Schreiben (1993) habe ich in meinen Unterlagen gefunden. Ich hatte damals den Waffenschein gemacht. Ich wählte die Sig-Sauer.
Im Hubschrauber
Nein, ich bin nicht vom BER aus geflogen, obwohl man die unfertige Halle sieht (Foto ganz oben), sondern von Schönefeld aus. Meine Schwester und ich wollten unserer 91-jährigen Mutter das Gefühl einen Hubschrauberfluges gönnen. Sie hat es genossen. Wenn das Leonardo da Vinci gesehen hätte!
Ganz kleine Verwüstungen

Liebe Kollegen von Spiegel online, ich bedaure, dass ich schon wieder etwas anzumerken habe. Wolf Schneider schrieb in Deutsch für Profis schon 1984 sinngemäß: „In Wüste verwandeln“ sei ein Superlativ, den keine Fantasie übersteuern könne. „Schwere Verwüstungen“ seien so sinnvoll wie „starke“ Orkane oder „ziemliche“ Katastrophen.
Was würde Wolf Schneider gar zu Eurem Supersuperlativ „schwerste Verwüstungen“ sagen? Vermutlich verschlüge es ihm die Sprache. Darauf muss man ja erst einmal kommen.
„Für Verwüstungen sorgen“ oder dieselben „anrichten“ seien außerdem Streckverben. „Verwüsten“, in welcher Zeit auch immer, beschriebe das, was geschah, ausreichend. Ich füge hinzu: Man richtet einen Schaden oder ein Dinner an, der Hurrikan richtet gar nichts an. Er verwüstet halt.
„Verwüstung“ gestattet übrigens keinen Plural, genau so wenig wie Versandung, Vermehrung oder Verehrung. Oder sollte der Hurrikan jetzt in Florida mehrere Verwüstungen angerichtet haben?
„Das Spreizwort ’schwere Verwüstungen anrichten‘ ist ein in Großauflage gedrucktes Etikett für einen gehobenen Versicherungsfall, das in den Köpfen etlicher Journalisten zweieinhalb leichte Verwüstungen angerichtet hat.“
Under the Rainbow
Wilmersdorf. Einfach so und ganz unpolitisch.
Wo war ich hier?
Unter Notfallexorzisten
Rettungssanitäterhumor….
Schattenselfie
Ich bin ja gut zu erkennen. Aber wo bin ich da?
Trunksucht und Bier
Preußische Verwaltungsakten aus dem 18. Jahrhundert gelten nicht als besonders humorfreudig. Bei der ersten, die ich hier las, musste ich aber herzlich lachen.
Das Ende ist nahe!
FAZ – Natur und Wissenschaft: „An diesem Montag werden viele Amerikaner Zeugen eines Spektakels: totale Sonnenfinsternis. Die Himmelserscheinung ist Anlass für Spekulationen: Deutet sie auf Donald Trumps Aufstieg oder Ende hin?“ #vollpfostenjournalismus
Das Thor von
Ich weiß gar nicht mehr, wo das war….
Säulenheilige
Warum stehen die eigentlich auf Säulen? Die sollten sich besser unter’s Volk mischen!
Kniend
Da ich ziemlich schlecht im Knien bin, in jeder Beziehung, in jeder Welt, real und metaphorisch, musste ich mir etwas einfallen lassen, weil ich beim Update des Hochbetts zeitweise auf eben denselben herumrutschen musste. Ich erinnerte mich an die Zeit, als ich als Student „auf dem Bau“ als Aushilfssteinsetzer arbeitete. Und voila, nach einem Besuch in einem Baumarkt meines Vertrauens war Problem gelöst! Très chic.
Vorbildliche Frühform aufgelockerter steinerner Frauenhintern
Ich erkläre hiermit den Rüdesheimer Platz für den schönsten Platz Berlins. Leider störte eine Frau im Hijab die ästhetische Idylle, wurde aber durch den hübschen steinernen Frauenhintern konterkariert.
Übrigens war ich mit dem Radl da. 28 Kilometer hin und zurück, und ich habe noch einen Abstecher in den Grunewald gemacht. Auch mein Orthopäde sagt: ich habe nichts. (Auch deswegen musste ich nach Wilmersdorf.)















































