[Bitte selbst ausfüllen] provoziert mit
„Ankunft in Alaska. Trägt Lawrow ein UdSSR-T-Shirt?“ Was erlauben Lawrow?
Als ich die Meldung der Qualitätsboulevardmedien las, trug ich auch ein T-Shirt, was ich hiermit dokumentiere.
Weitere Meldung: Sack Reis in China provoziert mit Umfallen.
Avocados
Wenn man noch nicht gut kauen kann und schon gar keine fest Nahrung, überlegt man natürlich, was sinnvoll ist, wenn man nicht aus den Latschen kippen will. Die Frage erinnerte mich wieder an meine Reisen: Kann man nichts kaufen, wie etwa am Fluss der Heiligen Schlange; auch bekannt als Rio Made de Dios: Was ist das Minimum, was mitzunehmen sei – neben dem unvermeidlichen Müsli – als Survival Kit?
Ich habe mal eine Woche lang nur von Kokosnüssen und Orangen gelebt, seitdem ist mir der Geschmack von Kokos nicht mehr angenehm.
Ich erinnerte mich heute an einen Rat, von wem auch immer er kam: Iss Avocados mit Zitrone. Heute fragt man die KI, ob das stimmt.
| Warum Avocados gesund sind |
| Gesunde Fette: Sie enthalten viele einfach ungesättigte Fettsäuren (vor allem Ölsäure), die das Herz-Kreislauf-System unterstützen und den Cholesterinspiegel günstig beeinflussen können. |
| Ballaststoffe: Gut für Verdauung und Blutzuckerstabilität. |
| Vitamine und Mineralstoffe: Besonders reich an Vitamin K, E, C, B-Vitaminen (B5, B6, Folat) und Kalium (mehr als Bananen). |
| Antioxidantien: Enthalten Lutein und Zeaxanthin, die gut für die Augen sind. |
| Warum Zitronensaft dazu sinnvoll ist |
| Geschmack & Frische: Zitronensaft verhindert, dass Avocado braun wird (durch Hemmung der Oxidation). |
| Vitamin C: Fördert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen (Avocado enthält etwas Eisen). |
| Säure-Balance: Die leichte Säure kann die Fettigkeit der Avocado ausgleichen und so die Verdauung etwas erleichtern. |
By the way, Kapitalismus: Ich habe Bananen aus der Dominikanischen Republik gekauft, Orangen aus Südafrika und Avocados aus Kolumbien, alles im Supermarkt meines Vertrauens nebenan. Die Zitronen waren nicht gelabelt, aber stammen höchstwahrscheinlich nicht aus dem Sauerland. Wieso macht das Kapital noch Profite, wenn es preiswerte Produkte um die halbe Welt schicken muss? So niedrig können die Löhne in den Ländern doch gar nicht sein, dass das noch rentabel ist?
| Du hast gefragt: „Wie hoch ist der durchschnittliche Gewinn für den ursprünglichen Verkäufer in Kolumbien, wenn Avocados von dort nach Deutschland exportiert werden? Zum Beispiel für 10 kg Avocados.“ |
| Eine präzise Zahl lässt sich leider nicht eindeutig beziffern, da verlässliche und aktuelle Detaildaten zur Gewinnmarge der lokalen Erzeuger schwer verfügbar sind. Dennoch ergibt sich aus den Quellen ein hilfreicher Anhaltspunkt: |
| Was wir aus der Recherche wissen |
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– Laut einer Studie (Cornell Thesis, Pérez 2021) entfallen im Durchschnitt etwa 45,7 % des Erlöses auf Produktionskosten, was eine grobe Schätzung der Kostenbasis darstellt.
– Damit blieben dem Produzenten demnach theoretisch 54,3 % des Verkaufserlöses als Deckung für Gewinn, Risikopuffer und weiteres. Allerdings umfasst diese Zahl nicht Export-, Logistik- oder weitere Zwischenhandel-Kosten. |
| Hochrechnung für 10 kg Avocados (theoretische Modellrechnung) |
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Exportpreis pro kg (grobe Orientierung): ca. €4 → Gesamtverkaufspreis: €40 Produktionskosten (45,7 % vom Erlös): 45,7 % von €40 ≈ €18,28 → Produktionsaufwand Potenzieller Rohdeckungsbeitrag: 54,3 % von €40 ≈ €21,72 → verbleibender Teil Theoretischer Gewinn: ungefähr €21,70 für 10 kg (im Idealfall, ohne weitere Abzüge) |
| Wichtige Einschränkungen und Hinweise |
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– Die 45,7 % beziehen sich ausschließlich auf Produktionskosten. Exportkosten (Transport, Verpackung, Logistik, Zoll, Margen von Zwischenhändlern) sind in dieser Zahl nicht enthalten. – Der tatsächliche Netto-Gewinn der Farmer fällt daher deutlich niedriger aus. – Der Exportpreis pro Kilogramm variiert stark je nach Qualität, Markt, Saison oder Verpackung (z. B. ready-to-eat, Bio-Zertifikat). – Für genaue Zahlen wären Branchenpublikationen oder Insider-Quellen nötig (z. B. von Exportverbänden wie CorpoHass, Produzenten-Zahlen, Handelspartnern o. ä.). |
| Fazit |
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– Basierend auf den Produktionskosten (45,7 %) bleiben rechnerisch ca. 54,3 % des Erlöses für den Produzenten übrig – idealerweise. – In deinem Beispiel mit 10 kg Avocados (bei etwa €4/kg) läge der theoretische Gewinn bei rund €21,70 – allerdings ohne Abzug aller weiteren Kosten. – Die realistische Marge ist deutlich geringer, da Transport, Logistik und Handel dazukommen. |
Vielleicht sollte ich die KI marxistische Ökonomie lehren. Aber ich habe den Verdacht, dass die das schon alles weiß. Meine Avocados 2ind übrigens wirklich von CorpoHass – ich habe extra nachgeschaut.
Aperitif und mehr
Aperitif (irgendeine Mischung aus Kaffeelikör, Wodka und Martini), Vorspeise, Nachspeise (Zabaione). Ich habe vergessen, das Hauptgericht zu fotografieren. Alles geschah im Nuovo Mirabella, und es war der Geburtstag meiner jüngeren Schwester und meiner auch.
Morgen muss ich zum Zahnarzt und habe jetzt keine Lust mehr, etwas Intelligentes zu schreiben.
Britische Orangenmarmelade
Bevor wir uns wieder den Weltläuften zuwenden: Nach einer mehr als 9-stündigen Schicht musste ich mir ein Abendessen kochen und anschließend die britische Orangenmarmelade (oben im Urzustand) einmachen, die ich gestern schon vorbereitet hatte. ChatGPT machte mir dazu ein wunderbares Rezept (PDF).
Drei Kilo Bio-Orangen und ca. 750 Gramm Zitronen ergaben 14 Gläser. Kosten: Weniger als 20 Euro, inklusive Gelierzucker. Da stehen – schon mit dem Deckel nach oben – auch drei Gläser Johannisbeermarmelade herum. Die waren schneller und einfacher zu machen als die Orangen.
Systemische Leibesübungen
Wo kann man noch spazieren gehen? Auf der Sonnenallee in Berlin-Neukölln?
Körperbilder oder: Sydney Sweeney hat schöne Gene
„Über Jahre war Bodypositivity und Vielfalt ein großer Trend – in der Modebranche, sowie in der Social-Media-Branche. Aktuell zeichnet sich ein Rückwärtstrend zurück zum Schönheitsideal eines dünnen Körpers ab: Ein Bild, das weiß, kolonial und NS-ideologisch geprägt ist“, behauptet Como vom WDR – „der Sound der Welt“.
Wenn mir jemand mit denglischen Buzzwords kommt, bin ich schon bedient. Bodypositivity? „Body Image“? (Antisemiten sind es auch: Sie fügen #blacklivesmatter hinzu, was mit dem Thema rein gar nichts zu tun hat.) Körperpositivität? WTF? In einfacher Sprache: Wer fett ist, sollte sich nicht schämen. (Gilt das auch für Bulimie?)
Aber man kann sich die Argumente mal anhören. Ich fragte ChatGPT, wie Schönheitsideale entstehen.
Kulturelle Traditionen und Werte
– Geschichte und Mythologie: Gesellschaften übernehmen oft Schönheitsvorstellungen aus ihrer eigenen Geschichte, Kunst und religiösen Überlieferung.
– Werte und Normen: Was als „schön“ gilt, hängt oft von den vorherrschenden gesellschaftlichen Werten ab (z. B. Tugendhaftigkeit, Reichtum, Jugend, Gesundheit, Fruchtbarkeit).
Das ist wieder mal ein ungeordnetes Sammelsurium. In einfacher Sprache: Die herrschenden Klassen und ihre medialen Lautsprecher bestimmen über das Ideal, was „schön“ ist. Es gibt aber unstrittig auch biologische Konstanten: Symmetrische Gesichter und Körper werden unbewusst mit gesunden Genen und stabiler Entwicklung verbunden. Und natürlich gilt Jugend wegen der von der Evolution vorgesehenen geschlechtlichen Vermehrung als attraktiv. Bis jetzt sehen wir noch keinen Unterschied zwischen fett und schlank.
– Klasse und Status: Bestimmte äußere Merkmale (z. B. helle Haut, schlanker Körper, bestimmte Kleidung) können als Zeichen von sozialem oder ökonomischem Status gelten.
– Geschlechtsspezifische Rollen: Schönheitsideale sind oft geschlechtlich codiert und spiegeln Erwartungen an Frauen und Männer wider (z. B. weibliche Jugend und Zierlichkeit vs. männliche Stärke).
Das dürfte zwar unbewusst noch eine Rolle spielen, ist aber im Kapitalismus ohne Funktion.
Medien und Popkultur
– Film, Werbung, soziale Medien: Sie verbreiten und verstärken bestimmte Schönheitsbilder, oft durch Wiederholung und Idealisierung.
– Influencer und Prominente: Sie prägen aktiv das, was als attraktiv gilt, insbesondere durch Inszenierung auf Plattformen wie Instagram oder TikTok.
Das Wichtigste lässt die KI natürlich weg: Pornografie. Einschränkend: Für jeden Bedarf gibt es dort auch ein Angebot, von tiny tits bis big ass. Der Markt regelt das.
Wirtschaftliche Interessen
– Mode- und Kosmetikindustrie: Unternehmen schaffen oder verstärken Ideale, um Produkte zu verkaufen (z. B. Anti-Aging, Körperoptimierung).
– Schönheitschirurgie und Fitnessindustrie: Auch sie profitieren davon, dass bestimmte Körperbilder als normativ gelten.
Dissens, euer Ehren KI. Es stimmt zwar, aber ist abgeleitet von dem, was jeweils das herrschende Ideal ist.
Technologische Technische Entwicklungen
– Fotobearbeitung und Filter: Digitale Manipulation verändert den Blick auf den „natürlichen“ Körper.
– KI und virtuelle Schönheiten: Neue Technologien schaffen teilweise unrealistische Ideale.
Wie oben.
Globalisierung
– Durch Austausch und Medienpräsenz verbreiten sich Schönheitsvorstellungen über Landes- und Kulturgrenzen hinweg – oft dominiert von westlichen (v. a. amerikanischen) Idealen.
Psychologische Mechanismen
– Soziale Anerkennung: Menschen passen sich dem an, was in ihrer Umgebung bewundert wird.
– Vergleich und Gruppenzugehörigkeit: Wer dazugehören möchte, orientiert sich an dem, was innerhalb der Bezugsgruppe als schön gilt.
Apropos anthropologische Konstanten. Die KI weist auf Proportionen hin:
Goldener Schnitt: Das Verhältnis 1:1,618 (auch als Phi bekannt) wird häufig als angenehm empfunden.
Gesicht: Bestimmte Proportionen (z. B. Augenabstand, Stirnhöhe) korrelieren oft mit Attraktivitätsurteilen.
Körper: Das sogenannte „Waist-to-Hip Ratio“ (z. B. 0,7 bei Frauen) wird oft als attraktiv wahrgenommen – vermutlich wegen Zusammenhängen mit Fruchtbarkeit.
Übrigens: Zur Transformation des Körpers im Faschismus hat Theweleit alles gesagt. Bei Riefenstahls fotografischen Inszenierungen der Reichsparteitage und etwa der geht es IMHO nicht um Schönheitsideale, auch wenn das alle behaupten. Vielmehr: Welche Funktion hat der Körper im Verwertungsprozess des Kapitals? „Natürlich“ gibt es nicht, auch nicht bei den Nuba. Wahrscheinlich fasziniert der Körper der „Naturvölker“, weil er in der Projektion der „Zivilisierten“ dort noch etwas bedeutet, eine Art reaktionäre „antikapitalistische“ Romantik nach dem Motto des „Zurück zur Natur“ und alles voll Bio und gar nicht Maschine.
Über Demut und der Druck, fit zu bleiben, hatte ich hier 2018 schon etwas geschrieben:
Falls man daraus eine Lehre ziehen kann, dann ist es wohl Demut. Trotz unserer vielgepriesenen Intelligenz und „Komplexität“ sind wir nicht die alleinigen Lenker unserer Geschicke oder überhaupt von irgendwas. Man kann verbissen seine Fitnessübungen machen und nach den neuesten Moden der Ernährungswissenschaft essen und trotzdem am Stich einer Biene sterben. Auch schlank und beispielhaft fit kann man einen Makrophagen in sich tragen, der beschließt, mit einem heranwachsenden Tumor gemeinsame Sache zu machen. (…) Der Druck, fit und schlank zu bleiben und den eigenen Körper im Griff zu haben, lässt im Alter keineswegs nach: Vielmehr werden die Daumenschrauben angezogen. Familienmitglieder und Ärzte bearbeiten Ältere, sich in einem Fitnessstudio anzumelden, „gesund zu essen“ oder allermindestens tägliche Spaziergänge zu unternehmen. Wer darauf gehofft hat, nach Jahrzehnten von Stress oder körperlicher Schwerstarbeit in einen Lehnstuhl oder eine Hängematte zu sinken, wird möglicherweise enttäuscht.
Das alles hat mit Kolonialismus nichts zu tun.
„Vielen Dank an alle, die sich in unserer Kommentarspalte konstruktiv zu dem Thema geäußert haben! Wir kommen aktuell nicht mit der Bearbeitung aller Kommentare hinterher und schließen die Kommentarspalte bis auf weiteres.“
Unbedingt Sex
Ich hätte dazu auch ein paar Tipps, aber ich habe eine 12-stündige Nachtschicht vor mir.
Die Unterwerfung
Berliner Zeitung: „In Berliner Schulen eine gängige Option, in Gelsenkirchen nun verbindlich: Die Gesamtschule Erle kocht ab dem neuen Schuljahr ausschließlich nach islamischen Speisevorschriften.“
Warum nicht koscher?
Kurzanleger, Liebesinsel, Wasserbüffel und noch mehr
Das gefällt mir: Wir besprechen die Weltläufte Weltlage, und um das Publikum, das sich darob aufregt, wieder von den Palmen zu holen, poste ich chillige Bilder vom Paddeln. Wenn man da draußen auf den Flüssen und Seen unterwegs ist, das Wasser friedlich um das Boot herumblubbert, aber auch heimtückisch manchmal und plötzlich recht hohe Wellen schlägt, so dass der Ruderer mit den Hüften wackeln muss, um Gleichgewicht zu halten, kommt man in eine friedliche Stimmung, obzwar auch ein wenig wehmütig, weil das idyllische alte Westberlin Berlin (West) noch am Ufer zu sehen ist dergestalt, dass fette, behäbige mittelständische Villen dort den reichtumsfernen Ruderer mahnen, es wären auch andere Lebensentwürfe möglich gewesen, aber des schon am Horizont dräuenden hijabistischen und/oder bärtigen Islamismus noch nicht eingedenk.
Hier hat sich das „wir schaffen das“ noch nicht als naiver Irrtum entlarvt, sondern ist die gängige Attitude, ähnlich der des Heimwerkers, der, wie ich gestern, eine kaputte Dichtung an der Dusche diagnostiziert, die mittels geeigneter Werkzeuge notdürftig wieder geflickt wird, bevor im Baumarkt des Vertrauens für Ersatz gesorgt werden kann, falls die Schichtplanung der Lohnschinderei nicht dem entgegensteht, was sie zur Zeit tut.
Ich begab mich also an dem einzigen freien Tag der Woche auf’s Wasser. Im Herzen bin ich Nordberliner oder sogar Spandauer, weil es dort einfach schöner ist, vom Boot aus gesehen. Die Havel aufwärts bis nach Brandenburg, an der Fähre zwischen Tegelort und Hakenfelde vorbei, hatte ich, wenn ich mich recht erinnere, zuletzt 2019 gemacht. An der Zitadelle Spandau reifte der Entschluss in mir, der, trotz der Aussicht, mindesten fünf Stunden paddeln zu müssen, irgendwann fest stand.
Übrigens: Ich dachte, es gäbe Wohnungsnot in Berlin? An dem Haus (Foto oben), das ich schon vor zwei Jahren fotografiert hatte, ist jetzt ein Schild, dass eine Wohnung zu mieten sei, mit Handynummer, nicht etwa Festnetz wie bei einer seriösen Hausverwaltung. Warum müssen die weithin sichtbar Werbung machen, obwohl doch ein halbes Tausend Wohnungssuchende sofort Schlange stünde, kündigte man das irgendwo auf einer passenden Seite im Weltinternetz an? Kostet der Quadratmeter 500 Euronen oder was?
Das Stammpublikum wird sich an meinen Schwur, die Spandauer Seebrücke betreffend, erinnern: Als ich 2022 per Krankentransport darüber gefahren wurde, nahm ich mir vor, so bald als möglich mit neuer Hüfte wieder drunterher zu paddeln, was bekanntlich auch gelang.
Frage: Warum braucht man eigentlich einen Raddampfer? Reicht nicht ein Dampfer ohne Rad? Oder hat das mit Putin dem Klima zu tun? Ich konnte nicht genau hinsehen, da irgendein Dödel mit einem schnellen Boot so hohe Wellen machte, dass ich gegensteuern musste und nicht auf die Fahrbahn auf andere Schiffe achten konnte.
By the way: Im Sommer macht man Sommerinterviews, im Winter Winterinterviews. Hätten Sie’s gewusst? Und habe ich irgendwas verpasst, was ich nicht schon wusste? „“Wir bedauern, dass das Interview durch die akustische Protestaktion teilweise schwer zu verstehen war“, sagte die Sprecherin. Das werde intern ausgewertet. Bis zum Beginn der Sendung sei die Protestaktion nicht bekannt gewesen“, berichten die Qualitätshauptstadtmedien über die ARD-Anstalt. Wer’s glaubt, wird selig. Ekelhafte Heuchler, die mich für dumm verkaufen wollen.
An der Fähre ist ein Restaurant mit „neuer Bewirtschaftung“. Es war proppenvoll.
Die Lage hat was.
Man kann dort kuchenessend wahlweise den Schiffs- oder Autoverkehr betrachten, ist von sattem Grün umgeben, muss aber darauf verzichten, bei einer Massenschlägerei zwischen Westasiaten auf eine der Parteien wetten zu können.
Kann man Prügeleien nicht auch vergesellschaften? Oder ist auch hier eine breite Front der üblichen Verdächtigen automatisch dagegen?
Ich verstehe das nicht. Man muss doch nur die bestehenden Gesetze anwenden: „Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel können zum Zwecke der Vergesellschaftung durch ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum oder in andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden“. Warum will die SPD das juristische Rad neu erfinden?
Ich würde so etwas heimlich machen und aus PR-Gründen nicht so nennen. Man nehme einem Kapitalisten die Produktionsmittel weg oder enteigne einen Wohnungskonzern und nenne es: „in Bürgereigentum überführen“. Und wenn dann jemand herumschreit, das sei der pöhse Sozialismus, den wir bekanntlich alle hassen, dann antwortet man: Enteignen? Wir? Wir wissen davon nichts. Ihr dürft mich auch gern Suslow nennen: Zurückhaltend, dogmatisch, loyal und konservativ … äh… linksradikal.
An der Grenze zwischen Berlin und Brandenburg sieht es aus wie am Amazonas, nur dass die Bäume kleiner sind: Undurchdringliches grünes Dickicht, zumindest auf der ehemaligen DDR-Seite.
Irgendwann sah ich dann den Alten Grenzturm in Nieder Neuendorf. Ich beschloss – nach einem Blick auf die Armbanduhr – umzukehren, da ich am späten Nachmittag auch noch zu einem Kindergeburtstag musste. Neukölln – Pichelsdorf – Wilmersdorf – Neukölln – würde das der Akku des Nius schaffen? (Ja, es waren rund 60 Kilometer, und ich hatte noch gut 20% bei der Ankunft zuhause.)
„Dortmund“ steht auf dem Arsch Hinterteil des Schiffes. Alte Heimat. Aber was hatte die hier zu suchen? Leider war niemand zu sehen, den ich hätte fragen können.
Dieses Inselchen Kleiner Wall fasziniert mich immer wieder. Es hat die lustige Postadresse Am Bootshaus 24 und ist 80 Meter lang sowie 35 Meter breit. „Die Namensgebung der Inseln geht nach der Darstellung von Klaus-Dieter Wille auf diese Zeit der 1903 entfestigten Stadt zurück. So sei ‚Wall‘ hier kein geografischer, sondern ein militärischer Begriff. Auch der Zweitname Liebesinsel soll sich bereits in dieser Zeit gebildet haben, da die Soldaten die Insel als Liebesnest nutzten“.
Man bekommt nur wenig verlässliche Informationen über das Eiland [kleine Wortschatzübung!]. Und steht es wirklich zum Verkauf? Und warum will niemand eine Insel in Berlin? Nur schlappe 650.000 Euro samt Kneipe und Aussichtsturm!
Was mich positiv überraschte: Beim Anpaddeln auf die Spandauer Schleuse (Foto oben) fühlte ich mich weder erschöpft noch ausgelaugt noch schlapp. Die Kondition ist also so, wie sie sein soll. Ich kann also vermutlich, falls das Wetter mitspielt, bald eine extended version anbieten. Aber wohin? Gen Norden kommt man auf dem Wasser sogar bis Oranienburg. Das ist machbar, aber würde rund 9-10 Stunden dauern. Vermutlich fielen mir dann die Arme ab. Oder ich müsste ein attraktives nackichtes Mädel mitnehmen, das auch paddeln kann, und zwar im Rhythmus, bei dem jeder mitmuss.
Die Tierchen in Tiefwerder sind allerhand gewohnt und fliegen auch nicht weg, wenn man ihnen auf die Pelle rückt. Warum der Reiher sich aber auf ein Boot platzierte statt am Ufer im Schilf, weiß ich nicht. Vielleicht wollte er nur chillen und sich die Federn trocknen.
Auf Fratzenbuchs chrob ich: „Das Schild (Foto unten) beschreibt Politik in Deutschland. (Symbolbild)“.
Was sind denn das für lustig und wuschelig aussehende Rindviecher hinter einem Elektrozaun, damit sie nicht auf die Idee kommen, ein Bad zu nehmen oder die Paddler anzugreifen? Angeblich Wasserbüffel, die nicht ins Wasser dürfen. Ich muss da mal mit dem Radl hin, wie das von oben aussieht. Jedenfalls nicht wie Neukölln.
Wenn du mich liebst, bezahl mich
Don Alphonso schreibt hinter der Paywall der bürgerlichen Presse: „Sie sehen also, werte Leser, wählen Sie wohl, womit Sie Ihre Tage zubringen wollen: Bei einer Kurtisane erhalten Sie Dank für Aufmerksamkeiten und Nacktfotos. Bei dem woken Genderistinnen, die aus dem Politologen- und Soziologenanstalten in die ohnehin schon giftgrünen Redaktionen tröpfeln, bekommen sie dagegen die Meinung, dass Sie auch ohne weitere Gegenleistung gefälligst zu zahlen hätten, und zwar bis ins hohe Alter, egal, was die Dame sonst so tut. Diskretion können Sie nicht erwarten. Denn sollte es nicht erfunden sein, will die Autorin auch noch eine Freundin haben, die wegen weniger befriedigendem Sex einem Ex-Freund eine Zahlungsaufforderung über 200 Euro geschickt hat. Medienethisch gefragt: Wie bekommt man solche Storys durch? Mit K.-o.-Tropfen für den Ressortleiter?“
Bei der nächsten Freundin oder Affäre, der ich das Abwaschen, Kochen, Backen und Putzen beibringen muss, sag ich das dann auch.
Aaliyah oder: Rechts der Bake, links der Bake
Nach vier 12-Stunden-Tagschichten (3:50 Uhr aufstehen) war mir heute ein wenig nach Leibesübungen, zumal ich plane, im Oktober, wenn ich wieder nach Israel fliege, schon so braun gebrannt zu sein, dass jeder orientalische Sonnenbrand mich flieht.
Überraschenderweise war es am Bootshaus kurz vor Mittag total leer. Der Besitzer meinte, es sei den Leute zu heiß. Das ist ja wieder mal typisch: Kaum ist der Sommer da, jammern sie wieder herum, dass es zu warm sei. Wie hätten sie’s denn gern?
Opa erzählt: 1980 in Manaus am Amazonas über 40 Grad im Schatten. 1998 in Elorza, Venezuela – eine Woche lang jeden Tag über 40 Grad. Das bisschen Hitze auf der Havel macht mir nichts aus, zumal dort immer eine leichte Brise weht.
Ich paddelte also wohlgemut in Tiefwerder los, der Weltläufte politischen, ökonomischen und kulturellen Situation der ganzen Welt eingedenk, und sinnierte vor mich hin, hoffend, der Kapitalismus würde irgendwann absaufen.
Übrigens, weil ich es noch nie erwähnte: Mein Paddel ist von Kober & Moll („Die Marke Kober besteht seit 1886 und ist damit weltweit die älteste Paddel-Fabrik.“). Ich hätte nicht gedacht, dass man mit dem Verkauf von Paddeln allein Geld verdienen kann.
Ja, es war fast niemand auf der Havel. Als ich sie überquert hatte, weil ich hoffte, am westlichen Ufer ein wenig Schatten zu finden, merkte ich dann doch, dass die Jugend unwiderruflich vorbei ist. Ich musste sogar eine kurze Pause einlegen. Außerdem fiel mir das Ruderblatt ab, und ich musste auf ein mit Vogelscheiße vollgeschissenes Dock Brett krabbeln, um das Teil wieder zu befestigen.
Eine Frage an die hier mitlesenden Kapitäne, Leicht-, Schwer- und Vollmatrosen: Das Schiff auf dem Foto unten (ich habe nach Norden geknipst) fährt östlich der roten Bake nach Süden. Was erlauben? Ich dachte immer, die müssten mehr mittig in der Fahrrinne bleiben, weil die Bake befielt, zwischen ihr und dem Ufer nicht durchzuflutschen?
Kurz vor dem Pichelssee kan mir noch ein ziemlich großer Pott entgegen, der aber offensichtlich leer war (oder vielleicht nur Federn geladem hatte). Der Name kam mir komisch vor. Ich befürchtete schon, dass Araber jetzt auch Schiffe kaufen und damit lärmend herumfahren.
Jetzt weiß ich, dass vermutlich die Sängerin Aaliayh gemeint ist. Binnenschifffahrende Profis oder Leute, die zu viel Geld für Unsinn ausgeben, können jederzeit sehen, wo das Schiff gerade ist. Es hieß früher GMS Saphir, gehört jemanden aus Niedersachsen und wurde 1973 in Mainz gebaut.
Immer, wenn der Couponschneider Don Alphonso in der bürgerlichen Presse über Berlin herzieht und die Stadt „Reichshauptslum“ nennt, denke ich, dass er einerseits völlig recht hat, aber andererseits gilt: Es kommt darauf an, wo man ist. An der Havel im alten Westen ist es idyllisch…
Die heilige Jungfrau, Wasser und noch einiges
Heute war ich viereinhalb Stunden auf dem Wasser. Ich musste unbedingt die Paddelsaison eröffnen, was sonst im Mai fällig ist. Aber dieses Jahr musste ich entweder arbeiten oder es war wegen der Klimaerwärmung (oder heißt es Erderwärmung?) schlicht zu kalt. Daher machte ich mir auf dem Wasser Gedanken über dieses und jenes und mische daher, obwohl es den Grbräuchen krass widerspricht, etwas zusammen, was weder zusammengehört noch jemals zusammenwachsen will.
Das geschätzte Publikum mag mir also folgen, wenn es um heilige Jungfrauen, Krieg und Frieden usw. geht, und die Fotos nur zum Ergötzen, Meditieren oder Chillen nehmen. Die Motive sollten einigermaßen bekannt sein.
Kann sich noch jemand an die von der Antisemitin Greta initiierten Schulstreiks erinnern? Ich gelange immer mehr, falls ich, was selten vorkommt, über das Thema nachdenke, zu der Überzeugung, dass die Grundlage für den damaligen Hype eine waschechte und lehrbuchmäßige Massenhysterie war, die von den Medien – auf kleinbürgerlicher Klassenbasis und freiwillig weltanschaulich gleichgeschaltet – hinreichend ventiliert wurde. Der Hype, der die Apokalypse auf protestantischer Basis herbeibetet, ist ja nicht anderes als die altrömischen „Spiele“ im Colosseum und dient zur Unterhaltung, vor allem der Herrschenden. Der Kapitalismus soll reformiert, aber um eines autistischen Wesens (Link geht zu Facebook) willen niemals abgeschafft werden. Ich sage nur: buntscheckig!
Es ist typisch, dass eine Jungfrau im Mittelpunkt steht – nur die sind heilig und haben Visionen, entweder von Heiligen und Erzengeln oder eben von der Apokalypse, weil es immer wärmer oder kälter wird.
ChatGPT hat mir mal eben ein paar Stichworte zu Le Bon hingeworfen (Auszug): „Gefühle, Meinungen und Handlungen verbreiten sich innerhalb einer Masse schnell wie eine Art psychologische „Infektion“. Wenn einzelne Individuen z. B. Angst oder Panik zeigen, breitet sich diese Stimmung aus – auch ohne rationale Grundlage.
In der Masse wird das kritische Denken unterdrückt. Menschen werden empfänglicher für Suggestion – also für äußere Reize und Einflüsse, besonders von autoritären Rednern oder charismatischen Führern. Diese können eine Masse leicht manipulieren, indem sie starke Bilder, Symbole oder einfache Botschaften einsetzen. Le Bon betont, dass Massen primär emotional reagieren, nicht rational.“
Ich aber sage euch: Die Massen(!)medien sind inbegriffen.,
And now for something completely different. Ich paddelte also bis zur hier schon mehrfach erwähnten Insel Valentinswerder und auch wieder zurück. Das sind knapp 20 Kilometer. Ich war – für mich selbst überraschend – am Schluss noch ziemlich frisch, obwohl ich seit September letzten Jahres nicht mehr dem Wassersport gefrönt hatte.
Warum eigentlich haben die Leute in den neuen und langweilig-hässlichen Häusern an den Spandauer Ufern so selten Blumen auf den Balkonen? Oder wohnen dort Ukrainer und Syrer oder andere Westasiaten, die der Blumenpflege nicht kundig sind?
Diese Neubauten mögen annehmbare Wohnungen haben, sind aber so schon wie Funktionskleidung, reduziert auf das, was man in ihnen soll und sonst nichts. Die Häuser stellen nichts da und wollen auch nichts zeigen. Da lobe ich mir doch einen verschnörkelten kitschigen Bau mit viel Stuck aus der Gründerzeit. Oder Fachwerk, in das irgendwelche Sprüche oder Symbole hineingeschnitzt wurde.
Mit den Visagen der Architekten könnte man vermutlich den tendenziellen Fall der Profitrate illustrieren.
And now for something completely different. Die einen haben eine Religionspolizei, der anderen eine Sprachpolizei. Vielleicht sollte man die israelische Luftwaffe mal darauf aufmerksam machen. SCNR
Ich verstehe eigentlich nicht, warum die Iraner so eine fanatisch-bekloppte herrschende Klasse haben. Die werden „bis zum Endsieg“ kämpfen wie die Nazis, die immer noch nicht aufhörten, obwohl Berlin schon in Schutt und Asche lag. Die Herren Mullahs und ihrer Schergen sind bekanntlich Großmäuler mit wenig dahinter – wie auch die „Führer“ der arabischen Welt. Aber sie sollten sich klar machen, dass es für Israel ums Überleben geht und man dementsprechend handeln wird. Aber vermutlich hat ihnen der Islam so die Gehirne vernebelt, dass sie es nicht kapieren werden.
By the way: Wie blöd muss man eigentlich sein, sich vom Mossad so an der Nase herumführen zu lassen? Das kann man auch nicht mehr mit Religiotismus erklären.
Das war’s für heute, liebe Zuschauer an den Geräten. Ich muss um vier in der Frühe raus, eine 12-stündige Tagschicht wartet.
Kirschen et al
Das ergab sechs große Gläser mit Marmelade aus Süßkirschen.
Ich habe gerade extrem wenig Zeit. Ab morgen wird es besser.
Neue Ware eingetroffen im Weinberg des Herrn Burks
Jetzt habe ich fast zwei Wochen keinen Tropfen Alkohol getrunken, und bei 12-stündigen Nachtschichten wie in den letzten drei Tagen hat man auch keine Zeit dazu. Heute Abend werde ich mir aber das eine oder das andere Tröpfchen gönnen, während mein Avatar andere Avatare durch eine staubtrockende wasserlose Wüste mit Sandstürmen führen wird.
Max & Moritz und die Völlerei
Ich hatte schon am 21.01.2024 erwähnt, warum das erste Stockwerk des Kreuzberger Wirtshauses Max und Moritz mit Erinnerungen behaftet ist. Ich durfte gestern noch einmal hochsteigen.
Wie das Publikum schon errät, befleißigte ich mich wieder der Todsünde der Völlerei, kombiniert mit der Aufnahme dazu passender Getränke, in Gesellschaft von Aakshay Raghaveendra. Wir besprachen die Weltläufte, Software, Indien, China und alles andere.
Der Flammkuchen war der beste, den ich jemals gegessen habe. Den Apfelstrudel könnte ich auch selbst machen, was auf meiner To-Do-Liste steht.
Anschließend besuchten wir die ebenfalls zu empfehlende Misfit Bar am Leuschnerdamm und nahmen dieses und jenes Getränk zu uns.
Kreuzberg hat sich total verändert, vor allem die Oranienstrasse. An einem Samstag kommt man kaum über den Bürgersteig, weil der überfüllt ist – von der Stiege, die es schon in dern 70-er Jahren gab, bis zum Görlitzer Bahnhof. Ich mag es da nicht mehr – zu viele Hipster und anderes Kroppzeug. Und auf de Straße die üblichen Verdächtigen mit schwanzverlängernden Fahrzeugen.
Ich beschloss, ein wenig zu Fuß heimwärts zu laufen, um den Mangel an Bewegung auszugleichen, und musste bestürzt feststellen, dass der hier schon mehrfach erwähnte Drogendealer meines Vertrauens das Geschäft offenbar aufgeben hat. Es bleibt also zukünftig nur noch der Klick auf das Angebot der Großbourgeoisie…
Wein, Rharbarber und keine Mücken
Ich muss zum Kauf guter Weine nicht mehr in den Konsumtempel des Westens gehen, sondern habe jetzt den Onlineshop IsraelWein bemüht. Dahinter steckt ein kleines Unternehmen, das in dem mir bisher völlig unbekannten hessischen Ort Mücke sitzt. (Aus der Rubrik „nützliches Wissen“: „In dem heutigen Mücker Ortsteil Flensungen befindet sich der geographische Mittelpunkt Hessens.“)
Der Name des hessischen Ortes Mücke hat nichts mit dem Insekt zu tun, sondern stammt aus einer älteren sprachlichen Wurzel. Er geht auf das mittelhochdeutsche Wort „Mucke“ oder „Mucca“ zurück, das sich vermutlich aus dem Althochdeutschen „muhha“ oder einem ähnlichen Begriff entwickelt hat. Ursprünglich bezeichnete der Name einen Ort an einem Sumpf, Moor oder feuchten Gelände – also eine geografische Lagebeschreibung.
Sorry, ChatGPT, du irrst. Ich als Althochdeutscher bevorzuge ohnehin die Wortwurzel mūhhāri, mūchāri*, mūhhari, muchari*, mūhheri, ahd., st. M. (ja): nhd. Wegelagerer, Räuber, Meuchelmörder. Für „Mücke“ gibt es schon im Mittelhochdeutschen „mücke“, „mocke“ oder „mugge“. Oder wir nehmen gleich Wikipedia: „Der Ortsname stammt aus dem keltischen Sprachschatz. Es leitet sich von „much“ bzw. „mack“ ab, das so viel wie feucht und sumpfig bedeutet.“
Das Publikum sieht übrigens im Vordergrund einen Rharbarberkuchen mit Vanillecreme und Streusel; und die Gläser hinter den Flaschen sind für die Rharbarbermarmelade, die ich soeben heiß in dieselben gefüllt habe.
Deine nächste Mission
Ich wollte ein Spiel spielen, das realistisch feministische Außenpolitik simuliert. (Ich weiß gar nicht mehr, welches es war – habe es schon wieder gelöscht.)
Die Entwickler geben sich noch nicht einmal mehr die Mühe, einigermaßen korrektes Deutsch zu schreiben, obwohl die KI das mittlerweile besser könnte. Das Publikum will natürlich Titten sehen so etwas auch gar nicht. Frage für einen Freund: In welcher Armee tragen Frauen solche Uniformen?
Unter verbal deutlich Machenden
Das Blödeste, was ich seit langem gelesen habe, steht im Leitfaden „Sicher handeln bei Gewalterfahrungen von Beschäftigten an Schulen“. Der Quatsch, den man dort liest, ist nicht nur völlig weltfremd, sondern sogar gefährlich für Betroffene.
Ganz abgesehen vom grottenhaft schlechten und falschen Deutsch: „Schulen sind aber auch ein Spiegel der Gesellschaft und so erleben wir leider seit Jahren zunehmende Gewalterfahrungen von Lehrkräften und allen übrigen an Schulen Beschäftigten.“ Kommafehler (vor „und“ kommt eins). „Gewalterfahrung“ ist Nominalstil, den es zu vermeiden gilt und ein hässliches Wort: Das schwache Verb „erfahren“ eignet sich schlecht für das Thema. Vergleiche: „Ich wurde verprügelt, weil ich Erdogan einen Idioten nannte“ mit „ich habe Gewalt erfahren, weil ich dieses und jenes sagte“.
Bei direkten Angriffen empfiehlt der Leitfaden:
„Versuchen Sie sich zu beruhigen“,
„Entfernen Sie sich aus der Gefahrenzone“,
„Machen Sie verbal deutlich, dass Sie diesen Übergriff nicht dulden“.
Und was tun, wenn man sich nicht beruhigen kann oder will? Weglaufen ermutigt die Störer nur. Stand your grund! Mein Krav-Maga-Lehrer sagte: Die Täter checken ab, ob man ein potenzieller Gegner sein könnte. Es geht gar nicht darum, wer „gewinnen“ würde. Und wenn es so aussieht, dass man nicht zurückweicht, überlegen sie es sich. (Gilt nicht immer bei Störern, die die falsche Menge falscher Drogen intus haben oder Psychos.)
Besonders albern: „verbal deutlich machen“. Das ist Bläh- und Furzdeutsch. Besser: Sagen Sie klar und angenehm, was erstens, zweitens, drittens käm. Sprechen, sagen, rufen – es gibt ein halbes Dutzend Tuwörter, die weniger nach bulimiefernen gendersprechenden Grüninnen klingen als „verbal deutlich machen“. Ich hoffe, dass ich das jetzt nicht verbal undeutlich gemacht habe.
Was ist bei drei Störern, und man ist allein? Wie oben. Mache klar, dass du wahrscheinlich verlieren wirst, aber zwei von denen kriegen ziemlich was ab. Frage die Störer, wer anfangen möchte.
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34 – heutiger Rekord. Ab 50 mache ich Beweisvideos…
Unter Frittierenden
Da wir Lifestyle-Themen abarbeiten: Ich habe mir die Cosori Heißluftfritteuse (Link geht natürlich zur Großbourgeoisie) gekauft, weil ich auf die Idee kam, irgendwann sowohl Berliner aka Pfannkuchen aka Krapfen als auch Pommes zu machen. Außerdem gelangen mir weder Brat-noch Currywürste in der Pfanne so richtig.
Im fucking manual las ich etwas über „koschere Zwiebeln“ und wurde neugierig.
Registrant Name: Domain Administrator
Registrant Organization: Fundacion Privacy Services LTD
Registrant Street: 3rd Floor Humbolt Tower, Calle 53 Este (Ich sehe den Briefkasten der Firma nicht…)
Die tun überaus geheimnisvoll. Auf den Websites finde ich keine genauen Firmenadresse.
ChatGPT: Die Firma Cosori, bekannt für Küchengeräte wie Heißluftfritteusen, hat ihren Hauptsitz in den USA, genauer in Anaheim, Kalifornien. Cosori ist eine Marke der Firma Vesync Co., Ltd., die auch andere Haushaltsmarken wie Levoit (Luftreiniger) und Etekcity (digitale Waagen und Smart-Home-Geräte) vertreibt. Die Muttergesellschaft Vesync Co., Ltd. ist ein international agierendes Unternehmen mit Wurzeln in China – die Firma hat unter anderem auch Standorte in Shenzhen. Die Produkte von Cosori werden also oft in China hergestellt, aber das Unternehmen richtet sich stark auf den nordamerikanischen und europäischen Markt aus.
Ich habe noch einmal nachgefragt:
ChatGPT: Der Hauptsitz von Cosori, einer Marke der Vesync Co., Ltd., befindet sich unter der Adresse:Building C, Suite A, Phase I of the Anaheim Concourse, 1202 N. Miller Street, Anaheim, California 92806, United States. (Ich sehe den Briefkasten der Firma nicht…)
Bezüglich der Ursprünge des Unternehmens: Vesync Co., Ltd. wurde von der chinesischen Unternehmerin Yang Lin gegründet. Laut einem Artikel auf PandaYoo begann sie das Unternehmen in ihrem Keller und entwickelte es zu einem globalen Anbieter von Smart-Home-Geräten. (Die Links musste ich mir selbst suchen.)
Hätte ich selbst recherchiert, wäre ich nicht so schnell gewesen. Aber man kann ChatGPT auch nichts glauben, sondern muss immer nachprüfen. Trotzdem ist die Kombination aus KI und journalistischem Misstrauen beeindruckend rasant.
Hier übrigens meine ersten aus frischen Kartoffeln selbst gemachten Pommes Frites samt ebenso frittierter Bratwurst; die Sauce wie gewohnt nach dem Rezept von Andreas Lochner.














































































